Die Priester der Petrusbruderschaft haben sich in der Erzdiözese Wien ihren Platz erkämpft. Ein Pater arbeitet auch – am Schreibtisch in der Nuntiatur.
(kreuz.net, Wien) In der jüngsten Ausgabe ihres monatlich erscheinenden ‘Mitteilungsblattes’ stellt die
altgläubige Priesterbruderschaft St. Petrus ihr Priorat in Wien vor. Der Bericht stammt aus der Feder
des deutschen Distriktsoberen Pater Axel Maußen.
Wie alles begann
Pater Maußen erinnert an die Anfänge
der altrituellen Gemeinde in Wien.
In der Folge der unerlaubten Bischofsweihen durch Erzbischof Marcel
Lefebvre im Jahr 1988 bemühten sich einige Laien bei der Erzdiözese um eine Alte Messe.
Die Gruppe
erhielt geistlichen Beistand vom damaligen Kaplan Reinhard Knittel, der heute als Rektor der Indultkirche
von St. Pölten wirkt.
Die Anfänge von damals entwickelte sich zu einem vielfältigen Einsatzgebiet –
so Pater Maußen: „Natürlich nimmt die Seelsorge für die Gottesdienstgemeinde des ‘Alten’ Ritus den
ersten Rang dieses weitgesteckten Arbeitsfeldes ein.“
Die neue Kirche
Pater Maußen erklärt, daß sich
die Gemeinde sehr gut entfaltet habe. Als einen Grund nennt er den zentral gelegenen Gottesdienstort in
der Kapuzinerkirche – unweit des Stephansdoms.
Dort habe die Bruderschaft Menschen erreichen können,
die zuvor noch keinen Kontakt zur Alten Liturgie gehabt hätten und in der Zwischenzeit dort verwurzelt
seien.
Pater Maußen läßt unerwähnt, daß seine Bruderschaft in der Kapuzinerkirche werktags an einem
Seitenaltar zelebrieren muß, während die Gläubigen außer Sichtweite in Richtung Hochaltar knieen.
Auch die Sonntagsmesse im Alten Ritus ist in der Kapuzinerkirche nur am Abend möglich. Das sei besonders
für kinderreiche Familien problematisch – erklärt Pater Maußen.
Darum bemühte sich die Bruderschaft
in Wien um eine eigene Kirche. Diese Suche war kürzlich von Erfolg gekrönt.
Jetzt besitzt die Bruderschaft
ein eigenes Gotteshaus im 18. Bezirk – etwa eine halbe Stunde vom Zentrum entfernt.
Während des laufenden
Jahres will die Petrusbruderschaft prüfen, ob die Gläubigen die Kirche annehmen und die Kosten tragbar
sind. Auch die Nutzungs- und Besitzrechte müssen mit der Erzdiözese Wien geklärt werden.
Die Messen
in der zentralen Kapuzinerkirche bleiben unberührt.
Weitere Apostolate
Der Distriktobere berichtet
auch über weitere Aktivitäten der Bruderschaft in Wien.
Die Wiener Altritus-Pfarrei ist sehr kinderreich:
„Daher erteilen die Mitbrüder den in Altersgruppen aufgeteilten Kindern an bestimmten Nachmittagen Religionsunterricht
und bereiten sie auf den Empfang der Sakramente vor.“
Heuer empfingen sechs Kinder der Gemeinde die Erstkommunion.
Ein Pater der Bruderschaft arbeitet von Montag bis Freitag und manchmal auch am Wochenende ganztätig
für den Apostolischen Nuntius in Wien.
Ferner predigen die Priester regelmäßig Einkehrtage und stehen
verschiedenen geistlichen Gruppen wie der Legio Mariä zu Vorträgen, Andachten sowie als Beichtväter
zur Verfügung.
Als weiteres Arbeitsfeld nennt Pater Maußen die Beichtseelsorge im Stephansdom, für
welche die Erzdiözese nur mit Mühe die notwendigen Priester auftreiben kann.
