07:40:10 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Kirchen-Geschichten + Gezinkte Zahlen + Formlos + Ein Feind, der zerstört werden muß + Persönlicher
Kirchen-GeschichtenVatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz auf dem Petersplatz sprach Papst Benedikt
XVI. über den Vater der Kirchengeschichtsschreibung – Eusebius von Caesarea († 339). Eusebius besitze
eine christozentrische Sicht der Geschichte: „Christus, das Wort Gottes, wirkt in seiner Kirche und in
der Geschichte und enthüllt das Geheimnis der Liebe Gottes zu den Menschen“. Zugleich lade er die Gläubigen
mit seiner Kirchengeschichte ein, das Zeugnis eines echten christlichen Lebens zu geben.
Gezinkte Zahlen
Deutschland. Die deutsche Lebensrechtsorganisation ‘Aktion Lebensrecht für Alle’ stellt sich gegen die
von den Medienkonzernen verbreitete Behauptung, daß die Zahl der gemeldeten Abtreibungsopfer sinke. Das
deutsche ‘Statistische Bundesamt’ in Wiesbaden erklärte am 12. Juni, daß im ersten Quartal 2007 – von
Januar bis März – die gemeldete Zahl abgetriebener Kinder um 1.400 auf 31.500 Opfer gesunken sei. Die
‘Aktion Lebensrecht für Alle’ hält dem entgegen, daß die Zahl der gemeldeten Kinderabtreibung im Verhältnis
zu den Lebendgeburten zunehme. Es sei nicht so, daß mehr ungewollt schwangere Mütter als bisher ihr
Kind überleben ließen.

Die Linzer ‘Kirchenzeitung’ zeigt die Gestaltung der Kirche in Urfahr zum Herz Jesu Fest
FormlosÖsterreich. Die angebliche Künstlerin Monika Migl-Frühling hat die
Stadtpfarrkirche im Linzer Stadtteil Urfahr zum Herz-Jesu Fest am Freitag gestaltet. Das berichtete die
Linzer ‘Kirchenzeitung’. An den Wänden des Chorraumes stehen nun drei verletzte Keramikoberkörper: einer
mit rotem Fleck auf der Brust, einer bis zum Hals mit rot bedeckt und einer mit blattförmigen Striemen
durchzogen. Die ‘Kirchenzeitung’ erklärt, daß sich die Skulpturen einer „vordergründigen Symbolik“ –
gemeint ist offenbar die Darstellung des Herzens Jesu – entziehen: „Sie werfen die Frage nach der Darstellbarkeit
des Herzens Jesu auf uns selbst zurück.“
Ein Feind, der zerstört werden mußVatikan. Katholiken sollen
die mittlerweile unglaubwürdige Menschenrechtsorganisation ‘Amnesty International’ nicht mehr finanziell
oder anders unterstützen. Das erklärte der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und
Frieden, Renato Kardinal Martino (74), am Mittwoch vor der US-Wochenzeitung ‘National Catholic Register’.
‘Amnesty International’ wird im August
entscheiden, ob die Kinderabtreibung als „Menschenrecht“ eingefordert
werden soll. „Abtreibung ist Mord“ – hielt Kardinal Martino entgegen. Sie definiere das Kind im Mutterschoß
als einen Feind, der zerstört werden müsse.
Persönlicher„Dieser Papst redet nicht viel, aber er
sucht, seinen Worten Gewicht zu geben. So hält Benedikt XVI. bei den Ad-Limina-Besuchen der Bischöfe
aus der ganzen Welt nur eine Rede pro Land. Dagegen verwendet er, wie die empfangenen Bischöfe bezeugen,
mehr Zeit als Johannes Paul II. für die persönliche Unterredungen mit ihnen. Diese Methode ist bedeutsam:
Der Papst konzentriert sich als Theologe auf die innere Gesundheit der Kirche, indem er sich auf die vermittelnde
Funktion der Bischöfe stützt, die in seinen Augen das Rückgrat des Gebäudes sind.“
Aus einem Artikel
der Journalistin Isabelle de Gaulmyn in der Karfreitagsausgabe der linkskatholischen französischen Tageszeitung
‘La Croix’.
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Rudolfus 14:39:47 | Donnerstag, 14. Juni 2007
#3
Sozialkatholisch 11:32:29 | Donnerstag, 14. Juni 2007
#2
laetare † 11:28:30 | Donnerstag, 14. Juni 2007
#1
Bruder Theophil 09:56:36 | Donnerstag, 14. Juni 2007