Heiliges Land
Wie ein Hund im Zwinger
Sind Staat und Gesellschaft in Israel rassistisch geprägt? Von Leo G. Schüchter.
Blick auf den Felsendom in Jerusalem
Blick auf den Felsendom in Jerusalem
© Paolo Massa, Creative Commons
(kreuz.net) Es sei „von allerhöchster Wichtigkeit“, schrieb der spätere US-Präsident Theodore Roosevelt († 1919) im Jahre 1889, daß sein Land von einem „Herrenvolk“ regiert würde – auch wenn dabei die einheimische Bevölkerung „in schreckliches Elend gestürzt“ werden müßte.

Diese Rechtfertigung eines Herrenvolk-Rassismus’ schrieb der Präsident bezüglich der Vertreibung und dem Völkermord an den Indianervölkern Nordamerikas.

Theodore Roosevelt auf Safari
Theodore Roosevelt auf Safari
Theodore Roosevelt stammte aus einer jüdisch- niederländischen Familie von Geschäftsleuten. Er war Mitglied einer lutherischen Religionsgemeinschaft sowie Ehrenmitglied in verschiedenen Freimaurerlogen.

Auf ähnliche Weise wie Roosevelt rechtfertigt der israelische Historiker Benny Morris (59) die anfängliche Verdrängung und spätere gewaltsame Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung in Israel bis 1948:

„Es gibt Fälle, in denen harte und grausame Maßnahmen, die im Lauf der Geschichte ergriffen werden, gerechtfertigt sind, um am Ende ein hohes Ziel zu erreichen.“

Möglicherweise ist es diese Rassismus-Leiche im Keller der Geschichte beider Länder, der die beiden Staaten USA und Israel bis heute zusammenschweißt.

Die Gründung des Staates Israel auf der Grundlage von ethnischen Säuberungen und zionistischen Zielvorstellungen war eine logische Konsequenz der Vorgeschichte, die 1917 mit der Balfour-Erklärung begann, als der britische Außenminister Arthur James Balfour († 1930) in einem Brief dem englischen Zionistenführer Lord Walter Rothschild († 1937) die Schaffung einer jüdischen „Heimstätte“ in Palästina zusicherte.

Der englische Zionistenführer Lionel Walter Rothschild mit seiner Zebra-Kutsche in London
Der englische Zionistenführer Lionel Walter Rothschild mit seiner Zebra-Kutsche in London
Balfour selbst war von dem gleichen Herrenvolk-Rassismus besessen wie Theodor Roosevelt, wenn er notierte:

„Wir weigern uns ganz bewußt und mit Recht, das Prinzip der Selbstbestimmung für die gegenwärtigen Bewohner Palästinas anzuerkennen. Denn die Judenfrage außerhalb Palästinas ist für die ganze Welt von Bedeutung:

Der Zionismus wurzelt in uralten Traditionen, gegenwärtigen Nöten und zukünftigen Hoffnungen, die sehr viel schwerer wiegen als die Wünsche und Vorstellungen der 700.000 Araber, die derzeit dieses alte Land bewohnen.“

Aus diesen Motiven begünstigte die britische Mandatsmacht ab 1919 die jüdische Einwanderung sowie deren eigentumsrechtliche Verwurzelung und ökonomische Ausbreitung in Palästina und hielt die einheimische arabische Bevölkerung in Schach und Schikane – bis es in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts deshalb unter den Palästinensern zu Protesten und Unruhen kam.

1936 wurde ein königlich-britischer Untersuchungsausschuß mit Namen Peel-Kommission damit beauftragt, herauszufinden, welche Ursachen dem Palästinakonflikt zugrunde lägen und wie er gelöst werden könnte.

Modell der Peel-Kommission: dunkelgrau jüdischer Staat, hellgrau britisches Mandat, gelb arabischer Staat
Modell der Peel-Kommission: dunkelgrau jüdischer Staat, hellgrau britisches Mandat, gelb arabischer Staat
Der damalige Politiker Winston Churchill († 1965) gab vor der Peel-Kommission zu Protokoll, daß die einheimische Bevölkerung in seinen Augen genauso wenig ein Recht auf Palästina habe wie ein „Hund im Zwinger ein Recht auf diesen Zwinger hat, auch wenn er dort schon einige Zeit gelegen hat“.

