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Dienstag, 12. Juni 2007 14:17
Man muß sie nur zwanzig Jahre verwahrlosen lassen und die Gefahrenzone mit einer roten Absperrung markieren. Dann ist ihr Abbruch keine Schande, sondern sogar geboten.
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Donnerstag, 14. Juni 2007 16:00
Ich wette, das hängt mit der päpstlichen Unfehlbarkeit zusammen, zunehmend auch von der breiten Masse in Anspruch genommen wird. Unwissenheit zugeben, nachdem man zuvor lautstark herumproletet hat, könnte als große Peinlichkeit missverstanden werden und der möchten sich auch Katholibane nicht aussetzen und braucht sich deshalb auch nicht so tief zu bücken. Wäre das eine akzeptable Erklärung?
Mittwoch, 13. Juni 2007 13:54
Athanasius: @Müller
Ich weiss sehr wohl, was mensa bedeutet. Wie kommen Sie darauf, dass ich das nicht wüsste. Nur von mensa zu sprechen unter Ausschluss des Begriffes altáre ist und bleibt protestantisch. Natürlich ist der katholische Altar auch eine mensa. Der Altar ist ja Opfertisch, so wie der Tisch des Zönakels 33 A.D. vom Herrn zum Opfertische gemacht wurde durch die Einsetzung und Gegenwärtigsetzung Seines heiligen eucharistischen und sühnenden Opfers.

Dass die angeblichen „Deutschen Katholiken“ und ihre Führer heute wohl zu einem grossen Teil zu Neo-Protestanten geworden sind, ist einfach die Tatsache. Die Transsubstantiation wird geleugnet, bekämpft und das ministerielle, sakramentelle Priestertum verworfen. Das ist einfach Neo-Protestantismus. Alle Prophezeiungen – nüchterne Feststelungen – Erzbischof Lefebvres diesbezüglich sind Wahrheit geworden: „Dieser [neue] Ritus wird keinen einzigen Protestanten zur Katholischen Kirche führen, sondern Millionen von Katholiken zu Protestanten machen.“ (Aus: Offener Brief an die ratlosen Katholiken)
Mittwoch, 13. Juni 2007 12:26
Müller: Schon ulkig…
… da ertappt man die traditionsbewussten, alles wissenden, pius-bruderschafts-anhängenden Kameradinnen und Kameraden hier bei einem Fehler (was „Mensa“ beduetet, ist ja schon mehrfach korrekt gegen die ultrakorrekten Traditionalisten heruasgestellt worde), da entschuldigen sie sich nicht für ihre Unwissenheit, sondern fabulieren anderweitig weiter.
Echt witzig, wie peinlich die Unwissenheit zur Schau gestellt wird!
Mittwoch, 13. Juni 2007 11:26
Athanasius: @Dismas
Das Problem besteht darin, dass die Bischöfe und Pfarrer sich nicht mehr als Seelsorger, Diener der Heiligkeit, Hirten und Apostel verstehen, sondern als bezahlte Lehrkräfte in einem bürokratischen Apparat. Ohne Glaube gibt es keinen Grund um die Gott geweihten Kirchen zu erhalten, auch wenn dies bedeutet, dass sie wegen Geldmangel ein Paar Jahre verwahrlost werden. Aber heute wird in der BRD sowie in Frankreich absichtlich verwahrlost um abreissen zu können, um Geld wird nicht mehr gebettelt bei der Regierung, und eine Lobby für Kirchenerhalt ist ja nicht interessant, lieber hat man mehr Geld um noch mehr liturgische und theologische Experimente abzuhalten. Dass die Leute dabei aus der Kirche wegrutschen und auch wegbleiben, ist diesen egal.

Wenn im verarmten 19. Jahrhundert in Frankreich die mittelalterlichen Kirchen – soweit sie nicht schon als Klosterkirchen und Abteien durch die Hand der freimaurerischen Revolutionären abgebrannt bzw. vernichtet worden waren – restaurieren und für Gebrauch geeignet halten konnte, aber heute in diesem sehr reichen Europa nicht mehr behalten wíll, dann kann man nur die totale Apostasie des Kontinentes schlussfolgern. Dank der Konzilskirche und diejenigen modernistischen Bischöfen.

