(kreuz.net, Westminster) Die Londoner Tageszeitung ‘The Telegraph’ berichtete heute, daß auch die Bischöfe
von England und Wales Papst Benedikt XVI. von seinen Plänen abhalten möchten, den Alten Ritus freizugeben.
Der Erzbischof von Westminster, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, soll der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia
Dei’ in dieser Angelegenheit einen vertraulichen Brief geschrieben haben.
Die Freigabe der tridentinischen
Messe sei nicht notwendig. In seinem Land gebe es jetzt bereits ein angemessenes Angebot an Alten Messen.
Ein Sprecher der Bischofskonferenz von England und Wales bestätigte, daß der Kardinal im Zuge einer
vatikanischen Umfrage nach Rom geschrieben habe.
Gleichzeitig betonte der Sprecher, daß der Erzbischof
den Heiligen Stuhl nicht um eine Ausnahmeregelung vom offenbar bevorstehenden ‘Motu Proprio’ gebeten habe.
Wenige Zurückweisungen
Der Sprecher unterstrich, daß die Bischöfe von England und Wales die ersten
waren, welche die Möglichkeit erhielten, die Zelebration des Alten Ritus in ihren Diözesen zu erlauben.
Papst Paul VI. gewährte für Großbritannien bereits 1971 – nur zwei Jahre nach dem Verbot der Alten
Messe – ein Indult, nachdem häufig nichtkatholische Prominente und Intellektuelle des Landes darum gebeten
hatten.
Darum sind die Bischöfe von England und Wales der Meinung, daß sie genug Erfahrung mit der
Erlaubnis der Alten Messe hätten. Auch jetzt schon würden sie kaum jemanden abweisen, der um die Zelebration
des Alten Ritus bitte.
Gegen diese Aussage wehrt sich John Medlin – Geschäftsführer, der ‘Latin Mass
Society’. Er zeigt sich überrascht, daß die Bischöfe die Anzahl der Alten Messen im Land als „angemessen“
empfinden.
„Tatsächlich hat sich die Situation in einigen Diözesen in den letzten Jahren verbessert“ –
so Medlin: Zu diesen Bistümern zähle auch die Diözese Westminster und dafür seien die traditionellen
Gläubigen sehr dankbar.
Dennoch gebe es in England und Wales einige Diözesen, in denen die Alte Messe
praktisch nicht existiere.
In diesen Diözesen hätten die traditionellen Gläubigen den starken Eindruck,
daß die zuständigen Bischöfe ihrem Anliegen unempfänglich und ablehnend gegenüberstehen.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Motu Proprio – nein danke
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@Sentinel: Diese Marienerscheinungen sind von keiner kirchlichen Autorität anerkannt. Ich war mal bei
einem Wallfahrtstag zu einer angeblichen Erscheinung dort. Es ist eine schande, was da inszeniert wurde,
um Suchende und Gläubige in die Irre zu führen. Siehe übrigens auch Medjugorje!
@juergen Ich habe eher um die Folgen des ungewollten Weihrauchkonsums während der vier Stunden dauernden
Messe nach dem Alten Ritus. Nur so lassen sich die Marienerscheinungen (die der Vatikan nicht anerkannt
hat) erklären!
Der Ritus ist gefährlich Denken sie nur an die Marienerscheinung in der Nähe, ausgelöst durch den Alten
Ritus, der dort in einer Landkapelle exerziert wurde. Also dann sollte man den Ritus nur ganz behutsam
hier und da praktizieren. Man stelle sich mal vor, wenn überall gleich die Muttergottes erscheinen würde.
Die gute wüsste ja gar nicht mehr wo hin überhaupt, wenn überall im alten Ritus rumzelebriert würde.
Ne, die Arbeit sollte man ihr man tunlichst ersparen auf ihre alten Tage.
@Müller Kleinblittersdorf/Köllerbach ist kein ernstzunehmendes Beispiel. Denken sie nur an die Marienerscheinung
in der Nähe, ausgelöst durch den Alten Ritus, der dort in einer Landkapelle exerziert wurde.
@Müller So weit ich weiss, sind die Kirchen nicht gerade überfüllt. Dafür sind diese Meßbesucher
aber der Kirche und ihrer Lehre voll und ganz ergeben!
@hlux: Es war vergangenens Jahr, an einem Sonntag Nachmittag um 15.00 Uhr. In einer Pfarrkirche im Saarland.
