Kinderschlachtung
Keine Frage des Gewichtes
Heute läßt sich die Hasenscharte bei einem Säugling leicht operieren. Doch was tut ein Arzt, wenn er den Schönheitsfehler bei einem Kind im siebten Schwangerschaftsmonat aufspürt?
Fanatische Abtreiber leben auf Kosten des Lebens unschuldiger Kinder
Fanatische Abtreiber leben auf Kosten des Lebens unschuldiger Kinder
© Flickr-Benützer „Esther_G“, Creative Commons
(kreuz.net, Berlin) Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt sind die Abtreibungszahlen in Berlin am höchsten. Das ergab eine im März 2007 vom deutschen ‘Statistischen Bundesamt’ veröffentlichte Todesbilanz.

Die Kinderabtreiber der Bundeshauptstadt meldeten im Jahr 2006 die Zerstückelung und Absaugung von mehr als 10.000 Kindern. Auf zwei Lebendgeburten kommt in Berlin eine Abtreibung.

Die Regionalpresse hat deshalb offenbar beschlossen, wenigstens einige Fakten über die Abtreibungsgewalt preiszugeben.

Mitte März veröffentlichte die ‘Berliner Zeitung’ einen Bericht unter dem Titel „Die Depression nach der Abtreibung“.

Darin berichten Mütter über ihr Leiden nach einer vorgeburtlichen Kindertötung.

Am 24. Mai ließ das Blatt Joachim Dudenhausen – den Direktor der drei Berliner Geburtskliniken der Charité – zu Wort kommen:

„Wir können Frühgeborene mit 400 Gramm retten. Und im Raum nebenan wird ein Kind mit 600 Gramm getötet.“

Dudenhausen glaubt, daß man viele Kinderabtreibungen in den ersten drei Monaten durch finanzielle Unterstützung der Eltern verhindern könnte.

Ferner könnten manche behinderte Kinder durch umfassende Information überleben. Als Beispiel nennt der Gynäkologe das Schicksal mongoloider Kinder.

„Es gibt einen Automatismus: Eine Schwangere läßt ab einem bestimmten Alter eine pränatale Diagnostik machen, erfährt, daß ihr Kind behindert ist und läßt abtreiben.“

Dudenhausen gibt indirekt zu, daß bereits lebensfähige Kinder wegen Lapalien abgeschlachtet werden:

„Daß ein Abbruch in der 27. Schwangerschaftswoche wegen einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte vorgenommen wird, das wird es mit mir nicht geben. Da mache ich nicht mit.“

Er würde in so einem Fall keine medizinische Indikation geben.

Der Bundestagsabgeordnete und behindertenpolitische Sprecher der CDU-CSU-Fraktion, Hubert Hüppe zeigt vor der ‘Berliner Zeitung’, daß die sogenannte medizinische Indikation eine Farce ist.

Jede Mutter könne in Deutschland abtreiben, wenn sie es wolle:

„Wenn die Schwangere von ihrem Mann verlassen wurde, ist sie seelisch beeinträchtigt und erhält eine medizinische Indikation.“
      