Churchill glaubte, daß diesen Menschen dadurch kein Unrecht geschähe, „daß eine stärkere Rasse, eine höherstehende oder weltgewandtere Rasse ihren Platz eingenommen hat.“

Schließlich erklärte die Peel-Kommission, daß die zugewanderten Juden ein Recht auf einen eigenen Staat hätten und plädierte für eine Teilung des Landes.

Diese – nach üblichem Völkerrecht – Unrechtsentscheidung wurde neben der rassistischen Begründung auch marxistisch gerechtfertigt. Man benützte dazu die sozialistische Enteignungsformel:

Wem sollen Land und Kapital gehören: Dem, der untätig daraufsitzt oder dem, der es tatkräftig und produktiv bearbeitet?

In diesem Sinne plädierte auch der marxistische Historiker Isaak Deutscher († 1967) für die Staatsgründung Israel und räumte gleichzeitig ein, daß die zionistische Bewegung von Anfang an auf die Schaffung eines „rein jüdischen“ Staates hingearbeitet habe.

Der eingangs erwähnte Benny Morris erläutert dazu in seinen zwei in Cambridge publizierten Büchern von 1988 und 2004 die Einzelheiten:

Kaffeehaus in Palästina um 1900
Kaffeehaus in Palästina um 1900
Es sei das Ziel der Führer des jüdischen Gemeinwesens gewesen, mit allen Mitteln von Drohung, Krieg und Terror die Palästinenser aus ihren Dörfern zu vertreiben.

Nach seinen Archivstudien geht Morris von etwa 700.000 palästinensischen Flüchtlingen in den Kriegsjahren 1947 bis 1948 aus.

228 Palästinenser-Dörfer sind danach wegen des Angriffs israelischer Truppen evakuiert worden. Die Bewohner von 41 Dörfern wurden von militärischen Einheiten vertrieben. Aus 90 Dörfern flohen die Dorfbewohner in Panik, nachdem Nachbardörfer angegriffen worden waren.

Es ist angesichts dieser Vor- und Entstehungsgeschichte des Staates Israel nicht überraschend, daß die jüdische Bevölkerung Israels bis heute von einer rassistischen Grundstimmung beherrscht wird.

Ein Bericht der Tel Aviver Zeitung Haaretz vom März 2006 zeigte einen weitverbreiteten Rassismus in der israelischen Gesellschaft.

Nach einer Befragung sagten 68 Prozent der befragten jüdischen Israelis, sie würden es ablehnen, mit einem Araber im gleichen Mietshaus zu wohnen.

41 Prozent der befragten israelischen Juden sprachen sich für die Trennung von Juden und Arabern in Freizeiteinrichtungen aus – ein signifikantes Element jedes Apartheidsystems.

Schließlich zeigten sich 34 Prozent der Befragten überzeugt, daß die „arabische Kultur gegenüber der israelischen minderwertig“ sei.

Ein Anteil von 18 Prozent sagte, sie würden Haß empfinden, wenn sie hörten, daß jemand Arabisch spricht.

Dieser gesellschaftliche Rassismus ist nicht durch staatliche Gesetze gestützt, wird aber von der Staatsführung geduldet und häufig sogar gefördert:

Der Chef des israelischen Generalstabs, Mosche Yaalon (56), verglich vor einigen Jahren die Palästinenser mit einem Krebsgeschwür, das er vorläufig durch „Chemotherapie“ unschädlich machen wolle.

Der damalige israelische Premier Ariel Scharon antwortete auf die Frage, was er von diesem Vergleich halte, daß der General ein zutreffendes Bild gebraucht habe.
      
