kreuzmeldungen
Yes, Sir + Zwei kuriale Ernennungen + Liturgische Vielfalt + Kein anderes Wort + Das denkt sich kein Sechsjähriger aus
Der Papst mit der Gattin des US-Präsidenten, Laura Bush, Tochter Barbara und dem US-Botschafter beim Heiligen Stuhl, Francis Rooney
Der Papst mit der Gattin des US-Präsidenten, Laura Bush, Tochter Barbara und dem US-Botschafter beim Heiligen Stuhl, Francis Rooney
© Shealah Craighead, Weißes Haus
Yes, Sir

Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern den US-Präsidenten George W. Bush in Audienz. Themen des halbstündigen Gesprächs waren die Lage in Israel und im Irak, Entwicklungen in Afrika und wichtige moralische und religiöse Fragen unserer Zeit wie Menschenrechte, die Religionsfreiheit und der Lebensschutz. In der Päpstlichen Bibliothek antwortete Bush dem Papst mit einem „Yes, Sir“.

Benedikt XVI. empfängt Bush
Am 9 Juni empfing Benedikt XVI. erstmals den US-Präsidenten George W. Bush.Bush schenkte dem Papst einen Stab, auf dem ein früherer Obdachloser die zehn Gebote geschrieben hat.Präsident Bush erhielt vom Papst einen Stich des Petersdoms aus dem 17. Jahrhundert.

Zwei kuriale Ernennungen

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern den Substitut im Staatssekretariat, Mons Leonardo Sandri (63), zum Präfekten für die Orientalischen Kirchen erhoben. Der Substitut im Staatssekretariat gilt als vatikanischer Innenminister. Als Nachfolger von Mons. Sandri ernannte der Heilige Vater den Nuntius in Manila, Erzbischof Fernando Filoni (61). Beide Ernennungen sind den Medien seit Wochen bekannt.

Liturgische Vielfalt

Spanien. Am Fest der Heiligen Dreifaltigkeit – dem ersten Sonntag nach Pfingsten – feierte die für ihre fortschrittliche Novus-Ordo-Liturgie bekannte Madrider Pfarrei Sankt Karl Borromäus eine Messe im Freien. Bei dem Anlaß empfing auch der ehemalige sozialistische Verteidigungsminister – möglicherweise – konsekrierte Weißbrotscheiben. Hinter ihm in der Kommunionreihe stand der Madrider Stadtrat und radikale Homo-Ideologe Pedro Zerolo. Der Madrider Erzbischof Antonio Maria Kardinal Rouco hat die Borromäuskirche zugunsten eines Zentrums der Caritas geschlossen und Pfarrmessen eigentlich untersagt.

Pfarrei St. Borromäus in Madrid
Messe am Dreifaltigkeitssonntag in der Madrider Pfarrei St. Karl Borromäus.Der sozialistische Verteidigungsminister beim Kommunionempfang und hinter ihm der radikale spanische Homo-Ideologe Pedro Zerolo.Messe am Dreifaltigkeitssonntag in der Madrider Pfarrei St. Karl Borromäus.

Kein anderes Wort

Mexiko. Der Erzbischof der südwestmexikanischen Erzdiözese Guadalajara, Juan Kardinal Sandoval Íñiguez, nannte die Verfechter der Kinderabtreibung „Kinder der Dunkelheit“. Daraufhin wurde er von Mitgliedern der antiklerikalen ‘Demokratischen Revolutionspartei’ geklagt. Der Kardinal will sich aber davon nicht einschüchtern lassen. Er werde den Ausdruck weiterhin gebrauchen, weil Abtreibung „Mord, ein Verbrechen, die Tötung eines Menschen“ sei. Ein Bischof könne für die Kinderabtreibung keine anderen Worte gebrauchen.

Das denkt sich kein Sechsjähriger aus

„Menschen, die das Empfinden verloren haben für normal und krank, für natürlich und pervers, für schön und eklig, landen manchmal in der Beratungsstelle des Psychosozialen Dienstes in Neukölln. Im Sommer bekamen die Therapeuten dort Besuch von einer Mutter, deren sechsjähriger Sohn in der Schule aufgefallen war. Immer wieder hatte er in der Pause Mitschülerinnen in eine Ecke gezerrt. Er zog den Mädchen und sich selbst die Hosen runter und tat so, als hätte er Sex mit den Mädchen. Ein neues Spiel: Vergewaltigung. »Das denkt sich kein Sechsjähriger aus«, sagt der Psychotherapeut Karl Wahlen, Leiter der Beratungsstelle. Die Mutter erzählte ganz freimütig, daß sie mit ihrem Freund regelmäßig Filme ansehe, in denen Vergewaltigungsszenen vorkommen. Und daß ihr Sohn dabei mitschauen dürfe.“

