Protestantismus
Dem Dachdecker eins aufs Dach
Kritiker sollten darauf achten, nicht jene zu kritisieren, die an den Schalthebeln der Macht sitzen. Der Fall einer geschiedenen Landesbischöfin zieht neue Kreise.
Frau Käßmann am Evangelischen Kirchentag in Köln
Frau Käßmann am Evangelischen Kirchentag in Köln
© „Wiki-Benützer“ Noebse, Creative Commons
(kreuz.net) Anfang Mai reichte die protestantische Landesbischöfin von Hannover, Margot Käßmann (48), ihre Scheidung ein.

Jetzt zog der sechsköpfige Landeskirchenrat der kleinen Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe daraus die Konsequenzen: Er suspendierte einen Scheidungskritiker.

Das berichtete das protestantische Nachrichtenportal ‘idea’ gestern.

Schaumburg-Lippe war bis 1946 ein selbstständiger deutscher Freistaat im Gebiet des heutigen Niedersachsen. Das Gebiet mit etwa 63.000 Protestanten liegt zwischen Hannover und der westfälischen Grenze.

Bei dem vom Landeskirchenrat bestraften handelt es sich um den theologischen Oberkirchenrat Werner Führer (58).

Ein Oberkirchenrat ist ein kirchlicher Beamter, der als Dezernatsleiter und Mitglied der Kirchenleitung einen Bereich verwaltet.

Führer ist promovierter und habilitierter Theologe und seit 1990 im Dienst der kleinen Landeskirche Schaumburg-Lippe.

Er ist der erste Oberkirchenrat dieser Landeskirche, der von seinem Amt suspendiert wird.

Die Amtsenthebung gilt mit sofortiger Wirkung und ist zunächst für drei Monate gültig. Sie stützt sich auf Paragraph 23 des Kirchenbeamtengesetzes der ‘Evangelischen Kirche Deutschlands’.

Der Paragraph wird angewendet, wenn „kein gedeihliches Wirken“ mehr gegeben ist.

Am 14. Mai hatte Führer in einem kurzen Beitrag für die Nachrichtenagentur ‘idea’ den Rücktritt von Frau Käßmann gefordert.

Darin unterstrich er, daß das Ehepaar Käßmann Anspruch auf Mitgefühl hätte: „Aber sie sind nicht nur Privatpersonen, sondern Amtsträger der Kirche.“

Als solche könnten sie nicht „gegen Gottes ausdrücklichen Willen handeln, ohne daß sie die Kirche unglaubwürdig machen.“

Ein Schuldeingeständnis sei unabdingbar: „Außerdem muß zum Schutz der Kirche und der Gemeinde sowie zur Vermeidung von Ärgernissen die Versetzung in ein anderes Amt vorgenommen werden“ – so Führer.

Damit werde öffentlich zum Ausdruck gebracht, daß Gottes heiliger Wille auch gegenüber den Amtsträgern der Kirche unverbrüchlich gelte:

„Aber nicht nur Gottes Gesetz, auch das Evangelium kommt darin zum Ausdruck, daß die Kirche den Amtsträger nicht fallen läßt, sondern ihn versetzt, um ihm einen Neuanfang zu ermöglichen.“

Führer stellt in seinem Beitrag abschließend die Frage, was Heranwachsende von einer Kirche halten sollten, „die Außergewöhnliches fordert, aber selbst nicht einmal das Gewöhnliche tut, die sich vielmehr Gottes Gebot so zurechtlegt, wie es ihr gerade paßt.“

Die Landeskirche Schaumburg-Lippe erklärte, daß der Entscheid nicht durch Führers Stellungnahme vor ‘idea’ motiviert worden sei.

Später äußerte sich Oberkirchenrat Führer auch vor einer Regionalzeitung.

Daraufhin erklärte der Landesbischof, der Führer dringend von dieser Stellungnahme abgeraten hatte, daß dessen Äußerungen keine amtliche Erklärung der Landeskirche seien.

Führer hat sich zwischenzeitlich bei Frau Käßmann schriftlich entschuldigt, ihr durch die Weitergabe von Gerüchten geschadet zu haben.

Er hatte gesagt, daß die Versetzung von Pastoren bei Scheidung in Hannover just zu dem Zeitpunkt abgeschafft worden sei, als die Ehe der Bischöfin zu kriseln begonnen habe.

Oberkirchenrat Führer kann gegen seine Suspension klagen.

Bereits im Juni 2001 sorgte er für Aufsehen, als er die Amtsführung des im Mai 2001 pensionierten Landesbischofs Heinrich Herrmanns kritisierte.

Daraufhin entband der Landeskirchenrat Führer von seiner Nebenaufgabe als Chefredakteur der Kirchenzeitung.

Unterstützung erhielt Führer jetzt von Andreas Späth, dem ersten Vorsitzenden der protestantischen ‘Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern’:

„In der evangelischen Kirche wird dem Skandal der Scheidung von Frau »Bischöfin« Käßmann aus Hannover nun ein weiterer hinzugefügt“ – erklärte er in einer Stellungnahme vor ‘kreuz.net’:

„Es ist ungeheuerlich: Die Scheidungswillige bleibt im Amt, der bibeltreue Kritiker wird suspendiert.“

Späth zitiert auch Jesaja 5,7b: „Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch“.
      