Die Priester der Wiener
Niederlassung der Petrusbruderschaft sind dort sowohl an festen Zeiten, als auch zur Aushilfe mehrere
Stunden in der Woche beschäftigt.
Im Wiener Stephansdom wird den ganzen Tag bis zehn Uhr abends Beichte
gehört.
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Dummes Zeug „Pater Maußen läßt unerwähnt, daß seine Bruderschaft in der Kapuzinerkirche werktags
an einem Seitenaltar zelebrieren muß, während die Gläubigen außer Sichtweite in Richtung Hochaltar
knieen.“ Dem eifrigen Textparaphrasierer und Kommentator ist offenbar entgangen, daß der Kirchenraum
in punto Größenordnung der Anzahl der Leute entsprechen sollte, weshalb Werktagsmessen häufig am Nebenaltären
gefeiert wurden. – Dazu kommt, daß die kritisch abqualifizierte Kaiserkapelle eine der exquisitesten
Gottesdienstorte der Welt ist, in jener berühmten Kapuzinerkirche, deren Krypta eben jene Kaiser bewahrt.
Von „außer Sichtweite“ kann keine Rede sein. Und schließlich erlauben Gestühl und Chorgestühl eine
unmittelbare Nähe zum Kaiseraltar. Gelegentlich, z.B. an kleineren Marienfesten werden auch in Sankt
Sebastian/Salzburg Messen der FSSP am Marienaltar (Seitenaltar) gefeiert. Also bitte Hirn einschalten
und Vorsicht mit vorschneller Kritik/Kritiksucht.
@Giuseppe / Priesterbruderschaft St. Petrus Romulus, Rudolfus Heinrich von Ofterdingen/der Zweite drücken
diesen TEUFLISCHEN Hass in diesem Forum aus. Sie lästern, spotten, verhöhnen die FSSP und spucken auf
sie, wie römische Soldaten es mit dem Herrn gemacht haben, als er sich hingab und ans Kreuz genagelt
wurde, angeblich resignierend, in Wirklichkeit aber trotz tiefster Erniedrigung den ewigen Sieg davontragend.
Nicht irgendwelche Dinge unterstellen, die nicht der Wahrheit entsprechen, denn damit sündigen Sie, bei
schweren Unterstellungen sündigen Sie schwer! Die St.-Petrus-Priesterbruderschaft ist außerdem nur wenig
erwähnt worden, da sie ja in Rom auch nur eine Nebenrolle spielt.
TEUFLISCHER Hass gegen die Petrusbruderschaft Romulus, Rudolfus Heinrich von Ofterdingen/der Zweite drücken
diesen TEUFLISCHEN Hass in diesem Forum aus. Sie lästern, spotten, verhöhnen die FSSP und spucken auf
sie, wie römische Soldaten es mit dem Herrn gemacht haben, als er sich hingab und ans Kreuz genagelt
wurde, angeblich resignierend, in Wirklichkeit aber trotz tiefster Erniedrigung den ewigen Sieg davontragend.
Selbstgerechtigkeit, Hochmut und Pharisäertum prägt das Denken der oben genannten Schreiberlinge. Doch
gerade die Tatsache, dass die demütige Petrusbruderschaft die Piusbruderschaft zwar kritisiert, aber
den Hass nicht erwidert, macht die Petrusbruderschaft so stark. Wenn das Motu Proprio denn kommt, wird
die – in sich zerstrittene – Piusbruderschaft ins Schwitzen kommen, nicht die Priester der heutigen Petrusbruderschaft,
die Lefebvres Supergau am 30. Juni 1988 nicht mitmachen wollten und konnten. Der Petrusbruderschaft geht
es um das Seelenheil, der Piusbruderschaft wohl mehr um das eigene Heil.
