(kreuz.net) Der Österreicher Walter Marinovic (78) ist ein bekannter Autor zahlreicher Bücher und Artikel
zum Thema Kunst und Kultur.
Marinovic wurde in Wien geboren. Mit 16 Jahren wurde er als Soldat der deutschen
Wehrmacht eingezogen und geriet in Kriegsgefangenschaft.
Nach dem Krieg studierte er Germanistik und
klassische Philologie.
Er war Gymnasialprofessor für Deutsch und Latein. Unter anderem wirkte er als
langjähriger Bundesobmann des ‘Verbandes der Professoren Österreichs’ und als Schriftleiter der Zeitschrift
„Professor“.
Im Ruhestand leitet er das ‘Kulturforum Freie Kunst’ und ist stellvertretender Obmann des
‘Kulturwerks Österreich’.
Marinovic hat zahlreiche Aufsätze publiziert und viele Vorträge im Raum
Südtirol bis Schleswig-Holstein gehalten.
Das Interview mit ihm führte der stellvertretende Vorsitzende
des Innsbrucker ‘Initiativkreises katholischer Laien und Priester’, Johannes Auer.
Herr Dr. Marinovic,
wann haben Sie den Kampf gegen das Obszöne, Sinnlose und gegen die Diktatur des Häßlichen aufgenommen?
Dr. Walter Marinovic: Schon immer waren mir diese Themen ein Anliegen. Den Kampf gegen die Diktatur des
Häßlichen habe ich vor allem in meinem Ruhestand begonnen.
Wie?
Dr. Walter Marinovic: Ich habe zu
diesem Thema mein Buch „Diktatur des Häßlichen“ geschrieben. Dadurch hat sich diese Zeit zu einem Unruhestand
entwickelt.
Am 10. Juni halten Sie im Innsbrucker Hotel Sailer für den ‘Initiativkreis katholischer
Laien und Priester’ einen Vortrag. Wie sehen Sie als Vertreter der national-konservativen Linie eine Zusammenarbeit
mit den Katholiken?
Dr. Walter Marinovic: Ich empfinde diese Zusammenarbeit für die Rettung der Gesellschaft
als unbedingt notwendig. Wir haben gemeinsame Ziele und gemeinsame Feinde. Wir müssen stärker zusammenarbeiten.
In Ihrem Buch „Kunst oder Antikunst“ loben Sie das deutsche St. Theresien-Gymnasium der Piusbruderschaft
als gelungenes Beispiel geglückter Erziehung. Wie kam es zu dem Kontakt mit dieser Einrichtung?
Dr.
Walter Marinovic: Bei einem meiner Vorträge war Schwester Michaela Metz, die Rektorin des St. Theresien-Gymnasiums
in Schöneberg, unter den Hörern. Sie hat mich nach dem Vortrag angesprochen und zu einem Vortrag an
das Gymnasium der Priesterbruderschaft eingeladen, der dann auch zustande kam.
Wie war Ihr Eindruck?
Dr. Walter Marinovic: Ich war von dieser vorbildlichen Schule und der Arbeit von Schwester Michaela begeistert.
Wie ging es weiter?
Dr. Walter Marinovic: Danach folgten weiter Einladungen konservativer und dezidiert
traditionstreuer Kreise im gesamten deutschen Sprachraum.
Wurden Sie selbst einmal Opfer der von Ihnen
denunzierten linken Diktatur des Häßlichen?
Dr. Walter Marinovic: O ja. Ich wurde wiederholt Opfer
der linken Meinungsdiktatur. Das habe ich in meinem autobiographischen Buch „Auf rechten Wegen“ beschrieben.
Wie?
Dr. Walter Marinovic: Linke Beschimpfungen rund um meine Vorträge sind häufig. Von oberster Stelle
hat mir der ehemalige sozialistische Kunst- und Kulturminister Österreichs, Rudolf Scholten, den Krieg
erklärt.
Wie?
Dr. Walter Marinovic: Sein Ministerium gab ein Buch gegen die „Rechten in der Kunst“
in Auftrag. Dessen Verfasser war der linke Wiener Autor Claus Tieber (41).
Zu welcher Erkenntnis kam
Tieber?
Dr. Walter Marinovic: Er hat mir zuerkannt, der wohl aktivste Kulturkämpfer Österreichs zu
sein. Das war für mich ein schmeichelhaftes Urteil.
