Schweiz
Pensionistenverein möchte die Kirche in Pension schicken
Die Kirche muß sich von pubertierenden Laienkreisen grauer Eminenzen und Emanzen verabschieden. Von Dr. Lukas Brühwiler-Frésey.
Alt, zahnlos, mit Hörgerät und zwei Metallringen im Gesicht: Die Kirche oder die 68er Altliberalen?
Alt, zahnlos, mit Hörgerät und zwei Metallringen im Gesicht: Die Kirche oder die 68er Altliberalen?
© Adam Pearson, Creative Commons
(kreuz.net) Die jüngste Versammlung des Vereines „Tagsatzung im Bistum Basel“ – der im wesentlichen aus Pensionisten besteht – scheint nicht mehr als ein Rückzugsgefecht konservativer Alt-68er gewesen zu sein.

Der Altherren-Verein bezeichnet sich offiziell als Bewegung, der es „um eine synodale Kirche“ und ein „zukunftsfähigen Christsein“ geht.

Die dritte Versammlung des Vereins fand vom 17. bis 19. Mai 2007 statt. Die Teilnehmerzahl lag deutlich unter den Erwartungen.

Der Verein fühlt sich mit der ausländischen antikirchlichen Formationen „Wir sind Kirche“ verbunden.

Das Wesen der Kirche sei vielen fremd, meinte der kurz vor seiner Pensionierung stehende Theologe Leo Karrer in einem Vortrag.

Das trifft zweifellos auch auf manche Teilnehmer an der ‘Tagsatzung’ zu.

Die Schweizer Bischöfe sind angesichts der Forderungen der Tagung einmal mehr eingeladen, das Schweizerische Staatskirchenrecht auf den Boden der kirchlichen Realität zu stellen und ihre bischöflichen Kompetenzen wiederzuerlangen.

Der mit seinem Kampf gegen den ehemaligen Bischof von Chur bekanntgewordene Alt-Bundesrichter Giusep Nay forderte in einem Vortrag Gerichtsinstanzen innerhalb der Kantonalkirchen.

Dadurch würden „Kirchen an Autonomie gewinnen“ – glaubt der Pensionist.

Daß es keine „Kirchen“ gibt, sondern nur eine, heilige, katholische und apostolische Kirche gibt, weiß er nicht.

Auch der von Nay gerne benutzte Begriff „Autonomie“ ist fehl am Platz.

Die Kirche Jesus Christi – die keine von Menschen erfundene Sekte ist – verfügt über keine Autonomie, sondern steht im Dienst des Willens ihres Stifters.

Der Bischof von Basel, Mons. Kurt Koch, hat im Vorfeld der Versammlung des ‘Vereins Tagsatzung’ erklärt, daß heute die Probleme des Glaubens und der Glaubensverbreitung im Vordergrund stünden.

Er hat Recht. Die Glaubensverkündigung riskiert, im Staatskirchenrecht zu ersticken.

Doch Kreisen um die ‘Tagsatzung’ geht es eher um das systematische Mobben katholischer Priester und die Verhinderung der Anstellung von jungen Neupriestern.

Manche Laienorgane – oft durchsetzt von Leuten, die Mitglieder der kirchenfeindlichen Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP) sind oder in deren Dunstkreis stehen, machen den Priestern und Bischöfen zurzeit regelrecht den Prozeß.

Davon war an der Tagsatzung nichts zu hören.

Bischöfe und Priester tun daher gut daran, sich ihrer Kompetenzen wieder bewußt zu werden und mitzuhelfen, das Staatskirchenrecht von antikirchlichen Einflußnahmen durch Laientheologie oder Laienfunktionären zu entrümpeln.

Das wäre auch ein gutes Mittel gegen den sogenannten Priestermangel.

Welcher junge Mann verspürt heute schon Lust, seine Karriere als Priester im Gestrüpp einer laientheologischen Streitkultur zu planen.

Leicht durchschaubar ist die Forderung der ‘Tagsatzung’, die Basler Bistumsleitung solle den kantonalen staatskirchenrechtlichen Gremien ihr Vertrauen aussprechen und sie in ihrer Dienstfunktion ermutigen.

Dort, wo Kirchgemeinden mit schweigender Zustimmung der kantonalrechtlichen Instanzen Priester aus ihren Ämtern vertreiben, wäre vielmehr über einen Vertrauensentzug zu diskutieren.

