P. James Manjackal
In der alten, toten Sprache Latein
„Jesus Christus muß dem deutschsprachigen Volk ohne Inhaltsverlust gepredigt werden. Dann werden sie ihn akzeptieren und nach ihm leben.“
Pater James Manjackal
Pater James Manjackal
(kreuz.net) Der indische Pater James Manjackal (62) gehört zur Kongregation der Missionare des Heiligen Franz von Sales in Bangalore im Südwesten Indiens.

Er ist ein begabter und sehr erfolgreicher charismatischer Exerzitienprediger. In einem Interview sprach er über seine Seelsorge in den deutschsprachigen Ländern.

Pater James, die deutsche Kirche ist in höchster Not. Die Gottesdienste sind entvölkert. Die Jugend scheint die Kirche völlig verlassen zu haben. Sehen Sie einen Ausweg?

Pater James Manjackal: Das stimmt. Die Kirchen in Deutschland und in anderen deutschsprachigen Ländern sind so gut wie leer. Der Großteil derer, welche die Sonntagsliturgie besuchen, ist über 60 oder 70 Jahre alt.

Gibt es positive Anhaltspunkte?

Aufgrund meiner Erfahrung mit dem deutschsprachigen Volk in den letzten zehn Jahren, sehe ich, daß die Deutschen ein Volk sind, das sich danach sehnt, Gott zu erfahren, der in ihren alltäglichen Problemen eine Quelle der Kraft sein kann.

Wirklich?

Die Deutschen sind ein Volk, das für Wahrheit und Echtheit steht, wenn sie „ja“ sagen, so meinen sie „ja“. Wenn sie „nein“ sagen, so meinen sie „nein“. Sie sind nicht bereit, maskierte, verdünnte oder kompromittierte Wahrheiten zu akzeptieren. Wenn sie die Wahrheit einmal kennen, sind sie bereit, sich ihr sogar bis in den Tod zu verpflichten.

Hat die Kirche in Deutschland Fehler gemacht?

Meiner Meinung nach hat die Katholische Kirche, Jesus Christus oder seine Braut, die Kirche, den deutschsprachigen Völkern nicht ausreichend dargestellt, so daß ihre Sehnsüchte und Bestrebungen erfüllt werden konnten.

Können Sie konkreter werden?

Gebete, Gottesdienste und Liturgien werden auf eine bedeutungslose Art präsentiert, so daß die Menschen aus ihnen keine Kraft finden, um den Problemen ihres Lebens entgegen zu treten.

Ein Beispiel?

Einmal erzählte mir ein junger Mann in München: „Ich habe Freude daheim, auf dem Sportplatz – auch in der Kneipe mit meinen Freunden. Aber wenn ich in die Kirche zum Gottesdienst gehe, sehe ich, wie ein alter Priester die Messe zelebriert und mit ein paar alten Damen eintönige Lieder aus dem ‘Gotteslob’ singt. Dann verliere ich meine Freude.“

Nun höre ich, daß die Liturgie wieder in der alten, toten Sprache Latein zelebriert werden kann. Das könnte wiederum viele junge Menschen von der Kirche wegführen!
Pater James Manjackal:
Nun höre ich, daß die Liturgie wieder in der alten, toten Sprache Latein zelebriert werden kann. Das könnte wiederum viele junge Menschen von der Kirche wegführen!


Sehen Sie noch andere Probleme?

Die Heilige Schrift und die Lehren der Kirche werden weder kompromißlos bezeugt noch gelehrt. Nur die Wahrheit kann uns befreien (Joh 8,32). Jesus Christus ist der einzige Weg, die einzige Wahrheit und das einzige Leben.

Er muß dem deutschsprachigen Volk ohne Inhaltsverlust gepredigt werden. Dann werden sie ihn akzeptieren und nach ihm leben.

Beispiele?

Die Kirche verurteilt die Homosexualität, den Lesbianismus, die Abtreibung, den außerehelichen Geschlechtsverkehr, die Scheidung.

Aber sie sagt den Menschen nicht genug darüber, wie man da rauskommen kann, um ein normales christliches Leben zu führen.

Was ist der Grund für diese Glaubenskrise?

Viele Menschen leben in Zweifel und Verwirrung. Das ist der Grund für die Glaubenskrise. Die gegenwärtige Situation kann nur verändert werden, wenn das Gotteswort wirksam gepredigt und der Heilige Geist im Gebet gerufen wird.

Konkret?

Das deutschsprachige Volk kann mit Leichtigkeit verändert werden, wenn die Wahrheit der Bibel mit der Macht des Heiligen Geistes wirksam und kraftvoll gepredigt wird.

Das ist es, was ich bei meinen Exerzitien erlebe.

