Wenn der menschliche Geist erkennt, daß es einen menschlichen Geist gibt, dann gibt es dafür nur eine Erklärung: Er täuscht sich. Von Christian L. Schutzer.
(kreuz.net) In seinen Frühschriften spricht der deutsche Ideologe Karl Marx († 1883) vom „Geist geistloser
Zustände“.
Als linker Schüler des Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel († 1831) kehrte er die
Geist-Materie-Dialektik seines Meisters um:
Geistlose Materie und materielle Bedingungen würden Geist
und geistige Verhältnisse hervorbringen.
Diesem Dogma des dialektischen Materialismus oder materialistischen
Dualismus stellt sich der sogenannte materialistische Monismus entgegen.
Dessen Begründer – der deutsche
Philosoph Ernst Haeckel († 1919) – und seine Epigonen wollen uns weismachen, daß Geist und Intelligenz
nichts als materielle Strukturen seien.
Der Kasseler Egel-Forscher Ulrich Kutschera (51) ist ein feuriger
Vertreter dieser These und zugleich sein eigener Beleg dafür.
In einem Aufsatz mit dem Titel „Geistlose
Evolutionsforschung“ versucht er nachzuweisen, daß die materielle Evolution eine geistlose Entwicklung
ist. Somit sind geistige Strukturen nicht existent, wirksam oder nachweisbar.
Zugleich behauptet der
Biologe in der Überschrift seines Artikels, daß die Forschung geistlos sei und das gleiche muß natürlich
auch für den Forscher gelten.
Kutschera demonstriert seine eigene Geistlosigkeit insofern, als ihm der
Bezug des Adjektivs – „geistlose“ auf den zweiten Teil eines zusammengesetzten Wortes – „Evolutionsforschung“ –
offenbar nicht bewußt ist.
Eine Analyse des Kutschera-Aufsatzes zeigt ferner, daß der Autor die (geistigen)
Regeln von Logik und Grammatik nicht beherrscht.
Wenn schon bei den hochstehenden Exemplaren der Gattung
homo professoralis solche Lücken des Geistes oder gar Löcher der Geistlosigkeit existieren, dann legt
sich die Hypothese nahe, daß die materielle Evolution in der Tat nichts Geistiges hervorbringt.
Während
Kutschera in selten offener Dämlichkeit einen platten Materialismus auftischt, entwickelt der deutsche
Gehirnforscher Wolf Singer (64) seine Thesen von der menschlichen Geistlosigkeit im Rahmen einer subtilen
naturwissenschaftlichen Dogmatik.
In seinen Zeitungsaufsätzen „Hirn als Subjekt?“ oder „Verschaltungen
legen uns fest: Wir sollten aufhören von Freiheit zu sprechen“ behauptet Singer, daß nicht ein „Ich“,
ein Subjekt, eine geistige Person denkt, will oder spricht, sondern daß „neuronale Netzwerke der Hirnrinde
aufgrund genetischer und durch Erfahrungen eingeprägte Vorgaben und Regeln“ diese Akte deterministisch
bestimmen.
Was im Gehirn an Wissen und dieses Wissen verwaltende Strukturen enthalten ist, liege allein
in dessen funktioneller Architektur.
Die subjektive Erfahrung von Willens- und Entscheidungsfreiheit
sei eine Täuschung. Der scheinbar freie Entscheidungsprozeß einer Person sei nur Ergebnis unbewußter
Strebungen, die durch neuronale Programmierungen im Gehirn determiniert seien.
Singer bestreitet die
eigenständige Dimension von Geist und Freiheit, von „Ich“ und Subjekt mit seinem monistischen Weltbild.
In einer Welt der Physik, die allein durch naturwissenschaftliche Gesetze bestimmt ist, kann er keine
immateriellen, geistigen Gegebenheiten zulassen.
Vor 250 Jahren hatte der Aufklärer Julien Offray de
La Mettrie († 1751) dekretiert, daß der Mensch nichts als eine mechanische Maschine – l’homme machine –
sei.
Anscheinend will Singer mit seiner These vom Menschen als gen- und sozialisationsprogrammierter
Rechner diese Theorie neu aufwärmen.
Eine Anerkennung dieser Auffassung hätte erhebliche Folgen für
Gesellschaft und Politik:
Kunstwerke und Kompositionen, Texte und Aufsätze – auch jene Wolf Singers –
könnten nicht mehr als echte Werke von Subjekten angesehen werden, sondern wären wertlose Ergebnisse
vorgeprägter Großhirnstrukturen.
Verbrecher müßten als „Opfer einer ungünstigen Konstellation von
Genen, Entwicklungsfehlern, frühen Prägungen und so weiter“ entschuldigt werden.
Die deutsche Bundeskanzlerin
Angela Merkel hatte zu ihrem 50. Geburtstag Wolf Singer als Festredner eingeladen.
Er wird ihr ins Stammbuch
eingeschrieben haben, daß islamische Selbstmordbomber allein als determinierte Opfer ihrer fehlerhaften
Hirnprägung zu verstehen seien und steinewerfende Chaoten als unfreie Objekte von Gen- und Sozialisationsprägungen
zu entschuldigen sind.
Die monistische Richtung der Biowissenschaften unterminiert mit ihrer Bestreitung
menschlicher Freiheit und Personenwürde die politisch-rechtlichen Grundlagen unseres Gemeinwesens.
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@Artois Sie hatten mich verbal wegen Geschichtskenntnissen angegriffen gehabt – das war nur die Erwiderung
darauf. Die Redaktion hat das aber schon weggenommen. Nichts für ungut!
@ Junonian Ist es Ihnen nicht zu wenig, sich „gut zu fühlen“; vor allem, wenn Sie von einer Seele ausgehen,
zeigt uns die katholische Kirche nicht dann einen möglichen Weg an? Ein klares Doppel-Nein. Nein, es
ist mir nicht „zu wenig“ mich gut zu fühlen. Wieso sollte es? Nein, die römisch-Katholische Kirche zeigt
MIR jedenfalls keinen möglichen Weg an. Zu viel Heuchelei, zu wenig Zugeben von Fehlern, zu komplizierte
Lehre, da sie tuto kompletti ALLE Facetten des Lebens irgendwie geregelt hat. Unfehlbarkeit als Prinzip
der Lehre… das ist definitiv kein möglicher Weg für mich. Ich kenne mich nicht wirklich mit Buddhismus
aus, aber ich denke, wenn ich mich für irgendeine Art Religion entscheiden MÜSSTE, dann würde ich diese
wählen. Da gibt es nur ein paar Grundregeln und der Rest ist quasi jedem selbst überlassen. Wenn Sie
die Röm-kath Lehre einem erzählen, der sich noch nie damit beschäftigt hat, der versteht doch überhaupt
nicht, worum es da überhaupt geht. Erbsünde, Opfer des Sohnes der Sünden der Menschen halber… Naja.
