Rom und der Bischof wollen sie auflösen. Jetzt haben sie eine weitere Niederlage einstecken müssen. Doch eine verlorene Schlacht ist noch kein verlorener Krieg.
Im Karmelitinnenkloster Zweifall fehlen die Novizinnen – im weißen Schleier
(kreuz.net) Im Jahr 1955 wurde das Karmelitinnenkloster Maria Königin in Zweifall im Bistum Aachen gegründet.
Im Januar 2006 ordnete die vatikanische Ordenskongregation die Auflösung des Klosters an.
Grund: mangelnder
Nachwuchs. Doch die drei Nonnen, die sich gegenwärtig im Kloster befinden, wehren sich wie Löwinnen
gegen die Auflösungsabsichten ihrer kirchlichen Oberen.
Bei der seit Jahren andauernden Auseinandersetzung
mit ihren kirchlichen Vorgesetzten riefen sie sogar die Polizei zu Hilfe.
Gegen Auflösungsbefehl appellierten
sie beim obersten kirchlichen Gerichtshof in Rom – der Signatura Apostolica.
Jetzt wurde bekannt, daß
ihre Berufung Anfang Mai abgewiesen wurde.
Das berichtete die ‘Aachener Zeitung’ gestern nachmittag auf
ihrer Webseite.
Damit sind die Nonnen mit ihrem Versuch gescheitert, die von der päpstlichen Ordenskongregation
angeordnete Aufhebung des Klosters auf höchster kirchenrechtlicher Ebene anzufechten.
Schwester Maria
Regina:
„Wieder einmal wählt der Bischof den Schritt in die Öffentlichkeit, statt mit uns zu sprechen.“
Die Ordenskongregation hatte erklärt, daß das Kloster mit damals vier Schwestern nicht in der Lage sei,
sich selbst zu versorgen.
Die Klosterfrauen bestreiten das und verweisen auf ihre einträgliche Hostienbäckerei,
die ihnen ein ausreichendes Auskommen biete.
Bei ihrem Protest gegen die Klosterschließung werden die
Nonnen nach eigenen Angaben von vielen Gläubigen aus der Umgebung unterstützt.
Schwester Maria Regina
(55) – die bisherige Subpriorin des Klosters – zeigt sich unbeeindruckt: „Wir bleiben vor Ort“ – erklärte
sie am Montag vor der ‘Aachener Zeitung’.
Die Klosterfrau zeigte sich empört, daß das Bistum Aachen
die Gemeinschaft nicht von dem Beschluß der Apostolischen Signatur informiert habe:
„Wieder einmal wählt
der Bischof den Schritt in die Öffentlichkeit, statt mit uns zu sprechen.“
Dies gelte auch hinsichtlich
der weiteren Gottesdienstordnung in Zweifall.
Nach der Versetzung des Ortspfarrers von Vicht und Zweifall,
Hw. Hans Doncks (63), gibt es wochentags keine Messen mehr in der Klosterkapelle.
Den Gottesdienst am
Sonntag um 8.00 Uhr werden nach einer Erklärung des Bistums die überalterten Spiritanerpatres aus Würselen-Broich –
etwa dreißig Kilometer entfernt – übernehmen.
Wie das Bistum jetzt gegen die Nonne vorgehen will, bleibt
unklar. Man bemühe sich weiterhin um eine einvernehmliche Lösung.
Die Schwestern hatten dem zuständigen
Bistums-Beauftragten für das Kloster allerdings Hausverbot erteilt.
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Kein Wunder! Nachwuchsmangel – ist das denn ein Wunder? Das ist das Resultat der Irrtümer aus Vatikan
II. Der Habit und die Ordensfrau sind aus dem Straßenbild verschwunden, und damit auch aus dem Sinn der
Menschen. Stattdessen orientieren sich junge Frauen an grenzenlosem Hedonismus, Unkeuschheit und anderen
Irrungen unsere Zeit. Der Weg ins Kloster muss für junge Frauen wieder eine sichtbare Option werden.
Dazu braucht es Vorbilder.
So ein Ungehorsam aber auch … Sie zeihen die Schwestern ungehorsam? Ergraute Damen, die gewiss mehr
für den Nächsten tun, als manche in dieser Kirche je getan haben? Im Ungehorsam ist doch die kath. Kirche
führend; denn dem Evangelium nach könnte sie „den Laden“ dicht machen. Ich glaube, das Schlimmste, was
den meisten Päpsten und ihrem satten Gefolge passieren könnte, wäre, wenn das, was in den Evangelien
steht, wahr würde. Die Schwestern sollten vor diesem antichristlichen Machtgebilde nicht kapitulieren!
