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Zwei Flügel + Diakon Tony Blair? + Bistum Regensburg gewinnt + Sonnengott statt Herrenleib + Evolutionsphantasien
Benedikt XVI.: Glaube und Vernunft sind zwei Flügel zur Betrachtung der Wahrheit
Benedikt XVI.: Glaube und Vernunft sind zwei Flügel zur Betrachtung der Wahrheit
Zwei Flügel

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach gestern Vormittag in Castel Gandolfo zu Mitarbeitern der Vatikanischen Sternwarte. Dabei erklärte er, daß die Kirche die wissenschaftliche Forschung ermutige und fördere: „Dahinter steht ihre Überzeugung, daß Glaube und Vernunft wie zwei Flügel sind, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit aufschwingt.“

Diakon Tony Blair?

Großbritannien. Der scheidende britische Premierminister Tony Blair möchte sich offenbar zum ständigen Diakon der Katholischen Kirche weihen lassen. In einem neuen Buch über Blair und seine katholische Gattin Cherie, das auszugsweise in der ‘London Daily Mail’ veröffentlicht wird, steht, er habe den „starken Wunsch“, Diakon zu werden. Tony Blair ist Anglikaner. Britische Medien spekulieren schon seit längerem, daß Blair in die Katholische Kirche eintreten wird, sobald er sein politisches Amt zurückgelegt hat.

Bistum Regensburg gewinnt

Deutschland. Die Fußballmannschaft der Diözese Regensburg hat die 14. Bayerischen Klerusmeisterschaften gewonnen. Die Regensburger gewannen in Bamberg mit 1:0 gegen die Vorjahressieger aus dem Bistum Würzburg. Bei der Siegerehrung lobte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die Mannschaft für ihr harmonisches Spiel. In den Mannschaften, die in den Bayerischen Klerusmeisterschaften antreten, müssen mindestens drei Kleriker mitspielen.

Sonnengott statt Herrenleib

Bolivien. Der bolivianische Präsident Evo Morales (47) möchte den Feiertag Fronleichnam abschaffen und statt dessen einen freien Tag zu Ehren eines angeblichen Sonnengottes einführen. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Der Sozialist ist seit Ende 2005 im Amt. Er bezeichnet sich als erster bolivianischer Ureinwohner-Präsident der südamerikanischen Republik sowie als Anbeter eines von ihm postulierten Sonnengottes.

Evolutionsphantasien

Die Presse: Wo in der Evolutionsgeschichte sehen Sie den Punkt, an dem der mit einer unmittelbar geschaffenen Geistseele ausgestattete Mensch in Erscheinung tritt?

Kardinal Christoph Schönborn: Dort, wo Gott dem Menschen eine Seele eingehaucht hat.

Die Presse: Aber man kann diese Lehre von der individuell geschaffenen Geistseele des Menschen doch nur vertreten, wenn man in einen konkreten Punkt in der Evolution sieht, ab dem das der Fall ist.

Kardinal Christoph Schönborn: Ja, aber es ist nicht die Aufgabe der Theologie, diesen Zeitpunkt zu datieren.

Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, Anfang April in einem Interview mit der Tageszeitung ‘Die Presse’.
      
68 Lesermeinungen
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#68   Benedikt   17:29:58 | Dienstag, 19. Juni 2007
@ Rudolfus
Ein „irakischer“ Gerichtshof, eingesetzt von Präsident Bush und seinen Helfern.
Nein, vom irakischen Parlament, welches frei gewählt wurde.
Ein Kanzler Göring, obwohl gleichfalls National-Sozialist, hätte mit Sicherheit weniger fanatisch regiert als der geisteskranke NSDAP-Führer, den man auf der Straße in München aufgelesen hatte.
Das spielt doch keine Rolle. Er hat ihm dennoch dabei geholfen.
Göring war jedenfalls von den Bildern und von den Filmen der SS-Lager am Nürnberger Gericht zutiefst erschüttert und schockiert und wollte nichts von dem wahrhaben, was man ihm da vorführte
Himmler ist bei einer Erschießung mal schlecht geworden – wollen Sie das jetzt zu dessen Entschuldigung anführen? Göring hat die Judenpolitik des Reiches nicht nur gedeckt sondern aktiv gefördert. Daran gibt es keinen Zweifel.
Göring war vor allem ein jovialer Mitläufer,
Der zweite Mann im Reich ein Mitläufer, geht es noch grotesker? Göring war der Gründer der Gestapo, Göring war aktiv beteiligt an der Ausschaltung der SA-Führung 1934, Göring war schon durch seine militärischen Ämter aktiv an der Kriegspolitik der Reiches beteilit.
Auch Herr Blair war 2003 keineswegs ein „Mitläufer“ sondern ein Mittäter.
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#67   Rudolfus   01:16:40 | Montag, 18. Juni 2007
@Benedikt
Auch Bush ließ bekanntlich Saddam zum Tode verurteilen.
Nein, das war ein irakischer Gerichtshof.
Ein „irakischer“ Gerichtshof, eingesetzt von Präsident Bush und seinen Helfern.
Es ist jedenfalls unbestritten für das NS-Deutschland, daß dieser Staat völlig auf Hitler zentriert war, und auch völlig von Hitlers persönlichen und willkürlichen Entscheidungen abhängig war.
Ein Kanzler Göring, obwohl gleichfalls National-Sozialist, hätte mit Sicherheit weniger fanatisch regiert als der geisteskranke NSDAP-Führer, den man auf der Straße in München aufgelesen hatte.
Göring war jedenfalls von den Bildern und von den Filmen der SS-Lager am Nürnberger Gericht zutiefst erschüttert und schockiert und wollte nichts von dem wahrhaben, was man ihm da vorführte – was aber unter den Ägiden eines Heinrich Himmler und einer SS geschehen war.
Göring war vor allem ein jovialer Mitläufer, ähnlich wie UK-Ministerpräsident Tony Blair gegenüber US-Präsident Bush.
Bush und Hitler verbindet, daß beide Angriffskriege mit Hilfe der Luftwaffe führten, und daß beide Superimperien errichten wollten.