Und ich sage es vor allem als Kulturliebender Mensch, dass ich diese Vernichtung bedauere. Noch nicht einmal als Römischer TraditionsKatholik, da in Frankreich diese Kirchen leider durch die Novus Ordo-Missbräuche schon geschändet worden sind seit 40 Jahren.
Mittwoch, 13. Juni 2007 10:37
Dismas: Bischof aus Essen Dr. Felix Genn als „Titularbischof“ einstellen denn es geht ums goldene Kalb
Wenn Herr Bischof Dr. Felix Genn aus Essen mit seinem eiskalten Abriss-Generalvikar Hans-Werner Thönnes dort in Frankreich vor Ort wäre, dann gäbe es die meisten Kirchen schon gar nicht mehr. Im Bistum Essen sollen schließlich viele Kirche fallen oder zu Altenheimen umgebaut werden. Es geht um das goldene Kalb nicht um die Rettung von Seelen. Gläubige im Bistum Essen beten für diese beiden „hochbezahlten Kirchenfunktionäre“ damit diese Bekehrung erfahren mögen.
Anstelle Katechese zu betreiben und vor Ort einzutreten für den Erhalt/Ausbreitung des christlichen Glaubens – ist das Bistum Essen auf Rückzug gegangen. Herr Genn, den man so gut wie gar nicht zu Gesicht bekommt, höchstens in seinem Garten, weiss leider nicht welche Verantwortung er als „Bischof“(?) hat.
Caritas Christi urget me – das zu schreiben!
Mittwoch, 13. Juni 2007 09:55
Sirilo: @ruhrgebietler
Sie sind nicht verpflichtet, Ihre Unwissenheit hier bei Kreuz.net demonstrativ zur Schau zu stellen und dann noch bei anderen gleichartige Unwissenheit zu vermuten. Natürlich weiß ich, was „Mensa“ im Universitätsbetrieb bedeutet, da ich selber an der Uni studiert habe.

Aber wenn Sie einmal ein gutes Nachschlagewerk zu Rate ziehen, können Sie Neues lernen. Der Duden informiert z.B., daß „Mensa“ (von lateinisch „mensa“ = Tisch) auch „Altarplatte“ bedeutet; Brockhaus Deutsches Wörterbuch erklärt, daß „Mensa“ in der katholischen Kirche „Altartisch“ bedeutet. Und falls Sie gar zur Brockhaus-Enzyklopädie greifen sollten, dann erfahren Sie über das Wort „Mensa“:

„christliche Liturgie: *Mensa Domini* (‘Tisch des Herrn’), die Altarplatte, die nach kath. Kirchenrecht möglichst aus einem einzigen, unbeschädigten Naturstein bestehen soll. – Die Mensa ist seit dem 5. Jh. bekannt, früheste Beispiele finden sich in Frankreich. Nach ursprünglich runden oder quadratischen Formen wurde bald die rechteckige Mensa kanonisch. Heute ist die Form nicht mehr vorgeschrieben.“
Mittwoch, 13. Juni 2007 07:12
r.ruhrgebietler: @Sirilo – besser Besser wissen und in der Kirchealso
als atheistisch freimaurerisch und in der V-II-Sekte.
Mensa ist der Happa-Happa-Raum an der Uni – was Sie freilich nicht kennen können. Das es sich dabei um eine von Ihnen titulierte Fachbezeichnung für die Altarplatte handeln soll, muss auf einer Falschübersetzung ins Deutsche fußen. Damit ist auch klar, daß Latein als Kirchensprache bleiben muss, um Fehlübersetzungen schlimmerer Art zu vermeiden.
Dienstag, 12. Juni 2007 23:44
Sirilo: @Athanasius
Ihre Verbohrtheit ist schon nachgerade grotesk. „Mensa“ ist ein uraltes Synonym für Altar in der christlichen Liturgie, sowie die fachliche Bezeichnung für die Altarplatte:

„Der Altar mittelalterlicher Kirchen hat verschiedene Bestandteile: Über der Mensa befindet sich ein gestalteter Aufsatz (Retabel), der oft auf einem Predella genannten Zwischenstück ruht…“ (Aus: Brick Gothic Heritage)