55 Lesermeinungen
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#55   Jörg Guttenberger, Köln   23:43:47 | Dienstag, 10. Juli 2007
Horst Metzker: 6. Gebot
An anderer Stelle habe ich bereits betont, daß die überzogenen Sexualvorstellungen des hl. Augustinius, auf die Sie sich inhaltlich berufen und die Sie zu recht beanstanden, heute von der r.-k. Kirche nicht mehr vertreten wurden. Vieles wurde auf diesem Gebiet zu unrecht kriminalisiert.
Eine der widersinnigsten Vorstellungen war offensichtlich – sofern die entsprechenden hiesigen Beiträge inhaltlich zutreffen – , daß bereits die Freude am Lustgefühl ehelichen Koitus Sünde ist. Wenn das die Auffassung des Schöpfers wäre, hätte er den Menschen anders erschaffen.
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#54   Horst Metzker   20:02:23 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Lieber Matt2,
„hat sich selbst exkommuniziert“
Gruß Horst
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#53   matt2 †   19:55:07 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@Horst: jetzt hören Sie doch auf mit Ihren G’schichteln…
Dass Sie irgendwer exkommuniziert hätte, weil Sie nicht in der Missionarstellung verkehrten. Das ist doch lächerlich!
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#52   Horst Metzker   19:50:15 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ franco.felice, Jörg Guttenberg,
natürlich können Unverheiratete die Ehe nicht brechen, jedoch glaube ich nicht, dass Jugendliche vor 50 oder 100 Jahren verantwortungsbewusster, sprich katholischer, enthaltsam waren.
Die Kriterien der Kopulation ist eine rein kirchliche Angelegenheit, die weder bei Aussagen Gottes noch Jesu Beachtung gefunden haben.
Auch wenn man Passagen der Propheten, oder auch des Kirchengründers Paulus findet, betrachte ich dies für ein Bevormundung Gottes, der lediglich sagte: „Du sollst nicht Ehebrechen.“
Vor fast 50 Jahren lernte ich in der Vorbereitung zur 1. H. Kommunion:
1.) Ich habe Unkeusches gesehen.
2.) Ich habe „ berührt.
3.) Ich habe „ gedacht. etc.
Da stellt man sich schon manchmal die Frage, ob der Haufen dem ich angehöre, noch alle Tassen im Schrank hat, zumal bis heute noch die Missionarsstellung als einzig mögliche erlaubt ist, ohne Lustgefühle. Lustgefühle führen unweigerlich zu Exkommunikation.
Ich frage mich oft, ob Gott und sein Sohn noch Mitglied in der Kirche sind, und ob der Hl. Geist sich irgendwie verflogen hat.
Neverendingstory!
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#51   franco.felice   21:02:03 | Samstag, 16. Juni 2007
Jörg Guttenberger, Köln: franco felice: 6. Gebot
Danke sehr für Ihre Klarstellung. Selbstverständlich haben Sie Recht. Verzeihen Sie auch, wenn ich dieses Thema auf diese Art aufgriff oder mich an Buchstaben festhielt.
Ihr Einwand – „Die heutige sexuelle Freizügigkeit ist mit dem 6. Gebot ganz sicher nicht vereinbar.“ – dürfte nicht von der Hand zu weisen sein.
Vor allem nicht in Bezug der heutigen Jugend.
An den Kinderpaaren im schulpflichtigen Alter beispielsweise, sieht man besonders gut, was diese Freizügigkeit bis hin zur sexuellen Übersättigung anrichten kann.
Nichts für ungut! Ich freue mich jedenfalls über Ihre freundliche Stellungnahme.
MvG
Franco
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#50   Horst Metzker   14:08:18 | Samstag, 16. Juni 2007
Moraltheologie-Sexualtheologie,
wir müssten uns einmal darauf verständigen, was Moraltheologie in der Kirche überhaupt bedeutet!
Ich muss ja nicht Recht bekommen, jedoch erscheint es, dass Moraltheologie längst zur Sexualtheologie verkommen ist. Als kleiner Junge, Mitte der 50er Jahre lernte ich: Du sollst „Unkeusches“ (Penis) nicht berühren. Ich wusste nicht mehr wie ich zum Bieseln gehen soll!
Für Klosterbrüder und Schwestern war dies einfacher, denn unter den Kutten, da kann man es laufen lassen! (Vielleicht spricht dies für zölibatär?)
Ansonsten spricht nichts für diese Form des Lebens, wenn Gott schon sagt: „Es ist nicht gut für den Mann, wenn er alleine ist, darum werde ich ihm eine Männin geben.“ Was interessiert mich da Paulus?
Was ist denn wichtig am sexualtheologischen Sündenregister der Kirche, das in erster Linie von senilen zölibatären Greisen durch 2 Jahrtausende bestimmt wurde. „Seid fruchtbar und mehret euch.“
Dies spricht Gott in der Bibel von Anbeginn, doch die Kirche weiß, nur in der Missionarsstellung, und ohne Lust denn dann wäre es eine Lässlichkeitssünde, und jede andere Form der Kopulation führt automatisch zur Exkommunikation.
Wenn dem so ist, können wir sonntags die Messe zu 95% vergessen.
Also lassen wir doch besser Gott in der Kirche, als die Kirche in Gott. Ich denke, „Zölibatär“ würde Gott einen großen Gefallen tun, wenn ES den Mund halten würde.
Wenn 2 oder 3 in meinem Namen zusammen sind, …„Vorgaben gibt es da nicht! Auch die Kirche wird gerichtet werden. Schönen Sonntag!
