Wenn Patres der Priesterbruderschaft St. Petrus über ihre Mitbrüder von Priesterbruderschaft St. Pius X. sprechen, fällt es ihnen schwer, keine negativen Worte zu gebrauchen. Auch dann, wenn sie „echte Toleranz“ fordern.
„Wenn der überlieferte Ritus wieder mehr gefeiert wird, werden wir sehen, wie weit es mit der Toleranz und der Nächstenliebe steht.“
(kreuz.net, Köln) Pater Daniel Eichhorn von der Priesterbruderschaft St. Petrus hat sich in einem Interview
mit dem ‘Katholischen Sonntagsblatt’ über die mit Rom im Streit liegende Priesterbruderschaft St. Pius
X. und die Alte Messe geäußert. Pater Eichhorn wirkt derzeit im Kölner Priorat.
Die Priester der Piusbruderschaft
repräsentierten teilweise eine „sehr gute oder brauchbare Theologie“ – ist Pater Eichhorn überzeugt.
Er findet bei ihnen jedoch auch eine „teilweise unfaßbare Verbohrtheit, Enge und Besserwisserei und einen
Mangel an wahrhaft demütigem und kirchlichem Geist“.
Die Petrusbruderschaft hat sich im Jahr 1988 von
der Piusbruderschaft getrennt.
Er sehe in den nächsten Jahren keine großen Chancen für eine Versöhnung
der Piusbruderschaft mit Rom. Falls es zu einer Einigung käme, „würden sicher etliche in der Priesterbruderschaft
St. Pius diese nicht mittragen, eine Spaltung wäre die Folge“.
Ein Glas Champagner
Pater Eichhorn freut
sich schon auf das vom Vatikan seit langem angekündigte ‘Motu Proprio’ zur erleichterten Zelebration
der Alten Messe. Wenn es kommt, werde er „ein Glas Champagner trinken, mich mit meinen Mitbrüdern und
Freunden freuen und weiterarbeiten“.
Außerdem hofft er, daß sich Priester, die diesen Ritus gelegentlich
zelebrieren möchten, an die Petrusbruderschaft wenden werden, „um ihn von der Pike auf zu lernen“.
Ohne
richtige und umfassende Schulung werde das Ergebnis immer unbefriedigend bleiben.
Die Alte Messe sei
eine ganz eigene Gottesdienstkultur – eine ars celebrandi, die Studium, Gebet und demütige Gelehrigkeit
verlange. Dies beinhalte auch die Bereitschaft, „sich wirklich in diese Welt einführen zu lassen“.
Der
Pater glaubt nicht, daß zwei römische Meßriten die Gläubigen verwirren würden. Er finde es eher verwirrend,
daß „die Kirche einen Ritus faktisch abgeschafft und weithin als verboten hingestellt hat – um sich nicht
stärker auszudrücken –, der vorher ihr „ein und alles“ war, ihr Heiligstes und zugleich das großartigste
Kulturgut überhaupt“.
„Kann die Tradition einfach so verändert werden?“
Toleranz für den Alten Ritus
Pater Eichhorn hofft auf Toleranz gegenüber der Alten Messe und auf eine echte Toleranz in der Kirche.
„Wenn endlich in der Kirche einmal echte Toleranz herrschen würde, dann würde jeder den recht gefeierten
Ritus des anderen respektieren.“
Auf diese Weise könne jeder dem anderen in Ruhe seine Position darlegen.
Dadurch könne Verwirrung vermieden oder abgebaut werden.
„Wenn der überlieferte Ritus wieder mehr gefeiert
wird, werden wir sehen, wie weit es mit der Toleranz und der Nächstenliebe wirklich steht.“
Es sei leicht
von den Tugenden zu reden und schwieriger sie in die Praxis umzusetzen. Es werde sich zeigen, ob die,
„die immer von Toleranz reden, wirklich selbst tolerant sind“.
„Es bleibt abzuwarten und zu hoffen.“
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Der Innenraum der Katholischen Kirche ist besetzt wagte seinerzeit Hw. Pfarrer Milch zu predigen. Maledicta
sie wirken mit ihrer Aussage wenig überzeugend! Der „Seitenhieb“ in Art von Zuckerbrot und Peitsche,
disqualifiziert Hw. P. Eichhorn. Die Gründer der Petrusbruderschaft waren immerhin auch mal Pius und
wurden, wie auch sie wissen, von Rom geworben und weggelockt. Vor einigen Tagen, stand in kreuz.net noch
geschrieben, daß die Patres der Petrusbruderschaft sehr enttäuscht sind von Rom, das ewige Hin und Herr
um das Motu probrio usw. Hören sie endlich auf ihre Fähnchen in den Wind zu hängen.Sie setzen sich
sonst dem Verdacht aus,Wendehälse zu sein. Mag es menscheln in der Bruderschaft Pius X. Euer ja sei ein
Ja, euer nein ein Nein, mahnt uns Jesus Christus. Das finde ich bei Pius X besser vertreten als bei Petrus.
Von dort dringt zuoft die Kunde von unerfreulichen Experimenten und Zugeständnissen an den Zeitgeist
herüber, als das man davor nicht wachsam sein müsste. Wir befinden uns alle in der Gegenwart, keiner
weiß was morgen ist und ein abschließendes Statement über diesen wichtigen Abschnitt in der Kirchengeschichte,
kann sich erst die nachfolgende Generation erlauben. Wir, heutzutage, können nur die Ermahnung ernst
nehmen: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen und da findet man die Masse an guten Früchten eindeutig
bei Pius X. Ich spreche hier von einer ernstzunehmenden Masse! Für uns gläubige und verunsicherte Katholiken
wäre ein Auftreten aller Traditionsgruppen in Achtung voreinander sicher besser!
@ Maledica Fazit: Alle Gemeinschaften, welche die Alte Messe lesen, sind reine Nostalgieclubs, außer
natürlich der Piusbruderschaft. Ist doch kein Wunder: Die FSSPX muss logischerweise den Eindruck erwecken,
dass nur bei ihr wirklich die kirchliche Tradition noch zuhause ist. Denn andernfalls könnten die Gläubigen
ja zu Ecclesia-Dei Gemeinschaften gehen, anstatt zu Messen von suspendierten Patres. Diesen Nachteil muss
die FSSPX notgedrungen irgendwie ausgleichen, also polemisiert sie gegen die anderen Gruppen.
@Maledica / Kirchenspalter Wenn Sünde befohlen wird, so darf man diese nicht mittragen. Wer die Kirche
spaltet, der sündigt schwer. Und dies könnte auch für den Papst selbst gelten, konkret gegen Papst
Paul VI., der seit 1969 die Alte Messe illegitim verfolgte. Papst Johannes Paul II. hat die Verfolgung
nur abgeschwächt. Sie ist aber illegitim und steht auch keinem Papst zu.
