Ein Grazer Pfarrer versteht nicht, warum ein Mitbruder auf Druck des Bistums einen Mahltisch in seiner Wallfahrtskirche behalten muß. Er selber zelebriert schon seit zehn Jahren zum Herrn hin.
(kreuz.net, Graz) „Ich glaube, daß diejenigen, die heute lautstark in der Steiermark protestieren, wenn
ein Priester den Volksaltar entfernt und am Hochaltar zelebriert, nicht mehr wissen, was die Heilige Messe
eigentlich ist.“
Das erklärte Pfarrer Konrad Sterninger zum Streit um den Volksaltar in der Wallfahrtskirche
Pöllauberg. Er äußerte sich heute Sonntag vor dem konservativen Linzer Nachrichtenportal ‘kath.net’.
Hw. Sterninger ist Pfarrer in der Wallfahrtskirche Maria Rehkogel in der 170-Seelen-Gemeinde Frauenberg –
fünfzig Kilometer nördlich von Graz im Bistum Graz-Seckau.
Sein Mitbruder Hw. Roger Ibounigg wollte
kurz vor Pfingsten in der Pfarrkirche Pöllauberg ein als Volksaltar benütztes Drahtgestell vor einem
barocken Hauptaltar entfernen lassen. Auf Druck der Diözese Graz-Seckau mußte er aber zurückziehen.
Nun stärkt ihm Hw. Sterninger den Rücken.
Der Streit sei entstanden, „weil ein Pfarrer den ‘Mut’ hatte,
das zu tun, was nie verboten wurde, nämlich ‘Zum Herrn hin’ zu zelebrieren“:
„Wie soll etwas ein Verbrechen
sein, was seit den Anfängen der Kirche allgemeine Regel war?“
Leider seien die Gläubigen in den vergangenen
vierzig Jahren wie durch eine „Gehirnwäsche“ gegangen. Man habe ihnen eingeredet, daß dies seit dem
Zweiten Vatikanum vorgeschrieben sei.
Pfarrer Sterninger sieht es als eine der dringlichsten Aufgaben,
Katechesen über das Wesen der katholischen Messe zu halten:
„Die Messe ist kein Gemeinschaftsmahl der
Gläubigen mit dem Vorsteher, sondern die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi auf Kalvaria.“
Pfarrer Sterninger zelebriert schon seit rund zehn Jahren die Messe zum Herrn hin: „Ich zeige dem Volk
nicht den ‘Buckel’, sondern Priester und Volk – Hirte und Herde – sind gemeinsam auf den Herrn hin ausgerichtet.“
Er habe dies den Gläubigen, die aus allen Teilen des Landes zu ihm fahren, in zahlreichen Katechesen
erklärt.
Es habe natürlich auch Proteste gegeben: „Aber derjenige, der weiß, was die Heilige Messe
und was der Priester ist, verstummt bald mit seiner Kritik – oder er kommt eben nicht mehr.“
Hw. Sterninger spendet seit Jahren keine Handkommunion mehr.
Er kann es mit seinem Gewissen nicht verantworten: „Ich habe zu viele schreckliche Sakrilegien des Allerheiligsten
gesehen.“
Es gehe um die Frage, was die Hostie sei – erklärt Pfarrer Sterninger und antwortet: Sie „ist
der Leib des Herrn, der ganze Christus“.
Bei der Handkommunion würden Partikel zu Boden fallen und zertreten
werden: „Die Einführung der Handkommunion hat wesentlich dazu beigetragen, daß die Ehrfurcht vor dem
Allerheiligsten schon fast auf dem Nullpunkt angelangt ist.“
Es sei eine Tatsache, daß mit den äußeren
Zeichen der Ehrfurcht auch die innere Ehrfurcht schwinde.
Der Pfarrer liest die Messe auch im Alten Ritus:
„Wie bin ich dankbar dafür!“
Dadurch konnte er tiefer in das Wesen des Meßopfers eindringen. Es ist
ihm auch bewußt geworden, was „uns durch die Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanum alles genommen
wurde“.
Das Schwergewicht sei vom Opfercharakter zu einem „Mahlcharakter“ verlagert worden.
Dadurch
hätten viele Priester ihre Identität verloren: „Denn wenn die Heilige Messe kein Opfer ist, dann brauchen
wir auch keinen Priester und wenn es einmal keine Priester mehr gibt, dann ist auch das Opfer abgeschafft.“
Pfarrer Sterninger fragt, warum Angst vor der Alten Messe herrsche. Seine Antwort: „Ich glaube, weil
sie durch und durch katholisch ist.“
Abschließend hofft der Priester auf das Motu Proprio zur Freigabe
der Alten Messe:
„Möge der Heilige Vater allen Priestern das erlauben, was nie verboten worden ist,
nämlich die Heilige Messe im altehrwürdigen, römischen Ritus zu feiern.“
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Lieber Horst Metzker, nun lassen Sie die angeblichen Übersetzungsfehler, ich habe keine Lust hier noch
eine Baustelle zu haben. Was die Unterscheidung der Geister betrifft, die ist am leichtesten bei Leuten,
die sich für ihre Sünden auf angebliche Sondererlaubnisse Gottes berufen.
Lieber Heinrich, lieber Rudolfus, ich schreibe über eine Szenerie die sich sich in unseren Tagen abspielt
und die nach Eurem Glaubensverständnis nicht logisch sein kann. Aber die Übersetzungsfehler, die dem
Glauben entsprechenden mönchischen Interpretationen der Bibel, denen glaubt ihr? Macht doch mal, ach
lassen wir es, …
Lieber Horst Metzger, schöne Geschichte, danke! Und beeindruckender als so vieles, was hier veröffentlicht
wird. Die Adresse habe ich zur Kenntnis genommen. [v.d.Red.zens.]
Lieber Horst Metzker, „Dann sagte Gott zu mir: Ich werde dir eine neue Frau zuführen, und mit dieser
sollst du deinen Erstgeborenen zeugen.„Immerhin war ich 18 Jahre mit meiner ersten Frau verheiratet, ohne
Kind?!?! Gott sah, dass ich für ihn da bin, dann ist es für ihn selbstvertändlich, dass er für mich
da ist. Ein bisschen beten hilft da überhaupt nichts, nein, man muss auch selbst etwas tun. Tja, der
liebe Gott und ich, wir sind so ein Trio! kleine Blütenlese! Ziemlich abstoßend was und wie Sie da Gott
als „Zeugen“ für Ihre Sünden anführen. Jetzt wird mir einiges klar.
@ Hornet, danke für Ihr Schreiben. Ich weiß folgende Zeilen, sind schwer zu fassen! Mein früherer Stammtisch
wollte zum Bumsen nach Mombasa. Es war das Jahr 1983. Damals gingen erstmals massiv Bilder von den Verhungernden
in Äthiopien durch die TVs. Mir ging es wirtschaftlich sehr gut, und ich sagte, wenn Gott mich so gut
leben lässt, muss ich auch IHM helfen, wir helfen einem Patenkind in Kenya. Fliegen musste ich, sonst
wäre mein Einsatz verfallen. Meine Kumpels in den Bars in Mombasa, ich im Bush in der Nähe des Mt. Kenya.
