kreuzmeldungen
Neues Dogma + Drohungen wirken + Vatikan ehrt Kinderfeind + Abt mißachtet Vorschriften + Radikales Heiliges Offizium
Neues Dogma

Vatikan. Am Montag abend eröffnete Papst Benedikt XVI. in der Lateranbasilika die römische Diözesantagung „Jesus ist der Herr. Erziehung zum Glauben, zur Nachfolge, zum Zeugnis“. Dabei erklärte er, daß sich die Erziehung in einer Notsituation befinde: „In einer Gesellschaft, die allzu oft dem Relativismus Glauben schenkt, ja in welcher der Relativismus zum Dogma wird, fehlt mit der Zeit das Licht der Wahrheit.“ In diesem Kontext müsse die Rede von Wahrheit als gefährlich angesehen werden, denn das wäre autoritär.

Drohungen wirken

Italien. Die Tageszeitung der Italienischen Bischofskonferenz ‘Avvenire’ will angesichts der erneuten Morddrohungen gegen Erzbischof Angelo Bagnasco (64) von Genua seine Strategie ändern. Sie lautet: „Schweigen, um nicht noch mehr Gewalt zu schüren.“ Mons. Bagnasco ist im Kreuzfeuer von Homo-Drohungen, weil er die Ehe gegen eine gesetzliche Gleichstellung mit wilden Verbindungen und Homo-Paarungen verteidigt. ‘Avvenire’ will seine Berichterstattung künftig in einem „trockenen Ton“ halten. Auch das Generalsekretariat der Bischofskonferenz will auf erneute Solidaritätsbekundungen mit Mons. Bagnasco verzichten. Man wünsche, weitere Drohungen zu vermeiden.

Vatikan ehrt Kinderfeind

USA. Gestern Dienstag verlieh der UN-Botschafter beim Heiligen Stuhl, Erzbischof Celestino Migliore (54), der Präsidentin der 61. UN-Generalversammlung, Frau Haja Rasched Al Chalifa (54), in New York eine Auszeichnung. Die Auszeichnung stammt von der Stifung ‘Path to Peace’, deren Präsident Erzbischof Migliore ist. Frau Haja fördert die Kinderverhütung und die Tötung ungeborener Menschen.

Abt mißachtet Vorschriften

Österreich. Am 1. Juni firmte Abt Martin Felhofer in der Skandalpfarre St. Franziskus im oberösterreichischen Wels. Der Abt steht dem liberalen Prämonstratenser-Stift Schlägl im Norden von Oberösterreich vor. Er konsekrierte – wie in der Pfarre seit Jahren üblich – in Tongefäßen, deren Verwendung für die Messe ausdrücklich verboten ist. Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz, der selber schon mit den Tontöpfen zelebriert hat, schritt nicht ein.

Firmung in St. Franziskus
Am 1. Juni firmte der Prämonstratenserabt Martin Fellhofer in der Welser Skandalpfarrei St. Franziskus.Der Abt konsekrierte Brot und Wein in Tongefäßen, deren Verwendung für die Messe streng verboten ist.In Ausnahmefällen spendet man in St. Franziskus auch die Mundkommunion. Dafür ist der Einsatz von gleich mehreren Kommunionhelferinnen pro Messe die Regel.

Radikales Heiliges Offizium

„Die spektakuläre neue Quelle belegt jetzt, daß das Heilige Offizium nach der Veröffentlichung der Enzyklika ‘Mit brennender Sorge’ nicht nur nicht auf einen Beschwichtigungskurs einschwenkte, sondern erwog, die bilaterale kirchenpolitische Konfrontation zu internationalisieren und der »antichristlichen Bewegung« des Nationalsozialismus mit einer großangelegten Offensive des Weltkatholizismus entgegenzutreten: Unter der Leitung von Nuntien, Delegaten und Bischöfen sollten in großem Stil Kurse und Kongresse veranstaltet und Artikel publiziert werden, um über die »nazistischen Theorien« – zu denen auch der Antisemitismus zählte – »aufzuklären und sie zurückzuweisen. Auch sollen konkrete Fakten dargelegt werden, um auf praktische Weise zu zeigen, zu welch furchtbaren Konsequenzen die Anwendung dieser Theorien für das individuelle wie gesellschaftliche Leben führt.« Verwirklicht wurde dieser »Aktionsplan« nicht. Denn Rom machte seine Entscheidung vom Einverständnis der deutschen Katholiken abhängig. Ausschlaggebend sollte wiederum das Votum von Kardinal Faulhaber sein. Kardinal Bertram wurde in diese Initiative zu keinem Zeitpunkt auch nur nachrichtlich eingebunden.“

Dr. Karl-Joseph Hummel – Direktor der Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn – in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 31. März.
      