Volle Zustimmung für Guiseppe! Man braucht nur das MB der FSSPX lesen und die Äußerungen eines Williamson,
Fellay, Schmidberger zu verfolgen: Fazit: Alle Gemeinschaften, welche die Alte Messe lesen, sind reine
Nostalgieclubs, außer natürlich der Piusbruderschaft. Die Einschätzung von P. Eichhorn ist differenziert
und korrekt- bar jeder Polemik. Den Nagel auf den Kopf getrodffen. Doch die getroffenen Hunde der FSSPX
bellen. verbohrte, engstirnige, besserwisserische schismatische Bischöfe bestätigen die Aussagen von
P. Eichhorn. Übrigens ist die Petrusbruderschaft im Schoße der Mutter Kirche geblieben. Sie hat den
Verrat an der von Christus gestifteten Kirche von 1988 nicht mitgetragen. Es ist schon diabolisch, dies
als Verrat an der Piusbruderschaft zu deklarieren. Wenn Sünde befohlen wird, so darf man diese nicht
mittragen. Wer die Kirche spaltet, der sündigt schwer. Dies wurde auch durch die Exkommunikation bestätigt
Problem und Nutzen des 2. Vat. Konzils („V2“) Benedikt hat geschrieben: Der „Geist des Konzils“ wurde
erfunden, weil einige Möchtegern-Veränderer eine Rechtfertigung für ihre Änderungen brauchten. Den
Konzilstexten waren sie nämlich in der Regel nicht zu entnehmen. Der „Geist des Konzils“ sollte daher
besser Antigeist des Konzils heißen. Das trifft in etwa den Kern. Das Problem ist nicht der Inhalt von
V2 (hat ja sowieso (fast) keiner gelesen), sondern dass es stattgefunden hat, sodass man was hat, worauf
man sich bei jeglicher Ketzerei hinausreden kann. Die positive Absicht des Konzils war es, die katholische
Kirche von ihrer Einengung durch den Katholizismus zu befreien; siehe hierzu die letzten Beiträge von
dort www.kreuz.net/…ticle.5163-page.html. Die Jünger Jesu und das ganze Volk wollten einen starken
Führer Jesus und ein heiliges Israel, das von der ganzen Welt beneidet wird; das entspricht dem Katholizismus,
einer Ideologie, der es um das Wohlergehen der katholischen Kirche geht. Doch das Vat.2 wollte die Ausdehnung
der Kirche auf die ganze Welt, sowie Jesus die ganze Welt retten wollte. Diese Ausdehnung schadet zunächst.
Fusioniert BMW mit Rover, geht’s bergab. Stößt BMW Rover wieder ab, gesundet BMW wieder. Stieße die
kath. Kirche Vat.2 wieder ab, würde sie wieder gesünder. Aber nein, die Kirche, der Leib Christi, ist
bereit, für die ganze Welt gekreuzigt zu werden, damit sie aufersteht und nicht nur den Teufel, sondern
auch den Tod überwindet. Oder merkt ihr denn nicht, dass, obwohl Christus auferstanden ist, euer Leib
noch immer verfault?
Tchibo ahnungslos! Nirgends gibt es eine so hingebungsvolle und aufmerksame sowohl innere wie äußere
Teilnahme an der Hl. Messe nach dem NOM (!!!) wie hier …sches-jugendsozialwerk.de/…ES/PICTURE120766.jpg!
(Ich spreche aus jahrzehntelangen Erfahrungen in deutschsprachigen Großstadtgemeinden!) Und das Schöne
ist: der Zuspruch zu dieser Art der Meßfeier wächst sogar noch!
Beschäftigung Der Messe mehr oder weniger mit Glauben beiwohnen und sich nach Möglichkeit fromm beschäftigen.
Da war doch mal was. Häkeln, Sticken oder Stricken (Wollsocken, etc.) gehören indes nicht zu den frommen
Beschäftigungen obwohl man auch beim Häkeln, Sticken und Stricken beten kann. Nicht genau definiert
ist, ob Spitzenklöppeln für Alben, Rochetts und Altartücher erlaubt werden darf, weil diese Tätigkeit
ja wieder dem Kult dienlich ist. Das gibt es also doch einige Ugewissheiten, was denn fomme Beschäftigung
zu sein habe. Sicher ist, dass die Zeit irgendwie rumgeht. Das Kultspektakel von am Altar, von dem eh
die wenigsten etwas mitbekommen, findet auch so sein Ende. Hingegen ist Rosenkranzbeten während der Messe
gerade bei Altrituellen eine gern gesehene fromme Beschäftigung.
Tchibo: Aufgabe der Feier sollte doch sein, die Gemeinde mit der anderen Wirklichkeit zu konfrontieren
Deshalb sollte die Gemeinde ja auch nicht einen geschlossenen Kreis bilden. Die Saturiertheit um den Tisch
herum ist das Gegenbild zur Offenheit für das Ganz-Andere! Daher ist dem Hl. Vater recht zugeben, wenn
er schreibt: Die Wendung des Priesters zum Volk formt nun die Gemeinde zu einem in sich geschlossenen
Kreis. Sie ist – von der Gestalt her – nicht mehr nach vorne und oben aufgebrochen, sondern schließt
sich in sich selber. Die gemeinsame Wendung nach Osten war nicht ‘Zelebration zur Wand’, bedeutete nicht,
daß der Priester ‘dem Volk den Rücken zeigt’: So wichtig war er gar nicht genommen. Denn wie man in
der Synagoge gemeinsam nach Jerusalem blickte, so hier gemeinsam ‘zum Herrn hin’. Es handelte sich …
vielmehr um Gleichrichtung von Priester und Volk, die sich gemeinsam in der Prozession zum Herrn hin wußten.
Sie schließen sich nicht zum Kreis, schauen sich nicht gegenseitig an, sondern sind als wanderndes Gottesvolk
im Aufbruch zum Oriens, zum kommenden Christus, der uns entgegengeht … Nicht der Blick auf den Priester
ist wichtig, sondern der gemeinsame Blick auf den Herrn. Nicht um den Dialog geht es nun, sondern um gemeinsame
Anbetung, den Aufbruch zu Kommenden hin www.kreuz.net/bookentry.980.html.“ (J. Ratzinger: Der Geist der
Liturgie, Freiburg 2002 66, 70 u. 71)
Fragwürdige Heilsnotwendigkeit Wozu die Zelebrationsrichtung „zu Gott hin“ so wichtig sein soll, erschließt
sich mir nicht ganz so wie es möglicherweise wünschenswert wäre. Da spüre ich einen Widerspruch, warum
unbedingt nach Osten zelebriert werden soll, wenn G’tt überall und keiner Himmelsrichtung verpflichtet
ist. Abgesehen davon, ist G’tt bestimmt nicht darauf angewiesen, dass nur ihm die Zelebration der Messe
zu gelten hat. Er kennt den Ablauf einer Messe ganz bestimmt ganz gut und braucht auch bestimmt keinen
Nachhilfeunterricht von den besorgten Altrituellen, damit er ihn nur nicht vergisst, wa? Der Kult erfährt
so eine Vergöttlichung und erhält einen Verehrungsstatus durch die weihauchgeschwängerte Barriere verehren,
hinter der nur Priester Zugang haben, um den undurchdringlichen Kult zu vollziehen. Dieser Messkult hat
keinen Wert an sich und wie heilsnotwendig er ist, lässt sich nicht definitiv beantworten. Aufgabe der
Feier sollte doch sein, die Gemeinde mit der anderen Wirklichkeit zu konfrontieren, ohne dass sich deshalb
der Kult als fragwürdige Heilsnotwendigkeit total von der Gemeinde verselbständigt.