Auf Grund dieser, sagen wir mal Maßnahme, ging letztendlich meine Ehe zu Grunde. 83, 84, 85, 86, verbrachte
ich alleine meinen Urlaube in den Waisenhäusern Nairobis, und im Hinterland. Meine damalige Frau, in
den Profantouristikcentren. „Dann sagte Gott zu mir: Ich werde dir eine neue Frau zuführen, und mit dieser
sollst du deinen Erstgeborenen zeugen.„Immerhin war ich 18 Jahre mit meiner ersten Frau verheiratet, ohne
Kind?!?! Innerhalb von 2 Monaten wusste ich, dass ich Vater werden würde. Gott sah, dass ich für ihn
da bin, dann ist es für ihn selbstvertändlich, dass er für mich da ist. Ein bisschen beten hilft da
überhaupt nichts, nein, man muss auch selbst etwas tun. Jetzt bin ich auch schon wieder gleich 18 Jahre
verheiratet, vor 2 Jahren auch kirchlich, nachdem meine 1. Frau verstorben ist, habe einen wunderbaren
Sohn von meiner wundervollen Frau, und in Nakuru am gleichnamigen See, ein Patenkind das Monicah Nganga
heißt. Tja, der liebe Gott und ich, wir sind so ein Trio! www.CCF.de
Lieber Horst Metzger: „Ihren Lohn werden die verhungerten Kinder Afrikas, Südamerikas und Asiens im Himmel
bekommen.“ Ich würde mich nicht trauen, das einem sterbenden Kind ins Gesicht zu sagen. Weder sarkastisch,
noch ernst gemeint. Ich finde, wir nehmen das mal selber in die Hand und finanzieren direkt mit ein paar
Euro, jedenfalls sehe ich dem nicht zu, bis Stellen der Staatsverwaltung oder des Klerus auf diese Idee
kommen. Ich verfüge Gott sei Dank über genug Mittel um problemlos teilen zu können. Und fände es unmenschlich,
dies nicht zu tun. Wenn Sie persönliche Schreiben von Kindern bekommen, denen Sie das Überleben und
Bildung ermöglicht haben, nehmen Sie die als „zivilisierter“ Europäer beschämt (ob der eigentlichen
Sebstverständlichkeit) zur Kenntnis… aber mit einem sehr guten Gefühl!
@ Hornet Sie haben da 100% Recht. Täglich sterben weltweit ca. 40.000 Kinder des Hungers, doch dies wird
gar nicht mehr wahr genommen, sichtlich kein Problem? „Ja mein Gott, das ist so.“ Stattdessen sehen wir
laufend Bilder von mörderischen Abtreibungen, über extremistische Homos, und den richtigen gottgefälligen
Kirchenalltag. Aber lieber Hornet dazu muss man wissen, dass wir die Kirche der Erlösung, nicht der Befreiung
sind. Ihren Lohn werden die verhungerten Kinder Afrikas, Südamerikas und Asiens im Himmel bekommen. Erlösung,
nicht Befreiung! Staatliche Macht, sowie zölibatäre Kirchengewalt, können nicht anders denken. Aber
auch sie werden vor dem Richter stehen, und der ist die unumstößlich Gewalt.
Nichts gegen Fasten, was in erster Linie eine gesundheitsfördernde, entschlackende Maßnahme ist und
deshalb auch nicht religiös verpackt zu werden bräuchte. „Wieviele Menschen brauchten keinen Hunger
mehr zu leiden wenn ich an den Fastentagen auf 20% meiner Nahrung verzichten würde, auch um mein Übergewicht
zu reduzieren?“ Das dürften wenige sein. Was aber, wenn der Vatikan auf seinen -sowieso durch die Bibel
verbotenen- Pomp verzichten würde, die ohnehin geklauten Gelder aus dem Geldschrank holen und damit verhindern
kann, ganz nach dem Gebot der Nächstenliebe, Geben ist seliger denn nehmen, usw…, dass alle 3 Sek.
weltweit ein Kind an Armut stirbt? Lebende interessieren nicht, da jaulen wir lieber wegen ein (im Verhältnis)
paar Abtreibungen auf. (gegen die ich auch etwas habe) Pharisäertum oder wie war das noch?
Stephanus Sie werden doch nicht allen Ernstes behaupten wollen, dass Ihr Vorschlag, durch Fastage einen
Beitrag gegen den Hunger in der Welt leisten zu können, auch nur den leisesten Realitätsbezug hätte.
Was ist denn mit den Spendenmillionen für Adveniat, Misereor und Brot für die Welt in den zurückliegenden
Jahrzehnten geschehen? Es müsste da schon anders aussehen, in dieser Welt. So lange Staaten aber in Abhängigkeit
gehalten werden und sich hoch verschulden müssen, um westlichen US-Demokratie-Standards zu genügen,
wird es das gravierende wirtschaftliche Gefälle geben. Demokratie ist für diese Staaten eine Art Import-Produkt.
Da können Fastentage nicht gegen steuern. Das ist schwachbrüstiges Ammenmärchen.
Fasten ein Akt der Nächstenliebe In Zeiten von Millionenschweren Schutzzäunen und Millionen von geleisteten
Überstunden aus Anlaß eines 3-Tägigen sogenannten G-8-Gipfels sollte man sich dieses Nüchternheitsgebot
der Katholischen Kirche noch einmal genau durchlesen. Dazu kämen dann noch einige kurze Betrachtungen
über die sogenannte Fastenzeit, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstagmittag , den Advent, der
auch eine Fastenzeit darstellt und die sogenannten Quatembertage (Mit Quatember (von lat. quattuor tempora)
bezeichnet man die drei Fasttage Mittwoch, Freitag und Samstag, die viermal im Jahr stattfinden, und zwar
nach den Festen Pfingsten (bzw. vor dem Dreifaltigkeitssonntag), Kreuzerhöhung (14. September), Sankt-Lucia-Tag
(13. Dezember) und dem 1. Fastensonntag (Sonntag in der Fastenzeit). aber auch:(Die Liturgiereform in
der Folge des II. Vatikanischen Konzils hat die Feier der Quatember beibehalten und ihre nähere Terminierung
und Ausgestaltung den einzelnen Bischofskonferenzen überlassen. Die Deutsche Bischofskonferenz beschloss
1972, dass die Quatemberwochen künftig in der ersten Adventswoche, in der ersten Fastenwoche, in der
Woche vor Pfingsten und in der ersten Oktoberwoche begangen werden sollen. Die Quatemberwochen sind keine
Fasttage mehr, sondern sollen der geistlichen Erneuerung der Gemeinden dienen. Wieviele Menschen brauchten
keinen Hunger mehr zu leiden wenn ich an den Fastentagen auf 20% meiner Nahrung verzichten würde, auch
um mein Übergewicht zu reduzieren?
