Petrusbruderschaft
„Verbohrtheit, Enge und Besserwisserei“
Wenn Patres der Priesterbruderschaft St. Petrus über ihre Mitbrüder von Priesterbruderschaft St. Pius X. sprechen, fällt es ihnen schwer, keine negativen Worte zu gebrauchen. Auch dann, wenn sie „echte Toleranz“ fordern.
"Wenn der überlieferte Ritus wieder mehr gefeiert wird, werden wir sehen, wie weit es mit der Toleranz und der Nächstenliebe steht."
„Wenn der überlieferte Ritus wieder mehr gefeiert wird, werden wir sehen, wie weit es mit der Toleranz und der Nächstenliebe steht.“
(kreuz.net, Köln) Pater Daniel Eichhorn von der Priesterbruderschaft St. Petrus hat sich in einem Interview mit dem ‘Katholischen Sonntagsblatt’ über die mit Rom im Streit liegende Priesterbruderschaft St. Pius X. und die Alte Messe geäußert. Pater Eichhorn wirkt derzeit im Kölner Priorat.

Die Priester der Piusbruderschaft repräsentierten teilweise eine „sehr gute oder brauchbare Theologie“ – ist Pater Eichhorn überzeugt. Er findet bei ihnen jedoch auch eine „teilweise unfaßbare Verbohrtheit, Enge und Besserwisserei und einen Mangel an wahrhaft demütigem und kirchlichem Geist“.

Die Petrusbruderschaft hat sich im Jahr 1988 von der Piusbruderschaft getrennt.

Er sehe in den nächsten Jahren keine großen Chancen für eine Versöhnung der Piusbruderschaft mit Rom. Falls es zu einer Einigung käme, „würden sicher etliche in der Priesterbruderschaft St. Pius diese nicht mittragen, eine Spaltung wäre die Folge“.

Ein Glas Champagner

Pater Eichhorn freut sich schon auf das vom Vatikan seit langem angekündigte ‘Motu Proprio’ zur erleichterten Zelebration der Alten Messe. Wenn es kommt, werde er „ein Glas Champagner trinken, mich mit meinen Mitbrüdern und Freunden freuen und weiterarbeiten“.

Außerdem hofft er, daß sich Priester, die diesen Ritus gelegentlich zelebrieren möchten, an die Petrusbruderschaft wenden werden, „um ihn von der Pike auf zu lernen“.

Ohne richtige und umfassende Schulung werde das Ergebnis immer unbefriedigend bleiben.

Die Alte Messe sei eine ganz eigene Gottesdienstkultur – eine ars celebrandi, die Studium, Gebet und demütige Gelehrigkeit verlange. Dies beinhalte auch die Bereitschaft, „sich wirklich in diese Welt einführen zu lassen“.

Der Pater glaubt nicht, daß zwei römische Meßriten die Gläubigen verwirren würden. Er finde es eher verwirrend, daß „die Kirche einen Ritus faktisch abgeschafft und weithin als verboten hingestellt hat – um sich nicht stärker auszudrücken –, der vorher ihr „ein und alles“ war, ihr Heiligstes und zugleich das großartigste Kulturgut überhaupt“.

„Kann die Tradition einfach so verändert werden?“

Toleranz für den Alten Ritus

Pater Eichhorn hofft auf Toleranz gegenüber der Alten Messe und auf eine echte Toleranz in der Kirche. „Wenn endlich in der Kirche einmal echte Toleranz herrschen würde, dann würde jeder den recht gefeierten Ritus des anderen respektieren.“

Auf diese Weise könne jeder dem anderen in Ruhe seine Position darlegen. Dadurch könne Verwirrung vermieden oder abgebaut werden.

„Wenn der überlieferte Ritus wieder mehr gefeiert wird, werden wir sehen, wie weit es mit der Toleranz und der Nächstenliebe wirklich steht.“

Es sei leicht von den Tugenden zu reden und schwieriger sie in die Praxis umzusetzen. Es werde sich zeigen, ob die, „die immer von Toleranz reden, wirklich selbst tolerant sind“.