@ Catharina Mir ist aufgefallen, daß von der Priesterbruderschaft St. Pius X. weitaus härtere Vorwürfe
an die Adresse der Priesterbruderschaft St. Petrus ergehen als vice versa. Oder täusche ich mich da?
Ich habe noch nie gehört, dass sich FSSPX-Priester von sich aus überhaupt zur FSSP geäußert hätten.
Durch die Absetzung P. Bisigs, die „Wandlungs-ohne-Wandlungsworte“-Apologetik P. Lügmayrs und P. Potters
(Zimmer) Pro-Magie-Apologetik ist die FSSPX in den letzten Jahren eindrucksvoll bestätigt worden. Schließlich
zeigt sie, daß man sogar mit weitaus geringerer Zahl als die FSSPX und ohne eigene Bischöfe, aber mit
der überlieferten Meßlitiurgie und mit dem traditionellen Glaubensverständnis unter der kirchlichen
Hierarchie leben und wirken kann. Das kann nur gelten, wenn man die Tradition als Geschmacksfrage ansieht
anstatt als Offenbarungsquelle. Für die FSSP gilt nämlich, dass sie die ihnen zugeneigten Gläubigen
in jenen Diözesen im Stich läßt, wo der jeweilige Ortsbischof die Ecclesia-Dei-Seelsorge nicht wünscht
oder jedenfalls ohne FSSP.
@ Frasim und Giuseppe Die Priester der Petrusbruderschaft müssen aus verständlichen Gründen Rücksichten
auf die Bischöfe nehmen. Die Priester der Piusbruderschaft können auch mal herzerfrischend politisch
unkorrekt sein. Sowohl in der Pius- wie auch in der Petrusbruderschaft finden wir als Gläubige großartige
Priesterpersönlichkeiten, für deren Seelsorge wir nicht genug danken können. Es gefällt mir einfach
nicht, wenn die einen gegen die andern ausgespielt werden. Ich schätze sie alle.
PBSPX – „viel Feind, viel Ehr’“ Christus wurde von der Welt verfolgt, und so ist es auch den Jüngern
Christi verheißen, nämlich durch Christus selbst, und zwar durch die Throne der Mächtigen als auch
durch Mitbrüder etc., Vater gegen Sohn, Tochter gegen Mutter etc. Wer die Welt zufriedenstellen will,
der ist seiner Sendung als Christ und als Salz der Erde untreu geworden.
@Graf von Galen Um die Erkenntnisse über die Piusbruderschaft zu gewinnen, die Hochw. Herr Pater Eichhorn
so treffend zusammengefaßt hat, muß man eigentlich nur kreuz-net lesen und die Verlautbarungen der Piusbruderschaft…
@RodolfoPanetta RodolfoPanetta: „Ich empfinde es als sehr schade, daß manche Patres der Petrusbruderschaft
ihre Brüder von der Piusbruderschaft mit Härte kritisieren, während Bischöfe der Amtskirche, welche
sich grobe theologische Falschmünzereien leisten, von ihnen vergleichsweise mit Milde behandelt werden.“
Da ich die Petrusbruderschaft (wie Rodolfo) auch recht gut kenne, kann ich seiner Einschätzung keineswegs
zustimmen. Wenn es Kritik seitens von Patern der Petrusbruderschaft an die FSSPX gibt, dann ist diese
differenziert und begründet, sowie es die dankenswerten Äußerungen von P. Eichhorn sind. Ich habe von
Pius X.-Patern nie (!) eine auch nur vergleichsweise sachliche Kritik ggü. der FSSPX vernommen. Kritische
Töne aus der Piusbruderschaft gegenüber der Petrusbruderschaft sind dagegen oft mit Beleidigungen, Herabsetzungen
und viel Selbsgerechtigkeit gespickt. Der Petrusbruderschaft wird dort Verrat vorgeworfen, wo sie dem
„modernistischen“ (!!!) Stellvertreter Christi unbedingten und geschuldeten Gehorsam leistete und leistet.
Während P. Eichhorn der FSSPX eine positive Theologie zugesteht, wird umgekehrt die FSSP und ihr Wirken
von hochrangigen Vertreten der Piusbruderschaft ins Lächerliche gezogen.
Vorüber ziehen Pius- und Petrus-Pubs sind einfach super-kallifragilistisch-expialigorisch. Dieses Wort
ist wunnerbar und außerdem rethorisch. Schafe lassen den Mond gern an sich vorüber zieh’n.
Wider VII Man kann sich nun fragen, wie kommt der FSSP- Pater zu seinen Erkenntnissen über die FSSPx.
Dazu ist es sicher interessant zu wissen, daß der FSSPx- Pater in Köln vor kurzem zur FSSP über- gelaufen
ist. Er wird sich sicher nicht sehr positiv über die FSSPx geäußert haben.
@ Ofterdingen Zumindest müßten wir dann darin übereinstimmen, dass es in der Kirche doktrinäre Missstände
gibt! Ja natürlich. Ich halte nur nichts davon, dies auf das Konzil zu schieben, denn das hilft nichts.
Man sollte lieber das Konzil beim Wort nehmen, dann wird man schnell merken, dass es so übel nicht ist.
Bedenken Sie auch: Lefebvre ist nicht wegen des Konzils aktiv geworden, sondern auf bestimmte Bitten von
Seminaristen – diese litten bereits unter den angeblichen Interpretationen (in Wahrheit Missdeutungen)
des Konzils. Irgendwie kann man alles gesundbeten! Ich bin – mit vielen anderen – zu der Überzeugung
gelangt, dass die Irrtümer und Missstände im Konzil (vgl. die Eingaben der konservativen Väter) zugrundegelegt
sind Diese Auffassung widerspricht doch Ihrem ersten Satz, in dem Sie anmerken, das solche Lehren früher
bekämpft wurden. Also muss es sie früher schon gegeben haben. dass die Berufung auf den Geist des Konzils
durch die Modernisten im Großen und Ganzen schon in Ordnung geht. Wie meinen Sie das? Ist es etwa richtig,
dass man zB Quasi-Abschaffung des Latein oder versus populum als konzilsgewollt darstellt, obwohl das
nirgendwo steht? Hat Herr Plank sich in der Causa Pöllauberg gar nicht blamiert sondern das richtige
gesagt? Vielleicht sieht man ja dort die Dinge so wie sie sind Das bezweifle ich aufgrund meiner Erfahrungen
ernsthaft.
