Schweiz
Heil H.!
Der Latrinenjournalist Frank A. Meyer hat kürzlich zum Thema Kirche randaliert – ohne Rücksicht auf Verluste. Ein Kommentar.
Blick-Journalist Frank A. Meyer
Blick-Journalist Frank A. Meyer
(kreuz.net) Am 26. Mai gab der Schweizer Boulevard-Journalist Frank A. Meyer in einem gleichnamigen Artikel „Neue alte Töne“ von sich.

Seine Etüde wurde in der Boulevardzeitung ‘Sonntagsblick’ publiziert. Diese ist im Besitz des scharf kirchenfeindlichen Medienkonzerns ‘Ringier’, zu dessen Führungsriege Meyer gehört.

Die Inspirationen für seine „Neuen alten Tönen“ erhielt Frank nach eigenen Angaben beim Lesen eines „erhellenden“ Interviews mit Kardinal Walter Kasper.

Die Aussagen des Präsidenten des Päpstlichen Einheitsrates würden ein „Schlaglicht auf das Gesellschaftsverständnis der katholischen Kirche“ werfen – verkündet Frank.

Kardinal Kasper beklage sich über das „angeblich so kirchenferne“ Europa, das „in die Hände der Säkularisten“ gefallen sei.

Frank erregt sich: Der böse Kardinal mache den guten Begriff „säkular“ zum Schimpfwort.

„Säkular bedeutet weltlich“ – weiß Frank offenbar aus dem Fremdwörterduden. Doch „dem Vatikan und seiner Klerisei, für die Kasper spricht, paßt das weltliche Europa nicht in den kirchlichen Kram“.

Klerisei? Ein nettes Wort, Frank. Daß Du Vorurteile hast, war schon klar. Aber trägst Du Deine Verachtung immer so offen zu Markt?

Wer das Europa von Merkel, Prodi, Sarkozy und, ja auch: Frau Calmy-Rey (für Außenstehende: eine Schweizer Bundesrätin) befürworte, sei „Säkularist“ – weiß Frank:

„Christ im Sinne Kardinal Kaspers ist er nicht!“. Frank, Du kommst in Fahrt. Man sieht es am Ausrufezeichen.

Nach Lesart des Kardinals sei der christliche Glaube unvereinbar mit einem – Franks? – Staatsverständnis, das die Religion der Privatsphäre zuordne.

Wie Frank die Kirche – eine Gemeinschaft mit 1,1 Milliarde Mitgliedern – privatisieren will, wird er uns bestimmt im nächsten ‘Sonntagsblick’ verraten.

Zur Übung könnte er damit beginnen, seine Privatmeinungen für sich zu behalten.

Doch noch ist er nicht so weit. Frank glaubt, in den Worten des Kardinals, „neue Töne aus der römischen Kommandatur“ zu erkennen – und korrigiert sich sogleich: „alte Töne – Töne aus der Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1962-65 unter Papst Johannes XXIII.“

O Frank, probier’s doch mal mit ‘Wikipedia’. Du weißt doch, die Internet-Enzyklopädie. Wenn Du kein Englisch verstehst, geht es zur Not auch mit der deutschen Variante.

Dort brauchst Du nur „John XXIII.“ – im Notfall „Johannes XXIII.“ – einzutippen. Dann wirst Du sehen, wann Dein Gewährsmann geboren und wann er gestorben ist.

‘Wikipedia’ hin oder her: Frank ist nicht zu bremsen, sein Aufstieg zur Hochform unvermeidlich:

„Daß es Kardinal Kasper ernst ist mit seiner Militanz, zeigt eine weitere Attacke: Auch die Protestanten seien nur mehr Säkularisten, wenngleich »nicht alle«, wie Kasper diplomatisch einschränkt.“

Frank, das hört sich an wie ein Schwank: Ausgerechnet Kardinal Kasper willst Du als militanten Protestantenfresser hinstellen?

War der Gesprächspartner des von Dir ausgegrabenen Interviews vielleicht nicht doch Kardinal Giuseppe Siri von Genua (1906-1989)?

