Kirchenverkauf
Geht ohne Groll
Die Schließung der Kirche scheiterte. Durch das offengebliebene Tor stürmte ein Besoffener ins Gotteshaus.
Jede abgerissene Kirche hinterläßt eine Lücke
Jede abgerissene Kirche hinterläßt eine Lücke
© ‘Catholic Church Conservation
(kreuz.net, Rotthausen) In der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Rotthausen wurde die letzte Messe gelesen. Das berichtete die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ am 9. Juni.

Rotthausen ist der südlichste Stadtteil der Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen an der Grenze zur Stadt Essen. Er hat etwa 14.350 Einwohner.

Das aufgegebene Gotteshaus wurde vor über hundert Jahren errichtet.

Nach Angaben der ‘Westdeutschen Allgemeinen’ wiegen Enttäuschung und Wut schwerer als Hoffnung und Zuversicht.

Etliche Gemeindemitglieder boykottierten den Prozessionszug zur modernen St. Barbarakirche, wo das Gemeindeleben weitergeführt werden soll.

„Räume sind mehr als Gegenstände“, hallen die letzten Worte von Pfarrer Georg Späh von der Kanzel St. Mariä Himmelfahrt.

Dem Priester wird von verschiedener Seite vorgeworfen, sich nicht genügend für den Erhalt des Gotteshauses eingesetzt zu haben.

Zwei Weltkriegen hat das Gotteshaus mehr schlecht als recht getrotzt. Jetzt ist alles aus.

„Geht ohne Groll“, gibt der Pfarrer seinen Gläubigen mit auf den Weg. Der Glaube lebe nicht in Mauern.

Dann räumt er den Altar. Meßdiener tragen das Allerheiligste und die Marienstatue hinaus. Die Gemeinde zieht hinterher.

Als Pfarrer Späh die Tür der alten Kirche hinter dem Letzten schließen will, wehrt sich das schwere Holz. Die Schaniere quietschen. Aber das Tor gibt nicht nach und bleibt offen.

Ein betrunkener Mann mit einer Bierflasche benützt die Gelegenheit und stürmt das verlassene Gotteshaus. Entsetzte Gläubige vertreiben ihn.

Der Prozessionszug und der Pfarrer bekommen davon nichts mehr mit. Sie haben St. Mariä Himmelfahrt schon hinter sich gelassen.

Etliche Gläubige stehen mit Tränen in den Augen vor ihrer – ehemaligen – Kirche. Sie können nicht glauben, was geschieht:

„72 Jahre mit dieser Kirche“, schüttelt ein älterer Mann fassungslos den Kopf, „meinen Glauben habe ich nicht verloren, aber den Glauben in manche Menschen“.

„Die haben es so lange hin und her geschoben, bis die Kirche nun abbruchreif ist“.

Die Bausubstanz sei zu marode. Der Glockenturm funktioniere nicht. Das ist die offizielle Begründung für den Umzug. Die Orgel soll für 80.000 Euro ausgebaut und in St. Barbara weiter verwendet werden.

Der Pfarrer habe von Glaube und Zuversicht gesprochen: „Das ist ja nicht falsch, aber zu spät.“
      