Sehr geehrter Sentinel, Sie sind ein Lügner! Beweisen sie mir das Gegenteil und kommen sie mir nicht
mit den unbelegbaren Behauptungen der Internetpräsenz der FSSPX! Sie haben gelogen, nicht ich! Sie können
Ihre ehrverletzenden Behauptung nicht belegen! Sollten Sie aber, wenn Sie eine solche Behauptung verbreiten.
Würden Sie auch, wenn Sie es könnten. Zur Erinnerung, es geht um die wahrheitswidrige Behauptung: Die
FSSPX betreibt Götzendienst, weil sie ihren Gründer höher einschätzt als Jesu, der unser Gott und
Herr ist.
@Heinrich von und zu und überhaupt Sie sollten Sich entschuldigen und nicht mit so nichtssagendem Geschwätz
antworten! Diesen Schuh sollten sie sich selbst anziehen! Beweisen sie mir das Gegenteil und kommen sie
mir nicht mit den unbelegbaren Behauptungen der Internetpräsenz der FSSPX! Entschuldigen sie sich besser
selbst, bevor Satan sich noch ihre Seele einverleibt. Hier noch einmal zur Erinnerung: Es ist selbst ein
Lügner, der einen die Wahrheit aussprechenden, Lügner nennt!
St.Petrus und St.Pius Seit vielen Jahren unterstützen wir beide Priesterbruderschaften und besuchen unter
anderem bei Priestern beider Gemeinschaften die heilige Messe. Ich empfinde es als sehr schade, daß manche
Patres der Petrusbruderschaft ihre Brüder von der Piusbruderschaft mit Härte kritisieren, während Bischöfe
der Amtskirche, welche sich grobe theologische Falschmünzereien leisten, von ihnen vergleichsweise mit
Milde behandelt werden. Freilich trifft diese Kritik nicht alle Petrusbrüder. Die allermeisten Priester
der Petrusbruderschaft haben durchaus das richtige Maß. Den Patres der Petrusbruderschaft empfehle ich
insgesamt: Mehr Mannesmut vor den Thronen der Mächtigen, mehr brüderliche Solidarität mit verfolgten
traditionstreuen Priestern!
Sentinel, Sie lenken ab. Der Vorwurf steht im Raum und Sie sind offenbar nicht in der Lage Ihn zu entkräften.
Damit bleibt es dabei, dass Ihre Aussage: Die FSSPX betreibt Götzendienst, weil sie ihren Gründer höher
einschätzt als Jesu, der unser Gott und Herr ist. eine Lüge ist und Sie ein Lügner. Sie sollten Sich
entschuldigen und nicht mit so nichtssagendem Geschwätz antworten!
@Heinrich von und zu und überhaupt *lach* Danke, vielen herzlichen Dank, ihr ehrenrühriger Angriff auf
meine Person wird sich wohl nicht ohne Satisfaktion meinerseits beilegen lassen, obwohl ich längst aufgehört
habe, mich über unwissende, verblendete Diener Satans zu ärgern. Ihre Äußerung amüsiert mich königlich.
Können sie noch etwas hinzufügen, bevor man gegen sie wegen Ehrabschneidung und Beleidigung kontern
muß? Da sie die FSSPX nicht zu kennen scheinen, sich hier dennoch zu deren Gunsten äußern, sollten
sie erst einmal überlegen, ob der gequirlte Schwachsinn der von Seiten der FSSPX via diese Seite über
Hw. Bischof Algermissen verbreitet wird, wirklich diesen Aufwand Wert ist? Bisher lieferte weder diese
Seite, noch die FSSPX irgendwelche Beweise für ihre Vorwürfe wider den Herrn Bischof. Also sehe ich
mich auch außer Stande, meine Behauptungen hier öffentlich zu widerlegen, solange kreuz.net und die
FSSPX nicht die Ihrigen Behauptungen zurücknehmen und ihr ehrabschneidendes Verhalten wider Hw. Bischof
Algermissen nicht bereuen. Lügner ist immer derjenige, der einen die Wahrheit aussprechenden, als Lügner
bezeichnet. Und sie können in keiner ihrer Aussagen, die sehr undurchsichtig sind, beweisen, daß sie
die Wahrheit schreiben!
Was nun Sentinel, zuerst steigern Sie sich zu dem durch nichts belegten und nicht belegbaren, nichtsdestoweniger
jedoch höchst ehrenrührigen Unsinn: Die FSSPX betreibt Götzendienst, weil sie ihren Gründer höher
einschätzt als Jesu, der unser Gott und Herr ist. Und wenn man Sie bei Ihrer üblen Nachrede ertappt,
dann schreiben sie schön flockig und nichtssagend: Ich kenne den Stil der FSSPX sehr genau! Deshalb sind
dies keine Unterstellungen. Nun belegen Sie Ihren ehrverletzenden Vorwürfe oder entschuldigen Sie sich!
Belegen Sie sie aber richtig. Dass Sie den Stil von irgendjemandem kennen ist kein Beleg. Dies ist allenfalls
ein Beleg dafür, dass Sie ihre Vorwürfe nicht belegen können und damit, dass Ihre Vorwürfe ehrverletzende
Lügen sind. Bis Sie Ihre Vorwürfe belegt haben, bleibe ich bei diesem Vorwurf.
@HeinrichderZweite Dummheit und Gemeinheit sind ja die hervorstechendsten Charaktereigenschaften der Fußtruppen
des Teufels. Ach, weil sie zu den Fußtruppen, den Befehlsempfängern der Schlange gehören, kommentieren
sie hier? Interessant. Beichten sie besser, bevor ihr Chef noch auf die Idee kommt, ihren Pfändungsvertrag
für ihre Seele vorzeitig einzulösen. Ich kenne den Stil der FSSPX sehr genau! Deshalb sind dies keine
Unterstellungen – wären es Unterstellungen, wätre längst ein Beweis dem Papst vorgelegt worden, daß
Hw. Bischof Algermissen Unrecht in seinem Bistum fabriziert. Da dies jedoch nicht möglich ist, lassen
wir es einfach mal so im Raum stehen. Es wäre nämlich nicht unschade, wenn diesmal die Wahrheit über
die Machenschaften der FSSPX ans Licht käme! Und da ich mich, im Gegensatz zu Ihnen, gerne eines Besseren
belehren lasse, sollten sie ihre Aussagen überdenken, nicht daß ich eine Anzeige gegen sie erwirke.