Kann ja jeder glauben was er will. Aber wenn ich um einen Glauben zur Gänze zu verstehen, ihn studiert
haben muss, um theologische Probleme erklären zu können, dann stimmt da irgendwas nicht. Ansonsten würde
ich mit dir ebenso wie Hornet auch, ein Bier trinken gehen können, ohne dass wir uns gegenseitig zerfleischen,
glaub ich.
@Rudolfus Nicht einmal zahnweh hat behauptet, dies wäre „ein wichtiges Zitat aus Hitlers Standardwerk,
das ja bekanntlich in Deutschland verboten ist.“ Es ist sehr wohl zu bestreiten, daß Hitler die Juden
ermorden wollte, da er dies „nicht wollte“ kann es auch „seinen Wählern nicht bewußt gewesen sein“.
Hitlers absolute Machtübernahme erfolgte durch dasErmächtigungsgesetz mit Hife von Zentrum, Liberalen
und späetr auch SPD. [v.d.Red.zens.]
@Zahnfee Das ist ein wichtiges Zitat aus Hitlers Standardwerk, das ja bekanntlich in Deutschland verboten
ist. Es ist nicht zu bestreiten, daß Hitler die Juden ermorden wollte, wobei dies vielen seiner Wähler
sicher nicht bewußt war. Hitler hat jedenfalls die wichtige Reichspräsidentenwahl gegen Paul v. Hindernburg
verloren (einem Antisozialisten und Antikatholiken aus Preußen, der sich beklagte, daß er mit Hilfe
der Katholiken gewählt werden mußte). Auch bei den Reichstagswahlen hatte Hitler ja nur die relative
Mehrheit und war somit die parlamentarische Minderheit. Hitlers absolute Machtübernahme war nur durch
den Tod des Reichspräsidenten 1934 möglich, der die beherrschende Stellung in der Verfassung innehatte.
Alleine der Reichspräsident hätte gegen den Kanzler noch vorgehen können.
Junonian „(siehe unsere neoliberale Konsumgesellschaft als Abbild einer nicht gelungenen Evolution der
menschlichen Ethik).“ Na, da sind wir doch mal einer Meinung! Schließlich vertrete ich meine Ansichten
ja nicht dogmatisch. Mir passen ein Haufen säkularer Einsichten und Handlungsweisen überhaupt nicht.
Aber wir sind ja auch erst dabei, (erstmals in der Geschichte) frei von dogmatischen Einmischungen durch
die Kirchen einen weltlichen Ethik- und Moralbegriff zu entwickeln. Da passieren Fehler, das macht uns
die Kirche ja seit 1500 Jahren vor. Machen Sie es doch ruhig auf der Glaubensseite, ich machs auf der
weltlichen. Wenn wir es beide ernst meinen, können wir uns ja problemlos in die Augen sehen und die Hände
schütteln! Ich habe doch nichts gegen jemand, der glaubt! Vielleicht mit ein wenig Abstand und kritischem
Denken gegenüber der RRK? Übrigens: mir reicht es auch, wenn mein Nachbar „Danke für die Hilfe“ sagt.
@Junonian: … ausserdem: ein gewisser Wahrheitsanspruch ist doch legitim, … wenn sie diesen Anspruch
haben, haben sie mit kreuz.net die beste Internet-Seite gefunden
@Kurt K Blut ist da, genug, ja…und macht mich traurig, kann meine Liebe und meinen Glauben aber nicht
brechen, weiss nicht warum, Dummheit oder vielleicht doch ein tiefes Geheimnis, das mit Christus zusammenhängt.-
man muss solche Aussagen auch im Kontext der Zeit sehen, ausserdem: ein gewisser Wahrheitsanspruch ist
doch legitim, freilich ungemütlich und unbequemer als grenzenlose Toleranz (s. auch Kindererziehung),
ausserdem ist ein klares Wort für den Durchschnittsmenschen oft hilfreicher als Beliebigkeit, Relativierung
oder komplizierte Erklärungen.- Ist es Ihnen nicht zu wenig, sich „gut zu fühlen“; vor allem, wenn Sie
von einer Seele ausgehen, zeigt uns die katholische Kirche nicht dann einen möglichen Weg an?
@ Junonian / Vereinfachungen 1) Ketzerverfolgungen, Inquisition, Kreuzzüge, Judenverfolgungen, Heidenbekehrungen
(meist mit dem Schwert)… sind zwar eine Vereinfachung, da die Kirche vielleicht nicht überall alleine
Schuld war, aber dennoch hat die Kirche viel Blut an den Händen. 2) Alleine der Satz: „Es gibt kein Heil
außerhalb der Kirche!“ sagt genug über den Wert anderer Religionen und Weltanschauungen aus, den die
Kirche ihnen beimißt. 3) Ich brauche keinen Gott, der mich belohnt, wenn ich lieb zu meinem Nachbarn
bin. Ich bin es selber, der mich dafür belohnt, denn ich fühle mich gut, wenn ich jemandem helfen konnte.
@Hornet @Kurt K @Hornet: selbstverständlich auch ausserhalb möglich, aber weil homozentriert unvollkommen
und immer untrennbar mit der Gefahr der Egomanie verbunden (siehe unsere neoliberale Konsumgesellschaft
als Abbild einer nicht gelungenen Evolution der menschlichen Ethik). Ohne Rückbindung des Geschöpfes
an seinen Schöpfer sehe ich keine Hoffnung und Vertrauen auf das Gute und Bessere, da dieses Hoffen und
Vertrauen auf eine Antwort hin angelegt ist, die nicht aus uns selbst kommen kann. @Kurt K :…und hat
die Kirche über einen langen geschichtlichen Zeitraum auch überhaupt nicht interessiert…Sicht der
Kirche ist das alles nichts Wert… sorry, das mein ich, ist eine vereinfachende, ungerechte und undifferenzierte
Sichtweise, ähnlich derer hier, die ich beim letzten posting angesprochen habe.