MALEACHI: 2:1 Jetzt ergeht über euch dieser Beschluß, ihr Priester: 2:2 Wenn ihr nicht hört und nicht
von Herzen darauf bedacht seid, meinen Namen in Ehren zu halten – spricht der Herr der Heere –, dann schleudere
ich meinen Fluch gegen euch und verfluche den Segen, der auf euch ruht, ja, ich verfluche ihn, weil ihr
nicht von Herzen darauf bedacht seid. 2:3 Seht, ich schlage euch den Arm ab und werfe euch Unrat ins Gesicht,
den Unrat eurer Feste, und man wird euch zu ihm hinausschaffen. 2:4 Dann werdet ihr erkennen, daß ich
es bin, der diesen Beschluß über euch ergehen ließ, weil ich einen Bund mit Levi habe, spricht der
Herr der Heere. 2:5 Mein Bund bedeutete für ihn Leben und Heil; beides gab ich ihm, dazu die Furcht:
Er sollte mich fürchten und vor meinem Namen erschrecken. 2:6 Zuverlässige Belehrung kam aus seinem
Mund, nichts Verkehrtes fand sich auf seinen Lippen, in Frieden und Aufrichtigkeit ging er mit mir seinen
Weg, und viele hielt er davon ab, schuldig zu werden. 2:7 Denn die Lippen des Priesters bewahren die Erkenntnis,
und aus seinem Mund erwartet man Belehrung; denn er ist der Bote des Herrn der Heere. 2:8 Ihr aber, ihr
seid abgewichen vom Weg und habt viele zu Fall gebracht durch eure Belehrung; ihr habt den Bund Levis
zunichte gemacht, spricht der Herr der Heere. 2:9 Darum mache ich euch verächtlich und erniedrige euch
vor dem ganzen Volk, weil ihr euch nicht an meine Wege haltet und auf die Person seht bei der Belehrung.
2:10 Haben wir nicht alle denselben V…
Na und… Vor Jahren hatte ich ein Meeting mit einem protestantischen Pfarrer. Nachdem er sich mehrmals
über eine winzige Winzigkeit mehrmals entschuldigt hatte, bot ich ihm, kraft Taufe (!) an, ihm die Absolution
zu erteilen, auf Lateinisch (Ego te absolvo…) oder auf Deutsch… Er fragte, weshalb ich das tuen würde
uind ich sagte: Kraft Taufe darf ich das…!
@Heinrich der Zweite Kinder im Ungeist meinten Sie natürlich Was die illegitimen „Christentumskinder“
betrifft, so können die natürlich nur „Kinder im Ungeist“ sein.
@Romulus Es geht um Theologie und nicht um die Befriedigung folkloristischer Wünsche bei der Auseinandersetzung
zwischen der Piusbruderschaft und Rom. genau, deshalb kann Williamson auch sagen, dass er einer anderen
Religion angehöre wie der katholischen Kirche. Mit der Ritus-Folklore werden die Leute geködert – während
es eigentlich um eine absolutistische Sicht von Kirchen und Welt geht… um einen Kampf gegen die Aufklärung
auch in der Kirche. Wer die Volk-Gottes-Theologie ablehnt, muss auch den heutigen römischen Ritus ablehnen –
der Ausdruck dieser Theologie ist. Wer allerdings dem Absolutismus in Welt und Kirche immernoch anhängt,
kann mit diesem Ritus nichs anfangen – und muss zum tridentinischen Zuflicht nehmen – der Ausdruck des
Absolutismus des Klerus in der Kirche war und ist.
@RodolfoPanetta: Petrus – Pius – Theologie – Folklore Warum geht das nicht überall? … weil diese Typen
der Petrusbruderschaft der Lächerlichkeit preisgegeben sind. Wer fragt denn noch nach einer Priesterbruderschaft
St. Petrus, wenn das Moto Proprio zur Tridentinischen Messe erst mal raus ist und jeder Pfarrer, wenn
er Bock hat, diese Messe feiern darf? Ich kann es ihnen sagen: „Kein Mensch wird mehr danach fragen.“
Die Folkloristen werden mit dem MP bestens bedient sein und als Folge wird die Priesterbruderschaft St.