Lieber Sentinel, Die FSSPX betreibt Götzendienst, weil sie ihren Gründer höher einschätzt als Jesu,
der unser Gott und Herr ist. ist es Ahnungslosigkeit oder Bösartigkeit, was Sie so einen Unsinn in die
Welt setzen lässt? Ich vermute eine Mischung aus beidem. Dummheit und Gemeinheit sind ja die hervorstechendsten
Charaktereigenschaften der Fußtruppen des Teufels. Da ich hoffe, dass Sie nicht zu denen gehören sollten
Sie in diesem Fall einmal eine Entschuldigung auf Ihre Ungehörigkeiten und Unterstellungen folgen lassen.
Außerdem sollten Sie solch üble Nachrede auch beichten.
problematisch Die Petrusbrüder werden dann das Wissen das sie bei der Priesterbruderschaft St. Pius X.
erlernt haben , weitergeben. Viele werden aber gleich zum Original und nicht zur abgespaltenen Kopie gehen.
Über Eltern und Lehrer zu schimpfen macht überdies kaum einen guten Eindruck, besonders wenn man das
Erlernte nachweislich dort bezogen hat. Sich für eine Aussöhnung denn für eine Vertiefung des Konfliktes
zu engagieren stünden den Petrusbrüdern gut an.
Lieber Benedikt, Außerdem muss angemerkt werden, dass es geradezu possierlich ist, wenn man meint gewisse
heute kritisierte Entwicklungen und Ideen dieser Tage seien auf oder nach dem Konzil erfunden worden.
In Wahrheit hat es diese schon lange zuvor gegeben. Ja und zwar als kirchlicher seits abgelehnte und bekämpfte
Lehren Nachdem sie sich auf dem Vatikanum nicht durchsetzen konnten, erfand man halt den „Geist des Konzils“
und setzte sie dennoch um. Zumindest müßten wir dann darin übereinstimmen, dass es in der Kirche doktrinäre
Missstände gibt! Es sind somit keine konziliaren, sondern antikonziliare Ideen, was die innerkirchlichen
Traditionsverbundenen längst erkannt haben und auch beharrlich verbreiten. Irgendwie kann man alles gesundbeten!
Ich bin – mit vielen anderen – zu der Überzeugung gelangt, dass die Irrtümer und Missstände im Konzil
(vgl. die Eingaben der konservativen Väter) zugrundegelegt sind und dass die Berufung auf den Geist des
Konzils durch die Modernisten im Großen und Ganzen schon in Ordnung geht. Nur die FSSPX singt weiter
das Lied vom bösen Konzil. Leider muss man daher oft feststellen, dass dort die Dokumente nicht richtig
oder gar nicht gelesen wurden. Vielleicht sieht man ja dort die Dinge so wie sie sind und nicht so wie
sie vielleicht sein könnten oder sogar sollten. Ich habe mich vor einigen Jahren der Mühe unterzogen
die Texte des 2.V durchzuarbeiten (wer tut das schon). Sie zu lesen, das ginge allerdings zu weit! Dazu
sind sie zu unerbaulich. Da bete ich lieb
@ all Um ganz ehrlich zu sein, sehe ich in der FSSPX keine Schismatiker, sondern Häretiker und Verräter
an der Kirche Gottes. Ihr Verdienst um ein MP betreffs des Alten Ritus ist ein negativer. In ihrer ganzen
Bestehenszeit hat die FSSPX nur eines bewiesen: 1. Sie steht in Kontakt mit rechtsnationalen Kräften
und unterstützt deren Intervention unsere Demokratie betreffend. 2. Sie treibt Personenkult um ihren
Gründer Bischof LeFebvre und verleugnet die Rechtmäßigkeit des Inhabers des Thrones Petri. 3. Die FSSPX
betreibt Götzendienst, weil sie ihren Gründer höher einschätzt als Jesu, der unser Gott und Herr ist.
4. Selbst bei Korrekturen ihrer häretischen Schriften (vor allem im Bistum Fulda) kommt niemals eine
Entschuldigung für die Beleidigungen wider den amtierenden Bischof dort, der seinen Job sehr gut versieht.
Alles in allem zeigt die FSSPX mit jedem vergehenden Tag mehr, daß sie nur einen Papst, der aus ihren
Reihen kommt als „rechtsgläubigen“ Papst akzeptieren würde. Jedoch macht sie dabei den Denkfehler, daß
ihre laufenden Eingaben das MP betreffend und auch wider Bischof Algermissen den Papst nur früher als
später dazu zwingen werden, sie offen als häretisch und kirchlich abgespalten zu erklären. Aber wahrscheinlich
will die FSSPX es so, sonst würde sie mit ihren Lügen aufhören und endlich ihre Schuld bekennen und
Sühnen, wie es sich für wahre Katholiken gehört.
FSSPX sind Schismatiker! Wenn Patres der Priesterbruderschaft St. Petrus über ihre Mitbrüder von Priesterbruderschaft
St. Pius X. sprechen, fällt es ihnen schwer, keine negativen Worte zu gebrauchen. Auch dann, wenn sie
„echte Toleranz“ fordern. Nun ja, Schismatiker, wie es die Piusbrüder nun mal sind, standen bei der Heiligen
Kirche schon immer schlecht da! Ich bin froh, dass alle Glieder der Heiligen Kirche, gegen diese Schismatiker
von FSSPX klar abgrenzen und so das Zeugnis zu unserem EINEN Herrn in der EINEN HEILIGE KIRCHE nicht verdunkeln!
Mir geht es bei der Sympathie für die Pius-Bruderschaft eigentlich weniger um den Ritus… obwohl ich
ja einsehe, dass Lefebvre damals den Neuen Ritus kategorisch ablehnte, weil er darin ein sichtbares Zeichen
für die Zerstörung der gesamten kirchlichen Tradtion ortete, die sich ja tatsächlich im ganzen Lehramt
der Kirche niederschlagen sollte, in der modernistischen Pseudoexegese, der Bibelverdreherei, dem Irrdenken
der Ökumene, des Religionsdialogs, der nichts anderes ist, als Verrat an Christus. Und eben um diese
Dinge geht es mir auch primär. Ich wünschte, die Kirche wäre wieder treu. Treu zur Schrift und treu
zu Christus gegen alle Widersacher in der Welt.