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#49   Jörg Guttenberger, Köln   13:08:53 | Samstag, 16. Juni 2007
franco felice: 6. Gebot
Das hat in den Schulbibeln so gestganden, weil diese Literaturwerke von vornherein auf Kinder zugeschnitten sind. Kinder können aber aus biologischen Gründen bekanntlich keine Ehe brechen. Es geht hier wohl darum, Kinder auf Verantwortungsbewußtsein auch in diesem Bereich zielbewußt hinzuführen.
Natürlich heißt das 6. Gebot unmißverständlich „Du sollst nicht Ehe brechen“. Zuzugeben ist, daß durch eine verklemmte Sexualmoral des hl. Augustinus – vornehm ausgedrückt – einige Mißverständnisse entstanden sind. Das berechtigt aber nicht, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Die heutige sexuelle Freizügigkeit ist mit dem 6. Gebot ganz sicher nicht vereinbar.
Richtlinien für ein seriöses Verständnis könnte vielleicht die Auffassung des (damaligen) Judentums sein als Grundlage zum Aufbau einer heute zeitgemäßen Moral. (Es geht also nicht darum, die damalige Auffassung kritiklos zu übernehmen).
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#48   kimse   10:08:17 | Samstag, 16. Juni 2007
@AnnaAndreasTeresa:
Obwohl auf dem katholischen Zölibat ständig rumgehakt wird, scheint d. Zölibat doch ein Geschenk Gottes zu sein. Der katholischen Kirche bleiben auf alle Fälle ähnliche Scheidungs-Skandale :-( erspart.
Dafür kennt sie genug andere nicht-Scheidungs-Skandale :-D
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#47   AnnaAndreasTeresa   10:04:15 | Samstag, 16. Juni 2007
Scheidung der Bischöfin
Obwohl auf dem katholischen Zölibat ständig rumgehakt wird, scheint d. Zölibat doch ein Geschenk Gottes zu sein. Der katholischen Kirche bleiben auf alle Fälle ähnliche Scheidungs-Skandale :-( erspart.
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#46   franco.felice   07:14:24 | Samstag, 16. Juni 2007
litterae sunt divitiae: @AnnaAndreas…Auch hier gilt das GEbot: DU SOLLST NICHT UNKEUSCHHEIT treiben.
Aha!
So buckelte Moses also unterschiedliche Gesetzestafeln den Sinai herunter?
Aber verstehen wir recht: in der ersten Schulbibel stand es so.
o^/
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#45   litterae sunt divitiae   00:06:39 | Samstag, 16. Juni 2007
@AnnaAndreas…
Auch hier gilt das GEbot: DU SOLLST NICHT UNKEUSCHHEIT treiben.
…das wo im Dekalog zu finden ist?
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#44   GerdEric   23:56:47 | Freitag, 15. Juni 2007
@AnnaAndreasTeresa
Hm, wieviele G’TT gegebene Gebote wurden denn gestrichen?
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#43   AnnaAndreasTeresa   22:07:48 | Freitag, 15. Juni 2007
Evangelische Kirche
>:) Viele sagen hier, dass in der Evangelischen Kirche die Ehe kein Sakrament ist. Dennoch gilt auch für die Evangelischen das Gebot Gottes: DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN!!!!
Neulich wurde ein Erotikgottesdienst veranstaltet. Dabei wurden der Sex und die Triebe verherrlicht. Auch hier gilt das GEbot: DU SOLLST NICHT UNKEUSCHHEIT treiben. Anstatt die Gebote zu beachten, wurden die Kirchenbesucher zum Sex animiert.
Gelten die 10 Gebote für die Evangelischen nicht oder wurden ein paar Gebote rausgestrichen? Wenn so weitergestrichen wird, bleibt aber bald nichts mehr übrig. Aber das ist vielleicht so gewollt, damit ungezügelte
Hemmungslosigkeit einziehen kann.
ARme evangelische Kirche! ^-^ ^-^ ^-^ ^-^
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#42   methusalix †   20:07:15 | Freitag, 15. Juni 2007
@VirFortis aka StarkerMann
VirFortis: @Obolus
Wenn man sich als was bezeichnet heißts noch lang nicht dass mans auch ist auch wenn eine irregeleitete Anhängerschar den behaupter in seinen Ansprüchen fälschlicherweise bestätigt
Also dann wollen wir mal. Das Wort Bischof ist die Verballhornung des Wortes Episcopus; wie Sie sicher wissen, setzt sich dieses Wort aus EPI für „darüber“ und SCOPEIN für „sehen“, „schauen“ zusammen. Ein Episcopus ist also im Wortsinn ein „Darüberschauer“, einer, der seine Herde überschaut, ein Hirte.
Diese Berufsbezeichnung werden doch hoffentlich nicht mal Sie der evangelischen Landesbischöfin vorenthalten wollen. Solange die Dame sich nicht als „römisch-katholische“ Bischöfin bezeichnet (und ich glaube, da hat sie ganz wenig Ambitionen, die liegen eher in der Seelsorge) können Sie mit dem Fuss aufstampfen und versuchen der Landesbischöfin den Titel streitig zu machen, sie ist und bleibt eine Hirtin der Herde, eben eine Bischöfin.
Dass das Wort Hirte bei uns Katholen anders besetzt ist und eine gewaltige Machtfülle bedeutet, tut dem Titel Bischöfin keinen Abbruch.
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#41   Horst Metzker   18:50:24 | Freitag, 15. Juni 2007
Lieber Rudolfus,
Sie wissen doch sicher auch, dass ich mit der Bibel, fast alles belegen und auch widerlegen kann.