Pater James Manjackal wird vom 3. bis 5. August in Linz eine Veranstaltung für Jugendliche abhalten. Informationen hier. Vom 6. bis 9. September wird er im Bistum Würzburg Exerzitien halten. Informationen hier.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. In der alten, toten Sprache Latein
2. Herr Pater, was bewirken Sie mit Ihren Exerzitien? 3. Freikirchen sind menschliche Einrichtungen 4. Ein erbärmlicher Esel 5. Verwundete, verstreute und zertrampelte Schafe 6. Licht ins Dunkel der homosexuellen Brunftstätten 7. Die Geburt unehelicher Kinder soll nicht ermutigt werden 8. Eure spirituellen Schatzkammern sind leer
      
47 Lesermeinungen
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#48   Eunous   00:43:38 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Wer hats erfunden???
Nicht Ricola, aber festgehalten werden muss doch, dass die Handlungen des NT zum größten Teil in Aramäisch gesprochen wurden, und die erhaltenen Bücher des NT allesamt in Koine geschrieben sind. Wer nun
„In der alten, toten Sprache Latein“
als Überschrift wählt, um mit
„Jesus Christus muß dem deutschsprachigen Volk ohne Inhaltsverlust gepredigt werden. Dann werden sie ihn akzeptieren und nach ihm leben.“
fortzufahren, disqualifiziert sich selber als halbgebildeter Mensch, der eher Fetischen aus der Kindheit als der Vermittlung „ohne Inhaltsverlust“ anhängt.
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#46   GerdEric   12:45:56 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Sozialkatholisch
Sozialkatholisch: Nur ein Tipp am Rande, ohne Jesus Christus als Gottessohn und dem hl. geist als Beistand ist der Wahrheitsgehalt einer religion doch sehr gering.
Wer einen Jesus, einen Gott, zum anfassen braucht, wer den Heiligen Geist ebenfalls zu seinem Gotte macht, ihn aber so „nebenbei“ dann doch ganz klein schreibt ;-) , der ist auch immer voll bei der Sache.
Wer zum Glauben eine Stein- oder Holzfigur braucht, der kann mit dem WORTE G’TTES nichts anfangen, wer sich ein Bild machen muss, hat nur einen äusserlichen, einen schwachen Glauben.
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#45   Sozialkatholisch   09:42:34 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Mein Lieber GerdEric
Den Unterschied zwischen Frage und Antwort kennen sie doch. :-S
Ach ja meine Heimat ist die röm/kath. Kirche, die einzige in vollbesitz der gesamten Wahrheit befindende Religionsgemeinschaft. ;-)
Nur ein Tipp am Rande, ohne Jesus Christus als Gottessohn und dem hl. geist als Beistand ist der Wahrheitsgehalt einer religion doch sehr gering.
O:)
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#44   GerdEric   09:27:23 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Sozialkatholisch
Sie sprechen hier von neonazistischen Neuheidentum, sind Katholiken für sie keine Heiden?
Danke für Ihre klare Antwort :-) , denn
Sie! müssen wissen, wo Ihr Zuhause ist.
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#43   Sozialkatholisch   08:33:28 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ GerdEric
Sie sprechen hier von neonazistischen Neuheidentum, sind Katholiken für sie keine Heiden?
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#42   GerdEric   08:24:03 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Kein Deutscher und kein Christ
kann je Deutscher Christ werden wollen, denn mit deren Unterwerfung unter die Stiefel des Nationalsozialismus bahnten „Christen“ Hitler den Weg um Europa und Deutschland ins Unglück zu stürzen.
Selbst Franco war jedoch nicht so verblendet, sich von Hitler soweit herunter kommen zu lassen, dass er an der Seite der Nazis in den WK2 eintrat (es wäre von Spanien aus ein leichtes gewesen, Frankreich den Garaus zu machen), dies sollten sich dessen Bewunderer überlegen.
Ein Nazi, der von Rechristianisierung redet, sucht nur willige Helfer, die nachher dastehen und sich wieder mit den Worten: „Das habe ich nicht gewusst…“ rausreden.
Wer mit der NPD liebäugelt, wen neonazistisches Neuheidentum nicht stört, kann der ein ehrlicher Jünger Jesu sein?
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#41   Lutheraner   21:32:12 | Dienstag, 12. Juni 2007
@ VirFortis
„Viele haben sich bewusst verstellt und eingeschlichen um von innen Zersetzungs und Wühlarbeit zu betreiben !“
Den Eindruck kann man in der Tat gewinnen. Wer die Kirche beobachtet, verliert schnell den Glauben an ihre Vertreter und daran, daß Gott dort zu Hause sein soll.
Eine Rechristianiserung der Priester dürfte vor allem an den Marodeuren scheitern. Genau wie Sie sagen.
Wir haben nur theoretisch eine Trennung von Kirche und Staat, faktisch indoktriniert der Staat mit seiner Gesinnungsgewalt die Kirchenarbeit.
