Herr Pater, was bewirken Sie mit Ihren Exerzitien?
Ich sehe, wie Homosexuelle und unmoralische Menschen ihren Lebensstil wandeln, wie Süchtige umkehren, geschiedene und getrennte Ehepaare einander wieder finden und Menschen zu den Sakramenten zurückkehren.
P. James Manjackal
(kreuz.net) Pater James Manjackal (62) aus Südwestindien ist ein begabter charismatischer Exerzitienprediger
im deutschsprachigen Raum.
Sie predigen im deutschsprachigen Raum sehr erfolgreich. Steht dieser Erfolg
im Widerspruch zur gegenwärtigen Lage der deutschen Kirche?
Pater James Manjackal: Ich sage nie, daß
ich ein erfolgreicher Prediger bin. Jesus ist der einzige erfolgreiche Prediger. Bei allen meinen Exerzitien
sehe ich Jesus predigen und heilen. Ich bin nur Sein Werkzeug.
Aber es kommen doch viele Menschen zu
Ihnen?
Es ist wahr, daß sich eine beträchtliche Anzahl Menschen zu meinen Exerzitien in Deutschland,
Österreich und der Schweiz versammeln.
Bewegt sich dabei etwas?
Ich sehe, wie viele Menschen bei meinen
Exerzitien ihr Leben verändern. Ich sehe, wie Homosexuelle und unmoralische Menschen ihren Lebensstil
wandeln, wie Alkoholiker und Drogensüchtige mit ihren schlechten Angewohnheiten aufhören, wie geschiedene
und getrennte Ehepaare in Liebe zueinander zurückkommen, wie Menschen, die ihren Glauben verloren haben,
zu Christus und den Sakramenten zurückkehren.
Worüber sprechen Sie in Ihren Exerzitien?
Bei meinen
Exerzitien spreche ich die Wahrheit aus der Bibel, dem scharfen zweischneidigen Schwert (Heb 4,12) – die
Wahrheit der Kirche ohne jeden Kompromiß.
Ich fordere die Menschen, die mit Sünde bedeckt sind, zu
einem neuen Leben in Christus heraus, durch die Macht des Heiligen Geistes, der jedem zur Verfügung steht.
Wie?
Ich erkläre ihnen deutlich, daß der Heilige Geist die Kraft, die Quelle des christlichen Lebens
ist, und daß sie ihre Herzen vorbereiten sollen, um den Heiligen Geist mit Seinen Gaben und Seinen Charismen
zu empfangen.
Was ist Ihr Geheimrezept?
Die deutschsprachigen Menschen wissen, daß ich sie liebe. Ich
predige wirklich mit Liebe. Bei meinen Exerzitien finden sie Jesus, den guten Hirten, der nach den Verlorenen
sucht, der die Unmoralischen nicht verurteilt, der die Sünden aller vergibt und jeden an Leib und Seele
heilt.
Und die Gaben des Heiligen Geistes?
Die Charismen des Heiligen Geistes, die ich bei den Exerzitien
offen darlege, sind mächtige Waffen, um Menschen zu Christus und zu Seiner Kirche zurückzubringen.
Was Gott mir umsonst geschenkt hat, schenke ich den Menschen auch umsonst.
Was noch?
Ich faste und bete
für die Menschen, die zu meinen Exerzitien kommen. Bei allen Exerzitien schenke ich den Leuten meine
gesamte Zeit – von früh bis spät.
Ich predige, singe, feiere die Heilige Messe. Es gibt in den Pausen
viele direkte Begegnungen und Privatgesprächen. Dabei esse oder trinke ich nicht.
Das Resultat?
Der
Herr zieht sein Volk durch meine Exerzitien zu sich – nicht auf Grund meiner Verdienste, sondern auf Grund
seiner überfließenden Barmherzigkeit und Liebe zu Seinen verlorenen Schafen.
Und nach den Exerzitien?
Das Lesen meiner Bücher, das Hören meiner CDs und das Ansehen meiner DVDs hilft den Gläubigen nach
den Exerzitien, im christlichen Leben zu wachsen.
Pater James Manjackal wird vom 3. bis 5. August in
Linz eine Veranstaltung für Jugendliche abhalten. Informationen hier. Vom 6. bis 9. September wird er
im Bistum Würzburg Exerzitien halten. Informationen hier.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#45 Horst Metzker 18:39:11 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ Liebe Nachtfunzel, es heißt: „Du bist Petrus der Fels, und auf diesen Felsen will ich meine(n) …bauen.“
Persönlich glaube ich Tempel oder Synagoge. Ob er den Begriff Kirche kannte? Sie werden mich sicherlich
belehren. Gruß vom Abdecker!