Lieber Junonian Das mag zwar die Grundessenz der Lehre sein, aber wie schon gesagt: Das interessiert ja
kaum jemanden und hat die Kirche über einen langen geschichtlichen Zeitraum auch überhaupt nicht interessiert.
Das ist aber auch die Grundessenz der allermeisten anderen Religionen und Lehren. Ich lese grad die GEO-Zeitschrift
über den Buddhismus. Da ist ein Interview mit seiner Heiligkeit, dem 14.Dhalai Lama drin. Der antwortet,
nach der Essenz des Buddhismus gefragt, folgendes:„Wenn du deinen Mitmenschen helfen kannst – dann mach
es. Aber wenn du das gerade mal nicht zu tun vermagst, dann versuche zumindest, den anderen nicht zu schaden.“
Selbst Areligiöse Verienigungen und Lehren nennen die Liebe meist ihr Hauptanliegen, auch wenn sie es
vielleicht nicht so nennen. Kants kategorischer Imperativ zum Beispiel ist nicht viel anders als das Liebes-Gebot,
so auch die Lehren der Freimaurer. Aber in der Sicht der Kirche ist das alles nichts Wert, weil ein Bezug
zu einem Gott fehlt. Ist meines Erachtens nach völlig schwachsinnig.
Revisionisten am Werk! „Den Verichtungswillen Hitlers im Sinne eines Genozids versucht man seit 60 Jahren
nachzuweisen – ohne Erfolg.“ Dann haben die wohl nie „Mein Kampf“ gelesen oder Hitlers Aussage 1922: „Wenn
ich einmal wirklich an der Macht bin, dann wird die Vernichtung der Juden meine erste und wichtigste Aufgabe
sein. Sobald ich die Macht dazu habe, werde ich zum Beispiel in München auf dem Marienplatz Galgen neben
Galgen aufstellen lassen. Dann werden die Juden gehängt, einer wie der andere, und sie bleiben hängen,
bis sie stinken. So lange bleiben sie hängen, wie es nach den Gesetzen der Hygiene möglich ist, sobald
man sie abgeknüpft hat, kommen die nächsten dran, und das geschieht so lange, bis der letzte Jude in
München ausgetilgt ist. Genauso wird in anderen Städten verfahren, bis Deutschland vom letzten Juden
gereinigt ist.“ Daher mal eine Aufforderung an ALLE sich diesem Gewäsch von Artois und konsorten entschieden
entgegenzustellen (oder ist doch die ganze Meute hier nichts weiter als verkappte Nazi-Ideologen?)
@Kurt K Meine doch, dass dies die Grundessenz der Lehre ist; die vielen Erklärungen zu menschlichen Problemen,
wie Sexualität, Geschlechterrollen und vieles andere, werden von den „Profis“ sehr behutsam aber klar,
unmissverständlich und vor allem in Respekt und Liebe getätigt (…Das negative Urteil der Kirche betrifft
nicht den Menschen und wertet ihn keineswegs ab, sondern gilt nur seiner Neigung. Diese Unterscheidung
ist unendlich wichtig…zit. Laun;ich weiss,schon wieder), Sie haben Recht, der Ton hier von manchen zeugt
von keiner wirklich christlichen Haltung, die sehe ich aber nicht als repräsenativ für irgendetwas an,
viel mehr eben z.b. www.kirchen.net/…texte/9-ZEHN-HS1.doc Die präsentieren nur sich selbst, und nehmen
klare, durchdachte Lehrmeinungen her, und kürzen sie dann primitiv ab.
Lieber Junonian Danke, Kurt K., kann ich mir einen Teil der Antwort sparen. Junonian: es ging um die Frage,
ob Moral nur innerhalb oder mit einer Gottheit entstehen würde oder kann. Das ist ein ein religiöses
Märchen und wird zur Machterhaltung benutzt und deshalb verneine ich dies entschieden! Zu einem menschenfreundlichen
Miteinander braucht es nur ein wenig Verstand, Nachdenken und offene Augen. Ich denke, also bin ich (und
andere eben auch). Wohin religiöser Wahnsinn führt, zeigt die Geschichte und diese Seite treffend. Wobei
ich, wie schon des Öfteren gesagt, nie etwas gegen eine gläubigen Menschen sagen würde, wenn der sich
tatsächlich an die besseren Gebote wie z. B. das der Nächstenliebe (ohne wenn und aber!) halten würde.
Nur: ICH kann auch ohne Religion prima leben! Ich denke halt selber und lasse nicht denken! Den Rest hat
Kurt ja schon dargelegt.
@Rudolfus Den Verichtungswillen Hitlers im Sinne eines Genozids versucht man seit 60 Jahren nachzuweisen –
ohne Erfolg. Warum sichten Sie nicht erst einmal die seriöse Literatur, bevor Sie hier derart massiv
auf den Putz hauen?
@ Junonian Wenn das alles wäre, was die katholische Kirche lehrt: Dann würde ich sagen: SUPER! Besser
geht es nicht. Das ist es aber eben nicht. Und ich habe auch bei keinem der Katholiban hier das Gefühl,
dass er einen Schwulen als seinen Nächsten „gedankenlos als Abbild Gottes so liebt, wie Gott uns liebt“…
Eher gnadenlos verachtet…
@Hornet Warum beachten sie ein verkehrsschild (um andere nicht zu gefährden…), helfen über die Strasse…
(Gewissen, Mitleid, Hilfsbereitschaft?), sind ehrlich (weil sie so erzogen wurden…?), warum hören sie
zu und respektieren den anderen (wäre sonst verschwendung von geist?), der ursächliche unterschied:
Ganz einfach: die „gedankenlose“ Liebe zum Nächsten als tiefstes gefühl, den Nächsten als Abbild Gottes
lieben, so wie Gott uns liebt, bitte glauben sie mir: es geht ! so abgedroschen das alles für Sie klingen
mag, der Schlüssel ist: sehnsüchtiges, sich ganz hingebendes, dankendes Gebet.