Was wünschen Sie sich in Hinkunft für eine Zusammenarbeit
zwischen den National-Konservativen und den Katholisch-Konservativen?
Dr. Walter Marinovic: Ich halte
sie für die Gemeinschaft als unbedingt notwendig. Ich spreche hier absichtlich von Gemeinschaft und nicht
von Gesellschaft. Der Begriff der Gesellschaft ist eigentlich linker Herkunft. Wie ich oben schon erwähnte,
haben wir gemeinsame Ziele und gemeinsame Feinde, die es zu bekämpfen gilt.
Herr Doktor, wir danken
für das Gespräch.
Dr. Walter Marinovic wird am 10. Juni um 18:30 Uhr im Hotel Sailer in Innsbruck einen
Vortrag für den ‘Initiativkreis katholischer Laien und Priester’ halten.
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31 Lesermeinungen
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@Athanasius: Dr. Marinovics Großvater war Kroate. Er tat in der kaiserlichen Armee seinen Dienst. Durch
einen Unfall verlor er einen Unterarm. Der Kaiser bot diesen Versehrten eine Dienststelle in Wien an.
Dadurch ist Dr. Marinovic kein ganzer Kroate, sondern zu drei Vierteln Deutscher und zu einem Viertel
Kroate. Daher hat er auch den Vornamen Walter, der daraufhin weist, daß einer seiner Vorfahren väterlicherseits
nichtdeutscher Altösterreicher war. Dr. Marinovic selbst ist einer der herausragendsten und besten Kämpfer
für die deutsche Kultur, die wir zur Zeit haben !
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Czibo Nieszany Ein heiliges Deutschland ist ein katholisches
Deutschland, wo Gott, Familie und Vaterland wieder den Stellenwert haben, der ihnen gebührt. Ein Land,
in dem der Mord an den Unbeborenen, die widernatürliche Unzucht verboten und Einwanderung aus antichristlichen
Kuluren wie dem Islam unterbunden wird. Es ist ein freies Deutschland ohne Meinungsverbote zu bestimmten
geschichtlichen Ereignissen, zu bestimmten Fremdreligionen und – Kulturen ohne Zwang zu einem jugendverderbenden
Sexualkundeunterricht und zu einem die Vorfahren verunglimpfenden „Geschichts- unterricht“ und ohne die
Vertragsfreiheit einschränkende „Antidiskriminierungsgesetze“.
Nationalkonservative und Christlich-Konservative Das hat Dr.Marinovic richtig herausgestellt: Nationalkonservative
und Christlich-Konservative müssen gemeinsam dafür kämpfen, die kulturelle Hegemonie der Linken zu
brechen. Nichts wäre wichtiger als das!
Aufklärungsbedarf Was wil eigentlich der selbsternannte Graf von Galen mit dem…heiligen Deutschland“.
Vielleicht möchte Seine Durchtlaucht geruhen, dies im heutigen Deutsch verständlicher zu machen. Wenn
nicht, müssten Myriaden von Volksteilnehmern weniger informiert störben. Da besteht Aufklärungsbedarf!
…soldat: ich war früher oft auf einem Bergbauernhof auf dem Land… und habe das als Kind sehr genossen.
Als die dortigen Mädchen mit Bravo daherkamen und anfingen in die Disco zu rennen war mir das als Städter
schon damals zuwider. Die waren teilweise modernistischer gesinnt als ich. Ich habe dieses Naturerlebnis
dort sehr geliebt, denn die Natur und Schöpfung ist etwas herrliches. Ich bin dort durch den Wald gestreift,
hab Wanderungen gemacht, manchmal auch alleine. Das war sehr schön, aber diese Schönheit gehört dem
Schöpfergeist und nicht Österreich. Was nun die Menschen angeht, so habe ich Einheimische lieb und zugereiste
Menschen unterschiedlichster Herkunft kennengelernt und für liebenswürdig befunden. Ich habe keine Probleme
damit, wenn wir uns im Christsein verstehen, dass diese Leute das Land bevölkern, wo ich auch lebe. Mir
ist egal, wie das dann heisst. Man soll es einfach das Paradies auf Erden und das Volk Gottes nennen.
