(kreuz.net, Köln) Die Veranstaltung „Im Weinberg der Liebe. Erotischer Gottesdienst“ erwies sich als
Publikumsrenner.
Sie fand im Rahmen des Evangelischen Kirchentages in Köln statt. Die Großveranstaltung
ging am letzten Sonntag zu Ende.
Der „erotische Gottesdienst“ fand am vergangenen Samstag abend in der
Karthäuserkirche in Süd-Köln statt. Das interessierte Kirchenvolk kam in Scharen.
Nach Angaben des
Wochenmagazins ‘Spiegel’ konnten von tausend Schaulustigen nur etwa 400 ins Gotteshaus eingelassen werden.
Sie betraten den Raum barfuß oder in Socken.
Vor Beginn des Anlasses konnte man in der Kirche hören:
„Meine Damen und Herren, bitte rutschen Sie noch ein bißchen zusammen, es ist ja schließlich ein erotischer
Gottesdienst.“
Oder: „Wenn Sie noch Liedblätter finden, bitte teilen Sie die mit Ihren Nachbarn. Das
hat ja auch etwas Erotisches.“
In den Bankreihen, die sonst vier oder fünf Leuten Platz bieten, sitzt
man zu siebt. „Ist das erotisch oder einfach nur eng?“ – fragt sich die Webseite des Kirchentages.
Von
der Empore wirft eine Frau mit rotem Shirt Rosenblätter nach unten. Rosenduft verbreitet sich. Ein Hauch
von Erotik. Es herrscht ein lauter Geräuschpegel.
Der Gottesdienst beginnt um 18.04 Uhr. Orgel und Saxophon
spielen auf.
Eine Frau tritt auf. Sie spricht von der „Zartheit der Blätter“, die überall in der Kirche
verstreut liegen, und verweist auf die „Lebendigkeit, Sinnlichkeit und Erotik des Lebens“.
Es folgt ein
Lied: „Das Leben ist ein Fest!“
Dann begrüßt Pfarrer Armin Beuscher die Gemeinde: „Lobt Gott mit eurer
Leidenschaft, eurer Lust, mit eurer Zärtlichkeit. Lobt ihn mit der Freude, die der Augenblick euch schenkt.
Lobt ihn und bleibt jung in seiner Gegenwart.“
In der überfüllten Kirche ist es stickig.
Ein junger
Mann mit Lockenmähne trommelt neben dem Altar auf eine Klangschale.
Eine Frau in rotem Kleid, kurzem
Rock und knapper Unterwäsche tänzelt über die Rosenblätter durch den Gang nach Vorne. „Erotik ist
rot und weiblich und jung“ – interpretiert die Webseite des Kirchentages.
Die Anwesenden photographieren.
Am Ende gibt’s Applaus.
Dann lesen ein Mann und eine Frau erotische Verse vor.
Die rote Tänzerin produziert
sich noch einmal mit einem orgiastischen Tanz. Der Trommler schüttelt dazu seinen Körper, „als wäre
er kurz vor dem Orgasmus“ – so die Webseite des Kirchentages.
Zur Predigt zitiert Pfarrer Beuscher einen
orientalischen Dichter: „Das Glück der Lippen ist das Küssen. Die Hände wollen streicheln und fühlen.“
Der Pfarrer ermutigt zur „Liebe“. Er will Sinnlichkeit erfahrbar machen und Gottes Zärtlichkeit preisen.
Fazit: „Dieser Gottesdienst wird Sie vermutlich enttäuschen. Vieles gehört in Ihr Phantasiepaket – oder
meines.“
Dann stellt er fest, daß in der Kirche angeblich nur gefragt werde: „Betet Ihr noch?“
Ansonsten
bleibe nur das Männergespräch: „Und, klappt’s noch mit dem Sex, kriegste noch einen hoch?“ Die Gemeinde
ist ob der Wortwahl wenig schockiert.
Der Pfarrer kommt noch zu weiteren Erkenntnissen:
„Beten und Sex
sind nah beieinander. Wie fremde Schwestern, die sich ähneln. Beide wollen erlebt, erfahren und gespürt
werden. Und ausprobiert werden! Dafür sind wir heute hier im Gottesdienst natürlich nur bedingt in der
Lage.“ Szenenapplaus.
„Erotik und Lust sind keine von Gott abgetrennten Sperrgebiete. Lust will ausgelebt
werden“ – so der Prediger.
Er nimmt auch auf eine Fernsehserie Bezug, wo der Pastor direkt aus dem Ehebett
in seinen Talar springt und vor einer Trauergesellschaft eine einwandfreie Abdankung hält:
„Vielleicht
sollten wir Prediger öfter mit unseren Partnern ins Bett gehen, damit unsere Worte wirklich lebendig,
kräftig und schärfer sind.“
Wieder Zwischenapplaus.
Jetzt werden die Leute in der Kirche aufgefordert
sich gegenseitig Hände und Stirn zu salben: „Denn Liebe lebt nicht nur in Worten, sondern auch in Gesten.“
Die Worte zur Salbung: „Gott liebt dich“ – oder etwas Ähnliches.
Im Kirchenschiff werden kleine Ölgefäße
verteilt. Der Inhalt duftet stark nach Rosenknospen.
Nach dem Vaterunser dankt der Pastor. Er segnet
und verabschiedet sich mit einem flotten „Tschüß!“ Erneuter Applaus.
„Irgendwie war es nicht so, wie
ich es erwartet habe“, kommentierte eine Frau nach Angaben der Kirchentags-Webseite die erotische Veranstaltung.
Ihre Begleiterin antwortete: „Ich fand es trotzdem geil!“
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Menschenfixiert Wenn eine intime Thematik (Sex) in einem „Gottesdienst“ dermaßen veröffentlicht wird,
kann man die Gelegenheit nutzen, über einen heilsamen Kontrastwert, die Keuschheit, nachzudenken. Wollen
wir Gott begegnen, müssen wir für ihn frei und konzentriert sein.Das ist der Sinn auch sexueller Enthaltsamkeit.
Ein Lustgottesdienst hingegen verbleibt beim Geschöpf, ist Abfall zum Geschöpf (conversio ad creaturam).
Menschen zweiter Klasse oder: @Methodist Diese Ansicht würde auch mich als einen Menschen zweiter Klasse
burteilen. Muss ich denn erst Schlechtes tun, um Gutes zu erfahren ?
@Methodist / Amerika und Europa aber ich bewundere, wie sich dort glaubenstreue Menschen verschiedener
Konfessionen zusammenfinden können. Die USA sind einfach von ihren Anfängen und ihrer Mentalität her
immer individueller und religiöser geprägt gewesen als die europäischen Mutterländer, aus denen sich
die USA formierten. Die Religion der Europäer war dagegen immer auch sehr stark mit der Staatsführung
verbunden (wessen Reich, dessen Religion), während die Religionen in den USA schon immer unabhängig
vom Staat bestehen mußten, und dort war auch Individualität immer wichtiger war als der Staat selbst.
Die Europäer sind in ihrer Religionsausübung sicher weit obrigkeitsverbundener gewesen. Sobald säkulare
Regierungen in Europa kamen, und diese prägen auch die säkularen Zeitungen, die säkularen Schulen und
die säkularen Fernseh- und Radioprogramme, wurden auch die Europäer immer säkularer. Spanien war bis
1975 noch sehr katholisch, weil bis 1975 der Katholik Franco, der die Kommunisten besiegt hatte, den Staat
führte. Heute ist Spanien z.B. eines der liberalsten Länder, und auch die Leute werden immer weniger
religiös. Ähnliches gilt auch für die Regierungen und für die Bürger in Deutschland und Österreich,
aber auch für die Italienische Republik.