31 Lesermeinungen
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#31   GerdEric   19:43:16 | Samstag, 1. September 2007
@möchtegern-kathole
und ist es nicht seltsam, dass das Judentum seit fast 2000 Jahren von Katholiken verfolgt und dezimiert wird?
Ist genauso wahr wie Ihr Geschreibsel.
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#30   Kurt K.   20:39:18 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ möchtegern-Kathole
Ich freue mich, ihnen ein seltenes Ereignis mitteilen zu können.
Ich und Sie, wir sind, was ihren letzten Post angeht, derselben Meinung! ;-) :-)
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#29   möchtegern-kathole   20:31:25 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Ist es nicht eine eigenartige Orgelmusik, …
…die diese Staatsgründung umrahmt? Gewalt, Krieg, Tote – Gewalt, Krieg, Tote – und immer wieder nur Gewalt, Krieg und Tote. Wie ein Refrain auf sich selbst wiederholt sich diese Klagemelodie und hört nicht auf.
Außer ein paar uralten Lesern werden die meisten hier Palästina nicht anderes kennen. Selbst Vietnamkrieg, Tschetschenienkrieg und viele andere Konflikte kamen und gingen, aber dieser eine bleibt. Und dieser Krieg ist schon viel älter. Als das Judenvolk vor 2 Jahrtausenden aus Palästina ging, ging es im Krieg. Mit Krieg ist es wieder gekommen, und von Krieg bleibt es umrahmt.
Was für ein Menetekel …
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#28   BossCo139   12:32:55 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Unfriedliche Nachbarn
Ich mag diese palästinensischen Unruhestifter Hetzer und Meuchler ebenfalls nicht! Sie glauben an einen Götzen mit dem Namen Allah und ihr Sinnen und Trachten ist dahingehend, alle Andersgläubigen zu vernichten. Selig sind die, welche dieser Teufels-Religion abgeschworen haben!
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#27   Schopenhauer   02:04:42 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ Sahin
Was ist ihnen lieber – ein liberalatheistischer Eu Gutbürger oder ein Moslem der seinen Glauben hier leben will ?
Letztlich sollte für beide Platz sein. In Deutschland genauso wie in Saudi Arabien!
Die Frage ist nicht wer Ihnen oder mir lieber ist. Der Staat verhält sich weltanschaulich neutral! Wenn Ihnen das nicht gefällt sollten Sie halt wieder in den Nahen Osten entfleuchen und sich dort von Ihren geliebten Moslems meucheln lassen! Gehaben Sie sich wohl!
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#26   Leblhuber   01:13:13 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Sahin:
darf man fragen welche meiner Aussage Sie genau kritisieren?
Liebe Grüße
Ihr Unterhaltungspotenzial geht gegen 0. Haben Sie nichts Besseres zu bieten, als diese billige Anmache?
Scheren Sie sich zum Teufel!
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#25   matt2 †   01:02:27 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Manchmal denkt man, da steckt nur dieser verletzte Nationalstolz dahinter…
die Existenz des Judenstaates ist offenbar kreuz.net ein Dorn im Auge. Denn die Juden nehmen es sich heraus die Deutschen mit ihren Kriegsverbrechen zu konfrontieren und wollen die deutsche Volksseele – wie man meint – zu Unrecht demütigen und bevormunden. Deshalb sind die Juden ja dann doch wiederum die Bösen und der Hitler hatte eigentlich ja doch irgendwo recht. Die USA als großer Unterstützer der Judennation ist der zweite Hauptfeind. Die Sympathie mit den Moslems ist ein Zweckbündnis im gemeinsamen Judenhass. Man benutzt sie um die Juden wiederum anzuschwärzen, sie in ihrer Handlungsweise an den Arabern als unmenschlich hinzustellen als Retourkutsche für die Vorwürfe gegen Deutschland. Eigentlich könnten einem die Araber ja wurst sein, aber weil es ein probates Mittel ist gegen die Juden zu hetzen läßt man sich sogar auf Verbrüderungen mit ihnen ein. Die Araber wollen die Vernichtung der Juden, also muss ein guter deutscher Christ die Moslems unterstützen und mit ihnen Bruderschaft trinken (ups: die Muslmanen dürfen ja kein Alkohol). Damit dem verhassten Deutschlandhetzer ein Bedrücker entsteht lässt man sich willig im eigenen Land bedrücken durch den aufkommenden Islamkult.