Die Krux ist die political correctness, eine verordnete Haltung, die alle politisch unerwünschten Inhalte tilgt und dazu gehören gerade auch die Evangelien. Sie werden damit aus dem Verkehr gezogen. Die Evangelien sind den Herrschenden unbequem und jeder Christ weiß, warum.
Pater James Manjackal ist ein guter Mann, doch versteht er nicht das deutsche Problem
Sein Glaubensansatz ist es, mit dem man sich die Feindschaft der Mächtigen und ihrer Marodeure zuzieht.
Die Priester wissen, daß es mit dem Glaubenssatz nicht getan ist, sie müßten zuvor in den Kampf gegen die politische Korrektheit ziehen und mit dieser Frage wird jeder Deutsche, ob Priester oder nicht, aus allen Rohren bombardiert. Jeder hatte viel Zeit, darüber nachzudenken und einen Entschluß zu fassen.
Vor einer erfolgreichen Rechristianisierung der Deutschen steht die Hürde der Bequemlichkeit und eine weitere, die politische Korrektheit. Das wissen wir Deutschen, aber der Pater weiß es nicht.
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#40   juergen   19:59:52 | Dienstag, 12. Juni 2007
Erklärungsnot
Der Mann hat teilweise Recht.
Die Kirche, bzw. ihre Vertreter vor Ort, sagen den Menschen was sie dürfen und was sie nicht dürfen, aber sie sind weder in der Lage die Gebote und Verbote zu begründen noch sind sie in der Lage zu sagen, wie ein Leben nach den Geboten gelingen kann. Da lassen sie die Leute einfach im Regen stehen.
Gerade die Verbote müssen vernünftig begründet werden, was aber kaum einer kann. Ein einfacher Verweis auf die Bibel ist eine der schlechtesten Begründungen, denn manche Verbote, die dort niedergeschrieben sind, sollen eingehalten werden, andere brauchen es aber nicht. Das sieht für Außenstehende doch sehr nach einer Willkürauswahl aus.
Warum steht in der Bibel das Homosexualität verboten ist und sie auch heute noch verboten ist; während in gleicher Weise in der Bibel steht, daß man kein Blut essen darf, doch heute die Blutwurscht nicht verboten ist.
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#39   GerdEric   19:39:07 | Dienstag, 12. Juni 2007
@r.ruhrgebietler
r.ruhrgebietler: als der röm. Hauptmann zu IHM sprach seinen Sohn zu heilen, hat dieser mit Sicherheit kein Aramäisch (wenn nicht sogar mit Dialekt!) gesprochen, oder??
Das ist doch kein Argument :-S
was glauben denn Sie, was Väter plötzlich alles können, wenn sie Angst um ihren Sohn haben, dann kann auch ein heidnischer Römer plötzlich Aramäisch!
War denn der Römer überhaupt in der Situation, dass er Forderungen stellen konnte?
Soweit ich weiss, war Latein nicht die Umgangssprache, auch nicht unter den Handlangern der Römer!
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#38   litterae sunt divitiae   19:13:54 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Thamaturgos
… in ihrer intellektuellen Vernunft aufda lkenn ich in unserer diözese nicht wenig bildungsresistent …
Aaah, jaaaa. Und jetzt noch mal auf Deutsch, bitte!
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#37   thaumaturgos   18:51:03 | Dienstag, 12. Juni 2007
… in ihrer intellektuellen Vernunft auf
da lkenn ich in unserer diözese nicht wenig bildungsresistent …
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#36   Horst Metzker   18:31:02 | Dienstag, 12. Juni 2007
Lieber Vir…, lätt…,
es liegt sicherlich nicht daran, dass heutige Priester unlustig, unmotiviert sind, oder selbst nichts glauben. Etc.
Heutige Priester haben eine hervorragende akademische Bildung, und nehmen es mit jedem Weltlichen ihres Alters,
in ihrer intellektuellen Vernunft auf. Der Unterschied ist nur das sie keine Sache vertreten, sondern den Gott den Schöpfer. Wie schwierig dies ist zeigt der letzte Homoartikel, der schon über 400 Meldungen, obstruseste Meinungen beinhaltet.
Im übrigen gebe ich dem indischen Pater absolut und uneingeschränkt Recht.
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#35   litterae sunt divitiae   17:08:06 | Dienstag, 12. Juni 2007
@VirFortis
Leider gibt es aber (einige, viele, ein paar – bitte richtiges ankreuzen) Priester die nix (mehr) glauben. Ein priester der nix mehr glaubt richtet mehr Sschaden an als ein masonistischer Politiker.
Viele haben sich bewusst verstellt und eingeschlichen um von innen Zersetzungs und Wühlarbeit zu betreiben !
So, meinen Sie? Ich halte diese These für gewagt. Angesichts der nicht gerade überfüllten Priesterseminare in Deutschland erscheint es mir recht unwahrscheinlich, dass ein Ungläubiger das ganze mühevolle Studium, das Zölibat und alles, was sonst noch damit einhergeht, auf sich nimmt, nur um die Kirche von innen zu zersetzen. Vielmehr denke ich, dass gerade heutzutage die Leute, die sich noch für einen solchen Weg entscheiden, „Überzeugungstäter“ sind.