Werter Herr Pfarrer leider fährt der „Eu Zug“ in die Richtung dass es vielleicht bald nicht mehr gestattet
sein wird öfffentlich bibliche Grundwahrheiten zu vertreteten denn es könnte sich ja – oh Schreck –
jemand „diskriminiert fühlen. Man betrachte den Eu Abgeordneten Buttiglione der zu gewissen Themen klar
Stellung bezog und daraufhin seinen Sessel frei machen mußte. Ebenfalls werden schon jezt gezielt christliche
Medien boykottiert und auch diffamiert. Aber die Verhöhnung der Menschen die Grundüberzeugungen vertreten –
genannt „Fundamentalisten“ sieht die Eu hingegen als Grundwert und wird als grandiose Bereicherung gefeiert.
Angesichts dieser tatsachen pflichte ich Ihnen bei dass ein orthodoxer Schulterschlüss (als Gegenpol
zur liberalistischen „Ökumene“) dringend nötig wäre. l.g
@ VirFortis Es ist zwar wurscht, aber mein Titel ist Pfarrer Ja ja, es ist schade, dass das viele noch
nicht begriffen haben. Ich habe auch viel Kritik an den USA, aber ich bewundere, wie sich dort glaubenstreue
Menschen verschiedener Konfessionen zusammenfinden können. Warum geht so etwas bei uns nicht. Das Wort
Homomeute, na ja, Sie haben schon irgendwie recht. Wo ist es in Deutschland und Europa hingekommen, wenn
halbnackte Menschen am sog. Christopher-Street-Day durch die Strassen pornodieren, auf der anderen Seite
aber ein christlicher Sender wie der Evangeliumsrundfunk keine UKW-Lizenz erhält, weil er die Menschen
demagogisiere. Es wird Zeit, dass die Glaubenstreuen aller Konfessionen merken, dass es Zeit ist, endlich
zusammenzuarbeiten. Jesus Christus, der König der Heerscharen, unser Heiland und Erretter hat kein Verständnis
dafür, dass wir angesichts all unserer Grabenkämpfe weiter zulassen, dass aus seinem Tempel ein Saustall
wird. L.G. Methodist.
der Pastor hat recht wenn er sagt: „Während Ihr Euch hier um ekklesiologische Fragen kümmert, wird aus
dem Hause Gottes in vielen Kirchen, leider auch in der römisch-katholischen, wie kreuz.net immer wieder
zeigt, immer mehr eine Tralala-Veranstaltung. Es ist an der Zeit, dass glaubenstreue Menschen, denen an
der Heiligkeit Gottes, seinem Sühneopfer, seiner Auferstehung, Himmelfahrt und Wiederkunft wirklich gelegen
ist, über die Konfessionsgrenzen zusammen arbeiten.“ Lieber Pastor leider hat das die FSSPX noch nicht
ganz begriffen. Da Sie hier neu zu sein scheinen will ich Sie mal vorwarnen – gegen Abend stürmt immer
gern die Homomeute dieses Forum und provoziert l.g
@ litterae sunt divitiae Das überrascht mich nicht, das Sie das hören wollten. Das ist der Unterschied:
Sie stellen sich einen Glauben zusammen, den Sie hören wollen, während es doch darauf ankäme, das zu
glauben, was Jesus Christus uns durch die Heilige Schrift und die Kirche lehrt. Besser konnte kaum herauskommen,
was uns trennt. Grüsse Methodist.
@Methodist Selbstverständlich ist vom Anhänger einer Religion immer zu erwarten, daß er auch die Lehre
korrekt wiedergibt. Die Ausnahmen sind nur die Ökumenisten, die katholisch und evangelisch aus Prinzip
durcheinanderwerfen – und damit auch leugnen, daß es eine objektive Wahrheit Gottes gibt (der die Wahrheit
selbst ist).
@ rudolfus Ihre Glaubenstreue ehrt sie. Ich respektiere voll, dass sie mich für „im Irrtum begriffen“
ansehen müssen“. Sie werden verstehen, dass ich das anders sehe. Aber: Es braucht mehr Glaubenstreue!
Laudetur jesus Christus! Mathodist
@Methodist Christen, die nicht in der Art wiedergeboren sind, wie ich es beschrieben habe, sind in der
Tat für mich keine. Danke! Das wollte ich hören.
@litterae sunt diversae Alle außerhalb der Kirche Christi, die mit der römisch-katholischen Kirche ident
ist, befinden sich objektiv im Irrtum, da es ja nur eine Wahrheit gibt. Es stimmt aber auch, daß selbst
innerhalb der Kirche Christi alle Erneuerungsbewegungen, die immer Erneuerungen des persönlichen Glaubens
sind, kritisiert wurden und auch heute noch werden – andere Erneuerungsorden sind dagegen längst Allgemeingut
der Kirche, insbesonders die Franziskaner oder das Opus Dei.
@ litterae sunt divitiae Sie haben es sehr gut verstanden. Und wenn Sie das „2-Klassen-Christentum“ nennen
wollen, dann kann ich nur sagen, der Begriff ist in der Tat falsch. Christen, die nicht in der Art wiedergeboren
sind, wie ich es beschrieben habe, sind in der Tat für mich keine. Allerdings gibt es ja dennoch viele
Katholiken, die sich so bekehrt haben und auch viele, dessen bin ich mir sicher, die meine Auffassung
teile. Was ich von ihrem Liberalismus halten soll, nach dem Motto, Hauptsache getauft, ob ich glaube oder
nach Gottes Geboten lebe, ist doch eh egal, das weiss ich allerdings auch. Die Offenbarung des Johannes
schildert uns ja sehr eindrücklich, was diese in Gottes Gericht zu erwarten haben… Grüsse Methodist
@ Wiedergeburt Ein „wiedergeborener Christ“ muss eine „intensive Bekehrungserfahrung“ gemacht haben. Und
wer diese nicht hat, dem wird im Extremfall sogar sein Christsein abgesprochen. Jo, so kenn ich das auch.
Ist aber gar nicht so schlecht eigentlich, dann gäbs nämlich viel weniger von euch… (euch im Sinne
von Katholiban)
@Methodist Sie haben leider nur wenig Ahnung. Seien Sie versichert, dass ich genug Ahnung habe, um zu
wissen, was ich von Ihnen und Ihrer Kirche halten soll! Ein „wiedergeborener Christ“ muss eine „intensive
Bekehrungserfahrung“ gemacht haben. Und wer diese nicht hat, dem wird im Extremfall sogar sein Christsein
abgesprochen. Das habe ich so in der Schule gelernt, mit dem Ausdrücklichen Hinweis meines Lehrers, dass
man als guter Katholik von solchen Thesen Abstand nehmen muss. Und das kann man so auch in der Wikipedia
nachlesen. Sie schaffen ein 2-Klassen-Christentum. Das kann nicht gebilligt werden!
@Glaubensentscheidung Selbstverständlich lehrt die römisch-katholische Kirche, daß jeder Katholik dem
Glauben persönlich zustimmen muß, nämlich, alles, was die Kirche lehrt, und sein eigenes „Ja“ zu Gott
spricht und sein „Ich widersage“ dem Teufel gegenüber.