Schlechtes Gewissen? Mir ist aufgefallen, daß von der Priesterbruderschaft St. Pius X. weitaus härtere
Vorwürfe an die Adresse der Priesterbruderschaft St. Petrus ergehen als vice versa. Oder täusche ich
mich da? Auch erstaunt mich, wie überempfindlich Personenkreise, die ohne weiteres Papst und Bischöfe
mit schärfsten (und nicht immer höflich formulierten) Anschuldigungen überschütten, darauf reagieren,
wenn ein Priester der Bruderschaft St. Petrus sich kritisch über sie äußert. Ist diese Bruderschaft,
der Erzbischof Lefebvre anfangs nur wenige Jahre Existenzmöglichkeit in der „Konzilskirche“ prophezeite,
am Ende doch das schlechte Gewissen der Priesterbruderschaft St. Pius X.? Schließlich zeigt sie, daß
man sogar mit weitaus geringerer Zahl als die FSSPX und ohne eigene Bischöfe, aber mit der überlieferten
Meßlitiurgie und mit dem traditionellen Glaubensverständnis unter der kirchlichen Hierarchie leben und
wirken kann. Das einstens von Erzischof Lefebvre noch recht bescheiden eingeforderte Experiment der Tradition
ist eben doch möglich.
Unvergleichbar Schwachsinnige Behauptung. Ist es denn auch verwirrend, dass Pius XII. die Karwoche reformiert
und die Reform für alle verpflichtend gemacht hat? Oder dass Johannes XXIII. in den Canon Romanus eingegriffen
hat und die neue Fassung verpflichtend gemacht hat? Na, das war ja wirklich beachtlich, was der Selige
Johannes XXIII. da eingefügt hat in den Kanon. Die Aufnahme des Hl. Joseph kann man wohl kaum vergleichen
mit der Schaffung und Dichtung neuer Hochgebete. Daher kam der jetzige Papst zu dem richtigen Schluß:
„Ich war bestürzt über das Verbot des alten Missale, denn etwas Derartiges hat es in der ganzen Liturgiegeschichte
nie gegeben… Das nunmehr erlassene Verbot des Missale, das alle Jahrhunderte hindurch seit den Sakramentaren
der alten Kirche kontinuierlich gewachsen war, hat einen Bruch in die Liturgiegeschichte getragen, dessen
Folgen nur tragisch sein konnten… Man brach das alte Gebäude ab und baute ein anderes,…“ Aus meinem
Leben, 1997, S.173 Eine Gemeinschaft, die das, was ihr bisher das Heiligste und Höchste war, plötzlich
als strikt verboten erklärt und das Verlangen danach geradezu als unanständig erscheinen läßt, stellt
sich selbst in Frage. Denn was soll man ihr eigentlich noch glauben? Wird sie nicht morgen wieder verbieten,
was sie heute vorschreibt?“ Salz der Erde, 2001, S. 188
@ Ofterdingen Der „Geist des Konzils“ wurde erfunden, weil einige Möchtegern-Veränderer eine Rechtfertigung
für ihre Änderungen brauchten. Den Konzilstexten waren sie nämlich in der Regel nicht zu entnehmen.
Der „Geist des Konzils“ sollte daher besser Antigeist des Konzils heißen. Außerdem muss angemerkt werden,
dass es geradezu possierlich ist, wenn man meint gewisse heute kritisierte Entwicklungen und Ideen dieser
Tage seien auf oder nach dem Konzil erfunden worden. In Wahrheit hat es diese schon lange zuvor gegeben.
Nachdem sie sich auf dem Vatikanum nicht durchsetzen konnten, erfand man halt den „Geist des Konzils“
und setzte sie dennoch um. Es sind somit keine konziliaren, sondern antikonziliare Ideen, was die innerkirchlichen
Traditionsverbundenen längst erkannt haben und auch beharrlich verbreiten. Nur die FSSPX singt weiter
das Lied vom bösen Konzil. Leider muss man daher oft feststellen, dass dort die Dokumente nicht richtig
oder gar nicht gelesen wurden.
Lieber Bendikt, Was bitte hat das Konzil mit diesen Vorfällen zu tun? Das Konzil hat dergleichen nicht
angeordnet und steht in keinerlei kausalem Zusammenhang damit. Diese Dinge werden nicht nur von Kritikern
mit dem Geist des Konzils begründet, sondern vor allem auch von ihren Befürwortern. Der Geist des Konzils
ist jener Geist, der nach dem Konzil den HEILIGEN GEIST in der Kirche abgelöst hat. Und wenn Sie mal
in die Konzilstexte gucken, dann werden Sie feststellen, dass diejenigen, die diese Gräuel mit dem Konzil
begründen, im Grunde schon recht haben. Der Fisch stinkt halt von überall her, wenn er erst mal das
Verwesungsstadium erreicht.
@ Athanasius Ich glaube aber (immer noch, trotz vieler Schwierigkeiten, u.a. Assisi 1986, Koranküsse,
interreligiöse Gebetstage, Interkommunion im Vatikan) dass es eine Möglichkeit gibt das II. Vatikanum
im Lichte der Tradition zu interpretieren Was bitte hat das Konzil mit diesen Vorfällen zu tun? Das Konzil
hat dergleichen nicht angeordnet und steht in keinerlei kausalem Zusammenhang damit. Was Sie machen wäre
etwa so, wenn man das Tridentinum ablehnen würde, weil es die Kirchenspaltung zementiert hat.
Na was? aber wir erkennen die dogmatischen Aussagen des Konzils als wahres Dogma. Das ist aber neu für
mich. Wo hat „das Konzil“ sich des ausserordentlichen unfehlbaren Magisteriums bedient? Natürlich sind
die Aussagen des Konzils normaliter als Ausdruck des ordentlichen und universalen Lehramtes zu verstehen
bzw. des authentischen Magisteriums (z.B. Dignitatis Humanae). Aber Dogma ist das II. Vatikanum für wahr
nicht. Das letzte Dogma wurde 1950 vom heiligmässigen Papst Pius XII. verkündet: die leibliche und seelische
Aufnahme Unserer Lieben Frau in den Himmel. Dass heißt schon gar nicht, dass V2 das große Konzil von
Trient in irgendeine Weise widerlegt. Stünde das II. Vatikanum in irgendeinem Satz gegen ein katholisches
Dogma, so muss man schlussfolgern es war ein Pseudokonzil, eine häretische Synode, und die promulgierenden
Päpste „Gegenpäpste“ bzw. Nichtpäpste. Das letztere tun die Sedisvakantisten. Ich glaube aber (immer
noch, trotz vieler Schwierigkeiten, u.a. Assisi 1986, Koranküsse, interreligiöse Gebetstage, Interkommunion
im Vatikan) dass es eine Möglichkeit gibt das II. Vatikanum im Lichte der Tradition zu interpretieren
ohne D.H. oder andere Constitutiones als häretisch einstufen zu müssen. Ich könnte aber meine Meinung
revidieren. Bis heute habe ich aber zu viele sedisvakantistische Positionen widerlegt durch eine „Hermeneutik
der Tradition“, aber bei Assisi 1986/2002 und anderen Verbrechen der reformierenden Herrscher im Vatikan
fällt mir das schwer und neige ich …
– @Typ Klar weil der neue Ritus keine Änderung des alten ist, sondern eine erfundene Neuschaffung ist,
dass mit der Absicht entwickelt wurde, den katholischen Glauben soweit wie möglich abzuschwächen. Das
ermächtigt nämlich Menschen wie Sie in Ihren Wunsch den Glauben an den weltliche und humanistiche Zeitgeist
voll anzupassen. Das Ergebnis ist offenbar: Verlust des Glaubens, Verfall der Sittenlehre, und das immerwachsende
Schwelgen in der Sünde auch unter denen die glauben, sie seien Christen. Wer ruft noch zu einem heiligen
Leben auf, wenn auch das, was in der heiligen Schrit ausdrücklich verurteilt wird, gilt nicht mehr als
Sünde und die Generalabsolution deckt sowieso angeblich schon alles, auch ohne Reue, ohne Buße und ohne
Umkehr. Genießen Sie doch die Früchte Ihres Umbruchs hier auf Erden. Nach dem Tode werden Sie dafür
nicht belohnt.