matt2 sie sehen gleich das Extrem. Ich bin bei Ihnen in der Überzeugung dass ein übersteigerter Nationalismus
abzulehnen ist sobald die Tendenz bemerbar wird dass über die natürliche Heimatliebe hinausgehend andere
Nationen oder Völker als geringerwertig erachtet werden. Nichtsdestrotrotz ist der Patriotismus eine
positive Eigenschaft. Sein Vaterland zu schätzen und zu achten hat nichts zu tum mit Diskriminierung
oder geringerschätzung anderer Kulturen. (Aber ich weiß – als Großstadtwiener ist man wohl zu wenig
bodenständig um Heimatbewußtsein zu entwickeln )
@…soldat: Hören Sie auf… Sozialfürsorge gibt es doch überall in Europa. Der Lebensstandard ist
doch kein kulturelles Merkmal der Nation. Was nämlich diese Merkmale seien, das lässt sich ohnehin nicht
glaubhaft machen. Oder muss man jetzt irgendwelche Klischees bemühen? Sog. Kultur gibts hier wie dort,
wems gefällt, gewisse Eigenarten, die man mitlebt oder über die man schmunzelt. Natürlich lebe ich
in Folge meiner Bequemlichkeit lieber in Österreich, weil ich hier ausgehalten werde vom Staat, da ich
hier legitimer Bürger bin. Aber das bedeutet doch nicht, dass ich das Gebilde dieser Nation anbeten muss.
Ich würde ebenso auch woanders leben, wenn mir dort dieselbe bescheidene Bequemlichkeit zuteil würde.
matt:„Dieses verbohrte Nationalistenpack versteckt sich hinter dem Christentum…“ Glaube Heimat und Familie
sind die Grundpfosten einer intakten Lebenswelt. Liebe zur Heimat gehört dazu. Ein Patriotismus im positiven
Sinne ist nichts schlechtes solang er nicht chauvinistisch übersteigert wird. Als Empfänger von Sozialleistingen
sollten auch sie ihrer Nation etwas dankbarer gegenüberstehen matt
Dieses verbohrte Nationalistenpack versteckt sich hinter dem Christentum… es sucht dahinter Deckung,
als ob Christus selbst dem nationalistischen Wahn verfallen wäre, oder etwa nur dieser (jeweiligen) Nation
besonders zugetan, weil sie so elitär und tugendhaft wäre. Das ist lächerlich. Nationen sind keine
Identitäten. Es sind Götzen, die instrumentalisiert werden um in ewigem Gegensatz und in Feindschaft
miteinander zu stehen. Es ist ein Fressen für die Kriegsnarren, die es als Spiel ansehen. Man hasst das
Andere, das man nicht einsehen will, das man abschätzig beurteilt. Nationalismus ist eine menschenverachtende
Ideologie, eine senile Verstocktheit.
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Gotthardt Weil solche „Typen“ im Gegensatz zu Ihnen ihr Vaterland
und ihre Kultur lieben, wie es die Pflicht eines jeden Christen ist. Gehen Sie doch in Pension lassen
die Welt mit Ihrem penetranten Alt- 68’er- Geschwätz in Frieden. Leute wie Sie haben doch die Kirche
und Volk und Vaterland ruiniert.
Geistesgröße? Es ist schon sehr interessant, mit welch dubiosen und faschistoiden Typen dieser ‘Initiativkreis
katholischer Laien und Priester’ sich abgibt. Dieser völlig unbedeutende erzreaktionäre frühere Gewerkschaftsfunktionär
wird im Artikel zu einer Geistesgröße hochstilisiert. Warum können solche Typen nicht ihre Pension
genießen und die Welt in Frieden lassen?
Für ein freies und heiliges Deutschland Herzlichen Dank an Dr. Marinovic für seinen Kampf gegen die
antideutsche, antichristliche 68’er- Ideologie und gegen den Landraub und die Vertreibungsverbrechen der
Kriegssieger. Ich habe eine CD von ihm „Verlorene Heimat“, die ich nur jedem empfehlen kann.
@Vorposter Weiß jemand, warum man die Lesermeinungen neuerdings nicht mehr nach Stichworten durchsuchen
kann? Vor einigen Tagen ging’s noch. Weiß ich auch nicht, aber ich kann’s mir denken…
Dr. Walter Marinovic war auch Gegenstand einer schriftlichen Anfrage (PDF) www.florian-ritter.de/…age_Danubia_2005.pdf
im Bayerischen Landtag zur „Danubia“ – recht aufschlußreich! @ alle: Weiß jemand, warum man die Lesermeinungen
neuerdings nicht mehr nach Stichworten durchsuchen kann? Vor einigen Tagen ging’s noch.