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#34   VirFortis   15:25:42 | Dienstag, 12. Juni 2007
Der hat Recht !
Wer nix glaubt sollte kein Theologe sein. Leider gibt aber viele Theologen die nix glauben. Ein Theologe der nix glaubt richtet mehr Schaden an wie ein dezidiert Antiklerikaler. Wer nix glaubt sollte auch kein Priester sein. Leider gibt es aber (einige, viele, ein paar – bitte richtiges ankreuzen) Priester die nix (mehr) glauben. Ein priester der nix mehr glaubt richtet mehr Sschaden an als ein masonistischer Politiker.
Ergo wer nix glaubt oder nicht zmindest für non empirisches offen ist sollte sich in keinster Weise theologisch betätigen.
Viele haben sich bewusst verstellt und eingeschlichen um von innen Zersetzungs und Wühlarbeit zu betreiben !
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#33   r.ruhrgebietler   14:36:38 | Dienstag, 12. Juni 2007
GerdEric – nix Einbildung
als der röm. Hauptmann zu IHM sprach seinen Sohn zu heilen, hat dieser mit Sicherheit kein Aramäisch (wenn nicht sogar mit Dialekt!) gesprochen, oder??
Wer ist Mohamet? Der größte Irrlehrer aller Zeiten!
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#32   Czibo Nieznany   14:12:28 | Dienstag, 12. Juni 2007
Anstoß von James Manjackal
Verkehrt denkt Pater Manjackal ganz bestimmt nicht und ich traue ihm zu, die richtigen Maßstäbe in der Beurteilung anzulegen. Auch wenn dies einigen Leuten ganz schlimm die Nase hoch gehen sollte.
Er hat nämlich den großen Vorteil, die religiöse Entwicklung in Deutschland eben als Nicht-Deutscher verfolgen zu können.
Dabei lassen sich gute Kriterien für die Tageslichttauglichkeit des Christentums und des Katholizismus in Deutschland entwickeln. Schließlich stammt Pater Manjackal aus Indien.
Das ist insoweit ein Vorzug, weil stets davon gesprochen wird, dass auch Jesus viele Jahre bis zum öffentlichen Auftreten in Israel in Indien oder Kashmir verbracht haben soll.
Das ist zwar eine nicht zu belegende Annahme. Aber sie ist immer von Neuem faszinierend, nicht nur für Esoteriker und Bhagwan-Anhänger, sondern gerade für Christen.
Was könnte er, Jesus, dort gemacht haben? Und was ihn bewegt haben, wieder nach Israel zurückzukehren und den bekannten Leidensweg anzutreten?
Da steckt viel drin, weil sich nicht alles über korrekte theologische Lehren vermitteln lässt, was denn eigentlich Sache der Religion ist, weil die Lehren häufig viel zu glatt sind, als dass sie geglaubt werden können.
Vor allem geht es nicht nur um das Abfeiern eines Rituals. Möge James Manjackal einen Anstoß gegeben haben.
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#31   nonnobisdomine   13:53:14 | Dienstag, 12. Juni 2007
Warum bringt kreuz.net nichts …
… zu dem Skandal, der sich in Aachen momentan ereignet? Da werden Karmelitinnen vertrieben, ihrer Heimat beraubt. Das ist doch ein wesentlich wichtigeres Thema, dem sich kreuz.net annehmen müßte.
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#30   Sozialkatholisch   13:38:50 | Dienstag, 12. Juni 2007
@ Heggi
In Paderborn finde ich die Sonntagsgottesdienste noch relativ gut besucht. Nur Probleme gibt es in Paderborn natürlich auch.
@ GerdEric
Es ist unmöglich die Gottheit und Menschheit Jesu zu trennen und wenn er gewollt hat/bzw. will kann er alle Sprachen verstehen und sprechen. Zur Zeit Jesu gab es aber nunmal in Israel durch die römische Besatzungsmacht lateinische Einflüsse.
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#29   Heggi   13:37:22 | Dienstag, 12. Juni 2007
litterae sunt divitiae
In unserer Pfarrei gehen weit unter 10% der Gemeindemitglieder in die Messe…
Ob jedoch der alte Ritus die Jugend wirklich stärker anspricht, wage ich zu bezweifeln.
10 Prozent und weniger Messbesuch kann ich nur bestätigen. Im übrigen sind in vielen, sehr vielen Gemeinden die Ergebnisse der Zählungen das Papier nicht wert, auf dem sie an das Bistum weitergeleitet werden. Das ist blanke Tatsache!
Niemand erwartet ernsthaft von einer möglichen Freigabe der alten Messe, damit könne ein plötzlicher Glaubensfrühling in Deutschland und anderswo in Europa eingeläutet werden. Vielmehr wird zunächst einer legitimen Spiritualität wieder Raum gegeben. Und dagegen kann man nichts einwenden.
