Es gibt nichts Einfacheres, als eine Kirche abzureißen
Man muß sie nur zwanzig Jahre verwahrlosen lassen und die Gefahrenzone mit einer roten Absperrung markieren. Dann ist ihr Abbruch keine Schande, sondern sogar geboten.
(kreuz.net) Die Kirchen in Frankreich ziehen immer weniger Gläubige an. Ihr Unterhalt ist teuer.
„Es gibt keinen Zweifel, daß inzwischen große, schwarze Wolken über den kleinen Landkirchen Frankreichs hängen.“
Das erklärte die Pariser Tageszeitung ‘Le Figaro’ am 18. Mai.
In Frankreich gibt es etwa 15.000 Landkirchen. 2.800 von ihnen sind bedroht. Zu dieser Erkenntnis kam ein Bericht des Französischen Senates.
Die katholischen Kirchen, die vor 1905 gebaut wurden, gehören in Frankreich dem Staat und müssen von ihm unterhalten werden.
Die Bürgermeister spielen darum mehr und mehr mit dem Gedanken, Kirchen abzureißen, weil ihr Unterhalt oder ihre Restauration zu teuer sind.
Christian Prunier, der Webmaster der französischen Kirchen-Homepage ‘clochers.org’ erklärt, daß es einfach ist, eine Kirche abzureißen.
Man müsse das Gebäude nur zwanzig Jahre lang verwahrlosen lassen und es dann mit roten Absperrungen umgeben, um die Gefahrenzone zu markieren:
„Dann ist der Abbruch keine Schande mehr, sondern sogar zu angeraten.“
In der früher sehr katholischen Vendée – einem Departement in Westfrankreich – wurden im 19. Jahrhundert viele Kirchen und Kapellen gebaut.
Jetzt beginnt man damit, sie abzureißen, weil das Geld für ihren Unterhalt fehlt.
Respektvollere Dekonstruktion
Ein Beispiel ist die Pfarrkirche der 1.500-Seelen-Ortschaft Saint-Georges-des-Gardes im westfranzösischen Departement Maine-et-Loire.
Das Gotteshaus wurde im Jahr 1870 errichtet und im vergangenen August abgerissen.
Der Bürgermeister spricht lieber von „Dekonstruktion“. Dieser Begriff sei „respektvoller“.
In seiner Gemeinde gibt es noch eine weitere Kirche. Der Bürgermeister konnte das Geld für die Restauration des abgerissenen Gotteshauses – mehr als eine Million Euro – nicht aufbringen.
Gérald Eloire unternahm alles, um die Zerstörung der Kirche aufzuhalten. Er schrieb einen Offenen Brief an den Bürgermeister, gründete einen Verein und mobilisierte die Medien. Vergebens. Eloire ist ein überzeugter Atheist.
Er siedelte sich im Dorf an, weil er von dem – inzwischen abgerissenen – Kirchengebäude fasziniert war.
An die Stelle des abgerissenen Gotteshauses will der Bürgermeister jetzt ein kleines Gebetshaus im modernen Stil errichten.
Die Kirche von Saint-Georges-des-Gardes dürfte in der Umgebung nicht die einzige bleiben, die abgerissen wird.
Die Gegend ist voller Kirchen, die im 19. Jahrhundert gebaut wurden, als der Glaube blühte und die Bevölkerung wuchs.
Kirche Saint-Martin
Nur 18 Kilometer entfernt befindet sich die Kirche Saint-Martin in der Gemeinde Valanjou. Sie soll ebenfalls abgerissen werden.
Der Klerus stellt dem Ansinnen des Bürgermeisters keinen Widerstand entgegen. Die Messe wird in einer anderen Kirche gelesen. In der Gegend gibt es etwa fünfzig Kapellen, Gebetshäuser oder Kreuzwege.
„Der Kirchenbesuch ist in den letzten zehn Jahren massiv zurückgegangen und die praktizierenden Katholiken akzeptieren die Entscheidung“ – erklärt der Bürgermeister von Valanjou.
In seiner Gegend sei es nicht üblich, Kirchen anzurühren: „selbst wenn die Messe eine entfernte Erinnerung ist“. Aber es gebe keinen anderen Ausweg.