Am 10.9.? Das bedeutet, dass ab 9.9. wieder mal die Agitatoren des IKL durch die Innsbrucker Kirchen streifen
und unglaublich stümperhaft gemachte Werbezettelchen an den Schriftenständen auslegen. Selbstverständlich
zehn mal nebeneinander, um alles andere zu überdecken. Und weil der IKL so gut katholisch ist, geschieht
alles das natürlich ohne den zuständigen Pfarrer vorher um Erlaubnis zu fragen. Schlechtes Benehmen
und Respektlosigkeit gegenüber der Kirche nennt man das. Und sowas will katholisch sein und gegen die
Hässlichkeit kämpfen? Wie peinlich.
Gut dass jemand zur Sprache bringt was sich die Mehrheit der Österreicher über Nitsch , Muhl und anderer
Konsorten Fäkalkunstler denkt… Zur Erinnerung: Mühl quält Tiere inden er die Gedärme herausreißt
der er dann am Krzifix aufhängt üm Christus zu verhöhnen…
Größter Kulturkämpfer!? „Morgen wird der GRÖßTE Kulturkämpfer Österreichs in Innsbruck einen Vortrag
halten.“ GRÖÖÖÖÖÖHL! Armes Österreich! Trägt er da auch wieder selbstverfasste Gedichte vor, die
die Zuhörer vor Lachen vom Stuhl fallen lassen? Ein Satz stimmt: „Beschimpfungen rund um meine Vorträge
sind häufig.“ Wen wunderts bei dem Unsinn, den der Herr absondert. Schlechtestes Kasperl-Theater!
Aufbaukultur vs Fäkalienkunst Die Kunst und Kulturszene in Österrreich ist ein verschworener „verhaberter“
Klüngel. Der wahre Skandal istt dass zb das Land Niederössterreich Unsummen für ein Herrmann Nitsch
Museeum stiftet dass ausgenommen von einigen Fieberphantasten niemand im Land haben will. Steuergelder
wird hierfür verschwendet.
an Gotthard Schon wieder die NPD? Dann ist das kein Zufall mehr.Neben mit der NPD bin ich als bekenntnislose
noch christlicher! ;) Danke für den Tipp. LG Jasmina
Im übrigen ein äußerst „gekünstelter“ Gesprächsverlauf… ich zitiere: „Wie?… Wie war Ihr Eindruck?…
Wie ging es weiter?… Wie?… Wie?… wir danken für das Gespräche.“ Dieser „Wie“-Fetisch ist schon
herausragend in dem Interview. Das muss man festhalten.
@Marinovic Unter anderem wirkte er als langjähriger Bundesobmann des ‘Verbandes der Professoren Österreichs’
Dieser Verband ist eine simple Lehrergewerkschaft. „Vor allem die Entartung der Kunst in der heutigen
Zeit, die Fäkalsprache sowie deren Umsetzung auf Bühnenstücken kleidete unser Gast aus Österreich
in bewegende Worte. So ist es auch nicht verwunderlich, daß gerade die politische Linke Prof. Dr. Marinovic
zu diffamieren versucht.“ –--- so auf einer NPD-Seite zu lesen. Ein netter Herr, dieser Prof!
Ich weiß nicht… Was hat dieses Klamottenspektakel, wie im Bild gezeigt, mit Christentum am Hut? Und
was ist jetzt genau die „Diktatur des Hässlichen“. Sind das etwa diese Nitsch-Eskapaden? Diese Bez. natinalkonservativ
und katholischkonservativ geht für mich wieder eindeutig in Richtung jener Verstocktheit, die ich hier
schon oftmals tadeln musste. Man fühlt sich dem Kultur-Dottore so zugetan, weil er sich zuvor bei den
Pius-Brüdern einschleimte? Ist er jetzt überhaupt ein Christ, oder nicht?
Placebo-Fetischismus Walter Marinovic bei der NPD? Nicht wirklich überraschend! Man lese die Lobeshymnen,
die seitens NPD und DVU über Ratzinger ausgeschüttet wurden anlässlich seiner Wahl zum sichtbaren Oberhaupt.
Dr. Iwan Götz verwendet für den NPD-Klüngel den richtigen Begriff: „Placebo-Partei“. Ob „Initiativkreis“,
ob „NPD“ – Placebo at its best. Aber es stimmt schon: Der heutige Kulturkampf ist weitaus grausamer als
noch unter Bismarck und Hitler.