Petrus aussterben. Glauben Sie bloß nicht, es gehe um barocke Caseln, Soutanen und lateinische Formeln.
Es geht um Theologie und nicht um die Befriedigung folkloristischer Wünsche bei der Auseinandersetzung
zwischen der Piusbruderschaft und Rom. Und eben um jene ehrliche Auseinandersetzung hat sich die Petrusbruderschaft
gedrückt: Sie hat ihre Theologie der Folklore geopfert von 1988 bis heute und ist deshalb im letzten
unglaubwürdig.
Warum nicht überall so? Hier wird doch sichtbar, wie die Petrusbruderschaft zum Heil der Seelen wirken
kann, wenn man sie nur läßt. Warum geht das nicht überall?
@ Rudolfus Die Oberhoheit über die Beurteilung des rechten Glaubens hat das Lehramt unter Führung des
Papstes. Die hat es auf dem II. Vatikanischen Konzil wahrgenommen und den Glauben verbindlich in „Dogmatischen
Konstitutionen“ formuliert.
@Typ / Erst lesen, dann schreiben Übrigens sind scholastische Disputationen keineswegs Träger des Lehramts.
Davon ist auch gar nicht die Rede, sondern von Trägern der Wissenschaft der Theologie und des Lehramtes,
die ja nicht ident sind. Die Oberhoheit über die Beurteilung des rechten Glaubens hat das Lehramt unter
Führung des Papstes.
@ Rudolfus Und wer stellt fest, was katholisch ist? Die Kirche in Form des Lehramts (z.B. II. Vat. Konzil)
oder Rudolfus, dem die Letztentscheidung über lehramtliche Äußerungen zukommt? Übrigens sind scholastische
Disputationen keineswegs Träger des Lehramts.
@ Rudolfus Wohl noch nie eine scholastische Disputation gelesen, was? Zählen Sie mal, wieviel Schriftzitate
da vorkommen! Wohl noch nie Benediktsregel gelesen, was? Zählen Sie mal, wie oft dort Schriftzitate als
Begründung für bestimmte Klosterregeln angeführt werden! Wohl Konzil von Trient nicht gelesen, was?
Zählen Sie mal, wie oft dort Schriftzitate als Begründung für dogmatische Aussagen angeführt werden!
Wohl noch nie Neues Testament gelesen, was? Zählen Sie mal, wie oft dort Schriftzitate (aus dem AT) als
Begründung für alles Mögliche angeführt werden! Stimmt, die Kinder der katholischen Kirche sind alle
katholisch: Der Ritus von 1570, der Ritus von 1962, der Ritus von 1969 – und sogar das Konzil von Nikaia,
das das Knien an Sonntagen untersagt. Konkret: Ist Ihrer Meinung nach der can. 20 des Konzils von Nikaia
kein legitimes Kind der katholische Kirche? Ist es also unkatholisch, wenn jemand die Weisung des ältesten
Konzils beachtet und am Sonntag sich nicht hinkniet? Legitimes Kind oder illegitimes Kind?
@Typ / Bibelzitieren Die katholische Kirche kennt keine Bibelstreitereien mit Zitaten, für die sich leicht
Gegenzitate finden lassen. Das Wort von den „illegitimen Kindern des Christentums“ ist auch nur eine religionswissenschaftliche
Betrachtung, denn legitime Kinder der katholischen Kirche können per definitionem nur Katholiken sein.
@ Rudolfus Die nichtlegitimen Kinder sind für die göttliche Kirche ohne Bedeutung. Hm, ja, is klar.
Mt 15,24 Lk 5,31 Lk 15,4 Symbolum: „propter nos homines“ Hm. Ja. Ohne Bedeutung für die Kirche. Klar.