Vielleicht sollte ich ergänzend darauf hinweisen, dass in jener Pfarrgemeinde bis zu seinem Ruhestand
1980 ein Priester wirkte, der die Messe nur im Alten Ritus zelebrierte. Damit dürfte auch klar sein,
dass die (älteren) Gemeindemitglieder diese Form der Zelebration ja noch gut kennen. Im übrigen empfängt
ein nicht unerheblicher teil der Gemeinde die Mundkommunion. Also kann man wohl nicht vermuten, dass die
Gemeinde durch modernistische Priester umgepolt sei. Die Menschen kennen und schätzen die würdig gefeierte
Litrugie nach dem Messbuch Papst Paul VI. Für die Liebhaber des alten Ritus gibt es, ich habe es schon
mehrfach betont, Möglichkeiten zum Messbesuch, in unserem Bistum (nicht bei der Piusbruderschaft) an
drei Orten. So weit ich weiss, sind die Kirchen nicht gerade überfüllt.
Gotthard Sind die Altrituellen wirklich keine Massenbewegung? Und ich hatte schon solche Angst, plötzlich
nur noch Messen im Ritus der Altrituellen besuchen zu können. Ich frage mich nur, warum sie ausgerechnet
im Münchner Herkulessaal ihrer wunderschöne Messe am traumhaft schönen Altar unter einer bleichen Fatima-Madonna
gefeiert haben und nicht in der Kirche St. Peter, wo die Altrituellen doch ihr Refugium für liturgische
Begängnisse haben. Warum musste es der weltliche Herkulessaal sein? Ein Saal, der auch noch den Namen
eines griechischen Heiden trägt, der niemals getauft wurde. Manchmal glaube ich, die Altrituellen wollen
bewusst provozieren…! o^/
@müller Obwohl der Gottesdienst im Pfarrbrief und in der überregionalen Zeitung veröffentlicht wurde,
kamen außer dem Initiativkreis nur vier gläubige. eine gute Beschreibung der tatsächlichen Situation …
die Gläubigen – bis auf einige wenige Organisierte – wollen den Uralt-Ritus nicht!
@r.ruhrgebietler Hallo, Matschbirne, ihre Äußerungen konnte ich so nicht unkommentiert stehen lassen.
das durch besagte „Reformen“ der Glauben gefestigt worden wäre. Das Gegenteil ist der Fall! Schließung/Abriß
von „Kirchen“ etc. Massenhafte Kirchenaustritte, Häresien allenortes! Dies liegt nicht an V-II, Sie Schelm,
sondern an der effektiven Tätigkeit der FSSPX und anderer sedisvakanten Bruderschaften, die es nicht
so genau mit der Häresie nehmen. Satan könnte von Ihnen lernen. Sie unterstellen mir das so… und bleidigen
damit auch noch den Herr und Gott! Ich bin entsetzt. Nun, sie haben Gott beleidigt! Ich habe Ihnen auch
nichts unterstellt, sondern nur auf ihr häretisches und blasphemisches Benehmen hingewiesen. Wenn sie
dies persönlich nehmen, haben sie ein eindeutiges Problem. tz tz tz… was die V-II-Sektierer doch so
alles an Dummheiten anstellen… Haben sie ein Glück, daß ich kein V-II-Sektierer bin. Aber ich finde
es wirklich originell, was Ihnen einfällt, wenn Ihnen nichts mehr einfällt.
@Sentinel – am falschen Strauch geraucht?? Welcher V-II-Irrtum bitte? das durch besagte „Reformen“ der
Glauben gefestigt worden wäre. Das Gegenteil ist der Fall! Schließung/Abriß von „Kirchen“ etc. Massenhafte
Kirchenaustritte, Häresien allenortes! Aha, sie sind Gott, sie wissen das so genau? Satan könnte von
Ihnen lernen. Sie unterstellen mir das so… und bleidigen damit auch noch den Herr und Gott! Ich bin
entsetzt. tz tz tz… was die V-II-Sektierer doch so alles an Dummheiten anstellen…
@Müller Da wüsste ich ja dann doch mal gern, zu welcher Tageszeit, an welchem Wochentag und in welcher
Kirche die Messe stattfand. Wenn sowas natürlich zu einer Zeit stattfindet, wenn nahezu jeder Vollzeitbeschäftigte
arbeiten muss und/oder in einer Kirche, die schlecht zu erreichen ist, dann darf man sich über geringe
Beteiligung nicht wundern. Es geht auch um mehr als eben mal um eine Messe im alten Ritus. Es geht unter
anderem darum, Verständnis für diese Liturgie aufzubauen. Das braucht Zeit, Kontinuität und Katechese.
Neulich… …fand in einer Kirche eine Messe im Alten Ritus statt. Obwohl der Gottesdienst im Pfarrbrief
und in der überregionalen Zeitung veröffentlicht wurde, kamen außer dem Initiativkreis nur vier gläubige.