25 Lesermeinungen
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#25   Isidor   08:52:02 | Dienstag, 25. September 2007
Bischof Dr. Felix Genn zerstört wirklich „Alles“
Ein Glaubenszerstörer ist der Herr Dr. Felix Genn nun wirklich! Aber lassen sich wirkliche Christen Ihren Glauben nehmen?…wo sind die Proteste über TV und Rundfunk und Presse überregional?…jede Gemeinde ist Körperschaft des öffentlichen Rechts…der Bischof kann noch soviel sagen…„die Kirche wird geschlossen…!“. Er kann es gar nicht ! Die Kirche gehört der Gemeinde – diese ist aber oft mit so tollen KV und PG Mitgliedern bestückt die, wenn es der Bischof sagt die Kirche auch noch selbst abreissen würden.
Wer die Himmelfahrtskirche zu Gelsenkirchen Rotthausen kennt weiss, das der Kirchturm erst vor 12 Jahren generalsaniert wurde, die Kirche innen und auch aussen in gutem Zustand ist. Was allerdings nicht gut ist – die Gemeindeleitung unter der „Regie“ eines Herrn Pfarrer Späh – der aber auch so gar keinen Glauben besitzt, eigentlich nie hätte geweiht werden dürfen. Aber das Bistum Essen hat fast 95% solcher schlechten Schauspieler, die den Gemeinden vorstehen.
Betet auch für diese arme Kreatur!
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#24   Krak des Chevaliers   17:28:47 | Freitag, 15. Juni 2007
ja, juergen…
Wir haben heute mit den Altlasten der 50ger, 60ger und 70ger Jahren zu kämpfen und das nicht nur, was den Kirchenbau betrifft.
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#23   Morgenrot   16:58:57 | Freitag, 15. Juni 2007
Nicht in allen Kirchengemeinden
werden Kirchengebäude beseitigt.
Die Kirchengemeinde St. Maria Magdalena in Bochum hat im letzten Jahr ein riesiges neues Gemeindezentrum gebaut, und in diesem Jahr steht die Generalsanierung des „Kolpinghauses“ auf dem Plan.
Die Kirche wurde vor Jahren noch mit (nach meiner Auffassung) recht eigenartigen Wand- und Deckengemälden und einem Baptisterium „verziert“.
Na dann Prost!
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#22   juergen   14:23:55 | Freitag, 15. Juni 2007
Viele Kleriker? –- Viele Kirchen
Ja in PB gibt es recht viele Kleriker. Bei den Professoren ist es so, daß diese meist in Ortschaften um PB herum als Subsidiare tätig sind. Domkapitulare übernehmen auch Messen in und um PB, auch wenn das ja eigentlich nicht ihre ureigene Aufgabe ist.
Aber das war ja nicht das Thema.
–------
Was ich eigentlich sagen wollte ist, daß es viele Kirchen gibt, die relativ neu sind. Teils in den 60er/70er Jahren aus dem Boden gestampft und so sehen sie auch teilweise aus: quadratisch-praktisch-(un)gute Betonklötze.
Und wie Betonkötze hat man in nicht wenigen Städte diese Kirchen am Bein.
Sie wurden insbesondere im Ruhrgebiet in Neubaugebieten in Zeiten gebaut, als dort viele Katholiken wohnten (60er/70er Jahre). Teils stehen sie recht dicht beieinander. Diese Neubaugebiete sind im Laufe der Zeit zu sog. „Sozialen Brennpunkten“ geworden, in denen weitaus mehr als die Hälfte der Leute Moslems sind (oder wie man heute so sagt „Menschen mit Migrationshintergrund“) und in denen keiner, der es sich leisten kann, mehr leben will.
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#21   Krak des Chevaliers   13:14:56 | Freitag, 15. Juni 2007
juergen hahahaha
hallo juergen! der ist auch nicht von schlechten Eltern! :-D
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#20   juergen   12:14:46 | Freitag, 15. Juni 2007
Bielefeld
Gott schuf in seinem Zorn,
Bielefeld bei Paderborn.
o.O :-D
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#19   Krak des Chevaliers   11:45:34 | Freitag, 15. Juni 2007
Sirilo, kenn ich etwas anders
Gott sprach: Es werde finster
und traf Paderborn und Münster.
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#18   Sozialkatholisch   10:50:20 | Freitag, 15. Juni 2007
@ Sirilo
Ja und der letzte Cowboy kommt aus Gütersloh :-P
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#17   Sirilo   10:47:08 | Freitag, 15. Juni 2007