Aus dem Gebrauch des Wortes „Mensa“ Schlüsse ziehen zu wollen über den Glauben des Betreffenden an das Meßopfer – das ist schon eine sehr böswillige Beckmesserei. Wie aufgebläht muß Ihre Überheblichkeit sein, wenn Sie zu solchen Mitteln greifen!
Dienstag, 12. Juni 2007 23:38
Glauben Sie denn nun an den Opfercharakter der Hl. Messe oder nicht, oder wollen es nicht sagen?
Dienstag, 12. Juni 2007 23:20
maliems: Opfer
Unabhängig von Personen hat Athanasius natürlich sachlich Recht.
Dienstag, 12. Juni 2007 23:15
Gotthard: @athanasius
Du hast von nichts eine Ahnung – aber meinst über alles ein Urteil fällen zu können.
Bevor du über Personen ein Urteil abgibst, mach dich doch mal kundig …
Dienstag, 12. Juni 2007 23:07
Athanasius: @Gotthard
Opferkulte schon, aber keine heidnische. Sie aber glauben nicht einmal am Messopfer, sind dadurch leider auch kein Katholik (mehr), obwohl Sie sich als r.-kath. Priester darstellen und bestimmt reichlich aus Kirchensteuern bezahlt werden. It’s all about the money bei den Modernistenklerikern.

Wer leugnet, die Heilige Messe ist wahres Opfer, der hat sich selbst bereits aus der Katholischen Kirche, der Kirche Jesu Christi, ausgeschlossen durch seine Hochmut.
Dienstag, 12. Juni 2007 22:00
Gotthard: @athanasius
Dass Sie „mensa“ schreiben, zeigt Ihren protestantischen Geist auf. Altáre ist und bleibt Altar. Opfertisch. Mensa sacrificii.
MENSA ist und war immer der korrekte Begriff!

Christen feiern keine heidnischen Opferkulte mehr …
Dienstag, 12. Juni 2007 21:18
maliems: spende2
Ich bin kein Gläubiger der Piusbruderschaft, aber wenn in einer Kirche etwas geschieht, was ich für falsch halte, Spende ich nichts für dern Erhalt.

Anders, wenn die Seelsorge in der Kirche so ausgeübt wird, dass ich auch hinter der Seelsorge stehe.
Dienstag, 12. Juni 2007 21:06
HeinrichderZweite: Lieber Maliems,
was Gunsenum geschrieben hat geht schon in Ordnung. Nur die Interpunktion in der Überschrift war falsch:
Scheinheilig: (mit Doppelpunkt!, hätte es heißen müssen)
Dienstag, 12. Juni 2007 21:03
maliems: Spende
Wieso sollten die Gläubigen der Piusbruderschaft für den Erhalt einer Kirche spenden, die sie nicht nutzen darf?

Vorschlag: Erst Nutzungsrecht, dann Spende. Ist das nicht logisch?
Dienstag, 12. Juni 2007 20:15
Gunsenum: Scheinheilig!
wenn Euch Piusbrüdern soviel ame rhalt alter krichen liegt, dann spendet doch für deren Erhalt. Ihr müsst nicht den teuren Stadtsaal in der Orangerie in fulda mieten, da könnt ihr lieber ne Kapelle finanzieren!!!
Dienstag, 12. Juni 2007 19:39
Athanasius: @Typ…
In der Barockzeit wurden Kirchen durch grössere Altäre und Kathedralen ersetzt. Ob man das schön fand oder nicht, man hat damals nicht vernichtet, sondern ein wenig umgestaltet – aber im gleichen Geiste. Viele Gothikkirchen blieben trotzdem erhalten damals. Heute wird vernichtet – nicht umgewandelt im ewigen Sinne der Kirche. Dass Sie „mensa“ schreiben, zeigt Ihren protestantischen Geist auf. Altáre ist und bleibt Altar. Opfertisch. Mensa sacrificii. Die Reredos sind dabei ganz gut um den Geist beim Hl. Opfer der Eucharistie zu Gott zu erheben und zu meditieren.

Wer die Vernichtung dieser Kirchen zujubelt, ist ein Kulturbarbar sowjetischer Grösse. Nichteinmal die Sozialisten 1905 vernichteten so viel wie heute der Hedonismus.
Dienstag, 12. Juni 2007 19:29
Typ: Der Barock
In Frankreich läßt der Staat Kirchen verwahrlosen, dann abreißen und durch moderne Kapellen oder Gebetsräume ersetzten.