Gebot zur Eucharistischen Nüchternheit „Die Zeit der eucharistischen Nüchternheit, die von den Priestern
vor der Messe und von den Gläubigen vor der heiligen Kommunion in den Vormittags- wie Nachmittagsstunden
zu beabachten ist, wird auf drei Stunden bezüglich fester Speise und alkoholischer Getränke, auf eine
Stunde jedoch bezüglich nicht-alkoholischer Getränke eingeschränkt; durch den Genuß von Wasser wird
die Nüchternheit nicht gebrochen. Die eucharistische Nüchternheit während der obengenannten Zeit müssen
auch jene beobachten, die um Mitternacht oder in den ersten Stunden des Tages die Messe feiern oder die
heilige Kommunion empfangen. Kranke, auch wenn sie nicht bettlägerig sind, dürfen nichtalkoholische
Getränke sowie wirkliche und eigentliche Arzneien in flüssiger Form vor der Feier der Messe oder dem
Empfang der Eucharistie ohne Zeitbegrenzung zu sich nehmen. Doch ermahnen Wir eindringlich Priester und
Gläubige, die es leisten können, die altehrwürdige Form der eucharistischen Nüchternheit vor der Messe
und der heiligen Kommunion beizubehalten.“ (D.h. daß Priester wie Gläubige am Tag, an dem sie kommunuzieren
wollten, ab Mitternacht gar nichts mehr zu sich nehmen durften.) Quelle: Papst Pius XII., Motu proprio
„Sacram communionem“ vom 19.3.1957 Zitiert nach der Zeitschrift „Einsicht“, München, Hrsg. E.Heller,
26. Jahrgang, Heft 1. Der ist zwar sedisvakantist, aber das Zitat dürfte korrekt sein. Fazit: wer es
sich leisten kann, soll mehr fasten – wer nicht,für den gilt die 3h/1h-Regelung
@Gotthard Gotthard schrieb: Wie hält es der Pius-Verein eigentlich mit dem Nüchternheitsgebot? Sollte
die Tradition auch in diesem Punkt Gültigkeit haben, wären die Abendmessen in den österreichischen
Prioraten gegen die Tradition – oder bleiben alle Kommunikanten inklusive dem Priester bis abends 19 oder
20 Uhr nüchtern? Wie jeder Interessierte weiß, gibt es gerade in Hinblick auf Abendmessen die 3h/1h-Regel,
und nicht erst seit dem Konzil. Fragen Sie einfach jemand, der katholisch ist, und da Bescheid weiß
Zur Alten Messe schrieb ich, dass sie mit Wucht ins Bewußtsein der Menschen kommt. Sie sind ein sehr
gutes Beispiel dafür, denn obwohl Sie offenkundig gegen die Alte Messe sind, beschäftigen Sie sich seit
Monaten hier in kreuz.net damit
Lieber Gotthard, sie haben so eine miese Rechtschreibung und so einen strahlenden Charakter. Aber was
kotzen Sie mich an, wenn Sie meine Zweifel nicht zerstreuen können.
@Gotthard Nicht gleich beleidigt sein. Die Amtskirche verfolgt ja auch die Rechtgläubigen. Es kommen
keine Priester mehr nach, d.h. sie ist in manchen Generationen als Priestergeneration nicht mehr vorhanden.
@Heinrich II. Du hast doch einen solch miesen Charakterm … Deine Verurteilung von Menschen stinkt zum
Himmel … „Danke, dass ich nicht so bin wie diese katholischen Typen, die sonntags in die Pfarrkirchen
gehen.“ Sag ich doch: Pfeifen im dunklen Wald, um die Bedeutungslosigkeit zu überspielen.
@möchtegern-k diese „Wucht“ hat in Graz 50-100 Leute pro Sonntag erfasst … ist wahrhaftig ein Riesenschwung …
mir kommt es langsam wie das Pfeifen im dunklen Wald vor … Dieser Riesenschwung zeugt wahrhaftig von
der Stärke des Pius-Vereins: Wien und Graz bilden eine Seelsorge-Einheit. Im Vergleich dazu sind die
Verhältnisse im Bistum Essen oder im Bistum Fulda ja noch paradiesisch … Für 50 bis 100 Leute wird
eine neue Kirche gebaut. Warum kann in der Kapelle „St. Thomas von Aquin“ nicht eine zweite Sonntagsmesse
gefeiert werden, wenn der Platz bei einer Messe nicht ausreicht? (Die Antwort wird wohl lauten: weil es
dafür keinen Priester gibt.) Wie hält es der Pius-Verein eigentlich mit dem Nüchternheitsgebot? Sollte
die Tradition auch in diesem Punkt Gültigkeit haben, wären die Abendmessen in den österreichischen
Prioraten gegen die Tradition – oder bleiben alle Kommunikanten inklusive dem Priester bis abends 19 oder
20 Uhr nüchtern?
die Alte Messe … … kommt momentan mit einer derartigen Wucht zurück in das Bewußtsein der Menschen,
dass sich diese Diskussionen AlteMesse-NeueMesse ohnehin bald erübrigt haben. o^/
Detail am Rande Der im Bild zu sehende, vom Abfasser des Artikels „Drahtgestell“ genannte „Mahltisch“,
wurde von Hw. Roger Ibounigg selbst dorthin gestellt und löste den vor der Ankunft von Hw. Ibounigg jahrzehntelang
dort stehenden besser in den Kirchenraum passenden Volksaltar ab.
wiener schrieb: „ich kenne kaum verfechter der zelebration am hochaltar, die die argumentationsform der
„celebratio versus tabernaculum“ verwenden (die es in dieser form tatsächlich erst seit dem barock gab –
und zb. in kathedralen wohl nicht mal dann). die meisten sprechen von der „celebratio ad orientem“ – also
der argumentation der gemeinsamen gebetsrichtung des gottesvolks auf den wiederkommenden christus hin.“
So ist es. Der Tabernakel hat ursprünglich mit der Gebetrichtung nichts zu tun. Sein Ort hat in der Geschichte
des Kirchenbaus vielfach gewechselt. Allerdings ergibt sicht in vielen Kirchen ein etwas schiefer Gesamteindruck,
wenn der Tabernakel mittig hinter dem Volksaltar steht, so daß der Priester dem Allerheiligsten zumindest
während des Kanons den Rücken zuwendet. Hinzu kommt der Umstand, daß das Kruzifix auf dem Altar zumindest
in Deutschland im Zuge der Implementierung des NO immer kleiner und unsichtbarer (Liegekruzifix) geworden
ist, wie es heißt, um den Blickkontakt zwischen dem Vorsteher und der Gemeinde nicht zu „stören“. Ja,
der Anblick des Gekreuzigten stört – besonders wenn man die Erneuerung seines Opfers als vertraulich
gemütliches Gemeindemahl darstellen will. Jedenfalls kommen so diverse Signale zusammen, die alle darauf
hinwirken, die versammelte Gemeinde als eigentliches Subjekt des Geschehens erscheinen zu lassen, während
die Gegenwart des Herrn und das Zeichen des Kreuzes an den Rand oder sogar darüberhinaus nach außen
gedrängt werden.
Handkommunion habe ich und mit mir einige Freunde in Maria Rehkogel sehr wohl erhalten. Zwar hat Pfr.
Sterninger zunächst etwas gestutzt, aber als er sah, dass es uns ernst war, gab er uns auch die Handkommunion.
Allerdings war seine Mess-Feier für uns nach einer wunderschönen Fuss-Wallfahrt eher ein Schock – PPX
lässt grüssen. Für mich abschreckend.
@ czibo ??? können sie mir mal erläutern, was ihre antwort auf meine (vorsicht – ironischen) fragen
an tradiland ist? bzw. warum sie sich überhaupt bemüßigt fühlen, darauf zu replizieren?
Tschibo schrieb: „Könnte es wohl sein, dass die Altrituellen ebenso unter legasthenischen Erscheinungen
zu leiden haben. Warum schreiben Sie wie einige andere Ihrer Geistesgenossen meinen Namen so verkehrt.“
Ich nehme ihre Kapitulation in der Sache gerne entgegen.