Rudolfus „Das gilt für alle Völker der Erde. Mögen sich alle Heimatvertriebenen das Volk Israel darin
zum Vorbild nehmen.“ Na dann will ich mal nicht so ein und hoffe, dass die Italiener wieder die Grenzen
von 37 v.u.Z. errichten! Lang lebe die römische Republik! Oder doch lieber zurück zu Frankreich? Was
ist mit den ganzen europäischen Auswanderern? Müssen/dürfen die zurück zu uns? Die Frage „wer wann
wo zuerst war“ ist zu müßig… bleiben wir doch alle einfach da wo wir jetzt sind.
@Zahnfee Jedes Volk, das vertrieben wurde, hat ein Anrecht auf die Rückkehr in seine angestammte Heimat.
Das gilt für alle Völker der Erde. Mögen sich alle Heimatvertriebenen das Volk Israel darin zum Vorbild
nehmen.
Rudolfus Dass Theodor Herzls Buch der Idee eines eigenen Staates Auftrieb gegeben hat bestreite ich nicht.
Dennoch enstand die zionistische Bewegung als eine Reaktion auf die Bedrohung durch den Antisemitismus
und war nicht in der Religion als solche begründet. Die religiöse Vorstellung (mit hervorgehend aus
der Zeit nach der Zerstörung des 2. Tempels) geht davon aus, dass der Messias kommt, einen Staat errichtet
und dann sein Volk heimführt. Ein wesentlicher Unterschied!
@Zahnfee Der Gedanke einer künftigen Rückkehr ins Gelobte Land durch das Volk Israel besteht bereits
seit dem Zeitpunkt der Vertreibung Israels aus dem Gelobten Land im Jahre 70. Der Gedanke an eine Rückkehr
wurde fast zwei Jahrtausende während der israelitischen Diaspora gepflegt. Das 19. Jahrhundert mit seinem
Nationalstaatsdenken hat dem Gedanken neuen Auftrieb gegeben, besonders auch durch Theodor Herzls Buch
„Der Judenstaat“, einem Bürger der österreichisch-ungarischen Monarchie, die auch sehr viele orthodoxe
Juden als Einwohner hatte.
Rudolfus Prinzipiell muss zwischen Zionismus (bzw. seiner 3 Formen) und Judentum unterschieden werden.
Judentum ist nichts weiter als eine Religion. Zionismus ist eine säkulare Ideologie, begründet im Antisemitismus
des 19. und 20. Jahrhunderts; leider hatten auch die assimilierten Juden unter diesem zu leiden. Aber
weder die Religion noch der Zionismus lassen den Rückschluss auf eine sog. „jüdische Rasse“ zu.
@litterae sunt diversae Tatsächlich gibt es seit der Diaspora Israels beide Definitionen. Es gibt assimilierten
Juden, für die das Judentum ein Religionsbekenntnis ist, aber keine Volkszugehörigkeit. Die nicht-assimilierten
Juden haben sich stets zu einer eigenen jüdischen Nationalität bekannt. Der Staat Israel und der Zionismus
beruhen jedenfalls auf dem Volksgedanken. Es gibt ja auch viele nicht-religiöse Zionisten und Israelis.
Hallo? „Ja, ein Jude kann bzgl. der Volkszugehörigkeit kein „Deutscher“ sein. Er kann wohl eine „deutsche“
Staatsangehörigkeit besitzen,…“ Was ist das denn schon wieder für ein Schwachsinn? Seit wann hat eine
Religionszugehörigkeit etwas mit Nationalität zu tun? Vertritt hier wieder jemand diese Nazi-Ideologie
von wegen Judentum sei eine Rasse? Wie blöd kann man denn noch werden wollen?
@Artois Was die unmaßgebliche Meinung von tschechen oder Polen hier zu suchen hat, leuchtet mir nicht
ein … Hitler und die SS wollte alle Juden, auch die deutschen Juden, als „volksfremde Nichtdeutsche“
vernichten, da die NSDAP ihnen die deutsche Volkszugehörigkeit aberkannte. Die SS-Lager wurden ab 1945
von den Tschechen und Polen übernommen, um darin die Deutschen zu vernichten. Dabei haben sie deutsche
Juden auch als Deutsche mitgezählt und befreite Juden neuerlich in Vernichtungslager gesteckt.
@Rudolfus Da haben Sie wohl recht, doch diese germanisierten Juden waren, nach „jüdischem Recht“ gar
keine Juden mehr. Deshalb unternahme das Judentum alles, aber auch alles, um Assimilation zu verhindern
oder rückgängig zu machen, oft genug durch nackten Terror und Gewalt. Was die unmaßgebliche Meinung
von tscheechen oder Polen hier zu suchen hat, leuchtet mir nicht ein …
@Artois Diese Volkszugehörigkeitsdefinition gilt aber nur für das NSDAP-Deutschland. Denn die Juden
bekannten sich, ohne diesem NSDAP-Dogma, sehr wohl zur deutschen Volkszugehörigkeit. Als die Tschechen
und Polen die SS-Lager von den Deutschen nach 1945 übernahmen, steckten sie alle „deutscher Volkszugehörigkeit“
hinein, darunter auch Juden, die sich beim jeweiligen Staat als „deutscher Volkszugehörigkeit“ registriert
gehabt hatten.
@Obelix Ja, ein Jude kann bzgl. der Volkszugehörigkeit kein „Deutscher“ sein. Er kann wohl eine „deutsche“
Staatsangehörigkeit besitzen, obwohl die ja erst von Hitlern konstruiert wurde, doch dieses Detail können
wir gern zunächst beiseite lassen. Falls Sie jetzt an Beispiele wie „Mendelssohn“ denken, dann gleich
die Antwort darauf: M. war kein Jude, er war getaufter Christ und er war Deutscher.