Jedenfalls ist mir eine Bischöfin, die sich rechtzeitig scheiden lässt lieber, als dass eine Ehe in Mord- und Todschlag, bzw. Psychiatrie endet. Gruß Horst.
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#40   Rudolfus   16:16:35 | Freitag, 15. Juni 2007
@Christian Hüller
Die Modernisten werfen auch in der Amtskirche alle raus, die ihnen nicht passen.
Der Papst wird hier nicht viel miteinbezogen.
Das war unter dem hl. Papst Pius X. anders!
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#39   Christian Hüller   16:12:14 | Freitag, 15. Juni 2007
Repressive Machenschaften?
Wenn es hier wirklich einen Zusammenhang zwischen der Kritik an Käsemann und dem Rauswurf Führers gibt, würde dies ein sehr aufschlussreiches Licht auf repressive, quasi-obrigkeitsstaatliche Machenschaften in einer evang. Teilkirche werfen.
Da lob’ich mir doch die una sancta: ein Amtsträger darf dort auch mal den Papst kritisieren, ohne dass gleich die Amtsenthebung folgt.
Es zeigt sich eben in solchen Krisensituationen oder eben nicht, wo die wahrhaft Toleranten sind – die, die Toleranz nicht mit Beliebigkeit verwechseln.
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#38   Sozialkatholisch   10:39:41 | Freitag, 15. Juni 2007
Als ich den Bericht von kreuz.net –--
–-- einem befreundeten aramäischen Orthodoxen gezeigt hatte sagte dieser, der zu den Protestanten hält um den Katholiken contra zu geben, das die Protestanten nicht mehr viel Wahrheit haben.
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#37   VirFortis   10:35:40 | Freitag, 15. Juni 2007
@Obolus
jeder kann sich als irgendwas bezeichnen:
Ich zb as Kaiser von China
Sie als Widergeburt Breschniews
Frau Käßmann als Bischöfin
usw usf…
Wenn man sich als was bezeichnet heißts noch lang nicht dass mans auch ist auch wenn eine irregeleitete Anhängerschar den behaupter in seinen Ansprüchen fälschlicherweise bestätigt
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#36   methusalix †   10:30:54 | Freitag, 15. Juni 2007
Legen Sie sich einen grossen Vorrat an Antihypertensiva zu, StarkerMann!
Wenn ich allein schon lese „Bischöfin“ werd ich sauwild und den Blutdruckt tribts nach oben !
Das wird in Zunkunft noch viel schlimmer für Sie. Also wappnen Sie sich; und btw. wenn Sie auf ein zwei Bischöfinnen schon so krankhaft reagieren, sind Sie dann gar kein StarkerMann, sondern ein … :-[ ?
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#35   VirFortis   10:20:59 | Freitag, 15. Juni 2007
„Bischöfin“?
Meine Güte sind die Evangelen ein Sche.ßverein.
In einer intatken katholischen Gemeinde würde verteilt sowas wie Fr Käßmann vor der Kirchentüre Faschingskrapfen verteilen. Wenn ich allein schon lese „Bischöfin“ werd ich sauwild und den Blutdruckt tribts nach oben !
Dieser Theologe schein im Herzen ein guter Mann zu sein auch wenn er (momentan noch ?) ein evangelischer Ketzer ist !
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#34   litterae sunt divitiae   09:48:27 | Freitag, 15. Juni 2007
@Stephanus
dem Menschen den freien Willen abspricht und ihn als Spielfigur in einem himmlich gelenkten Schachspiel sieht???
Naja, ob man Augustinus genau SO interpretieren soll, weiß ich auch nicht. Ich bin ja (noch) kein Theologe. Informieren Sie sich doch einfach selbst, indem Sie in einer Suchmaschine die Suchwörter „Augustinus + Prädestination“ oder „de civitate dei“ eingeben. Sie können natürlich auch gleich auf Wikipedia gehen, dort ist natürlich der beste Artikel, aber beim Internet sollte man sich ja nie aus nur einer Quelle informieren.
Auch eine gutes Lexikon sollte unter diesen Stichpunkten Informationen bieten können.
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#33   GerdEric   09:41:44 | Freitag, 15. Juni 2007
@Alle
Das Porblem ist einfach, bei den Evangelen ist die Ehe eben kein Sakrament, zudem vielfach die Unauflöslichkeit der Ehe nach katholischem Dogma genau dem widerspricht,, was Jesus sagte, denn eine Ehe aufrecht zu erhalten, nur eines Dogmas wegen, ist wider die Heiligkeit der Ehe.
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#32   Jörg Guttenberger, Köln   02:08:52 | Freitag, 15. Juni 2007
Freinsberg: Ehescheidung orthodox
Es ist richtig, bei den Orthodoxen sind – unabhängig, ob Tod oder Scheidung die jeweilige Ehe beendet hat – bis zu drei Trauungen möglich, wobei die Krönung nach den heute zuweilen umgangenen Vorschriften nur einmal stattfindet.
Kleriker und sonstige kirchliche Mitarbeiter werden in aller Regel nach einer Scheidung suspendiert. Kleriker behalten aber mitunter das Privileg, Talar zu tragen und entsprechend ihrem Stand als ehemaliger Priester oder Diakon am Altar zu kommunizieren.