#44 Nachtlaterne 11:56:54 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Zerschlagen ist die alte Leier Zerschlagen ist die alte Leier am Felsen, welcher Christus heisst! Die
Leier, die zur bösen Feier bewegt ward von dem alten Geist. Die Leier, die zum Aufruhr klang, die Zweifel,
Spott und Abfall sang. O Herr, o Herr, ich kniee nieder, vergib, vergib mir meine Lieder!
@Czibo Die „Belehrung“ haben Sie durch ihre eindeutigen beengten Aussagen förmlich herausgefordert. Eigentlich
habe ich nur auf die letzte Frage geantwortet. Bei dem Spruch, hätte ich durchaus einen setzen sollen.
Dass Sie so Süffisant reagieren zeugt von ihre mangelnder Souveränität.
Alkuin Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht… Der Spruch ist mir durchaus bekannt. Aber es hat
mich dann doch gerührt, dass Sie in Ihrem Beitrag so viel Mühe aufgewandt haben, die Bedeutung einer
großen Hostie darzutun und auch mit Maßen nicht gezögert haben. Es ist schon enorm, was man alles nicht
wissen muss, um trotzdem katholisch sein zu können. Danke für die Belehrung…
@ Czibo, timpressum „Das ist keine Hostie. Niemals. Das ist eine edle Platinscheibe. Was sollte eine so
große Oblate?“ Was der Bauer nicht kennt… Die Extragroße Brothostie ca. 22 cm wird sehr oft bei Messen
mit großen Menschenmassen verwendet damit Er gesehen wird. Nicht alle Veranstalter können sich Großleinwände
leisten wie beim WJT. Solche Hostien sind regulär im Fachhandel erhältlich. o^/
r.ruhrgebietler Die Frau wurde sie beim Kreuzesopfer, die Miterlöserin und Mittlerin. Das wurde durch
den Sohn angekündigt, während er zum Vater zurückkehrte. Darum bringe ich in dieser Zeit diese neuen
Worte und sage: Ich bin die Frau aller Völker, die einst Maria war. Sage das euren Theologen! Diese Worte
haben für die Theologen diese Bedeutung.“ (6.04.1952) Ich habe einmal auf der Website: „Die Frau aller
Völker nachgeschaut und den krypischen Text gefunden: !„Die Frau (!) wurde sie beim Kreuzesopfer“. Ist
durch diese Feststellung anzunehmen, dass sie dann nicht mehr Jungfrau war oder nicht mehr ist…? Dieser
Umstand ist kaum bekannt. Dann wären ja seit 1952 alle gesprochenen Glaubensbekenntnisse ungültig, weil
da ja immer nur von der Jungfrau Mariadie Rede ist, aber nicht von der Frau gewordenen jungen Frau Maria.
Verfügen Sie etwa über Privatoffenbarungen? Das wäre eine ganz schöne Menge Unglauben…, der da in
der Regel dem lieben G’tt angeboten würde. Finden Sie nicht auch?
@ruhrgebietler Aha, Sie unterschlagen die Tatsache, daß es in der jetzigen offiziellen Version des Gebetes
nicht heißt „die Frau, die einst Maria war“, sondern „die selige Jungfrau Maria“ (die nach wie vor Maria
ist).
@Sirilo – Name der Frau? „DIE FRAU ALLER VÖLKER“ www.de-vrouwe.net/deutsch/index.html?das_gebet.htm klixxu
und wirzzu schnell schlau! … wohl nur +.net bei der Auslieferung des Computers installiert worden??
Es gibt SUCHMASCHINEN die helfen weiter.
hat der Guru auf dem Bild wirklich einen Bierdeckel vom Oktoberfest und winkt damit der Bedienpersonal??
Doch warum der strenge Blick – will das Personal nicht kommen?? Barmherziger Jesus Christus verschone
uns bitte vor solchen Irrlehrern! HERR JESUS CHRISTUS, SOHN DES VATERS, SENDE JETZT DEINEN GEIST ÜBER
DIE ERDE. LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN, IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER, DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN,
VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG. MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER, DIE EINST MARIA WAR, UNSERE FÜRSPRECHERIN
SEIN. AMEN.