25 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#25   franco.felice   15:20:32 | Freitag, 15. Juni 2007
Defensor Fidei: @ Gunsenum
Defensor Fidei: @ Gunsenum
Ja Bruder in Christo, Gunsenum,
und Christus selbst hatte auch noch die als seiner Lehre konträr bezeichnet, die da in weichlichen Kleidern liefen und an den Höfen der Könige zu finden seien.
Hatte Christus aber Glück gehabt, dass er nicht einem selbsternannten Defensor der Gläubigen über den Weg lief, der ihm Respektlosigkeit vorgeworfen hätte; in den schlechten Klamotten, in denen er da predigte.
Redaktion benachrichtigen
#24   Defensor Fidei   23:46:56 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@ Kurt K.
Schauen Sie sich mal den grandiosen Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ an… ein schöner Unterhaltungsfilm mit AHA-Erlebnis am Ende.
Jetzt sagen Sie mir bitte nicht, dass Sie ernsthaft einen nett gemachten Spielfilm als Kronzeugen für die Verwendung von Tongefäßen anführen wollen!
Letztendlich ist es aber auch ziemlich egal, welchen Kelchtyp Christus verwendet hat. Darum geht es nicht. Fragen Sie sich stattdessen lieber mal, warum wir diese reichlich geschmückten Kelche benutzen. Wir benutzen diese Gefäße, weil für das Heilige nur das Beste gut genug ist. Jeder normal denkende Mensch verspürt dieses Bedürfnis.
Wenn Sie diese Frage für sich beantwortet haben, dann beantworten Sie mir bitte die Frage, warum Menschen das dringende Bedürfnis verspüren sollten, die Kostbarkeiten in den Schrank zu sperren und stattdessen Tongefäße verwenden zu wollen.
Historische Gründe werden da doch nur vorgeschoben. Die Ursachen liegen regelmäßig viel tiefer und heißen Häresie oder einfach „nur“ Respektlosigkeit. Genauso wie mir niemand glaubhaft vermitteln kann, dass er sich aus Gründen der Ehrfurcht bewusst gegen die Mundkommunion und für die Hand- und Stehkommunion entscheidet.
Redaktion benachrichtigen
#23   Benedikt   18:10:58 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@ Kurt K.
Da muss Indi (wie ihn seine Fans nennen) den heiligen Gral zwischen einem Haufen Trinkgefäße herausfinden. Indi denkt nach, denkt nach, denkt nach – heureka! – der Becher eines Zimmermanns! Nimmt den Hölzernen Becher. Geschafft.
Und das war bekanntlich Unsinn, da in der Legende (von der auch der Indiana Jones Film ausgeht) das Blut von Joseph von Arimathäa aufgefangen wurde. Joseph von Arimathäa war kein Zimmermann, sondern ein reicher Jude, der offenbar sogar dem Sanhedrin angehört hat.
Man sollte solchen Infos in Filmen grundsätzlich kritisch gegenüberstehen.
Zudem ist das alte Argument „im Abendmahlssaal hat Jesus…“ sowie fragwürdig.
Zunächst einmal beging Jesus mit seinen Jüngern nicht irgendein Essen, sondern das Pascha-Mahl. Dafür begaben sie sich extra in ein Gebäude, während sonst ganz offensichtlich meist im Freien gespeist wurde. Eine besondere Ausgestaltung des Mahls kann also angenommen werden.
Entscheidender aber ist, dass es ein Unterschied ist, was Christus machte, und was wir heute machen, wenn wir dem gedenken. Das Blut Christi in einem billigen Gefäß aufzubewahren entspricht nicht dem Wert, den die Kirche diesem beimisst. Eine angemessene Umfassung der hl. Gestalten ist eine Pflicht, die sich aus dem Glauben ergibt.
Der Herr dagegen hätte den Kelch anschließend auch auf den Boden ausschütten können etc…wer sollte es ihm wehren? Heißt das, dass wir das auch tun dürften?
Redaktion benachrichtigen
#22   Czibo Nieznany   17:48:12 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Gunssenum