Die Inquisition brauchen sie ja (noch) nicht zu fürchten. Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur
Pflicht. Hostien marsch!
@czibo: das kann man wohl leider so sagen. Vorher kamen dort viele Menschen hin, die Pilgermessen wurden
von wechselnden Zelebranten gehalten. aber seit die Benediktiner dort sind, mit ihrem „ehrwürdigen“ lateinischen
Ritus und ihrer Strenge allen Pilgergruppen gegenüber, haben die Pilgerfahrten und Ligerzahlen stark
abgenommen.
@Zu den Vorpostern: Da ich hier der Propaganda bezichtigt wurde, was schon eine unverschämtheit ist,
nenne ich gerne den Namen des Priorates Gräfinthal im Bistum Speyer, das vor einigen Jahren von Benediktinern
wieder besiedelt wurde, Heute kommen so gut wie keine Pilger mehr dorthin.
@Gotthard… Du pflegst doch auch Dein Ego, also tu doch nicht so empörlich. Diese Schwestern sind eben
erregt und gefährlich, weil man sie aus der angestammten Wohnhöhle vertreiben will. Du würdest Dich
wahrscheinlich garnicht in die Nähe trauen, bei all dem Küchengeschirr und dem Hostiengebäck was Dir
links und rechts um die Ohren pfeift.
@Juergen Was die treiben ist reiner Ungehorsam. Eine glasklare Analyse! Man braucht sich aber nicht sorgen,
da der Großteil der Kirchenhierarchen Papst Pauls VI. Zerstörungsbefehlen (1963-1978) bereitwillig und
gutgläubig Folge geleistet hat. Da kommt es auf ein einziges Ordenshaus im Bistum Aachen auch nicht mehr
drauf an. Genauso wie es irrelevant zu nennen ist, Hitlers berühmten „Nerobefehl“ zu befolgen oder zu
ignorieren, wenn es bereits Mai 1945 ist – und den haben wir für die Amtskirche in Deutschland.
Dekret Das Auflösungsdekret stammt bereits aus dem Jahre 2004!!!!!!!!! Warum geben diese Schwestern ihr
Gemeinschaftsleben an dieser Stelle nicht auf und verkaufen das Anwesen? Mit dem Erlös könnten sie aufstrebenden
Schwesterngemeinschaften in Afrika oder Asien wichtige Hilfen geben – die aus Geldmangel Postulantinnen
abweisen müssen! Diese Damen pflegen ihr EGO – ob das der hl. Theresia gefallen wird?
Ungehorsam Wenn da Kloster aufgelöst werden soll und alle innerkirchlichen Rechtsmittel ausgeschöpft
sind, haben die Nonnen sich gefälligst der zuständigen Autorität zu beugen. Was die treiben ist reiner
Ungehorsam.
@athanasius wie steht es denn nun mit den finanziellen Interessen des Bistums? Du hast diese doch sooo
vollmundig hier verkündet … ich bin doch für jeden kleinen Hinweis soooo dankbar… bei Deinen Kenntnissen
sollte das nun doch kein Problem sein.
Mutterklöster Dass es bei einzelnen Karmelitinnenniederlassungen auch Mutterklöster gibt, scheint wohl
der Fall zu sein. Meines Wissens ist aber die hier zur Diskussion stehende Niederlassung ein selbständiges
Kloster, so dass erst einmal mit anderen Karmelitinnenklöstern Absprachen für den Fall der Auflösung
getroffen werden müssen, welches Kloster die Schwestern aus dem aufgelösten Kloster aufnimmt. Gäbe
es ein Mutterhaus wäre die Sache ja klar.
Mutterkloster? Müller meint: Blabla! Der Convent ist nicht überlebensfähig. So weit ich weiss, bedeutet
das nicht das sofortige Vollstrecken der todesstrafe, sondern die Schwestern zieht es in ihr Mutterkloster
zurück. So weit ich informiert bin, gibt es bei den Karmelitinnen gar kein Mutterkloster, sondern jeder
Konvent ist selbständig, so dass es nicht wie zum Beispiel bei Franziskanern, Dominikanern und den meisten
Schwesternklongregationen eine Rückkehr in das Mutterhaus oder eine Versetzung in eine andere Niederlassung
gibt, wenn ein Kloster aufgelöst wird. Es hiess ja auch einmal in der Berichterstattung zu diesem Fall,
dass die Klöster die die Schwestern aufnehmen würden, dafür aus dem Vermögen des aufgehobenen Klosters
entschädigt würden.