Ansbach: „Moral ohne transzendenten Hintergrund ist wie ein Verkehrschild welches zu beachten ist und
dessen Mißachtung Geld kostet.“ Ich beachte Verkehrszeichen, weil ich nicht dämlich bin! Nicht, weil
die Nichtbeachtung Geld kostet! Ich weiß, auch ohne dass der heilige Geist mitfährt, dass die Nichtbeachtung
einer roten Ampel Andere gefährdet. Und da ich das nicht will, halte ich mal an. Wie kommen Sie auf die
Idee dieses Vergleichs? Sie behaupten ferner damit, dass es nichts Wert ist, z.B. einer alten, gehbehinderten
Dame den Einkauf zu erledigen, wenn man nicht links die Tüte und rechts die Bibel trägt? Und: Ehrlichkeit
ist nichts wert ohne „Transzendenz“??? Mein Gott… „Der letzsinn in einer moralischen Regelbefolgung
kann nur in der Liebe liegen aber nie in einem rein vernunftbegründeten Verhalten…“ Na bitte! Denn
lieben Sie doch mal Ihre Mitdiskutanten hier und beschäftigen Sie sich mit Meinungen, die nicht der Ihren
entsprechen. Auch ohne (Ihre) Transzendenz bin ich in der Lage, anderen zuzuhören und deren Meinung,
soweit sie sachlich ist, zu respektieren. Was für eine Verschwendung von (Gottgegebenem?) Geist, wenn
wir das nicht könnten! „…denn wozu und wofür würde es sich nicht lohnen gewisse „gesellschftliche
Übereinkünfte“ zu mißachten wenn es dem eigenen Vorteil dient oder macciavelistisch sinnvoll ist. Wer
Transzendenz leugnet raubt den Letzsinn und begibt sich selbst in einen Kerker aus dem es kein entrinnen
gibt“ Ich leugne ja auch garnichts! Nur bin ich in der Lag…
Ich kann es nur immer wieder vorbeten… die Entwicklung ist immer bezogen auf ein Wesen, das sich entwickelt
und sein Potential realisiert. Wenn man von (toter) Materie spricht, dann ist darin eben nicht das Potential
für Leben, weil auch kein (Lebe)Wesen darin ist. Das Potential der Materie sind ihre physikalischen Eigenschaften
und Zustände. Sie ist nach ihrer Beschaffenheit beliebig formbar.
@Obelix: Das ist alles schon geschehen: „Der Mensch ist das Wesen, in dem die Universalevolution, in welcher
die Gottheit ihr Wesen verwirklicht und ihr zeitloses Leben enthüllt, ein Reich von Seiendem und von
wertvollem entdeckt…“ (Max Scheler). Viel Spaß dann beim Anbeten von Mutation und Selektion.
In Texas ist es verboten, fremde Kühe mit Graffiti zu besprühen. und: Johann Wolfgang von Goethe konnte
den Lärm bellender Hunde nicht ertragen. und: O:O :&) :)3 :(3 o^/
Darwin und Gott Na das wird vielleicht lustig; die Evolutionsbiologen sind zusammen mit den Hirnforschern
den Religionen aufder Spur. An irgend einem schwarzen Donnerstag finden die dann heraus, dass Religion
ein Produkt der Evolution ist. Und dann? BTW Artois: Herr Singer ist kein Deutscher, sondern Angehöriger
des jüdischen Volkes. Wollen Sie uns damit sagen, dass ein Jude nicht Deutscher sein kann? Sie haben
Recht! Albert Einstein war SCHWEIZER!!!
@ Heinrich Und die katholische Religion gibt uns bei vielen Irrtümern eine klare Richtschnur, anhand
derer wir den Irrtum vielleicht nicht völlig durchdringen, aber zumindest erkennen können. Leider tut
sie das in diesem speziellen Fall nicht. Das Problem ist der freie Wille. Dort gibt es in der Philosophie
grob gesagt zwei Konzepte: eines nach Aristoteles und Thomas v. Aquin; und eines nach Duns Scotus. Die
lehramtlichen Aussagen stehen mit beiden in Einklang. Das Konzept nach Duns Scotus ist meiner Meinung
nach aus praktischen Gründen problematisch, wenngleich es bei einigen Überlegungen in Bezug auf die
Erbsündenlehre von Vorteil sein kann; das nach Aristoteles und Thomas hingegen ist rein praktisch gesehen
unproblematisch, wenngleich es möglicherweise bei der Erbsündenlehre Probleme bereiten könnte. Die
Kirche ist in Bezug auf die beiden Konzepte indifferent und macht dort keine Aussage. Die Hirnforscher
(wie Singer) bekämpfen vor allem das Konzept nach Duns Scotus. Gibt es einen freien Willen, wie ihn Duns
Scotus lehrt? Oder einen wie ihn Aristoteles lehrt? Was haben neue naturwissenschaftliche Erkenntisse
für eine Auswirkung auf das Konzept des freien Willens? Wie frei ist der Mensch? Wer hat Recht? Letztlich:
Läßt sich der freie Wille „beweisen“?
Lieber Jürgen, So einfach ist die Sache allerdings nicht. da haben Sie möglicherweise Recht! So kompliziert
sind aber zumindest die Grundzüge der Sache auch nicht. Und die katholische Religion gibt uns bei vielen
Irrtümern eine klare Richtschnur, anhand derer wir den Irrtum vielleicht nicht völlig durchdringen,
aber zumindest erkennen können.
@KurtK. „Als der Papst noch monarchischer Herrscher war mit einem nennenswerten Staatsgebiet, hat die
Kirche quasi alle ihre eigenen Regeln in den Staub getreten.“ Na Sie wissen es aber ganz genau. Mit der
Realität hat das jedoch nichts zu tun.
@Heinrich der viertelvorelfte Der Wikipediaartikel zur Philosophie des Geistes beschäftigt sich nur am
Rande mit dem hier Gemeinten. Verweise auf Hegel, die in anderen Beiträgen angeklungen sind habe überhaupt
nix mit dem Thema zu tun. Da scheint man sich aus Unwissenheit auf alles zu stürzen, von dem man meint,
es hätte irgendwie mit dem Thema zu tun, nur um sich auskotzen zu können. So einfach ist die Sache allerdings
nicht. Ich werde mir aber nicht die Mühe machen den Kleingeistern hier die Thematik näher zu bringen.
@matt2 Geistige Größe Es zeugt geistiger Größe, wenn man sich sachlich zu einem Artikle wie diesem
äußert, die Argumente prüft und diskutiert. Es zeugt von Kleinheit, wenn man nur Thesen aufstellt und
lediglich beleidigende Worte raushaut. So wie sie es tun. und geben sie ruhig zu, dass die Naturwissenschaften
das eine oder andere Mal durchaus das plausiblere oder zumindest spannendere Erklärungs- oder Lösungsverfahren
haben.