Es ist aber auch ein wirkliches Ärgernis, daß dieser freche Abt
Ab welchem Grad ist denn nun ein Abt, der ja durch seine Weihe einem Bischof gleichgestellt ist, als „frech“ zu bezeichnen? Gibt es dazu allgemeine Kriterien, dies haarscharf festzustellen: Das war aber mal ein wirklich frecher Abt… Das ist mir völlig neu.
Ich habe noch nie einen frechen Abt erlebt. Vielleicht gibt es zu wenig davon… wäre das nicht wunderbar: eine Welt voll frecher Äbte. Damit könnte die neue Weltordnung herbeigeführt werden.
Redaktion benachrichtigen
#21   Linzer Torte   15:51:39 | Mittwoch, 13. Juni 2007
1 + 1 = 3
man wird ja wohl mal rechnen duerfen:
1 x Generalvikar Lederhilger aus der Abtei Schlägl
1 x Abt Felhofer aus der Abtei Schlägl
und da rechnet man zusammen:
wie gerne hat der Abt diese Gefälligkeit für den Dritten übernommen. Der wird sich zu gegebener Zeit in bewährter Weise erkenntlich zeigen und das Kloster weiter födern.
„Wie’s innen aussieht, geht niemanden etwas an.“
Doch: Den Abt als „liberal“ zu bezeichnen ist ja wohl etwas stark geschmeichelt!
Redaktion benachrichtigen
#20   Typ   15:16:41 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@ sozkath
Naja, ganz so einfach ist das nun auch wieder nicht, denn unser Papst Benedikt ist nun mal ein Freund der Alten Liturgie.
Ja, aber er ist kein Freund der Praxis, Gottesdienste gegen den Willen der kirchlichen Autorität zu feiern. Ganz egal, ob Römischer Ritus nach den Büchern von 1570, 1962 oder 1970.
Redaktion benachrichtigen
#19   Sozialkatholisch   14:07:34 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@ TYP
Naja, ganz so einfach ist das nun auch wieder nicht, denn unser Papst Benedikt ist nun mal ein Freund der Alten Liturgie. Ich kann mir vorstellen das es bei der FSSPX Menschen dem Papst konträr gegenüber stehen, aber der Großteil ist es nicht. In der sogenannten Amtskirche stehen wahrscheinlich viel mehr Menschen prozentual dem Papst kritisch bis konträr gegenüber, besonders in Moral und Liturgiefragen. Am Ende des Pontifikat von Papst B16 gehört vielleicht (hoffentlich) die uneingeschränkte Freigabe der Alten Messe dazu.
Redaktion benachrichtigen
#18   semper reformandus   14:04:32 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@thaumaturgos
ich bin nicht humorlos, sondern extrem witzig.
In welcher Reihe sehen Sie mich eigentlich, wenn Sie von „Ihr“ scheiben?
Redaktion benachrichtigen
#17   Typ   13:59:50 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@ sozialkatholisch
Ist das Beten für den Papst in jeder FSSPX Messe gegen Rom? Die Gültigkeit der FSSPX Messen zweifele ich persönlich nicht an.
Da die Intention der FSSPX ja nicht die Einheit mit dem Papst, sondern die persönliche Willkür gegenüber dem Papst ist, ist die Erwähnung im Hochgebet durchaus ein Ausdruck einer antipäpstlichen Grundhaltung.
Insofern will die FSSPX ihre Messen gar nicht in Einheit mit der Kirche feiern. Wollte sie das, würde sie es ja nicht gegen den Willen der kirchlichen Autoritäten tun.
An der Gültigkeit der FSSPX-Messen kann also mit gutem Grund gezweifelt werden: Es geht nicht um eine Feier in Einheit mit der ganzen Kirche, sondern GEGEN diese.
Redaktion benachrichtigen
#16   thaumaturgos   13:43:31 | Mittwoch, 13. Juni 2007
ad reformandus
ihr alle seit schon so humorlos, dass es wieder die reinste freude ist euch zu pflanzen … sionst hat hass-dumm.net ja eh 0-bedeutung
Redaktion benachrichtigen