Sind das also alle Menschen, die sehnsüchtig auf das Errscheinen des Motu proprio warten? Ich glaube,
wir sollten sinnvolelrweise unser Streben und Beten auf das Erscheinen unseres Herrn Jesus Christus ausrichten!
@r.ruhrgebietler Und das aus Ihrer Feder?? Unglaublich – denn dann wäre ja endlich mit dem V-II – Irrtum
ein Ende eingetreten! Welcher V-II-Irrtum bitte? Jeder würde sich wieder zu Jesus Christus bekennen!
Die Tradition würde wieder aufblühen! Ihre Hetze und wirren Äußerungen wären dann auch überflüssig.
Ich bin wohl einer der wenigen hier, die es nicht nötig haben, zu hetzen. Das schafft kreuz.net schon
alleine. B-XVI ist in der Tat clever! Schließlich muß er ja den hauptGELDSTROM aus Deutschland erhalten,
damit im Vatikan magels Geld nicht schon vorzeitig das Licht ausgehet. Wo steht das? Zudem bekommt der
Vatikan nicht aus Deutschland den größten Anteil des Geldes (nur den sichersten), der höchste finanzielle
Anteil kommt aus den USA, von den dortigen katholischen Bischöfen. Also schwafelt er seitenweise herum
und reden wie’s die deutschen V-II-Bischöfe gerne hätten – leider NICHT WIE GOTT ES GERNE HÄTTE! Aha,
sie sind Gott, sie wissen das so genau?
@Sentinel – Sonntag, 17. Juni 2007 15:26 Käme wirklich das Motu Propio, wäre dies der Untergang aller
häretischen und ketzerischen Gruppierungen unter dem Mäntelchen der RKK! Wäre dies so schlimm? Finde
ich nicht! Die ganzen schismatischen Gruppierungen, die sich jetzt darüber freuen, werden hinterher Blut
und Wasser heulen – und ihre Bischöfe verfluchen wegen ihrer antipäpstlichen Sprüche. Und das aus Ihrer
Feder?? Unglaublich – denn dann wäre ja endlich mit dem V-II – Irrtum ein Ende eingetreten! Jeder würde
sich wieder zu Jesus Christus bekennen! Die Tradition würde wieder aufblühen! Ihre Hetze und wirren
Äußerungen wären dann auch überflüssig. B-XVI ist in der Tat clever! Schließlich muß er ja den
hauptGELDSTROM aus Deutschland erhalten, damit im Vatikan magels Geld nicht schon vorzeitig das Licht
ausgehet. Also schwafelt er seitenweise herum und reden wie’s die deutschen V-II-Bischöfe gerne hätten –
leider NICHT WIE GOTT ES GERNE HÄTTE! Übrigens: FSSPX finanziert sich aus Spenden (sehr zum Ärger der
V-II-Kleriker!)
Ruhestandsalter Ruhestand bedeutet bei einem Bischof ja nicht, dass er einfach so verschwindet. Er ist
weiterhin Bischof, also Priester und spendet weiter die Sakramente. Im Normalfall treten sie eine kleinere
Seelsorgsstelle an. Diese Regelung ist gar nicht so schlecht. Zunächst ist es für die Amtsträger eine
Entlastung. Bischof zu sein ist kein leichtes Amt, besonders heute. Nach 20 -25 Jahren ist man amtsmüde,
wie man hört empfinden die meisten Bischöfe ihre Entpflichtung als Erleichterung. Auch für ein Bistum
kann es nicht falsch sein, wenn irgendwann auch mal ein Wechsel an der Spitze eintritt. Bei den heute
erreichen Lebensaltern wären Amtszeiten von 30 -40 Jahren bald an der Tagesordnung, es sei denn man würde
lauter bereits Hochbetagte in dieses Amt schicken. Keine Frage ist, dass das Papstamt hier eine Ausnahme
bildet. Von seiner Konstruktion her wäre es nicht gut, wenn es zwei Päpste gäbe.
@Artois Zum ersten Male geben selbst Sie zu, daß die FSSPX nur die Kirche verdirbt. Anscheinend kommen
dieses Wochenende alle wieder zur Vernunft! Soviel Angst vor einem Motu Propio, daß die FSSPX häresiert
und damit wieder für ein freies Handeln innerhalb der RKK sorgt? Mein Kontakt in Rom meint unter anderem
auch folgendes: Eine Häresieerklärung der FSSPX dürfte ausreichen, um den deutschen Prozeß der Häresie
in der dortigen Kirche wieder aufzulösen, da Rom dann in der Lage ist, sämtliche Bischofsweihen für
ungültig erklären zu lassen, die nicht im Sinne Gottes waren. Unter Umständen kann sogar Bischof LeFebvre
dadurch posthum der gute Name wieder hergestellt werden.