Die Basler Bistumsleitung hat momentan kein Vertrauen in den Verein Tagsatzung. Deshalb blieb sie auch ihrer Tagung fern. Derzeit ist keine Vertrauensseeligkeit gefragt, sondern eine Redimensionierung der staatskirchlichen Organe in der Schweiz.

Vordergründig wurde an der ‘Tagsatzung’ gerne und laut von „Menschenrechte“ gesprochen.

Es ist allerdings sehr interessant, daß nicht unwesentliche Menschenrechtsprobleme kaum zur Sprache kamen: die Kinderabtreibung, die Zerstörung von Ehe und Familie sowie andere Bereiche, wo das Menschenrecht auf Leben bedroht ist.

Dagegen priesen die meist älteren Teilnehmer das Hohelied der freien Liebe und vielfältigen Formen der Unzucht.
      
33 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#34   Rudolfus   17:02:54 | Montag, 11. Juni 2007
@Juergen / Erzbischof Lefebvres Bischofsweihen
Die Bischofsweihen zeigen weder eine „vorbildhafte“ Treue zum kath. Glauben noch lassen sie sich mit dem Evangelium und der Tradition begründen.
Sie führen genau die Gründe für die Bischofsweihen durch den Erzbischof im Jahre 1988 an:
-aus Treue zum katholischen Glauben und zur Tradition der hl. Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#32   HeinrichvonOfterdingen   20:02:16 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Jürgen,
Den Begriff „Kadavergehorsam“ verbitte ich mir.
Sie hatten die Sache verwendet, ich habe nur den zutreffenden Begriff dafür verwendet. Schön, dass Sie sich ertappt fühlen, ich bin allerdings der, der sich etwas zu verbitten hat.
–---
Das persönliche Gewissen ist keine Instanz die allgemeingültig über Gesetze entscheiden kann.
Das versteht sich von selbst. Allerdings ist das Urteil des Gewissens ist die letzte Instanz, nach der sich der Mensch zu richten hat, auch wenn er damit der offiziellen Kirche widerspricht.
Redaktion benachrichtigen
#31   juergen   19:33:50 | Samstag, 9. Juni 2007
@ H.V.O.
Den Begriff „Kadavergehorsam“ verbitte ich mir.
–---
Das persönliche Gewissen ist keine Instanz die allgemeingültig über Gesetze entscheiden kann.
Redaktion benachrichtigen
#30   Gotthard   19:23:26 | Samstag, 9. Juni 2007
@Brandenburgis
mit Dir und zu Dir hatte ich noch nichts geschrieben …
Redaktion benachrichtigen
#29   Benedikt   19:19:46 | Samstag, 9. Juni 2007
@ Ofterdingen: Haken
Mich kann niemand zwingen einem ungerechten Gesetz zu folgen
Der Haken hier: Sie selbst entscheiden in vorliegender Sache, was ein ungerechtes Gesetz ist. Hierin liegt erheblicher Sprengstoff für Hierarchie, Disziplin und Lehre verborgen. Wenn jeder für sich entscheiden kann, welches Gesetz so ungerecht ist, dass man ihm nicht folgen muss, dann kann dies letztendlich nur in der Anarchie münden. Mayr-Lumetzberger, Hasenhüttl, Milingo und Co sind allesamt diesem Weg gefolgt.
Redaktion benachrichtigen
#28   HeinrichvonOfterdingen   19:13:32 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Jürgen,
Mit Tradition hat das in diesem Fall natürlich nichts zu tun, da traditionell all das zu Glauben ist, was die Kirche zu glauben vorlegt.
Zur Tradition gehört all das was die Kirche zu glauben vorlegt und vorlegte. Genau da liegt der Hund begraben.
Und der von den Modernisten tausendfach missbrauchte Begriff des Gewissens (wenn es um „Linksabweichler“ geht, die einfach ungehorsam sind in Fragen, die mit dem Gewissen gar nichts zu tun haben) wird von Ihnen wenn es um die Katholiken der Tradition geht, flugs in eine Pflicht zum Kadavergehorsam umgedeutet. Schön plakativ und primitiv. (Zwischenfrage: Sind Sie Politiker?) Vorallem aber in einer Weise umgedeutet, als ob es gar keine Gewissensentscheidung gäbe. Schon das lässt sehr tief blicken.