Vom Tabernakel abwenden wer sich vom tabernakel abwendet, zelebriert „am herrn vorbei“ (was macht dann
im alten ritus der bedauernswerte priester zb. bei der predigt – muss er dann jedes mal beichten, dass
er sich vom tabernakel ab- und damit den leuten zugewandt hat?) Wer einen solchen Zinnober noch immer
allen Ernstes in einem Forum wie kreuz.net vertreten kann, dem muss es doch schon vielzu gut gehen für
diese Welt. So ein Krampf und entsetzlicher Schmarren…! Das ist sinnloses Worte aneinanderreihen, ohne
Punkt, ohne Komma, wie eine tibetische Gebetsmühle
@ tradiland: zum tabernakel hin? mein lieber (schön dass sich auch unsere klingen nach längerer zeit
mal wieder kreuzen …) ich darf deine tiraden zusammenfassen: – der volksaltar ist ein „freimaurertisch“
(und – das ist ja wohl klar – damit ohnehin absolut böse) – an ihm zelebrieren ungültig geweihte priester
(?) ungültige riten (??) weil sie – angeblich – nicht die „worte jesu“ verwenden (nach welcher evangelien-fassung
eigentlich – oder gehen wir doch von 1 kor aus?) – wer sich vom tabernakel abwendet, zelebriert „am herrn
vorbei“ (was macht dann im alten ritus der bedauernswerte priester zb. bei der predigt – muss er dann
jedes mal beichten, dass er sich vom tabernakel ab- und damit den leuten zugewandt hat?) sei mir nicht
böse – das ist theologisch (und liturgiehistorisch) ein ziemlicher käse, den du hier fabrizierst. und
ich kenne kaum verfechter der zelebration am hochaltar, die die argumentationsform der „celebratio versus
tabernaculum“ verwenden (die es in dieser form tatsächlich erst seit dem barock gab – und zb. in kathedralen
wohl nicht mal dann). die meisten sprechen von der „celebratio ad orientem“ – also der argumentation der
gemeinsamen gebetsrichtung des gottesvolks auf den wiederkommenden christus hin (eine argumentation, der
man eine gewisse schlüssigkeit nicht absprechen kann) – egal wo der tabernakel steht.
Zum erotischen Gottesdienst Es ist natürlich eine heiße Nummer, das Thema bei einem Gottesdienst nicht
nur von der Ratio her zu bewältigen und in der Predigt in hölzernen Elogen sich über das Thema Erotik
zu ergehen, sondern das Sinnliche, soweit dies bei einem öffentlichen Gottesdienst möglich sein kann,
einzubeziehen. Dazu gehört Mut, wie er in der katholischen Kirche nicht gefordert sein kann, wegen des
Zölibat. Also bleibt an einem erotischen Gd interessierten Katholiken nur der Gang zur evangelischen
Kirche. Das ist doch gut so, wenn so ein ökumenischer Ausgleich geschaffen werden kann. Ob allerdings
konservative Protestanten deshalb künftig dafür die altrituellen Gottesdienste der Pius-Pubs häufiger
besuchen, steht noch dahin…! :(3
@Freinsberg Seit wann betrachten die Tradis die römisch-katholische Kirche als Teilkirche? Gleich 2x
falsch: Nicht die Tradis, sondern der Apostolische Stuhl. Nicht die römisch-katholische Kirche, sondern
die lateinisch-katholische Kirche. Lesen Sie doch in den Veröffentlichungen des Apostolischen Stuhles
nach, z.B. auch im KKK.
@ Rudolfus Die gleichen Bestimmungen stehen auch in der Instruktion „Eucharisticum mysterium“ von 1967.
Damals gab es noch keinen NOM. Übrigens: Seit wann betrachten die Tradis die römisch-katholische Kirche
als Teilkirche? Finde ich theologisch sehr intertessant.
Bernardo Die Modernisten haben eine merkwürdige Leseschwäche Könnte es wohl sein, dass die Altrituellen
ebenso unter legasthenischen Erscheinungen zu leiden haben. Warum schreiben Sie wie einige andere Ihrer
Geistesgenossen meinen Namen so verkehrt. Stehen Sie etwa unter dem Zwang bei Richtigschreibung der höllischen
Gerichtsbarkeit zugeordnet zu werden oder können Sie wirklich nicht lesen?
@ Stimme Lesen Sie einmal die einschlägigen Bestimmungen in der Institutio generalis Missalis Romani
³2002 und im Ritualeteil „De sacra Communione et de cultu mysterii eucharistici extra missam“. Es geht
nicht darum, den eucharistischen Christus wegzustellen, sondern es soll (durch Tabernakel auf dem Altar
oder gar Aussetzung des Allerheiligsten) nicht vorweg genommen werden, was in der Messe erst geschieht. www.liturgie.de/liturgie/index.php?bereich=publik… www.liturgie.de/…mmunionspendung.html
@ Stimme aus dem Psychopathenland Vom Herrn weg wendet sich der Priester am Volksaltar, weil Christus
im Tabernakel real gegenwärtig ist, der Tabernakel sich traditionell – seit der Barockzeit – aber am
Hochaltar befindet und nicht am „Volksaltar“ (Freimaurertisch). Aber auch dort, wo zur Vermeidung dieser
Peinlichkeit eine andere begangen wurde, nämlich der Tabernakel verlegt wurde, wird an diesem – seitlich
gelegen – „vorbeizelebriert“, also Gott nicht die Ehre gegeben. Ob Sie’s glauben oder nicht: Es gibt auch
Kirchen, in denen wird – wie im ersten Jahrtausend fast überall – das Allerheiligste in einem ganz anderem
Raum aufbewahrt – der Sakristei, einer eigenen Anbetungskapelle o. dgl. Bitte nennen Sie mir einfach eine
Quelle, die bezeugt, dass im ersten Jahrtausend die Gebete Richtung Sakristei gesprochen wurden! Danke!
@ wiener Vom Herrn weg wendet sich der Priester am Volksaltar, weil Christus im Tabernakel real gegenwärtig
ist, der Tabernakel sich traditionell – seit der Barockzeit – aber am Hochaltar befindet und nicht am
„Volksaltar“ (Freimaurertisch). Aber auch dort, wo zur Vermeidung dieser Peinlichkeit eine andere begangen
wurde, nämlich der Tabernakel verlegt wurde, wird an diesem – seitlich gelegen – „vorbeizelebriert“,
also Gott nicht die Ehre gegeben. Abgesehen davon, dass NO-Messen typischer Weise ungültig sind, weil
ja nicht das gesagt wird, was Christus gesagt hat und auch nicht das, was die hl. Kirche sagt. Wer „für
alle“ sagt, tut weder das, was Christus eingesetzt hat, noch das, was die Kirche (Editio typica) will.
Da die meisten NO-Messen somit mit dem Herren nichts zu tun haben, können die Zelebrationen am Freimaurertisch
auch gar nicht zum Herrn hin sein. Im Gegenteil: Sie sind (führen) auf mehrfache Weise vom Herrn weg.
Tschibo behauptete: „Dennoch ist festzustellen, dass nach NOM die Gemeinde sehr wohl eine Aufgabe hat.
Ohne Gemeinde darf keine Eucharstiefeier stattfinden. Das war zu Privat- und Winkelmeßzeiten anders.
Da war das Volk nur unter ferner liefen vorgesehen, weil der Kult ja nur am Altar spielte und ausschließlich
vom Altardienst als eingespieltem Team abgewickelt wurde.“ Es verhält sich gerade andersherum. Die AEM,
also die deutsche Version der Instructio Generalis für den NO, erlaubt in den Abschnitten 209 und 210
ausdrücklich die Feier ohne Gemeinde und räumt in 211 sogar die Möglichkeit ein, sogar auf den Altardiener
oder überhaupt einen anwesenden Gläubigen zu verzichten. Die Rubriken des OM kennen keine solche Ausnahme,
sondern setzen die Anwensenheit mindestens eines Ministranten voraus. Die allein gefeierte alte Messe
war danach zwar gültig, aber unter Verstoß gegen die Vorschriften. Die Modernisten haben eine merkwürdige
Leseschwäche. Wo Sacrosanctum Concilium bestimmte, daß Latein die Sprache der Kirche bleibe, lesen sie:
Latein ist abgeschafft. Wo die Instructio Generalis schreibt, der Altar solle die Feier der Messe dem
Volke zugewandt ermöglichen, lesen sie, die Feier in gleicher Richtung in gemeinsamer Hinwendung zum
wiederkommenden Herrn sei unerlaubt. Wo der Katechismus die mindestens einmal jährliche individuelle
Beichte der schweren Sünden dringend gebietet (Nr. 1457) tragen sie die Beichtstühle aus den Kirchen…
Nur Analphabetismus, oder doch bewußte Abwendung von der Kirche?