In Deinem Kommentar fehlt es an Grundlagenforschung. Denk an ‘Wikipedia’, Frank. Dort gibt es einen Artikel über Kardinal Walter Kasper. Vorsicht, Frank, beim Eintippen, Walter ohne „h“.

Besonders übel nimmt Frank dem Kardinal seine Kritik an Homos und ihren Homo-Konkubinaten:

„Was aber ist die zentrale Sünde, die den »Säkularisten« Zorn und Bannfluch der allerchristlichen Kirche einträgt? Es ist vor allem ihr Eintreten für die rechtliche Gleichstellung unverheirateter und, verwerflicher noch, homosexueller Partnerschaften mit dem klassischen Ehebund. Darin erblickt Kardinal Kasper die mutwillige Zerstörung der Familie.“

Mit Ausdrücken wie „Bannfluch“ und „allerchristliche Kirche“ hast Du gepunktet. Wow, Frank. Und die Warmen verteidigst Du auch. Super, Frank. Du warst schon immer ein eigenständiger Denker.

Wer kann der Gewalt Deines verbalen Trommelfeuers widerstehen, großer Frank – und Du trommelst weiter:

Jetzt kritisierst Du den von Dir praktisch schon zur Wurst verarbeiteten Restkardinal für den Satz:

„1945, als in Deutschland nichts mehr da war von den Institutionen, habe ich erlebt, daß Familie das Einzige war, was noch trug.“

Im fernen Jahr 1945 war das jetzige Meyer-Opfer Walter Kasper ein 12jähriger Gymnasiast im kriegszerstörten Deutschland.

Aber Du, Frank, der Du ohne Dein Zutun irgendwann nach 1945 irgendwo in der kriegsverschonten Schweiz geboren wurdest, weißt besser als Dein beklagenswertes Opfer, wie es 1945 den Familien in Deutschland ging:

„1945, »als in Deutschland nichts mehr da war«, waren auch Familien kaum mehr da!“

Toll Frank. Wir sind stolz auf Dich. Das hast Du bestimmt irgendwo gelesen.

Nicht so toll ist das folgende:

„Wenn ein deutscher Priester mit deutscher Vergangenheit renommiert, um seinem konservativen Katholizismus argumentative Kraft zu verleihen, dann sind Fragen angebracht.“

Das war unter der Gürtellinie. Schon klar, Frank, daß es eine Schande ist, ein Deutscher zu sein. Aber „mit deutsche Vergangenheit renommiert“? Irgendwie hinterfotzig. Bist Du privat auch so, Frank?

Aber Du weißt Dich, unwiderstehlicher Frank, auch aus dieser peinlichen Situation zu retten. Denn im weiteren geht es Dir nicht um den kleinen Walter aus Wangen im Allgäu, der bei Kriegsausbruch sechs Jahre alt war. Nein, Du steigst jetzt in die große Welt- und Kirchengeschichte ein:

„Wer hat durch Konkordate mit Mussolini und Hitler dem Faschismus und Nazismus erst zu Reputation bei den katholischen Gläubigen verholfen? Wer hat durch geschmeidige Anpassung an die Diktaturen, wer hat durch Schweigen zu Krieg und Judenvernichtung sämtliche christliche Werte verraten?“

Frank, Du bist alt genug, um Rolf Hochhuth und den Sowjets beim Erfinden ihrer Geschichtslügen geholfen zu haben. Hältst Du es auch mit dem Wort „Lügen, bis sich die Balken verbiegen“?

Schon klar, daß die Kirche an allem schuld war. Bisher hat man geglaubt, daß Pius XII. der Kaplan von Hitler war. In Wahrheit war es umgekehrt. Frank weiß es – und die Sowjets auch.

Als Antwort auf den unterstellten „kirchlichen Verrat“ verteidigt Frank das „säkulare, das demokratische und rechtsstaatliche Europa“ gegen „katholische Enge“, die sogar – wer hätte das gedacht – die „Waffenbrüder aus dem Morgenland“ in Europa willkommen heißt.

Rassist Frank meint mit seiner militanten Wendung Männer, Frauen und Kinder muselmanischer Religion.

