15:42:35 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Ein berüchtigter Wiener Kindertöter leugnet die frühabtreibende Wirkung der ‘Tötungspille danach’. Ob er die einschlägigen Studien nicht kennt?

Kinderfeinde wollen glauben machen, daß die ‘Pille danach’ keine frühabtreibende Wirkung habe.
(kreuz.net, Wien) Am 5. Juni hielt der Wiener Kindertöter
Christian Fiala ein Plädoyer für die ‘Tötungspille
danach’. Fiala sprach mit dem extremistischen Onlinemagazin ‘Chilli.cc’.
Die ‘Tötungspille danach’ wird
bis 72 Stunden nach dem ehelichen Akt eingenommen. Sie verhindert entweder die Zeugung eines Kindes oder
treibt ein gezeugtes Kleinstkind in seinen ersten Lebenstagen noch vor der Einnistung in die Gebärmutter
ab.
Diese frühabtreibende Wirkungsweise hat Abtreiber Fiala jetzt zu leugnen versucht.
Die ‘Tötungspille
danach’ unterdrücke nur den Eisprung – behauptet er. Deshalb finde ein „Rennen gegen die Zeit“ statt:
„Ist der Eisprung bereits erfolgt, ist sie [Pille danach] wirkungslos. Spermien warten im Eileiter auf
die Eizelle und sind sehr schnell.“
Fiala weiter: „Oft wird vor allem aus Kreisen mit kirchlichem Hintergrund,
argumentiert, daß die ‘Pille danach’ die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindert, somit Leben
abtötet und damit eine Methode der Frühabtreibung sei.“
Diese Annahme sei „schlicht und einfach falsch“ –
behauptet der Kinderabtreiber.
Woher kommt die todsichere Wirkung?Mit seinen Aussagen stellt sich Abtreiber
Fiala nicht zuletzt gegen eine jüngste Studie in der US-Fachzeitschrift ‘Fertility and Sterility’.
Deren
Autoren sind der wissenschaftliche Assistent an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität
Bielefeld, Rafael Mikolajczyk (35) und Joseph Stanford – außerordentlicher Professor an der Fakultät
für Gesundheitswissenschaften der US-Universität Utah.
Die Studie wurde im April 2006 abgeschlossen
und im November 2006 veröffentlicht. Seit Februar 2007 ist eine Kurzfassung der Studie auch
online zugänglich.
Sie beschäftigt sich mit der Wirkung des Geschlechtshormons Levonorgestrel.
Die ‘Tötungspille danach’
ist gegenwärtig in drei verschiedenen Präparaten auf dem Markt. Zwei davon enthalten das untersuchte
Hormon Levonorgestrel in hoher Dosierung.
Die Studie erklärt, daß die Häufigkeit der Hemmung des Eisprungs
durch Levonorgestrel überschätzt werde.
Diese verhütende Wirkung tritt nur zu 49% bei direkter Einnahme
nach dem ehelichen Akt und zu 8% bei einer Einnahmeverzögerung von 72 Stunden ein.
Dr. Mikolajczyk und
Professor Stanford erklären sich die Wirkung von Levonorgestrel als Verhütungsmittel mit zusätzlichen
Mechanismen zur Eisprunghemmung – „einschließlich Wirkungen nach der Befruchtung“.
Im Klartext: Die
„Wirkungen nach der Befruchtung“ sind nichts anderes als die Vernichtung eines bereits empfangenen Kindes
noch vor seiner Einnistung in die Gebärmutter.
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methusalix † 18:15:45 | Freitag, 15. Juni 2007
#22
VirFortis 11:02:03 | Freitag, 15. Juni 2007
#21
semper reformandus 10:57:35 | Freitag, 15. Juni 2007
#20
obelix † 00:09:42 | Freitag, 15. Juni 2007
#19
semper reformandus 12:53:51 | Donnerstag, 14. Juni 2007
#18
Sweetdragon † 07:53:06 | Donnerstag, 14. Juni 2007
#17
obelix † 01:24:16 | Donnerstag, 14. Juni 2007
#16
Kurt K. 23:38:36 | Mittwoch, 13. Juni 2007
#15
juergen 23:33:19 | Mittwoch, 13. Juni 2007
#14
Kurt K. 23:29:32 | Mittwoch, 13. Juni 2007
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juergen 23:18:53 | Mittwoch, 13. Juni 2007
#12
Kurt K. 23:16:44 | Mittwoch, 13. Juni 2007
#11
juergen 23:13:25 | Mittwoch, 13. Juni 2007
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Kurt K. 23:06:45 | Mittwoch, 13. Juni 2007
#9
rolf34 22:51:16 | Mittwoch, 13. Juni 2007
#8
VirFortis 19:26:46 | Mittwoch, 13. Juni 2007
#7
semper reformandus 19:11:14 | Mittwoch, 13. Juni 2007
#6
Kurt K. 18:14:31 | Mittwoch, 13. Juni 2007
#5
Nachtlaterne 18:09:26 | Mittwoch, 13. Juni 2007
#4
semper reformandus 17:15:46 | Mittwoch, 13. Juni 2007
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Zahnfee 15:52:40 | Mittwoch, 13. Juni 2007
#2
juergen 15:51:25 | Mittwoch, 13. Juni 2007
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Kurt K. 15:47:43 | Mittwoch, 13. Juni 2007