Andrerseits die Zahl der Tradition klein zu reden (wie das oft und gern getan wird) ist ebenso nicht berechtigt. Es hängt davon ab, woran man das Maß anlegt. Ich messe die Zahl an den rund 10% derjenigen, die am Sonntagsgebot festgehalten haben oder noch daran festhalten. Und dann ist die Zahl der Tradition gar nicht mehr so ganz klein, wenngleich es in Deutschland wohl weit mehr Zeugen Jehovas gibt, als Katholiken, die sich zur Tradition bekennen. Ist nur die Frage, was wem lieber ist – aus Haß gegenüber der Tradition.
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#28   SuorAngelica †   13:13:09 | Dienstag, 12. Juni 2007
Pardon – aber:
Wenn ich mir hier die Postings so durchlese, ist es doch nicht die Frage nach Latein, die uns beschäftigen sollte: die Damen und Herren Exegeten können doch nicht einmal richtig Deutsch!
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#27   Heggi   13:04:25 | Dienstag, 12. Juni 2007
Sozialkatholisch
Über die möglichen Lateikenntnisse Jesu zu spekulieren, hilft wirklich wenig weiter. Wenn er Gottes Sohn war (ist) und zahlreiche Wunder wirkte , u.a. auch Tote auferweckte, wird er nach meinem Verstand wohl nicht an mangelnden Lateikenntnissen gehapert haben oder daran gescheitert sein.
Wichtiger ist mir, von Ihnen zu erfahren, was „gut besuchte“ Gottesdienste sind. Und welche Stadt ist es, in der das katholische Sonntagsleben noch so pulsiert?
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#26   GerdEric   13:03:37 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Sozialkatholisch
Auch das römische Personal sprach eher Koine, und in der Gegend (ausserhalb Israels) gab es auch griechischsprechende Wohngebiete, aber keine römsichen.
Aber sicher, Jesus sprach alle Sprachen, auch das heutige Deutsch, denn ein Gott kann alles…
warum dann nur Latein?
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#25   Sozialkatholisch   12:54:19 | Dienstag, 12. Juni 2007
Die Lateinkenntnisse –--
–-- die man bei Jesus vermuten kann, denn ich kenne keine Belege dafür, beruhen darauf das Judäa von Römern besetzt war und diese die Eigenart hatten in erster Linie Latein zu sprechen. Jesus ist bestimmt vielen Soldaten begegnet die in erster Linie Latein gesprochen haben. Aber wie gesagt das sind Vermutungen.
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#24   Hornet   12:49:18 | Dienstag, 12. Juni 2007
Ob da überhaupt was stand…
An Jesus’ Kreuz hing angeblich eine Tafel mit der Inschrift INRI (Joh 19,19): „Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der König der Juden.“
Das dürfte schonmal falsch sein, da Jesus nie der König der Juden war. Es ist auch äußerst unwahrscheinlich, dass der Despot Pilatus sich erweichen ließ, Jesus doch noch mit dieser Tafel als solchen anzuerkennen.
Evangelist Markus interpretiert die Tafel am Kreuz deshalb anders (Mk 15,26): „Und es stand über ihm geschrieben, welche Schuld man ihm gab.“
Jesus Zeitgenossen hätten mit dem Kürzel INRI übrigens sowieso nicht viel anfangen können. Wie hätte das aramäisch sprechende Volk die Bedeutung der vier lateinischen Buchstaben verstehen sollen?
Es geschah ja nicht jeden Tag, dass man einen jüdischen König tötete und INRI war nicht etwa ein geläufiger Begriff.
Deshalb behauptete Johannes in seinem Evangelium (Joh 19,20): „Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache.“ Eine gute Ausrede. Aber warum fehlte ausgerechnet Aramäisch, die Sprache Jesu?
Alles – wie so oft – seltsam und undurchsichtig … nun ja, kann jeder glauben, was er will.
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#23   Czibo Nieznany   12:47:17 | Dienstag, 12. Juni 2007
Jesus und Latein?
Bekanntlich hat Jesus aramäisch gesprochen (Abba=lieber Vater), vielleicht verstand er auch ein paar Brocken Griechisch. Volkshochschulkurse gab es damals nicht. Das genügt aber doch auch so.
Es geht doch nicht um Jesus als den Sprachkenner hervorzuheben, der in kluger Voraussicht Latein gelernt hat, damit die Altriuellen auftrumpfen und behaupten können, Jesus habe lateinisch gesprochen, nur weil sie gern Lateinisch im Gottesdienst hören wollen. Was anderes ist es doch nicht.
Sollen Sie doch ihre Priester finanzieren, aber dies doch nicht flächendeckend von der allgemeinen, katholischen und apostolischen Kirche für ihren selbstgezüchteten Rosengarten verlangen.
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#22   GerdEric   12:45:14 | Dienstag, 12. Juni 2007
Auch ich kann ja irren…
aber war nicht eher Koine die „Amtssprache“?
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#21   litterae sunt divitiae   12:41:54 | Dienstag, 12. Juni 2007
Die Jugend bleibt dennoch fern…
und ob er Latein sprach!
Das wäre mir neu. Ich dachte immer, Jesus hätte Aramäisch gesprochen.