„Es bleibt abzuwarten und zu hoffen.“
      
57 Lesermeinungen
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#58   Stephanus   02:11:52 | Dienstag, 12. Juni 2007
Der Innenraum der Katholischen Kirche ist besetzt
wagte seinerzeit Hw. Pfarrer Milch zu predigen.
Maledicta
sie wirken mit ihrer Aussage wenig überzeugend!
Der „Seitenhieb“ in Art von Zuckerbrot und Peitsche, disqualifiziert Hw. P. Eichhorn.
Die Gründer der Petrusbruderschaft waren immerhin auch mal Pius und wurden, wie auch sie wissen, von Rom geworben und weggelockt.
Vor einigen Tagen, stand in kreuz.net noch geschrieben, daß die Patres der Petrusbruderschaft sehr enttäuscht sind von Rom, das ewige Hin und Herr um das Motu probrio usw.
Hören sie endlich auf ihre Fähnchen in den Wind zu hängen.Sie setzen sich sonst dem Verdacht aus,Wendehälse zu sein.
Mag es menscheln in der Bruderschaft Pius X.
Euer ja sei ein Ja, euer nein ein Nein, mahnt uns Jesus Christus.
Das finde ich bei Pius X besser vertreten als bei Petrus. Von dort dringt zuoft die Kunde von unerfreulichen Experimenten und Zugeständnissen an den Zeitgeist herüber, als das man davor nicht wachsam sein müsste.
Wir befinden uns alle in der Gegenwart, keiner weiß was morgen ist und ein abschließendes Statement über diesen wichtigen Abschnitt in der Kirchengeschichte, kann sich erst die nachfolgende Generation erlauben.
Wir, heutzutage, können nur die Ermahnung ernst nehmen: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen und da findet man die Masse an guten Früchten eindeutig bei Pius X. Ich spreche hier von einer ernstzunehmenden Masse!
Für uns gläubige und verunsicherte Katholiken wäre ein Auftreten aller Traditionsgruppen in Achtung voreinander sicher besser!
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#57   Benedikt   19:02:54 | Montag, 11. Juni 2007
@ Maledica
Fazit: Alle Gemeinschaften, welche die Alte Messe lesen, sind reine Nostalgieclubs, außer natürlich der Piusbruderschaft.
Ist doch kein Wunder: Die FSSPX muss logischerweise den Eindruck erwecken, dass nur bei ihr wirklich die kirchliche Tradition noch zuhause ist. Denn andernfalls könnten die Gläubigen ja zu Ecclesia-Dei Gemeinschaften gehen, anstatt zu Messen von suspendierten Patres. Diesen Nachteil muss die FSSPX notgedrungen irgendwie ausgleichen, also polemisiert sie gegen die anderen Gruppen.
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#56   Rudolfus   18:26:34 | Montag, 11. Juni 2007
@Maledica / Kirchenspalter
Wenn Sünde befohlen wird, so darf man diese nicht mittragen.
Wer die Kirche spaltet, der sündigt schwer.
Und dies könnte auch für den Papst selbst gelten, konkret gegen Papst Paul VI., der seit 1969 die Alte Messe illegitim verfolgte.
Papst Johannes Paul II. hat die Verfolgung nur abgeschwächt.
Sie ist aber illegitim und steht auch keinem Papst zu.
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#55   Maledica   18:15:21 | Montag, 11. Juni 2007
Volle Zustimmung
für Guiseppe!
Man braucht nur das MB der FSSPX lesen und die Äußerungen eines Williamson, Fellay, Schmidberger zu verfolgen:
Fazit: Alle Gemeinschaften, welche die Alte Messe lesen, sind reine Nostalgieclubs, außer natürlich der Piusbruderschaft.
Die Einschätzung von P. Eichhorn ist differenziert und korrekt- bar jeder Polemik.
Den Nagel auf den Kopf getrodffen.
Doch die getroffenen Hunde der FSSPX bellen.
verbohrte, engstirnige, besserwisserische schismatische Bischöfe bestätigen die Aussagen von P. Eichhorn.
Übrigens ist die Petrusbruderschaft im Schoße der Mutter Kirche geblieben.
Sie hat den Verrat an der von Christus gestifteten Kirche von 1988 nicht mitgetragen.
Es ist schon diabolisch, dies als Verrat an der Piusbruderschaft zu deklarieren.
Wenn Sünde befohlen wird, so darf man diese nicht mittragen.
Wer die Kirche spaltet, der sündigt schwer.
Dies wurde auch durch die Exkommunikation bestätigt
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#54   Burgorus   15:08:16 | Montag, 11. Juni 2007
Problem und Nutzen des 2. Vat. Konzils („V2“)
Benedikt hat geschrieben: Der „Geist des Konzils“ wurde erfunden, weil einige Möchtegern-Veränderer eine Rechtfertigung für ihre Änderungen brauchten. Den Konzilstexten waren sie nämlich in der Regel nicht zu entnehmen. Der „Geist des Konzils“ sollte daher besser Antigeist des Konzils heißen.
Das trifft in etwa den Kern. Das Problem ist nicht der Inhalt von V2 (hat ja sowieso (fast) keiner gelesen), sondern dass es stattgefunden hat, sodass man was hat, worauf man sich bei jeglicher Ketzerei hinausreden kann.
Die positive Absicht des Konzils war es, die katholische Kirche von ihrer Einengung durch den Katholizismus zu befreien; siehe hierzu die letzten Beiträge von dort www.kreuz.net/…ticle.5163-page.html.
Die Jünger Jesu und das ganze Volk wollten einen starken Führer Jesus und ein heiliges Israel, das von der ganzen Welt beneidet wird; das entspricht dem Katholizismus, einer Ideologie, der es um das Wohlergehen der katholischen Kirche geht.
Doch das Vat.2 wollte die Ausdehnung der Kirche auf die ganze Welt, sowie Jesus die ganze Welt retten wollte.
Diese Ausdehnung schadet zunächst. Fusioniert BMW mit Rover, geht’s bergab. Stößt BMW Rover wieder ab, gesundet BMW wieder. Stieße die kath. Kirche Vat.2 wieder ab, würde sie wieder gesünder.
Aber nein, die Kirche, der Leib Christi, ist bereit, für die ganze Welt gekreuzigt zu werden, damit sie aufersteht und nicht nur den Teufel, sondern auch den Tod überwindet.
Oder merkt ihr denn nicht, dass, obwohl Christus auferstanden ist, euer Leib noch immer verfault?
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#53   Pünktchen   13:16:59 | Montag, 11. Juni 2007
Tchibo ahnungslos!
Nirgends gibt es eine so hingebungsvolle und aufmerksame sowohl innere wie äußere Teilnahme an der Hl. Messe nach dem NOM (!!!) wie hier …sches-jugendsozialwerk.de/…ES/PICTURE120766.jpg! (Ich spreche aus jahrzehntelangen Erfahrungen in deutschsprachigen Großstadtgemeinden!)
Und das Schöne ist: der Zuspruch zu dieser Art der Meßfeier wächst sogar noch!
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#52   Czibo Nieznany   12:04:25 | Montag, 11. Juni 2007
Beschäftigung
Der Messe mehr oder weniger mit Glauben beiwohnen und sich nach Möglichkeit fromm beschäftigen. Da war doch mal was.
Häkeln, Sticken oder Stricken (Wollsocken, etc.) gehören indes nicht zu den frommen Beschäftigungen obwohl man auch beim Häkeln, Sticken und Stricken beten kann.
Nicht genau definiert ist, ob Spitzenklöppeln für Alben, Rochetts und Altartücher erlaubt werden darf, weil diese Tätigkeit ja wieder dem Kult dienlich ist.
Das gibt es also doch einige Ugewissheiten, was denn fomme Beschäftigung zu sein habe. Sicher ist, dass die Zeit irgendwie rumgeht. Das Kultspektakel von am Altar, von dem eh die wenigsten etwas mitbekommen, findet auch so sein Ende.
Hingegen ist Rosenkranzbeten während der Messe gerade bei Altrituellen eine gern gesehene fromme Beschäftigung.