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#24   Sahin   00:48:13 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Leblhuber
darf man fragen welche meiner Aussage Sie genau kritisieren?
Liebe Grüße
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#23   Leblhuber   00:40:34 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Sahin:
Leblhuber sparen sie sich ihre Araberhetze
ich hege keine „Hintergedanken“ noch setze ich auf „Ressentiments“ (wie der Schelm denkt so spricht er) sondern tu meine Gedanken offen kund
Sie können sich hier ruhig Ihre Koalition mit den kath. Fundis aufbauen. Das ist eine nicht repräsentative Gruppe. Viel Erfolg!
Tun Sie Ihre Gedanken offen kund. Ich habe gar nichts dagegen. Es ist überaus interessant.
Ich reflektiere, was Sie schreiben und ziehe daraus meine Schlüsse.
Ihren Einstieg in dieses Forum haben Sie nicht gerade glücklich gewählt. Wer Sie sind, interessiert mich nicht. Ihre gepostete Meinung zählt. Und die ist diskreditiert.
Und:Verschonen Sie mich mit Sprichwörtern! Sie passen nicht zu Ihrem imaginären Erscheinungsbild.
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#22   matt2 †   00:34:29 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Kurt: die Zeugen Jehovas hassen auch HS…
na und, deshalb sind sie aufgrund ihrer sonstigen Irrlehren trotzdem gottverdammte Ketzer. Der Teufel erzählt 9 Wahrheiten und eine Lüge, die alles falsch macht. Das ist sein Programm mit dem er die Menschen täuscht.
Der Islam hat auf Basis der Alten Schrift eine antichristliche Irrlehre entwickelt.
Man kritisiert hier immer die Einstellung Israels gegenüber den Arabern. Dann redet man von der tollen deutschen Nation, was ihr nicht an übler Nachrede passiert (vornehmlich ja von den verhassten Juden). Gerade ist man dabei den nächsten verhängnisvollen Fehler zu begehen, indem man sich mit dem Islam verbrüdert. Ist das etwa der Geist der deutschen Nation, dass sie sich diese Araber mit ihrem Kult ins Land holt. Ist das das neue Deutschsein, welches hier propagiert wird?
So in der Art: böse USA, böser Judenstaat, tadelloses, zu Unrecht gebeuteltes Deutschland mit den Moslems im Gefolge, den ebenso unschuldigen armen. Das ist doch sowas von lächerlich und realitätsfremd. Tuts doch konvertieren zum Islam Ihr Knalltüten, dann ist der Judenhass sogar Pflicht!
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#21   Leblhuber   00:23:33 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Rudolfus:
Es ist darum völlig logisch, daß es dem damaligen Nachfolger des Römischen Reiches, nämlich dem Britischen Reich, zustand, diesen Willkürentschluß Roms gegen Israel wieder zu revidieren.
Halt! Halt! Römer, Byzantiner, Araber, Kreuzfahrer, Mameluken, Osmanen, Briten.
Es wäre aber gottgefälliger gewesen, das Britische Reich hätte von vornherein den Palästinaarabern einfach ein anderes Land zur Verfügung gestellt, anstatt einen ständigen und mühsamen Siedlerkrieg gegen die Palästinaaraber vorzusehen – da vom ständigen Krieg keine Seite einen Nutzen zieht.
Halt! Halt! Die „Palästinaaraber“ erhielten von den Briten ihr eigenes Land: Jordanien!
Nur der schmale Küstenstreifen ( an der engsten Stelle 15 km! breit) wurde zwischen Juden und Arabern geteilt.
Saudiarabien, Irak, Ägypten, Syrien, Libanon sind das Resultat des Zerfalls des osmanischen Reiches und des britisch/französischen Kolonialismus. Diese Staaten hat es entweder überhaupt nie oder seit der Römerherrschaft nicht gegeben. Die Grenzziehung erfolgte willkürlich mit dem Lineal.