Aus einem Artikel im deutschen Wochenmagazin ‘Stern’ vom 1. Februar 2007
      
13 Lesermeinungen
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#13   wolfgang e. 2   23:32:52 | Sonntag, 10. Juni 2007
die für ihre fortschrittliche Novus-Ordo-Liturgie bekannte Madrider Pfarrei???
Mit Novus Ordo hat das mit bestem Willen nichts zu tun.
Der Madrider Erzbischof hat übrigens die „Messen“ in dieser ehemaligen Pfarrei untersagt.
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#12   Czibo Nieznany   22:48:18 | Sonntag, 10. Juni 2007
Ministrant: Auch im Herkulessaal
Erst vor kurzem hatte der Pius-Club einen großen Auftritt im Münchner Herkulessaal, der in der Regel als Konzertsaal verwendet wird. Bei der großen Zahl der Teilnehmer, können nur große Räumlichkeiten für die altrituellen Feiern dienlich sein…
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#11   Ministrant   20:12:51 | Sonntag, 10. Juni 2007
@Rudolfus
Wo feiert den die FSSPX zu weilen? …in Sporthalen
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#10   Rudolfus   20:10:22 | Sonntag, 10. Juni 2007
@Ministrant / Neue Messen
Solche Neue Messen sind doch kein Einzelfall.
Insbes. in Deutschland und Österreich müßte man das wissen, Bierzeltmessen etc.
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#9   Ministrant   20:09:19 | Sonntag, 10. Juni 2007
@möchtegern
Lieber möchtegern,
da auf dem Bild weder eine Konsekration noch ein priesterliches Parament oder sonstige liturgische Gegenstände zu sehen sind. Wenn ich ein Bild vom Münchner Oktoberfest nehme, dann könnte ich auch behaupten in München wird anstelle von Hostien Weißwürste und statt Wein Bier als die Gaben für die Messe genommen.
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#8   möchtegern-kathole   20:02:09 | Sonntag, 10. Juni 2007
@Ministrant
haben Sie Hinweise, dass dies entgegen dem kreuz.net-Text keine Messe ist?
Sie dürfen natürlich und ohne weitere Begründung daran zweifeln, aber wenn Sie für Ihre Meinung keine Argumente haben, sollten sie das so kennzeichnen.
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#7   Ministrant   19:29:26 | Sonntag, 10. Juni 2007
Zu der Madrider Gemeinde…
Wo bitte wird auf den Bildern eine Messe zelebriert wie verbohrt muss man im Kopf sein um dort eine Messfeier zu entdecken…und anstelle von Wein wurde Sekt konsekriert und in Seklgläsern gereicht. :-! Ich kann es gar nicht fassen wie verblendet man sein kann.
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#6   zum Glück katholisch   17:51:04 | Sonntag, 10. Juni 2007
Weißbrot
Wie ist das denn in der Lehre der Kirche geregelt? darf man Weißbrot-Scheiben überhaupt als Leib Christi reichen?
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#5   Rudolfus   15:53:30 | Sonntag, 10. Juni 2007
Kriegs-US-Amerikaner in Washington
Es ist zu bedauern, was aus den USA seit dem Abgang des einzigen katholischen Präsidenten geworden ist, des Irischstämmigen John F. Kennedy, US-Staatschef 1961-1963.
Präsident Kennedy wollte keine kriegerischen US-Beteiligungen, insbesonders in Vietnam.
Präsident Johnson verkehrte Kennedys Vietnamdirektive eine Woche nach Kennedys Ermordung ins Gegenteil.
Über Vietnam und über die Vietnamesen haben die US-Amerikaner in etwa einem Jahrzehnt des Krieges USA-Vietnam mehr Bomben abgeworfen als während des II. Weltkrieges.
Die Präsidenten Bush sen. und jun. wurden leider dem Cliché des kriegerischen Bombentexaners vollkommen gerecht.
Großvater Prescott Bush, auch ein US-Parlamentarier, hat bekanntlich bereits Geschäfte mit der NSDAP gemacht.
Für dieses Land, das seit Jahrzehnten an allen möglichen Kriegen teilnimmt, kann man nur beten, insbesonders, da wir Europäer auch von seiner Schutzmacht abhängig sind.
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#4   Czibo Nieznany   13:20:56 | Sonntag, 10. Juni 2007
Verteidigungsminister
Ob er das Amt noch hat oder nicht mehr, ändert nichts an der Tatsache, dass er ein prominenter Politiker ist, der an der Eucharistiefeier teilgenommen hat. Ich denke mal bestimmt nicht, weil er damit rechnete erwähnt zu werden. Er hat teilgenommen, wie andere Katholiken auch an der Eucharistiefeier teilnehmen. Pius-Clubs werden auch in dieser Suppe ein Haar finden, möglich auch die Gültigkeit der Eucharistiefeier lauthals anzweifeln. Sie müssen es aber nicht, sondern tun es bestimmt sehr gern.
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#3   Theotimus   13:12:01 | Sonntag, 10. Juni 2007
Verteidigungsminister
Der sozialistische Politiker José Bono Martínez, der auf dem Bild „kommuniziert“ , ist seit 2006 nicht mehr Verteidigungsminister von Spanien.
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#2   Czibo Nieznany   12:41:07 | Sonntag, 10. Juni 2007
Bestimmt nur zum Ärger der Pius-Clubs
:'( Die Katholiken machen das in Spanien doch wohl nur, um die Mitglieder der Pius-Clubs zu ärgern. Könnte es wirklich auch einen anderen vernünftigen Grund geben, anstatt Oblaten Kekse zu verwenden und diese einem sozialistischen (ihhh) Verteidigungsminister und einem Homo-Ideologen zu verabreichen. Da gibt es doch wieder massenweis Gründe für die Pius-Clubs, ganze Gebets-Sühnenächte wegen des frevlen (?) Tuns in diesem irdischen Jammertale anzuberaumen. :-@
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#1   Josefus   11:37:17 | Sonntag, 10. Juni 2007
„Kinder der Dunkelheit“
Juan Kardinal Sandoval Íñiguez, (Erz)bischof von Guadalajara,würdig seines Amtes.
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