Paderborn
Ein Spruch aus NRW sagt:
„Und Gott sprach, es werde finster.
Dann schuf er Paderborn und Münster.“
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#16   r.ruhrgebietler   08:24:37 | Freitag, 15. Juni 2007
@PX33 – weil es dann
Warum verkaufen die nicht dieses Gotteshaus an die Priesterbruderschaft St. Pius X?
nämlich 14.350 FSSPX-Freunde mehr gäbe und weil darf, was nicht sein kann, wird’s eben abgerissen.
Und die V-II-Bruderschaft hat ganz klar gg. Seelenrettung gestellt!
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#15   Krak des Chevaliers   07:47:03 | Freitag, 15. Juni 2007
juergen Paderborn
Guten Morgen, Juergen! In Paderborn gibt es auch noch jede Menge Kleriker. Da ist erst mal das ganze Domkapitel und die Professorenschaft an der Fakultät. Dazu kommen noch – ich weiß nicht wieviele – Pensionäre, die auch auch noch ganz gern mal zelebrieren. Aber Paderborn ist an sich schon eine katholische Hochburg, wenn auch nicht mehr so, wie es vielleicht mal unter Kardinal Jäger gewesen ist. Der Spruch: Schwarz – schwärzer – Paderbornist auch schon nicht mehr so zutreffend. Aber eines gilt für Paderborn immer noch: Entweder es regnet, oder die Schranken sind runter, oder es läutet. Das wird wohl bis zum Ende der Welt so bleiben
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#14   PX33   07:12:46 | Freitag, 15. Juni 2007
verkaufen
Warum verkaufen die nicht dieses Gotteshaus an die Priesterbruderschaft St. Pius X?
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#13   Ansbach.Dragoner   01:12:13 | Freitag, 15. Juni 2007
@Forumsgesocks
Nicht nur die Zeitrechnung unseres Kulturkreises basiert auf dem Christentum: Die Kirche hat Europa in den vergangenen 2000 Jahren zu dem gemacht, was es heute ist. Sie hat nicht nur Wissenschaft und Kultur, sondern auch das staatliche Gemeinwesen und die Gesetzgebung – zumindest bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts – entscheidend geprägt. Auch auf die Entwicklung in Nord- und Südamerika hatte das Christentum maßgeblichen Einfluß. Wie groß der Glaube unserer Vorfahren war, können wir noch am ehesten an den unzähligen wunderbaren Kirchengebäuden – ob Kapellen, Klöster oder Kathedralen – ermessen, die sie uns hinterlassen haben. Heute können wir diese mit all unseren Milliarden an Kirchensteuergeldern, trotz modernster Technik, nicht einmal alle erhalten, geschweige denn etwas Ähnliches neu bauen!
Vielfältig waren aber auch von Anfang an die Versuche von Gottesleugnern, Kirchen- und Glaubensfeinden, die Kirche zu zerstören: Jedoch weder den römischen Kaisern, noch der französischen oder russischen Revolution, den Freimaurern oder Hitler gelang es, der Kirche, ihrem erklärten Todfeind, nachhaltig zu schaden. Vielmehr war es immer schon so, daß das Blut der Märtyrer den besten Nährboden für den Glauben darstellte (dies läßt uns auch für die ehemaligen kommunistischen Länder hoffen!). Schlimmer waren jedoch stets die Angriffe von innerhalb der Kirche, z.B. durch Irrlehren oder eigennützige, verweltlichte Hirten – der erste von ihnen war Judas. Kirche hat alles überlebt :-)
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#12   Czibo Nieznany   00:14:14 | Freitag, 15. Juni 2007
Phalli Dei
Die Bausubstanz sei zu marode. Der Glockenturm funktioniere nicht. Das ist die offizielle Begründung für den Umzug. Die Orgel soll für 80.000 Euro ausgebaut und in St. Barbara weiter verwendet werden.
Wozu denn Glocken und Türme, die eigentlich keine Heilsnotwendigkeit besitzen, allerdings vor Jahrhunderten durchaus im Sinne der Gemeindebildung einen Sinn hatten. Reißt doch die Phalli Dei ab und lasst doch die Kirchen bestehen, damit Menschen Heimat haben. Wem nützt die ausgebaute Orgel in einer Kirche, die Betroffene aus welchen Gründen auch immer eh’ nicht mehr besuchen können?
Vielleicht sind es Rollstuhlfahrer, vielleicht Hartz IV-Empfänger, die sich kein Taxi mehr leisten können, um die Sonntagspflicht in einer ihnen völlig fremden Kirche erbringen zu dürfen. Wer weiß das alles? Das Bodenpersonal von DEM da droben, will es nicht wissen.