Daß sein bejubeltes „säkulares, demokratisches und rechtsstaatliches Europa“ mehr Waffen produziert, verwendet und exportiert als alle Staaten der „moslemischen Waffenbrüder“ zusammen, hat er auf Wikipedia noch nicht gelesen.

Statt dessen randaliert Frank: „Für den Vatikan sind die Werte und Regeln, die unsere Vorfahren in erbitterten Kämpfen nicht zuletzt gegen die Pfaffen errungen haben, offenbar nicht mehr als eine verhandelbare Petitesse.“

Wie man sieht, kann Frank auch ein bißchen Französisch. „Pfaffen“ ist übrigens ein Ausdruck, den auch der nationalsozialistische Propagandaminister Joseph Goebbels (1897-1945) gerne in seinen nuancierten Stellungnahmen zur Katholischen Kirche verwendete.

Im Goebbels-Stil geht es auch bei Frank weiter:

„Wir Protestanten, wir Agnostiker, wir kirchenfernen Demokraten, wir Bürger-Katholiken, wir modernen Europäer – wir alle sind gemeint, wenn die neuen alten Papisten zum Kulturkampf Sturm läuten. Nehmen wir die Herausforderung an!“

Kulturkampf? – Frank, vergiß nicht, dieses Stichwort in ‘Wikipedia’ nachzuschlagen.

Doch Dein Schlachtruf im ‘Sonntagsblick’ soll nicht ungehört verhallen:

Wehe Dir, Katholische Kirche! Es geht Dir an den Kragen. Von ferne hört man die stampfenden Stiefel des neuen Saubannerzuges eidgenössischer Kulturkämpfer:

Heil Dir, Helvetia, hast noch der Söhne, ja!
      