Propaganda Ist es nicht Propaganda, zu sagen, der Karmel sei nicht überlebensfähig? Die leben doch und
Gott allein weiß, wie lange. Ich habe noch nicht gehört, dass eine Nonne mit Erreichen ihres 75. Lebensjahres
den Ortsbischof ihren Rücktritt anbieten muss. Und die Hostienbäckerei scheint doch den lebensunterhalt
zu sichern.
@Modernistische Propagandalügen Ich habe erlebt, wie ein traditonsreicher Wallfahrtsort von traditionsverbundenen
Altem-Ritus-anhängenden Beneiktinern zugrunde gerichtet wurde. Über solche Propaganda kann man nur lachen!
Wer hat denn unsere Wallfahrtsorte und die Kirche aufgebaut? Und wer hat sie ab 1962 zerstört? Mit einem
breiten Beichtangebot und der hl. Messe kann man gar nichts zerstören – nur mit den modernistischen Lügen
gegen die Wahrheit des Evangeliums und der Kirche!
Antwort Ich habe erlebt, wie ein traditonsreicher Wallfahrtsort von traditionsverbundenen Altem-Ritus-anhängenden
Beneiktinern zugrunde gerichtet wurde. Name, Namen der Benediktiner, Ortsname und Bistumsname bekanntmachen
bitte. Das können Sie aber nicht. Diese Geschichte ist von Ihnen einfach an den Haaren aus dem Lügentrommel
herbeigezogen. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es nicht nur im alten Ritus neue Ordensniederlassungen
gibt. Auch in der einen Kirche gottes mit ihrem sichtbaren Oberhaupt in rom blühen viele Orden, in Polen,
Kroatioen, Slowenien, in Afrika und anderswo. Dafür braucht man keine alten Riten. Dafür braucht man
eine Berufung. „Im alten Ritus“ bin ich nicht, sondern in der Römisch-Katholischen Kirche. Die Kirche
Roms hat als ihren Ritus seit jeher den Römischen Ritus, und der Novus Ordo Missae ist keine Edition
des Römischen Ritus. Zu den bejubelten Gemeinschaften in Polen und Afrika: die fallen auch runter, ernähren
sich auch noch auf dem Boden der vór dem Konzil gelegt wurde, existieren trotz – nicht dank – des Novus
Ordo Missae und des theologischen Modernismus. Und auch dort werden sie immer schwächer unter Druck des
Ökumenismus, des intraekklesialen Liberalismus, und des theologischen Modernismus der Seminarsprösslinge.
Und seit wann kann man den „alten Ritus“, die „Papstmesse“ (so Lutheraner), vom Römischen Pontifex im
Vatikan trennen? Geht nicht.
@Werter Athanasius: Vielleicht hätte ich meine einlassung in der Art eines Comics bebildern sollen, damit
Sie verstehen, was ich schrieb. Ich habe überhaupt nichts von finanzen geschrieben, das stammt von Ihnen.
Das ist wieder typisches Geschreibsel, man vermutet, die Diözese, könnte, würde, täte, … Blabla!
Der Convent ist nicht überlebensfähig. So weit ich weiss, bedeutet das nicht das sofortige Vollstrecken
der todesstrafe, sondern die Schwestern zieht es in ihr Mutterkloster zurück. Sie bejubeln die neuen
Ordensniederlassungen der Bruderschafts-Benediktiner? Nun, das gönne ich Ihnen. Ich habe erlebt, wie
ein traditonsreicher Wallfahrtsort von traditionsverbundenen Altem-Ritus-anhängenden Beneiktinern zugrunde
gerichtet wurde. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es nicht nur im alten Ritus neue Ordensniederlassungen
gibt. Auch in der einen Kirche gottes mit ihrem sichtbaren Oberhaupt in rom blühen viele Orden, in Polen,
Kroatioen, Slowenien, in Afrika und anderswo. Dafür braucht man keine alten Riten. Dafür braucht man
eine Berufung. Was sagen Sie denn zu meiner einlassung bezüglich einer demütigen Clarissen-Kapuzinerin?
@athanasius verteidigt die finanziellen Interessen der Diözese Aachen. Wie kann ein Bistum finanzielle
Interessen an einer Immobilie haben, die ihr nicht gehört?
Ja der alte Müller is wieder doa Das Schliessen eines Klosters ist tatsächlich Sünde. Es ist gar nicht
„der Weg des Herrn“ um Geld riechenden Ordensleitungen und Bistümern nachzugeben und ein Klöster – ein
Beispiel und Leuchtturm – aufzugeben und anderswo in einem Laienheim sitzen zu gehen. Hätten die Brüder
und Schwestern 1905 in Frankreich auch alle aufgeben sollen, weil die Regierung die Schliessung aller
Klöster befahl? Müller verteidigt die finanziellen Interessen der Diözese Aachen. Diese sind aber nicht
die Interessen und der Kern der hl. röm.-kath. Kirche. Mit Gebet und Busse wird diese kleine Gemeinschaft –
wenn sie sich der römisch-katholischen Traditionsbewegung anschliesst – blühen. Sie sollten nicht aufgeben.