@ litterae sunt divitiae Sie haben leider nur wenig Ahnung. Meine Kirche lehrt, dass in der Taufe Gott
sein Gnadenangebot an den Menschen schenkt. An einen unmündigen Menschen, denn wir praktizieren die Säuglingstaufe.
Unter Wiedergeburt verstehen wir, dass der erwachsene Mensch sich bewust Jesus Christus zuwendet und eine
Entscheidung trifft. Dass es zum Glauben nicht nur der taufe, sondern einer bewussten Entscheidung bedarf
ist m. E. klar biblisch zu belegen. Wer sich nicht klar zu Jesus Christus bekennt ist nichts anderes als
ein Scheinchrist. Und wenn das mit dem römisch-katholischen Glauben unvereinbar sein sollte, weiss ich
einmal mehr, warum ich nicht römisch-katholisch bin. Das und nichts anderes ist die unpolemische Darstellung,
was mit „Wiedergeburt gemeint ist“. Gruss Methodist
@litterae sunt diversae / „wiedergeborenes Christsein“ Dieser Begriff muß ja nicht gleich als streng
definiert angenommen werden. Es gab und gibt jedenfalls immer auch sehr viele katholische Erneuerungsbewegungen,
die ähnliche Inhalte lehrten, und das zu allen Zeiten, etwa im Mittelalter die Armutsbewegung und der
hl. Franz von Asissi, und auch andere Kleriker- und Laienbruderschaften mit verschiedenen Schwerpunkten.
Auch heute haben wir viele Bewegungen und andere katholische Organisationen.
@Methodist Sie verstehen genau, was ich meine. Natürlich ist jeder Christ wiedergeboren, aber nach katholischem
Verständnis ist diese Wiedergeburt in der Taufe mitinbegriffen. Ihre Kirche jedoch lehrt, dass man nur
dann ein wahrer, wiedergeborerner Christ sein kann, wenn man irgendwann in seinem Leben ein „Damaskuserlebnis“
gehabt hat, so wie G. W. Bush, als er von seinem Drogen und Alkoholkonsum abgelassen hatte. Christen,
die nicht solch eine Erfahrung gemacht haben, gelten für die Anhänger dieser Lehre als Christen zweiter
Klasse, was absurd ist, da dadurch suggeriert wird, dass man in seinem Leben mal auf Abwegen gewesen sein
muss, um wahrer Christ sein zu können. Diese Ansichten sind absurd! Mein Pfarrer hält nichts davon,
mein kath. Relilehrer hält nichts davon, ich halte nichts davon und kein Katholik sollte etwas davon
halten.
@Methodist Ich denke, diese Ablehung durch den Apostolischen Stuhl ist Teil des Problems, oder? Die US-Außenpolitik
wollte immer die Unterstützung der US- und UNO-Verhütungsmittelpolitik durch die katholische Kirche.
Die traditionelle katholische Lehre über das künstliche Verhütungsmittelverbot wurde 1968 durch Papst
Paul VI. für die katholische Kirche neuerlich bestätigt, sehr zum Unmut der USA und der UNO. Zusätzlich
verfechten die UNO und die liberalen US-Politiker die Abtreibung – Gott sei Dank nicht der gegenwärtige
US-Präsident, wohl aber der Vorgänger.
@Methodist Meine Kirche hat ihren Schwerpunkt dort. Prominentestes Mitglied: George W. Bush. Verstehe
ich recht? George W. Bush ist Mitglied Ihrer Kirche? Der bezeichnet sich doch selbst als „wiedergeborener
Christ“. Sind Sie dann auch ein „wiedergeborener Christ“?
@Methodist / US-Präsident George W. Bush Religionsverbundene Staatslenker sind immer besser als nicht-religionsverbundene
Staatslenker, insbesonders auch in der westlichen Welt und in den USA, die ja die unbestrittene Führungs-
und Schutzmacht der westlichen Welt ist. Die US-Außenpolitik wird vom Apostolischen Stuhl von Rom jedenfalls
in wesentlichen Fragen abgelehnt. Eine enge Zusammenarbeit gab es nur während des Kalten Krieges in den
1980ern mit Präsident Ronald Reagan.
@ rudolfus Ja, das stimmt. Ich bin auch – bitte nicht missverstehen – kein Anhänger des Relativismus.
Wir kommen keinen Schritt weiter, wenn wir einfach zuschütten, dass wir auch als glaubenstreue Christen
eben unterschiedliche dogmatische Ansichten haben. ch warb nur für eine Zusammenarbeit gegen den – es
ist halt ein stärker in der katholischen Welt gebräuchlicher Ausdruck – Modernismus. Den Ausführungen
über die USA stimme ich voll und ganz zu. Meine Kirche hat ihren Schwerpunkt dort. Prominentestes Mitglied:
George W. Bush. Freudliche Grüsse Methodist
@Methodist Jeder nicht-modernistische Christ ist Christus näher als die Modernisten, gleich ob diese
Mondernisten römisch-katholische Ämter innehaben oder Ämter in anderen Christengemeinschaften. Leider
werden zur Zeit auch innerhalb der röm.-kath. Kirche die Nichtmodernisten sehr bekämpft und erst gar
nicht zu Ämtern in Kirche und Kirchentheologiefakultäten vorgelassen. Dies ändert aber nichts am einmal
festgelegten dogmatischen Glauben der römisch-katholischen Kirche. Die rechtgläubigen, nicht-modernistischen
Katholiken haben darum sicher vieles mit den nicht-modernistischen Protestanten und Evangelikalen gemeinsam.
Die Katholiken profitieren in der jetzigen Situation in vielen Fragen vom nicht-modernistischen Christentum
außerhalb der römisch-katholischen Kirche, insbesonders im Kampf gegen die Abtreibung, aber auch im
Kampf gegen den Bibelmodernismus allgemein. Leider ist für viele Europäer der U.S.-Einfluß gleichbedeutend
mit dem Einfluß der Hollywood-Kulturmaschinerie. Erfolgreiche U.S.-Christenmissionen gibt es dagegen
vor allem in Lateinamerika. Dabei könnten auch die Europäer viel von der christlichen Prägung der U.S.-Amerikaner
lernen.
Da bin ich ja beruhigt Nein im Gegenteil, wir sollten die Bezeichnung evangelisch keineswegs diesen Strömungen
überlassen. Auch die katholische Kirche ist doch im besten Sinne evangelisch. Im Übrigen danke ich für
Ihre Aussagen. ich denke nämlich, auch wir sollten keine Gräben schaufeln, wo keine sind. Evangelikale
sind sich mit – ich nenne sie mal lieber etwas positiver – glaubenstreue Katholken – näher, als diese
Katholiken mit denjenigen, die sich nur noch Katholiken nennen, ihren Glauben aber längst verraten und
verkauft haben. Ja, ich bin evangelisch. Die anderen nennen sich nur so. Aber bitte berücksichtigen Sie
auch, dass es auch tapfere Evangelikale in den Landeskirchen hat. Die sind zwar eine Minderheit, aber
manchmal denke ich, glaubenstreue Katholiken seien das in ihrer Kirche auch. Mit bestem Gruss Methodist
@Methodist Ich meine das schon so, allerdings bezog ich mich nur auf die traditionellen evangelischen
Landeskirchen in den deutschen Ländern. Vom Modernismus betroffen sind aber natürlich keineswegs die
anderen Protestanten oder auch die Evangelikalen, die ja auch nicht zu den evangelischen Landeskirchen
gehören – obwohl man sicher auch Nichtmitglieder der evangelischen Landeskirchen Deutschlands als Evangelische
bezeichnen kann, da es ja kein Monopol auf den Begriff „evangelisch“ gibt. Im Gegenteil können viele
heutige katholische Gläubige von der Glaubenshaltung der nicht-modernistischen Protestanten bzw. der
nicht-modernistischen Evangelischen sogar einiges lernen.