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#66   Benedikt   00:49:57 | Montag, 18. Juni 2007
@ Rudolfus
Meinen Sie das so, weil die Alliierten gegenüber Görings Luftwaffenstrategie gewonnen haben?
Strategie? Wohl eher „Strategie“.
Die Anklage „Planung und Durchführung eines Angriffskrieges“ ist jedenfalls eine typische Propagandakriegssiegeranklage gewesen.
Wieso Propaganda? Göring hat an diesen Planungen teilgenommen. Ansonsten: Vae victis!
Denn der einzige, der soetwas entscheiden konnte war der Staats- und Regierungschef, und dieser war natürlich Kanzler Hitler
Demnach hätte es im Dritten Reich nur einen Schuldigen gegeben: Hitler. Hören Sie doch auf. Jeder Diktator braucht seine Helfershelfer.
Göring hätte höchstens zurücktreten können – dann hätte ein anderer den Posten erhalten.
Und Göring wäre nicht deshalb angeklagt worden.
Auch Bush ließ bekanntlich Saddam zum Tode verurteilen.
Nein, das war ein irakischer Gerichtshof.
Göring wäre auch heute noch als Amerikaner oder Brite ein erfolgreicher Politiker.
Das ist doch grotesk. Göring war ein prunksüchtiger, arroganter und Morphin-süchtiger Egomane. Der Typ war als Politiker so schlecht, dass er sogar unter den Dilettanten der NS-Führungsriege noch hervorragte.
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#65   Rudolfus   15:36:27 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Benedikt / Ministerpräs. Tony Blairs (Arbeiterpartei), Präs. Bushs Angriffskriege
Göring wurde doch nicht zum Tod verurteilt, weil er Luftwaffenchef (und Minister) war. Für seine „Arbeit“ auf diesem Gebiet hätte er wohl eher einen Orden bekommen – von den Alliierten.
Meinen Sie das so, weil die Alliierten gegenüber Görings Luftwaffenstrategie gewonnen haben?
Die Anklage „Planung und Durchführung eines Angriffskrieges“ ist jedenfalls eine typische Propagandakriegssiegeranklage gewesen.
Denn der einzige, der soetwas entscheiden konnte war der Staats- und Regierungschef, und dieser war natürlich Kanzler Hitler (National-Sozialistische Arbeiterpartei/NSDAP).
Göring hätte höchstens zurücktreten können – dann hätte ein anderer den Posten erhalten.
Genau wie in den USA und im U.K. die zuständigen Fachminister von Bush und Blair – diese Fachminister sind zumindest zum Teil während des Irakkrieges zurückgetreten, sowohl unter Bush als auch unter Blair.
Würden jedenfalls die Araber gewinnen, so wären die Regierungen von London und Washington mit denselben Anklagen und Todesurteilen konfrontiert wie die damalige Berliner NSDAP-Regierung.
Blair und Bush erwartete dasselbe Ende wie die NSDAP-Minister.
Auch Bush ließ bekanntlich Saddam zum Tode verurteilen.
Göring wäre auch heute noch als Amerikaner oder Brite ein erfolgreicher Politiker.
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#64   Benedikt   18:35:12 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Göring
Göring wurde doch nicht zum Tod verurteilt, weil er Luftwaffenchef (und Minister) war. Für seine „Arbeit“ auf diesem Gebiet hätte er wohl eher einen Orden bekommen – von den Alliierten.
Göring wurde angeklagt, weil er an der Planung der Angriffskriege teilgenommen hat, zudem wegen seiner in Ausführung der nationalsozialistischen Ideologie begangenen Verbrechen. Also nicht als Luftwaffenoberbefehlshaber, sondern als „zweiter Mann“ in Hitlers Reich.
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#63   GerdEric   18:25:34 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@Rudolfus
Insofern ist Ministerpräsident Blairs Schuld größer als die von Luftwaffenchef Hermann Göring, da Göring nicht den Krieg begonnen hat, sondern Kanzler Adolf Hitler.
Na, dann sollten Sie schnell die Seligsprechung für den beantragen,
und eventuell auch für den Herrn Hitler, der hat ja selbst nicht geschossen, möglicherweise nur einen Schwulen ermordet…!
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#62   Benedikt   18:19:00 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Diakon Blair
Also will Herr Blair nach seiner Amtszeit auf eine umfassende Reise- und Vortragstätigkeit (wie sie Clinton, Schröder und Co betreiben) verzichten? Das würde sich mit den Aufgaben eines Diakons nur schwer vereinbaren lassen.
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#61   Czibo Nieznany   17:51:32 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Rudolfus
Luftwaffenchef Hermann Göring
Es mag Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit entgangen sein: aber der oben namentlich näher benannte Luftwaffenchef war in Personalunion auch Reichsmarschall und außerdem Reichsjägermeister…!
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#60   Rudolfus   14:29:51 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@Genoveva / Ministerpräsident Tony Blair & Luftwaffenchef Hermann Göring
Ministerpräsident Blair (Arbeiterpartei) hat zwei Staaten aufgrund eigener Entscheidung überfallen und mit Luftbombardements überschüttet.
Hermann Göring (NSD-Arbeiterpartei) war dagegen nur für die Luftwaffe als Untergeordneter zuständig, hat aber nicht die Kriege selbst begonnen, sondern das war sein Regierungschef Adolf Hitler (NSD-Arbeiterpartei).
Insofern ist Ministerpräsident Blairs Schuld größer als die von Luftwaffenchef Hermann Göring, da Göring nicht den Krieg begonnen hat, sondern Kanzler Adolf Hitler.
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#59   Genoveva   23:18:28 | Dienstag, 12. Juni 2007
Rudolfus: Hinkebein
Man stelle sich nur Hermann Göring nicht als zum Tode verurteilt in Nürnberg, sondern nach 1945 als Diakon in Rom vor!
Kann es sein, daß Sie erhebliche Schwierigkeiten mit der Bildung von Vergleichen haben?
Und welches „Kriegsverbrechen“ hat Herr Blair denn bitte begangen?