Pfarrkirche Gesté
45 Kilometer weiter befindet sich die 2.500 Seelen Ortschaft Gesté. Dort hat der Gemeinderat gerade beschlossen, die große Pfarrkirche abzureißen. Sie ist das einzige Gotteshaus des Ortes.
Noch wird darin die Messe gelesen. An der Stelle der Kirche will der Bürgermeister einen „Saal mit 500 Plätzen“ errichten.
Er kann unterteilt werden, ist leicht zu heizen und sei für die Jugendlichen anziehend.
Der Pfarrer des Ortes, Hw. Pierre Pouplart, hält sich bedeckt: „Das ist die Sache der Gemeinde. Ich verstehe, daß sie sich über die Unterhaltskosten Sorgen macht.“
Die Kirche gehört zur Diözese Angers. Dort ist Hw. André Boudier zuständig für die kirchliche Kunst. Auch er hat mit dem Abriß keine Probleme:
„Qualitativ hochstehende Kirchen sollen erhalten werden. Bei den anderen muß man einen Abriß akzeptieren, damit an ihrer Stelle Gebäude errichtet werden, die den heutigen Bedürfnissen besser entsprechen.“
© Bild: Etienne Cazin, Creative Commons
„Es gibt keinen Zweifel, daß inzwischen große, schwarze Wolken über den kleinen Landkirchen Frankreichs hängen.“
Das erklärte die Pariser Tageszeitung ‘Le Figaro’ am 18. Mai.
In Frankreich gibt es etwa 15.000 Landkirchen. 2.800 von ihnen sind bedroht. Zu dieser Erkenntnis kam ein Bericht des Französischen Senates.
Die katholischen Kirchen, die vor 1905 gebaut wurden, gehören in Frankreich dem Staat und müssen von ihm unterhalten werden.
Die Bürgermeister spielen darum mehr und mehr mit dem Gedanken, Kirchen abzureißen, weil ihr Unterhalt oder ihre Restauration zu teuer sind.
Christian Prunier, der Webmaster der französischen Kirchen-Homepage ‘clochers.org’ erklärt, daß es einfach ist, eine Kirche abzureißen.
Man müsse das Gebäude nur zwanzig Jahre lang verwahrlosen lassen und es dann mit roten Absperrungen umgeben, um die Gefahrenzone zu markieren:
„Dann ist der Abbruch keine Schande mehr, sondern sogar zu angeraten.“
In der früher sehr katholischen Vendée – einem Departement in Westfrankreich – wurden im 19. Jahrhundert viele Kirchen und Kapellen gebaut.
Jetzt beginnt man damit, sie abzureißen, weil das Geld für ihren Unterhalt fehlt.
Respektvollere Dekonstruktion
Ein Beispiel ist die Pfarrkirche der 1.500-Seelen-Ortschaft Saint-Georges-des-Gardes im westfranzösischen Departement Maine-et-Loire.
Das Gotteshaus wurde im Jahr 1870 errichtet und im vergangenen August abgerissen.
Der Bürgermeister spricht lieber von „Dekonstruktion“. Dieser Begriff sei „respektvoller“.
In seiner Gemeinde gibt es noch eine weitere Kirche. Der Bürgermeister konnte das Geld für die Restauration des abgerissenen Gotteshauses – mehr als eine Million Euro – nicht aufbringen.
Gérald Eloire unternahm alles, um die Zerstörung der Kirche aufzuhalten. Er schrieb einen Offenen Brief an den Bürgermeister, gründete einen Verein und mobilisierte die Medien. Vergebens. Eloire ist ein überzeugter Atheist.
Er siedelte sich im Dorf an, weil er von dem – inzwischen abgerissenen – Kirchengebäude fasziniert war.
An die Stelle des abgerissenen Gotteshauses will der Bürgermeister jetzt ein kleines Gebetshaus im modernen Stil errichten.
Die Kirche von Saint-Georges-des-Gardes dürfte in der Umgebung nicht die einzige bleiben, die abgerissen wird.