Niemals. Klösterschliessungen ohne Alternative und zur Reduktion der Gebetshäuser, mit dieser Absicht
und finanziellem Geruch, dürfen nicht toleriert werden. Das hat mit der Piusbruderschaft nichts zu tun.
Fremd ist aber schon, dass die Diözese Aachen und die Novus Ordo-Gemeinschaften ihre Kirchen und Klöster
gerne und mit Jubel verkaufen bzw. auflösen, während die Piusbruderschaft (FSSPX) neue Kirchen und Kapellen
baut und im Bistum Aachen bei Monschau das Kloster Reichenstein mit Benediktinern wiederbeleben wird im
nächsten Jahre. Das beweist schon, wo es Wachstum und die wahre Erneuerung geistigen, aber vor allem
römisch-katholischen Lebens gibt. Leider oft nicht mehr in den apparatchnikisierten Amtskirchenstrukturen.
Das hat mit Ungehorsam nicht zu tun, sondern mit Treue zu Päpsten
@zu den „Schwestern“: Man stelle sich vor, Pius-Schwestern oder Töchter Lefebvres würden sich gegen
so etwas wehren, kaum auszudenken, sie würden sich Williamson oder Fellay entgegenstellen. Zu den ehrwürdigen
Schwestern nur so viel: Ich sprach vor einigen Jahren mit der Priorin eines Clarissen-Klosters. Mutter
Benedikta sagte damals sinngemäß: „Unser kloster wird aus Nachwuchsmangel in einigen wenigen Jahren
geschlossen werden.“ Daraufhin wollte ixch von ihr wissen: „Stimmt Sie das denn nicht traurig, irgend
wann einmal hier das Licht ausmachen zu müssen?“ M. Benedikta: „Wissen Sie, der Herr hat uns in die Nachfolge
der hl. Clara berufen. Wir haben als Orden über hunderte von Jahren treu unseren Dienst versehen. Heute
wählt der Herr andere Wege, wir haben unseren Dienst getan, darüber können wir uns freuen. Für uns
geht es dann anderswo weiter.“ Das ist Demut! Das ist Einsicht! Da spricht der Heilige Geist. Wer die
ehrwürdigen Schwestern aus Zewifall betrachtet, wundert sich, warum diese „jungen Schwestern“, die doch
in der Blüte ihres Lebens stehen, sich so schwer tun. Das mindestmaß der Größe eines Karmels ist mit
drei Schwestern erreicht, ihr Altersdurchschnitt zeigt, dass keine zukunft im Karmel Zweifall möglich
ist. Das ist keinselbstbewußtes Auftreten gegen den Bischof! es ist faszinierend, dass mit dem Alter
die Sinne nachlassen, nur der Altersstarrsinn nimmt überproportional zu.
nur Unfug! 1. Das Bistum kann mit der Immobilie nichts anfangen. Sie gehört nicht dem Bistum – sondern
dem Orden. 2. Der Auflösungsbeschluss kam von der Ordensleitung. 3. Der Kovent ist objektiv nicht mehr
lebensfähig. Klöster kommen und gehen … Konvente kommen und gehen … worin besteht das Problem? Die
drei renitenten Nonnen sollten aufgeben – das Anwesen verkaufen und einer Ordensgemeinschaft in Afrika
das Geld zur Verfügung stellen, die aus Geldmangel nicht alle Bewerberinnen aufnehmen kann.
die Karmelitinnen Die Piusbruderschaft kann sie retten. Sie brauchen Seelsorger, nicht politische Bischöfe,
die nicht mehr an übernatüriches Leben glauben!
das problem der glaubwürdigkeit … besteht für mich darin, dass ja das Gerücht existiert, das Bistum
sei scharf auf die Immobilie bzw. das Grundstück. Beim Geld hört bekanntlich der Spass auf.
beide Positionen … … sind an sich nicht haltbar. Wenn Rom eine Entscheidung trifft, soll man sich
daran halten – es sei denn es wäre richtig schlecht und boshaft, wie die Liturgiereform. Andererseits:
solange die Hostienbäckerei das Geld einspielt, sollen sie doch weiterbacken, wie sie lustig sind. Das
hat den Ortsbischof nicht zu interessieren, und Rom eigentlich auch nicht, solange die ihre Rechnungen
zahlen.