So, so! Dr.Walter Marinovic als Referent einer NPD-Veranstaltung www.deutsche-stimme.de/…/06-03-Kongress.html –
no do schaug her! Zitiere: „Am Samstag vormittag sprach der frühere Bundesobmann des Wiener Verbandes
der Professoren, Dr. Walter Marinovic. Der Autor zahlreicher Bücher referierte zum Thema »Landraub-Vertreibung-Zuwanderung«
und zeigte in drei Akten die Tragödien Europas im 20. Jahrhundert auf. Er analysierte dabei vor allem
Ursachen, Entwicklung und Folgen in den später widerrechtlich annektierten Provinzen jenseits von Oder
und Neiße und zeigte die dortigen historischen Auswirkungen – von der Vertreibung bis hin zur Zerstörung
des deutschen Kulturerbes – in diesen Gebieten auf. Empört schilderte er, daß den Siegermächten die
Zerstückelung Deutschlands offenkundig noch nicht weit genug gegangen sei, so daß der Wille der Deutschen
in ihrem Überlebenskampf nun endgültig durch die seit vielen Jahren erfolgende Masseneinwanderung raum-
und kulturfremder Ausländer gebrochen werden solle.“ Fürwahr, ein großer Kulturkämpfer…
Wer legt das fest, Athanasius? Konservativ sein heisst per se katholisch sein. Sie etwa? Und heisst das
automatisch, dass jeder nicht-Konservative, oder gar „linke 68er“ nicht katholisch sein KANN oder DARF?
Sind die alle per se exkommuniziert? Fragen über Fragen, aber ich bin sicher, Athanasius hat auf alle
eine sehr gut katholische Antwort.
@Nachtlaterne Dr. Marinovic kämpft gegen das Häßliche, nicht gegen das Schlechte. „Häßlich“ ist eine
ästhetische Kategorie, keine moralische. Es gibt häßliche Menschen, die ein gutes Herz haben, und es
gibt schöne Menschen, die abgrundtief schlecht und böse sind. Für die katholische Kirche ist der Begriff
„häßlich“ irrelevant. Aber die Nazis kämpften gegen die vermeintliche Häßlichkeit von Juden (Karikaturen
im „Stürmer!“), Zigeunern, Negern und Behinderten. Dafür schätzten sie die „Schönheit“ der Statuen
eines Arnold Breker.
Nicht katholisch Wieso nationalkonservativ usw.? Ist Herr Marinovic – mit kroatischem Namen, sesshaft
in Österreich – also nicht katholisch? Warum nicht? Und ist es nicht gefährlich so eine politisierte
Annäherung mit Kunsthistorikern zu machen? Tut mir Leid, dass ich mich ein wenig vor einer Kulturkammer
à la Action Française fürchte. Ich habe liebe linke Azione Cattolica echte Katholiken die an der ganzen
katholischen Lehre glauben, auch an der Soziallehre, als Allianzen mit Nationalismus. Auch wenn das den
Tirolern gefallen mag. Ich will dem Dr. Marinovic nichts absprechen, aber wieso ist er nationalkonservativ?
Konservativ sein heisst per se katholisch sein. Und vice-versa. Das ‘nationale’ weist allzuoft auf nationalistische
Sympathien und Ideologien hin, die mir emotionell zwar lieber sind als der Kommunismus, aber niemals vermischt
werden dürfe mit der katholischen Botschaft, die für alle Völker bestimmt ist. Wir ‘Traditionalisten’
sollten das vor allem wissen. Tauft alle Völker, heisst es, und nicht nur die Lateiner oder Germanen.
Damit will ich keine Multikulti-Gesellschaft des Internationalsozialismus liberaler Prägung verteidigen,
aber schon warnen vor zu viel Allianzen mit „Nationalismus“. Marinovic scheint mir kunstwissenschaftlich
ein informierter Mann zu sein, aber warum ist er wie Maurras damals, nicht katholisch?
Nein, danke! „Den Kampf gegen die Diktatur des Häßlichen habe ich vor allem in meinem Ruhestand begonnen.“
Wieso fällt mir hier der Begriff „Entartete Kunst“ ein???
danke… …für diesen beitrag. wir brauchen gemeinschaft, da hat er vollkommen recht. werden christen
aber jemals zu einer gemeinschaft für das gute und gegen das schlechte fähig sein???