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Vorwärts im Ökumenismus + Ein Brief + Hindu-Guru stahl Reliquien + Massensterben + Dalis Erben malen Europa
Papst Benedikt XVI. mit seinem Zeremoniär Erzbischof Marini in Brasilien
Papst Benedikt XVI. mit seinem Zeremoniär Erzbischof Marini in Brasilien
Vorwärts im Ökumenismus

Vatikan. Papst Benedikt XVI. und der Erzbischof der orthodoxen Kirche Zyperns, Chrysostomos II., unterzeichneten gestern im Vatikan eine gemeinsame Erklärung. Darin halten sie fest, sich weiterhin um den Ökumenismus bemühen zu wollen. Der Papst und der Erzbischof sprachen auch über die politische Situation Zyperns, über bioethische Themen und den Umweltschutz.

Ein Brief

Vatikan. Der Brief des Papstes an die chinesischen Katholiken wird in den nächsten Wochen – oder vielleicht schon diese Woche – veröffentlicht. Das berichtet die italienische Webseite ‘korazym.org’. Das Dokument ist in der italienischen Fassung 28 Seiten lang und trägt den einfachen Titel „Brief“. Es handelt sich nicht um eine „Enzyklika“ oder um ein „Apostolisches Schreiben“. Der Inhalt des Briefes ist pastoraler Natur. Er beinhaltet eine geschichtliche Rückschau auf die letzten fünfzig Jahre der Kirche in China. Das Schreiben wird in sieben Sprachen übersetzt.

Hindu-Guru stahl Reliquien

Schweiz. Ein Hindu-Guru und zwei seiner Anhängerinnen haben im Jahr 2001 aus etwa 25 Schweizer Kirchen und Klöstern Reliquien wie Knochen, Schädel und sakrale Gegenstände gestohlen. Auch eine Reliquie des heiligen Bruder Klaus fiel ihrem Beutezug zum Opfer. Der Fall wurde bekannt, weil ihn eine der beiden Mittäterinnen 2003 selber zur Anzeige brachte. Am gestrigen Samstag standen die Angeklagten vor Gericht. Der Guru ließ sich allerdings entschuldigen.

Massensterben

Deutschland. Der Bischof von Essen, Mons. Felix Genn, hat nach gestrigen Angaben der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ die Schließung zahlreicher Kindergartengruppen bekanntgegeben. In Duisburg werden 54 Kindergartengruppen wegfallen, in Essen 39, in Bochum 30, in Gelsenkirchen 29, in Oberhausen 25. Insgesamt gibt es im Bistum Essen 1030 Gruppen. 2005 hatte der Bischof angekündigt, bis 2010 insgesamt 300 Gruppen zu streichen. Gründe dafür sind Geldprobleme und sinkende Kinderzahlen.

"Die Seele Europas" von Angerer der Ältere
„Die Seele Europas“ von Angerer der Ältere
Dalis Erben malen Europa

Brüssel. Im Juni eröffnete der slowakische EU-Kommissar für Kultur, Ján Figel, im Europäischen Parlament in Brüssel die Phantastenschau „Dalis Erben malen Europa“. Elf Künstler der Bewegung „Dalis Erben“ zeigen Gemälde zum Thema Europa. Der Maler Angerer der Ältere (68) aus Biburg in Niederbayern stellt sein neu überarbeitetes Gemälde-Tryptichon „Seele Europa“ aus.
      