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#58   HeinrichderZweite   21:26:48 | Dienstag, 12. Juni 2007
Lieber Ultramontanus,
Das Wort Papst bezeichnet:
* den Bischof von Rom und Papst der Römisch-Katholischen Kirche
* den Papst und Patriarchen von Alexandrien der Koptischen Kirche
* den Papst und Patriarchen von Alexandrien des Griechisch-Orthodoxen Patriarchats von Alexandria und Ganz Afrika
* das Oberhaupt der Palmarianisch-Katholischen Kirche
* den (vakanten) Posten des Oberhauptes des Cao Đài
* einen Diskordianischen Papst (aus WIKIPEDIA)
Es gibt also auch a-katholische Päpste. Welche es sind überlasse ich Ihrem Scharfsinn.
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#57   Ultramontanus   21:19:12 | Dienstag, 12. Juni 2007
„Johannes 16.“
„zudem hier im Forum selbst sagen, dass seit Johannes 16. keine katholischen Päpste mehr gewählt wurden…“
Hä ? Was ist ein katholischer Papst ? Gibt es etwa auch A-Katholische Päpste ?
Sie meinen wohl Roncalli I. alias Johannes XXIII.
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#56   Krak des Chevaliers   20:55:19 | Dienstag, 12. Juni 2007
GerdEric
Der englische Thron ist also Anglikanern vorbehalten – dass ist ja eine ganz tolle Antwort. Die „Reservierung“ des englischen Thrones für Anglikaner ist durch ein Gesetz geregelt (Act of Settlement), das Katholiken explizit von der Thronfolge ausschließt. Somit hat dieses Gesetz diskriminierenden Charakter. Bis zur sog. Reformation waren die englischen Herrscher im Übrigen katholisch, sogar Heinrich VIII. Ein anderer König, Jakob II. wurde wegen seiner Neigungen zum Katholizismus vom Thron verjagt. Das antikatholische Gesetz ist ein rein weltliches Gesetz, von einem Parlament erlassen, das auch die Loslösung der englischen Kirche von der römischen Mutterkirche sanktioniert hat. Thomas Morus und John Fisher sind darüber zum Märtyrern geworden. Dass nur ein Katholik Papst werden kann, hat nichts mit der Diskriminierung Andersgläubiger zu tun, sondern liegt doch wohl in der Natur dieses Amtes, ebenso wie es in der Natur des Amtes liegt, dass nur ein Protestant Ratsvorsitzender der EKD werden kann.
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#55   GerdEric   20:06:53 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Krax das Schevallee
Krak des Chevaliers: @lieber CarlEric!
(ich bin nicht CarlEric…)
Weil der englische Thron nun mal Anglikanern vorbehalten ist,
wie eben das Papstamt den Katholen (die steht aber in Konkurrenz zum orthodoxen Oberhaupt, der sich auch auf Petrus beruft!), zudem hier im Forum selbst sagen, dass seit Johannes 16. keine katholischen Päpste mehr gewählt wurden…
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#54   Sentinel   19:25:23 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Rudolfus
Darf ich ihren letzten Kommentar als bestätigende Aussage meines Postulats werten?
Und was schert GOTT die Physik, ich denke, er ist allmächtig? *ggg*
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#53   Rudolfus   18:51:27 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Sentinel / Kausalitätsprinzip
Laut Kausalitätsregel in der Magie (und mir ist bekannt, daß viele Pfarrer in der solchen während ihrer Seminare ausgebildet werden), muß nicht unbedingt etwas schon da sein, um Auswirkungen zu haben. Manchmal reicht es schon, wenn es rückwirkend aktiv wird!
Priester werden sicher nicht in Magie ausgebildet.
Sie werden höchstens davor gewarnt, daß es keine Magie gäbe, die von Gott kommen könnte, auch keine sog. „gute Magie“.
Man kann heute froh sein, wenn Priester überhaupt im katholischen Glauben und in der katholischen Zelebration ausgebildet wurden – in der regulären Amtskirche im Westen ist dies fast nicht mehr der Fall, nicht einmal in allen Seminarien in Rom selbst.
Die Verletzung der Kausalitätsregel macht zum Beispiel auch den Gedanken an eine real durchführbare Zeitreise (zumindest in die Vergangenheit) innerhalb unserer Weltordnung unmöglich.
Viele theoretische Physiker bejahen die prinzipielle Möglichkeit von Zeitreisen für das Universum.
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#52   Krak des Chevaliers   18:31:28 | Dienstag, 12. Juni 2007
@lieber CarlEric!
Wenn jemand Papst sein will, muss er katholisch sein weil der Papst nun mal Oberhaupt der Katholischen Kirche auf Erden ist. Da ein Protestant aber den katholischen Glauben ablehnt und somit auch das Papstamt, kann er garnicht Papst sein wollen. Erklären Sie mir mal bitte, warum jemand, der Staatsoberhaupt ist oder einen anderen führenden Posten in einer Regierung einnimmt, per Gesetz protestantisch, bzw. anglikanisch, sein muss und warum Katholiken davon ausgeschlossen sind. Ich warte auf Ihre Antwort.
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#51   matt2 †   18:20:29 | Dienstag, 12. Juni 2007
Die Wiss. Chaoten sind Phantasten…
sie schwärmen von ihren zusammengesponnenen Theorien, weiden sich an ihren Hirngespinsten und fahren darin Achterbahn und schlagen Kapriolen.
Freichlich, dasselbe wollen sie uns vorwerfen. Soll sein. So sind nun die Fronten. Ein Christ muss den Standpunkt vertreten, der Mensch ist, wie auch die sonstige Natur unmittelbar durch Gott geschaffen. Das ist meine feste Überzeugung. Daran erkennt man, wer ein wahrer Christ ist und wer dem Lügenphantasma anhangt und die Schrift leugnet und ein Dasein in der Hölle führt.
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#50   Sentinel   17:30:40 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Ultramontanus
Gut,
das Argument kann ich stehen lassen, ohne mich vor lauter Gelächter in die Hosen zu machen.
