08:00:01 | Freitag, 8. Juni 2007
Theorie und Praxis + Wo ist das ‘Motu Proprio’? + In Pectore-Kardinal gelüftet? + Humoristisch und kulturell + Mohammed ist der erste
Theorie und PraxisVatikan. Gestern abend zelebrierte Papst Benedikt XVI. vor der römischen Lateranbasilika
das Pontifikalamt zum Fronleichnamsfest, das in Italien auf den Sonntag verlegt ist. Der Papst erklärte
in seiner Predigt, daß die Realpräsenz Christi in der Eucharistie heute schwer zu verstehen und ein
„Zeichen des Widerspruchs“ sei. Doch die Kirche bekenne sich mit demütiger Treue zu Christus in der Eucharistie.
Nach der Messe trug der Heilige Vater die Monstranz mit dem eucharistischen Heiland in einer feierlichen
Prozession vom Lateran zur Basilika Santa Maria Maggiore. Dabei mußte
erneut die Polizei einschreiten.
Ein muskulöser Mann begann plötzlich wild herumzuschreien. Er wurde von der Polizei festgenommen.
Wo
ist das ‘Motu Proprio’?Vatikan. Der in Rom wohnende US-Priester John Zuhlsdorf berichtet auf seinem
Weblog, daß das ‘Motu Proprio’ zur Freigabe der Alten Messe derzeit im Übersetzungsbüro des Vatikan
liege. Er beruft sich dabei auf eine Quelle aus dem Staatssekretariat. Sollte dies tatsächlich wahr sein,
sei das ‘Motu Proprio’ bereits unterschrieben und werde promulgiert.
In Pectore-Kardinal gelüftet?
Italien. Die italienische Nachrichtenseite ‘papanews.it’ glaubt, daß der italienische Nuntius, Erzbischof
Francesco Lardone († 1980), einer der drei Kardinäle war, die Papst Johannes XXIII. im Jahr 1960 in pectore –
im Geheimen – ernannte, aber deren Namen er nie bekanntgab. Erzbischof Lardone war von 1959 bis 1966 Apostolischer
Nuntius in der Türkei.
Humoristisch und kulturellDeutschland. Der Frankfurter Schriftsteller
Martin
Mosebach (55) erhält den Georg-Büchner-Preis 2007. Er ist mit 40.000 Euro dotiert und wird von der ‘Deutschen
Akademie für Sprache und Dichtung’ verliehen. Der Georg-Büchner-Preis ist die bedeutendste literarische
Auszeichnung Deutschlands. Als Grund für Mosebachs Würdigung wird dessen Verbindung von „stilistischer
Pracht mit urwüchsiger Erzählfreude“ angegeben. Dabei beweise er auch ein „humoristisches Geschichtsbewußtsein,
das sich weit über die europäischen Kulturgrenzen hinaus erstreckt“. Die Preisverleihung findet am 27.
Oktober statt.
Mohammed ist der ersteGroßbritannien. „Mohammed“ könnte in Großbritannien bald der
beliebteste Vorname werden. Laut der britischen Zeitung ‘The Times’ ist Mohammed auf der Liste der 3.000
beliebtesten Vornamen derzeit auf Platz 23. Fasse man jedoch die verschiedenen Schreibweisen des Prophetennamens
zusammen, rückt er auf Platz zwei. 5.991 Babys erhielten eine Variante des Namens des Propheten. Das
sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. 6.929 Neugeborene wurden „Jack“ genannt. Setzt sich der Anstieg
weiter fort, ist Mohammed bereits Ende dieses Jahres auf Platz 1.
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#14
Müller 18:36:39 | Freitag, 8. Juni 2007
#13
r.ruhrgebietler 17:13:58 | Freitag, 8. Juni 2007
#12
möchtegern-kathole 15:50:40 | Freitag, 8. Juni 2007
#11
Rudolfus 13:41:49 | Freitag, 8. Juni 2007
#10
nonnobisdomine 13:37:24 | Freitag, 8. Juni 2007
#9
Rudolfus 13:10:19 | Freitag, 8. Juni 2007
#8
Alfredo Ottaviani 13:07:08 | Freitag, 8. Juni 2007
#7
Rudolfus 13:03:45 | Freitag, 8. Juni 2007
#6
Benedikt 12:26:26 | Freitag, 8. Juni 2007
#5
Müller 12:04:23 | Freitag, 8. Juni 2007
#4
RJH 11:44:04 | Freitag, 8. Juni 2007
#3
stimme der vernunft † 11:10:36 | Freitag, 8. Juni 2007
#2
Typ 10:09:47 | Freitag, 8. Juni 2007
#1
Bruder Theophil 09:41:11 | Freitag, 8. Juni 2007