#15   semper reformandus   13:26:18 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@kurt k u.a.
An alle historisch bewanderten Superexperten zum rituellen jüdischen Paschamahl ca. 30 n.Chr…, Herrn Prof Dr. Jones jr. eingeschlossen:
Ihre Argumentation ist völlig unhistorisch und lebt aus faktenwidrigen Vorurteilen.
Tongefäße galten wegen ihrer relativen Grobporigkeit als rituell unrein, zulässig waren nur Gefäße aus Edelmetall, geschliffenen (Halbedel-)Steinen o.ä. Dem entsprechende, bei rituellen Mahlfeiern genutzte Becher und Schalen sind historisch gut dokumentiert und vereinzelt bis heute erhalten geblieben; sie waren zu Ihrer Zeit ausgesprochen wertvoll.
Dass der Herr beim letzten Abendmahl ein nichtkoscheres Gefäß benutzt haben könnte, ist daher aus jüdischer und christlicher Sicht abwegig.
Er trat in der Karwoche bekanntlich auch nicht als „armer Zimmermann“ auf, vgl. Palmsonntag. Das mir bestens bekannte, das Christentum lächerlich machende – zugegebenmaßen höchst unterhaltsame – Machwerk des Herrn Spielberg hat an dieser Stelle eine (unbeabsichtigt?) antichristliche Pointe.
Redaktion benachrichtigen
#14   Sozialkatholisch   13:06:14 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@ No Comment
Man kann auch einige NOM Messen anzweifeln, besonders wenn die Materialien die zur Eucharistie gehören mut/boswillig nicht den Vorschriften Roms entsprechen.
Ist das Beten für den Papst in jeder FSSPX Messe gegen Rom? Die Gültigkeit der FSSPX Messen zweifele ich persönlich nicht an.
Redaktion benachrichtigen
#13   No Comment   12:53:29 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@Typ:
Man kann durchaus anzweifeln, ob die Messe der SSPX gültig ist. Denn sie wird ja gegen die Kirche zelebriert, als Propagandainstrument für eine Gegenkirche.
Redaktion benachrichtigen
#12   Sozialkatholisch   12:47:38 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@ Kurt
Dem Film Indianer Jones sollte man theologisch nicht so viel Beachtung schenken sondern ihn in erster Linie als modernes Märchen sehen. Da Jesus auch reiche Jünger wie zum Beispiel den Lazarus hatte muss beim letzten Abendmahl nicht alles spärlich und ärmlich gewesen sein. Bei der Eucharistiefeier sollten die Geräte alle schön und aus kostbaren Materialien sein um zugegndem, königlichen Gottessohn die nötige Ehre zu erweisen und um den Gläubigen die Kostbarkeit der hl. Eucharistie zu verdeutlichen.
Redaktion benachrichtigen
#11   Kurt K.   12:37:30 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@ Difensor Fidei
Schauen Sie sich mal den grandiosen Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ an… ein schöner Unterhaltungsfilm mit AHA-Erlebnis am Ende.
Da muss Indi (wie ihn seine Fans nennen) den heiligen Gral zwischen einem Haufen Trinkgefäße herausfinden. Indi denkt nach, denkt nach, denkt nach – heureka! – der Becher eines Zimmermanns! Nimmt den Hölzernen Becher. Geschafft.
:-$ ;-)
Redaktion benachrichtigen
#10   Czibo Nieznany   12:28:35 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Derr Streit des Paulus mit den Goldschmieden
gott sei dank hatte jesus fürs letzte abendmahl ja seien eigenen goldschmied, damit genug kelche und patenen bereit waren … nicht auszudenken, hätte er ganz normale becher verwendet
Es ist ganz großartig wei sich doch die heilige Mutter Kirche darum müht, dass die eucharistischen Gaben nicht unwüdig präsentiert werden. Damit hat Paulus schon begonnen beim seinem Streit mit den Goldschmieden in Ephesus.