Pünktchen, „Es ist eben nicht alles wurscht.“ Doch möchte ich noch einmal festhalten, dass nicht Zelebrationsformen
für Gott wichtig sind, sondern die Einhaltung seiner Gebote die, mit der Kirche noch nichts unmittelbar
zu tun haben. Ich habe überhaupt nichts gegen tridentinische Messen, oder dergleichen Brauchtum, doch
hat es nicht zu tun mit der Verehrung des Herrn. Dies gilt auch für VII. Doch meiner Meinung nach, (die
ja nicht richtig sein muss) heißt es: „Wo 2 oder 3 in meinem Namen zusammen sind, … Gott braucht keine
Beräucherung durch den Menschen, denn er weiß um seine Absoludität. Doch steckt er tiefer in unseren
Herzen, als wir es allzu oft zulassen.
Hallo Horst, das kommt alles scheinbar sehr „sympathisch“ herüber, was Du sagst, läuft aber auf das
berühmte: „Ist doch eh’ alles wurscht“ hinaus! Ich weiß auch: Gott benötigt die Rituale und äußeren
Formen nicht! Aber wir, als geschöpfliche Wesen mit Sinnlichkeit ausgestattet, dürfen froh sein, daß
Gott uns sinnlich und erfahrbar entgegenkommen will in seiner Kirche! Der modernistische und krypto-protestantische
Grundsatz: Die äußeren Formen seien alle gleichgültig führt letztlich dazu, daß und auch die Inhalte
gleichgültig werden. Der europäische Protstantismus und die Liturgie- und Frömmigkeitsentwicklung in
der kathol. Kirche sind dafür ein trauriger Beleg! Alles Gute: Ihr .chen
Pünktchen, was ich sagen will ist, dass es keine vom Menschen gemachte Rituale gibt, die Gott „fassen“
können. Ich bin oft auf Wegen und Fluren unterwegs, und spreche mit Gott. Doch immer wieder komme ich
auf den Satz: „Nicht mein Wille geschehe, sondern der Deinige.“ Was will der Mensch für Gott tun, wo
er doch jeden von uns kennt? Darum ist doch die Frage nach dem richtigen Ritus total überflüssig. Gott
erkennt seine Schafe, ob VII oder tridentinisch, bei evangelischen und babtistischen Christen. Sein Wille
geschehe! Liebe Grüße
Horst Metzker Jetzt wäre doch einmal festzustellen, wen Sie zu den Akademiker und Intellektuellen unter
den Altrituellen zählen. Oder meinen Sie eine andere Personengruppe. Altrituelle Akademiker ist ja fast
noch annehmbar…
Horst Irgendwie haben Sie nicht ganz mitbekommen, daß in diesem Streit, die „Altrituellen“ eine Freiheit
erbitten und die Gegner eine bestimmte Form zur sakrosankten Norm erheben! Alles, was Sie sagen richtet
sich daher ausschließlich an die Adresse der Modernisten, die – entgegen eigenem Anspruch – Toleranz
und Freizügigkeit vermissen lassen!
„durch Gehirnwäsche gegangen“ sagt Pfr. Steininger. Karl Valentin sagt: „Ja, die Zukunft ist nicht mehr
das, was sie einmal war.“ Menschenskind, wer glaubt denn heute noch an den Schrott von 2 Jahrtausenden,
in denen dem Profan-Menschen vorenthaltet wurde, was die Bildungsschicht wusste? Diese bestand im Mönchtum
mit seinen sektiererischen menschenfeindlichen und weinerlich Gott anbetenden Moralstudien, und wenn überhaupt,
im Adel. Warum kann man die 10 Gebote und die Bergpredigt nicht so stehen lassen wie sie geschrieben stehen?
Genügt denn nicht der alte Mann auf dem Thron? zu seiner rechten der junge Jesus, zur linken seine Mutter
und darüber der Hl. Geist? Ist doch diese Konstellation schon schwer zu verstehen, nein, wir bauchen
auch noch 10.000 Heilige, Selige ungezählt, brauchen eine mathematische Zelebration, usw., weil anscheinend
Gott ein Depp ist, und nur verehrt werden kann, in der Tradition der Assyrer, Babylonier, etc. Wie blöd
ist denn Gott, ihr Intelecktuellen, ihr Ackademiker? Woher nehmt ihr immer den Mut, Gott zu erklären,
wie Gott geht? Wenn überhaupt, dann funktioniert dieseGehirnwäscheam besten bei Klerikern, die den Schrott
von 2 Jahrtausenden übernehmen müssen, gleich wohl sie mit Gottes Hilfe, anderes oftmals denken. Gelobt
sei Jesus Christus, …Amen
Tchibo ahnungslos! Nirgends gibt es eine so hingebungsvolle und aufmerksame sowohl innere wie äußere
Teilnahme an der Hl. Messe nach dem NOM (!!!) wie hier …sches-jugendsozialwerk.de/…ES/PICTURE120766.jpg!
(Ich spreche aus jahrzehntelangen Erfahrungen in deutschsprachigen Großstadtgemeinden!) Und das Schöne
ist: der Zuspruch zu dieser Art der Meßfeier wächst sogar noch!
Freinsberg @ Fromme Beschäftigung Der Messe mehr oder weniger mit Glauben beiwohnen und sich nach Möglichkeit
fromm beschäftigen. Da war doch mal was. Häkeln, Sticken oder Stricken (Wollsocken, etc.) gehören indes
nicht zu den frommen Beschäftigungen obwohl man auch beim Häkeln, Sticken und Stricken beten kann. Nicht
genau definiert ist, ob Spitzenklöppeln für Alben, Rochetts und Altartücher erlaubt werden darf, weil
diese Tätigkeit ja wieder dem Kult dienlich ist. Das gibt es also doch einige Ugewissheiten, was denn
fomme Beschäftigung zu sein habe. Sicher ist, dass die Zeit irgendwie rumgeht. Das Kultspektakel von
am Altar, von dem eh die wenigsten etwas mitbekommen, findet auch so sein Ende. Hingegen ist Rosenkranzbeten
während der Messe gerade bei Altrituellen eine gern gesehene fromme Beschäftigung.
Tchibo…, oh je, oh je. Wozu die Zelebrationsrichtung „zu Gott hin“ so wichtig sein soll, erschließt
sich mir nicht ganz so wie es möglicherweise wünschenswert wäre. Da spüre ich einen Widerspruch, warum
unbedingt nach Osten zelebriert werden soll, wenn G’tt überall und keiner Himmelsrichtung verpflichtet
ist. Was soll denn das für eine, zwar zeitgemäß turbomoralisierende und wenig sublim diskreditierende,
aber ansonsten grottenwirre Argumentation sein? Was ist G’tt ? Dein gespürter oder gefühlter Widerspruch?
Du scheinst zu viele Synapsen vom „Netz abgesteckt“ zu haben!