@Hornet Moral ohne transzendenten Hintergrund ist wie ein Verkehrschild welches zu beachten ist und dessen
Mißachtung Geld kostet. Der letzsinn in einer moralischen Regelbefolgung kann nur in der Liebe liegen
aber nie in einem rein vernunftbegründeten Verhalten denn wozu und wofür würde es sich nicht lohnen
gewisse „gesellschftliche Übereinkünfte“ zu mißachten wenn es dem eigenen Vorteil dient oder macciavelistisch
sinnvoll ist. Wer Transzendenz leugnet raubt den Letzsinn und begibt sich selbst in einen Kerker aus dem
es kein entrinnen gibt
@ Hornet und A.Dragoner Danke @ Hornet. Hätt ich nicht anders gesagt. Das einzige, was Menschen zum lernen
brauchen, sind Vorbilder. Die RKK bietet sich da nicht grad an, wenn man in ihre blutige Vergangenheit
schaut. Das, was Sie heute als RKK kennen, ist so erst seit sie ihre weltliche Macht verloren hat. Als
der Papst noch monarchischer Herrscher war mit einem nennenswerten Staatsgebiet, hat die Kirche quasi
alle ihre eigenen Regeln in den Staub getreten. Und auch GOTT braucht niemand für ein moralisches Leben.
Es gibt Kulturen, die haben keinen Gott. Trotzdem gilt auch bei denen ein Gesetz. Nicht morden gehört
immer dazu, einfach weil ohne dieses Gesetz eine Gemeinschaft nicht lebensfähig wäre. Das braucht mir
doch kein Gott zu sagen!
Ansbach Drag „Damit man des Guten fähig ist und es überhaupt erst sinn macht Vater und Mutterzu ehren,
nicht zu töten, nicht Unkeuschheit zu treiben nicht zu stehlen kein falsches Zeugniss zu geben, nichts
zu begehren was des ächsten ist ist die Anahme eines metaphysischen Gottesbegriffs der Quelle alles Guten
an sich unabdingbar“ Das ist ein Irrtum! Jeder Mensch ist in der Lage nach dem Motto „was Du nicht willst.
dass ich Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu“ zu handeln. Moral hat nichts mit kirchlichen Regeln
zu tun! Weitverbreitere und durch nichts zu belegender Irrglaube! Ich werde ohne den RKK-Verein nicht
automatisch zum Tier!
@ Matt2 Nunja, soweit ich weiss gab es in der Sowjetunion Menschenversuche am Hirn des Opfers (oder Patienten),
um entsprechende Menschen z.B. von der Sucht zu heilen. Manche davon waren nach der OP ganz andere Menschen
als vorher – charakterlich. Das spricht schon ein wenig für die Biochemie-These. Aber natürlich ist
das eine unheimliche und gruselige These. Ist es biochemisch zwingend notwendig gewesen, dass ich mich
vorhin doch noch aufgerafft hab, Klamotten kaufen zu gehen? Ich denke auch: Nein. Dennoch: Vielleicht
ist ein Körnchen Wahrheit in deren Thesen und des Menschen Entscheidungen sind tatsächlich chemisch
determiniert. Ich kann es nicht wirklich beurteilen, da mir die nötige Kenntnis der These fehlt und ich
mich auch biochemisch nicht wirklich auskenne. Nebenbei: Wenn ein Mensch Drogen nimmt, dann ändern chemische
Prozesse sein Verhalten auch grundlegend. Ich denke, einen gewissen Einfluss auf unsere Entscheidungen
hat die Biochemie schon. Die Frage ist nur, wieweit dieser geht.
Kurt K Damit man des Guten fähig ist und es überhaupt erst sinn macht Vater und Mutterzu ehren, nicht
zu töten, nicht Unkeuschheit zu treiben nicht zu stehlen kein falsches Zeugniss zu geben, nichts zu begehren
was des ächsten ist ist die Anahme eines metaphysischen Gottesbegriffs der Quelle alles Guten an sich
unabdingbar Auf einer rein wertrelativistischen Basis allein durch gesellschftliche Übereinkunft würde
die Einhaltung des Guten nur sinnabgehoben möglich sein
Glauben Sie etwa, dass sind Menschen, die den Menschen zur toten Maschine degradieren wollen… diese
Chaoten sprechen sich selbst das Menschsein ab. Sie sind aber zu dumm um das zu begreifen. Sie sind terminiert
in einem prozesshaften, technischen Denken. Von Technik und Physik verstehen sie was, also wird bei ihnen
der Mensch zum Abbild ihres Technik/Materie-Götzen. Dasss sie sich selbst dieser abwertenden Darstellung
des Menschen entziehen, indem sie sie aufwerfen, kümmert sie nicht, weil sie willige Satansknechte sind.
Kleingeistig, ignorant und verbohrt fordern sie die Zugrabetragung des Geistgeschöpfs Mensch. Man nennt
sie Doktoren, dabei sind sie die größten Trottel. Sie sind die Mücke, die das Kamel frisst.
Kurt K „Natürlich kann es das und wird es auch ständig. Um 1200 war es „moralisch GUT“, Andersgläubige
(Heiden) zu töten. Heute sieht man es als „BÖSE“ an.“ Die Grundüberzeugung von Gut und Böse, die auch
schon im Dekalog manifestiert wurden oder auch in der alttestamentarischen Regel Hillels sind, sind die
auch llein durch Vernunfterkenntniss erfahrbaren ewigen Werte des Meschseins an sich und es würde unmittelbar
in die Kathastrophe münden diese ewigen menschlichen Gesetze durch Mehrheitsbeschlüsse zu verändern
versuchen was ohnehin nicht möglich wäre da allein schon das „Instinktbewußtsein“ des Menschen weiß
zwischen dem ewig Guten und dem ewig Bösen Prinzip zu unterscheiden.
@ Ansbach.Dragoner da das für die Sachpolitik angewande Prinzip der Mehheitsentscheidung niemals auf
das Gebiet der Möral oder auf die Definition von „Gut“ und „Böse“ angewendet werden kann. Natürlich
kann es das und wird es auch ständig. Um 1200 war es „moralisch GUT“, Andersgläubige (Heiden) zu töten.