Aber ich erkläre es gerne noch einmal.
Das, was wir fiktiv als kontinuierlich nach vorne strebenden Zeitstrahl wahrnehmen, ist in Wirklichkeit keiner.
Die Zeit und das Universum sind endlos, also ohne Anfang und ohne Ende. Da sich so eine Möbiusschleife bildet (der Kreis als Sinnbild des Unendlichen), ist es also durchaus möglich, daß etwas aus unendlich ferner Zukunft mit seiner Kraft in der Vergangenheit eingreift, um seine eigene Entstehung (via Evolution) zu bewerkstelligen.
Dies widerspricht sogar nicht einmal der im Moment bekannten theorischen Wissenschaften in der Physik, sondern wird zwingend auf Quantenebene sogar postuliert.
Im Klartext heißt dies eindeutig:
Der GOTT, an den sie glauben, existiert noch nicht, da er erst in ferner, ferner Zukunft durch den zusammengenommenen menschlichen Geist [seiner Gläubigen] entstehen wird. Durch seine Entstehung in die Lage versetzt, in Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit zu wirken, kann er in die Evolution in der Vergangenheit eingreifen und sein eigenes Entstehen kreieren.
Ist doch ganz einfach!
Was ist an diesem Postulat auszusetzen, daß sie es nicht verstehen? Ich bestreite die Existenz Gottes nicht. Ich bestreite nur seine aktuelle, im HIER und JETZT wirkende Präsenz.
Ich empfehle hierzu immer noch das Buch: Hyperion / Hyperiongesänge.
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#49   Ultramontanus   17:13:46 | Dienstag, 12. Juni 2007
Also ich rätsle
noch immer, ob Sie uns nicht alle hier veräppeln wollen.
Nunja, was die menschlichen Denkgesetze, also die Gesetze der Logik angeht, dürften Sie es doch etwas schwer haben mit dieser Position.
Eine „Rückwirkung“ ist mir bislang nur als Fiktion im Recht bekannt, nicht in der Realität.
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#48   Sentinel   17:09:38 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Ultramontanus
Gott, unser Schöpfer und Herr, kann aus den geschaffenen Dingen durch das natürliche Licht der Vernunft mit Sicherheit erkannt werden. De fide.
Dies ist ein Kirchendogma, aber leider kein zwingender Beweis.
Wie ich in meinem Postulat schrieb:
GOTT entsteht durch den gesamten menschlichen Geist erst in später Zukunft. Aber von dort aus kann er rückwärts in der Zeit wirken. Und auch die Schöpfung so manipulieren, so daß er als Endergebnis daraus entsteht!
Was ist daran unverständlich?
Laut Kausalitätsregel in der Magie (und mir ist bekannt, daß viele Pfarrer in der solchen während ihrer Seminare ausgebildet werden), muß nicht unbedingt etwas schon da sein, um Auswirkungen zu haben. Manchmal reicht es schon, wenn es rückwirkend aktiv wird!
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#47   Ultramontanus   17:03:07 | Dienstag, 12. Juni 2007
Puh, das kommt
jetzt aber recht „fundametalistisch“ rüber.
Wenn der Schöpfer noch gar nicht da ist, wären Sie auch nicht da (dürfte von der Logik her eher passen).
„Gott, unser Schöpfer und Herr, kann aus den geschaffenen Dingen durch das natürliche Licht der Vernunft mit Sicherheit erkannt werden. De fide.“
(I. Vatikan. Konzil nach Ott, Grundriß der Dogmatik, S. 15, Freib. 1981)
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#46   Sentinel   16:48:44 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Ultramontanus / Postulat
Sie behaupten halt, dass Gott ein Produkt des menschlichen Geistes sei. Das ist nicht originell.
Dies mag vielleicht nicht originell sein, aber es ist die Wahrheit.
Ein Gott, der nur im menschl. Geist existiert, ist kein Gott, weil Gott per definitionem ewig und ungeschaffen ist.
Behauptet wer?
Und kommen sie mir nicht mit ihrer unvollkommenen, mehrfach redigierten Bibel, weil dort zum Teil auch andere Töne zu finden sind.
Gott existiert nicht par infinitum, da er noch nicht existiert. Würde er existieren, könnten sie hier nicht kommentieren. Ihre eigene Existenz als Gläubiger postuliert automatisch die JETZige NICHT-existenz Gottes.
Mein Postulat ist richtig, auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen.
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#45   Rudolfus   16:42:20 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Sentinel
Ich warte immer noch auf ihren Gottesbeweis, daß IHR GOTT bereits im HIER und JETZT zugegen ist. Bisher kam von IHNEN zu diesem Thema nichts mehr.
Gott hat sich bereits im Alten Testament offenbart, und zwar dem hl. Patriarchen Abraham und dem Volke Israel.
Im Neuen Testament nahm Er selbst die Menschennatur an, und ist somit eine historische Person innerhalb unserer Welt- und Zeitordnung geworden.
Gott hat sich sowohl im Alten als auch im Neuen Bund immer wieder durch herausragende Wunder den Menschen gegenüber als Inhaber göttlicher Macht bestätigt, z.B. durch die Wiedererweckung von Toten und durch die eigene Auferstehung von den Toten als Gottmensch Jesus v. Nazareth.
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#44   Ydefix   16:09:18 | Dienstag, 12. Juni 2007
Eine prophetische Warnung
des Apostels Paulus vor dem Evolutionismus als weltanschaulicher Ideologie (?):
Römerbrief 1,23 „Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergäng-lichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen. 24 Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, sodass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten.
25 Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen.“
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#43   Unschuld   15:35:01 | Dienstag, 12. Juni 2007
Bolivien
Liebe Mitchristen,
will der bolivianischer Präsident sein Land dem Teufel weihen? Man erkennt an diesen Handlungen, dass Staatslenker ein Mindestmaß an Bildung und Intelligenz aufweisen sollten, wie es offenbar bei diesem Heiden nicht der Fall ist.
Unschuld
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#42   Rudolfus   15:22:28 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Tony Blair als Katholik und Kleriker
Für die Bekehrung des U.K.-Premierministers kann man nur beten. Diese wäre ein großes Wunder und eine große Gnade.