Fragezeichen Man kann ein Kloster auflösen, dies aber gegen den Willen der Schwestern zu tun, ist Sünde
Ich zitiere mich selber um meine beiden Gesprächspartner um Auskunft darüber zu bitten, worin der Schwachsinn
bzw. Unsinn bestehen sollte. Das ist mir inhaltlich nicht ganz klar.
unendlich viel Unsinn Wird hier ein Unsinn erzählt. Diese Kommunität ist am Ende … nur die Ordensdamen
sehen es nicht ein. Dunkle Mächte hinter all dem zu vermuten ist toll dreist. Diese Damen haben nichts
mehr von Ordensfrauen in ihrem Verhalten, sondern mehr von eigenwilligen alten Damen… Ich möchte nicht
wissen, wer deren Berater sind… Teresa von Avila wird sich wohl im Grabe erschüttert abwenden…
Sicher den Schwesten gehört meine Sympathie, so zu argumentieren ist aber nicht nur unredlich, sondern
grenzwertig schwachsinnig: Man kann ein Kloster auflösen, dies aber gegen den Willen der Schwestern zu
tun, ist Sünde. Heuchlerisch finde ich auch die folgende Argumentation: Aber wieso sollte die statutengemäße
Aufhebung einer Drei-Frau-Minikommunität die hl. Kirche zerstören? Weil diese durch ihr Klosterleben
sich stellvertretend für die Kirche aufopfern. Wer weiß wie viel diese Dreierkommunität vor dem Herrn
gilt? Stellt nur die gottgegebenen Autoritäten in Frage! Wenn eine Entscheidung nicht grob ungerecht
ist, dann ist sie zu akzeptieren. Freilich sollte es sich heute schon rumgesprochen haben, dass man mit
einem kooperativen Führungsstil weiterkommt. Ob die Schwestern richtig rechnen können, das sein noch
mal dahingestellt. Fürs Leben reicht die Hostienbäckerei beispielsweise nur, wenn auch das Heizöl für
das große Gebäude bezahlt werden kann.
@maledica Ja, wenn direkt eine Sünde befohlen wird. Dies ist jedoch nicht geschehen. Man knn ein Kloster
auflösen, dies aber gegen den Willen der Schwestern zu tun, ist Sünde
Vielleicht gibt es ja auch schon einen Interessenten für das Klostergebäude, der wieder abspringt, wenn
das Kloster nicht bis Ende des Jahres frei ist oder so. Ich bin bei den kirchlichen Autoritäten mittlerweile
extrem bösgläubig geworden. Was sich die in letzter Zeit so alles leisteten.
Zerstörung der Kirche @Typ Sehr richtig! Aber wieso sollte die statutengemäße Aufhebung einer Drei-Frau-Minikommunität
die hl. Kirche zerstören? Weil diese durch ihr Klosterleben sich stellvertretend für die Kirche aufopfern.
Wer weiß wie viel diese Dreierkommunität vor dem Herrn gilt?
Lieber Sirilo, Die eigensinnigen Nonnen nachträglich zu Heldinnen im Kampf gegen Papst und Modernismus
hochzujubeln, ist einfach lächerlich. Gehorsamsverweigerung aus persönlicher Bequemlichkeit ist nicht
heldenhaft. Im Grunde haben Sie leider recht. Ob das allerdings der bequemere Weg ist, das sei dahingestellt.
Die Ordenskongregation hatte erklärt, daß das Kloster mit damals vier Schwestern nicht in der Lage sei,
sich selbst zu versorgen. Die Klosterfrauen bestreiten das und verweisen auf ihre einträgliche Hostienbäckerei,
die ihnen ein ausreichendes Auskommen biete. Was ich von hier aus nicht feststellen kann, hier steht Aussage
gegen Aussage, ist ob die Begründung stichhaltig ist. Wenn mit einer vorgeschobenen oder falschen Begründung
ein Verwaltungsakt erlassen wird, dann ist die Rechtmäßigkeit im weltlichen Berich zumindest zweifelhaft.
Guter Stil ist das aber ungeachtet der juristischen Implikationen aber in keinem Fall. Die Akzeptanz wird
aber in jedem Fall gegen Null gehen, weil man das Vorgehen als ungerecht empfindet. In der Vergangenheit
haben wir ja schon öfter kirchliche Entscheidungen erlebt, die von einer kaum zu überbietenden Arroganz
gezeichnet waren.