Freinsberg Der Augenschein in St. Peter könnte Sie eines Besseren belehren! „Die Wendung des Priesters
zum Volk formt nun die Gemeinde zu einem in sich geschlossenen Kreis. Sie ist – von der Gestalt her –
nicht mehr nach vorne und oben aufgebrochen, sondern schließt sich in sich selber. Die gemeinsame Wendung
nach Osten war nicht ‘Zelebration zur Wand’, bedeutete nicht, daß der Priester ‘dem Volk den Rücken
zeigt’: So wichtig war er gar nicht genommen. Denn wie man in der Synagoge gemeinsam nach Jerusalem blickte,
so hier gemeinsam ‘zum Herrn hin’. Es handelte sich … vielmehr um Gleichrichtung von Priester und Volk,
die sich gemeinsam in der Prozession zum Herrn hin wußten. Sie schließen sich nicht zum Kreis, schauen
sich nicht gegenseitig an, sondern sind als wanderndes Gottesvolk im Aufbruch zum Oriens, zum kommenden
Christus, der uns entgegengeht … Nicht der Blick auf den Priester ist wichtig, sondern der gemeinsame
Blick auf den Herrn. Nicht um den Dialog geht es nun, sondern um gemeinsame Anbetung, den Aufbruch zu
Kommenden hin www.kreuz.net/bookentry.980.html.“ (J. Ratzinger: Der Geist der Liturgie, Freiburg 2002
66, 70 u. 71)
Domenico Tuttisanti >>Die Sonntagsmesse um 9:00 Uhr wird meistens konzertant gestaltet.<< Sehr verräterisch,
diese Ausdrucksweise. Wahrscheinlich ist das eine Messe nach dem Motto: Vorne sorgt der Priester für
die Gnade, hinten der Chor für die Unterhaltung, die Gemeinde kann sich irgendwie fromm beschäftigen.
Zelebrationsrichtung Wozu die Zelebrationsrichtung „zu Gott hin“ so wichtig sein soll, erschließt sich
mir nicht ganz so wie es möglicherweise wünschenswert wäre. Da spüre ich einen Widerspruch, warum
unbedingt nach Osten zelebriert werden soll, wenn G’tt überall und keiner Himmelsrichtung verpflichtet
ist. Abgesehen davon, ist G’tt bestimmt nicht darauf angewiesen, dass nur ihm die Zelebration der Messe
zu gelten hat. Er kennt den Ablauf einer Messe ganz bestimmt ganz gut und braucht auch bestimmt keinen
Nachhilfeunterricht von den besorgten Altrituellen, damit er ihn nur nicht vergisst, wa? Der Kult erfährt
so eine Vergöttlichung und erhält einen Verehrungsstatus durch die weihauchgeschwängerte Barriere verehren,
hinter der nur Priester Zugang haben, um den undurchdringlichen Kult zu vollziehen. Dieser Messkult hat
keinen Wert an sich und wie heilsnotwendig er ist, lässt sich nicht definitiv beantworten. Aufgabe der
Feier sollte doch sein, die Gemeinde mit der anderen Wirklichkeit zu konfrontieren, ohne dass sich deshalb
der Kult als fragwürdige Heilsnotwendigkeit total von der Gemeinde verselbständigt.
@Czibo Tatsache ist aber doch, dass die Tradition der nach Osten orientierten Kirchen abgenommen hat.
Die meisten Kirchen sind auch heute noch geostet, nur merken Sie dies nicht, weil der Priester Sie (in
Richtung Westen) „bezelebriert“! …, weil der Kult ja nur am Altar spielte und ausschließlich vom Altardienst
als eingespieltem Team abgewickelt wurde. Die kultische Opferhandlung wird immer von einem Priester am
Altar -unabhängig von evtl. anwesendem Volk- dargebracht/vollzogen! Schade aber klar, dass Ihnen das
heute vor lauter Mahlgedanke nicht mehr verständlich ist… Das Volk blätterte währenddessen gelangweilt
in den Bänken in den Gesangbüchern und betete zur Wandlung den Rosenkranz, während der Organist das
Sanctuslied intonierte. Dafür hören heute alle gelangweilt dem ständigen Gefasel zu. Ist das etwa besser?
Damals wurde wenigstens noch gebetet, heute geht das nur noch sehr schwer. Es war alles etwas kraus. Aber
die Richtung nach Osten stimmte…! Und umso krauser ist es heute! Und die gemeinsame Gebetsrichtung stimmt
auch schon nicht mehr…
Orient-ierung Die älteste christliche Gebetsrichtung ist die Richtung Osten. Die Juden beten nach Jerusalem
gewandt, die Muslime Richtung Mekka, die Christen der aufgehenden Sonne zu, die Christus, den Auferstandenen,
symbolisiert. Daher die jeweilige Baurichtung der Synagogen, der Moscheen, der Kirchen. Die „Orientierung“
der Kirchen, d. h. ihre „Ostung“, ist eines der „Urgesetze“ des Kirchenbaues. St. Peter in Rom ist aus
praktischen Gründen „gewestet“, daher (!!!) zelebriert der Papst gegen die Türen, die im Osten liegen,
gewandt, und somit (!!!) zum Volk. Es tut gut, daran zu erinnern, was „Orientierung“ heißt www.kreuz.net/bookentry.1183.html.
Kard. Schönborn, Erbischof von Wien
GerdEric: Die Richtung nach Osten Es geht nicht darum, wer die Hauptrolle in der Gemeinde spielt, es ist
die Hinwendung der Gemeinde zu dem Ausgang aller Heiligung (das hat das Christentum auch nicht erfunden).
Kann es sein, dass da ein kleines Missverständnis vorliegt? Mir geht es ebenfalls nicht darum, die Hauptrolle
bei der Messe festzulegen. Tatsache ist aber doch, dass die Tradition der nach Osten orientierten Kirchen
abgenommen hat. Da zu können verschiedene Gründe geführt haben, unter anderem auch die Neue Liturgie.
Dennoch ist festzustellen, dass nach NOM die Gemeinde sehr wohl eine Aufgabe hat. Ohne Gemeinde darf keine
Eucharstiefeier stattfinden. Das war zu Privat- und Winkelmeßzeiten anders. Da war das Volk nur unter
ferner liefen vorgesehen, weil der Kult ja nur am Altar spielte und ausschließlich vom Altardienst als
eingespieltem Team abgewickelt wurde. Das Volk blätterte währenddessen gelangweilt in den Bänken in
den Gesangbüchern und betete zur Wandlung den Rosenkranz, während der Organist das Sanctuslied intonierte.
Es war alles etwas kraus. Aber die Richtung nach Osten stimmte…!
Danke, Tchibo! Wie gesagt: Sie kochen ja schon vor Wut! Aber Sie können nichts dagegen machen! Die Abstimmung
mit den Füßen läuft und sie wird am Ende zu Ungunsten der Mahlfeier ausfallen! Wetten, daß! :)3
Aloah: Ganz recht! Und wie man an Tchibo sieht, sie platzen alle vor Neid, denn die Leute laufen natürlich
scharenweise in den Alten Peter (die „Winkelmessen“, die es natürlich nicht gibt, aber ein Tchibo wird
es nie erfahren, denn er hat sich innerlich schon vollkommen in seine modernistische Fehleinschätzung
eingebunkert!) Die Menschen wollen das Hl. Meßopfer besuchen und kehren der „Mahlfeier“ den Rücken!