Goethe hat ja auch noch das Gedicht „Groß ist die Diana der Epheser“ nachgeliefert in dieser Sache nachgeliefert. Mit dem Auftritt des Paulus konnte die Mission als gesichert gelten, weil sich plötzlich die Auftragsbücher der Goldschmiede füllten, Kelche und Patenen zu fertigen. Die Nachfrage florierte.
Da war wenigstens schon ein Berufsstand unter der Haube der Mutter Kirche, Philosophen, Theologen, Sattelmacher, Fischer und Soldaten sollten dann noch folgen. Aber zuerst waren die Goldschmiede dran.
Man sieht wie kulturgeschichtlich bedeutsam die Bemühungen sind, nur goldene Gefäße für Abendmahlsbrot und -wein zu verwenden. Das kann Jesus doch nicht völlig anders gehandhabt haben…oder vielleicht doch?
Redaktion benachrichtigen
#9   Typ   11:25:05 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Verboten
Er konsekrierte – wie in der Pfarre seit Jahren üblich – in Tongefäßen, deren Verwendung für die Messe ausdrücklich verboten ist.
Verboten, aber gültig. Also im Grunde genau dasselbe wie das Prinzip bei Pius-Messen, Pius-Weihen und dergleichen mehr.
Wenn’s hier recht ist, ist es auch dort recht!
Redaktion benachrichtigen
#8   Defensor Fidei   11:16:17 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@ Gunsenum
Ein Hoch auf das Wächteramt der Piusbrüder!
Dafür braucht es die gar nicht erst die Piusbruderschaft. Rom selber hat ganz klare Vorschriften bezüglich der Eucharistie erlassen. In der INSTRUKTION Redemptionis sacramentum heißt es ausdrücklich:
„Die sakralen Gefäße, die zur Aufnahme des Leibes und Blutes des Herrn bestimmt sind, müssen streng gemäß der Norm der Tradition und der liturgischen Bücher hergestellt werden. […] Es wird jedoch streng erfordert, daß diese Materialien gemäß dem allgemeinen Empfinden des jeweiligen Gebietes wirklich edel sind, so daß durch ihre Verwendung dem Herrn Ehre erwiesen und gegenüber den Gläubigen jede Gefahr vermieden wird, die Lehre über die wirkliche Gegenwart Christi in den eucharistischen Gestalten abzuschwächen. Daher ist jedweder Brauch zu verwerfen, zur Meßfeier gewöhnliche Gefäße, Gefäße mit schlechter Qualität, Gefäße ohne jeden künstlerischen Wert, einfache Körbe oder andere Gefäße aus Glas, Ton, Lehm oder anderen leicht zerbrechlichen Materialien zu verwenden.“
Es ist aber auch ein wirkliches Ärgernis, daß dieser freche Abt, nicht wie unser Herr Jesus Christus das Heilige Opfer mit einem prachtvoll-glorwürdigen, barocken, mit Gold und Edelsteinen besetzten Meßkelch feiert.
Sie haben entweder gar nichts verstanden oder es geht Ihnen lediglich darum, Ihrer Respektlosigkeit oder Ihrem Unglauben einen historischen Anstrich zu geben.
Redaktion benachrichtigen
#7   Gunsenum   10:47:54 | Mittwoch, 13. Juni 2007
unwürdige Eucharistie!!!!!
Es ist aber auch ein wirkliches Ärgernis, daß dieser freche Abt, nicht wie unser Herr Jesus Christus das Heilige Opfer mit einem prachtvoll-glorwürdigen, barocken, mit Gold und Edelsteinen besetzten Meßkelch feiert. Ich glaube ja, es war dieser Kelch hier:www.bistum-eichstaett.de/…ng/raum11/seite4.htm
Was erlaubt sich dieser Mensch? Nicht mal Manipel, wie sie Christus einst im Saale trug, sind zu sehen. Wie unwürdig. Ist die Eucharistie überhaupt gültig wegen dieses gräßlichen Verstoßes geegn die Ästhetik. Ein Hoch auf das Wächteramt der Piusbrüder! tätääätätääätätääää!
Redaktion benachrichtigen
#6   thaumaturgos   10:34:14 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@stimme der vernunft
das ist wahr, der fellay wird zu der wesentlichen frage der tradition eine eigene historikerkommision berufen, natürlich ganz im sinne der tradition und ohne jurisdiktion … er hat ja auch keine