@Athanasius Sie bedienen sich der manipulativen Methode, in der Diskussion vom eigentlichen Thema abzulenken
und zig andere Fälle und Vorkommnisse anzuführen, mit denen Sie dann in einer Art Analogieschluß Ihren
Standpunkt beweisen wollen. Das funktioniert aber nicht. Im vorliegenden Fall geht es nicht um eine Oberin,
die sich einen Mercedes kaufen will, oder um Arianismus, Protestantismus oder Josephinismus. Es geht darum:
Ein Orden will eines seiner Klöster auflösen, weil die Kommunität zu klein geworden ist. Die Kommnutität
will aber ihr gemütliches Nest nicht aufgeben und verweigert der Ordensleitung den Gehorsam. Sie verweigern
ihn auch gegenüber dem Bischöf, der römischen Kongegration und dem höchsten Gericht der Apostolischen
Signatur. Dabei geht es nicht um Glaubensfragen (sonst wären die Ordensdamen ja schon längst in eine
andere Kirche umgewechselt), es geht einfach ums „Hier bleiben wir, basta, und niemand hat uns etwas zu
sagen“. Die eigensinnigen Nonnen nachträglich zu Heldinnen im Kampf gegen Papst und Modernismus hochzujubeln,
ist einfach lächerlich. Gehorsamsverweigerung aus persönlicher Bequemlichkeit ist nicht heldenhaft.
Gehorsam ist für die Piusbruderschaft nun mal ein Fremdwort. Diese legt ALLES nach ihrer Facon aus. Wahre
Demut und Gehorsam ist jedoch zu finden bei den mit Rom verbundenen Gemeinschaften, welche die Messe aller
Zeiten lesen und die Schmach von manch bischöflichen Entscheidungen demütig und geduldig ertragen. Diese
sind wahrhaftig katholisch. Von der FSSPX kann man dies nicht behaupten, da diese ja das Sola-Traditio-Dogma
verkündet haben. Ach, die böse FSSP, IPN, ICKH sind natürlich alle Verräter, die nur aus Nostalgiegründen
die Messe lesen.
#20 AthanasiusII 19:31:47 | Dienstag, 12. Juni 2007
Vernichtung durch Gehorsam Schon öfters – und nicht nur in der heutigen seit 40 Jahren dauernden Modernismuskrise
und -Machtergreifung – gab es Beispiele wo man versuchte mit dem Argument „Gehorsam!“ die Römisch-Katholische
Kirche und die Klöster zu vernichten. Im Arianismus sagte man den Orthodoxen Gläubigen, sie müssten
sich anpassen und ihrem (arianischen) Bischof gehorchen. In der sog. Reformation beschworen viele Pfarrer
ihre noch katholische Herden, dass sie den Protestantismus annehmen müssten, aus Gehorsam dem „göttlich
eingesetzten, rechtmässigen“ Fürsten von N. zu N. gegenüber. In der Zeit des „aufgeklärten“ Joseph
II. im 18. Jh. ging es genauso. Heinrich VIII. vernichtete in England nach 1534 die Klöster und Romtreuen
Kongregationen auch im Namen des „Gehorsams“. Heilige haben damals nicht blind gehorcht und vernichten
lassen, sondern sind der Suprema Lex: Salus Animarum, nachgefolgt. Die Modernisten – obwohl sie selbst
nie gehorchen und aus Gehorsam und Revolution geboren sind – zwingen traditionsverbundene Katholiken und
gute Ordensgemeinschaften schon seit Jahrzehten auch vom vatikanischen leider infiltrierten Kurienapparat
aus, das katholische Leben in Familie, Pfarreie und Kloster aufzugeben. Wer sich weigerte (z.B. Erzbischof
Marcel Lefebvre CSSp) wurde vertrieben, ausgegrenzt und direkt als „Schismatiker“ und „Ungehorsamer!“
verleumdet und isoliert. Aber illegitimen Anordnungen zur Zerstörung darf ein Katholik nie folgen! Niemals!
Gehorsam und Zerstörung Hat Erzbischof Levebvre recht, wenn er bei dieser gigantischen Glaubenszerstörung
dazu aufruft, den Gehorsam zu verweigern? Zitate: „Man möchte, daß auch wir bei dieser Zerstörung der
Kirche mithelfen, bei dieser Verbrüderung, die einfach ein reiner Ehebruch der Kirche ist. Wir wollen
aber keine Ehebrecher sein. Wir wollen unseren katholischen Glauben bewahren. Deshalb verweigern wir die
Mitwirkung an der Zerstörung der Kirche. Wir weigern uns am Verfall des Glaubens mitzuwirken, am allgemeinen
Abfall vom Glauben! […] Wir sind uns vollkommen im Klaren darüber, daß in Rom eine teuflische Hand
am Werk ist, die von uns im Gehorsam die Zerstörung der Kirche verlangt. Deshalb haben wir das Recht
und die Pflicht, diesen Gehorsam zu verweigern. […] Meine geliebten Freunde, wer immer wir auch sein
mögen: Wenn wir katholisch bleiben wollen, wenn wir wollen, daß die katholische Kirche fortbesteht,
haben wir die Pflicht, die Pflicht sage ich, denen den Gehorsam zu verweigern, die uns in die Zerstörung
der Kirche mit hineinziehen wollen. Wir haben die Pflicht, uns von jeder Zerstörung der Kirche fernzuhalten.