9 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#9   methusalix †   19:24:31 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Virus
VirFortis: @obilexsie haben in ihrem Posting „Scheiterhaufen“ vergessen
Irgendwie ein auffälliger Stilbruch.
Habe ich nicht vergessen, weil Euch die Aufklärung diesen Giftzahn bereits gezogen hat.
Redaktion benachrichtigen
#8   VirFortis   16:19:43 | Samstag, 16. Juni 2007
@obilex
sie haben in ihrem Posting „Scheiterhaufen“ vergessen
Irgendwie ein auffälliger Stilbruch. :-D
@Athanasius
hat der Obi irgendwie seine Griffelchen im Abtreibungsgeschehen – klingt sehr nach Verdrängungs und Rechtfertigungsstadium
www.youthforlife.net/detail.php?id=231
Redaktion benachrichtigen
#7   methusalix †   12:44:01 | Samstag, 16. Juni 2007
@Athanasius
Athanasius: @obelix/methusalix
Sie sind wohl wirklich ein inkarnierter Teufel.
Wenn SIE mich als den leibhaftigen Gottseibeiuns sehen, muss das wohl ein Lob sein.
Wollen Sie nun behaupten der Abtreibungsmord behütet vor „Selbstmord“ von Müttern die ein behindertes Kind zur Welt gebracht haben?
Und dass deswegen die Morde an Ungeborenen besser sind?
Besser? Nein!
Eindeutig ja, werden Sie wohl sagen.
Das sage nicht ich sondern die Medizinstatistik.
Die wissenschaftlichen Tatsachen stehen anders: Frauen die einer Abtreibung unterzogen wurden, kämpfen zu 74 % täglich mit Selbstmordneigungen.
Aber nur die römisch-katholischen „wissenschaftlichen Tatsachen“. Und wie weit es mit denen her ist wissen wir spätestens seit dem Satz: „Kondome schützen NICHT vor AIDS!“
Aber das wird Ihnen, Herr obelix alias Dr. Karl Brandt, …
Da ist sie wieder, die ganz grosse Nazikeule! Athanasius wenn ich nicht wüsste, dass Sie ein tiefschwarzer Katholik sind, bei dem der schwarze Firnis schon abblättert und die braune Scheissfarbe durchkommt, würde mich das stören. So nicht.
Und jetzt wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende und einen gesegneten Sonntag. Denken Sie über Ihre Sünden nach und gehen Sie zur Beichte. Wird Ihnen gut tun.
Redaktion benachrichtigen
#6   Athanasius   12:34:01 | Samstag, 16. Juni 2007
@obelix/methusalix
Sie sind wohl wirklich ein inkarnierter Teufel.
Wollen Sie nun behaupten der Abtreibungsmord behütet vor „Selbstmord“ von Müttern die ein behindertes Kind zur Welt gebracht haben?
Und dass deswegen die Morde an Ungeborenen besser sind?
Eindeutig ja, werden Sie wohl sagen.
Die wissenschaftlichen Tatsachen stehen anders: Frauen die einer Abtreibung unterzogen wurden, kämpfen zu 74 % täglich mit Selbstmordneigungen.
Aber das wird Ihnen, Herr obelix alias Dr. Karl Brandt, bei ihrer nazistischen utilitaristischen Abtreibungspropaganda wohl egal sein. Hauptsache das Geschäft geht weiter, der Marxismus läuft weiter und Sie können das Abtreibungsmesser schwingen.
So human. Die Vernichtung unwerten Lebens.
Ich werde Sie mal der Dachauer Stiftung Konservierung Kulturerbe Dr. Karl Brandts vorschlagen, damit die Sie auszeichnen können. Verbesserer der Menschheit.
Redaktion benachrichtigen
#5   obelix †   12:27:58 | Samstag, 16. Juni 2007
@nachtfunzel
Nachtlaterne: selbst geistliche schweigeneine bekannte erwartete vor jahren ein baby. nach einigen monaten offenbarte ihr der hausarzt, dass sie ein behindertes kind zur welt bringen werde und teilte ihr einen abtreibungsarzt mit.
solchekasuistikensindvölligsinnlosnachtfunzelweilichihnenfürjedenfall densievorbringenzweierzählenkannbeidenendiegeburtdeskindesdie familieindiekatastrophegeführthatbishinzumerweitertenselbstmord
Redaktion benachrichtigen
#4   Nachtlaterne   08:53:35 | Samstag, 16. Juni 2007
selbst geistliche schweigen
eine bekannte erwartete vor jahren ein baby. nach einigen monaten offenbarte ihr der hausarzt, dass sie ein behindertes kind zur welt bringen werde und teilte ihr einen abtreibungsarzt mit. als sie den arzt fragte, um was für eine behinderung es sich handeln werde, sagte er ihr, dass das kind eine hasenscharte haben werde. die bekannte verweigerte eine abtreibung und bekam, nebenbei gesagt, ein absolut gesundes kind.
jedes jahr werden eine hohe anzahl uzngeborener als vermutete behinderte abgetrieben. schon kleinste makel zählen als behinderung, bei größeren behinderungen gilt das leben als lebensunwert.
erkennt die liberallität, die sich stets human und sanft gibt, aber ein tödliches schwert ist. toleranz gegenüber schwerem unrecht ist stets intoleranz gegenüber schützenden recht!
Redaktion benachrichtigen
#3   methusalix †   01:06:17 | Samstag, 16. Juni 2007
@Meta
Meta: … Man sollte sich vorher Gedanken darüber machen, ob man ein Kind will oder nicht.
Ich stime Ihnen völlig zu, Meta.
Ob dies allerdings auch im Einklang mit dem Willen der römisch-katholischen Kirche ist, wage ich, angesichts der immer noch gültigen Enzyklika Casti Connubii, ernsthaft zu bezweifeln. Nach Casti Connubii und der immerwährenden Lehrmeinung der sancta ecclesia ist alleine schon die Überlegung ob man überhaupt Kinder haben will (ich gehe hier davon aus, dass Sie von einer römisch-katholischen Ehe schreiben), in sich ungeordnet und eine schwere Sünde, da der Zweck einer römisch-katholischen Ehe ausschliesslich auf Kinder abzielt. Alle anderen Ehegründe, die sich ein normaler Mensch vorstellen kann (wie zum Beispiel Liebe), zählen in dem Moment nicht, in dem ein Ehepartner auch nur entfernt daran denkt KEIN Kind haben zu wollen. Wenn er diesen Gedanken dann auch noch wirksam unterstützt und verhütet, ist die ewige Seligkeit für diese Person unmöglich. So einfach ist das für Kleriker. Roma locuta, causa finita!
Redaktion benachrichtigen
#2   Jane Banks   00:34:59 | Samstag, 16. Juni 2007
Ob das
alles so seine Richtigkeit hat ?
Redaktion benachrichtigen
#1   Meta   22:38:51 | Freitag, 15. Juni 2007
Abtreibung, nein danke !
Es ist schon bedenklich, dass viele Kinder abgetrieben werden. Oft geschieht dies wegen Lappalien. Man sollte sich vorher Gedanken darüber machen, ob man ein Kind will oder nicht.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
KinderschlachtungGewissenlose Gewissensfreiheit Trierer BischofDer Mann auf der Leiter KinderschlachtungDeutschland leistet sich wieder eine staatlich regulierte Abschlachtungsmaschinerie KinderschlachtungAbgeschlagen und abgeschlachtet KinderschlachtungWilde Beschimpfungen KinderschlachtungDas Blut fließt, daß es eine Freude ist KinderschlachtungTriumph der Doppelmoral KinderschlachtungRosenkranz ohne Bischof KinderschlachtungKein legitimer Pluralismus KinderschlachtungKopfwehpulver KinderschlachtungFeuer am Dach KinderschlachtungAuf der Seite des Papstes KinderschlachtungBegründete Aufregung KinderschlachtungWarum sollte Gott dem Kinderabtreiber verzeihen? KinderschlachtungEine Handlung mit doppelter Wirkung?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net