24 Lesermeinungen
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#27   Trismegistos III   13:43:29 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Laizismus
Hallo erstmal,
was ich gerade gelesen habe verstärkt bei mir den Eindruck, dass unbedingt das Thema Laizismus, also die trennung von Staat und Kirche auf die politische Agenda gehört.
Dann kann der Staat frei handeln und…, naja Religionen sterben ja eh aus. Die Mitgliederzahlen belegen dies jedenfalls.
Wobei radikale Kräft, wie sie hier zu finden sind, unbedingt unter die Kontrolle des Verfassungsschutzes gestellt werden sollten.
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#26   Bokrug †   00:09:41 | Montag, 27. August 2007
Rockefeller, Carnegie, Stanley Morgan…
Rockefeller, Carnegie, Stanley Morgan…
www.verschwoerungen.info/…r_finanzierte_Hitler
John D. Rockefeller von der Chase Manhattan Bank, Carnegie (Stahlkönig), Prescott Bush, Dulles, die Dresdener Bank…
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#23   Elendester Sünder   13:40:52 | Dienstag, 12. Juni 2007
„Adolf“
Das zeigt, daß die Schweizer Humor haben.
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#22   Josef   12:49:23 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Elendester Sünder
Sorry, aber der Zwischenname „Adolf“ ist ein Schweizer Medienwitzchen;-)
Er heisst natürlich Frank André Meyer – nach dem Mädchenname seiner Mutter Frau Meyer-André.
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#21   Elendester Sünder   11:49:35 | Dienstag, 12. Juni 2007
Der Kulturkampf hält an
Wenigstens spielt Frank Adolf Meyer mit offenen Karten.
Und tatsächlich: Der Kulturkampf ist noch nicht vorbei.
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#20   Rudolfus   09:30:33 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Josef
Die Schweizer Eidgenossenschaft sollte weiterhin souverain bleiben.
Bis jetzt hat sie „nur“ zwei Weltkriege und die Flächenbombardements ihrer Städte und Kulturgüter verpaßt.
Außerdem hat sie die große Möglichkeit verpaßt, an Seite der USA gegen den Irak zu kämpfen, wofür allerdings weder ein EU- oder USA-Beitritt notwendig wäre.
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#19   Josef   09:09:00 | Dienstag, 12. Juni 2007
Richtig, Rudolfus !
Für den Geldbeutel des Staatsbürgers ist es eine „Erleichterung“. Doch der Schweizer Souverän will eben nicht, dass man es ihm SCHWER macht;-)) NOCH nicht !
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#18   Rudolfus   08:03:36 | Dienstag, 12. Juni 2007
EU-Regierung in Brüssel
Unter anderem spricht er dem Souverän in der Schweiz das demokratische Recht ab, über Einbürgerungs- und Steuergesetze zu bestimmen, da nach seiner Ansicht solche Gesetze übergeordneten EU-Bestimmungen, ja sogar nicht näher umschriebenen weltumspannenden „Bürgerrechtsgesetzen“ unterstehen sollten.
Das ist doch eine Erleichterung für den Staatsbürger.
Man braucht nicht mehr selbst entscheiden. Das macht alles die freundliche EU-Kommission in Brüssel, die man erst gar nicht wählen braucht.
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#17   Josef   07:11:23 | Dienstag, 12. Juni 2007
Wo Frank A. Meyer (das „A“ steht für Adolf) Recht hat,
haht er Recht. Das Vaticanum II fand tatsächlich von 1962 – 1965 (eröffnet unter Johannes Paul II) statt. Und so hat er es wohl gemeint.
Der Rest ist eigentlich nicht der Diskussion wert. FAM (wie wir in hier liebevoll zu nennen pflegen) steht in der grössten Sonntags-Zeitung der Schweiz mit gnädiger Erlaubnis des Ringier-Konzerns eine Kolumne zur Verfügung, die zwei Drittel bis drei Viertel der Leser masslos aufregt, aber eigenartigerweise die Auflage dieses Blattes auf erstaunlicher Höhe hält. Unter anderem spricht er dem Souverän in der Schweiz das demokratische Recht ab, über Einbürgerungs- und Steuergesetze zu bestimmen, da nach seiner Ansicht solche Gesetze übergeordneten EU-Bestimmungen, ja sogar nicht näher umschriebenen weltumspannenden „Bürgerrechtsgesetzen“ unterstehen sollten.
Na ja, wir Eidgenossen könnten noch schlimmere Kerle ertragenJ
Josef
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#16   Manuel   01:30:53 | Dienstag, 12. Juni 2007
@ Nachtlaterne
wer sein leben nicht von seinem ende her bedenkt, der wird niemals weisheit gerwinnen!
Seine Weisheit verliert gänzlich derjenige, der vergisst, dass es ein Leben vor dem Tod gibt.
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#15   Fragender   23:24:08 | Montag, 11. Juni 2007
Latrinenjournalist…
Latrinenjournalist…
Ein nettes Wort, kreuz.net.
Daß Du Vorurteile hast, war schon klar. Aber trägst Du Deine Verachtung immer so offen zu Markt?
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#14   möchtegern-kathole   22:34:23 | Montag, 11. Juni 2007
sehr richtig
Hr. Hüller schrieb:
Sicherlich weiß Frank auch noch, wie der ausgegangen ist.
Das antipäpstliche, deutsch-portestantische Kaiserreich ist zerfallen und die Kirche gibt es heute noch. Auch das altrömische Kaiserreich lieferte der Kirche einen blutigen Kampf, und ist trotz seiner Legionen zerfallen, die Kirche gibt es heute noch, das antipäpstliche Konstantinopel lieferte der Kirche einen Kampf, und ist zerfallen, die päpstliche Kirche gibt es heute noch