Freundliche Grüße
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#20   Kurt K.   00:19:17 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ matt2
Teufelskult? Is aber ein komischer Teufel das, der die christlichen Propheten anerkennt. Sonst verdammen sie immer die HS als vom Teufel gegeben . die Mohammedaner hassen HS – wie kann dann da der Teufel dahiinterstecken?
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#19   matt2 †   00:10:59 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Rudolfus: sollen die Moslems zurückgehen in ihre Länder wo ihr Kult vorherrscht…
ich bin für eine klare Trennung der Religionskulturen. Staat sollte auf einer Religion basieren. Ich möchte ein christliches Europa, oder zumindest ein Europa, indem der Islam keine Rolle spielt, weil ich diesen Teufelskult hasse.
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#18   Sahin   00:08:44 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Leblhuber sparen sie sich ihre Araberhetze
ich hege keine „Hintergedanken“ noch setze ich auf „Ressentiments“ (wie der Schelm denkt so spricht er) sondern tu meine Gedanken offen kund
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#17   Rudolfus   00:02:33 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@matt2 / Deutscher Religionskrieg
Im protestantisch-katholischen 30jährigen Religionskrieg in Deutschland hätten Sie, hätten Sie den Krieg überlebt, nach dem Westfälischen Frieden z.B. als nicht-katholischer Christ z.B. nicht in Österreich bleiben dürfen.
Sie hätten z.B. nach Preußen auswandern müssen.
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#16   Leblhuber   23:56:46 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Sahin , der Araber!
ich fürchte sie suchen sich mit den Muslimen den falschen Prügelknaben aus. Gewiss trennen uns Katholiken und die Muslime Welten aber hand aufs Herz:
Sind es nicht gerade die Muslime die sich nicht staatlichen Eu Maulkorbsreligionsgesetzen beugen.
Was ist ihnen lieber – ein liberalatheistischer Eu Gutbürger oder ein Moslem der seinen Glauben hier leben will ?
Merken sie nicht dass sie der Neokonservativen anti islam Propagande der Hrn Bush und der Eurokraten auf dem Leim gehen damit.
Er nutzt unsere EU-kritischen Ressentiments.
Er pocht auf den religiösen Fundamentalismus.
Er setzt auf die USA-feindliche Stimmung.
Er hält uns für blöd!!!
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#15   Rudolfus   23:51:53 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Rom, Israel, Britannien und der Rest der damaligen Welt
Damals, bis in die 1940er, dachte ganz offensichtlich die gesamte Welt in der Weise des Sozialdarwinismus:
Zuerst die Briten und die anderen Kolonialstaaten – und von denen hat Preußisch-Kleindeutschland bekanntlich sein Denken übernommen, nämlich, daß das stärkere Volk die schwächeren dominiert und nur so verhindert, daß es umgekehrt als schwächeres Volk von einem anderen Volk dominiert werden könnte.
Das Alte Rom hat als damaliger sozialdarwinistischer Siegerstaat der „alten Welt“ Israel anno 70 aus dem Heiligen Land vertrieben.
Es ist darum völlig logisch, daß es dem damaligen Nachfolger des Römischen Reiches, nämlich dem Britischen Reich, zustand, diesen Willkürentschluß Roms gegen Israel wieder zu revidieren.
Das Vorgehen des wiederangesiedelten Israels gegen die Palästinaaraber ist nur die Umsetzung des gerade damals üblichen Sozialdarwinismus’ auch auf der Ebene der einzelnen Siedlerzusammenschlüsse gegen das andere Volk.
Es wäre aber gottgefälliger gewesen, das Britische Reich hätte von vornherein den Palästinaarabern einfach ein anderes Land zur Verfügung gestellt, anstatt einen ständigen und mühsamen Siedlerkrieg gegen die Palästinaaraber vorzusehen – da vom ständigen Krieg keine Seite einen Nutzen zieht.