Bitte was? Er finde es eher verwirrend, daß „die Kirche einen Ritus faktisch abgeschafft und weithin
als verboten hingestellt hat – um sich nicht stärker auszudrücken –, der vorher ihr „ein und alles“
war, ihr Heiligstes und zugleich das großartigste Kulturgut überhaupt“. Schwachsinnige Behauptung. Ist
es denn auch verwirrend, dass Pius XII. die Karwoche reformiert und die Reform für alle verpflichtend
gemacht hat? Oder dass Johannes XXIII. in den Canon Romanus eingegriffen hat und die neue Fassung verpflichtend
gemacht hat? Wieso soll dann die Herausgabe eines verpflichtenden neuen Missale im Jahr 1969 irgendetwas
verwirrt haben?
@Pius X’ler Gibt es denn wirklich keine Verbohrtheit oder Besserwisserei unter den Mitgliedern der FSSPX?
Ich dachte mir ich hätte mal doch etwas Besserwisserei von euch gespürt. Da habe ich mich wohl aber
geirrt. Auch habe ich irgendwie die Stelle verpasst, wo der Priester behauptete, dass die FSSPX gar nichts
für die Tradition getan hat und mit der Gründung und Fortbestehen der FSSP nichts zu tun hat. Der Pfarrer
meiner FSSP-Gemeinde hat es mir empfohlen die Messe bei der FSSPX jedesmal zu besuchen, wenn es keine
FSSP-Gemeinde in der Nähe gibt. Aber vielleicht hat ihn das tödliche Modernistengift, welches bekanntlich
die FSSP durchsickert hat, zu dieser Empfehlung gebracht? Eigentlich nur die wenigste in FSSP-Gemeinden
haben eine negatives Bild der FSSPX als Ganzes, nur wollen wir den Weg des Ungehorsams und der Abspaltung
nicht gehen. Auch habe ich niemals von einem FSSP-Priester gehört, dass er V2 als „das große ausgießen
des Heiligen Geistes“ bezeichnet hat, aber wir erkennen die dogmatischen Aussagen des Konzils als wahres
Dogma. Dass heißt schon gar nicht, dass V2 das große Konzil von Trient in irgendeine Weise widerlegt.
Jede solche Verdrehung des V2 wird strikt abgelehnt. Soweit ich feststellen kann, kämpfen FSSP und FSSPX
gemeinsam für dieselbe Sache, also benehmen wir uns bitte entsprechend.
Verschiedene Möglichkeiten und Wege innerhalb der Kirche Dies gilt nicht nur für die Vielzahl der vielen
katholischen Gemeinschaften und Orden, sondern auch für die Priesterbruderschaften St. Pius X. und St.
Petrus. Beide Wege seit dem Entscheidungsjahr 1988 haben Argumente und Gegenargumente – und wenn es Argumente
und Gegenargumente gibt, ist es nur natürlich, daß die verschiedenen rechtgläubigen Individuen zu einer
unterschiedlichen Grundsatzentscheidung kommen. Es ist nur positiv, wenn die Petrusbrüder versuchen,
innerhalb der Amtskirche und deren Kirchengebäuden Möglichkeiten zu finden, die Alte Messe zu feiern,
denn die Alte Messe kann nicht oft genug den Gläubigen zugänglich gemacht werden. Auch ist die schlechte
Behandlung der Petrusbrüder durch die Lokalhierarchen, wenn man die Kirche nicht bloß aus der Ferne,
sondern auch von innen her kennt, eine ausgezeichnete Werbung für den Weg der Pius-X-Brüder.
Wer wi Bischof Williamson den hl. Vater als Häretiker bezeichnet, hat sich geoutet. Der steht nicht innerhalb
sondern außerhalb der kirche, muss sich also de facto nicht wundern, von wahrhaft papsttreuen Traditionellen
Katholiken kritisiert zu werden.
Einheit in der Vielfalt Da kann ich Benedikt nur beipflichten. Wenn sich die Piusbruderschaft einseits
als Papsttreu bezeichnet (vgl. Artikel über Fronleichnamsprozeßion in der es hieß „feierte man im Ritus,
den Papst Benedikt befürwortet …) andererseits auch stark gegen ihn und die Kirche arbeitet. Das kann
es doch nicht sein. Einheit in der Vielfalt. Es jedem Recht zu machen geht nicht. Man muss sich vor Augen
führen um welches Zieles willen es geht. Wenn hier manchmal von den bewahrern der Tradition gesprochen
wird, wenn man nie etwas ändert kann keine Tradition entstehen. Die frühe Kirche feierte Eucharistie
auch anders. Die Kirche wird getragen durch den Heiligen Geist und das bedeutet auch Veränderungen die
es nun mal gibt aber in der Wahrung der Tradition und Schrift. o^/
FSSP… Den wahren Worte und Einschätzungen des Paters kann nur zugestimmt werden. Die FSSP schafft mit
dieser Einstellung sicher mehr für die Tradition als die Piusbruderschaft.
Lieber Gotthard, gern geschehen, aber Ihr Triumph ist trotzdem keiner. Schließlich ist ja der derzeit
herrschende Modernismus von der Tradition abgewichen und nicht die FSSPX. Derjenige, der von der Tradition
abweicht ist in der Beweispflicht, dass das was er tut (noch) rechtgläubig ist. Aber offenbar gehören
Sie zu denen, die das Wesen der Kirche nicht verstanden haben. Statt der überlieferten Haltung, dass
der Papst nur Bewahrer und Reinerhalter der Glaubens ist, hat sich mit dem Modernismus die Meinung durchgesetzt,
dass der Papst so etwas wie ein Diktator und die Kirche eine Diktatur ist. Wenn der Papst dazu auffordert,
den Glauben zu verleugnen, dann müsse man ihm folgen. Das ist ein völlig falsche Bild der Kirche und
auch der Verantwortung des Einzelnen. Das ist so unkirchlich wie ‘s gerade geht.