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#51   Pünktchen   11:42:07 | Montag, 11. Juni 2007
Tchibo:
Aufgabe der Feier sollte doch sein, die Gemeinde mit der anderen Wirklichkeit zu konfrontieren
Deshalb sollte die Gemeinde ja auch nicht einen geschlossenen Kreis bilden. Die Saturiertheit um den Tisch herum ist das Gegenbild zur Offenheit für das Ganz-Andere!
Daher ist dem Hl. Vater recht zugeben, wenn er schreibt:
Die Wendung des Priesters zum Volk formt nun die Gemeinde zu einem in sich geschlossenen Kreis. Sie ist – von der Gestalt her – nicht mehr nach vorne und oben aufgebrochen, sondern schließt sich in sich selber. Die gemeinsame Wendung nach Osten war nicht ‘Zelebration zur Wand’, bedeutete nicht, daß der Priester ‘dem Volk den Rücken zeigt’: So wichtig war er gar nicht genommen. Denn wie man in der Synagoge gemeinsam nach Jerusalem blickte, so hier gemeinsam ‘zum Herrn hin’. Es handelte sich … vielmehr um Gleichrichtung von Priester und Volk, die sich gemeinsam in der Prozession zum Herrn hin wußten. Sie schließen sich nicht zum Kreis, schauen sich nicht gegenseitig an, sondern sind als wanderndes Gottesvolk im Aufbruch zum Oriens, zum kommenden Christus, der uns entgegengeht … Nicht der Blick auf den Priester ist wichtig, sondern der gemeinsame Blick auf den Herrn. Nicht um den Dialog geht es nun, sondern um gemeinsame Anbetung, den Aufbruch zu Kommenden hin www.kreuz.net/bookentry.980.html.“ (J. Ratzinger: Der Geist der Liturgie, Freiburg 2002 66, 70 u. 71)
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#50   Czibo Nieznany   11:35:54 | Montag, 11. Juni 2007
Fragwürdige Heilsnotwendigkeit
Wozu die Zelebrationsrichtung „zu Gott hin“ so wichtig sein soll, erschließt sich mir nicht ganz so wie es möglicherweise wünschenswert wäre. Da spüre ich einen Widerspruch, warum unbedingt nach Osten zelebriert werden soll, wenn G’tt überall und keiner Himmelsrichtung verpflichtet ist.
Abgesehen davon, ist G’tt bestimmt nicht darauf angewiesen, dass nur ihm die Zelebration der Messe zu gelten hat. Er kennt den Ablauf einer Messe ganz bestimmt ganz gut und braucht auch bestimmt keinen Nachhilfeunterricht von den besorgten Altrituellen, damit er ihn nur nicht vergisst, wa?
Der Kult erfährt so eine Vergöttlichung und erhält einen Verehrungsstatus durch die weihauchgeschwängerte Barriere verehren, hinter der nur Priester Zugang haben, um den undurchdringlichen Kult zu vollziehen.
Dieser Messkult hat keinen Wert an sich und wie heilsnotwendig er ist, lässt sich nicht definitiv beantworten. Aufgabe der Feier sollte doch sein, die Gemeinde mit der anderen Wirklichkeit zu konfrontieren, ohne dass sich deshalb der Kult als fragwürdige Heilsnotwendigkeit total von der Gemeinde verselbständigt.
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#49   Stimme aus dem Tradiland   11:14:50 | Montag, 11. Juni 2007
@ Catharina
Mir ist aufgefallen, daß von der Priesterbruderschaft St. Pius X. weitaus härtere Vorwürfe an die Adresse der Priesterbruderschaft St. Petrus ergehen als vice versa. Oder täusche ich mich da?
Ich habe noch nie gehört, dass sich FSSPX-Priester von sich aus überhaupt zur FSSP geäußert hätten.
Durch die Absetzung P. Bisigs, die „Wandlungs-ohne-Wandlungsworte“-Apologetik P. Lügmayrs und P. Potters (Zimmer) Pro-Magie-Apologetik ist die FSSPX in den letzten Jahren eindrucksvoll bestätigt worden.
Schließlich zeigt sie, daß man sogar mit weitaus geringerer Zahl als die FSSPX und ohne eigene Bischöfe, aber mit der überlieferten Meßlitiurgie und mit dem traditionellen Glaubensverständnis unter der kirchlichen Hierarchie leben und wirken kann.
Das kann nur gelten, wenn man die Tradition als Geschmacksfrage ansieht anstatt als Offenbarungsquelle. Für die FSSP gilt nämlich, dass sie die ihnen zugeneigten Gläubigen in jenen Diözesen im Stich läßt, wo der jeweilige Ortsbischof die Ecclesia-Dei-Seelsorge nicht wünscht oder jedenfalls ohne FSSP.
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#47   Rodolfo Panetta   23:06:21 | Sonntag, 10. Juni 2007
@ Frasim und Giuseppe
Die Priester der Petrusbruderschaft müssen aus verständlichen Gründen Rücksichten auf die Bischöfe nehmen. Die Priester der Piusbruderschaft können auch mal herzerfrischend politisch unkorrekt sein. Sowohl in der Pius- wie auch in der Petrusbruderschaft finden wir als Gläubige großartige Priesterpersönlichkeiten, für deren Seelsorge wir nicht genug danken können. Es gefällt mir einfach nicht, wenn die einen gegen die andern ausgespielt werden. Ich schätze sie alle.
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#46   Czibo Nieznany   22:50:08 | Sonntag, 10. Juni 2007
„Echte Toleranz“
Gibt es Toleranz auch in der unechten Version?
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#45   Rudolfus   16:07:25 | Sonntag, 10. Juni 2007
PBSPX – „viel Feind, viel Ehr’“
Christus wurde von der Welt verfolgt, und so ist es auch den Jüngern Christi verheißen, nämlich durch Christus selbst, und zwar durch die Throne der Mächtigen als auch durch Mitbrüder etc., Vater gegen Sohn, Tochter gegen Mutter etc.
Wer die Welt zufriedenstellen will, der ist seiner Sendung als Christ und als Salz der Erde untreu geworden.
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#44   Tarcisius   14:21:09 | Sonntag, 10. Juni 2007
@Graf von Galen
Um die Erkenntnisse über die Piusbruderschaft zu gewinnen, die Hochw. Herr Pater Eichhorn so treffend zusammengefaßt hat, muß man eigentlich nur kreuz-net lesen und die Verlautbarungen der Piusbruderschaft…
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#43   hlux   13:11:15 | Sonntag, 10. Juni 2007
@Guiseppe
Du nimmst mir das Wort aus dem Munde, äh… der Tastatur. :)3
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#42   Guiseppe   11:37:21 | Sonntag, 10. Juni 2007
@RodolfoPanetta
RodolfoPanetta: „Ich empfinde es als sehr schade, daß manche Patres der Petrusbruderschaft ihre Brüder von der Piusbruderschaft mit Härte kritisieren, während Bischöfe der Amtskirche, welche sich grobe theologische Falschmünzereien leisten, von ihnen vergleichsweise mit Milde behandelt werden.“
Da ich die Petrusbruderschaft (wie Rodolfo) auch recht gut kenne, kann ich seiner Einschätzung keineswegs zustimmen. Wenn es Kritik seitens von Patern der Petrusbruderschaft an die FSSPX gibt, dann ist diese differenziert und begründet, sowie es die dankenswerten Äußerungen von P. Eichhorn sind. Ich habe von Pius X.-Patern nie (!) eine auch nur vergleichsweise sachliche Kritik ggü. der FSSPX vernommen. Kritische Töne aus der Piusbruderschaft gegenüber der Petrusbruderschaft sind dagegen oft mit Beleidigungen, Herabsetzungen und viel Selbsgerechtigkeit gespickt. Der Petrusbruderschaft wird dort Verrat vorgeworfen, wo sie dem „modernistischen“ (!!!) Stellvertreter Christi unbedingten und geschuldeten Gehorsam leistete und leistet. Während P. Eichhorn der FSSPX eine positive Theologie zugesteht, wird umgekehrt die FSSP und ihr Wirken von hochrangigen Vertreten der Piusbruderschaft ins Lächerliche gezogen.