Daß die römische Regelung nicht unbedingt härter ist, als die byzantinische, zeigt das Beispiel des oströmischen Kaisers Leon VI, des Weisen (886 – 912). Nach dem Ableben seiner drei Ehefrauen (Theopanou, verst. 10.11.897, Zoe Zautzina, verst. Ende 899 und Eudokia Baiana, verst. 12.4.901) ohne Geburt eines Nachfolgers hat ihm 905 seine Geliebte Zoe Karbonopsina den gewünschten Nachfolger, Konstantin VII (Krönung 15.5.908), geboren. Der die Trauung verweigernde Patriarch Nikolaos Mystikos wurde abgesetzt, von Rom eine Anerkennung der 4. Ehe erwirkt (Papst Sergius III) der nach römischem Recht wegen Ablebens der bisherigen Ehefrauen nichts entgegenstand.
Ironie der Geschichte: nach dem Tode Leons VI (in 912) hat dessen kinderloser Bruder, Kaiser Alexander, den Patriarchen Nikolaos Mystikos wieder eingesetzt, der nach dem Tode dieses Kaisers (verst. 913) die Regentschaft für den als illegitim betrachteten minderjährigen Konstantin VII führen mußte.
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#31   Stephanus   01:38:23 | Freitag, 15. Juni 2007
litterae sunt …
wo steht das geschrieben, daß der Hl. Augustinus dem Menschen den freien Willen abspricht und ihn als Spielfigur in einem himmlich gelenkten Schachspiel sieht???
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#30   litterae sunt divitiae   01:11:32 | Freitag, 15. Juni 2007
@Alfredo
PS: Von was sind Sie denn „Präfekt“?
Ich glaube, ich habe in Ihrer Historie schon die Antwort gefunden. Außerdem überlas ich das „Card.“, das Sie sich vermutlich unrechtmäßig hinter Ihren Vornamen schreiben.
Ein Kardinal als Poster hier auf kreuz.net! Ja nee, ist klar. ;-)
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#29   Czibo Nieznany   01:00:22 | Freitag, 15. Juni 2007
nonnobisdomine
Die hinken hinter der Lehre hinterher und haben einiges – wie ihr gemeinsamer Vater Martin Luther falsch verstanden.
Katholibans der strongen Sorte können nur in den Schemata Schwarz/Weiß; Falsch/Richtig; Gültig/Ungültig … denken. Schade! Sie müssten es eigentlich nicht, weil auch ihnen der liebe Himmelspapa bestimmt die Fähigkeit zuerkannt hat, die lichte Skala der Grautöne zu entdecken oder dass sie Dinge, die sie nicht als richtig empfinden, eben nicht als falsch anprangern müssen. Dazu gibt es keine Verpflichtung. Konnte es der liebe Himmelspapa eigentlich wollen, dass die Spezies der Katholibans massenmäßig derart laut herumproletet, wie es die seltsame Spezies fortwährend glaubt, in diesem Forum tun zu sollen?
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#28   litterae sunt divitiae   00:49:38 | Freitag, 15. Juni 2007
@Alfredo
Augustinus war ein Vertreter der doppelten Prädestination, in der der Mensch zum ewigen Leben oder zur ewigen Verdammnis von Gott vorherbestimmt ist und keinen freien Willen zur Entscheidung für Gott hat. – Das ist die Version, die ich kenne. Was Calvin daraus im Einzelnen gemacht hat, entzieht sich in der Tat meiner Kenntniss, aber in jedem Falle baut Calvins Prädestinationslehre auf der des Augustinus’ auf.
Und bei den Protestanten wird bei der Trauung nach protestantischem Verständnis „nur“ ein Eheversprechen abgegeben, das KEIN Sakrament bei den Protis ist (was Sie aber, glaube ich ja auch selber eingeräumt haben). Interessant ist aber, und darum geht es mir, dass ein protestantischer Geschiedener theoretisch wieder heiraten darf, während das bei einem Katholiken eigentlich nicht mehr geht. Daher erübrigt sich doch die Frage von AnnaAndreas…, ob für die Protis nicht gelte: „Bis dass der Tod uns scheidet“.
Völlig unabhängig von der ganzen Diskussion, hat Bischöfin Käßmann offensichtlich nichts daran gehindert, sich scheiden zu lassen.
PS: Von was sind Sie denn „Präfekt“?
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#27   obelix †   00:22:57 | Freitag, 15. Juni 2007
Warum regen sich die hochgeschätzten Mitdiskutanten eingentlich auf?
Was hier praktiziert wurde, ist doch in jedem besseren Feudalsystem der Welt gang und gebe. Ein subalterner Beamtenpimpf hat nicht der Führung nach dem Mund geredet und wird dafür gerüffelt. Na und? Genau so hat das die katholische Führung im Vatikan mit den Theologen der Befreiung in Südamerika gemacht. Die haben den Führern nicht nach dem Mund geredet und wurden dafür kalt gestellt.
In jedem straff hierarchisch durchorganisierten Verein, der was auf sich hält wird das so gemacht. Das war bei den Nazis so und bei den Kommunisten; warum sollte das in anderen Systemen mit gleichen Regeln anders sein?
Ich könnte die Aufregeung verstehen, wenn man von der Warte eines in der Wolle gefärbten Demokraten ausgehen würde. Aber Demokratie ist nicht in der Kirche! Da sei Ratzinger und Levada vor!!! o^/
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#26   Alfredo Ottaviani   23:44:05 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Ad litterae sunt divitiae
Zu „Wissen Sie, wer die Lehre der Prädestination und der ewigen Hölle entwickelte? Kein geringerer als der hl. Kirchenvater Augustinus. Und der war bestimmt noch kein Protestant.“
Unter Prädestination im kath. Sinne versteht man (ganz nach Augustinus) die göttliche Vorherbestimmung zum ewigen Leben. Nach der Häresie Calvins ist die Prädestination eine göttliche Vorherbestimmung zur Hölle!!! Das ist doch wohl ein Unterschied, oder???