@durchfuxt: Sie haben Illusionen… Glauben Sie mir, ich wäre der Letzte einen Moslem auf seinen Glauben
festlegen zu wollen. Wo sehen Sie aber bitte etwa in diesem jüngsten Moscheebauvorhaben ein Anzeichen
für einen Konversionswillen bei denen? Im Gegenteil: die wollen uns hier ihre muslimische Unkultur aufstülpen
und das Christentum verdrängen. Das ist alles, was ich darin sehen kann, tut mir ja leid.
Da können auch Altriuelle nur kapitulieren Ist ja gut, wenn es wenigstens James Manjackal schafft, was
selbst Altrituelle mit ihrer Liebe zur alten Liturgie nicht auf die Reihe bringen. Sie können nur neidvoll
kapitulieren. Schon deshalb braucht es kein Motu proprio. Möge dem indischen Priester Erfolg beschieden
sein.
@ matt2 Aber nicht nur den Homos muss das Evangelium durch die heilenden Verkündiger gebracht werden,
sondern auch den Muselmanen. In Köln wollen sie ihre Großmoschee als Zeichen ihrer Integration errichten.
Aber auch ihnen soll es Verkündet werden, der Herr soll sie rufen und sie werden sich auf diese Weise
massenhaft in Kirche und Gesellschaft eingliedern. So lässt sich Multi-Kulti aushalten.
Man muss sich um die Menschen bemühen… Ein guter Hirte sammelt seine Schafe, er ruft sie zu sich. Wenn
die Schafe die Stimme des guten Hirten nicht hören leben sie in der Zerstreuung und folgen bald diesem,
bald jenem Marktschreier. Die Geistlichen müssen ihr Augenmerk auf die Verkündigung richten, sie müssen
sich anbieten als Lehrer und Seelsorger, müssen dasein für die Menschen, den Glauben mit ihnen leben.
Das Wort Gottes soll auch auf den Straßen laut werden, nicht nur in steinernen Gebäuden verhallen.
Wir brauchen Prediger, die zu einer mitreissenden Verkündigung der Heilsbotschaft fähig sind… hier
im deutschsprachigen Raum ist oft alles so verhalten und leblos. Die Geistlichen zeigen gar keinen rechten
Eifer für Gott, keinen Willen sich als geistiges Werkzeug ganz in den Dienst Gottes zu stellen. Es braucht
Aktivität. Die Kirche ist zu passiv hierzulande.
#19 landorganist 20:02:29 | Dienstag, 19. Juni 2007
Geschäftstüchtig scheint der gute Pater aber zu sein, oder verschenkt er etwa seine angepriesenen Artikel?
Das Lesen meiner Bücher, das Hören meiner CDs und das Ansehen meiner DVDs hilft den Gläubigen nach
den Exerzitien, im christlichen Leben zu wachsen.
Hexenverbrennungen @Pierre Zurück ins MittelalterTiefstes Mittelalter. Jetzt fehlt nur noch die Hexenverbrennung.
Alles Humbuk… und das in Europa Die meisten Hexenverbrennungen fanden in der Neuzeit statt und dies
übrigens in protestantischen Gefilden
#17 Nachtlaterne 19:45:09 | Dienstag, 19. Juni 2007
ich sehe… …dass wir menschen, auf gott ausgerichtet, wirklich auf gott ausgerichtet durch gott selber
zum guten befähigt werden und ein segen sein können, dann aber, wenn wir uns wieder zu sehr auf uns
selbst und unsere vorstellungen verlassen, wieder reduziert werden auf das faktische ich.
Sehr gut! Solche engagierte Geistliche brauchen wir, die das Wort mit Feuer verkünden… wenn der deutschsprachige
Raum sie nicht hervorbringt, dann müssen sie eben von aussen kommen.
„Jetzt fehlt nur noch die Hexenverbrennung.“ Ich stimme zu. Und würde gerne einige Kreuzzüge z.B. nach
Köln, Duisburg, Berlin und München ins Gespräch bringen. Das nennen wir dann Reconquista: die Befreiung
des Vaterlandes.