Kaum anders verhielt sich der Barock: Ließ vorhandene Kirchengebäude ausmalen, rückmalen, verschandeln, zustopfen mit Putten und kilometerhohen Altaraufbauten, so dass den eigentlichen Altar (also die Mensa) niemand mehr sehen konnte und ersetzte sie so durch moderne Gebetsräume (jedenfalls das, was damals modern war). Warum sollte das dann heute verboten sein, wenn der Barock es doch vorgemacht hat?
Dienstag, 12. Juni 2007 18:43
maliems: Piusbrüder
Hier liegt ein gewisses Problem das sich die Piusbruderschaft macht, indem sie die Verhandlungen mit Rom nicht forciert.

Wenn es das „Neue Motu Proprio“ einmal gibt und eine Einigung mit Rom gäbe, wird eine Kirchenübereignung einfacher sein, oder?
Dienstag, 12. Juni 2007 18:09
Rudolfus: @schulschwänzer
Ohne die Kirche hätten Sie nicht einmal die goldene Regel, oder die Hl. Schrift und das Wissen um Christus.
Dienstag, 12. Juni 2007 18:07
schulschwänzer: Mathäus 7,12
.
Die goldene Regel:
Alles nun, was ihr wollt,
dass euch die Leute tun sollen,
das tut ihnen auch!
Darin besteht das gesamte Gesetz samt allen Propheten


Dazu bedarf es keiner Kirche. Alles das zu tun, was man auch von anderen erwartet kann man auch ohne einer Kirche!
Das gesamte Gesetz Gottes zu erfüllen kann man ausserhalb einer Kirche wesentlich besser.
.
Dienstag, 12. Juni 2007 17:48
Didymos: Wenn Kirchen auf dem Land
abgerissen werden, so wird es immer schwerer schnell mal eine Kirche, ein Haus Gottes aufzusuchen, um zu beten. Um mal zur Ruhe zu kommen, um mal ein Problem vor Gott zu bringen. Ein Dorf ohne Kirche stelle ich mir furchtbar vor. Nicht immer ist die Zeit da, um in den nächsten Ort zu fahren. Nicht immer ist die Mobilität vorhanden, vor allem wenn man an ältere Menschen denkt. Das macht einen schon traurig.
Dienstag, 12. Juni 2007 17:46
Czibo Nieznany: Vorsicht bei Kirchenübereignungen
Was sollte sie mit den ganzen Kirchengebäuden anfangen?
Die Piusbrüder wären sicher überglücklich, wenn sie die Dorfkirche im französichen Partnerkaff von Kleinhinterpusemuckel-hinter-den-sieben-Bergen übernehmen sollen…

Mit der Kirchenübereignung an die Piusbrüder könnte ich einverstanden sein, wenn nicht die Gefahr in der Luft läge, dass die Bruderschaft die darumwohnenden Katholiken in ihrem Sinn massiv zu missionieren. Die Gefahr ist nun einmal gegeben. Es kann ja nicht sein, dass aus den alten Kirchen auch noch der alte Geist eine Chance hat, zu wirken. Deshalb bin ich sehr vorsichtig, was Kirchenübereignungen dieserart angeht, auch wenn die in Frankreich sein sollten.
Dienstag, 12. Juni 2007 17:36
In der BRD hat man bis weit in die achtziger noch stolze Kirchen errichtet. Heute wäre man häufig froh, dies damals nicht getan zu haben, weil die Gelder für den Unterhalt einfach nicht mehr da sind.

Absolut richtig! Alleine in meiner Heimatstadt (rund 40000 Einwohner in 8 Stadtteilen) gibt es 10 (ja Sie haben richtig gelesen!) 10 kath. Kirchen, von denen drei erst in den 60ern und 70ern erbaut wurden. Zwei von diesen „jungen Kirchen“ gelten heute als absolut überflüssig (was auch objektiv gesehen stimmt) und sind bedroht und wohl langfristig nicht mehr finanziell tragbar.

Es ist nicht zu leugnen, dass in den 60ern, 70ern und 80er Jahren ein Kirchenbau – Boom war, im Zuge dessen man sicherlich euphorisch und ohne sorgfältiges Abwägen des tatsächlichen Nutzens einfach überall, wo Platz war noch Kirchen aus dem Boden stampfte, ohne sich darüber Gendanken zu machen, wie die dauerhafte Finanzierung sichergestellt werden soll.