DANKE! Die FSSPX hingegen hat den Anspruch, dass sie den authentischen Glauben und die authentische Kirche
verkörpert und dass die Modernisten zur Ordnung gerufen werden müssen und umkehren müssen. dieser Sekten-Beschreibung
ist nichts hinzuzufügen!
Lieber Anton, Der Begriff Toleranz ist der Kampfbegriff des Relativismus! Gemeint ist ja wohl, dass man
sich mit einer Duldung durch den Modernismus, der die Kirche beherrscht, zufrieden gibt. Also als so eine
Art geistiger „Leprastation“, also nach dem Motto: 1. Wir sind „aussätzig“ und die Normalen sollen das
tolerieren. 2. Oder im besseren Fall, wir sind normal, die Modernisten sind die „leprösen“ und wir dulden
uns gegenseitig. 3. Oder im schlimmsten Fall: man kann es so machen oder anders, Tradition und Revolution
stehen sich in der Kirche gleichberechtigt gegenüber. Hier werden die Kompromisse deutlich, die die Petrusbruderschaft
mit dem Modernismus geschlossen hat. Mit Toleranz hat das nichts zu tun. Schon eher mit Feigheit oder
mit Unentschlossenheit. Wenn das die Anspruchsgrundlage der Tradition ist, dann kann man auch darauf verzichten.
Die FSSPX hingegen hat den Anspruch, dass sie den authentischen Glauben und die authentische Kirche verkörpert
und dass die Modernisten zur Ordnung gerufen werden müssen und umkehren müssen. Dies kann man gut oder
schlecht finden, richtig oder falsch, es ist jedoch eine Haltung, die eine innere Stringenz hat. Die Petrusbruderschaft
hingegen verhält sich wie einer, der von der Unhaltbarkeit und Überflüssigkeit seiner Meinung selbst
überzeugt ist. Die Kirchlichkeit, die dabei behauptet wird kann nur so gedeutet werden: „so kirchlich,
wie der Modernismus, der von der Überflüssigkeit seiner Meinung letztlich auch überzeugt ist.“
Verbohrtheit? Ob Verbohrtheit der richtige Begriff ist, sei dahingestellt. Ich stelle jedoch immer wieder
fest, daß die FSSPX gleichsam auf der Meinung beharrt, daß einzig die „alte Messe“, richtig ist und
eine Koexistenz beider Riten nicht vorstellbar ist. Und da liegt der Hund begraben!
Toleranz? Der Begriff Toleranz ist der Kampfbegriff des Relativismus! Toleranz steht in der Werteskala
des Zeitgeistes ganz oben. Toleranz sollte die Gewissensfreiheit gewährleisten. Auch das vielleicht irrende
Gewissen ist mit christlicher Nächstenliebe zu ertragen. Aussagen wie diese: „teilweise unfaßbare Verbohrtheit,
Enge und Besserwisserei und einen Mangel an wahrhaft demütigem und kirchlichem Geist“ helfen garantiert
nicht weiter.
Nicht ganz wahr An sich sind die Aussagen des Paters FSSP über die Priesterbruderschaft St. Pius X. schon
war, aber nicht die negativen Worte „Enge und Verbohrtheit“. Die FSSPX ist vielen v.a. sedisvakantistischen
Gläubigen und Aktivisten (z.B. unser aller Th.eo S.tuss alias Karl Murx) „zu offen zu den Häretikern
im Vatikan“. Natürlich gibt es im Bereich z.B. der Auslegung von ‘Dignitatis Humanae’ vieles zu verbessern,
m.A.n. Vor allem weil jenes Dokument immer wieder missbraucht wird von Liberalen. Und wenn Benedikt XVI.
eine „gesunde Laizität“ fordert in Predigten vor dem Italienischen Parlement, dann fördert das die Gesprächsfähigkeit
über DH nicht. Die FSSP-Patres sollten aber am Ende einfach mal verstehen, dass es sie ohne den Kampf
Erzbischof Lefebvres nicht gegeben hätte, dass ihre Existenzberechtigung aus Sicht der Mehrheit der leider
verblendeten bzw. offenkundig-häretischen Hierarchen nur von der Existenz der „dissidenten“ FSSPX abgeleitet
wird. Das wollen sie nicht einsehen und um den modern(istischen) Hierarchen zu gefallen sprechen viele
FSSP-Priester sich sehr negativ und sektiererisch-verurteilend über Ecône-Zaitzkofen aus, vor allem
vor Bischöfen, Papst und Medien. Natürlich machen bestimmte Personen in der FSSPX das gegenseitig auch,
oft auch zu übertrieben, um nur eigene Gläubige von der eigenen Meinung zu überzeugen. Wer aber die
Treue zum Erbschatz Erzbischof Lefebvres bewahrt, der wird schon gut auskommen am Ende. Da gibt es für
Persönlichkeitsstreit keinen Platz.
Meriten gebühren der Piusbruderschaft Die Petrusbruderschaft sollte bedenken, dass es sie ohne die Piusbruderschaft
garnicht gäbe. Wenn einer Gemeinschaft große Verdienste um den wahren katholischen Glauben und um den
Alten Messritus zukommen, dann ist das in erster Linie die Piusbruderschaft. Sie nimmt Schmach und Schmähung
auf sich, sie hat der Zerstörung von Glaube und Liturie widerstanden und ist dafür sogar ins Exil gegangen.
Dass angesichts der zahlreichen Anfeindungen auf Seiten der Piusbruderschaft und der ihr anhangenden Gläubigen
vorhanden sind, darf nicht verwundern. Sie befinden sich seit über 30 Jahren in einem Belagerungszustand.
Allein, die Festung wird halten, ganz gewiss. Dank der Piusbruderschaft!
@ruhrgebietler Das ist sehr einfach: Die FSSPX hat sich de facto von der römischen Kirche abgespalten,
bezeichnet den Papst als Schizophrenen und Häretiker (Bischof Williamson) und nimmt für sich in Anspruch,
als einzige den wahren Glauben zu bewahren. Das kann doch bei FSSP und OD keine Begeisterung auslösen!
Das Verhalten der Piusbruderschaft ist auch nicht anders. Da hört man auch selten mal sachliche Äußerungen
ohne Polemik, wenn es um die Amtskirche, um die Petrusbruderschaft oder auch z.B. Opus Dei geht. Wer im
Glashaus sitzt …
Schon Eigenartig das Verhalten der Petrusbruderschaft! Aber auch die Leute vom Opus Dei finden ja keine
guten Worte gg. FSSPX. Die Frage des WARUM wird wohl auf ewig ungeklärt bleiben. Ein gesegnetes Wochenende
den LeserInnen des Forums und der Redaktion!