Heute sieht man es als „BÖSE“ an.
@Hornet angenommen die Realexistenz grundlegender Wahrheiten wäre nicht nur eine Fiktion ergäbe sich
daraus die Pflicht diese nach außen hin zu vertreten. Ein Vulgärsäkularismus ist gesellschftlich existenzbedrohlich
da das für die Sachpolitik angewande Prinzip der Mehheitsentscheidung niemals auf das Gebiet der Möral
oder auf die Definition von „Gut“ und „Böse“ angewendet werden kann. Die Unendliche Liebe zum Menschen
ist es die Christus veranlasst uns anzuweisen die Menschen dem Tod zu entreissen und radikalverkünder
der Wahrheit zu sein. Wer still zusieht wenn eine Seele verlorenzugehen droht macht sich mitschuldig !
wer hat schon recht? wenn Menschen ohne Wegbeschreibung planlos durch die Gegend laufen, dann verirren
sie sich, wenn Menschen eine Wegbeschreibung haben, sich peinlich daran halten, dann werden sie das Ziel
erreichen, wenn aber die Wegbeschreibung verändert wird, Strasse und Plätze umbenannt werden, Distanzen
vorsätzlich verändert werden, wenn eine Abkürzung zum Ziel erklärt wird, dann werden sie irgendwo
ankommen, jedenfalls nicht am Ziel.
Asbach Drag: „Christ sein bedeute heute radikal für die Wahrheit und das Leben einzutreten auch wenn
man den aktuellen Zeitgeist, die Politik und die veröffentlichte Meinung gegen sich hat, was ein zeichen
ist dass man auf dem richtigen Weg ist.“ Komischerweise behaupten dies alle totalitären Wirrköpfe, gleich
welcher Couleur! Ein paar Adjektive austauschen, und schon passt es auf alles! Universelles Geschwafel!
„Die meisten Menschen heute sind schon sehr sehr dumm und medienverblödet aber auch propagandistisch
belogen sodass diese mehr oder weniger ziellos durchs Leben wanken“ Stimmt! Da würde ich mal ein paar
Gründe bei religiös verklemmten Vereinsmitgliedern suchen! „Deshalb sind wir Katholiken beauftragt die
Lüge immer als Lüge zu bezeichen, das Schlechte radikal beim Namen zu nennen und den Verirrten Wege
aus der Finsterniss kundzutun.“ Katholiken sind zu garnichts beauftragt! Wie kommen wir denn zu dieser
leicht unterbelichteten Erkenntnis? „Das viele Geistliche heute nicht mehr zu Buße und Umkehr aufrufen
und eher verkündigen dass ohnehin jeder gerettet wird wobei grob fahrlässig viele Seelen in Gefahr gebracht
werden…“, Belege dafür, bitte??? Alles in allem ein Beitrag, der die Schizophrenie glaubenssüchtiger,
deren Leben ohne denselben nicht möglich wäre, auf das Treffenste dokumentiert! Herzlichen Dank!
@ HeinrichvonOfterdingen Nein, natürlich haben nicht alle Recht. Dennoch sind meistens selbst die, die
Unrecht hatten (wenn es denn die Geschichte zeigte, oder sie sonstwie widerlegt wurden) keine geistig
degenerierten Schwachköpfe, sondern haben sich fundierte Gedanken gemacht. Und Lügenmäuler schon gleich
gar nicht. Denn meistens glauben die Philosophen wirklich an ihre Theorie. Von Lüge kann also keine Rede
sein. Sicher – es gibt wahrscheinlich Ausnahmen. Wenn zum Beispiel Sektenführer XYZ behauptet, er sei
Gott (Ein Ausserirdischer, die Wiedergeburt von Hitler etc) und damit versucht, Leute dazu zu bringen,
ihm das ganze Vermögen anzuvertrauen, dann kann man evtl von Lügenmaul reden. Manchmal vielleicht auch
von Wahnsinn oder Wahnvorstellungen. Aber das ist ja auch keine Philosophie im engeren Sinne.
Lieber Kurt K., Sondern sie wurde erdacht von Menschen mit einer anderen Meinung. der intellektuellen
Redlichkeit muss man aber darauf hinweisen, dass nicht alle Recht haben. Insbesondere bei kontradiktorischen
Meinungen kann nur maximal einer Recht haben. Philosophie sollte sich auch im Idealfall über bloße „Meinung“
erheben, ich weiß selbst, dass dies bei vielen Philosophen nicht der Fall ist.
Gruß @Forum Christ sein bedeute heute radikal für die Wahrheit und das Leben einzutreten auch wenn man
den aktuellen Zeitgeist, die Politik und die veröffentlichte Meinung gegen sich hat, was ein zeichen
ist dass man auf dem richtigen Weg ist. Die meisten Menschen heute sind schon sehr sehr dumm und medienverblödet
aber auch propagandistisch belogen sodass diese mehr oder weniger ziellos durchs Leben wanken – einzig
ein paar materielle Werte bieten einen Scheinhalt. Deshalb sind wir Katholiken beauftragt die Lüge immer
als Lüge zu bezeichen, das Schlechte radikal beim Namen zu nennen und den Verirrten Wege aus der Finsterniss
kundzutun. Das viele Geistliche heute nicht mehr zu Buße und Umkehr aufrufen und eher verkündigen dass
ohnehin jeder gerettet wird wobei grob fahrlässig viele Seelen in Gefahr gebracht werden, ist es an uns
im schon sehr verfaulten Weinberg zu arbeiten um den Verirrten das Licht, den Hoffnungslosen die Hoffnung
und den Trauernden die Freide zusein !
@ HvO Ja, danke, wenn ich mal Zeit und Lust hab, les ichs mal durch. Und noch eines @ Matt2: Nur weil
man eine Theorie ablehnt, heisst das nicht, dass die dann von „geistig degenerierten Schwachköpfen und
Lügenmäulern“ erdacht wurde. Sondern sie wurde erdacht von Menschen mit einer anderen Meinung.