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#11   möchtegern-kathole   00:01:55 | Freitag, 15. Juni 2007
@juergen
Rein rechnerisch. Und wo sind die 41400 am Sonntag tatsächlich? Nein, bitte keine Pseudoantwort mit 4000 Stehplätzen im Dom, sondern eine echte. Es ist schon spät, schlafen Sie gut.
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#10   juergen   21:16:46 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Zahlen
Nun,
der Dom hat etwa 800-1000 Sitzplätze; rechnet man die Stehplätze mit ein gehen gut 5000 Leute rein. Es gibt 6 Sonntagsmessen.
Die Marktkirche hat rund 500-600 Sitzplätze. Die Zahl der Stehplätze kann ich nicht abschätzen, da die Kirche auch noch Emporen hat. Es werden wohl mit Stehplätzen mindestens rund 3000 Leute reinpassen. Die Anzahl der Messen weiss ich nicht auswendig.
Die Herz-Jesu Kirche hat auch so etwa 500 Sitzplätze…
Rein rechnerisch wird man die 43400 Katholiken in alle Kirchen und alle Messen am Sonntag locken unterkriegen.
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#9   möchtegern-kathole   20:44:14 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@juergen
bei 43.400 Katholen brauchen Sie – wenn Sonntags in jede Kirche 434 Katholen gehen – 100 Kirchen. Wenn Sie 868 Katholen in jede Kirche schieben (mit 5 (!!!) Messen wird das wohl grade gehen) brauchen Sie immer noch 50 Kirchen. Sie haben nur 28 aufgezählt, darunter etliche Kapellen.
Was folgern wir daraus? Dass die 43400 Katholen keine 43400 Katholen sind, sondern vielleicht nur 2000 – und das ist die eigentliche Kath-astrophe. Der Glaubensabfall in Grossformat. Die Apostasie eines ganzen Kontinents – eine wirklich epochale Veränderung – vielleicht DIE epochale Veränderung unserer Zeit, wenn man mal auf die Geschichte der Neuzeit zurückblicken wird.
Die Steine sind nur Steine – aber die Seelen der Menschen sind unsterblich. Unsterblich – wollen wir das nicht alle sein? Wir sind es. Aber warum verschenken wir dann unsere Ewigkeit?
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#8   juergen   20:38:45 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ Typ
Richtig: Innenstadt Paderborn
Nicht mitgerechnet sind die Ortsteile.
Ich habe übrigens in der Liste noch die Kapelle bei den Vinzentinerinnen vergessen.
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#7   Typ   20:31:11 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ juergen
Also das klingt jetzt aber nicht nach BIstum Essen, sondern nach Zentrum Paderborn! :-)
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#6   Tarcisius   20:29:40 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@nonnobisDomine
:-@ Wie können Sie ich erdreisten, meinen Bischof in so primitiver Weise zu beleidigen? Bischof Genn ist ein glaubenstreuer & aufrichtiger Bischof, und er leidet offensichtlich unter dem Zwang, aus dem heraus er handeln muß, sehr. Nämlich dem Zwang, das Gebäude, auch wenn sie geweiht sind, Geld kosten, das nicht da ist. Es ist kein Geheimnis, daß in der Vergangenheit im Bistum Essen trotz der voraussehbaren Entwicklung voll Euphorie viel zu viele Kirchen gebaut worden sind. Kennen Sie die Verhältnise im Bistum Essen überhaupt? Speziell GE-Rotthausen, wo es möglicherweise mehr Moslems (Türken) als Christen gibt?Wieviel haben Sie für den Unterhalt der „sonstigen Kirchen“ schon beigetragen (=gespendet)? Sind sie Mitglied in einem der Förderveeine für den Erhalt einer „sonstigen Kirchen“? Oder reicht es nur zu verbalen Entgleisungen?
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#5   juergen   20:08:28 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Müller
„…was über Jahrzehnte verplant worden ist, dass man nämlich meinte, jeder größere Bauernhof brauche eine eigene Kapelle…“
So etwa war es wohl.
Wenn ich mich auf den Balkon stelle und meinen Blick schweifen lassen sehe ich