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#14   Leblhuber   23:39:08 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Schüchter, der Quotenbringer!
Leo G. Schüchter ist ein Kenner der rechtsrechten deutschen Seele. Er liebt sie und hat sie studiert. Als deutscher Geschichtsrevisionist steht er zum Nationalismus, aber nur dem deutschen. Anderswo ist Nationalismus eine Gefahr.
Eine rassistische Grundstimmung hier sichert des deutschen Volkes Überleben, dort wird sie verdammt.
Mord, Raub und Vertreibung, begangen von Deutschen, ist aus der Notwehr erwachsen, begangen von anderen ist es ein Verbrechen.
Deutsche, die es ablehnen, mit Muslimen im selben Haus zu leben, sind aus gutem Grund vorsichtig. Andere sind Rassisten.
Deutsche, die keinen Klubs beitreten, die auch von Muslimen frequentiert werden, handeln richtig. Andere sind Befürworter der Apartheid.
Deutsche sollen an ihre kulturelle Überlegenheit glauben, andere sind Faschisten.
Aberwitzig wird diese Ideologie dann, wenn man die eigene Unmoral anderen andichtet. Man schreit „Haltet den Dieb“ und hat das Diebsgut schon in der Tasche.
Schüchter ist nicht gefährlich. Seine Klientel ist mehr als klein und unbedeutend. Die Geschichte hat sie bereits degradiert.
Ein Haufen leicht instrumentalisierbarer Plebejer, die für ihr persönliches Versagen und/oder missliche gesellschaftliche Bedingungen einen Sündenbock suchen. Schüchter liefert, was sie wollen.
Eine intellektuelle Funzel, die ein imbeziles Forum wie kreuz.net braucht.
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#13   matt2 †   23:37:31 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Bravo Katrin !!!
im Gegensatz zu Rudolfus unterstütze ich Ihr Anliegen voll und ganz. Ich kann leider nicht nach Deutschland reisen, aber im Geist bin ich anwesend. Keine Moscheen auf christlichem Boden! Kampf dem Islam!
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#12   Sahin   23:35:38 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@Katrin das Propagandaopfer
ich fürchte sie suchen sich mit den Muslimen den falschen Prügelknaben aus. Gewiss trennen uns Katholiken und die Muslime Welten aber hand aufs Herz:
Sind es nicht gerade die Muslime die sich nicht staatlichen Eu Maulkorbsreligionsgesetzen beugen.
Was ist ihnen lieber – ein liberalatheistischer Eu Gutbürger oder ein Moslem der seinen Glauben hier leben will ?
Merken sie nicht dass sie der Neokonservativen anti islam Propagande der Hrn Bush und der Eurokraten auf dem Leim gehen damit.
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#11   Rudolfus   23:28:24 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@„Katrin“ / Religionskrieg
Wir brauchen keinen Religionskrieg in Deutschland!
Wer hat die Millionen Mohammedaner seit 40 Jahren nach Deutschland gelassen?
Das war Deutschland!
Heute sind es Millionen deutsche mohammedanische Staatsbürger, und genauso Teil unseres Volkes – Beweis ist ihr Paß!
Wer ist so dumm und möchte einen Krieg gegen unsere Mitbürger mohammedanischen Glaubens beginnen?
Hat sich Deutschland nicht bereits 30 Jahre lang gegenseitig bekriegt, als sich evangelische und katholische Deutsche gegenseitig ermordeten?
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#10   "Katrin"   23:23:39 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Kampf der Islamisierung!
Grüß GOTT,
auf nach Köln!
Demonstration gegen die Großmoschee:
Die Versammlungs- und Meinungsfreiheit sind hohe Güter in unserem Land, die den Bürgern die Möglichkeit geben sollen, ihre Meinung öffentlich kundzutun. Nur so kann die Bevölkerung sichtbar protestieren, wenn ihr Entscheidungen der politischen Klasse mißfallen.
Genau diese verfassungsmäßig verbürgten Grundrechte nehmen am kommenden Samstag, den 16. Juni, die Gegner der Kölner Großmoschee wahr!