Im Gegenteil, wir haben die Pflicht, am Bau der Kirche zu arbeiten, geduldig, ruhig und guten Mutes daran
zu arbeiten, am Wiederaufbau der Kirche, an der Erhaltung der Kirche. Jeder von Ihnen kann hier seine
Pflicht erfüllen“
Ungehorsam Nicht alles, was eine Obrigkeit verlangt, kann mit Gehorsam begründet werden. In manchen Fragen
muß man auch der Obrigkeit widerstehen, um demütig und gehorsam zu sein – nämlich Christus selbst gegenüber.
Ja, wenn direkt eine Sünde befohlen wird. Dies ist jedoch nicht geschehen. Der Ungehorsam der Schwestern
ist nicht zu rechtfertigen. Der Ungehorsam der protestantischen Piusbruderschaft ebenfalls nicht. Die
Notstandslüge ist übrigens ausgelutscht! Jetzt macht doch endlich den Schreihals Williamson zum Papst
und setzt ihm die Tiara auf. Das wäre nur konsequent.
@ Rudi Denn keiner, auch kein Papst, der die Universaljurisdiktion besitzt, könnte durch den Gehorsam
verlangen, die hl. Kirche zu zerstören. Sehr richtig! Aber wieso sollte die statutengemäße Aufhebung
einer Drei-Frau-Minikommunität die hl. Kirche zerstören? Das Ordensrecht – und vermutlich auch das Eigenrecht
der betroffenen Damen – kennt m.W. durchaus Mindestgrößen für Kommunitäten. Was hat das mit Kirchenzerstörung
zu tun? Sie werden mir doch wohl zustimmen, dass die Beweislast in diesem Punkt nicht beim Papst und auch
nicht dem Ordensoberen liegt, sondern beim Betroffenen. Und „Ach, also ich finde das doof“ ist eben keine
Rechtfertigung für Ungehorsam. Sonst wäre Gehorsam ja ohnehin obsolet.
Gehorsam Viele Novus Ordo-Katholiken und -Propagandisten hier haben ein falsches Verständnis von Gehorsam.
Eine nationalsozialistische ideologische Doktrin von „Befehl ist Befehl!“ gibt es in der katholischen
Kirche nicht. Gehorsam den Oberen gegenüber geht nicht vor dem Gehorsam dem katholischen, wahren Glauben
gegenüber, sondern der Glaube ist wichtiger. Salus animarum suprema lex – so lehrt die römisch-katholische
Kirche. So wie Nonnen derer Äbtissin eine Abtei auflösen will um für sichselbst eine Villa zu kaufen
und einen Mercedes-Benz, nicht gehorchen dürfen, so dürfen sie dies auch einem Ortsbischof, einer Ordenskongregation
oder einer römischen Dikasterei gegenüber nícht. Was den Seelen schadet, darf nicht gemacht werden,
auch nicht unter Gehorsam. Will ein Fürsterzbischof eine Pfarrkirche vernichten und verkaufen zu eigenem
Gewinne, so darf die Gemeinde nicht gehorchen, weil Unrecht geschieht. Gehorsam gilt nur neutralem und
gerechtem gegenüber. Und tatsächlich würden diese Schwestern sehen wie ihr Konvent wachsen würde,
würden sie ihr Kloster und ihre eigene Tätigkeit mit der Traditionsbewegung (z.B. FSSPX) in Verbindung
setzen und radikal dem bundesdeutschen Novus Ordo-Zirkus „Pfua Di Gott!“ zuwünschen. Kennen Sie aber
die Tradition und die Römischen Katholiken Deutschlands? Wird die Pius X.-Bruderschaft sich mit ihnen
in Kontakt setzen? Vielleicht ist das notwendig. Mögen doch alle Klöster bestehen bleiben und nicht
für Millionengewinn verkauft werden!