Natürlich ist die Ehe von zwei Protestanten ein gültiges Sakrament. Die Protestanten kennen in der Tat kein „Ehesakrament“. Diese Lehre ist aber eine Irrlehre!!! Die Ehe zwischen zwei Getauften ist immer Sakrament. In der kath. Kirche kommen noch Bedingungen hinzu, ihre Nichtbeachtung gilt als Ehehindernis, das die Eheschließung ungültig macht. Die Protestanten sind aber an keine kanonischen Vorschriften der kath. Kirche gebunden. Somit ist jede Eheschliessung unter Protestanten immer gültig, sofern sie nicht gegen göttliches recht oder das Naturrecht verstösst!!!
litterae sunt divitiae, Sie irren gewaltig!!!
+ Alfredo Card. Ottaviani, Präfekt
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#25   Christian Hüller   23:11:23 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Denkenswert …
Führer stellt in seinem Beitrag abschließend die Frage, was Heranwachsende von einer Kirche halten sollten, „die Außergewöhnliches fordert, aber selbst nicht einmal das Gewöhnliche tut, die sich vielmehr Gottes Gebot so zurechtlegt, wie es ihr gerade paßt.“
:-# :-#
=>
>:) >:)
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#24   HeinrichvonOfterdingen   22:53:23 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Lieber litterae sunt divitiae,
ich weiß gar nicht was Sie haben! Ich habe Calvin doch gelobt!
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#23   litterae sunt divitiae   22:51:45 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@HeinrichvonOfterdingen
Wissen Sie, wer die Lehre der Prädestination und der ewigen Hölle entwickelte? Kein geringerer als der hl. Kirchenvater Augustinus. Und der war bestimmt noch kein Protestant.
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#22   HeinrichvonOfterdingen   22:46:22 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Nun Leute habt euch mal nicht so!
Ich gehe davon aus, dass die Frau „Bischöfin“ und Ihr werter Herr Gemahl in Zukunft keusch leben werden, da sie selbstverfreilich eine etwas höhere Meinung von der Ehe haben als der alte Hurenbock Luther. Im übrigen gibt es heute eh kaum mehr Lutheraner, das sind doch alles Calvinisten von der Lehre her. Die glauben an die protestantische Askese (freilich nicht mit Askese schlechthin zu verwechseln) und an die Prädestination (Ist eh alles schon vorherbestimmt und du kannst von daher machen, was du gerne tust). Außerdem glauben sie an die ewige Hölle. Ist also eh alles in allem paletti.
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#21   santo domingo 2   22:24:18 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@ AnnaAndreasTeresa
Vermutlich wird sich niemand aufregen.
Da sind wir hier ganz andere Kaliber gewöhnt! :-$
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#20   litterae sunt divitiae   22:23:52 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@AnnaAndreas…
auch für evangelische menschen gilt doch: bis der tod euch scheidet???? oder etwa nicht?
Nein. In der evangelischen Kirche ist die Ehe kein Sakrament.
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#19   Müller   22:21:04 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@AAT:
Keine Panik, nicht viele regen sich über sie auf. Das tut man nur bei ernstzunehmenden Zuschriften.
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#18   AnnaAndreasTeresa   22:16:38 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Evangelische Scheidung
Schon eine seltsame kirche, diese evangelische kirche.
ein bischöfin lässt sich scheiden, wie gibts denn so etwas? auch für evangelische menschen gilt doch: bis der tod euch scheidet???? oder etwa nicht?
und jetzt auch noch der erotische gottesdienst und
zuvor die scheidunjg einer landesbischöfin.??????
für welche werte steht diese kirche eigentlich noch?
diese kirche könnte man eigentlich abschaffen?????? oder nicht?????
na ja, sie ist ja auch nicht von christus eingesetzt, also doch eine sekte? eine große sekte inzwischen!!!!!
bin gespannt, wieviele sich über meinen beitrag aufregen!!!!!!!! o^/
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#17   Hornet   18:05:33 | Donnerstag, 14. Juni 2007
nonno
„Mitleid für Protestanten…
…Das ist somit eine Irrlehre. Luther ist eine Irrlehre, und somit seine Nachfolger-/-innen auch.“
Und was ist, wenn der liebe Gott euch die Protestanten als leuchtendes Beispiel geschickt hat, um den RK Verein zurück auf den rechten Weg zu bringen?
Bitte sagen Sie mir nicht, dass Sie wissen, was Gott will!
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#16   nonnobisdomine   17:59:30 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Dachdecker auf das Dach hauen?
Nein.
Mitleid für die Protestanten.
Die hinken hinter der Lehre hinterher und haben einiges – wie ihr gemeinsamer Vater Martin Luther falsch verstanden.