Mit einem Schweigemarsch durch Köln-Ehrenfeld und einer anschließenden Kundgebung vor dem Bezirksrathaus soll der Unmut vieler Bürger über die Großmoscheepläne deutlich zum Ausdruck gebracht werden.
Dafür ist es nötig, daß jeder einzelne sich ein Herz faßt und einige Stunden Freizeit opfert, um das Großmoschee-Projekt, das derzeit auf der Kippe steht, zu stoppen.
Die Ehrenfelder Anwohnerinitiative und die Bürgerbewegung „pro Köln“ rufen deshalb alle Moschee-Kritiker ganz herzlich dazu auf, sich am Samstag an der Kundgebung in Köln-Ehrenfeld zu beteiligen!
Termin:
Samstag, 16. Juni, 11.00 Uhr
Ort:
Fuchsstraße (zwischen Venloer Straße und Stuppstraße),
50823 Köln-Ehrenfeld
Weitere Informationen:
<pro-koeln.org>
GOTT segne alle Anti-Islam-Kämpfer(innen)!
„Katrin“
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#9   matt2 †   15:59:41 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Ich habe mehr Vertrauen zu dem Judenstaat, als zu den Arabern…
Ich unterstütze den Kampf Israels gegen den arabischen Terror. Mir sind die verstockten Juden lieber. Die Araber gehören in Schach gehalten, sie sind nicht reif sich selbst zu bestimmen.
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#8   Rudolfus   14:31:54 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@Austropit…
Da würde sich doch Ostpreußen, das Pommerland und Schlesien weit besser anbieten.
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#7   Austropithecanthropus   14:27:16 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Let the Jews settle in Bavaria!
The State of Israel is an occupational force. It is attempting to systematically eradicate the Palestinians. And it is fully supported in this by my country and many European nations, first among them Germany. The great German and Israeli citizen, Uri Avnery, is quite correct. The solution for the „Mideast Problem“ is simple. The Jews must accept to live as a minority in a Palestinian State. And it is they who must ask for permission to live in such a State. My personal predilection for the Germans would be to offer the Jews a big German State, say Bavaria, so they may finally live in peace. This way the Germans may properly atone for their mass murder of the Jews, instead of, mealymouthed, defending that little fascist State called Israel. A
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#6   paschut   14:20:56 | Mittwoch, 13. Juni 2007
noch was zu 1948
am 15. mai 1948 wurden jüdische siedlungen mit rund 600.000 jüdischen einwohnern von der 7ten arabischen armee angegriffen. der angriff endete für die arabische seite bekannter weise mit einer niederlage.
zum besseren verständnis sollte auch etwas über die arabischen flüchtlinge von 1948 gesagt sein: nach der invasion der 7ten arabischen armee, flüchteten ca. 700.000 araber mit der hoffnung auf rückkehr nach dem sieg. sie flüchteten also nicht wegen der israelis oder wurden von diesen vertrieben! kleines beispiel: tiberias. hier versuchte die jüdische bevölkerung die araber zum bleiben zu bewegen, was diese aber ablehnten.
es sollte in diesem zusammenhang auch darauf hingewiesen sein, daß etwa 1 million jüdischer flüchtlinge aus arabischen Staaten ihr hab und gut zurück lassen mussten, um ihr Leben retten zu können und nicht den pogromen in den arabischen staaten zum opfer zu fallen.
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#5   Athanasius   11:06:07 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@Pius XII.
Der Staat mag legal gegründet worden sein aus einer britischen Kolonie, aber die Schaffung des Nationalstaates Israel hat schwerste Verbrechen gegen das Völkerrecht durch die israelische Milizen mit sich gebracht und kann am besten verglichen werden als eine Mischung aus Ghettoisierung der Juden im Generalgouvernement ab 1940 und aus Vertreibung und „Umsiedlung“ wie 1940 mit den Polen im annektierten „reichsdeutschen“ Gebiete (Posen, Lodsch, Thorn, Bromberg) gemacht wurde (und später nach 1945 den ostdeutschen Heimatvertriebenen zu Teil wurde).