10 Lesermeinungen
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#10   stimme der vernunft †   10:28:11 | Montag, 18. Juni 2007
@Rudi
In der Ost-BRD zog der letzte offizielle Soldat des UdSSR-Nachfolgestaates Rußland erst 1994 aus der Ex-DDR ab.
Und das ganz ohne Kampfrosenkranzbeten und Unbefleckteherzenweiherei.
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#9   Rudolfus   21:58:50 | Sonntag, 17. Juni 2007
@Gotthard / Die Botschaft v. Fátima bei den Päpsten
pastorale „Anweisungen“ aus einer Privatoffenbarung können doch wohl keine Handlungen auslösen…
Handlungen leider nur durch die Päpste, die die Welt dem Unbefleckten Herzens Mariens weihten, zuerst durchgeführt durch Papst Pius XII. während des II. Weltkrieges – und durch Millionen betende Seelen.
Die Devotion mehrerer Päpste zu U.L.F. v. Fátima ist wohlbekannt, insbesonders die Devotion Papst Johannes Pauls II.
Aber Handlungen leider nicht mehr durch die heutigen Kirchenfunktionäre in ihrer langsam, aber merklich schneller versinkenden Amtskirche (einen Untergang, den nur wenige noch bedauern)!
Österreichs Rosenkranzsühnebewegung wurde in der Besatzungszeit Österreichs (1945-1955) übrigens durch ÖVP-Bundeskanzler und ÖVP-Außenminister Leopold Figl angeführt: 1955 zogen alle vier Besatzungsmächte ab – inclusive der Sowjetunion aus Österreich und aus Ost-Wien!
In der Ost-BRD zog der letzte offizielle Soldat des UdSSR-Nachfolgestaates Rußland erst 1994 aus der Ex-DDR ab.
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#8   Fragender   20:54:54 | Sonntag, 17. Juni 2007
Vorwärts im Ökumenismus
Bravo!
denn: „An ihren Werken sollt ihr sie erkennen“ … und an der Einheit und Liebe untereinander…
… auch wenn es kreuz.net nicht paßt!
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#7   Gotthard   20:51:54 | Sonntag, 17. Juni 2007
@josefus
Besser mal die Fatima-Aufforderung Russland im Verein mit allen Bischöfen der Welt dem Unbefleckten Herzens Mariens zu weihen, durchgeführt.
pastorale „Anweisungen“ aus einer Privatoffenbarung können doch wohl keine Handlungen auslösen… diese ominöse Weihe Russlands … ein Dauerbrenner in bestimmten Kreisen.
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#6   Christus vincit †   20:17:05 | Sonntag, 17. Juni 2007
@Josephus
Besser mal die Fatima-Aufforderung Russland im Verein mit allen Bischöfen der Welt dem Unbefleckten Herzens Mariens zu weihen, durchgeführt.
Sind Sie sich denn sicher, daß Fatima ein Werk Gottes und nicht ein Werk dämonischer, gottfeindlicher Kräfte ist?
Für mich ist Fatima zu weiten Teilen ein Mythos, geschaffen von Okkultisten und Hochstaplern à la Lucia, um die Aufmerksamkeit der Katholiken von der seit 1914 (Wahl Della Chiesas zum „Papst“) erfolgenden Judaisierung und damit Apostaisierung der Kirche abzulenken…! :-S
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#5   Josefus   19:25:05 | Sonntag, 17. Juni 2007
sehr enttäuschend
Der Papst hat heute in Assisi auch die Aktion seines Vorgängers in höchsten Tönen gelobt, 1986 die Religionen zum Friedensgebet nach Assisi eingeladen zu haben, obwohl ich schon öfters gehört habe, dass er als damaliger Kardinal das Treffen angeblich (?) intern zumindest zunächst nicht gutgeheißen habe. So kritisch kann seine Haltung nicht gewesen sein. (Wortlaut siehe unten)
Dass darauf kein Segen lag, ist nach 21 Jahren unschwer zu erkennen. Besser mal die Fatima-Aufforderung Russland im Verein mit allen Bischöfen der Welt dem Unbefleckten Herzens Mariens zu weihen, durchgeführt.
aus der Rede Papst Benedikts: „Ich kann beim heutigen Anlass nicht die Initiative meines Vorgängers heiliger Erinnerung vergessen. Johannes Paul II. hat 1986 hier die Repräsentanten der christlichen Konfessionen und der verschiedenen Weltreligionen zu einem Gebetstreffen für den Frieden versammelt. Das war eine prophetische Eingabe und ein Moment der Gnade, wie ich es auch vor einigen Monaten in meinem Brief an den Bischofs dieser Stadt aus Anlass des 20. Jahrestags dieses Ereignisses geschrieben habe. Die Entscheidung, dieses Treffen in Assisi abzuhalten, war wirklich eingegeben vom Zeugnis des Franziskus als Mann des Friedens, dem auch andere kulturelle und religiöse Bekenntnisse sich verbunden fühlen.“
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#4   Artois †   16:52:35 | Sonntag, 17. Juni 2007
WAr Dali
eigentlich Katholik?
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#3   Rudolfus   15:23:31 | Sonntag, 17. Juni 2007
@StephanSchmidt
Diese Zwitterei ist ein verstoß gegen grundlegenstes Völkerrecht.
Sie können sicher nicht bestimmen, welcher Staat souverain ist und welcher nicht – das können nur Hitler & Napoleon oder im Falle der Vatikanstadt die Italiener.
Sie sollten sich lieber um die Kriege Ihrer kommunistischen Freunde kümmern (z.B. Chinas Eroberungszüge, USA-Eroberungszüge) – das ist ein Bruch des Völkerrechtes.
Ansonsten kann sich jeder Staat, der das will, für unabhängig erklären – es sei denn, er wäre ein US-Bundesstaat.
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#2   stephanSchmidt   15:17:21 | Sonntag, 17. Juni 2007
Und recht haben Sie
Entweder verhalten Sich die Kirchen wie jede andere Botschaften einer Ausländischen Nation. Oder der Vatikan gibt sein Staatsethos auf. Diese Zwitterei ist ein verstoß gegen grundlegenstes Völkerrecht.
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#1   Rudolfus   12:31:10 | Sonntag, 17. Juni 2007
Die Kommunisten in China und Österreichs Liberale
Kommunisten, Nationalisten wie Liberale haben eines gemeinsam: Sie stoßen sich an einer nicht-nationalen Religion, die eine internationale Führung besitzt – welche noch dazu im Fall der hl. katholischen Kirche den Status eines souverainen Staates besitzt.
Auch Österreichs Liberale, wie z.B. Heide Schmidt, die Gründerin des Liberalen Forums, wollten deswegen auch den staatlichen Einfluß der katholischen Kirche in Österreich generell verbieten, einschließlich der kirchlichen Zusammenarbeit mit Österreichs Schulen – auch Heide Schmidt kritisierte ausdrücklich, daß die Kirchenführung nicht national wäre, sondern in einem „ausländischen Staat“ (nicht umsonst sind die Liberalen aus der nationalliberalen FPÖ hervorgegangen, und Heide Schmidt war auch lange Zeit enge Jörg-Haider-FPÖ-Mitarbeiterin und Jörg-Haider-FPÖ-Bundespräsidentenkandidatin 1992).
Aus diesem Grund ihrer internationalen, ausländischen Führung befindet sich die hl. römische Kirche in der VR China in einem Zustand schwerer Verfolgung.
Romtreue Katholiken werden in China selbst in die KP-Konzentrations- und Umerziehungslager gesteckt.
Die einzigen Missionare, die dieser Verfolgung derzeit wohl entrinnen könnten, wäre möglicherweise die Priesterbruderschaft St. Pius X., da sich diese bekanntlich in einem Konfrontationskurs mit Rom befindet, und keine volle Einheit gegeben ist.
Die Frage ist allerdings, ob die KP-Verhörspezialisten über dieses Zerwürfnis mit Rom auch Bescheid wissen!
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