Redaktion benachrichtigen
#27   HeinrichderZweite   19:06:01 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Bendikt,
mich kratzt dieser Vergleich nicht.
Ferdinand Cohen-Blind, Alexander Uljanow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg waren alle überzeugt, dass das was sie taten richtig war. Das was sie taten ähnelte sich in der Tat. Und trotzdem war es ganz etwas anderes. Ich wünsche Ihnen, dass Sie in Zukunft um das Gran genauer hinschauen, auf das es ankommt.
Redaktion benachrichtigen
#26   juergen   19:04:29 | Samstag, 9. Juni 2007
Gewissen?
Oh, das hört sich ja sehr modern an – die Berufung auf das Gewissen. Das wird heute ja sehr gerne gemacht. Überall dort, wo man mit einem Gesetz oder einer Vorschrift oder Sonstigem nicht einverstanden ist, folgt man seinem Gewissen.
Natürlich muß der Mensch immer seinem Gewissen folgen. Er selbst kann ja nicht anders uns insbesondere kann er selbst nicht entscheiden ob sein Gewissen irrt oder nicht. Nur: es besteht immer die Möglichkeit, daß man einem irrenden Gewissen folgt.
Aber mit dem Verweis auf das Gewissen hat man sich natürlich fein rausgeredet.
Sehr modern!
Mit Tradition hat das in diesem Fall natürlich nichts zu tun, da traditionell all das zu Glauben ist, was die Kirche zu glauben vorlegt.
Aber in diesem Punkt scheinen die Traditionalisten wohl eher auf das „moderne Pferd“ aufzuspringen. Da werden sie zu autonomen Entscheidungsträgern, die selbst entscheiden, welches Gesetz richtig und welches falsch ist.
Ja ne – is klar!
Redaktion benachrichtigen
#25   HeinrichvonOfterdingen   18:46:47 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Jürgen,
dieser Logik bin ich auch einige Zeit gefolgt. Sie ist bestechend einfach, sie hat nur einen mächtigen Hacken:
Mich kann niemand zwingen einem ungerechten Gesetz zu folgen (weder im kirchlichen noch im staatlichen Bereich!!). Dies unterliegt meiner Gewissensentscheidung, die habe ich nach sorgfältiger Abwägung aller Gesichtspunkte zu treffen. Ob der Papst Papst ist, das ist jedoch von mir nicht per Gewissensentscheidung zu entscheiden. Zumal es da eine große Grauzone gibt. Wie ist das mit einem Papst, der das ihm anvertraute schlecht verwaltet, wie mit einem, der das ihm anvertraute sehr schlecht verwaltet. Ist der noch Papst oder ist der schon nicht mehr Papst. Diese Entscheidung ist nicht per persönlicher Gewissensentscheidung zu treffen. Sie ist im eigentlichen Sinne unnütz! Dem ungerechten Gesetz darf ich ja weder folgen wenn der Papst, der es angeordnet hat ungerechter Verwalter des Amtes, aber gültig gewählter Papst ist, noch wenn er nicht Papst, sondern nur Usurpator des päpstlichen Amtes ist. Diese Frage ist daher für mich relevant. Die Frage nach der Sedisvakanz finde ich sehr interessant, sie ist jedoch nicht durch mich zu entscheiden (Gott sei Dank, vermutlich wird sich irgendwann ein Konzil damit beschäftigen) und sie hilft mir in meiner persönlichen Gewissensentscheidung, die ja auf mein Handeln heute und morgen gerichtet ist, auch nicht wirklich weiter!
Oder in anderen Worten: Ich bin auf diese „bestechende“ Logik nicht hereingefallen.
Redaktion benachrichtigen
#24   Benedikt   18:33:16 | Samstag, 9. Juni 2007
Lutherisch
Wenn die Päpste rechtgläubig geblieben wären, dann hätten wir das Problem nicht.
Lupenrein lutherisch. Luther ging auch davon aus, dass sich in der Kirche im Lauf der Zeiten Fehlentwicklungen ergeben hätten und meinte, er könne (und müsse) zur Urkirche zurückkehren.
Redaktion benachrichtigen
#23   litterae sunt divitiae   18:31:38 | Samstag, 9. Juni 2007
@juergen