Zahlreiche wichtige anglikanische Bischöfe und Kleriker sind ja bereis katholisch geworden.
Ob man Tony Blair allerdings auch zum Kleriker weihen dürfte, das ist eine andere Frage.
Denn Tony Blair ist ein Kriegsverbrecher am irakischen Volk, zusätzlich auch an den Afghanen, und obendrein am eigenen Volk, das er durch Lügen in diese Kriege geführt hat.
Die Bekehrung des mächtigsten Briten zur wahren römisch-katholischen Religion ist natürlich ein großer Nutzen für die hl. römische Kirche in Großbritannien, und insbesonders darf keiner Seele ihr Seelenheil verwehrt werden, und die Lossprechung ihrer Sünden, wenn diese darum bittet und die Bedingungen der hl. Kirche erfüllt.
Aber ein Kriegsverbrecher kann nicht ohne weiteres in den Klerus aufgenommen werden.
Man stelle sich nur Hermann Göring nicht als zum Tode verurteilt in Nürnberg, sondern nach 1945 als Diakon in Rom vor!
Viele betrogene Briten und natürlich Blairs Opfervölker würden es der hl. Kirche übelnehmen, würde sie einen ehemaligen Ministerpräsidenten Blair zum Kleriker weihen.
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#41   Ydefix   15:08:46 | Dienstag, 12. Juni 2007
Wenn es korrekt
überliefert ist, hat es auch der hl. Augustinus genau aus diesem Grund abgelehnt, die 6+1 Tage wörtlich zu nehmen: Gott „ruht“ nicht. Wenngleich man sagen muss, dass er sicher deshalb noch kein Darwinist war.
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#40   Czibo Nieznany   15:05:29 | Dienstag, 12. Juni 2007
Rudolfus
Darwins Evolutionstheorieist ein jedenfalls wissenschaftlicherer Erklärungsversuch, als der Gesang von den sechs Schöpfungstagen und dem siebenten, an dem der Herr ruhtete.
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#39   Alkuin   15:04:03 | Dienstag, 12. Juni 2007
Diakon Tony?
Ich bin nur gespannt ob er in England genau so lange brauchen wird wie in Bistum Freiburg.
Pastoralkurs ca. 1,5 Jahre.
Theologischer Kurs oder Würzburger Fernstudium ca. 2,5 Jahre.
Diakonatsausbildung bis zur Weihe ca. 3,5 Jahre.
Berufseinfühungsphase 5 Jahre.
Gesamt=12,5 Jahre!
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#38   Ydefix   15:02:49 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Rudolfus:
Da haben Sie im Prinzip schon Recht. Ich habe aber versucht zu verdeutlichen, dass es doch realtiv erstaunlich ist, dass am Ende der Entwicklung auf der einen Seite mehr oder weniger (im Vergleich zum Menschen) primitive Wesen stehen und auf der anderen Seite der Mensch mit seinem erheblich anderen Aussehen und den unvergleichlichen kulturellen Errungenschaften. Deshalb habe ich auf die Unterscheidung Wert gelegt. Ich sehe hier ein Anzeichen im Sinne von ID, das auf eine Steuerung dieser Entwicklung hindeutet.
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#37   Rudolfus   14:58:51 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Czibo Nieznany / Evolutionslehre
Danke, dass Sie Ihren unbeweglichen Bibelglauben so tapfer dämonstriert haben.
Man muß nicht notwendigerweise einen „unbeweglichen Bibelglauben“ besitzen, um zu sehen, daß Herrn Darwins Evolutionstheorie nicht bewiesen werden kann.
Auch wenn man heute nicht mehr von Affenvorfahren, sondern von Menschenaffen-Affenmenschenvorfahren spricht.
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#36   Czibo Nieznany   14:54:44 | Dienstag, 12. Juni 2007
Rudolfus
Danke, dass Sie Ihren unbeweglichen Bibelglauben so tapfer dämonstriert haben. Ich wusste doch, es findet sich ein freiwilliges Opfer.
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#35   Rudolfus   14:48:23 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Daniel Stöhr / Affenwesenlehre
Die Evolutionstheorie postuliert nicht, dass der Mensch vom Affen abstammt, sondern das die heutig lebenden Affenarten und der Homo Sapiens gemeinsame Vorfahren haben und sich vor 4-6 Millionen Jahren die Linie zum Schimpansen von der, der menschlichen Vorläufer abgespalten hat.
Das bedeutet, man spricht heute nicht mehr von Affen als Vorfahren des Menschen, sondern von Menschenaffen als Vorfahren bzw. von Affenmenschen.
Das macht keinen großen Unterschied.
Auch Menschenaffen/Affenmenschen sind Tiere und nicht der Homo sapiens sapiens.
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#34   Czibo Nieznany   14:38:56 | Dienstag, 12. Juni 2007
Daniel Stöhr
Zum Begriff „Affenlehre“: Die Evolutionstheorie postuliert nicht, dass der Mensch vom Affen abstammt, sondern das die heutig lebenden Affenarten und der Homo Sapiens gemeinsame Vorfahren haben und sich vor 4-6 Millionen Jahren die Linie zum Schimpansen von der, der menschlichen Vorläufer abgespalten hat.
Das musst einmal wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Es gibt bestimmt immer noch genug sinistre Leute, die Darwin und alles Modernisten einfach die Affenlehre unbesehen unterjubeln wollen, um Ihren unbeweglichen Bibel-Glauben demonstrieren zu können.
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#33   Ultramontanus   14:31:29 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Daniel
Sie wollten wohl nicht an sich selbst schreiben ;-)
Ansonsten kann ich ihnen nur zustimmen.
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#32   Ydefix   14:27:02 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Daniel:
Ja, so ist es. Interessant ist die Frage, wie es kommt, dass sich die Linien letztlich so auseinanderentwickelt haben. Dass -vereinfacht- die eine Linie „primitiv“ blieb und die andere Linie, die zum Menschen führte, immer komplexere Fähigkeiten erwarb. Schimpansen können nicht sprechen. Versuche, ihnen die menschliche Sprache zu lehren, sind weitgehend gescheitert.