So ist es gut! Laßt die Vorgestrigen à la Tchibo ruhig kochen vor Wut, ihre Zeit läuft ab! Und sie
merken es auch schon! :)3
Winkelmessen Es gibt sie also doch noch die Winkelmessen a la 20-Minuten-Terrine, wie das in der Münchner
St. Peterskirche angeblich abäuft. Als diese Messen zu alten Zeiten noch erlaubt waren und noch viel
mehr Priester zur Verfügung standen, hatte ein Mesner die große Chance, je nach Größe des Kapellenkranzes,
gleichzeitig bei zehn oder mehr zelebrierenden Priestern zu ministrieren, wenn die einzelnen Messen zeitversetzt
angesetzt waren. Sonst konnte es für den Armen zeitlich etwas eng werden. Gemeinde war ja eh’ nicht notwendig
und Predigten brauchten auch keine gehalten zu werden und so konnte das ganze Szenario ohne Störungen
ablaufen: Das heilige Spiel am laufenden Bande. Um künftig noch weniger Aufwand zu haben, sollten daher
nur noch Hostienverteilstellen eingerichtet werden. Da spart man sich die 20-Minuten-Messe, in dem man
auf die vorgeweihten Gaben zurückgreift, die dann nur noch verteilt werden müssen. Das geht Ratz-Fatz…!
Alphonse Daudet hat in der Erzählung „Drei Messen“, den Ablauf solcher Winkel messen, selbstverständlich
im alten Ritus, sehr präzise und anschaulich geschildert. Dabei kommt man ganz aus der Puste so rasch
geht das alles vor sich…
Forentroll typisch = „Typ“ .chen schrieb: Ich hatte Sie bis jetzt ernst genommenm, aber Sie sind offenbar
auch nur so ein Forentroll! Ihre haßerfüllten und erlogenen Aussagen über den Alten Peter beweist mir,
das die Hölle kocht angesichts der Erfolge dieser Pfarre! Volle Zustimmung! Bin auch, so oft ich kann
zur Heiligen Messe im Alten Peter. Erstens liebe diese Kirche mit den Aposteln an den Säulen. Zweitens
kenne ich einen der Mesner sehr gut, wir sind im Thomaskreis öfters zusammen. Die Mesner laufen auch
nicht im Altarraum einfach rum, sondern machen jedes Mal eine Kniebeuge wenn sie den Tabernakel mit dem
Allerheiligsten kreuzen. Das ist wunderbar.
Forentroll Typ Klar, Sie sind ja auch während der Lesungen, in denen das Wort Gottes verkündet wird,
mit dem Beten des Rosenkranzes beschäftigt! Ich hatte Sie bis jetzt ernst genommenm, aber Sie sind offenbar
auch nur so ein Forentroll! Ihre haßerfüllten und erlogenen Aussagen über den Alten Peter beweist mir,
das die Hölle kocht angesichts der Erfolge dieser Pfarre!
=Zweitaccount von .chen: @Typ „20-minütigen Sonntagsmesse ohne Lieder“ gibt es auch nicht! Die Sonntags-Meßzeiten
waren: Sonntag: 7.00 Uhr und 8.00 Uhr Hl. Messen 9.00 Uhr Pfarramt mit Asperges und Eucharistischem Segen
10.15, 11.15, 12.00 und 18.30 Uhr Hl. Messen Die Sonntagsmesse um 9:00 Uhr wird meistens konzertant gestaltet.
Lieder und Orgelspiel gibt es in fast allen Sonntagsmessen. Zeigen Sie mir mal irgendeine Münchener Gemeinde,
die auf solche einen Meßbesuch verweisen kann! Daß es gelegentlich zu Gedränge kommt, beweist nur,
in welch hohem Maße die Gottesdienste im Alten Peter angenommen werden. Allerdings ist ab sofort eine
Sonntagsmesse abgesetzt worden, damit sich die Meßbesucher nicht auf die Füße treten. Da würde doch
manch ein Ortspfarrer, der vor leeren Bänken steht, ausrufen: „Diese Probleme möchte ich haben!“
@Czibo Nieznany Es geht nicht darum, wer die Hauptrolle in der Gemeinde spielt, es ist die Hinwendung
der Gemeinde zu dem Ausgang aller Heiligung (das hat das Christentum auch nicht erfunden).
@ Pünktchen Ich besuche den alten Peter seit Jahrzehnten: von Eltern, die ihre Kinder schlagen, habe
ich dort nie etwas bemerkt! Klar, Sie sind ja auch während der Lesungen, in denen das Wort Gottes verkündet
wird, mit dem Beten des Rosenkranzes beschäftigt!
_Typ_ Ich besuche den alten Peter seit Jahrzehnten: von Eltern, die ihre Kinder schlagen, habe ich dort
nie etwas bemerkt! Im Gegenteil: etliche Kleinkinder machen häufiger Lärm und der Pfarrer bat die Gemeinde
um Nachsicht und Verständnis. Lieber läßt man dort ein Kind lärmen, als das man sie ausschließt.
Keine Nebenrolle gnädigerweise In vielen Kirchen, die in den sechziger Jahren und später gebaut wurden,
ist die Orientierung nach Osten aufgegeben worden. Da macht es natürlich keinen Sinn mehr, jetzt im Nachhinein
die Zelebrationsrichtung nach Osten festzulegen. Was sollte die Festlegung auch? Es geht ja nicht um die
Himmelsrichtung, die bei der Eucharistiefeier verehrt werden soll. Die heutigen Hauptaltäre lassen mehr
Möglichkeit, dem Anspruch einer Mahlfeier gerecht zu werden. Nicht das von der Gemeinde abgewandte Opfer
wird dabei vollzogen, während der Priester und der ganze Altardienst dem Volk den Rücken zuwendet. Höflich
ist das nicht. Bei der Mahlfeier ist die ganze Gemeinde eingeladen, gehört als wesentlicher Bestandteil
dazu und ist nicht dazu verdonnert, gnädigerweise eine ziemlich untergeordnete Nebenrolle spielen zu
dürfen.
@ Pünktchen Sie sollten auch wissen, dass die beiden präsentierten Münchner Kirchen faktisch keine
Ortsgemeinden, sondern Personalgemeinden sind. Da sammeln sich – in St. Peter habe ich es selbst schmerzlich
erfahren müssen – halt alle, die gerne ihre Kinder schlagen, wenn die nicht während der 20-minütigen
Sonntagsmesse ohne Lieder, Orgel und Predigt anständig teutsch und still sind. Und wenn der eine Priester
rausgeht, kommt ihm schon der nächste entgegen, während hinten der Mesner am Hochaltar herumhetzt, um
die nächste 20-Minuten-Messe vorzubereiten.