Stimmt schon, aber… Lieber Rudolfus, genauso wenig, wie ich behaupte, alle Katholiken hätten den Glauben
an einen übernatürlichen Gott verloren (obwohl es, wie Sie selbst zugeben, leider zahlreiche davon gibt),
sollten sie behaupten, „die Evangelischen“ hätten keinen Glauben mehr… Ich kann mir auch im Ernst nicht
vorstellen, dass Sie so denken. Das ist sicher als Polemik gemeint, verletzt aber die aufrecht glaubenden
Evangelischen. Und das wollen Sie doch nicht, oder doch? Gruss Mathodist
@Methodist Die „Evangelischen“ in Deutschland haben doch schon lange keinen Glauben mehr an einen übernatürlichen
Gott, genausowenig wie die ökumenischen Modernisten, die seit dem Pontifikat Pauls VI. die Amtskirche
besetzt halten.
Tja, was soll man da sagen… Erotik-Gottesdienst, Bistro-Gottesdienste, Werkstadt-Gottesdienste, warum
nicht gleich auch Drogerie-Gottesdienste, Bandewannen-Gottesdienste und was weiss ich. Viele evangelische
Christinnen und Christen leiden darunter, dass in ihren Kirchen so ein Affentheater veranstaltet wird.
Dennoch habe ich keine Sorge. Die Zeit wird auch bei uns kommen, wenn man sich des Wertes der Heiligkeit
einer gottesdienstlichen Handlung wieder bewusst wird. Hoffentlich! Ich bete darum Methodist.
Czibo und die guten Sitten Selbst Jesus war da kein gutes Beispiel Wie soll das bitte möglich sein? Wenn
Jesus Gott ist, dann ist es völlig undenkbar, dass er kein gutes Beispiel gewesen sein soll. Wenn er
Gott ist, dann ist alles das, was er denkt, sagt und tut schon alleine deshalb gut WEIL er Gott ist. Er
MACHT die Maßstäbe. er hat sich soll sich während eines Gastmahls die Füße von einer Prostituierten
haben küssen und salben lassen Ob es sich bei Maria Magdalena nun um eine Prostituierte gehandelt hat
oder nicht ist schon mal sehr umstritten. Selbst wenn man aber davon ausgehen sollte, dass Maria früher
einmal der Prostitution nachgegangen sein sollte, dann ist dieses Kapitel seit der Begegnung mit Jesus
abgeschlossen. Soll sich nun Christus von einer reuigen Sünderin nicht verehren lassen? er soll am Sabbat
Ähren gerupft haben; er soll sich von einer Samaritanerin Wasser haben reichen lassen; Wer sagt denn
dass dies gegen Gottes Willen verstoßen hat? Gott? Nein! Die religiösen Führer der vorbereitenden Religion
waren es. er soll seine Mutter angefaucht haben Christus hat seine Mutter nicht angefaucht. Im Gegenteil!
Bei der Hochzeit zu Kana wird Marias Mittlerstellung in einzigartiger Weise hervorgehoben.
#140 Wolfgang K. 10:35:33 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@Anna Theresa Wo waren denn die guten Sitten bei diesen Renaissance-Päpsten (Beispielen Rodrigo Borgia)?
Der ganze Vatikan war doch zu dieser Zeit ein einziger Erotik-Tempel. Über den Schlafgemächern des Alexanders
des VI. hingen erotische Darstellungen der feinsten Art. Und die Bronzefigur dieser Papwstgeliebten Julia
Fahrnese stand jahrhunderte lang unbekleidet in den heiligen Hallen des Vatikans herum. Und heute regt
man sich über einen „harmlosen“ Gottesdienst am Kirchentag auf? Irgendwie ist diese Kritik nicht so ganz
glaubwürdig und nicht nachvollziehbar Da lief jetzt im italienischen Staatfernsehen RAI eine Dokumentation
mit dem bezeichnenden Titel – Die Sexualität, das Verbrechen und die Priester in Irland. Da ging es um
Kindsmißbrauch durch katholische Pfarrer in Irland. Hat in Italien zu heftigen vatikanischen Reaktionen
geführt – bin gespannt ob diese Doku auch bei uns im Fernsehen einmal gezeigt wird.
AnnaAndreasTeresa: Wo waren denn da die guten Sitten? Die guten Sitten sind ja wohl das wichtigste. Selbst
Jesus war da kein gutes Beispiel: er hat sich soll sich während eines Gastmahls die Füße von einer
Prostituierten haben küssen und salben lassen; er soll am Sabbat Ähren gerupft haben; er soll sich von
einer Samaritanerin Wasser haben reichen lassen; er soll seine Mutter angefaucht haben: Weib was habe
ich mit dir zu tun (Hochzeit zu Kana) und soll als 12-Jähriger recht cool, aber recht vorwurfsvoll, zu
den besorgten Eltern gesagt haben: Konntet ihr nicht wissen, dass ich im Hause meines Vaters bin? Wo waren
denn da die guten Sitten?
Kirchenaustritt Ich bin sehr froh, dass ich nicht evangelisch bin. Aus dieser Kirche würde ich nämlich
sofort austreten. Was diese Kirche da geboten haben, ist ein Totalausverkauf der guten Sitten!!!!!!!!
Könnte man Sie ernst nehmen, Nachtlaterne, wären Sie beleidigend… So aber reduziert sich Ihr Geschreibsel
und Ihr merkwürdiger Vergleich auf das, wofür Nachtlaterne steht: Ein weltfremdes, frustriertes Etwas,
das in seiner Existenzangst verbal wild um sich schlägt und inhaltlich völlig den Halt verliert. Das
kommt dabei heraus, wenn eine Lehre/ein Glauben versucht, auf alles eine Antwort zu finden, daran scheitert,
und dieses Scheitern nicht eingestehen möchte. Übrigens hat DocRöntgen gar nicht gotteslästerlich
formuliert, bzw. der Gotteslästerung applaudiert. Er kritisiert die Art und Weise, wie Gläubige sich
hier in Wort und Unwort präsentieren. Wer solche Gläubigen kritisiert, lästert nicht Gott, sondern
lästert Gotteslästerer, die durch infames Auftreten das Ansehen dieser Kraft beschmutzen. Ihre Pseudo-Entrüstung
täuscht doch nicht darüber hinweg, wie weit Sie selbst vom guten Christen entfernt sind. Da können
Sie noch so viele „Heilige“ zitieren, wie Sie möchten. Sie sind längst enttarnt, Nachtlaterne.