Die Frage ist also, ob diese Entwicklung der menschlichen Vorläufer allein mit den Mechanismen der Evolutionstheorie erklärt werden kann. Es erscheint jedenfalls erstaunlich, dass sich allein aufgrund zufälliger Erbgutveränderungen und einem angenommenen Selektionsdruck solch kulturell unterschiedliche Lebewesen wie Mensch und Schimpanse etwickelt haben sollen, schon allein wen man die Äußerlichkeiten betrachtet.
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#31   Czibo Nieznany   14:19:53 | Dienstag, 12. Juni 2007
nonnobisdomine
Es muss ja nicht gleich eine Vertreibung der Karmelitinnen aus Aachen sein. Möglich ist doch, dass das Kloster wegen Überalterung der Insassen geschlossen wird. Deshalb geht aber auch nicht gleich die Welt unter.
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#30   nonnobisdomine   13:54:44 | Dienstag, 12. Juni 2007
Warum bringt kreuz.net nichts …
… zu dem Skandal, der sich in Aachen momentan ereignet? Da werden Karmelitinnen vertrieben, ihrer Heimat beraubt. Das ist doch ein wesentlich wichtigeres Thema, dem sich kreuz.net annehmen müßte.
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#29   Ydefix   13:37:05 | Dienstag, 12. Juni 2007
„Leugnung der Genesis“
Wann leugnet man die „Genesis“ ? Wenn man die 6 Tage nicht wörtlich nimmt ? (Dann war auch Augustinus ein Leugner).
Zum Begriff „Affenlehre“: Die Evolutionstheorie postuliert nicht, dass der Mensch vom Affen abstammt, sondern das die heutig lebenden Affenarten und der Homo Sapiens gemeinsame Vorfahren haben und sich vor 4-6 Millionen Jahren die Linie zum Schimpansen von der, der menschlichen Vorläufer abgespalten hat.
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#28   santo domingo 2   13:36:46 | Dienstag, 12. Juni 2007
@ vir Oblationis
Das kann man natürlich so sehen.
Tatsache ist allerdings, daß der Kult des Inti de.wikipedia.org/…/Inti_%28Gottheit%29 in Südamerika nie ausgestorben war, sondern sich vielmehr mit christlichen Lehren praktisch untrennbar vermischt hatte. Das findet heute noch seinen Niederschlag in der Politik der Staaten, die am früheren Königreich Incasuyu Anteil haben. Beispiel: Der argentinische Staatspräsident muß laut Verfassung römisch-katholisch sein, aber das Symbol des Inti befindet sich heute noch in der Nationalflagge – und die Währung in Perú hieß bis zur vorletzten Währungsreform Inti.
Für den einzelnen Bürger gewähren mitlerweile alle südamerikanischen Staaten Religionsfreiheit.
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#27   matt2 †   13:26:45 | Dienstag, 12. Juni 2007
Schönborn ist ein widerlicher Leugner der Genesis…
Die Schöpfungssystematik ist kein Märchen, sie ist im wesentlichen unmißverständlich. Schönborn ist ein Anhänger der Affenlehre und ein blinder Blindenführer.
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#26   virOblationis   13:22:26 | Dienstag, 12. Juni 2007
Irrlehrer
Und denen will er jetzt das alte Heidentum wieder schmackhaft machen.
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#25   santo domingo 2   13:03:57 | Dienstag, 12. Juni 2007
Evo Morales
Aus der Meldung:
Der Sozialist ist seit Ende 2005 im Amt. Er bezeichnet sich als erster bolivianischer Ureinwohner-Präsident der südamerikanischen Republik
Das ist er.
sowie als Anbeter eines von ihm postulierten Sonnengottes.
Der Sonnengott Inti wurde nicht von Evo Morales postuliert, sondern gehört zum überlieferten Glaubensgut der Quichua und der Aymará, die in Bolivien zusammen mehr als 50% der Bevölkerung stellen.
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#24   Ultramontanus   12:56:31 | Dienstag, 12. Juni 2007
„Postulat“
Sie behaupten halt, dass Gott ein Produkt des menschlichen Geistes sei. Das ist nicht originell.
Ein Gott, der nur im menschl. Geist existiert, ist kein Gott, weil Gott per definitionem ewig und ungeschaffen ist.
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#23   Sentinel   12:51:58 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Ultramontanus
Ich sagte doch schon, daß dem Postulat schon jemand mit einem IQ von 45 Punkten folgen kann.
Abwegig ist es nicht.
Aber ich empfinde es als Verar*****, wenn sie meine Aussagen und mein Postulat als Verar**** empfinden.
Lesen sie es in dem betreffenden Thema durch.
@Rudolfus
Ich warte immer noch auf ihren Gottesbeweis, daß IHR GOTT bereits im HIER und JETZT zugegen ist. Bisher kam von IHNEN zu diesem Thema nichts mehr.
Oder geben sie wenigstens zu, daß mein Postulat vollkommen korrekt ist und sie es als Wahrheit anerkennen.
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#22   Czibo Nieznany   12:49:36 | Dienstag, 12. Juni 2007
Genov
…während Ihre Flügel vom Sumpf Ihrer Denkweise gefangen gehalten werden!
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#21   Genoveva   12:43:27 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Czibo
Das dürfte guten Katecheten doch keine Probleme bereiten, die Kolumbianer auf die Verehrung des „Sonnengottes“ einzustellen. Damit ist nicht der Untergang des Abendlandes gemeint.
Sie schwingen sich zu immer neuen Höhen völliger geistiger Verwirrung empor …
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#20   Ultramontanus   12:42:11 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Sentinel:
Sie wollen uns hier vera******.
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#19   Sentinel   12:37:11 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Ultramontanus
Nein,
nur folgerichtig, untradiert eingesetzer Verstand!