Das ist somit eine Irrlehre. Luther ist eine Irrlehre, und somit seine Nachfolger-/-innen auch.
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#15   Czibo Nieznany   16:16:51 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Werthe Unschuld
Propheten, besonders wenn sie aus der Wüste kommen und Heuschrecken und wilden Honig als Speisen vorziehen, haben das Recht zu mahnen. Da sei ihnen unbenommen. Allerdings gehen sie dabei auch ein Risiko ein, wie eben Johannes der Täufer. Aber wer hätte denn hier bei kreuz.net die prophetische Gabe vorzuweisen, um den großen Mahner und Bußprediger hervorzukehren?
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#14   Unschuld   16:08:04 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Das ganze
Liebe Mitchristen,
das ganze erinnert mich an den Johannes den Täufer, der Salome deren Sünden auch vorhielt und dann von dieser „entfernt“ wurde. Der Mahner ist dem Sünder ein Dorn im Auge.
Gruß
Unschuld
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#13   Czibo Nieznany   16:07:35 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Rudolfus
Man braucht vieles nicht gutzuheißen. Man kann aber auch die Entscheidung eines anderen Menschen, auch wenn sie einem nicht in den Kram passt, einfach akzeptieren, ohne besserwisserisch und mit konfessionalistischen Argumenten herumzunörgeln.
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#12   Rudolfus   15:55:42 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Czibo N.
Den Verrat an Christus durch die „Landesbischöfin“ braucht man als Christ nicht gutzuheißen – außer, man möchte ihr Mitarbeiter bleiben.
Dann gilt: „Wess’ Brot ich ess’, dess’ Lied ich sing.“
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#11   Czibo Nieznany   15:53:35 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Übellaunige Katholibane
Es ist traurig, das jeder übelgelaunte Katholiban glaubt über Landesbischöfin Käßmann nach Lust und Laune herziehen zu können, um von den eigenen Leichen im Keller ablenken zu können. Dass die Katholibane sich nicht zu schade sind, sich mit dem ohnehin schon gemeinen Volk so gemein zu machen, stimmt merkwürdig.
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#10   Rudolfus   14:34:46 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Die „Wahrhaftigkeit“ der „Landesbischöfin“ Käßmann und ihrer Kolleginnen
Gut, daß Jesus Christus nicht Angestellter dieses Landeschristenverbandes bzw. „Landeskirche“ ist – Er wäre wohl nämlich inzwischen ebenfalls seinen Job los, nach Seinen „menschenunfreundlichen“ Aussagen über Geschiedene im Neuen Testament.
Diesen Leute wie Landesbischöfin Käßmann, aber auch den Modernistenfunktionären der katholischen Kirche geht es nur um Geld und Posten – genau wie in der simonistischen Kaufhierarchie des Mittelalters.
Die frühere Superintendentin des österreichischen Burgenlandes, Frau Knoll, hat sich als genauso schlimm erwiesen.
Nach ihrer erfolglosen Österreichbundespräsidentenkandidatur und einer erfolglosen SPÖ-Bundesministerkandidatur hat sie inzwischen ihre drei Kinder und ihren Gatten, einen Religionslehrer, verlassen und lebt im Konkubinat mit dem Ex-SPÖ-Bundesfinanzminister Lacina, der wegen der „Bischöfin“ gleichfalls seine Gattin verlassen hat.
„Bischöfin“ Knolls politische Kandidaturen wurden selbstverständlich vom marxistischen SPÖ-Leibblatt „profil“ tatkräftig unterstützt, und Kritik der burgenländischen Evangelischen als „Hexenjagd“ niedergeprügelt – während „profil“ selbst munter gegen die papsttreuen katholischen Bischöfe wie etwa Cardinal Groer und Bischof Krenn weiter seine Lügen ausschüttet, abgesehen von der durch „profil“ initierten Propaganda gegen den ersten ÖVP-Bundespräsidenten Kurt Waldheim (1986-1992) und gegen den ersten ÖVP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (2000-2007) nach 30 Jahren SPÖ-Kanzlerschaft.
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#9   GerdEric   12:23:57 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@Bruder Theophil
Tja, da kann ich nur zustimmen! :-$
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#8   Typ   10:35:33 | Donnerstag, 14. Juni 2007
kreuz.net begünstigt die Häresie
erklärte er in einer Stellungnahme vor ‘kreuz.net’
Interessant! Wenn es einem in den Kram passt, dürfen hier sogar Häretiker, Apostaten, Schismatiker vor kreuz.net Stellung beziehen! kreuz.net bietet also ein Forum für Lutheraner, die doch sonst hier eher als höllenverfallene Untermenschen ohne jedes Lebensrecht gelten.
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#7   Pünktchen   10:14:57 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Martin Luther im Großen Katechismus (Vorrede)
über die lutherischen lutherischen Geistlichen:
Ach, das sind allzumal schändliche Fresser und Bauchdiener, die mit mehr Recht Sauhirten oder Hundeknechte sein sollten als Seelsorger und Pfarrer!