#135 Nachtlaterne 19:14:27 | Dienstag, 12. Juni 2007
das jmeine ich ernst! wer gotteslästerungen und jegliche verführungen unterstützt, der hat in schwerer
weise alle opfer mitzuverantworten und so kann es ihm passieren, dass alle schuld auch über ihm selber
ausgegossen wird! 10 Und der Teufel, ihr Verführer, wurde in den See von brennendem Schwefel geworfen,
wo auch das Tier und der falsche Prophet sind. Tag und Nacht werden sie gequält, in alle Ewigkeit. 11
Dann sah ich einen großen weißen Thron und den, der auf ihm saß; vor seinem Anblick flohen Erde und
Himmel, und es gab keinen Platz mehr für sie. 12 Ich sah die Toten vor dem Thron stehen, die Großen
und die Kleinen. Und Bücher wurden aufgeschlagen; auch das Buch des Lebens wurde aufgeschlagen. Die Toten
wurden nach ihren Werken gerichtet, nach dem, was in den Büchern aufgeschrieben war. 13 Und das Meer
gab die Toten heraus, die in ihm waren; und der Tod und die Unterwelt gaben ihre Toten heraus, die in
ihnen waren. Sie wurden gerichtet, jeder nach seinen Werken. 14 Der Tod und die Unterwelt aber wurden
in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod: der Feuersee. 15 Wer nicht im Buch des Lebens verzeichnet
war, wurde in den Feuersee geworfen.
@ Nachtlaterne Verstehe ich Sie richtig? sie, ja sie! (…) adolf hatte ca 40 – 50 millionen menschen
auf dem gewissen, sie mit ihrem verkommenen zeitgeist haben noch mehr zu verantworten. DocRöntgen hätte
mehr Tote als Hitler zu verantworten? Das meinen Sie doch nicht ernst!
#133 Wolfgang K. 19:10:36 | Dienstag, 12. Juni 2007
@czibo Zitat: Wieso lässt sich der erotische Gottesdienst ohne schlechtes oder schlimmes Gewissen zu
demonstrieren, nicht sachlich nach außen vertreten? Aus dem ganz einfachen Grund weil dieser Gottesdienst
selbst nicht so ganz sachlich war. Ich meine die Art und Weise dieses Gottesdienstes war total überzogen.
Ein Wortgottesdienst über das Hohe Lied der Liebe wäre viel angebrachter gewesen. Außerdem gebe ich
mit solchen Aktionen anderen ein echtes Ärgerniss und dass ist auch nicht gerade protestantisch. Wenn
sich Menschen berechtigterweise durch derartiges verletzt fühlen dann muß ich es halt bleiben lassen.
Das Anliegen selber ist schoon in Ordnung, nur wie die Botschaft transportiert wird, daran habe ich meine
berechtigten Zweifel. Ich zerre ja mein Eheleben auch nicht an die Öffentlichkeit. Und die Katholibans
wetzen kräftig die Messer bei so einer Steilvorlage…
#132 Nachtlaterne 19:07:01 | Dienstag, 12. Juni 2007
sie, ja sie! der glaube ist ein fluchtweg, in der tat, weg von ihrem kz-geruch, der ihrer verkommenheit
entströmt. denn meinungsmacher wie sie produzieren lebende rtote, die zur schlachtbank der perversion
gehen, der glatten worte, der ungezügelten hohnworte gegen gottes schützende gerechtigkeit und liebe.
adolf hatte ca 40 – 50 millionen menschen auf dem gewissen, sie mit ihrem verkommenen zeitgeist haben
noch mehr zu verantworten.
#131 DocRöntgen 17:46:17 | Dienstag, 12. Juni 2007
Oh je, Nachtlaterne… (…) leben lieber das reale, die verkommenheit, den zeitgeist, der milliarden
menschen auf die weide der trostlosigkeit und leere, der verblendung, betäubung und lieblosen hurerei
zuführt Sie tun mir Leid, wenn Ihr Umfeld dieser Beschreibung entspricht. Meine sieht anders aus- bei
all den zu beklagenden Mißständen. Das Abkapseln und reihenweise Stossgebete sind halt keine wirklichen
Mittel zum Bekämpfen von Mißständen, ebensowenig wie der dauererhobene Zeigefinger. „Glaube“ scheint
für viele ein willkommener Fluchtweg in Idealbilder der Gesellschaft zu sein. Diese Idealbilder sind
aber nun mal am Leben vorbei und beinhalten obendrein recht simple Feind- (Sünder-) Bilder. Da machen
sich’s die Bibeltreuen etwas zu bequem, finde ich.
#130 Nachtlaterne 17:11:47 | Dienstag, 12. Juni 2007
röntgen sie lehnen also wunschbilder, die sich aus der gerechtigkeit und liebe gottes ergeben ab. demzufolge
lassen sie diese vorstellungen los und leben lieber das reale, die verkommenheit, den zeitgeist, der milliarden
menschen auf die weide der trostlosigkeit und leere, der verblendung, betäubung und lieblosen hurerei
zuführt. ich weiß, ich weiß, diese sklaverei ist die WARE FREIHEIT hätte christus so gedacht und gehandelt
wie sie, es hätte keine welterlösung mehr gegeben. ist christus nun ein für allemal für die sünder
gwestorben so bedenken sie dabei dringen seine mahnenden worte von buße und umkehr. es macht keinen sinn
die verkommenheit deswegen zu kultivieren, weil sie nicht aus der welt heraus zu bringen ist. nein, sie
ist nicht aus der welt heraus zu bringen, aber aus der eigenen seele!
#129 DocRöntgen 16:46:18 | Dienstag, 12. Juni 2007
Mensch, WitzFörtzchen… Immer noch auf dem Nase-ins-Nachbarpopscherl-stecken-und-gucken-was-da-passiert-Niveau??
So langsam müssten Sie doch aus Bückhaltung mal wieder hochkommen und Ihren analfixierten Horizont etwas
erweitern? Ich bin erschüttert! Sagen Sie nicht, Ihre Nase sei anusadhäsiven Kräften ausgeliefert oder
Opfer eines Homogesäßmagnetismus. Beides gibt’s nicht, Sie müssen Sich schon bessere Erklärungen für
Ihre Sitzfleischfocussierung einfallen lassen!
Hi Horny – wie gehts? Sorry hab maomentan keine Zeit mich der Problematik deines Wesens zu widmen, aber
dafür stehe ich wieder gerne zur Verfgung für eine Onlinetherapiesitzung (Aufgepasst aufgepasst der
Popolochstecher Röntgendoktor erklärt uns was katholisch zu sein hat und was nicht – ein richtiges
Spassvogerl…)
Sünde Und Gott schuf Eva aus Adams Rippe, und Eva war schwach und ließ den Raben frei, der sich über
die Welt erhob, und der Name des Raben war Sünde, und die erste Sünde war die Unzucht. Und der Herr
belegte Eva mit einem Fluch, und der Fluch war der Fluch des Blutes. Und Adam und Eva wurden vertrieben
aus dem Garten Eden in die sündhafte Welt, und Eva sah, dass ihr Leib dick angeschwollen war von einem
Kinde.
#126 DocRöntgen 15:02:47 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Rudolfus: Nicht ganz: Es n e n n t sich katholisches Forum Das ist ein Unterschied. Wenn eine Praxis
für Frauenheilkunde auch Abtreibungen vornimmt, werden Sie schwerlich einen Heilungsprozess darin sehen,
oder? Da sich Katholiken i.a. als Christen sehen, hier aber ständig gegen christliche Werte verstossen
wird, ist kreuz.net natürlich keine katholische Seite. Etikettenschwindel macht halt auch im religiösen
Bereich keinen Halt. Im Gegenteil!