Somit muss Israel dies zuerst aussöhnen, was man sich in Stolz und Überlegenheitswahn weigert. Wie auch die Islamisten es weigern das Lebensrecht der israelisch-jüdischen Bürger anzuerkennen. Aber die Arabische Liga und die Palästinenser haben vor einem Jahr gesagt sie würden auf Israel in den Grenzen von 1967 verzichten, wenn Israel die Restgebiete als palästinenischen Staat anerkennen würde. Das will der Zionismus nicht, somit schleppt das Konflikt ab 2002 vor allem wegen israelischer Schuld weiter.
Zum Thema Rassismus und Talmud: der Talmud hat schon früh auch die protestantischen „Christen“ Englands usw. beeinflusst und den Mythos der Minderwertigkeit der Schwarzafrikaner („Söhne Chams“) verbreitet und somit eigentlich selbst die White Supremacy-Lügen initiiert. Später waren – leider – die Nachfahren der einst Auserwählten die gefürchtesten Sklavenhändler in den USA. Mehr als Holländer noch.
Oremus pro populo Judaico. Et Arabico
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#4   Pius XII   10:50:10 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Mal wieder am Thema vorbei
Leo Schlüchters Texte, die immer dasselbe Thema umkreisen, leiden immer am selben Fehler: daß das Ergebnis bereits vorab feststeht.
Mal Tatsachen sehen: 1. Ohne die Judenvernichtung der Nazis wäre es nie zu einem Judenstaat in Palästina gekommen. 2. Die britische Herrschaft über Palästina war souverän. Die Briten hatten also das Recht, die Entscheidung über die Zukunft des Gebietes in die Hände der UNO-Vollversaamlung zu legen. 3. In der Vollversammlung haben die katholoschen Staaten (die damals noch wirklich katholisch waren, etwa Portugal) dann für den Teilungsplan gestimmt. Nach seriösen Historikern übrigens nach entsprechenden Empfehlungen des Staatssekretariats Pius XII’ (weshalb einige Sedisvakantisten hier Pius ja auch als Zionisten beschimpfen). Fazit: Der Staat Israel ist ganz legal gegründet worden.
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#3   Sentinel   10:26:05 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@ Alle
Die Wahrheit über den Zionismus trottelbot.blogspot.com/…us-als-religion.html
Hier findet man die Wahrheit über das zionistische Thema. Der Ursprungsartikel hier hat nur ein kleines Problem: Man kann Juden nicht als Faschisten darstellen. An dieser Stelle zeigt der werte Autor, daß er nicht sauber recherchiert hat. Deshalb wundert mich die Qualität des Textes im Ganzen auch nicht.
Obiger Link eines unabhängigen Blogs sagt da viel mehr über die Wahrheit aus und ist alles andere als antisemitisch, sondern hält sich an die Wahrheit. Und jene kennen die werten Autoren hier anscheinend nicht.
Ich liefere gerne Quellenhinweise zu diesem Thema. Aber dann sollte die Redax sie auch lesen.
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#2   Müller   09:59:54 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Man fragt sich…
… was die Intention dieses Artikels sein soll.
Wenn ich hier die ganzen fundamentalen Postings lese, dann schreiben und reden die doch ständig davon, dass Homosexuelle, Modernisten, Anhänger des II. Vatikanischen Konzils und so weiter doch alle so etwas sind wie Menschen, die man ausmerzen muss bzw. die gott beim Jüngsten Gericht asumerzen wird. Warum schreibt man also dann einen solch ätzenden Artikel?
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#1   Fundamentalist †   09:57:12 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Typischer Antisemitismus von kreuz.net!!!
Dieser antisemitische Hetzartikel ist ein erneutes beredtes Beispiel dafür, welch wirkliche Absichten sich hinter dem angeblich christlichen Mäntelchen von kreuz.net verbergen!
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