lol
und die findet dann heraus was zu glauben ist in dieser frage, die ja stantis et cadentis ecclesia ist ooops … jetzt is mit vater luther reingerutscht
jedenfalls, die schwören nur die wahrheit zu erforschen und das auch nur wahrheitsgemäss, … :-)
Redaktion benachrichtigen
#5   Bruder Theophil   09:55:39 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 5, 17-19
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.
Redaktion benachrichtigen
#4   Nachtlaterne   09:50:40 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Pfarrer Rainer Stuhlmann EKD Beauftragter
aus dem internet: Am 16.1.1997 strahlte das ZDF in Auftrag und Verantwortung der EKD-Rundfunkarbeit einen „Gottesdienst“ im Sinne der Homosexuellenlobby aus. Der „Prediger“, das rheinische Kirchenleitungsmitglied Dr. Rainer Stuhlmann, der zugleich der wichtigste Verfasser des Papiers von 1996 ist, stellte hier u.a. die Suggestivfrage: „Ist vielleicht unsere Angst die geheime Brille, mit der wir ein Verbot gleichgeschlechtlicher Liebe in die Bibel hineinlesen?“ Das ist das klassische „Homophobieargument“, das im Zusammenhang auch emotional vorbereitet wird, wenn Stuhlmann eine Art negativer „Bekehrungs¬geschichte“ erzählt: Er selbst sei „beschämt“ worden, als er aus dem „Wortlaut der Bibel“ begriffen habe, dass diese nichts gegen homosexuelle Beziehungen habe. Dann habe er sich gefragt: „Wie kommt es, dass Menschen gegen den Wortlaut der Bibel diese Verbote in sie hineinlesen?“ Es folgt das Homophobieargument, das die Antwort suggeriert – und die Regieanweisung für den Kameramann: „Die aufgeschlagene Bibel zeigen“.
Redaktion benachrichtigen
#3   stimme der vernunft †   09:45:01 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@thaumaturgos
Na klar, Jesus hatte viele reiche Gönner, die haben ihm einen goldenen Kelch, Patenen, Spitzenkleidchen und barocke Bassgeigen-Kaseln für das letzte Abendmahl spendiert.
Leider streiten sich die Tradi-Historiker noch, wer ihm das Röckchen hochgehalten hat bei den Einsetzungsworten, Johannes oder Petrus.
Redaktion benachrichtigen
#2   thaumaturgos   09:13:26 | Mittwoch, 13. Juni 2007
… schon mit den Tontöpfen zelebriert hat
gott sei dank hatte jesus fürs letzte abendmahl ja seien eigenen goldschmied, damit genug kelche und patenen bereit waren … nicht auszudenken, hätte er ganz normale becher verwendet
ich bin immer froh, dass der liebe gott so gut auf diie tradis hört
Redaktion benachrichtigen
#1   Czibo Nieznany   08:29:01 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Hauptsache ein Dogma
Ist ja klar: in der sogenannten Notsituation der Erziehung kann nur noch ein Dogma zu einem Ausweg verhelfen, selbst wenn es das Dogma des Relativismus ist. Hauptsache ein Dogma. Das hat was?
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
kreuzmeldungenZwei Flügel + … kreuzmeldungenEine Freude + … kreuzmeldungenYes, Sir + … kreuzmeldungenDer Pfarrer des Papstes beim Nachdenken + … kreuzmeldungenTheorie und Praxis + … kreuzmeldungenAnnäherungsversuch + … kreuzmeldungenVom Panzerkardinal zum Bronzepapst + … kreuzmeldungenNeues unter der Sonne + … kreuzmeldungenVier Heilige + … kreuzmeldungenDiplomatische Märtyrer? + … kreuzmeldungenNeue Selige + … kreuzmeldungenIllegale Einreise + … kreuzmeldungenOhne Madeleine + … kreuzmeldungenDie erste Pflicht + … kreuzmeldungenMission? +…
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net