Entweder sagt man, daß die Päpste vom Glauben abgefallen sind, dann muß man notgedrungen dem Sedisvakantismus anhangen,
oder man sagt, daß die Päpste rechtmäßige Päpste sind, dann muß man ihnen auch folgen und wenn man es nicht tut, handelt man gegen die Kirche.
Jürgen, das könnt’ ich unterschreiben!
Redaktion benachrichtigen
#22   juergen   18:28:00 | Samstag, 9. Juni 2007
@ H.v.O.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Entweder sagt man, daß die Päpste vom Glauben abgefallen sind, dann muß man notgedrungen dem Sedisvakantismus anhangen,
oder man sagt, daß die Päpste rechtmäßige Päpste sind, dann muß man ihnen auch folgen und wenn man es nicht tut, handelt man gegen die Kirche.
Entweder – Oder
Ein Sowohl-als-auch gibt es in der Frage nicht. Da kann man sich nicht alles so zurechtdrehen, wie man es gerne hätte.
Redaktion benachrichtigen
#21   HeinrichvonOfterdingen   18:20:39 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Jürgen, Treue
Die Bischofsweihen zeigen weder eine „vorbildhafte“ Treue zum kath. Glauben …
zum Glauben ja schon! Zum Papst nicht. Wenn die Päpste rechtgläubig geblieben wären, dann hätten wir das Problem nicht.
Redaktion benachrichtigen
#20   juergen   18:07:30 | Samstag, 9. Juni 2007
@Rudolfus et Artois
Rudolfus: „Niemand ist abtrünnig zu nennen, der dem apostolischen und römisch-katholischen Glauben vorbildhaft die Treue hält.“
Artois „Die Instanz, die Ebf. Lefebvre recht gibt, ist das hl. Evangelium und die Lehre der Kirche, wie sie in Dogma und Tradition glasklar vor uns ausgebreitet liegt.2
Die Bischofsweihen zeigen weder eine „vorbildhafte“ Treue zum kath. Glauben noch lassen sie sich mit dem Evangelium und der Tradition begründen.
Sie sind vielmehr ein klarer Akt eines Aufstandes gegen die Hierarchie der Kirche und gegen den Primat des Papstes.
Damit bricht das Band der Einheit; und zurecht wurde dies sanktioniert.
Redaktion benachrichtigen
#19   Brandenburgis   17:57:27 | Samstag, 9. Juni 2007
Da darf ich aus der Bach’schen Matthäuspassion zitieren:
Petrus, der nicht denkt zurück,
seinen Gott verneinet,
der doch auf ein’ ernsten Blick
bitterlichen weinet.
Jesu, blicke mich auch an,
wenn ich nicht will büßen,
wenn ich Böses hab getan,
rühre mein Gewissen!
Redaktion benachrichtigen
#18   HeinrichvonOfterdingen   17:55:43 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Sirilo,
Einen Papst, der auf die FSSPX-Linie einschwenkt, wird es nicht mehr geben, denn der gesamte Weltepiskopat und die Kardnäle haben ja (nach Ihrer Überzeugung) alle die Lehre Christi verraten…
Irgendwann wird sich ein Papst bekehren. Wenn es sich beim „Papst“ um ein Gremium handeln würde, dann gäbe ich ihnen Recht. Eine Einzelperson kann sich ganz unvermittelt bekehren. Abgefallen sind die letzten Päpste ja auch als Einzelpersonen in dem vorhandenen modernistischen Umfeld.
Redaktion benachrichtigen
#17   Sirilo   17:47:47 | Samstag, 9. Juni 2007
@Artois
Wie soll es kommen, daß die Kardinäle, die Ihrer und Rudolfus’ Auffassung nach alle den Glauben verraten haben, eines Tages einen „rechtgläubigen“ Papst im Sinne der FSSPX wählen?
Redaktion benachrichtigen
#16   Rosenkranzsoldat   17:42:11 | Samstag, 9. Juni 2007
hihihi
ein liberaler Priester hier im Diskurs mit Levebristen…
Herrlich… :-]
Redaktion benachrichtigen
#15   Brandenburgis   17:33:56 | Samstag, 9. Juni 2007
@Gotthard
Ich mache mir Sorgen um das Seelenheil von „juergen“, weise Ihn hin auf seine Verpflichtungen gegenüber Gott und seiner hl. Kirche, und Sie beschimpfen mich auf empfindliche, ja herabwürdigende Weise. Wie soll ich denn das verstehen? Wenn Sie schon kein Priesters mehr sein wollen, dann denken Sie wenigstens an den Taufbund, den Sie einst geschlossen haben!