#124 DocRöntgen 14:47:12 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Nachtlaterne Natürlich: Man kann sich zeitlebens an Wunschbilder und Idealvorstellungen klammern und
alles verdammen, was der böse Zeitgeist zu verantworten hat. Leider sind diese Idealvorstellungen der
Bibel noch nie aufgegangen und gegenwärtig sieht’s nicht danach aus, dass dies demnächst geschehen könnte.
Meine Idealvortellungen sehen zum Glück etwas anders aus. Spott? Ja, ein wenig schon. Wenn Menschen nicht
bereit sind, Glauben und Verstand gleichzeitig zuzulassen und schablonenhaft alte Lehren durchkauen, neige
ich zu herablassenden Bemerkungen. Von Menschen erwarte ich halt etwas mehr, als das Widerkauen längst
überholter Weltanschauungen. Das hat für mich nichts mit Wahrheitstreue zu tun, das ist einfach ignorant.
Nachtdings „trotzdem siegt durch ihne die weisheit gottes über alles hohngelächter.“ Und in welcher
Form? Und warum kommt die „Weisheit“ hier nicht so recht an? Und wann passiert das endlich?
#122 Nachtlaterne 13:07:42 | Dienstag, 12. Juni 2007
röntgen das waren keine psalmen, das war aus der johannes offenbarung! auf verlorenem posten war auch
christus. trotzdem siegt durch ihne die weisheit gottes über alles hohngelächter. sie scheinen mir auch
ein wenig ein spötter zu sein.
#121 DocRöntgen 13:01:57 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Nachtlaterne Warum stenne Sie isch denn nicht an den Strassenrand- so richtig gut ausgestattet mit Tafeln,
Megafon und Kruzifix? Da hören Sie mehr Menschen! Hier wirken die Psalme etwas verloren…
#120 Nachtlaterne 12:55:44 | Dienstag, 12. Juni 2007
Aus der Apokalypse, Bibel Aus der Apokalypse, Bibel11 Wer Unrecht tut, tue weiter Unrecht, der Unreine
bleibe unrein, der Gerechte handle weiter gerecht, und der Heilige strebe weiter nach Heiligkeit. 12 Siehe,
ich komme bald, und mit mir bringe ich den Lohn, und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht.
13 Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 14 Selig, wer sein
Gewand wäscht: Er hat Anteil am Baum des Lebens, und er wird durch die Tore in die Stadt eintreten können.
15 Draußen bleiben die «Hunde» und die Zauberer, die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener
und jeder, der die Lüge liebt und tut. 16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt als Zeugen für das,
was die Gemeinden betrifft. Ich bin die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende Morgenstern. 17 Der
Geist und die Braut aber sagen: Komm! Wer hört, der rufe: Komm! Wer durstig ist, der komme. Wer will,
empfange umsonst das Wasser des Lebens. 18 Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches
hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.
19 Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum
des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.
Wolfgang.K. Das ist einmal wieder die unterste Schublade die aufgemacht wird um zu zeigen das gewisse
katholische Christen doch über den Evangelischen stehen weil sie doch so rein, heilig und edel sind.
Und ein evangelischer Kirchentag mitten in Köln – da muß für so manchen Katholiban hier die reinste
Blasphemie sein Haben Sie etwa völlig andere Reaktionen hier erwartet? Wenn Sie jetzt noch eine wunde
Stelle offenlegen, gibt es eine ganze Reihe von Katholibans, die dann herzhaft reinstechen, im „Glauben“
für den rechten Glauben einen Beitrag zu leisten. Eigentlich hätte ich mir gewünscht, dass ein paar
Protestanten aufstehen und sagen, was sie an dem Gottesdienst gut fanden, warum sie hin gegangen sind
und was sie davon für das Gemeindeleben erwarten. Die mitleidheischende Pose über die bösen Katholibans
ist völlig ungeeignet und wenig protestantisch. Die hätten Sie sich ersparen sollen. Wieso lässt sich
der erotische Gottesdienst ohne schlechtes oder schlimmes Gewissen zu demonstrieren, nicht sachlich nach
außen vertreten? :(3
Wirrfortis, mein Drolliger „Lassen wir ihm doch dieses bescheidene Betätigungsfeld und behandeln auch
ihn mit wohlwollender Nächstenliebe ohne ihn dabei in seine Irre zu bestärken“ „Ich geh mal zur Tanke“
oder, leider beliebt bei meinen Kollegen, „wir machen jetzt eine Schalte“ ist schon dummdeutsch. Aber
diese verworrene Satzbildung: „in seine Irre zu bestärken“ kann nur zuviel Lesen in der Bibel und der
Versuch der permanenten erfolglosen Abwehr schmutziger Gedanken verursacht haben.
Jesus ist kein Mimose… es ist zwar ziemlich krass, was so abgeht in den Kirchen heute, also schon abgefahren
möcht ich sagen, aber der King wird das schon verkraften, schließlich ist er nicht umsonst so toll.
Mmmmhhhh Die Erotik (griech. ἔρως, eros „Liebe“) bezeichnet ursprünglich die sinnlich-geistige Zuneigung,
die ein Mensch einem anderen entgegenbringt. Sie wird von Sexualität und Liebe insofern unterschieden,
als Sex die trieb- und körpergesteuerte, Liebe die emotional-seelische und die Erotik die psychologisch-geistige
Anziehung zu einer anderen Person bezeichnet. Darum, werte Dagmar tat der ev. Pfarrer nicht das von ihnen
geforderte! Wir sind alle sinnliche Menschen und wenn wir das vergessen und unter einem falsch verstandenen
Puritanismus verbergen, dann kommt es irgendwann zu einer „Gegenbewegung“ und es tanzen wildgewordene
Körper durch Gott geweihte Kirchen. Auch dieses ein Zerrbild ! Aber nicht nur auf ev. Kirchentagen zucken
Körper über Blütenteppiche, auch auf katholischen Kirchentagen ist längst nicht alles Kopfgesteuert
was zuckt und muckt. Leider! Ansonsten sind diese Dinge nicht sonderlich wichtig, oder? Es gibt viel viel
Wichtigeres, wie z.B. folgendes: In Nebraska können Eltern bestraft werden, wenn ihre Kinder während
eines Gottesdienstes rülpsen. oder: Einer Frau kann in Minnesota 30 Tage Gefängnis drohen, wenn sie
ein Nikolauskostüm trägt. und ganz wichtig: In Arkansas ist es Ehemännern verboten, ihre Frauen mehr
als einmal im Monat zu schlagen. und noch viel wichtiger: Man kann nicht gleichzeitig niesen und die Augen
offenhalten. Alles Wahrheiten die nachdenklich machen, oder?