Zudem ergibt sich dieses Postulat bei genauerer Ausdefinition, welchen Sinn und Zweck die Evolution hat, vollkommen automatisch. Selbst für Lebewesen mit einem IQ von unter 45 Punkten ist dieses Gedankenbild sehr leicht nachzuvollziehen.
Und wie wir wissen, besitzen Schimpansen einen natürlichen IQ von 80 Punkten. Also schon einmal mehr als ein tradiertes Hirn.
Diese Schlußfolgerung ergibt sich eindeutig aus dem zugrundeliegenden Postulat.
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#18   Ultramontanus   12:20:28 | Dienstag, 12. Juni 2007
Sentinel:
„Ob die Schöpfung nun von GOTT geschaffen wurde, der durch diese Schöpfung geschaffen wurde, steht auf einem völlig anderen Blatt“
Was ist denn das für Blödsinn ? Hegel oder wie ?
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#17   Ydefix   12:01:12 | Dienstag, 12. Juni 2007
schwierig
„Die Presse: Aber man kann diese Lehre von der individuell geschaffenen Geistseele des Menschen doch nur vertreten, wenn man in einen konkreten Punkt in der Evolution sieht, ab dem das der Fall ist.“
Das ist in der Tat schwierig. Wer war der Ganz-Mensch ? Neandertaler, Homo erretus, Homo Sapiens ?
Der Homo Sapiens ist schon seit ca. 25.000 Jahren fossil nachgewiesen. Wenn man einfach diesen Zeitpunkt nimmt, passt das hinten und vorne nicht zum biblischen Generationenregister, das bis Christus auf ca. 4000 Jahre hinauslaufen dürfte. Für die anderen genannten Arten gilt das erst Recht.
Die Frage kann man nicht beantworten.
Es gibt auch Ansätze, die Vormodernen „Menschen“ als „Menschheit des 6. Tages“ zu bezeichnen. Aber das ist mit dem Dogma unvereinbar, dass Adam und Eva erstes Menschenpaar war, jedenfalls wenn man diese Menschheit bereits als mit unsterbl. Geistesseele ausgestattet annimmt.
Andererseits passt hier wieder nicht, dass bereits der Neandertaler Bestattungsriten und wohl auch Sprache hatte. Aber der lebt bekanntlich seit ca. 130.000 Jahren schon (passt nicht zum Generationenregister).
Dies alles unter dem Vorbehalt, dass die Datierungsmethoden zuverlässige Zeitangaben liefern und die Erde damit nicht ca. 6.000-10.000 Jahre alt sein kann.
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#16   Czibo Nieznany   11:52:16 | Dienstag, 12. Juni 2007
VirOblationis
Ob denn – im Zuge der Beglückung mit vor-kath. Zuständen – auch die Menschenopfer wiederaufgenommen werden?
Sie sind sich schon sehr Ihrer Sache bewusst, dass Sie die Situation mit Ihrer Frage karikieren. Im Christentum sind die Menschenopfer seit dem einen Opfer auf Golgatha ein für alle Mal abgeschafft.
Es wird der Lehre der Kirche zufolge bei jedweder Messfeier jedoch vergegenwärtigt. Manche kühnen Lehrmeinungsvertreter sprechen sogar von Opfer und dass Fleisch und Blut Jesu realiter an die Gemeinde verteilt wird.
Das war doch in den vorcolumbianischen Religionen nicht viel anders. Deswegen ist es nicht korrekt auf die vor-katholischen Zustände in Kolumbien mit Menschenopfern auch noch mit Häme hinzuweisen.
Das Christentum hätte sich nie ohne das Menschenopfer auf Golgatha entwickeln können.
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#15   Athanasius   11:29:36 | Dienstag, 12. Juni 2007
Diakon?
Die Realität ist oft noch überraschender als die Phantasie. Tony Blair Diakon? Dieser Mann der Gesetze zur weiteren Verbreitung der Abtreibung, zur Adoption durch Homo-Paare (dabei die kath. Kirche und deren Ämter vertreibend), zur Legalisierung von Homo-Paarungen und zum Eintritt in den Irak-Krieg unterzeichnet hat? Der soll Diakon der römisch-katholischen Kirche in England werden? Was?
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#14   Czibo Nieznany   11:26:38 | Dienstag, 12. Juni 2007
Warum sollen Kolumbianer Fronleichnam feiern?
Der bolivianische Präsident Evo Morales (47) möchte den Feiertag Fronleichnam abschaffen und statt dessen einen freien Tag zu Ehren eines angeblichen Sonnengottes einführen. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Der Sozialist ist seit Ende 2005 im Amt. Er bezeichnet sich als erster bolivianischer Ureinwohner-Präsident der südamerikanischen Republik sowie als Anbeter eines von ihm postulierten Sonnengottes.
Wieso sollen die Kolumbianer eigentlich Fronleichnam feiern? Fronleichnam ist ein Feiertag, der aus der thomistischen Theologie im Europa des 12./13. Jahrhunderts entwickelt wurde. Es ist der nachgeholte Gründonnerstag. Den Bewohnern von Kolumbien im präcolumbianischen Zeitalter wurde diese Denke und ergo das Fronleichnamsfest ohne Rücksicht einfach übergestülpt.
Wenn sich jetzt nach vielen Jahrhunderten eine andere emanzipierte Sichtweise in der kolumbianischen Bevölkerung einstellt, ist das zu begrüßen. Christus wird auch im Christentum als die neue Sonne verehrt und die Monstranzen zum Fronleichnamsfest sind immer von einem Strahlenkranz umgeben.
Das dürfte guten Katecheten doch keine Probleme bereiten, die Kolumbianer auf die Verehrung des „Sonnengottes“ einzustellen. Damit ist nicht der Untergang des Abendlandes gemeint. Vielleicht findet dadurch ein Volk zu seinen eigentlichen kulturellen Wurzeln zurück, die ihm über Jahrhunderte hinweg durch Dogmen aus Europa vewehrt waren.
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#13   Sentinel   11:26:17 | Dienstag, 12. Juni 2007
@sozialkatholisch
Bei dieser Aussage muß ich Ihnen Recht geben.
Aber es geht hier mehr um ein gedankliches als um ein wirklich faßbares Problem.