Und wenn sie sich doch ein wenig darüber schämten, daß sie gleich den Säuen und Hunden nicht mehr aus dem Evangelium behalten als eine solche faule, schädliche, schändliche fleischliche Freiheit! Denn der Pöbel achtet ja leider ohnehin schon das Evangelium allzugering, und wir [Prediger und Pfarrer] richten [bei ihm] nichts Sonderliches aus, wenn wir gleichwohl allen Fleiß darauf verwenden. Was würde es vollends geben, wenn wir lässig und faul sein wollen, wie wir es unter dem Papsttum gewesen sind www.stmichael-online.de/gk_vorp.htm?
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#6   Bruder Theophil   10:03:10 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 5, 20-26
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe.
Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und du wirst ins Gefängnis geworfen. Amen, das sage ich dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.
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#5   Nachtlaterne   10:02:22 | Donnerstag, 14. Juni 2007
nicht gedeihlich
wenn das zusammenwirkung „nicht gedeihlich“ ist kann also eine fristlose kündigung erfolgen. was bezeichnen diese hunde alles als nicht gedeihlich und wie sehr freuen sie sich über blumen des todes.
ein unsagbar verdorbener verein, der unablässig das böse gut und das gute böse nennt.
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#4   Freinsberg   09:49:52 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Scheidung verboten?
Ich verste es nicht: Sich scheiden zu lassen ist doch nicht verboten. Man darf nur keine zweite Ehe eingehen. (Bei den Orthodoxen, mit denen wir ja laut Benedikt XVI. fast alles gemeinsam haben, schon.)
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#3   GerdEric   09:34:50 | Donnerstag, 14. Juni 2007
@tauentzien
und war der Landgraf Philipp von Hessen nicht nachher doch zu den Katholiken übergegangen?
und das war auch noch eine Zeit, in der viele Kleriker eine Konkubine hatten (so lässt sich aus der Geschichte meines Heimatortes erlesen, dass einige Priester auch Kinder hatten, wie es ja auch Heute noch so ist), wie der Bischof zu Münster, der bei dem Täuferaufstand, auch.
Aber stimmt, die waren auch nicht geschieden…
Pfarrisäer! o^/
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#2   tauentzien   09:25:27 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Der deutsche Protestantismus
ist am Ende. Darüber täuscht auch seine Selbstinzenierung auf diversen Kirchentagen nicht hinweg. Seine FührerInnen wiegen sich wie die Weiden im Wind des Zeitgeistes und liegen da mit einigen ihrer katholischen Amtskollegen auf Linie. Wo sind die bekenntnistreuen Landesbischöfe vergangenener Zeiten: Lilje, Wurm, Meiser, Heubach oder der letze halbwegs aufrechte Dr. Leich von Thüringen, unter dem es undenkbar gewesen wäre, daß ein geschiedener Pastor in seiner Gemeinde verbleibt. Aber die ganze Misere begann im Grunde schon mit dem verhängnisvollen „Beichtrat“ Luthers an Landgraf Philipp von Hessen, der ihm eine „Doppelehe“ zugestand, um das politische Lager nicht zu spalten. OKR Führer ist für seine Treue gegen Gottes Wort zu danken. Von IHM kann er zu erwarten.
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#1   Pünktchen   09:20:52 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Der Bückeburger Oberkirchenrat Dr. Führer
schrieb schon Un-Angepaßtes (=Unpassendes?) zum Thema der schwulen und lesbischen Partnerschaftsverhältnisse von evangelischen Gesitlichen:
„Gottes Gesetz wird nicht als Anrede gehört, in der Gott selbst das Wort ergreift, sondern es wird historisiert und dadurch um seine Funktion gebracht, zur Erkenntnis der Sünde zu führen (Röm 3,20). Daraus folgt die Entwertung des Evangeliums, das nicht zur Rechtfertigung des Sünders dient, sondern – horribile dictu – zur Rechtfertigung der Sünde herhalten muß www.gemeindenetzwerk.org/index.php?action=article…
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