@Typ / Legitime und Nichtlegitime Das Christentum hat schier unendlich viele Kinder – es gibt aber, wie
Sie korrekt bemerken, legitime und nichtlegitime „Kinder im Geiste“. Das rechtgläubige Christentum ist
nur die eine Kirche Jesu Christi mit dem Petrusnachfolger. Die nichtlegitimen Kinder sind für die göttliche
Kirche ohne Bedeutung. Denn nur der legitime Erbe erbt das Himmelreich, nicht der nichtlegitime!
@ Rudolfus Auch die Phase der Gegenreformation ist nur eines von vielen Kindern des Christentums. Auch
das Missale von 1570 ist nur eines von vielen Kindern des Christentums. Auch der Tabernakel auf dem Hochalter
ist ein erst 1614 geborenes Kind des Christentums – es gibt viele andere. Und alle diese Kinder sind legitime
Kinder. Auch wenn die Tradis immer meinen, nur die 1570 geborenen Kinder seien legitim.
@Typ / Aufklärungszeitalter in der christlichen Theologie Dieses Zeitalter ist für die rechtgläubige
katholische Theologie wenig bedeutend und hat nur eine Masse an Irrlehren voll falschem Menschenstolz
und Menschenselbstvergötzung hervorgebracht. Zudem ist dieses Zeitalter nur eines der vielen Kinder des
Christentums.
@ Rudolfus Eben! Und was soll dann an der Aufklärung schlecht sein? Die Prinzipien der Aufklärung (Vernunft)
haben noch nie dem Glauben und der Theologie widersprochen. Danke, dass Sie es nun endlich auch zugeben.
@Typ / Die Vernunft in der Theologie Aber um festzustellen, dass dieser Fall vorliegt, braucht man: richtig,
die Vernunft, die man über die Autorität stellt! Und somit ist der Pius-Verein einer, der in der Tradition
der Aufklärung steht. Die Vernunft war schon immer ein wichtiger Gegenstand katholischer Theologie –
und das anderthalb Jahrtausende vor irgendeinem „Vernunftzeitalter“ in Europa. Die katholische Theologie
kommt bestens ohne die europäische Neuzeit aus.
@ Rudolfus Keine kirchliche Autorität darf den Glauben an Häresien gegen die katholische Lehre fordern –
kein Konzil, und auch kein Papst. Sehr richtig! Aber um festzustellen, dass dieser Fall vorliegt, braucht
man: richtig, die Vernunft, die man über die Autorität stellt! Und somit ist der Pius-Verein einer,
der in der Tradition der Aufklärung steht. Und sich noch dazu in seinem Vernunfturteil irrt – aber das
nur am Rande.
Lieber Typ, Und was tut denn die Pius-Sekte, wenn sie ungehorsam gegen das Konzil und die kirchliche Autorität
ist? Sie stellt ihr eigenes Urteil über das der Kirche. Ach je! Sie hat nur das Urteil der ca. 2000 Jahre
Kirche vor dem 2.Vatikanum über die Irrtümer des Konzils gestellt. Und sie bediente sich dabei des Satzes:
„Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen.“
@Typ / Das Pastoralkonzil Und was tut denn die Pius-Sekte, wenn sie ungehorsam gegen das Konzil und die
kirchliche Autorität ist? Sie stellt ihr eigenes Urteil über das der Kirche. Keine kirchliche Autorität
darf den Glauben an Häresien gegen die katholische Lehre fordern – kein Konzil, und auch kein Papst.
Ein Konzil, das Irriges lehrt, das stellt seine Autorität über die Autorität der Kirche. Das II. Vaticanum
war ein Pastoralkonzil für 1962-65 und ist für die Kirche ohne Wert.
@ Heinrich der Zweite „Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen“ – so das oft zitierte Schlagwort
der Aufklärung. Und was tut denn die Pius-Sekte, wenn sie ungehorsam gegen das Konzil und die kirchliche
Autorität ist? Sie stellt ihr eigenes Urteil über das der Kirche. Und dann gegen Aufklärung sein? Ist
ja lächerlich. Ohne Aufklärung würde mit solchen Leuten wie den Pius-Anhänger, die dem Papst und dem
Konzil erzählen wollen, was er zu tun und zu lassen hat, kurzer Prozess gemacht. Sehr kurzer sogar. Könnte
tödlich enden.