Die Gegend ist voller Kirchen, die im 19. Jahrhundert gebaut wurden, als der Glaube blühte und die Bevölkerung wuchs.
Kirche Saint-Martin
Nur 18 Kilometer entfernt befindet sich die Kirche Saint-Martin in der Gemeinde Valanjou. Sie soll ebenfalls abgerissen werden.
Der Klerus stellt dem Ansinnen des Bürgermeisters keinen Widerstand entgegen. Die Messe wird in einer anderen Kirche gelesen. In der Gegend gibt es etwa fünfzig Kapellen, Gebetshäuser oder Kreuzwege.
„Der Kirchenbesuch ist in den letzten zehn Jahren massiv zurückgegangen und die praktizierenden Katholiken akzeptieren die Entscheidung“ – erklärt der Bürgermeister von Valanjou.
In seiner Gegend sei es nicht üblich, Kirchen anzurühren: „selbst wenn die Messe eine entfernte Erinnerung ist“. Aber es gebe keinen anderen Ausweg.
Pfarrkirche Gesté
45 Kilometer weiter befindet sich die 2.500 Seelen Ortschaft Gesté. Dort hat der Gemeinderat gerade beschlossen, die große Pfarrkirche abzureißen. Sie ist das einzige Gotteshaus des Ortes.
Noch wird darin die Messe gelesen. An der Stelle der Kirche will der Bürgermeister einen „Saal mit 500 Plätzen“ errichten.
Er kann unterteilt werden, ist leicht zu heizen und sei für die Jugendlichen anziehend.
Der Pfarrer des Ortes, Hw. Pierre Pouplart, hält sich bedeckt: „Das ist die Sache der Gemeinde. Ich verstehe, daß sie sich über die Unterhaltskosten Sorgen macht.“
Die Kirche gehört zur Diözese Angers. Dort ist Hw. André Boudier zuständig für die kirchliche Kunst. Auch er hat mit dem Abriß keine Probleme:
„Qualitativ hochstehende Kirchen sollen erhalten werden. Bei den anderen muß man einen Abriß akzeptieren, damit an ihrer Stelle Gebäude errichtet werden, die den heutigen Bedürfnissen besser entsprechen.“
© Bild: Etienne Cazin, Creative Commons
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Donnerstag, 14. Juni 2007 16:00
Czibo Nieznany: Müller
Ich wette, das hängt mit der päpstlichen Unfehlbarkeit zusammen, zunehmend auch von der breiten Masse in Anspruch genommen wird. Unwissenheit zugeben, nachdem man zuvor lautstark herumproletet hat, könnte als große Peinlichkeit missverstanden werden und der möchten sich auch Katholibane nicht aussetzen und braucht sich deshalb auch nicht so tief zu bücken. Wäre das eine akzeptable Erklärung?
Mittwoch, 13. Juni 2007 13:54
Athanasius: @Müller
Ich weiss sehr wohl, was mensa bedeutet. Wie kommen Sie darauf, dass ich das nicht wüsste. Nur von mensa
zu sprechen unter Ausschluss des Begriffes altáre ist und bleibt protestantisch. Natürlich ist der katholische
Altar auch eine mensa. Der Altar ist ja Opfertisch, so wie der Tisch des Zönakels 33 A.D. vom Herrn zum
Opfertische gemacht wurde durch die Einsetzung und Gegenwärtigsetzung Seines heiligen eucharistischen
und sühnenden Opfers.