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#41   Czibo Nieznany   00:54:17 | Sonntag, 10. Juni 2007
Vorüber ziehen
Pius- und Petrus-Pubs sind einfach super-kallifragilistisch-expialigorisch. Dieses Wort ist wunnerbar und außerdem rethorisch. Schafe lassen den Mond gern an sich vorüber zieh’n.
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#40   Graf von Galen   23:47:43 | Samstag, 9. Juni 2007
Wider VII
Man kann sich nun fragen, wie kommt der FSSP- Pater
zu seinen Erkenntnissen über die FSSPx.
Dazu ist es sicher interessant zu wissen, daß der
FSSPx- Pater in Köln vor kurzem zur FSSP über-
gelaufen ist. Er wird sich sicher nicht sehr positiv
über die FSSPx geäußert haben.
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#39   Frasim   23:15:51 | Samstag, 9. Juni 2007
@RodolfoPanetta
Absolut korrekte Analyse! :)3
Ich sehe das ganz genauso und schließe mich Ihrer Aussage an.
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#38   Benedikt   21:44:50 | Samstag, 9. Juni 2007
@ Ofterdingen
Zumindest müßten wir dann darin übereinstimmen, dass es in der Kirche doktrinäre Missstände gibt!
Ja natürlich. Ich halte nur nichts davon, dies auf das Konzil zu schieben, denn das hilft nichts. Man sollte lieber das Konzil beim Wort nehmen, dann wird man schnell merken, dass es so übel nicht ist. Bedenken Sie auch: Lefebvre ist nicht wegen des Konzils aktiv geworden, sondern auf bestimmte Bitten von Seminaristen – diese litten bereits unter den angeblichen Interpretationen (in Wahrheit Missdeutungen) des Konzils.
Irgendwie kann man alles gesundbeten! Ich bin – mit vielen anderen – zu der Überzeugung gelangt, dass die Irrtümer und Missstände im Konzil (vgl. die Eingaben der konservativen Väter) zugrundegelegt sind
Diese Auffassung widerspricht doch Ihrem ersten Satz, in dem Sie anmerken, das solche Lehren früher bekämpft wurden. Also muss es sie früher schon gegeben haben.
dass die Berufung auf den Geist des Konzils durch die Modernisten im Großen und Ganzen schon in Ordnung geht.
Wie meinen Sie das? Ist es etwa richtig, dass man zB Quasi-Abschaffung des Latein oder versus populum als konzilsgewollt darstellt, obwohl das nirgendwo steht? Hat Herr Plank sich in der Causa Pöllauberg gar nicht blamiert sondern das richtige gesagt?
Vielleicht sieht man ja dort die Dinge so wie sie sind
Das bezweifle ich aufgrund meiner Erfahrungen ernsthaft.
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#37   Sentinel   21:19:54 | Samstag, 9. Juni 2007
@Heinrich von und zu und überhaupt
Sie sollten Sich entschuldigen und nicht mit so nichtssagendem Geschwätz antworten!
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#36   HeinrichderZweite   21:17:59 | Samstag, 9. Juni 2007
Sehr geehrter Sentinel, Sie sind ein Lügner!
Beweisen sie mir das Gegenteil und kommen sie mir nicht mit den unbelegbaren Behauptungen der Internetpräsenz der FSSPX!
Sie haben gelogen, nicht ich! Sie können Ihre ehrverletzenden Behauptung nicht belegen! Sollten Sie aber, wenn Sie eine solche Behauptung verbreiten. Würden Sie auch, wenn Sie es könnten. Zur Erinnerung, es geht um die wahrheitswidrige Behauptung: Die FSSPX betreibt Götzendienst, weil sie ihren Gründer höher einschätzt als Jesu, der unser Gott und Herr ist.
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#35   Sentinel   21:10:40 | Samstag, 9. Juni 2007
@Heinrich von und zu und überhaupt
Sie sollten Sich entschuldigen und nicht mit so nichtssagendem Geschwätz antworten!
Diesen Schuh sollten sie sich selbst anziehen!
Beweisen sie mir das Gegenteil und kommen sie mir nicht mit den unbelegbaren Behauptungen der Internetpräsenz der FSSPX!
Entschuldigen sie sich besser selbst, bevor Satan sich noch ihre Seele einverleibt. Hier noch einmal zur Erinnerung: Es ist selbst ein Lügner, der einen die Wahrheit aussprechenden, Lügner nennt!
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#34   Rodolfo Panetta   21:07:54 | Samstag, 9. Juni 2007
St.Petrus und St.Pius
Seit vielen Jahren unterstützen wir beide Priesterbruderschaften und besuchen unter anderem bei Priestern beider Gemeinschaften die heilige Messe. Ich empfinde es als sehr schade, daß manche Patres der Petrusbruderschaft ihre Brüder von der Piusbruderschaft mit Härte kritisieren, während Bischöfe der Amtskirche, welche sich grobe theologische Falschmünzereien leisten, von ihnen vergleichsweise mit Milde behandelt werden. Freilich trifft diese Kritik nicht alle Petrusbrüder. Die allermeisten Priester der Petrusbruderschaft haben durchaus das richtige Maß. Den Patres der Petrusbruderschaft empfehle ich insgesamt: Mehr Mannesmut vor den Thronen der Mächtigen, mehr brüderliche Solidarität mit verfolgten traditionstreuen Priestern!
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#33   HeinrichderZweite   21:07:33 | Samstag, 9. Juni 2007
Sentinel,
Sie lenken ab. Der Vorwurf steht im Raum und Sie sind offenbar nicht in der Lage Ihn zu entkräften.
Damit bleibt es dabei, dass Ihre Aussage:
Die FSSPX betreibt Götzendienst, weil sie ihren Gründer höher einschätzt als Jesu, der unser Gott und Herr ist.
eine Lüge ist und Sie ein Lügner.
Sie sollten Sich entschuldigen und nicht mit so nichtssagendem Geschwätz antworten!
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#32   Sentinel   21:02:16 | Samstag, 9. Juni 2007
@Heinrich von und zu und überhaupt
*lach*
Danke,
vielen herzlichen Dank,
ihr ehrenrühriger Angriff auf meine Person wird sich wohl nicht ohne Satisfaktion meinerseits beilegen lassen, obwohl ich längst aufgehört habe, mich über unwissende, verblendete Diener Satans zu ärgern.
Ihre Äußerung amüsiert mich königlich. Können sie noch etwas hinzufügen, bevor man gegen sie wegen Ehrabschneidung und Beleidigung kontern muß?
Da sie die FSSPX nicht zu kennen scheinen, sich hier dennoch zu deren Gunsten äußern, sollten sie erst einmal überlegen, ob der gequirlte Schwachsinn der von Seiten der FSSPX via diese Seite über Hw. Bischof Algermissen verbreitet wird, wirklich diesen Aufwand Wert ist?
Bisher lieferte weder diese Seite, noch die FSSPX irgendwelche Beweise für ihre Vorwürfe wider den Herrn Bischof.
Also sehe ich mich auch außer Stande, meine Behauptungen hier öffentlich zu widerlegen, solange kreuz.net und die FSSPX nicht die Ihrigen Behauptungen zurücknehmen und ihr ehrabschneidendes Verhalten wider Hw. Bischof Algermissen nicht bereuen.
Lügner ist immer derjenige, der einen die Wahrheit aussprechenden, als Lügner bezeichnet.
Und sie können in keiner ihrer Aussagen, die sehr undurchsichtig sind, beweisen, daß sie die Wahrheit schreiben!
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#31   HeinrichderZweite   20:56:54 | Samstag, 9. Juni 2007
Was nun Sentinel,