Redaktion benachrichtigen
#14   Artois †   17:26:34 | Samstag, 9. Juni 2007
@Sirilo
Die unleugbare Tatsche, daß Päpste, Kurie und Weltepiskopat vom katholischen Glauben abgefallen sind, bedeutet keinesfalls, daß die Pforten der Hölle die Kirche überwunden haben, – im Gegenteil. Pius XI. und XII. haben allerdings durch ihre Bischofs- und Kardinalsernennungen in erheblichem Maße dem Übel den Weg bereitet. Ich nenne nur zwei Fälle: Döpfner in Deutschland (auch hier in Berlin), ein fanatischer Kirchenhasser und -zerstörer und der spätere Paul VI… Pius XII. wußte, daß dieser via KPI mit dem sowjetischen Geheimdienst zusammenarbeitete und ihm Geistliche im sowjetischen Machtbereich buchstäblich ans Messer liefert. Trotzdem hat er ihn gelobt und befördert.
Die Instanz, die Ebf. Lefebvre recht gibt, ist das hl. Evangelium und die Lehre der Kirche, wie sie in Dogma und Tradition glasklar vor uns ausgebreitet liegt. Lefebvre hat sich keinesfalls eine „Quasi-Unfehlbarkeit angemaßt“. Er hat lediglich sein bischöfliches Amt zu Recht in Anspruch genommen. Die Kurie, vor allem der jetzige Papst haben verbrecherisch gehandelt, als sie ihn diskriminierten und verfolgten.
Ihre Befürchtung es solle „ein eigenes Kardinalskollegium kreiert und ein eigener Papst gewählt werden“ ist reine Spinnerei. Es wird sehr wohl wieder einen Papst geben, der zur Lehre der Kirche zurückkehrt und die Kirche mit eisernem Besen reinigen wird. Davon zeugt das Evangelium, davon zeugt die hl. Offenbarung, davon zeugt das katholische Glaubenszeugnis der Jahrtausende und davon zeugten nicht zu
Redaktion benachrichtigen
#13   Gotthard   17:26:18 | Samstag, 9. Juni 2007
@artois
Mensch, bist du ein frömmelnder Dummschwätzer … anders kann ich das nicht mehr bezeichnen!
Redaktion benachrichtigen
#12   Sirilo   17:10:48 | Samstag, 9. Juni 2007
@Rudolfus
Sie sind also der absurden Überzeugung, daß die letzten 5 Päpste und so gut wie der gesamte Weltepiskopat die Lehre Christi verraten haben. D.h. daß die Pforten der Hölle Christi Kirche überwältigt haben. Denn wenn Ihre Auffasssung richtig wäre, dann hätten ja schon Pius XI. und Pius XII. durch ihre Bischofs- und Kardinalsernennungen dem Übel den Weg bereitet. Und da erhebt sich gleich die Frage, wie Pius X. und Benedikt XV. ihrerseits bei Personalentscheidungen versagt haben…
Der Anspruch des Erzbischof Lefebvre führt die Idee der römisch-katholischen Kirche ad absurdum. Wenn es sein kann, daß der Weltepiskopat, das Kardinalskollegium und die Päpste alle in die Irre gehen, wieso soll dann ein pensionierter Missionsbischof als einziger den richtigen Durchblick haben? Welche Instanz könnte das entscheiden? Nun, nur Lefebvre selbst, der sich damit eine Quasi-Unfehlbarkeit angemaßt hat. Doch wie kommen die FSSPX aus dieser Sackgasse heraus? Wollen sie am Ende ein eigenes Kardinalskollegium kreieren und sich ihren eigenen Papst wählen?
Einen Papst, der auf die FSSPX-Linie einschwenkt, wird es nicht mehr geben, denn der gesamte Weltepiskopat und die Kardnäle haben ja (nach Ihrer Überzeugung) alle die Lehre Christi verraten…
Redaktion benachrichtigen
#11   Artois †   17:09:25 | Samstag, 9. Juni 2007
@juergen
Ihre Hetze gegen einen heiligmäßigen Bischof der Kirche ist schwere Sünde. Bitte nahen sie sich der hl. Eucharistie erst wieder nach Empfang des Bußsakraments!
Redaktion benachrichtigen
#10   Gotthard   17:01:59 | Samstag, 9. Juni 2007
@Brühwiler-Frésey
hat dieser Herr in seiner Mini-Partei KVP nichts mehr zu tun?
Redaktion benachrichtigen
#9   Rudolfus   16:50:39 | Samstag, 9. Juni 2007
@juergen / Lefebvres Treue