Ist Latein nicht deswegen die „Sprache der Kirche“, weil im 4. Jahrhundert n.Chr. das Christentum Staatsreligion des Röm. Reiches wurde ?- und im Römischen Reich war natürlich Latein die Amtssprache. Latein war auch später die Sprache der Intellektuellen und somit auch der Kleriker.
Dass die Kirchen relativ leer sind, wie hier schon anklang, kann ich jedenfalls bestätigen. In unserer Pfarrei gehen weit unter 10% der Gemeindemitglieder in die Messe (am Stichtag, an dem eine offizielle Zählung für’s Bistum durchgeführt wird – ist einmal im Jahr) und im Verhältnis zur Größe unserer Pfarrkirche wirkt die Zahl der Gottesdienstbesucher recht gering und auch bei denen sind es vorwiegend Alte, die man in den Bänken sehen kann.
Ob jedoch der alte Ritus die Jugend wirklich stärker anspricht, wage ich zu bezweifeln. Die Jugendliche, die ich kenne, haben mit Kirche gar nix am Hut und würden bestimmt auch dann nicht kommen, wenn der Pfarrer wieder am Hochaltar steht und auf Latein (was ohnehin kaum ein Jugendlicher noch kennt) zelebriert. Mag ja sein, dass in den Kirchen der Pius-Bruderschaft o.ä. der Alterdurchschnitt geringer ist, als in den Novus – Ordo – Messen, aber ist denn das wirklich repräsentativ? In meinen Augen sind das Liebhaber des Alten Ritus und man kann von denen nicht auf die gesamte Jugend schließen.
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#20   Sozialkatholisch   12:40:13 | Dienstag, 12. Juni 2007
@ GerdEric
Sprechen sie Jesus denn sämtliche Lateinkenntnisse ab? Ich bin überzeugt das über dem Kreuz nicht INRI stand sondern Iesus Nazarenus Rex Iudorum. Als Gängige Sprachen des alten Orientes sind da natürlich noch Altgriechisch und Aramäisch zu nennen. Jesus sprach übrigens bevorzugt aramäisch und nicht hebräisch. Es ist auch nicht von der Hand zu weisen das Altgriechisch, Latein und Aramäisch und Koptisch die besonderen Liturgischen Sprachen des Christentums sind.
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#19   GerdEric   12:33:42 | Dienstag, 12. Juni 2007
@sozialkatholisch
Die Vermutung das Jesus –----- wenigstens lateinische Grundkenntnisse hatte liegt recht nahe, weil bei der römischen Besatzungsmacht vieles in der öffentlichkeit in Latein geregelt wurde. Das Schild über seinem Kreuz welches bezeugte das Jesus der König der Juden ist war ja u.a. auch in Latein verfasst.
Weil die Römer ihm ein Schild auch mit Abkürzungen (oder doch noch Volltext?) in lateinischer Sprache…
ist doch irgendwie kein echtes Argument. (Was ist an INRI Latein?)
Ich bin mir sicher, dass Jesus kein Latein sprach, und er hat die Sprache sicher nicht erhoben (genauso gut wäre das Altgriechisch berechtigt sich zur alleinigen christlichen Sprache zu erheben).
Der Anspruch des Latein erwächst einzig aus der politischen Machtfülle, in die sich der Katholizismus einnistete, wie der Papst sich den heidnischen Titel Pontifex nahm.
Junger Wein in alten Schläuchen?
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#18   Elendester Sünder   12:23:00 | Dienstag, 12. Juni 2007
An Typ
Pharisäertum gab und gibt es, ist aber gerade unter den Katakombenchristen sehr selten.
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#17   Sozialkatholisch   12:18:18 | Dienstag, 12. Juni 2007
Die Vermutung das Jesus –--
–-- wenigstens lateinische Grundkenntnisse hatte liegt recht nahe, weil bei der römischen Besatzungsmacht vieles in der öffentlichkeit in Latein geregelt wurde. Das Schild über seinem Kreuz welches bezeugte das Jesus der König der Juden ist war ja u.a. auch in Latein verfasst.
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#16   GerdEric   12:12:49 | Dienstag, 12. Juni 2007
@r.ruhrgebietler
GerdEric: …und Jesus sprach kein Latein.
r.ruhrgebietler: und ob er Latein sprach! Aber das ist auch zweitrangig!
davon wird nix berichtet
so kann man dann auch sagen, alles was ein Mohammed hat schreiben lassen, das sei auch so, denn der schreibt ja auch, er hätte die Wahrheit.
also, sich das einbilden reicht nicht.
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#15   Sozialkatholisch   12:11:17 | Dienstag, 12. Juni 2007
In meiner Stadt –--
–-- kann ich sagen das die Sonntagsmessen noch gut besucht sind, Schwund ist aber ganz klar bei den Werktagsmessen zu beobachten.
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#14   Heggi   12:05:00 | Dienstag, 12. Juni 2007
Sirilo
In unserer Pfarrei sind die drei Sonntagsgottesdienste jede Woche alle knüllevoll (vor allem mit jungen Familien), und das gilt auch für die anderen sechs Pfarreien in unserer Stadt.
Ich habe noch nie irgendwo eine Kirche gesehen, die am Sonntag „so gut wie leer“ war. Die ständige Wiederholung der Lüge von den leeren Kirche geht mir allmählich auf den Wecker!