zuerst steigern Sie sich zu dem durch nichts belegten und nicht belegbaren, nichtsdestoweniger jedoch höchst ehrenrührigen Unsinn:
Die FSSPX betreibt Götzendienst, weil sie ihren Gründer höher einschätzt als Jesu, der unser Gott und Herr ist.
Und wenn man Sie bei Ihrer üblen Nachrede ertappt, dann schreiben sie schön flockig und nichtssagend:
Ich kenne den Stil der FSSPX sehr genau! Deshalb sind dies keine Unterstellungen.
Nun belegen Sie Ihren ehrverletzenden Vorwürfe oder entschuldigen Sie sich! Belegen Sie sie aber richtig. Dass Sie den Stil von irgendjemandem kennen ist kein Beleg. Dies ist allenfalls ein Beleg dafür, dass Sie ihre Vorwürfe nicht belegen können und damit, dass Ihre Vorwürfe ehrverletzende Lügen sind. Bis Sie Ihre Vorwürfe belegt haben, bleibe ich bei diesem Vorwurf.
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#30   Sentinel   20:44:00 | Samstag, 9. Juni 2007
@HeinrichderZweite
Dummheit und Gemeinheit sind ja die hervorstechendsten Charaktereigenschaften der Fußtruppen des Teufels.
Ach, weil sie zu den Fußtruppen, den Befehlsempfängern der Schlange gehören, kommentieren sie hier?
Interessant.
Beichten sie besser, bevor ihr Chef noch auf die Idee kommt, ihren Pfändungsvertrag für ihre Seele vorzeitig einzulösen.
Ich kenne den Stil der FSSPX sehr genau! Deshalb sind dies keine Unterstellungen – wären es Unterstellungen, wätre längst ein Beweis dem Papst vorgelegt worden, daß Hw. Bischof Algermissen Unrecht in seinem Bistum fabriziert.
Da dies jedoch nicht möglich ist, lassen wir es einfach mal so im Raum stehen. Es wäre nämlich nicht unschade, wenn diesmal die Wahrheit über die Machenschaften der FSSPX ans Licht käme!
Und da ich mich, im Gegensatz zu Ihnen, gerne eines Besseren belehren lasse, sollten sie ihre Aussagen überdenken, nicht daß ich eine Anzeige gegen sie erwirke.
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#29   HeinrichderZweite   20:29:50 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Sentinel,
Die FSSPX betreibt Götzendienst, weil sie ihren Gründer höher einschätzt als Jesu, der unser Gott und Herr ist.
ist es Ahnungslosigkeit oder Bösartigkeit, was Sie so einen Unsinn in die Welt setzen lässt? Ich vermute eine Mischung aus beidem. Dummheit und Gemeinheit sind ja die hervorstechendsten Charaktereigenschaften der Fußtruppen des Teufels. Da ich hoffe, dass Sie nicht zu denen gehören sollten Sie in diesem Fall einmal eine Entschuldigung auf Ihre Ungehörigkeiten und Unterstellungen folgen lassen. Außerdem sollten Sie solch üble Nachrede auch beichten.
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#28   wickerl   20:26:24 | Samstag, 9. Juni 2007
problematisch
Die Petrusbrüder werden dann das Wissen das sie bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. erlernt haben , weitergeben. Viele werden aber gleich zum Original und nicht zur abgespaltenen Kopie gehen. Über Eltern und Lehrer zu schimpfen macht überdies kaum einen guten Eindruck, besonders wenn man das Erlernte nachweislich dort bezogen hat. Sich für eine Aussöhnung denn für eine Vertiefung des Konfliktes zu engagieren stünden den Petrusbrüdern gut an.
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#27   HeinrichvonOfterdingen   20:21:04 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Benedikt,
Außerdem muss angemerkt werden, dass es geradezu possierlich ist, wenn man meint gewisse heute kritisierte Entwicklungen und Ideen dieser Tage seien auf oder nach dem Konzil erfunden worden. In Wahrheit hat es diese schon lange zuvor gegeben.
Ja und zwar als kirchlicher seits abgelehnte und bekämpfte Lehren
Nachdem sie sich auf dem Vatikanum nicht durchsetzen konnten, erfand man halt den „Geist des Konzils“ und setzte sie dennoch um.
Zumindest müßten wir dann darin übereinstimmen, dass es in der Kirche doktrinäre Missstände gibt!
Es sind somit keine konziliaren, sondern antikonziliare Ideen, was die innerkirchlichen Traditionsverbundenen längst erkannt haben und auch beharrlich verbreiten.
Irgendwie kann man alles gesundbeten! Ich bin – mit vielen anderen – zu der Überzeugung gelangt, dass die Irrtümer und Missstände im Konzil (vgl. die Eingaben der konservativen Väter) zugrundegelegt sind und dass die Berufung auf den Geist des Konzils durch die Modernisten im Großen und Ganzen schon in Ordnung geht.
Nur die FSSPX singt weiter das Lied vom bösen Konzil. Leider muss man daher oft feststellen, dass dort die Dokumente nicht richtig oder gar nicht gelesen wurden.
Vielleicht sieht man ja dort die Dinge so wie sie sind und nicht so wie sie vielleicht sein könnten oder sogar sollten. Ich habe mich vor einigen Jahren der Mühe unterzogen die Texte des 2.V durchzuarbeiten (wer tut das schon). Sie zu lesen, das ginge allerdings zu weit! Dazu sind sie zu unerbaulich. Da bete ich lieb
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#26   Sentinel   20:12:57 | Samstag, 9. Juni 2007
@ all
Um ganz ehrlich zu sein,
sehe ich in der FSSPX keine Schismatiker, sondern Häretiker und Verräter an der Kirche Gottes.
Ihr Verdienst um ein MP betreffs des Alten Ritus ist ein negativer. In ihrer ganzen Bestehenszeit hat die FSSPX nur eines bewiesen:
1. Sie steht in Kontakt mit rechtsnationalen Kräften und unterstützt deren Intervention unsere Demokratie betreffend.
2. Sie treibt Personenkult um ihren Gründer Bischof LeFebvre und verleugnet die Rechtmäßigkeit des Inhabers des Thrones Petri.
3. Die FSSPX betreibt Götzendienst, weil sie ihren Gründer höher einschätzt als Jesu, der unser Gott und Herr ist.
4. Selbst bei Korrekturen ihrer häretischen Schriften (vor allem im Bistum Fulda) kommt niemals eine Entschuldigung für die Beleidigungen wider den amtierenden Bischof dort, der seinen Job sehr gut versieht.
Alles in allem zeigt die FSSPX mit jedem vergehenden Tag mehr, daß sie nur einen Papst, der aus ihren Reihen kommt als „rechtsgläubigen“ Papst akzeptieren würde. Jedoch macht sie dabei den Denkfehler, daß ihre laufenden Eingaben das MP betreffend und auch wider Bischof Algermissen den Papst nur früher als später dazu zwingen werden, sie offen als häretisch und kirchlich abgespalten zu erklären.
Aber wahrscheinlich will die FSSPX es so, sonst würde sie mit ihren Lügen aufhören und endlich ihre Schuld bekennen und Sühnen, wie es sich für wahre Katholiken gehört.
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#25   Rottenburg   19:56:40 | Samstag, 9. Juni 2007
FSSPX sind Schismatiker!
Wenn Patres der Priesterbruderschaft St. Petrus über ihre Mitbrüder von Priesterbruderschaft St. Pius X. sprechen, fällt es ihnen schwer, keine negativen Worte zu gebrauchen. Auch dann, wenn sie „echte Toleranz“ fordern.
Nun ja, Schismatiker, wie es die Piusbrüder nun mal sind, standen bei der Heiligen Kirche schon immer schlecht da!
Ich bin froh, dass alle Glieder der Heiligen Kirche, gegen diese Schismatiker von FSSPX klar abgrenzen und so das Zeugnis zu unserem EINEN Herrn in der EINEN HEILIGE KIRCHE nicht verdunkeln!