#12 Horst Metzker 19:11:41 | Dienstag, 19. Juni 2007
Wären wir Christen, lieber Gerhard, würden wir auch Christus zuhören der sagt: „Nicht die Gesunden
bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.“ Er stellt nicht fest, und urteilt nicht, sondern er tut. Jedoch
wird er oft in seinem Tun von „katholisch“ gehindert, denn da gibt es die Quarantäne die sich Sakrament
nennt. Der Homosexuelle wird als Sodomist verurteilt, weil irgendwo in Bibel irgendetwas zum Thema steht,
dessen Autor niemand kennt, und wahrscheinlich auch Hieronymus nicht wusste, warum das Thema in die Vulgata
gehört, stehen doch dort brennendere Probleme. Aber auch Hieronymus und auch Augustinus wussten nichts
vom Zölibatismus der Kirche, nach dem 12. Jahrhundert. Wiederverheiratet Geschiedene sollten doch, gleichwohl
als Ehebrecher zur Eucharistiefeier kommen, gleichwohl sie nicht kommunizieren dürfen, und er Priester
bei der Darreichung sagt: „Wer von diesem Brot isst, wir Leben in Ewigkeit!“ Davon ist der „Ehebrecher“
aber ausgeschlossen. Warum soll er dann zur Party gehen? Ich habe dies fast 17 Jahre lang erlebt, dann
verstarb meine erste Frau, und ich durfte (nach Beichte) wieder an den Tisch des Herrn. (Tod als Neugeburt
des echten Katholiken?) Oft fragte ich mich schon, ob die Trinität überhaupt noch etwas mit uns Katholiken
zu tun haben will? Wo ist denn der Protest gegen den Völkermord in Afghanistan oder Irak, durch einen
sogenannten Christen? Wo der Protest, gegen das Verschweigen, das täglich 40.000 Kindern den Hungertod
bringt? Nein, es geht um Homos, und Abtreibung!
Einsam Nein, in der katholischen Kirche macht ein Mensch, der solcherart Neigungen verspürt daraus kein
Aufheben. Genau. Ein „wahrer Katholik“ lebt enthaltsam, verkriecht sich zuhause, bekommt Depressionen
und bringt sich dann selbst um.
Unermüdliche Propaganda Es gibt homosexuelle und heterosexuelle Menschen, die unmoralisch leben. Und
es gibt homosexuelle und heterosexuelle Menschen, die nicht unmoralisch leben. Die Verfasser der Artikel
in kreuz.net sowie eine Vielzahl derer, die in kreuz.net posten, können und wollen sich das nicht vorstellen.
Sie propagieren ganz bewußt ein Bild homosexueller Menschen, das negative Ausformungen betont und als
charakteristisch hinzustellen versucht. Da ist es tröstlich, über kreuz.net davon zu erfahren, dass
nicht alle Katholiken solcher Propaganda verfallen sind. Auch in der katholischen Kirche werden Gottesdienste
für homosexuelle Christen und ihre Angehörigen gefeiert – nicht nur in Aachen www.kreuz.net/…ticle.5348-page.html
und in Frankfurt www.kreuz.net/4297.html. o^/
litterae Was ist los, sind Sie krank? Man muß der Wahrheit die Ehre geben. Ungelegene Wahrheiten und
Erkenntnisse gibt es in den von Kreuz.net provozierten Schlammschlachten („Debatten“) allerdings für
beide Seiten!
@Pünktchen Danke für den Link! Ist wirklich ein interessanter Artikel. In diesem Artikel wird wieder
einmal sehr schön gezeigt, wie zwecklos diese Organisationen mit ihren dubiosen „Heilmethoden“ sind.
Mich wundert nur, dass ausgerechnet Sie den Link hier angegeben haben. Was ist los, sind Sie krank?
Erfolgreiche „Umschwulung“ zum Ehemann durch forciertes Gesundbeten gibt es nicht wie >>>dieser Artikel
www.faz.net/…common~Scontent.html<<< aus der Frankf. Allg. Sonntagszeitung nahelegt!
Import-Prediger & Co. Vor einigen Jahren kam ein begabter und bekannter US-Fernsehprediger nach Deutschland.
Ich weiss gar nicht welcher protestantischen Richtung der angehört und ob er überhaupt zu irgendeiner
organisierten Glaubensgemeinschaft angehört. Das ist auch ziemlich egal. Jedenfalls schafft er es – auch
in Deutschland – Hallen mit Tausenden von Leuten zu füllen, die seinen Worten lauschten. Die Leute waren
begeistern, aber ein Akt der Bekehrung oder Umkehr war es für die meisten nicht. Danach gingen die Leute
wieder nach Hause und lebten so weiter wie bisher. Solche Aktionen sind alles nur Strohfeuer.