Nennen Sie doch mal Ihre Pfarrei! Damit outen Sie sich ja noch nicht. Oder nennen Sie einfach die Stadt, damit man „die knüllevollen Sonntagsgottesdienste“ mal überprüfen kann!
Ich kann Ihnen massenweise Kirchen nennen, die am Sonntag ziemlich leer sind. Und wenn sie nicht leer sind, sind sie eigentlich doch leer, weil von früher vier oder fünf Messen am Sonntag nur noch zwei, höchstens drei inkl. Vorabendmesse übrig geblieben sind. Das gilt sogar für Domkirchen!!!
Mit anderen Worten: Sie sind ein Träumer oder Sie versuchen bewußt zu desinformieren!
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#13   Typ   12:02:58 | Dienstag, 12. Juni 2007
@ Elendester Sünder
Wieso liegt dann das Durchschnittsalter der Besucher von Undultmessen um schätzungsweise dreißig Jahre niedriger als in NOMs?
Weil die anständige Tradifrau noch 12 Kinder gebiert und der Vater die Kinder kräftig schlägt, wenn sie nicht mitgehen in die Sonntagsmesse und dort anständige Predigten darüber hören, dass man fürs Masturbieren in die Hölle kommt. Und wenn die Tradifrau nach dem 8. Kind keine Lust mehr aufs Gebären hat, dann gibt’s kräftig Schläge mit dem Handbuch von Jone, und dann gewöhnt sie sich das Kinderkriegen schnell wieder an!
So viele Kinder – Durchschnittsalter gesenkt!
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#12   Czibo Nieznany   11:37:18 | Dienstag, 12. Juni 2007
Athanasius
Die Kirche ist nämlich nicht nur Moral, sondern vorerst Glaubensvermittlung
Wenn Sie der Kriche wirklich nicht mehr zubilligen als die Galubensvermittlung, ist das verdammt wenig. Dann braucht sie auch keine altrituellen Gottesdienste zu halten, die kaum einer der Jugendlichen, die nach 1972 geboren sind, versteht. Gewiss, die altrituellen Feiern sind sehr exotisch und sehr unverständlich und über Gebühr zeremoniell, für den, der die liturgiegeschichtliche Entwicklung nicht kennt. Die dürften aber die wenigsten der Jugendlichen kennen, weil sie mit NOM aufgewachsen sind. Wollen sie interessierte Jugendliche wirklich zu einem Semester Liturgieschichte verdonnern, nur damit sie den alten Ritus wenigtens gedanklich nachvollziehen können. Wegen dieser Hürde gehen bestimmt nicht mehr Leute zur Messe im alten Ritus.
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#11   Elendester Sünder   11:30:50 | Dienstag, 12. Juni 2007
Durchschnittsalter
Nun höre ich, daß die Liturgie wieder in der alten, toten Sprache Latein zelebriert werden kann. Das könnte wiederum viele junge Menschen von der Kirche wegführen!
Wieso liegt dann das Durchschnittsalter der Besucher von Undultmessen um schätzungsweise dreißig Jahre niedriger als in NOMs?
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#10   Heggi   11:30:03 | Dienstag, 12. Juni 2007
Stimme
Ja, was ist katholisch? Sind Sie denn katholisch? Woran machen das fest?
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#9   Athanasius   11:26:24 | Dienstag, 12. Juni 2007
Unsinn
Nun höre ich, daß die Liturgie wieder in der alten, toten Sprache Latein zelebriert werden kann. Das könnte wiederum viele junge Menschen von der Kirche wegführen!
Völliger Unsinn, Hochwürden. Gerade Jugendliche sehnen sich nach dem alten Ritus in lateinischer Sprache zelebriert, weil dieser ihnen authentisch und voll-katholisch erscheint, ja römisch-katholisch. Selbstdarstellungen und Jugendliturgien haben den Protestanten auch noch nie etwas gebracht ausser weiteren Leerlauf deren „Kirchen“. In der katholischen Tradition sehe ich viele Jugendliche die auch später dem Glauben folgen in Familie, Ehe und im Beruf. Und zwar ohne Kompromiss.
Schade, dass Sie das nicht verstehen. Mai-1968 ist vorbei, auch wenn Sie gute Sachen angesprochen haben. Die Kirche ist nämlich nicht nur Moral, sondern vorerst Glaubensvermittlung. Und diese traditio fidei kann nur in angemessenem Rahmen stattfinden. Z.B. im römischen Ritus. Oder wollen Sie auch den Malankanern, Syrern und Chaldäer in der katholischen Kirche befehlen ihre alte, „toten“ Sprachen (Altsyrisch) aus der Liturgie zu entfernen?
Authentizität und das Mysterium Fidei, darum geht es. Ohne Glaube folgt eh kein Mensch der Moral der Kirche nach. Hätte ich den Glauben nicht oder wäre ich als Jugendlicher vor einigen Jahren im Novus Ordo-Kontext sitzen geblieben, würde ich das heute noch nicht einmal versuchen. Aber nach dem Anhören des ach so bösen alten lateinischen Ritus schon…
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#8   stimme der vernunft †   11:24:14 | Dienstag, 12. Juni 2007
der Ruhrgebietler
ist ein Sektierer und Anhänger des Hirngespinstes, das sich „Frau aller Völker“ nennt.
Katholisch ist das jedenfalls nicht.