Man hat es schlicht und ergreifend übertrieben und jetzt, wenn zwei dieser 10 kath. Kirchen in den nächsten Jahren wieder dicht gemacht werden müssen, ist das zwar schmerzlich, aber eben notwendig.
Dienstag, 12. Juni 2007 17:19
Kurt K.: @ Athanasius
Stimme der Vernunft schrieb: Die Kirche ist nicht überall so stinkreich wie in Deutschland, und in Frankreich ist sie arm.

Sie schrieben: […]Heute gibt es ausreichend Geld, auch in Frankreich.[…]Europa ist reicher denn je.[…]

SdV meinte die KIRCHE in Frankreich, die nicht so dolle alimentiert ist wie die deutsche aufgrund des saatlichen Einzuges der Mitgliedsbeiträge. So etwas gibt es nicht in Frankreich.

Wenn nun die Kirche in Frankreich Kirchen schliesst, dann liegt das einfach daran, dass es entweder nicht genug Leute gibt, die fleissig spenden, oder das es sowieso nicht genug Katholen gibt. Egal was zutrifft: Die Kirchen werden nicht mehr gebraucht, also weg damit! Ist wie bei jeder anderen Einrichtung eben auch: wird sie nicht mehr gebraucht, wird sie eben geschlossen und gegebenenfalls abgerissen, wenn sich kein alternativer Verwendungszweck findet.
Das einzige, was daran problematisch für mich ist, ist, dass eventuell kaum ersetzbare Architektur dabei vernichtet wird. Aber bei einer Kirche von 1870 ist das vielleicht nicht der Fall, ich weiss nicht genau.
Dienstag, 12. Juni 2007 17:06
stimme der vernunft: @Ruhrgebietler
vielleicht möchte ja die Völkerfrauensekte die eine oder andere Kirche übernehmen?
Dienstag, 12. Juni 2007 16:47
Athanasius: In Frankreich
gibt es in der Tat eine arme Kirche, wegen der Freimaurerischen Revolution und Annektierung allen kirchlichen Besitzes durch die sozialistische und liberal-antiklerikale Regierung von 1905. Aber damit darf man sich nicht abfinden.

Heute gibt es ausreichend Geld, auch in Frankreich.

Aber die Sozialisten wollen Kirchen schliessen. Wie in Niafles, wo der rote Bürgermeister mit einem liberalen Bischof (von Laval) paktiert um die Dorfskirche schliessen zu lassen, auch für Ehen und Beerdigungen. (Der Bischof hat eine Indult-Insult-Messe in 45 min-Entfernung „erlaubt“ aber die Kirche versiegeln lassen.)

Deshalb musste man am Sonntag draussen zelebrieren mit der Pfarrgemeinde, soweit diese nicht vom Bischof oder der FSSP eingeschüchtert wurden. Abbé Neri ist kein Mitglied des Institut du Bon Pasteur wie irrtümlich erwähnt. Er ist unabhängig.

Hier der Tagesschau-Bericht (franz.) dazu. (Dim 10 Juin 2007, 5:05)

Die Kirchen werden geschlossen durch die Geheimpakte der leider nicht mehr praktisch katholischen Diözesanbischöfe (Opfer bzw. Propagandisten der Mai-1968-Revolution) und der Antiklerikalismuskräfte in Frankreich.

Nicht aus Armut. Europa ist reicher denn je. Wenn man im verarmten Frankreich 1875 ganze Kathedralen bauen konnte, dann auch sicher heute einige Glasfenster und Dachflächen restaurieren. Es zeigt die Krankheit der hedonistischen Gesellschaft auf, dass man lieber Geld an Sex-Parkings, Sex-Industrie, Waffenindustrie und sogenannte „Künstler“ (politisch engagiert) sp
Dienstag, 12. Juni 2007 16:38
r.ruhrgebietler: @Athanasius – bedauerlicherweise
haben Sie ja so Recht!
Aber wer glaubt noch an Jesus Christus – ohne sich selber zu meinen. Wer möchte dem Herrn folgen?
Die Meinungen in diesem Thread sprechen Bände!
Bekämpfen ist doch viel einfacher als dem Herrn das Kreuz nachtragen! „wer mir dienen will verleugne sich selbst, trage sein Kreuz und folge mir nach…“