@Dagmar „da stellt sich doch allen ernstes die frage, warum onanierte der evangelische pastor nicht in
aller öffentlichkeit? das wäre dann der kick gewesen.“ Um das zu erleben müssen sie vielleicht nur
noch 3-4 Jährchen warten, momentan sind sie noch nicht soweit. Aber bald wird auch das „normal“ sein
#113 Dagmar Kunze 00:31:53 | Dienstag, 12. Juni 2007
geiler kirchentag da stellt sich doch allen ernstes die frage, warum onanierte der evangelische pastor
nicht in aller öffentlichkeit? das wäre dann der kick gewesen. man wird nicht darum kommen, diesen zeitgenossen
in aller klarheit zu sagen, was man von ihnen hält und sich derartige perversionen verbitten, zumal sie
auf den öffentlichen raum zielen. es stellt sich aber auch die frage, ob es nicht ein widerstandsrecht
gegen schmutz und dreck gibt. wir haben schon viel zu lange geschwiegen. wer glaubt, lauthalse kirchentage
und ähnliche rock- und popveranstaltungen mit jesus als maskottchen seien zeugnis für innere wege zu
nirgendwas, irrt. dagmar kunze
Anmerkung Ich dachte mir schon warum der evangelische Kirchentag hier in Kreuznet so totgeschwiegen wird –
da muß doch noch etwas kommen um die evangelische Kirche in Mißkredit zu bringen. Und siehe da, schwupps
haben sich findige Kreuznet-Redakteure auf den Weg zum evangelischen Kirchentag gemacht und sind doch
glatt fündig geworden. Jetzt konnten sie es uns wieder einmal so richtig zeigen was wir für eine unzüchtige
Kirche sind – Protestanten igitt – igitt wie eklig. Das ist einmal wieder die unterste Schublade die aufgemacht
wird um zu zeigen das gewisse katholische Christen doch über den Evangelischen stehen weil sie doch so
rein, heilig und edel sind. Und ein evangelischer Kirchentag mitten in Köln – da muß für so manchen
Katholiban hier die reinste Blasphemie sein…Ich kann mir gut vorstellen dass der Kölner Kardinal Meissner
nicht erfreut war, hier so etwas in den hochheiligen Hallen sehen zu müssen.
@Bruder Theophil Was die Effekthascherei betrifft; man mußte doch dem Schauspielergipfel in Scheinheiligendamm
gleichkommen, hm? In Köln war schon noch mehr zu bieten. Da gab es auch Schamanen und so’n Zeugs, ich
las es im neuen Kurier der CM. Alles was das Volk begehrt.
Sollten gehaltvollere Themen… Aber viel schlimmer finde ich: Wenn ein evangelischer Kirchentag die grösste
Schlagzeile mit einem erotischen „Gottesdienst“ zu verzeichnen hat, dann möchte ich die anderen Veranstaltungen
lieber nicht gesehen haben… …im Programm vorhanden gewesen sein, dann sollte sich dieser Pastor schämen,
dass er die Protestanten mit seiner Effekthascherei in ein unseliges Licht gerückt hat.
@Rudolfus Ja, eigentlich ist oder war das mal eine Katholische Klosterkirche. Der „Priester“ ging dann
durch die Reihen und „bot“ den (ca.30% waren sichtlich schockiert) Anwesenden mal eben eine Hostie an,
so leger wie eine Zigarre. Das sind Tatsachen. Und so etwas gibt es bei der Priesterbruderschaft EBEN
NICHT. Gott sei Dank!
Dass RTL in Köln residiert, scheint wirklich kein Zufall zu sein… …denn die haben die gleiche Masche
drauf. In den Magazinen, wie Explosiv, oder Extra kommen die sexuell anstössigen Themen auch immer am
Ende, um die geneigten Zuschauer so lange wie möglich „bei der Stange“ zu halten. Das hat Methode und
ist gut für die Werbung. Aber viel schlimmer finde ich: Wenn ein evangelischer Kirchentag die grösste
Schlagzeile mit einem erotischen „Gottesdienst“ zu verzeichnen hat, dann möchte ich die anderen Veranstaltungen
lieber nicht gesehen haben…
Paulus ist nach meinem Fürhalten kein geringerer als Petrus… auch wenn Petrus das Amt des Kirchenvorstehers
übertragen wurde. Mir gefällt nicht die Art und Weise, wie Rudolfus Paulus ins Abseits stellt. Hat der
liebe Rudolfus die Apostelgeschichte gelesen, wo von den enormen Strapazen und den Leistungen des Paulus
in der Mission berichtet wird? Der liebe Petrus konnte ja froh sein über einen solchen Eiferer, der ihm
diese entbehrungsreiche Arbeit abnahm. Das ist bedeutsam für die Kirche. Er hat die Frühkirche entscheidend
mitaufgebaut und mit seinen theologischen Schriften bereichert.
@Rudolfus…Genau. Wie das Früchtchen LUTHERANER, hihi. Das mit diesem „Evangelischen Kirchentag“ habe
ich nebenbei im Radio verfolgt (meine Fernsehgeräte habe ich schon seit Jahren entsorgt). Somit war ich
ja auf einiges dieser absolut idiotischen Veranstaltung vorbereitet; aber der Artikel oben ist der Hammer.
Bei uns (Oberpfalz) folgt das dumme Treiben schön langsam nach. Kürzlich war ich auf eine Hochzeit eingeladen,
man „feierte“ die Trauung in einer schönen Klosterkirche (hat mich noch gefreut auch). Als dann plötzlich
als musikalische Untermalung „Jeanette Biedermann, Joe Cocker und Dumm-Gospel-Gejohle“ dröhnte, verließ
ich demonstrativ das Gotteshaus. Schock, laß nach.
Des 2.ten Vatikanischen Konzils Früchte… gehen hier, wie im obigen Artikel zu lesen, voll auf. Nur,
daß diese Früchte von Anbeginn faul und ungenießbar sind. Das große Abräumen, wie vom Mühlhiasl
geschaut, wird voll herausgefordert – ja, man schreit förmlich danach. Pfui Deibel! Na, dann rutschen
wir doch zusammen, schließlich sitzen wir alle im selben Boot, das da mit Vollgas untergeht…
Lieber Rudolfus, „wir sprechen …“ ist falsch. Sie sprachen dauernd von der Gründung der Kirche. No
comment schrieb: Die Bibel ist für die Kirche erstrangig (Vatikanum II, Dei Verbum). Paulus ist mit Petrus
der Gründer der römischen Kirche; er gehört zwar nicht zu den „Zwölf“, ist aber unbestreitbar der
„Theologe“, von dem älteste Quellen vorhanden sind. Ihre Abwertung des Hl. Paulus (Grab in der röm.
Basilika) ist nur ein antireformatorischer Reflex, aber nicht de fide. Wir können uns gerne darüber
unterhalten, ob sich no comment was dabei gedacht hat. Vermutlich wird er uns gleich selbst darüber aufklären
(ich weiß schon was er behauptet!). Sie schrieben immer von der Gründung der Kirche. Gründer der Kirche
ist Christus.
@Heinrich der Zweite Wir sprechen über die Gründung der Kirche durch Jesus Christus als solche. Was
die Gründung der Ortskirchen betrifft, hat Paulus natürlich viele Ortskirchen gegründet, auch die römische
Ortskirche mitgegründet. Aber das sind nur mehr Filialen seit der Gründung der Kirche als solche. Bedeutend
ist die römische Kirche ja nur wegen St. Petrus, weil St. Petrus Rom zu seiner Bischofsstadt machte.
Die große Wichtigkeit von Rom ist nur wegen St. Petrus als Erster unter den Aposteln gegeben.
Unser Horny ist doch recht unterhaltsam. Wirkt wie ein kleiner atheistischer Piranha der ausm Sumpftümpel
irgendewie den Weg hierher ins offene Meer gesschafft hat oder um Bruder Theophil zu zitieren wie die
Motte die sich vom Licht angezogen fühlt. Lassen wir ihm doch dieses bescheidene Betätigungsfeld und
behandeln auch ihn mit wohlwollender Nächstenliebe ohne ihn dabei in seine Irre zu bestärken
H v 0 Was denn für Ausbrüche? Ich stellte nur ein paar sinnvolle Fragen, die keiner hier sinnvoll beantworten
konnte. Für Ausbrüche ist Theo zuständig.