Niemand ist abtrünnig zu nennen, der dem apostolischen und römisch-katholischen Glauben vorbildhaft die Treue hält.
Abtrünnig ist dagegen das Meer der modernistischen Bischöfe, die die Lehre Christi verraten haben.
Ihre Gebete sind besser verwendet für die Irrlehrer und nicht für einen der wenigen Bischöfe, die treu zur apostolischen Lehre der Kirche standen.
Redaktion benachrichtigen
#8   juergen   16:40:41 | Samstag, 9. Juni 2007
@Rudolfus
„Erzbischof Lefebvre, bitte für uns!“
Ein abtrünniger Bischof hat wohl eher die Gebete der Gläubigen nötig als umgekehrt. – Wollen wir hoffen, daß er „nur“ im Fegefeuer sitzt…
Redaktion benachrichtigen
#7   Rudolfus   23:07:32 | Freitag, 8. Juni 2007
@Erzbischof Lefebvre nie in Pension
Erzbischof Lefebvre war bis zum Schluß der Generalobere seiner Gründung, und für viele bedeutender als die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. zusammengenommen.
Die Päpste sind auch nicht in Pension gegangen.
Es wäre aber wünschenswert gewesen, Papst Paul VI. hätte sich selbst an die von ihm praktizierte Pensionierung der Bischöfe mit 75 Jahren gehalten.
Nach dem Desaster, das Papst Paul VI. selbst verursacht hatte, wollte er Anfang der 1970er tatsächlich auch zurücktreten, wie z.B. auch Cardinal König bestätigte.
Leider haben es ihm seine Leute wieder ausgeredet.
Stattdessen hat er auch noch die über-80jährigen Cardinäle aus dem Konklave ausgeschlossen.
Erzbischof Lefebvre, bitte für uns!
Papst Paul VI., betet für ihn!
Redaktion benachrichtigen
#6   Gotthard   22:43:54 | Freitag, 8. Juni 2007
Pensonist
war dieser ErzbischofM. nicht auch schon ein Pensionist?
Redaktion benachrichtigen
#5   Rudolfus   19:01:12 | Freitag, 8. Juni 2007
Das Pastoralkonzil 1962-65
war ein Pastoralkonzil, und es hat versagt, zumindest, wenn man kein Kirchenfeind ist.
Es war mehr nur als ein großer Fehler, sondern ein Super-GAU.
Da die Hierarchie, insbesonders in Deutschland, dieses Konzil weiter so verherrlicht (mittlerweile ist 2007), so muß man einfach am Geisteszustand von Cardinal Lehmann und dieser Hierarchen ernsthaft zweifeln.
Redaktion benachrichtigen
#4   Hornet   18:16:49 | Freitag, 8. Juni 2007
Pssst, RKS…
nicht so laut! :-)
Redaktion benachrichtigen
#3   Typ   18:06:32 | Freitag, 8. Juni 2007
@ Soldat
Danke für die präzise Beschreibung von kreuz.net und Martin Humer!
Redaktion benachrichtigen
#2   juergen   17:50:33 | Freitag, 8. Juni 2007
Staatskirchenrecht
Das Staatskirchenrecht etc. in der Schweiz ist eine recht komplizierte Sache
Einen kurzen Einblick gibt folgende Seite:
K L I C K www.bistum-basel.ch/seite.php?na=11,1,0,4870…
Redaktion benachrichtigen
#1   Rosenkranzsoldat   17:29:35 | Freitag, 8. Juni 2007
Die Toren sind immer so viel und so laut
:-S
Naturgesetz:
Je dümmer und ungläubiger einer ist, dh desto größer seine Torheit, desto mehr plärrt er herum und verschafft sich Aufmerksamkeit und die Dummmasse hört ihm zu…
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
SchweizRücktritt des Bischofs von Chur angenommen SchweizEin neuer Vorsitzender PriesterseminarVerheirateter Subregens SchweizSelbstreinigung SchweizWie unser Pfarrer abserviert wurde SchweizKirchenstreit wird vor das Kantonsparlament gezerrt SchweizErneut ein Schweizer Priester verheizt SchweizDemokratische Marschmusik für den neuen Bischof SchweizEine Sorge weniger SchweizEinst führten sie Kreuzzüge SchweizHöre, und du wirst ankommen! SchweizManipulationen SchweizDekan spaltet – Pfarrer klagt vor dem Diözesangericht SchweizReisen Sie mal nach Lateinamerika! SchweizLaienpredigt: Rom gibt nach
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net