HERR JESUS CHRISTUS,
SOHN DES VATERS,
SENDE JETZT DEINEN GEIST ÜBER DIE ERDE.
LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN,
IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER,
DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN,
VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG.
MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER,
DIE EINST MARIA WAR,
UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN.
AMEN.
Dienstag, 12. Juni 2007 16:01
stimme der vernunft: Was soll die Kirche mit den Kirchen?
Die Kirche ist nicht überall so stinkreich wie in Deutschland, und in Frankreich ist sie arm.
Was sollte sie mit den ganzen Kirchengebäuden anfangen?
Die Piusbrüder wären sicher überglücklich, wenn sie die Dorfkirche im französichen Partnerkaff von Kleinhinterpusemuckel-hinter-den-sieben-Bergen übernehmen sollen…
Dienstag, 12. Juni 2007 15:54
Athanasius: Vielleicht
könnte man die Kirchen der kath. Kirche abtreten bzw. der Priesterbruderschaft St. Pius X. Dann könnte eine Restauration mit EU-Finanzierung und regionaler Unterstützung sowie aktiver Mithilfe traditioneller Katholischen Laien stattfinden.

Aber lieber reissen die Liberalen, Antiklerikalen und Sozialisten die Kirchen ab. Sie erinnern ja an ein für diese böses Zeitalter, als die Leute sich noch um Gott, Familie und Gesellschaft kümmerten, und nicht nur um den eigenen Besitz (Materialismus) oder um eigene Triebe.
Dienstag, 12. Juni 2007 15:16
VirFortis: Diese Kirche
ist sehr sehr schön !
Dienstag, 12. Juni 2007 15:08
Josef: @Rudolfus
Also der Katholik war ein waschechter Eidgenosse – aus der Gegend in der Nähe von Appenzell. Ueber die Nationalität des Reformierten ist mir nichts bekannt. Vermutlich wird es ein Nordire gewesen sein
Dienstag, 12. Juni 2007 15:00
Rudolfus: @Josef
Das können wohl nur Katholiken oder Deutsche in Afrika gewesen sein!
Dienstag, 12. Juni 2007 14:54
Josef: Ein verwandter Missionar
erzählte mir einst während seines Urlaubs eine köstliche (angeblich wahre) Anekdote von seinem reformierten Kollegen in Afrika. Als die Katholiken eine neue, komfortablere Kirche bauen wollten, ersuchten sie den evangelischen Missionar in Hinsicht auf das sehr angenehme Einvernehmen um eine Spende. Meinte der, das wäre dann doch zuviel der Oekumene. Er könnte sich aber allenfalls zu einem finanziellen Beitrag für den Abriss der alten Kapelle bereit erklären.
Dienstag, 12. Juni 2007 14:42
Mortimer: Man muss Prioritäten setzen…
„Bei den anderen muß man einen Abriß akzeptieren, damit an ihrer Stelle Gebäude errichtet werden, die den heutigen Bedürfnissen besser entsprechen.“

Und was entspricht den heutigen Bedürfnissen der Menschen mehr, als das Evangelium!?
Dienstag, 12. Juni 2007 14:39
DocRöntgen: Ja, da wird viel Geld verplempert…
Ähnlich verhält es sich ja mit vielen Sportstätten, Schwimmhallen etc. Eitle Bezirkspolitiker und Seilschaften mit Bauunternehmern- gerne mal mit „Spenden“ gepflegt- führen zu solchen teuren Bauten, die gleich nach der Fertigstellung praktisch Ruinen sind und nurmehr Unterhalt kosten.
Dienstag, 12. Juni 2007 14:31
Czibo Nieznany: Große Bewegung um Kirchengebäude im Gange
Wenn für Ausgleich gesorgt wird, ist der Kirchenabriss oder Dekonstruktion zu akzeptieren. Alte und uralte Gebäude zu restaurieren, kosten ein Heidengeld. Wer will das aufbringen und auch noch die Unterhaltskosten finanzieren.

In der BRD hat man bis weit in die achtziger noch stolze Kirchen errichtet. Heute wäre man häufig froh, dies damals nicht getan zu haben, weil die Gelder für den Unterhalt einfach nicht mehr da sind.

Es ist auch in Deutschland täglich zu erleben, dass Kirchen offengelasssen, verkauft, vermietet oder umgebaut werden, manche werden Freikirchen überlassen, andere übernehmen die Muslime als Moschee.

Da ist auch in Deutschland große Bewegung im Gange. Vielleicht wird man eines Tages nicht mehr singen können:“ Ein Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land…“, weil keine Gebäude mehr da sind.
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