@Sozialkatholisch Bitte nicht vergessendas die meisten Bücher der gesamten hl. Schrift vom hl. Paulus
sind! Eben der Theologe der Urchristenheit bis heute. Das ist schon klar. Er gründete auch viele Ortskirchen,
aber er ist keiner der persönlichen Apostel Christi – und alleine auf diesen begründete Christus Seine
Kirche als göttliche Stiftung. Das Neue Testament ist auch sehr wichtig für die katholische Lehre –
aber es ist nicht der Grund unseres Glaubens: Der Grund unseres Glaubens ist nur die Überlieferung der
Kirche.Teil der Überlieferung ist die Hl. Schrift. Die Hl. Schrift wurde auch erst nach der Verkündigung
festgelegt, nicht etwa wie der Koran. Der Koran ist Mittelpunkt des Islam wie die Bibel für die Protestanten.
Einfach nur noch ecklig Es stimmt eben immer noch der alte Marketing-Spruch: „Sex sells“. Der Artikel
stand übrigens auch auf Spiegel Online. „Barfuß oder in Socken betraten die Gläubigen den Raum – „Herzlich
willkommen im Weinberg der Liebe“ stand am Eingang.“ …na hoffentlich gab’s vorher noch eine Fusswaschung,
die abgelatschten Socken vieler Kirchentagbesucher dürften sonst eher ein unangenehmes Käsearoma verbreitet
haben… „…Pfarrer…forderte die Besucher dann aber auf, sich an einem Salbungsritual zu beteiligen
und dem Sitznachbarn Stirn und Hände zu massieren. Den Menschen solle bewusst werden: „Beides, Spiritualität
und Erotik, lebt von der Übung.“ Und wieder diese von mir als Zumutungen empfundenen Gruppenzwänge gegenüber
wildfremden Menschen, die rein zufällig Sitznachbarn sind. Fazit: Ich stelle mir es einfach nur ecklig
vor. Was sollte das? Erotik und Sinnlichkeit gehören nicht in Paaarnterschaften, sondern in die Ehe.
Dort haben sie ihren Platz und nirgendwo anders sonst.
@NoComment / Irrtümer Die Bibel ist für die Kirche erstrangig (Vatikanum II, Dei Verbum). Paulus ist
mit Petrus der Gründer der römischen Kirche; er gehört zwar nicht zu den „Zwölf“, ist aber unbestreitbar
der „Theologe“, von dem älteste Quellen vorhanden sind. Ihre Abwertung des Hl. Paulus (Grab in der röm.
Basilika) ist nur ein antireformatorischer Reflex, aber nicht de fide. Sie unterliegen schweren Irrtümern.
Paulus ist mit Petrus keineswegs ein Gründer der Kirche. Christus hat die Kirche auf Petrus und auf Christi
Apostel begründet. Paulus hat Christus während seiner Erdentage nie gekannt. Sie sollten das Neue Testament
kennen. Die Bibel ist nur Teil der Überlieferung. Über allem steht die Kirche, ohne die keine Bibel
ist. Trotzdem sollten Sie die Bibel kennen.
Lieber Hornet, Hass ist die stärkste Abneigung, die ein Mensch empfinden kann – ein Gefühl absoluter
und tiefer Antipathie. War es das was Sie wissen wollten?
Lieber no comment, klar für die Kirche ist die Bibel erstrangig. Aber für den Menschen hat die Kirche
den ersten Rang. Christus hat nun mal kein Buch geschrieben (die göttliche Inspiration der Bibel leugne
ich nicht!) sondern eine Kirche gegründet. Und dem Rang des hlg. Paulus tut es keinen Abbruch, wenn man
feststellt, dass er erst später zur Kirche gestoßen ist.
Noch toller! Und wo sind die Belege? Also: da plappern ein paar nicht so ganz helle Jungs irgenwas durch
die Gegend und die Kirche beruft sich darauf? Ich hab den Eindruck, hier ist der gallopierende Wahnsinn
unterwegs!
@Rudolfus Die Bibel ist für die Kirche erstrangig (Vatikanum II, Dei Verbum). Paulus ist mit Petrus der
Gründer der römischen Kirche; er gehört zwar nicht zu den „Zwölf“, ist aber unbestreitbar der „Theologe“,
von dem älteste Quellen vorhanden sind. Ihre Abwertung des Hl. Paulus (Grab in der röm. Basilika) ist
nur ein antireformatorischer Reflex, aber nicht de fide.
Ach so! Damit wäre jetzt also klargestellt, dass sich die Kirche ihren Stuss nach belieben aus den Fingern
saugt. Mehr wollte ich garnicht wissen, danke!
@Hornet Jesus hat nichts gegründet, wozu auch? Er und Saul haben sich nicht mal zu Lebzeiten gekannt!
Schlechte Literatur, sonst nix! Wir reden von der Kirche, nicht von der Bibel. Die Bibel ist für die
Kirche zweitrangig. Völkerapostel Paulus hat mit den übrigen Aposteln überhaupt nichts zu tun – und
damit auch nichts mit der Kirchengründung durch Christus.
Comment: Belege bitte! Ostern ist die Übernahme eines heidnischen Festes in den christlichen Glauben,
weil den Kirchenoberen damals nix bessere einfiel. Heiliger Geist? Lachhaft! Wenns den gäbe, sähe es
hier anders aus!
Hornettchen Vor Ostern war manches zweideutig, nach Ostern führte der Hl. Geist die Kirche in die volle
Wahrheit ein, bis heute. Es bleibt dabei. Das könnte (!) wahr sein.
@ Hornet Soviel ich weiß hätten alle seine Apostel ihn verlassen können, aber sie haben erkannt das
er Worte des ewigen Lebens hat und nur einer hat ihn von den 12 verraten, die anderen sind ihm zum größten
Teil sogar bis in den Tod gefolgt und viele, viele andere auch!
Hein2 Da die Hölle ein kath. Ammenmärchen ist, kommen auch nur Vereinsmitglieder dorthin. Ich, wie gesagt,
werde bequem die Füsse hochlegen. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!
@Hornet / Die Apostel Kennen Sie einen Apostel persönlich oder beziehen Sie ihr Wissen aus der Bibel?
Die Kirche wurde auf Petrus, dem ersten unter den Aposteln, und auf die übrigen Apostel gegründet, durch
Jesus Christus. Alle Bischöfe stehen in direkter apostolischer Sukzesion (Apostelnachfolgerweihe der
Apostel und der direkt eingesetzten Apostelnachfolger) – sie sind direkte Nachfolger der Apostel. Das
wichtigste Zeugnis gibt nicht die Hl. Schrift, sondern die Apostel und ihre Kirche. Alle Bischöfe sind
direkte Apostelnachfolger.
no commment Markus hatte in seinem Evangelium die Jünger gern als beschränkte, begriffsstutzige Männer
vorgeführt. Immer wieder wurden sie von Jesus angepöbelt (Mk 4,13): „Versteht ihr dies Gleichnis nicht,
wie wollt ihr dann die andern alle verstehen?“ Mehr an Dämlichkeit? Kein Problem…