Ich habe immerhin Hegels Phänomenologie des Geistes angelesen… und eines kann man mit Sicherheit sagen:
Hegel war kein stupider Materialist und leugnete keineswegs das Absolute. Man muss schon unterscheiden,
wenn man von den deutschen Idealisten spricht. Was dann Feuerbach und Nachfolgende betrifft, so will ich
mich nicht äußern. Ich habe nichts gutes über sie gehört, kenne sie aber auch nicht. Ich habe hier
zuvor meine Meinung kundgetan über das deterministische/physikalistische Weltbild, Mensch als Ergebnis
von geistlosen, objekthaften Prozessen, usf…, wie es hier in dem Artikel zur Sprache kam.
Ist schon lustig… Ich weiss ja nicht, Matt2, inwieweit Sie sich mit der Materie der „Philosophy of Mind“
beschäftig haben, aber ich darf bezweifeln, dass die sich wirklich eingehend damit beschäftigt haben.
Eingehend heisst für mich nicht: mal kurz gegoogelt. Ich kenne mich auch nicht aus damit. Das vorweg.
Aber ich würde nicht im Traum auf die Idee kommen, eine Theorie oder eine Philosophie aufgrund eines
1-2 seitigen Artikels (v.a. nicht eines so voreingenommenen wie diesen hier) für „Dämlichen unwissenschaftlichen
Mist“ zu halten, den „geistig degenerierte Lügenmäuler und Schwachköpfe“ erdacht haben. Bevor man sich
eine Meinung über etwas bildet, sollte man wenigstens mal einen guten (d.h. wertneutralen) Artikel oder
Aufsatz darüber gelesen haben. Alles andere sind oberflächliche Meinungen von Menschen, die einfach,
weil etwas nicht in ihr Selbstbild passt, es verwerfen, um sich ja keine Gedanken drüber machen zu müssen.
Dann lieber sagen: Ok, weiss ich nichts von. Hab keine Ahnung. Oder einfach Klappe halten, sondt kommt
eh nichts Vernünftiges raus.
@Heinrich v.O. Ihr Statement über den früheren Unfug von Universitätswissenschaftlern, die früher
unsere Universitäten regierten, kann man gar nicht oft genug wiederholen. Z.B. hat man bis 1945 in Deutschland
auch sehr an eine Welteislehre geglaubt, und an diverse andere Welttheorien auch. Die britische Evolutionslehre
stammt verdächtigerweise genau aus diesem obskuren Zeitalter, und kann genausowenig bewiesen werden –
nämlich die Hauptlehre, daß niedere Arten höhere Arten hervorbringen sollen.
Lieber Jürgen, so ist das mit Pseudowissenschaft. Man braucht nicht unbedingt viel Wissenschaft, sondern
lediglich Mut und Auffassungsgabe um den Blödsinn zu erkennen. Wieviele Professoren haben dicke Wälzer
über germanische Überlegenheit und Rassenkunde geschrieben. Und was für ein unwissenschaftlicher Mist
war das. Matt hat schon Recht, der Mensch ist mehr als Materie. Wenn Menschen Materialisten sind, dann
ist das in sich schon widersprüchlich. So ähnlich hat Dietrich von Hildebrand geschrieben, mit den Philosophen,
die eine absolute Wahrheit ablehnen, braucht man sich gar nicht beschäftigen, weil das Verdikt auch für
Sie gilt. Dass nichts so stumpfsinnig ist, dass ZEIT-Leser (die Bildzeitung derer, die sich für intellektuell
halten) es nicht für total tiefsinnig halten, widerlegt diese „einfache“ Logik nicht.
Ich finde diesen Artikel sehr gut… wir haben es hier in der Tat mit den mittlerweile schon langweiligen
Auswüchsen einer gottlosen Pseudowiss. zutun, die den Menschen zu einem technischen Apparat reduziert
sehen will. Das ganze ist natürlich ein Widerspruch in sich, weil selbst solche dämlichen Anschauungen
nur unter Voraussetzung einer, über die objekthafte Materie erhabenen, geistigen Person geschehen können,
den die dumme Wiss.menschen aber nicht einsehen kann, weil sie keinerlei Fähigkeit zur Selbstreflexion
besiten. Sie sind in Wahrheit der Bodenlurch der Ges., bar der Menschlichkeit und bar jeder Logik: geistig
degenerierte Schwachköpfe und Lügenmäuler.
#6 Heinz Josef 17:07:23 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Jürgen, seit es kotz.net gibt, wissen wir, dass Bildzeitungsniveau sehr gravierend unterboten werden
kann. Und auch hier wieder spinnt sich ein rassisistischer Faschist wie Atoris aus und die Redaktion läßt
ihn gewähren.
Hirnforschung und Co. Der Autor des Artikels, dessen Name im Internet einzig und allein bei kreuz.net
zu finden ist (Pseudonym ??), wagt sich hier an ein Thema, das inzwischen große Regalwände an Fachliteratur
füllt. Meist wird das Thema innerhalb der Philosophie unter dem englischen Begriff „Philosophy of Mind“
behandelt. Aber es würde hier zu weit führen, das näher zu betrachten. Der Artikel ist einfach nur
dumm und zur Verdummung der Leser beitragend. Eher Bildzeitungsniveau! Oder doch kreuz.net-Niveau?
Der sogenannte „Autor“ zeichnet sich aber vor allem dadurch aus, dass er sinnentstellend zitiert und aus
dem Zusammenhang gerissene Formulierungen in einen anderen Kontext stellt, als sie ursprünglich gesagt
wurden. Das ist absolut unredlich und hat mit Seriösität nichts zu tun!
Akademischer Dünkel Der Philosoph Immanuel Kant hat dazu aufgerufen, sich des eigenen Verstandes zu bedienen.
Also darf auch eine wissenschaftliche Arbeit von jemand beurteilt werden, der eine Universität noch nicht
von innen gesehen hat. Was soll eigentlich der akademische Dünkel, wenn der Gescholtene möglicherweise
an einer Fernuniversität studiert hat? Vielleicht hat der Gescholtene deshalb keine Gelegenheit, eine
Uni von innen zu sehen.
Schon anmaßend… … wie sich jemand, der eine Uni noch nichtmal von innen gesehen hat, durch absichtliche
Wort- und Sinnverdrehung ein Urteil über die Arbeit eines angesehenen Wissenschaftlers erlaubt. Wie war
gleich noch das 8. Gebot Herr Schutzer?