@Freinsberg Das ist eben immer auch eine Sache des eigenen Standpunktes… Für Sie mag das eben durchaus
nicht Links sein, aber für r.ruhrgebietler ist das schon „linkskommunistisch“ … allerdings sind von
den Katholiken (1/3 der Deutschen) in Deutschland die wenigstens (nach den Vorstellungen der kreuz.nettler)
Katholiken Katholiken (etwa 1%)…
„zum herrn hin“? diese formulierung, die immer wieder verwendet wird, unterstellt, dass eine zelebration
am oft „volksaltar“ genannten hauptaltar einer kirche automatisch nicht „zum herrn“ geschieht, sondern
eben wo anders hin bzw. „vom herrn weg“. das ist eine grundlose und sehr bösartige unterstellung. zumal
es insinuiert, dass es hier um die alternative ginge: „zum herrn“ <=> „zum volk“. diese gibt es jedoch
nicht! JEDE zelebration hat den herrn im mittelpunkt. und dafür sind beide formen geeignet. es wäre
höchst an der zeit, endlich mit der verketzerung der jeweils anderen position aufzuhören! kleine nebenbemerkung:
rund um die umgestaltung des altarraumes in der wiener pfarre st. rochus wurde auch immer wieder das argument
der „orientierung“ = zelebrationsrichtung nach osten, zur aufgehenden sonne (zum wiederkommenden herrn)
hin, angeführt. was dabei übersehen wurde: die kirche ist nicht geostet, so dass eine zelebration „versus
orientem“ zur wand des linken seitenschiffs hin zu halten wäre ;)
Gotthard Ein Mini-Wallfahrtsort mag solche Typen ertragen und verkraften können – eine Ortsgemeinde könnte
es nicht. Hier de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Peter_(M%C3%BCnchen) ist der Gegenbeweis. und hier de.wikipedia.org/…/Heilig-Geist-Kirche_(M%C3%BCnchen)
auch! Beides Pfarrämter inmitten der Großstadt, in beiden Fällen Zelebration am Hochaltar, einen Zelebrationstisch,
genannt „Volksaltar“ gibt es nicht UND: Die zahlreichen Gottesdienste (mehrere am Tag!) sind sehr gut
besucht!
kath.net?? vor dem konservativen Linzer Nachrichtenportal ‘kath.net’.???? Ich lach mich scheckig! Ausgerechnet
die linkskommunistische kath.net .- randvoll Häretikern und Charismatikern, Medjugorje-Anhängern
AEM 161 Nach AEM (2002) 161 ist es die Entscheidung des Gläubigen, ob er die Kommunion direkt in den
Mund oder in die Hand empfängt. Einzige Voraussetzung für die Handkommunion: Sie muss an dem entsprechenden
Ort erlaubt sein. Und wie wir wissen, entscheidet über erlaubt oder unerlaubt nicht der jeweilige Pfarrer,
sondern der Ortsordinarius. Es ist also ein glatter Bruch des Kirchenrechts, wenn der Pfarrer sich anmaßt,
Gläubigen die Handkommunion zu verweigern. Auch der CIC (can. 205 oder so, irgendwas in den frühen 200er-Nummern)
regelt das GRUNDRECHT der Gläubigen auf Sakramentenempfang. Alle anderen – höchst sinnvollen! – Vorschriften
bzgl. „würdigen Ablaufs“ etc. sind dem untergeordnet, z.B. dadurch, dass sie nicht als „Muss-“, sondern
als „Soll-„Bestimmungen formuliert sind, siehe z.B. AEM 160 Satz 4. Der Pfarrer erhebt sich somit über
seinen Bischof und die Normen des kirchlichen Rechtes. Wenn sein Gewissen das verlangt, dann sollte er
auch so redlich sein und um Entpflichtung von seinem priesterlichen Amt bitten. Er ist offenbar aus Gewissensgründen
nicht fähig, sein Amt in der Weise auszuüben, in der es die Kirche von ihm verlangt.
????? antwort zu „Fragender“: es ist schon komisch das jemand der die katholische kirche hasst, NICHT
nach ihren Regeln lebt und alles kritisiert, was die kirche sagt, z.B. Homo-Ideologie, Abtreibung, „freie
Liebe“, Frauenordination und die liste kann man so fortsetzen…also es ist schon komisch das jemand wie
sie der NICHT nach den Regeln der Kirche lebt und diese Regeln ablehnt jetzt plötzlich der erste ist,
der einem Priester unterstellt sich nicht an die Regeln der kath. Kirche zu halten undd er selbst die
Regeln verteidigt, wo er sie doch an anderer vorher genannten Stelle immer wieder bricht…
Fragender – Herzlichen dank für dein atheistisches Engagement lieber Genosse Fragender. Wir wissen ihr
sozialistisches Engagement gegen das Opium des Volkes das hier versprüht wird sehr zu schätzen und werden
sie dies bei der Wahl zum nächsten Vorsitzenden in der Nudistenkommune berücksichtigen. warme grüße –
Dein Distriktleiter
tja… mit den Regeln der Kirche… hält es dieser Priester wohl nicht so genau… …und kreuz.net und
seine Katholiban klatschen Beifall… … wie toll katholisch… sehr beeindruckend…
Kein Recht Darauf Jeder Pilger zu diesem Wallfahrtsort hat das RECHT, die hl. Kommunion in die Hand zu
empfangen! Keiner hat ein solches Recht. Jeder hat aber sehr wohl das Recht die Kommunion in den Mund
zu empfangen.
@Gotthard Jeder Pilger zu diesem Wallfahrtsort hat das RECHT, die hl. Kommunion in die Hand zu empfangen!
Woher? Und hat nicht auch gleichzeitig der Priester die PFLICHT, die hl. Kommunion würdig zu spenden?
@frasim wie dieser Pfarrer zelebriert, ist mir doch völlig wurscht. Aber nicht wurscht sind mir seine
Begründungen … und seine Auswüchse gegen die Menschen, die diesen Wallfahrtsort besuchen. Jeder Pilger
zu diesem Wallfahrtsort hat das RECHT, die hl. Kommunion in die Hand zu empfangen! Wenn der dortige Wallfahrtspfarrer
das aus Gewissensgründen nicht persönlich sicherstellen kann, hat er einen Kommunionhelfer für die
Handkommunion anzustellen… kein Gläubiger hat die Gewissensdiktatur eines Priesters zu akzeptieren.
@Gotthard Ein Mini-Wallfahrtsort mag solche Typen ertragen und verkraften können – eine Ortsgemeinde
könnte es nicht. Warum aber nicht? Sind nicht viele Gläubigen durch einen Mangel an Alternativen schon
dazu gezwungen worden, in die hässliche, respektlose, unwürdige Messen ihrer Ortsgemeinden zu gehen?
Der Pfarrer meiner Gemeinde hat heute einer Frau die Kommunion verweigert weil sie darauf bestand, die
Hostie in die Hand zu bekommen. Hoffentlich wird sie deswegen nach dem Grunde erkunden und dann endlich
mal erfahren, warum Kommunion in der Hand verwerflich ist. Ich glaube sie ist doch für die Prozession
geblieben jedenfalls.
@Gotthard Sowas musste jetzt ja von Ihnen kommen… Aber jetzt mal im Ernst: Warum sind Sie so gegen seine
Art? Zelebrieren Sie doch, wie Sie wollen und lassen ihn zelebrieren, wie er will, oder?! Was ist so schlimm
daran, dass es (noch/wieder?) Priester gibt, die das so wollen??!
dieser Sterninger scheint ein echtes Mannsbild zu sein, dass nur sich und seine Meinung gelten läßt.
All diese netten – und nichtssagenden – Wortschöpfungen wie „zum Herrn hin“ oder „auf Gott zu“ sind einfach
lachhaft. In der Eucharistiefeier repräsentiert der Altar Christus: deshalb wird er inzensiert – deshalb
der Altarkuss des Priesters. Muss dieser Herr über die Kirche und seine Mitbrüder dermaßen herziehen?
Was glaubt er eigentlich, was er ist, dass er sich solche Urteile anmaßt? Was glaubt er eigentlich, wer
er ist, dass er sich als Herr des Kommunionempfangs der Gläubigen aufspielt und ihnen die Handkommunion
verweigert? Ein Mini-Wallfahrtsort mag solche Typen ertragen und verkraften können – eine Ortsgemeinde
könnte es nicht.
Vorbildlicher Priester, klare Meinung! Danke, Pfarrer Sterninger, so sollten alle unsere Priester Stellung
beziehen, dann hätten wir keine Krise in der Kirche.