Dass die angeblichen „Deutschen Katholiken“ und ihre Führer heute wohl zu einem grossen Teil zu Neo-Protestanten geworden sind, ist einfach die Tatsache. Die Transsubstantiation wird geleugnet, bekämpft und das ministerielle, sakramentelle Priestertum verworfen. Das ist einfach Neo-Protestantismus. Alle Prophezeiungen – nüchterne Feststelungen – Erzbischof Lefebvres diesbezüglich sind Wahrheit geworden: „Dieser [neue] Ritus wird keinen einzigen Protestanten zur Katholischen Kirche führen, sondern Millionen von Katholiken zu Protestanten machen.“ (Aus: Offener Brief an die ratlosen Katholiken)
Dass die angeblichen „Deutschen Katholiken“ und ihre Führer heute wohl zu einem grossen Teil zu Neo-Protestanten geworden sind, ist einfach die Tatsache. Die Transsubstantiation wird geleugnet, bekämpft und das ministerielle, sakramentelle Priestertum verworfen. Das ist einfach Neo-Protestantismus. Alle Prophezeiungen – nüchterne Feststelungen – Erzbischof Lefebvres diesbezüglich sind Wahrheit geworden: „Dieser [neue] Ritus wird keinen einzigen Protestanten zur Katholischen Kirche führen, sondern Millionen von Katholiken zu Protestanten machen.“ (Aus: Offener Brief an die ratlosen Katholiken)
Mittwoch, 13. Juni 2007 12:26
Müller: Schon ulkig…
… da ertappt man die traditionsbewussten, alles wissenden, pius-bruderschafts-anhängenden Kameradinnen
und Kameraden hier bei einem Fehler (was „Mensa“ beduetet, ist ja schon mehrfach korrekt gegen die ultrakorrekten
Traditionalisten heruasgestellt worde), da entschuldigen sie sich nicht für ihre Unwissenheit, sondern
fabulieren anderweitig weiter.
Echt witzig, wie peinlich die Unwissenheit zur Schau gestellt wird!
Echt witzig, wie peinlich die Unwissenheit zur Schau gestellt wird!
Mittwoch, 13. Juni 2007 11:26
Athanasius: @Dismas
Das Problem besteht darin, dass die Bischöfe und Pfarrer sich nicht mehr als Seelsorger, Diener der Heiligkeit,
Hirten und Apostel verstehen, sondern als bezahlte Lehrkräfte in einem bürokratischen Apparat. Ohne
Glaube gibt es keinen Grund um die Gott geweihten Kirchen zu erhalten, auch wenn dies bedeutet, dass sie
wegen Geldmangel ein Paar Jahre verwahrlost werden. Aber heute wird in der BRD sowie in Frankreich absichtlich
verwahrlost um abreissen zu können, um Geld wird nicht mehr gebettelt bei der Regierung, und eine Lobby
für Kirchenerhalt ist ja nicht interessant, lieber hat man mehr Geld um noch mehr liturgische und theologische
Experimente abzuhalten. Dass die Leute dabei aus der Kirche wegrutschen und auch wegbleiben, ist diesen
egal.
Wenn im verarmten 19. Jahrhundert in Frankreich die mittelalterlichen Kirchen – soweit sie nicht schon als Klosterkirchen und Abteien durch die Hand der freimaurerischen Revolutionären abgebrannt bzw. vernichtet worden waren – restaurieren und für Gebrauch geeignet halten konnte, aber heute in diesem sehr reichen Europa nicht mehr behalten wíll, dann kann man nur die totale Apostasie des Kontinentes schlussfolgern. Dank der Konzilskirche und diejenigen modernistischen Bischöfen.
Und ich sage es vor allem als Kulturliebender Mensch, dass ich diese Vernichtung bedauere. Noch nicht einmal als Römischer TraditionsKatholik, da in Frankreich diese Kirchen leider durch die Novus Ordo-Missbräuche schon geschändet worden sind seit 40 Jahren.
Wenn im verarmten 19. Jahrhundert in Frankreich die mittelalterlichen Kirchen – soweit sie nicht schon als Klosterkirchen und Abteien durch die Hand der freimaurerischen Revolutionären abgebrannt bzw. vernichtet worden waren – restaurieren und für Gebrauch geeignet halten konnte, aber heute in diesem sehr reichen Europa nicht mehr behalten wíll, dann kann man nur die totale Apostasie des Kontinentes schlussfolgern. Dank der Konzilskirche und diejenigen modernistischen Bischöfen.
Und ich sage es vor allem als Kulturliebender Mensch, dass ich diese Vernichtung bedauere. Noch nicht einmal als Römischer TraditionsKatholik, da in Frankreich diese Kirchen leider durch die Novus Ordo-Missbräuche schon geschändet worden sind seit 40 Jahren.