… in diesem Sinne, liebe Feinde der Kirche: <ironie> nehmt diese Herausforderung an :-] <ironie – ende>
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#13   Christian Hüller   22:25:30 | Montag, 11. Juni 2007
Kulturkrampf
„Wir Protestanten, wir Agnostiker, wir kirchenfernen Demokraten, wir Bürger-Katholiken, wir modernen Europäer – wir alle sind gemeint, wenn die neuen alten Papisten zum KulturkampfSturm läuten. Nehmen wir die Herausforderung an!“
Sicherlich weiß Frank auch noch, wie der ausgegangen ist. Es ist schon schwer, in einer Welt der „relativen Anschauungen“ ein klares Feindbild auszumachen. Aber eines passt halt immer: die kath. Kirche, weil sie dem Relativismus trotzig widersteht. Da rennt sich klein Frank mit abonnierter „Aufgeklärtheit“ die Birne an, immer wieder, bis es weh tut. Bewusstseinsübungen durch Betätigung, oder ständige Selbstbestätigung klaustrophober Weltsichten könnte man das nennen. Denn die Enge liegt da, wo der eigene Horizont an seine Grenzen stößt.
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#12   Nachtlaterne   20:41:27 | Montag, 11. Juni 2007
denkt wer…
…an das sterben?
wer sein leben nicht von seinem ende her bedenkt, der wird niemals weisheit gerwinnen! so sagt es die bibel! und wer meint, dass es keine „gewalt der eigenen schuld gibt, der ist wahnsinnig. läßt gott sich bemogeln? sie reden über das wort gottes aber sie kennen es nicht.
sie kennen kein gebet, keine demut, keine beichte, keine reue und keine umkehr. dennoch lästern sie unablässig über das wovon sie nichts verstehen, über das was sie nur verachten und mit ihrem hohngelächter überziehen. gebt acht, dass euch diese säue nicht auf irgendeine art zerreissen!
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#11   möchtegern-kathole   19:42:07 | Montag, 11. Juni 2007
er schrieb:
„Wir Protestanten, wir Agnostiker, wir kirchenfernen Demokraten, wir Bürger-Katholiken, wir modernen Europäer – wir alle sind gemeint, wenn die neuen alten Papisten zum Kulturkampf Sturm läuten. Nehmen wir die Herausforderung an!“
Langsam scheint es dem Widersacher, der alten Schlange zu dämmern, dass sie ein Problem hat. :-]
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#10   Benedikt   17:20:34 | Montag, 11. Juni 2007
Vorkonziliar
Kardinal Kasper als „vorkonziliarer“ Denker – das ist wenigstens mal originell.
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#9   Hornet   17:18:43 | Montag, 11. Juni 2007
Latrinen-Journalist?
Ja, treffend sobald man über dieselbe schreibt.
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#8   Ansbach.Dragoner   17:13:52 | Montag, 11. Juni 2007
„Latrinenjournalist“
treffender Ausdruck !
mfg.
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#7   Mary †   14:49:17 | Montag, 11. Juni 2007
Warum…
erstaunt es mich überhaupt nicht, dass „Autoren“ von kreuz.net auch die „kirchenfeindliche“ Blick-Zeitung lesen? :-D
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#5   santo domingo 2   13:32:23 | Montag, 11. Juni 2007
Begriff „Pfaffe“
Die Bezeichnung war nicht immer beleidigend, sondern früher ganz geläufig und neutral. Bezeichnungen wie Pfaffenwinkel und Ortsnamen wie Pfaffenhofen zeugen noch heute davon.
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#4   Veritatis †   13:29:57 | Montag, 11. Juni 2007
Für Manuel >>>
Bereits 1470 geschrieben: DER PFAFF VOM KAHLENBERG – über 2000 Knittelverse, 1473 Erstdruck…
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#3   Manuel   13:24:21 | Montag, 11. Juni 2007
Nazi-Blume
„Pfaffen“ ist übrigens ein Ausdruck, den auch der nationalsozialistische Propagandaminister Joseph Goebbels (1897-1945) gerne in seinen nuancierten Stellungnahmen zur Katholischen Kirche verwendete.
Diesen Ausdruck hört man überall und ist sogar in einem Blümchen verewigt: Pfaffenhütchen.
Mancheiner mag eben überall die Nazis wieder erkennen. Nur nicht da, wo sie wirklich sind.
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#2   Bruder Theophil   12:45:19 | Montag, 11. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 10, 7-13
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel. Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt.
Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst.
Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden. Wenn das Haus es wert ist, soll der Friede, den ihr ihm wünscht, bei ihm einkehren. Ist das Haus es aber nicht wert, dann soll der Friede zu euch zurückkehren.
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#1   Liberalsozialist   12:12:49 | Montag, 11. Juni 2007
Grandios Genosse Frank Grandios
„Wir Protestanten, wir Agnostiker, wir kirchenfernen Demokraten, wir Bürger-Katholiken, wir modernen Europäer „ basen zum Sturm aud die Papisten.
Weiterhin vie Erfolg im Kampf gegen das Opium des Volkes – Dein Bereichsleiter
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