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#24   matt2 †   19:35:39 | Samstag, 9. Juni 2007
Mir geht es bei der Sympathie für die Pius-Bruderschaft eigentlich weniger um den Ritus…
obwohl ich ja einsehe, dass Lefebvre damals den Neuen Ritus kategorisch ablehnte, weil er darin ein sichtbares Zeichen für die Zerstörung der gesamten kirchlichen Tradtion ortete, die sich ja tatsächlich im ganzen Lehramt der Kirche niederschlagen sollte, in der modernistischen Pseudoexegese, der Bibelverdreherei, dem Irrdenken der Ökumene, des Religionsdialogs, der nichts anderes ist, als Verrat an Christus. Und eben um diese Dinge geht es mir auch primär. Ich wünschte, die Kirche wäre wieder treu. Treu zur Schrift und treu zu Christus gegen alle Widersacher in der Welt.
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#23   catharina   19:27:06 | Samstag, 9. Juni 2007
Schlechtes Gewissen?
Mir ist aufgefallen, daß von der Priesterbruderschaft St. Pius X. weitaus härtere Vorwürfe an die Adresse der Priesterbruderschaft St. Petrus ergehen als vice versa. Oder täusche ich mich da?
Auch erstaunt mich, wie überempfindlich Personenkreise, die ohne weiteres Papst und Bischöfe mit schärfsten (und nicht immer höflich formulierten) Anschuldigungen überschütten, darauf reagieren, wenn ein Priester der Bruderschaft St. Petrus sich kritisch über sie äußert.
Ist diese Bruderschaft, der Erzbischof Lefebvre anfangs nur wenige Jahre Existenzmöglichkeit in der „Konzilskirche“ prophezeite, am Ende doch das schlechte Gewissen der Priesterbruderschaft St. Pius X.?
Schließlich zeigt sie, daß man sogar mit weitaus geringerer Zahl als die FSSPX und ohne eigene Bischöfe, aber mit der überlieferten Meßlitiurgie und mit dem traditionellen Glaubensverständnis unter der kirchlichen Hierarchie leben und wirken kann.
Das einstens von Erzischof Lefebvre noch recht bescheiden eingeforderte Experiment der Tradition ist eben doch möglich.
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#22   iustus   19:23:06 | Samstag, 9. Juni 2007
Unvergleichbar
Schwachsinnige Behauptung. Ist es denn auch verwirrend, dass Pius XII. die Karwoche reformiert und die Reform für alle verpflichtend gemacht hat? Oder dass Johannes XXIII. in den Canon Romanus eingegriffen hat und die neue Fassung verpflichtend gemacht hat?
Na, das war ja wirklich beachtlich, was der Selige Johannes XXIII. da eingefügt hat in den Kanon. Die Aufnahme des Hl. Joseph kann man wohl kaum vergleichen mit der Schaffung und Dichtung neuer Hochgebete. Daher kam der jetzige Papst zu dem richtigen Schluß:
„Ich war bestürzt über das Verbot des alten Missale, denn etwas Derartiges hat es in der ganzen Liturgiegeschichte nie gegeben… Das nunmehr erlassene Verbot des Missale, das alle Jahrhunderte hindurch seit den Sakramentaren der alten Kirche kontinuierlich gewachsen war, hat einen Bruch in die Liturgiegeschichte getragen, dessen Folgen nur tragisch sein konnten… Man brach das alte Gebäude ab und baute ein anderes,…“
Aus meinem Leben, 1997, S.173
Eine Gemeinschaft, die das, was ihr bisher das Heiligste und Höchste war, plötzlich als strikt verboten erklärt und das Verlangen danach geradezu als unanständig erscheinen läßt, stellt sich selbst in Frage. Denn was soll man ihr eigentlich noch glauben? Wird sie nicht morgen wieder verbieten, was sie heute vorschreibt?“
Salz der Erde, 2001, S. 188
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#21   Benedikt   18:31:02 | Samstag, 9. Juni 2007
@ Ofterdingen
Der „Geist des Konzils“ wurde erfunden, weil einige Möchtegern-Veränderer eine Rechtfertigung für ihre Änderungen brauchten. Den Konzilstexten waren sie nämlich in der Regel nicht zu entnehmen. Der „Geist des Konzils“ sollte daher besser Antigeist des Konzils heißen.
Außerdem muss angemerkt werden, dass es geradezu possierlich ist, wenn man meint gewisse heute kritisierte Entwicklungen und Ideen dieser Tage seien auf oder nach dem Konzil erfunden worden. In Wahrheit hat es diese schon lange zuvor gegeben. Nachdem sie sich auf dem Vatikanum nicht durchsetzen konnten, erfand man halt den „Geist des Konzils“ und setzte sie dennoch um. Es sind somit keine konziliaren, sondern antikonziliare Ideen, was die innerkirchlichen Traditionsverbundenen längst erkannt haben und auch beharrlich verbreiten. Nur die FSSPX singt weiter das Lied vom bösen Konzil. Leider muss man daher oft feststellen, dass dort die Dokumente nicht richtig oder gar nicht gelesen wurden.
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#20   HeinrichvonOfterdingen   18:17:31 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Bendikt,
Was bitte hat das Konzil mit diesen Vorfällen zu tun? Das Konzil hat dergleichen nicht angeordnet und steht in keinerlei kausalem Zusammenhang damit.
Diese Dinge werden nicht nur von Kritikern mit dem Geist des Konzils begründet, sondern vor allem auch von ihren Befürwortern. Der Geist des Konzils ist jener Geist, der nach dem Konzil den HEILIGEN GEIST in der Kirche abgelöst hat. Und wenn Sie mal in die Konzilstexte gucken, dann werden Sie feststellen, dass diejenigen, die diese Gräuel mit dem Konzil begründen, im Grunde schon recht haben. Der Fisch stinkt halt von überall her, wenn er erst mal das Verwesungsstadium erreicht.
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#19   Benedikt   18:08:22 | Samstag, 9. Juni 2007
@ Athanasius
Ich glaube aber (immer noch, trotz vieler Schwierigkeiten, u.a. Assisi 1986, Koranküsse, interreligiöse Gebetstage, Interkommunion im Vatikan) dass es eine Möglichkeit gibt das II. Vatikanum im Lichte der Tradition zu interpretieren
Was bitte hat das Konzil mit diesen Vorfällen zu tun? Das Konzil hat dergleichen nicht angeordnet und steht in keinerlei kausalem Zusammenhang damit. Was Sie machen wäre etwa so, wenn man das Tridentinum ablehnen würde, weil es die Kirchenspaltung zementiert hat.
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#18   Athanasius   17:54:49 | Samstag, 9. Juni 2007
Na was?
aber wir erkennen die dogmatischen Aussagen des Konzils als wahres Dogma.
Das ist aber neu für mich. Wo hat „das Konzil“ sich des ausserordentlichen unfehlbaren Magisteriums bedient? Natürlich sind die Aussagen des Konzils normaliter als Ausdruck des ordentlichen und universalen Lehramtes zu verstehen bzw. des authentischen Magisteriums (z.B. Dignitatis Humanae). Aber Dogma ist das II. Vatikanum für wahr nicht. Das letzte Dogma wurde 1950 vom heiligmässigen Papst Pius XII. verkündet: die leibliche und seelische Aufnahme Unserer Lieben Frau in den Himmel.
Dass heißt schon gar nicht, dass V2 das große Konzil von Trient in irgendeine Weise widerlegt.