Existiert GOTT wirklich?
Oder bilden ihn sich nur mehrere Mrd. Menschen auf diesem Planeten ein?
Solange diese Frage nicht geklärt ist, ist es müßig, sich über die Evolutionstheorie zu streiten, da man hierin sowieso keine absolute Klarheit, die Existenz GOTTes betreffend, erreichen kann.
Nach meinem Postulat jedoch kann man mit Sicherheit sagen, ob GOTT nun im HIER und JETZT existiert oder nicht!
Genau aus diesem Grunde schweigen sich tradierte Hirne zu diesem Postulat aus, da sie, würden sie seine Richtigkeit anerkennen, sie zugeben müßten, daß eine Evolution existiert.
Ob die Schöpfung nun von GOTT geschaffen wurde, der durch diese Schöpfung geschaffen wurde, steht auf einem völlig anderen Blatt Papier und hat selbst nichts mit der Evolutionstheorie zu tun. Nur leider vergessen das Neochristen und Traditionalisten immer wieder.
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#12   Sozialkatholisch   10:54:55 | Dienstag, 12. Juni 2007
@ Sentinel
Da ich gerade auf der Arbeit bin kann ich mir die 280 Postings nicht durchlesen, aber vielleicht hole ich es heute Abend nach. Nur soviel ob Gott existiert oder nicht hängt nun wirklich nicht vom Diskussionserfolg eines Diskutanten einer Zweiergruppe ab.
nichts für Ungut.
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#11   virOblationis   10:49:01 | Dienstag, 12. Juni 2007
Heidentum
„Der bolivianische Präsident Evo Morales (47) möchte den Feiertag Fronleichnam abschaffen und statt dessen einen freien Tag zu Ehren eines angeblichen Sonnengottes einführen.“
Ob denn – im Zuge der Beglückung mit vor-kath. Zuständen – auch die Menschenopfer wiederaufgenommen werden?
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#10   Sentinel   10:39:16 | Dienstag, 12. Juni 2007
@sozialkatholisch
Ich habe mit meinem Postulat an anderer Stelle den Beweis dafür erbracht – und Rudolfus war so frei, mir den Gegenbeweis zu liefern, auf den ich nun schon länger als 48 h warte.
Es ist also nur eine Sache zwischen ihm und mir. Akzeptiert er mein Postulat, ist Gott bewiesen – und auch die Evolution würde einen Sinn machen.
Überlegen sie einmal und lesen sie die 280 Postings im entsprechenden Thema durch.
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#9   Sozialkatholisch   10:34:50 | Dienstag, 12. Juni 2007
@ Sentinel
Können sie beweisen das er im Hier und Jetzt nicht existiert?
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#8   Sentinel   10:28:14 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Rudolfus
Ich warte nach wie vor auf ihren Beweis, daß GOTT im HIER und JETZT existiert!
Ansonsten schreiben sie einfach, daß sie mein Postulat an entsprechender Stelle kommentarlos als Wahrheit anerkennen.
Dann ist die Kuh vom Eis.
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#7   GerdEric   10:09:52 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Krak des Chevaliers
Na
erst Religionsfreiheit fordern
dann aber nur für „Römer“
tüpsch!
wer Religionsfreiheit für Blair fordert oder die Queen,
muss sie auch für den Papst fordern…
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#6   Krak des Chevaliers   09:43:08 | Dienstag, 12. Juni 2007
GerdEric
Vorausgesetzt, dieser Protestant schwört vorher seinen Irrtümern ab, konvertiert zur Wahren Kirche, empfängt die Heiligen Weihen und wird in das Kardinalskollegium berufen. Ganz ausgeschlossen ist das nicht. Gott wirkt immer wieder unvorstellbare Wunder. In diesem Sinne
Schönen Dienstag :&)
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#5   GerdEric   09:40:19 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Krak des Chevaliers
Na, ^-^
dann dauerte es ja auch nicht mehr lange,
bis in Rom der erste Protestant zum Papst gewählt wird :)3
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#4   iustus   09:38:25 | Dienstag, 12. Juni 2007
Les ich recht?
Ruft da ein Krak de Chevaliers zur Religionsfreiheit auf? :-]
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#3   Krak des Chevaliers   09:35:32 | Dienstag, 12. Juni 2007
konfessionelle Diskriminierung im U.K.
Im Vereinigten Königreich gibt es nach wie vor eine gesetzlich verankerte Diskriminierung der Katholiken und eine staatliche Protektion der anglikanischen Glaubensgemeinschaft. So ist es weder dem Monarchen als Staatsoberhaupt, weder den Personen, die in der Thronfolge stehen, noch dem Primierminister erlaubt, katholisch zu sein. Die Konversion zur wahren Kirche hat den Verlust des Amtes und das Ausscheiden aus der Thronfolge zur Folge. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sollte sich mit diesem eklatanten Verstoß gegen die Freiheit des religiösen Bekenntnisses beschäftigen und Großbritannien auffordern, jede Form konfessioneller Diskriminierung unverzüglich abzuschaffen.
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#2   GerdEric   09:05:14 | Dienstag, 12. Juni 2007
Ups, der Diakon
da werden sich aber alle hardcorekatholen freuen, o^/
einen echten Sozialisten >:)
auch noch so ein hervorragender Lebensschützer… :-!
ihr solltet euch schon entscheiden,
was ihr wollt… :-D
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#1   Rudolfus   08:55:49 | Dienstag, 12. Juni 2007
Diplomatischer Cardinal
Cardinal Schönborns Interesse an der Intelligent-Design-Lehre ist wohlbekannt.
Die Frage, seit welcher Menschenart der Mensch eine Menschenseele habe, wäre aber auch an einen Evolutionstheoretiker falsch gestellt.
Denn es gibt nur eine Menschheit, unabhängig der verschiedenen regionalen Ausprägungen dieser einen Menschheit.
Das gilt auch für alle, die eine andere Entstehungsform der Menschheit annehmen, nämlich aufgrund einer hypothetischen Entwicklung aus dem Tierreich.
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