10:08:01 | Freitag, 8. Juni 2007
Wie man aus einem päpstlichen Geburtstag das Kapital schlagen kann, welches man während des Jahres verpulvert hat. Ein Kommentar von Manuel Köhler.

Webseite des Bistums Fulda
(kreuz.net) Mitte Mai berichtete der Pressesprecher des Bischofs von Fulda auf der Webseite der Diözese,
daß sich Papst Benedikt für die Geburtstagswünsche bedankt habe, die ihm Mons. Algermissen zukommen
ließ.
Auf diese Weise wird der Öffentlichkeit nicht zum ersten Mal vorgemacht, daß der Bischof von
Fulda in herzlichem Einvernehmen mit Papst Benedikt XVI. stehe.
Schon bei einer Audienz am 1. Juli 2005
vermittelte der Bischof den Eindruck, als lobte der Papst seine Strukturpläne in Fulda.
Der Papst soll
aber über diese beschönigende Darstellung seines Gespräches mit Mons. Algermissen wenig erfreut gewesen
sein.
Scheinbar benötigt der Fuldaer Bischof eine Aufbesserung seines Rufes und benutzt dazu die Person
und das Ansehen des Papstes.
Seit Beginn seiner Amtszeit steht der Fuldaer Oberhirte in der Kritik.
Seine Erklärung, im Bistum Fulda aufräumen und einen Reformstau beseitigen zu müssen, den sein Vorgänger,
Erzbischof Johannes Dyba († 2000) hinterlassen habe, ist noch in bester Erinnerung.
Seine Strukturveränderungen
stülpt er dem gesamten Bistum pseudodemokratisch über.
Er arbeitete mit dem Abtreibungsnetzwerk ‘pro
familia’ zusammen und distanzierte sich erst nach heftigem medialem Druck davon.
Der Bischof fördert
mit dem ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’ die Kirchenvolksbewegung ‘Kirche von unten’.
Durch den
Rauswurf dreier verdienter Patres der Diener Jesu und Mariens und durch seine fehlende Dialogbereitschaft
ist Mons. Algermissen bei vielen Menschen unglaubwürdig geworden.
Der Schaden, den er dem Bistum Fulda
zugefügt hat, geht ins Unermeßliche.
Und nun dieser durchsichtige Schachzug. Papst Benedikt feiert
seinen 80.Geburtstag. Bischof Algermissen gratuliert ihm theatralisch und bekundet ihm unterwürfig seine
angebliche Ergebenheit.
Das allgemeine Dankesschreiben von Erzbischof Leonardo Sandri, das alle Gratulanten
erhielten, wird nun ausgeschlachtet, um das Image des Bischofs von Fulda aufzubessern.
Mit einer Presseaussendung
wird der Eindruck erweckt, als herrsche zwischen dem Papst und Mons. Algermissen ein herzliches Einvernehmen.
Wann hört diese Heuchelei endlich auf? Jeder, der sich in der Kirche von Fulda einigermaßen auskennt,
weiß: Bischof Algermissen liegt inhaltlich keineswegs auf der Linie des derzeitigen Papstes.
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Fundamentalist † 23:11:25 | Sonntag, 10. Juni 2007
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Toby 07:45:29 | Samstag, 9. Juni 2007
#14
Regina 1961 00:52:15 | Samstag, 9. Juni 2007
#13
iustus 21:21:57 | Freitag, 8. Juni 2007
#12
Sentinel 18:09:24 | Freitag, 8. Juni 2007
#11
iustus 17:43:41 | Freitag, 8. Juni 2007
#10
Sentinel 16:36:49 | Freitag, 8. Juni 2007
#9
iustus 16:16:04 | Freitag, 8. Juni 2007
#8
nonnobisdomine 15:21:42 | Freitag, 8. Juni 2007
#7
Sentinel 15:08:22 | Freitag, 8. Juni 2007
#6
nonnobisdomine 11:55:28 | Freitag, 8. Juni 2007
#5
Czibo Nieznany 11:27:42 | Freitag, 8. Juni 2007
#4
nonnobisdomine 11:09:31 | Freitag, 8. Juni 2007
#3
Czibo Nieznany 10:49:44 | Freitag, 8. Juni 2007
#1
Typ 10:30:00 | Freitag, 8. Juni 2007