Stünde das II. Vatikanum in irgendeinem Satz gegen ein katholisches Dogma, so muss man schlussfolgern es war ein Pseudokonzil, eine häretische Synode, und die promulgierenden Päpste „Gegenpäpste“ bzw. Nichtpäpste. Das letztere tun die Sedisvakantisten. Ich glaube aber (immer noch, trotz vieler Schwierigkeiten, u.a. Assisi 1986, Koranküsse, interreligiöse Gebetstage, Interkommunion im Vatikan) dass es eine Möglichkeit gibt das II. Vatikanum im Lichte der Tradition zu interpretieren ohne D.H. oder andere Constitutiones als häretisch einstufen zu müssen. Ich könnte aber meine Meinung revidieren. Bis heute habe ich aber zu viele sedisvakantistische Positionen widerlegt durch eine „Hermeneutik der Tradition“, aber bei Assisi 1986/2002 und anderen Verbrechen der reformierenden Herrscher im Vatikan fällt mir das schwer und neige ich …
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#17   wsxyz   17:53:59 | Samstag, 9. Juni 2007
– @Typ
Klar weil der neue Ritus keine Änderung des alten ist, sondern eine erfundene Neuschaffung ist, dass mit der Absicht entwickelt wurde, den katholischen Glauben soweit wie möglich abzuschwächen.
Das ermächtigt nämlich Menschen wie Sie in Ihren Wunsch den Glauben an den weltliche und humanistiche Zeitgeist voll anzupassen. Das Ergebnis ist offenbar: Verlust des Glaubens, Verfall der Sittenlehre, und das immerwachsende Schwelgen in der Sünde auch unter denen die glauben, sie seien Christen.
Wer ruft noch zu einem heiligen Leben auf, wenn auch das, was in der heiligen Schrit ausdrücklich verurteilt wird, gilt nicht mehr als Sünde und die Generalabsolution deckt sowieso angeblich schon alles, auch ohne Reue, ohne Buße und ohne Umkehr.
Genießen Sie doch die Früchte Ihres Umbruchs hier auf Erden. Nach dem Tode werden Sie dafür nicht belohnt.
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#16   Typ   17:26:46 | Samstag, 9. Juni 2007
Bitte was?
Er finde es eher verwirrend, daß „die Kirche einen Ritus faktisch abgeschafft und weithin als verboten hingestellt hat – um sich nicht stärker auszudrücken –, der vorher ihr „ein und alles“ war, ihr Heiligstes und zugleich das großartigste Kulturgut überhaupt“.
Schwachsinnige Behauptung. Ist es denn auch verwirrend, dass Pius XII. die Karwoche reformiert und die Reform für alle verpflichtend gemacht hat? Oder dass Johannes XXIII. in den Canon Romanus eingegriffen hat und die neue Fassung verpflichtend gemacht hat?
Wieso soll dann die Herausgabe eines verpflichtenden neuen Missale im Jahr 1969 irgendetwas verwirrt haben?
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#15   wsxyz   17:25:24 | Samstag, 9. Juni 2007
@Pius X’ler
Gibt es denn wirklich keine Verbohrtheit oder Besserwisserei unter den Mitgliedern der FSSPX? Ich dachte mir ich hätte mal doch etwas Besserwisserei von euch gespürt. Da habe ich mich wohl aber geirrt.
Auch habe ich irgendwie die Stelle verpasst, wo der Priester behauptete, dass die FSSPX gar nichts für die Tradition getan hat und mit der Gründung und Fortbestehen der FSSP nichts zu tun hat.
Der Pfarrer meiner FSSP-Gemeinde hat es mir empfohlen die Messe bei der FSSPX jedesmal zu besuchen, wenn es keine FSSP-Gemeinde in der Nähe gibt. Aber vielleicht hat ihn das tödliche Modernistengift, welches bekanntlich die FSSP durchsickert hat, zu dieser Empfehlung gebracht?
Eigentlich nur die wenigste in FSSP-Gemeinden haben eine negatives Bild der FSSPX als Ganzes, nur wollen wir den Weg des Ungehorsams und der Abspaltung nicht gehen. Auch habe ich niemals von einem FSSP-Priester gehört, dass er V2 als „das große ausgießen des Heiligen Geistes“ bezeichnet hat, aber wir erkennen die dogmatischen Aussagen des Konzils als wahres Dogma. Dass heißt schon gar nicht, dass V2 das große Konzil von Trient in irgendeine Weise widerlegt. Jede solche Verdrehung des V2 wird strikt abgelehnt. Soweit ich feststellen kann, kämpfen FSSP und FSSPX gemeinsam für dieselbe Sache, also benehmen wir uns bitte entsprechend.
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#14   Rudolfus   16:14:08 | Samstag, 9. Juni 2007
Verschiedene Möglichkeiten und Wege innerhalb der Kirche
Dies gilt nicht nur für die Vielzahl der vielen katholischen Gemeinschaften und Orden, sondern auch für die Priesterbruderschaften St. Pius X. und St. Petrus.
Beide Wege seit dem Entscheidungsjahr 1988 haben Argumente und Gegenargumente – und wenn es Argumente und Gegenargumente gibt, ist es nur natürlich, daß die verschiedenen rechtgläubigen Individuen zu einer unterschiedlichen Grundsatzentscheidung kommen.
Es ist nur positiv, wenn die Petrusbrüder versuchen, innerhalb der Amtskirche und deren Kirchengebäuden Möglichkeiten zu finden, die Alte Messe zu feiern, denn die Alte Messe kann nicht oft genug den Gläubigen zugänglich gemacht werden.
Auch ist die schlechte Behandlung der Petrusbrüder durch die Lokalhierarchen, wenn man die Kirche nicht bloß aus der Ferne, sondern auch von innen her kennt, eine ausgezeichnete Werbung für den Weg der Pius-X-Brüder.
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#13   Müller   15:54:02 | Samstag, 9. Juni 2007
Wer wi Bischof
Williamson den hl. Vater als Häretiker bezeichnet, hat sich geoutet. Der steht nicht innerhalb sondern außerhalb der kirche, muss sich also de facto nicht wundern, von wahrhaft papsttreuen Traditionellen Katholiken kritisiert zu werden.
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#12   Bene   15:34:13 | Samstag, 9. Juni 2007
Einheit in der Vielfalt
Da kann ich Benedikt nur beipflichten. Wenn sich die Piusbruderschaft einseits als Papsttreu bezeichnet (vgl. Artikel über Fronleichnamsprozeßion in der es hieß „feierte man im Ritus, den Papst Benedikt befürwortet …) andererseits auch stark gegen ihn und die Kirche arbeitet. Das kann es doch nicht sein. Einheit in der Vielfalt. Es jedem Recht zu machen geht nicht. Man muss sich vor Augen führen um welches Zieles willen es geht. Wenn hier manchmal von den bewahrern der Tradition gesprochen wird, wenn man nie etwas ändert kann keine Tradition entstehen. Die frühe Kirche feierte Eucharistie auch anders. Die Kirche wird getragen durch den Heiligen Geist und das bedeutet auch Veränderungen die es nun mal gibt aber in der Wahrung der Tradition und Schrift.
o^/
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#11   Benedikt   15:26:11 | Samstag, 9. Juni 2007
FSSP…
Den wahren Worte und Einschätzungen des Paters kann nur zugestimmt werden. Die FSSP schafft mit dieser Einstellung sicher mehr für die Tradition als die Piusbruderschaft.
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#10   HeinrichvonOfterdingen   15:20:08 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Gotthard, gern geschehen,
aber Ihr Triumph ist trotzdem keiner.