Mittwoch, 13. Juni 2007 10:37
Dismas: Bischof aus Essen Dr. Felix Genn als „Titularbischof“ einstellen denn es geht ums goldene Kalb
Wenn Herr Bischof Dr. Felix Genn aus Essen mit seinem eiskalten Abriss-Generalvikar Hans-Werner Thönnes
dort in Frankreich vor Ort wäre, dann gäbe es die meisten Kirchen schon gar nicht mehr. Im Bistum Essen
sollen schließlich viele Kirche fallen oder zu Altenheimen umgebaut werden. Es geht um das goldene Kalb
nicht um die Rettung von Seelen. Gläubige im Bistum Essen beten für diese beiden „hochbezahlten Kirchenfunktionäre“
damit diese Bekehrung erfahren mögen.
Anstelle Katechese zu betreiben und vor Ort einzutreten für den Erhalt/Ausbreitung des christlichen Glaubens – ist das Bistum Essen auf Rückzug gegangen. Herr Genn, den man so gut wie gar nicht zu Gesicht bekommt, höchstens in seinem Garten, weiss leider nicht welche Verantwortung er als „Bischof“(?) hat.
Caritas Christi urget me – das zu schreiben!
Anstelle Katechese zu betreiben und vor Ort einzutreten für den Erhalt/Ausbreitung des christlichen Glaubens – ist das Bistum Essen auf Rückzug gegangen. Herr Genn, den man so gut wie gar nicht zu Gesicht bekommt, höchstens in seinem Garten, weiss leider nicht welche Verantwortung er als „Bischof“(?) hat.
Caritas Christi urget me – das zu schreiben!
Mittwoch, 13. Juni 2007 09:55
Sirilo: @ruhrgebietler
Sie sind nicht verpflichtet, Ihre Unwissenheit hier bei Kreuz.net demonstrativ zur Schau zu stellen und
dann noch bei anderen gleichartige Unwissenheit zu vermuten. Natürlich weiß ich, was „Mensa“ im Universitätsbetrieb
bedeutet, da ich selber an der Uni studiert habe.
Aber wenn Sie einmal ein gutes Nachschlagewerk zu Rate ziehen, können Sie Neues lernen. Der Duden informiert z.B., daß „Mensa“ (von lateinisch „mensa“ = Tisch) auch „Altarplatte“ bedeutet; Brockhaus Deutsches Wörterbuch erklärt, daß „Mensa“ in der katholischen Kirche „Altartisch“ bedeutet. Und falls Sie gar zur Brockhaus-Enzyklopädie greifen sollten, dann erfahren Sie über das Wort „Mensa“:
„christliche Liturgie: *Mensa Domini* (‘Tisch des Herrn’), die Altarplatte, die nach kath. Kirchenrecht möglichst aus einem einzigen, unbeschädigten Naturstein bestehen soll. – Die Mensa ist seit dem 5. Jh. bekannt, früheste Beispiele finden sich in Frankreich. Nach ursprünglich runden oder quadratischen Formen wurde bald die rechteckige Mensa kanonisch. Heute ist die Form nicht mehr vorgeschrieben.“
Aber wenn Sie einmal ein gutes Nachschlagewerk zu Rate ziehen, können Sie Neues lernen. Der Duden informiert z.B., daß „Mensa“ (von lateinisch „mensa“ = Tisch) auch „Altarplatte“ bedeutet; Brockhaus Deutsches Wörterbuch erklärt, daß „Mensa“ in der katholischen Kirche „Altartisch“ bedeutet. Und falls Sie gar zur Brockhaus-Enzyklopädie greifen sollten, dann erfahren Sie über das Wort „Mensa“:
„christliche Liturgie: *Mensa Domini* (‘Tisch des Herrn’), die Altarplatte, die nach kath. Kirchenrecht möglichst aus einem einzigen, unbeschädigten Naturstein bestehen soll. – Die Mensa ist seit dem 5. Jh. bekannt, früheste Beispiele finden sich in Frankreich. Nach ursprünglich runden oder quadratischen Formen wurde bald die rechteckige Mensa kanonisch. Heute ist die Form nicht mehr vorgeschrieben.“
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