– St. Laurentius
– St. Georg
– Herz-Jesu
– St. Bonifatius
– Franziskanerkirche
– Dom
– St. Ulrich
– St. Heinrich
– Marktkirche
– Busdorfkirche
Blicke ich auf der anderen Seite der Wohung aus dem Fenster sehe ich noch
– St. Kilian
– St. Meinolf
– St. Elisabeth
Da Häuser den Blick versperren sehe ich nicht
– St. Hedwig
– St. Marien
– St. Margaretha
– St. Stephanus
– Kapuzinerkirche
Zusätzlich hätten wir noch Kapellen:
– Liborikapelle
– bei den Schwestern der Christlichen Liebe im Mutterhaus
– bei den Schwestern der Christlichen Liebe im Theologenkonvikt
– bei den Klarissen
– bei den Augustiner Chrofrauen
– bei den Salesianern
– im Priesterseminar
– im Theologenkovikt
– in mehreren Krankenhäusern
– in mehreren Altenheimen
Das ganze bei etwa 43.400 Katholiken.
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#4   Typ   20:01:36 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Wie langweilig
In der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Rotthausen wurde die letzte Messe gelesen.
Eine verpasste Gelegenheit! Denn: Gesungene Messen sind viel schöner und erhebender als gelesene! Wenn ich die Messe lesen lesen will, brauche ich außerdem keine Kirche, da kann ich mich an in den Sessel setzen und das Missale durchblättern. Aber um eine Messe zu feiern, hätte man die Kirche doch nochmal so schön nutzen können!
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#3   Müller   19:22:10 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Nun denn,
wenn mich nicht alles täuscht, sind in der reichhaltigen Kirchengeschichte schon viele Diözesen errichtet worden, aber auch viele wieder „eingegangen“. Die kirche existiert immer noch. Erinnern wir uns daran, dass Papst Johannes Paul II. das Erzbistum Hamburg wieder errichtet hat. Dennoch haben die Gläubigen dort über Jahrhunderte den Glauben bewahrt.
Bischof Genn muss, wie andere Bischöfe auch, das ausbaden, was über Jahrzehnte verplant worden ist, dass man nämlich meinte, jeder größere Bauernhof brauche eine eigene Kapelle.
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#2   Krak des Chevaliers   19:18:28 | Donnerstag, 14. Juni 2007
die Zerstörung des Tempels
Was wir heute „ernten“ sind die Früchte der nachkonziliaren „Erneuerung“. Jetzt kommt es vollends zu Tage: Zuerst wurden Glauben und Liturgie demoliert, dann zum Schluss die Kirchen geschlossen. Dabei hatte alles so verheißungsvoll begonnen in den 70ger und 80ger Jahren. Die Kirchen waren noch proppenvoll, die Jugend lebte und organisierte sich in katholischen Jugendverbänden. Das neue Pfingsten schien Realität zu werden. Von dieser Euphorie ist heute nichts mehr übrig geblieben, darüber können auch stets lächende Fokolare nicht hinwegtäuschen. Ein Grund für diesen Verfallsprozess scheint mir das Herummodeln in der Liturgie zu sein. Aus der Messe, dem Kreuzesopfer des Herrn, wurde nach dem Konzil – meine V II – ein Gemeinschaftsmahl mit Unterhaltungscharakter gemacht. Kreuz und Opfer, Anbetung und Ehrfurcht wurden in den Hintergrund gedrängt. Der Liebe Gott musste mit Nischen und Seitenkapellen Vorlieb nehmen. Der Chorraum wurde zur Bühne. All das konnte nicht ohne Folgen bleiben. Die nachkonziliare Entwicklung war im Grund genommen ein einziger Angriff auf das Opfer und auf das Priestertum. Jetzt wird dieses Zerstörungswerk durch den Abriss des Tempels (die Kirchen) vollendet. Die katholische Kirche ist längst mitten drin im babylonischen Exil. Hoffentlich kommen wir bald zur Besinnung und bekehren uns.
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#1   nonnobisdomine   18:58:08 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Bischof Genn
betreibt Raubbau.
Bischof Genn ist damit auch ein Zerstörer des Glaubens.
Er mag nicht darüber hinwegtäuschen, daß er Großgemeinden errichtet. Damit wird Glaubenszerstörung betrieben.
Genn ist ein Zerstörer.
Und so wird er in die Geschichte des „Ruhrbistums“ „„Essen““ eingehen.
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