Schließlich ist ja der derzeit herrschende Modernismus von der Tradition abgewichen und nicht die FSSPX. Derjenige, der von der Tradition abweicht ist in der Beweispflicht, dass das was er tut (noch) rechtgläubig ist. Aber offenbar gehören Sie zu denen, die das Wesen der Kirche nicht verstanden haben. Statt der überlieferten Haltung, dass der Papst nur Bewahrer und Reinerhalter der Glaubens ist, hat sich mit dem Modernismus die Meinung durchgesetzt, dass der Papst so etwas wie ein Diktator und die Kirche eine Diktatur ist. Wenn der Papst dazu auffordert, den Glauben zu verleugnen, dann müsse man ihm folgen. Das ist ein völlig falsche Bild der Kirche und auch der Verantwortung des Einzelnen. Das ist so unkirchlich wie ‘s gerade geht.
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#9   Gotthard   14:57:41 | Samstag, 9. Juni 2007
DANKE!
Die FSSPX hingegen hat den Anspruch, dass sie den authentischen Glauben und die authentische Kirche verkörpert und dass die Modernisten zur Ordnung gerufen werden müssen und umkehren müssen.
dieser Sekten-Beschreibung ist nichts hinzuzufügen!
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#8   HeinrichvonOfterdingen   14:28:36 | Samstag, 9. Juni 2007
Lieber Anton,
Der Begriff Toleranz ist der Kampfbegriff des Relativismus!
Gemeint ist ja wohl, dass man sich mit einer Duldung durch den Modernismus, der die Kirche beherrscht, zufrieden gibt. Also als so eine Art geistiger „Leprastation“, also nach dem Motto:
1. Wir sind „aussätzig“ und die Normalen sollen das tolerieren.
2. Oder im besseren Fall, wir sind normal, die Modernisten sind die „leprösen“ und wir dulden uns gegenseitig.
3. Oder im schlimmsten Fall: man kann es so machen oder anders, Tradition und Revolution stehen sich in der Kirche gleichberechtigt gegenüber.
Hier werden die Kompromisse deutlich, die die Petrusbruderschaft mit dem Modernismus geschlossen hat. Mit Toleranz hat das nichts zu tun. Schon eher mit Feigheit oder mit Unentschlossenheit. Wenn das die Anspruchsgrundlage der Tradition ist, dann kann man auch darauf verzichten. Die FSSPX hingegen hat den Anspruch, dass sie den authentischen Glauben und die authentische Kirche verkörpert und dass die Modernisten zur Ordnung gerufen werden müssen und umkehren müssen. Dies kann man gut oder schlecht finden, richtig oder falsch, es ist jedoch eine Haltung, die eine innere Stringenz hat. Die Petrusbruderschaft hingegen verhält sich wie einer, der von der Unhaltbarkeit und Überflüssigkeit seiner Meinung selbst überzeugt ist. Die Kirchlichkeit, die dabei behauptet wird kann nur so gedeutet werden: „so kirchlich, wie der Modernismus, der von der Überflüssigkeit seiner Meinung letztlich auch überzeugt ist.“
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#7   juergen   14:25:13 | Samstag, 9. Juni 2007
Verbohrtheit?
Ob Verbohrtheit der richtige Begriff ist, sei dahingestellt. Ich stelle jedoch immer wieder fest, daß die FSSPX gleichsam auf der Meinung beharrt, daß einzig die „alte Messe“, richtig ist und eine Koexistenz beider Riten nicht vorstellbar ist.
Und da liegt der Hund begraben!
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#6   Anton   13:53:03 | Samstag, 9. Juni 2007
Toleranz?
Der Begriff Toleranz ist der Kampfbegriff des Relativismus!
Toleranz steht in der Werteskala des Zeitgeistes ganz oben. Toleranz sollte die Gewissensfreiheit gewährleisten. Auch das vielleicht irrende Gewissen ist mit christlicher Nächstenliebe zu ertragen. Aussagen wie diese: „teilweise unfaßbare Verbohrtheit, Enge und Besserwisserei und einen Mangel an wahrhaft demütigem und kirchlichem Geist“ helfen garantiert nicht weiter.
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#5   Athanasius   13:49:27 | Samstag, 9. Juni 2007
Nicht ganz wahr
An sich sind die Aussagen des Paters FSSP über die Priesterbruderschaft St. Pius X. schon war, aber nicht die negativen Worte „Enge und Verbohrtheit“. Die FSSPX ist vielen v.a. sedisvakantistischen Gläubigen und Aktivisten (z.B. unser aller Th.eo S.tuss alias Karl Murx) „zu offen zu den Häretikern im Vatikan“. Natürlich gibt es im Bereich z.B. der Auslegung von ‘Dignitatis Humanae’ vieles zu verbessern, m.A.n. Vor allem weil jenes Dokument immer wieder missbraucht wird von Liberalen. Und wenn Benedikt XVI. eine „gesunde Laizität“ fordert in Predigten vor dem Italienischen Parlement, dann fördert das die Gesprächsfähigkeit über DH nicht. Die FSSP-Patres sollten aber am Ende einfach mal verstehen, dass es sie ohne den Kampf Erzbischof Lefebvres nicht gegeben hätte, dass ihre Existenzberechtigung aus Sicht der Mehrheit der leider verblendeten bzw. offenkundig-häretischen Hierarchen nur von der Existenz der „dissidenten“ FSSPX abgeleitet wird. Das wollen sie nicht einsehen und um den modern(istischen) Hierarchen zu gefallen sprechen viele FSSP-Priester sich sehr negativ und sektiererisch-verurteilend über Ecône-Zaitzkofen aus, vor allem vor Bischöfen, Papst und Medien. Natürlich machen bestimmte Personen in der FSSPX das gegenseitig auch, oft auch zu übertrieben, um nur eigene Gläubige von der eigenen Meinung zu überzeugen.
Wer aber die Treue zum Erbschatz Erzbischof Lefebvres bewahrt, der wird schon gut auskommen am Ende. Da gibt es für Persönlichkeitsstreit keinen Platz.
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#4   Krak des Chevaliers   13:22:13 | Samstag, 9. Juni 2007
Meriten gebühren der Piusbruderschaft
Die Petrusbruderschaft sollte bedenken, dass es sie ohne die Piusbruderschaft garnicht gäbe. Wenn einer Gemeinschaft große Verdienste um den wahren katholischen Glauben und um den Alten Messritus zukommen, dann ist das in erster Linie die Piusbruderschaft. Sie nimmt Schmach und Schmähung auf sich, sie hat der Zerstörung von Glaube und Liturie widerstanden und ist dafür sogar ins Exil gegangen. Dass angesichts der zahlreichen Anfeindungen auf Seiten der Piusbruderschaft und der ihr anhangenden Gläubigen vorhanden sind, darf nicht verwundern. Sie befinden sich seit über 30 Jahren in einem Belagerungszustand. Allein, die Festung wird halten, ganz gewiss. Dank der Piusbruderschaft!
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#3   Sirilo   13:21:48 | Samstag, 9. Juni 2007
@ruhrgebietler
Das ist sehr einfach: Die FSSPX hat sich de facto von der römischen Kirche abgespalten, bezeichnet den Papst als Schizophrenen und Häretiker (Bischof Williamson) und nimmt für sich in Anspruch, als einzige den wahren Glauben zu bewahren.
Das kann doch bei FSSP und OD keine Begeisterung auslösen!
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#2   hlux   12:50:50 | Samstag, 9. Juni 2007
Das Verhalten der Piusbruderschaft
ist auch nicht anders. Da hört man auch selten mal sachliche Äußerungen ohne Polemik, wenn es um die Amtskirche, um die Petrusbruderschaft oder auch z.B. Opus Dei geht.
Wer im Glashaus sitzt …
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#1   r.ruhrgebietler   12:41:27 | Samstag, 9. Juni 2007
Schon Eigenartig
das Verhalten der Petrusbruderschaft!
Aber auch die Leute vom Opus Dei finden ja keine guten Worte gg. FSSPX.
Die Frage des WARUM wird wohl auf ewig ungeklärt bleiben.
Ein gesegnetes Wochenende den LeserInnen des Forums und der Redaktion!
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