@Maledica Anstatt Demut und Gehorsam- Autonomie. Gerade bei solch schmerzlichen Entscheidungen ist der
Gehorsam gefragt- da versagen die Schwestern jämmerlich und natürlich auch die Piusbruderschaft. Nicht
alles, was eine Obrigkeit verlangt, kann mit Gehorsam begründet werden. In manchen Fragen muß man auch
der Obrigkeit widerstehen, um demütig und gehorsam zu sein – nämlich Christus selbst gegenüber. Denn
keiner, auch kein Papst, der die Universaljurisdiktion besitzt, könnte durch den Gehorsam verlangen,
die hl. Kirche zu zerstören. Selbstverschuldete Dummheit und Unwissenheit ist auch gegenüber Gott und
Seiner Kirche eine Sünde.
Was’n das? Die Schwestern sollten zur Römisch-Katholischen Tradition wechseln, und zwar unabhängig.
Das ist natürlich entlarvend. Römisch-katholisch wollen wir sein, aber „unabhängig“, sprich: nicht
dem Papst zugehörig, nicht der kirchlichen Autorität gehorsam, nicht in Einheit mit der Weltkirche.
Wie die Piussekte eben!
unabhängig @Athanasius Ja autonom! Unabhängig von Gott. So machts die Piusbruderschaft. Anstatt Demut
und Gehorsam- Autonomie. Gerade bei solch schmerzlichen Entscheidungen ist der Gehorsam gefragt- da versagen
die Schwestern jämmerlich und natürlich auch die Piusbruderschaft. Nichts weiter als Protestanten
Rückkehr zur Tradition Athanasius hat Recht. Wenn die Schwestern zur Tradition zurückkehren, werden
sie in 10 Jahren den bei weiten jüngsten und Karmelitinnnkonvent Deutschlands haben.
#8 thaumaturgos 18:32:01 | Dienstag, 12. Juni 2007
sollten zur Römisch-Katholischen Tradition wechseln dort werden sie ohne niur gefragt zu werden in einen
kionvent ohne ihre spiritualität gesteckt und dann heissts statt interviews KLAPPE halten! dann gibts
keinen kionflikt, die guten schwestern müssen ja nicht das kloster verlassen, die klausur wurde aufgehoben,
weil sie keinen eigenen priester mehr haben iund nonnen, die gegen den bischof kämpfen sind schon sehr
verwunderlich …
@Athanasius Man kann diese Zuflucht zu den Söhnen Lefebvres angesichts der Verfolgungssituation gegenüber
dem rechten Glauben und gegenüber der katholischen Disziplin nur dringend empfehlen. Denn es ist nicht
die Aufgabe Roms und der Hierarchie, die letzten verbliebenen Überreste des rechtmäßigen Glaubens,
des rechtmäßigen römischen Ritus’ und der rechtmäßigen kirchlichen Disziplin völlig auszurotten.
Die Papstkurie arbeitet offensichtlich gegen den Papst, wie dies bereits alle Paul-VI.-Nachfolgerpäpste
erfahren mußten.
Gelübde des Gehorsams Gelobt man beim Eintritt in einen Orden nicht neben Armut und Keuschheit auch Gehorsam?
Die drei Schwestern wollen aber keinen Gehorsam leisten, nicht dem Orden, nicht dem Bischof und nicht
einmal dem Papst, sondern sich ihr gemütliches kleines Klosternest bewahren, ohne Rücksicht auf Verluste.
Da hat Athanasius schon recht: Wer diese Einstellung zum Gehorsam hat, der paßt besser ins Kielwasser
der FSSPX, die sich auch ihren eigenen Begriff von Gehorsam gebastelt hat.
Die Schwestern sollten zur Römisch-Katholischen Tradition wechseln, und zwar unabhängig. Z.B. Priesterbruderschaft
St. Pius X. Dort wird man dann nicht mehr von modernistischen Strukturen zum Dichtmachen und zum Aufgeben
der Nachfolge Christi gezwungen, sondern unterstützt. Es würden auch gerne junge Mädchen eintreten
aus den traditionskatholischen Familien, Mädchen und Frauen die heute noch fern bleiben wegen des Novus
Ordo-Charakters. Die guten Schwestern sollten sich das vielleicht mal überlegen. Dass es eine Alternative
gibt. Für authentische Römisch-Katholisches Klosterleben. Heute notwendigerweise ausserhalb des Zwanges
der oft praktisch modernistischen Ortsbischöfe und des allzuoft seit dem II. Vatikanum für Liberalismus
und Antiklerikalismus instrumentalisierten Vatikanischen Bürokratie-Apparates. Dann könnten die Schwestern
auch wieder leben wie die Karmelitinnen es seit jeher gemacht haben. Ohne falsches „aggiornamento“ in
Mai-1968-Revolution, sondern nach der römischen und deutschen, vor allem katholischen Weise. Oremus pro
eis.