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#7   Beobachterin   11:14:47 | Dienstag, 12. Juni 2007
Vernachlässigung der Kinder und Jugend
Die Kirche in Deutschland – vielleicht auch anderswo – hat es auf jeden Fall in den letzten Jahren und Jahrzehnten versäumt, sich darum zu kümmern, daß in den Schulen ein qualifizierter Religionsunterricht stattfindet. Vielfach wird zeitweise überhaupt kein Religionsunterricht angeboten, oder es nehmen nur ein oder zwei Schüler daran teil.
An dieser Entwicklung ist nicht nur die Zunahme der muslimischen und andersgläubigen Kinder schuld, sondern die offensichtliche Gleichgültigkeit der dafür Verantwortlichen. Wer sich nicht um den Nachwuchs und die Kinder in der richtigen Weise kümmert, hat verloren.
Ein Inder – so sehr ich ihm den guten Willen glaube – sollte nicht darüber fabulieren, welche Sprache in Deutschland in einem katholischen Gottesdienst benutzt wird. Lesung, Evangelium und Predigt sind ohnehin immer auf deutsch, damit sie für jeden zu verstehen sind. Vielleicht würde es ihn freuen, wenn er ein „Ite missa est“ und ein „Deo gratias“ in Deutschland sowohl wie in Indien in einem Gottesdienst hören würde und es ihm vertraut vorkommt.
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#6   Czibo Nieznany   11:09:46 | Dienstag, 12. Juni 2007
Sirilo
Wer die Realität nicht ertragen kann, dem gehen andere af den Wecker, logo…!
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#5   Sirilo   11:04:38 | Dienstag, 12. Juni 2007
Stimmt doch nicht!
„Die Kirchen in Deutschland und in anderen deutschsprachigen Ländern sind so gut wie leer. Der Großteil derer, welche die Sonntagsliturgie besuchen, ist über 60 oder 70 Jahre alt.“
Warum diese Verallgemeinerungen? Wer hat denn schon alle Kirchen am Sonntag besucht, um die Wahrheit dieser Aussagen zu überprüfen? In unserer Pfarrei sind die drei Sonntagsgottesdienste jede Woche alle knüllevoll (vor allem mit jungen Familien), und das gilt auch für die anderen sechs Pfarreien in unserer Stadt.
Ich habe noch nie irgendwo eine Kirche gesehen, die am Sonntag „so gut wie leer“ war. Die ständige Wiederholung der Lüge von den leeren Kirche geht mir allmählich auf den Wecker!
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#4   Czibo Nieznany   10:57:43 | Dienstag, 12. Juni 2007
ruhrgebietler
Schießen Sie da mal bitte nicht zu weit über das Ziel. Nur G’tt gebührt Anbetung im Geist und in der Wahrheit, steht im Johannes-Evangelium. Niemand sonst. Alles andere ist Sektenglaube…! Nicht einmal Jesus Christus ist ein Anbetungsobjekt.
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#3   r.ruhrgebietler   10:38:17 | Dienstag, 12. Juni 2007
@GerdEric – aber ja doch!
…und Jesus sprach kein Latein. und ob er Latein sprach! Aber das ist auch zweitrangig!
Die meisten Menschen heute interessieren sich in ihrer Dekandenz doch gar nicht mehr für Jesus Christus! Und so ist es schnurzegal in welcher Sprache jemand aus Indien oder sonstwo seine unmaßgebliche Meinung kundtut! Es ist nur eine kleine Herde die übrig ist und Jesus Christus anbetet (oder zumindest dies versucht! in ehrlicher himmelführender Absicht!) Beten wir zu Jesus Christus, damit sich das ändert! Bald ändert!
HERR JESUS CHRISTUS,
SOHN DES VATERS,
SENDE JETZT DEINEN GEIST ÜBER DIE ERDE.
LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN,
IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER,
DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN,
VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG.
MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER,
DIE EINST MARIA WAR,
UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN.
AMEN.
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#2   GerdEric   10:12:27 | Dienstag, 12. Juni 2007
warum Latein?
das NT wurde in Altgriechisch verfasst,
und Jesus sprach kein Latein.
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#1   Czibo Nieznany   10:08:23 | Dienstag, 12. Juni 2007
Alte, tote Sprache Latein
:'( Das ist natürlich eine gewagte Hypothese von Pater Manjackal, dass sich mir der generellen Einführung der alten, toten, lateinischen Sprache in der Messe die Jugend bei den Gottesdiensten noch mehr verflüchtigen könnte. Das ist von den Altrituellen bestimmt so nicht beabsichtigt. Wenn der Pater allerdings der Kirche den Vorwurf macht, den Menschen nicht zu zeigen, wie man christlich leben kann und nicht nur überall Sünde zu wittern, hat er recht genauso wie mit der Feststellung, dass sich durch die alte, tote Sprache Latein keine neue Interessenten für den Gottesdienst gewinnen lassen. :(3
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