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Bröckelnde Bollwerke + Eine Frage der Zeit + Vom Papst bestätigt + Küster auf Abwegen + Weltbekannte Hetzgruppe
Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Brasilien
Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Brasilien
© Agência Brasil, Creative Commons
Bröckelnde Bollwerke

„Die Slowakei und Polen sehen sich in diesem Moment der Gefahr ausgesetzt, daß ihr altes christliches Erbe, welches der Kommunismus nicht zerstören konnte, von jenen Tendenzen aufs schwerste in Mitleidenschaft gezogen wird, welche die westlichen Gesellschaften charakterisieren: Konsumismus, Hedonismus, Laizismus, Relativismus, usw.“

Papst Benedikt XVI. vor den Bischöfen der Slowakei anläßlich ihres Ad-Limina Besuches.

Eine Frage der Zeit

Vatikan. Die römische Nachrichtenagentur ‘I Media’ kündigte gestern das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe an. Benedikt XVI. habe es schon „vor längerer Zeit“ unterschrieben und werde es demnächst veröffentlichen. Falls ein genaues Datum existiere, werde es im Vatikan noch geheimgehalten – so ungenannte „vatikanische Quellen“ vor dem französischsprachigen Nachrichtendienst. Sollte der Termin sehr nahe sein, wäre es klüger „von Wochen als von Tagen“ zu reden.

Vom Papst bestätigt

Vatikan. Am 12. Juni empfingen der Präsident und der Sekretär der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ sowie der Sekretär der Liturgiekongregation drei Vertreter der altgläubigen Laienorganisation ‘Una Voce’. Das berichtete der Präsident der ‘Una Voce International’, Jack P. Oostveen, in einem Rundschreiben. Am 13. Juni nahm er auch zusammen mit Leo Darroch und Monika Rheinschmitt an der Generalaudienz teil und konnte mit dem Papst einige Worte wechseln: „Die Gespräche mit dem Heiligen Vater sind vertraulich. Aber wir können bestätigen, daß das Motu Proprio bald kommen wird.“

Küster auf Abwegen

Deutschland. Der des Drogenhandels angeklagte 47jährige Sakristan des protestantischen Doms in Halberstadt in Norddeutschland ist fristlos entlassen worden. Er bekam auch ein vorläufiges Hausverbot für sämtliche kirchliche Gebäude. Bei einer Durchsuchung im Halberstädter Dom fand die Polizei 27 Gramm Heroin. Zudem beschlagnahmte sie bei der Festnahme des Beschuldigten am 6. Juni drei Kilogramm Marihuana im Wert von rund 20.000 Euro.

Weltbekannte Hetzgruppe

Deutschland. Die selbsterklärt „weltbekannte Plakatkünstlergruppe“ ‘Surrend’ hat kürzlich in Berlin und Fulda kirchenfeindliche Poster aufgehängt. Das berichtete der dänische Verein in einer Presseaussendung. Die Plakate stellen Papst Benedikt XVI. dar, der die Kleidung zweier Ministranten hebt. Der Text unter den Postern: „Ich bin gegen Homosexualität, aber für Pädophilie.“ Die Poster hängen auch bei einer Ende Juni eröffneten Ausstellung in Kassel. Die Kirchenhetzer montieren ihre verleumderischen Plakate offenbar nur kurz für Pressebilder.

Hetzplakate
Die selbsterklärt "weltbekannte Plakatkünstlergruppe" 'Surrend' hat im Juni 2007 in Fulda kirchenfeindliche Poster aufgehängt.Der Text unter dem Poster: "Ich bin gegen Homosexualität, aber für Pädophilie."Die selbsterklärt "weltbekannte Plakatkünstlergruppe" 'Surrend' hat im Juni 2007 in Fulda kirchenfeindliche Poster aufgehängt.
      