Lieber Typ, ansich ist die alte Messe schlecht, da sie die Menschen von den Segnungen der Aufklärung
wegführt, die in der katholischen Kirche durch das zweite Vatikanum eingeführt wurde. Allerdings ist
sie gut, soweit sie Menschen von der bösen Priesterbruderschaft St. Pius X wegführt. Insoweit kann sie
zugelassen werden und so törichten Menschen, wie den Priestern der Priesterbruderschaft St. Petrus oder
so skurrilen Menschen wie „Pater“ Goesche zugestanden werden. Bedingung ist jedenfalls, dass man „seine“
Gläubigen von der Priesterbruderschaft St. Pius X mitbringt, gemäß dem Motto: divide et impera. Wenn
die Priesterbruderschaft St. Pius X kaputt gemacht ist, dann kann man die alte Messe ja kollektiv und
für alle verbieten und den rückständigen, verstockten Priestern die Errungenschaften der Aufklärung
und der Humanität per Gehorsamspflicht aufzwingen.
@ Romulus und Heinrich Also entweder die authentische Lehre von kreuz.net ist wahr, dann ist allein der
Ritus von 1962 schon der pure Heilsbringer, der die Ex-Katholische-Kirche wieder auf den Pius-Heilsweg
bringt. Dann aber dürften modernistische Untermenschen wie Bischof Schönborn solche Gottesdienste niemals
zulassen. Oder, hm, ja oder die authentische Lehre von kreuz.net ist irrig, und es gibt 1962er-Messen,
die nicht gut sind? Welches von beidem stimmt denn nun?
Belächelt, und nicht geliebt Diese Petrusbruderschaft ist ein Trauerspiel; weder Fisch noch Fleisch.
Ein zahnloser – von den offiziellen – belächelter Tiger. Am Beispiel der Petrusbruderschaft läßt sich
prima studieren, wie man in der Bedeutungslosigkeit versinkt. Zerstörung (der Ideale) durch (modernistische)
Umarmung. Folklore bleibt dann übirg. Das wissen diese Petrusbrüder auch.
Lieber Typ, das passt schon zusammen. Wenn es darum geht der Priesterbruderschaft Pius X zu schaden, dann
springt die Amtskirche hat schon mal über ihren Schatten. Dem alten Ritus geht es nur deshalb so gut
in Wien, weil es die Piusbruderschaft gibt. Ohne Piusbruderschaft gäbe es auch keine Notwendigkeit ihr
zu schaden und damit auch keine Petrusbruderschaft.
Und übrigens Ich dachte eigentlich, nach authentischer Lehrmeinung von kreuz.net sei der Erzbischof von
Wien ein dreckiger Untermensch und einer perverser Sodomistenfreund, der eigentlich im KZ verbrannt gehört
anstatt auf einem Konsistorium zum Kardinal kreiert.Und jetzt muss ich lesen, dass es der Petrusbruderschaft
ja doch relativ gut in Wien zu gehen scheint. Wie ist das zu erklären, wenn der Bischof doch eine so
verkommene Häretikersau ist? Bitte um eine Antwort der Redaktion, danke!
Altgläubig? Wer kommt nur auf diese hanebüchene Bezeichnung „altgläubig“? Die Petrusbruderschaft anerkennt –
im Gegensatz zur Piussekte – den Papst und ist Teil der katholischen Kirche. Sie anerkennt – im Gegensatz
zur Piussekte – das II. Vatikanische Konzil. Sie hat aber das Recht, ihre Liturgie nach den Büchern von
1962 zu feiern. Mithin ist die Petrusbruderschaft „altrituell“, aber keineswegs „altgläubig“.