8 Lesermeinungen
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#8   Beobachterin   12:31:59 | Sonntag, 17. Juni 2007
Drecksäcke
Es gibt immer mehr Drecksäcke. Man muß das Kind schon beim Namen nennen, und für Leute wie diese sog. „Plakatkünstlergruppe“ hat jede Sprache die richtige Bezeichnung.
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#7   Stephanus   01:39:01 | Sonntag, 17. Juni 2007
bald, bald, bald, bald, bald
bald wird man nicht mehr umhin können, daß Wort bald zum Wort des Jahres 2007 zu wählen.
Es wird sicher Platz 1 erreichen, gefolgt von dem Begriff
Motu Proprio
Jeder Warenhersteller wäre aus dem Häuschen ob solch einer kostenlosen Werbung.
Warum machen die Tradis nicht mehr aus diesem Kapital?
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#6   Pippifax   12:32:26 | Samstag, 16. Juni 2007
Vorsicht!
Der Hl. Vater sollte hinsichtlich seiner Analyse des Glaubens in Polen und der Slowakei vorsichtiger sein. Als ich im vergangenen Jahr einige Monate im schönen Krakau gelebt habe, entstand in mir ein anderes Bild des Katholizismus dort. Gemeinsam mit einer Million Polen habe ich Seine Heiligkeit in Krakau empfangen dürfen – der größte Menschenauflauf den ich je in meinem Leben erlebt habe. Mit mehreren Zehntausend Menschen habe bin ich zum ersten Todestag von JP II den Kreuzweg auf dem ansonsten touristisch überfüllten Hauptmarkt gebetet. Nur einige wenige deutsche Touristen fühlten sich etwas irritiert…
Die einzige Gefahr für die Kirche dort ist jener Prozess der Selbstsäkularisierung, der die Kirche seit vierzig Jahren geißelt, aber gerade in den angesprochenen Ländern bisher nicht so durchgeschlagen ist. Wenn die Kirche hart bleibt, wenn sie so bleibt wie die Menschen sie schätzen und lieben, wenn sie so bleibt wie etwa der heiligmäßige Pater Popieluszko, dann bleiben auch die Menschen, weil sie instinktiv spüren, daß dort die Wahrheit ist.
Daher Schluß mit Selbstsäkularisierung und Ökumenismus, stattdessen Alte Messe und Rosenkranz!
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#5   Athanasius   12:29:29 | Samstag, 16. Juni 2007
Wie nett
Der Heiliges-Herz-Marxist ‘obelix’ greift zu und will Kameraden für Frieden und Sozialismus rekrutieren. Ich vermute Herr Sozialkatholisch präferiert eher einen sozialen christlichen Staat mit freimärktlichem aber sozialen Charakter. Keine bolschewistische Tyrannei und keinen Che Guevara-Terrorismus.
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#4   obelix †   12:22:30 | Samstag, 16. Juni 2007
Herrjeh Sozialkatholisch!
Sie werden doch nicht den Sinn der Gebote Jesu begriffen haben? Willkommen im Klub! :(3
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#3   Bruder Theophil   12:10:08 | Samstag, 16. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 5, 33-37
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast.
Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel für seine Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs. Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.
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#2   Athanasius   11:31:14 | Samstag, 16. Juni 2007
Kommunismus und Kapitalismus
sind am Ende zwei Formen der gleichen immoralischen Ideologie, nämlich des Klassenstreites, des Individualismus, des Nachstrebens der eigenen Herrschaft bzw. des eigenen Wohlstandes, und des eigenen Materialismus. Dabei werden die Menschenrechte, vor allem das Recht auf Leben, von Gegnern bzw. Ungewollten im System geschändet und verworfen.
Ein katholischer Staat kann keine Kämpfe tolerieren und auch keinen Hedonismus des einzelnen zulassen wie in der HIV-verseuchten Reichshauptstadt Berlin zur Zeit.
Zu den antikatholischen Hetzbildern:
Bereits ‘Der Stürmer’, ‘Das Schwarze Korps’ und Joseph Goebbels selbst (abtrünniger ex-Katholik) benutzten die gleichen Klagen und Lügenpropaganden gegen die Hl. Katholische Kirche. Im NS-Deutschland hiess es damals es seien 6.000 Priester der Päderastie angeklagt. ‘Zufällig’ gerade nach der Verurteilung des Rassismus in ‘Mit brennender Sorge’ und nach der Rede Eugenio Pacellis in Lourdes, wo dieser das Neuheidentum und die Verfolgung und Ausgrenzung der jüdischen Bürger des Deutschen Reiches anprangerte und die NS-Funktionären angriff. Heute protestiert nicht der Nationalsozialismus mit Pädophilie-Lügen, sondern der westeuropäische Liberalsozialismus, der sie bei Homos toleriert. Dem Liberalsozialismus gefällt der Spiegel der kirchlichen Lehre genausowenig wie den NS-Menschen. Die Lügenhaftigkeit des Kulturmarxismus tut die Rest und setzt den Geist des Antichristen auf dem Thron.
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#1   Sozialkatholisch   09:00:45 | Samstag, 16. Juni 2007
Bröckelnde Bollwerke
Das verdeutlicht doch klar das der antichristliche Charakter des Turbo Kapitalismus stärker ausgeprägt ist als der des Kommunismus!
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