J.S.Bach zu diesem Thema Sie lehren eitel falsche List! Was wider Gott und seine Wahrheit ist; und was
der eigen Witz erdenket, – o Jammer! der die Kirche schmerzlich kränket – das muß anstatt der Bibel
stehn. Der eine wählet dies, der andre das. Die törichte Vernunft ist ihr Kompaß. Sie gleichen denen
Totengräbern, die, ob sie zwar von außen schön, nur Stank und Moder in sich fassen und lauter Unflat
sehen lassen.
@Sentinel Manche Fakten sind eben leicht zu erkennen. Ansonsten werde ich mich jetzt zu einer hl. Messe
im alten Ritus begeben – nämlich zu Ehren des Heiligsten Herzens Jesu am heutigen Herz-Jesu-Sonntag.
Besonders werde ich für den Hl. Vater beten! Deo gratias!
@Sentinel / Die FSSPX und das Motuproprio Im Motu Propio wird stehen, daß die FSSPX zu einer häretischen
Gruppe erklärt wurde und das der Alte Ritus erst dann kommen wird, wenn die Bischöfe der FSSPX sich
wieder zum Papst und zu den Regeln der RKK bekennen. Das muß Ihnen wohl jemand gesagt haben, der die
Dinge gerne hätten, wie sie aber nicht sind, denn: Die FSSPX läßt sich – nach allen Erfahrungen seit
der Paul-VI.-Ära und seit 1988 – mit Sicherheit nicht durch römische Erklärungen, nicht mal durch päpstliche
Erklärungen, unter Druck setzen. Sie arbeitet unabhängig – Rom kann so viel Nichtunfehlbares veröffentlichen,
wie es gerne möchte. Die FSSPX leistete beharrlich Widerstand gegen alles Nichttraditionelle. Es ist
Sache des Heiligen Vaters, die ihm anvertraute Kirche wieder ins rechte Lot zu bringen, und auch die hl.
Messe wieder ins rechte Lot zu bringen. Den Hl. Vater muß das Wohl der Gesamtkirche kümmern – unabhängig
von der FSSPX. Die Kompromißbereitschaft der FSSPX ist sehr gering.
Die Wahrheit über das Motu Propio Ein einfacher Kommentar hierzu: Käme wirklich das Motu Propio, wäre
dies der Untergang aller häretischen und ketzerischen Gruppierungen unter dem Mäntelchen der RKK! Wäre
dies so schlimm? Finde ich nicht! Die ganzen schismatischen Gruppierungen, die sich jetzt darüber freuen,
werden hinterher Blut und Wasser heulen – und ihre Bischöfe verfluchen wegen ihrer antipäpstlichen Sprüche.
Aber die Wahrheit über das Motu Propio wird folgendermaßen aussehen: Im Motu Propio wird stehen, daß
die FSSPX zu einer häretischen Gruppe erklärt wurde und das der Alte Ritus erst dann kommen wird, wenn
die Bischöfe der FSSPX sich wieder zum Papst und zu den Regeln der RKK bekennen. Bis dahin wird die FSSPX
der Häresie, des Sedisvakantismus und der Blasphemie für schuldig befunden werden. Und solch ein Motu
Propio wird kommen – unter Garantie. Papast Benedikt XVI. ist intelligenter als manch einer hier glaubt.
Und meine Kontakte im Vatikan bestätigen meine Aussagen hier. Wer kann, soll selbst nachfragen. [Bitte
kursiven Text beachten.]
@maliems / Rücktrittsmöglichkeit von Bischöfen Diese Pensions- und Rücktrittsmöglichkeit eröffnet
leider auch die Möglichkeit zu vielen Intrigen gegen die rechtmäßigen, vom Papst gewünschten Bischöfe –
denn wäre der Bischof quasi unabsetzbar (von schweren Fällen abgesehen, die dem Universalen Papst vorbehalten
sind), so wäre man gezwungen, mit ihm zusammenzuarbeiten. Besteht aber eine einfache Versetzungs- und
Absetzungsmöglichkeit durch das Kirchenrecht, so versuchen Papstgegner leicht, einen unerwünschten Bischof
einfach beim Papst unmöglich zu machen, um ihn wegekeln zu können. Solche Fälle spielten sich in früheren
Zeiten deswegen auch besonders etwa bei gewählten Äbten ab, die, wenn sie als zu streng erachtet wurden,
zum Rücktritt genötigt werden sollten. Und dieser Aufstand auf diözesaner Ebene war bei einer Reihe
von eindeutig von Papst Johannes Paul II. gewünschten und ernannten Bischöfen gegeben, in Österreich
gleich in mehreren Diözesen.
@gotthardt Ich denke wir haben alle Respekt vor greisen Bischöfen, die um Rücktritt bitten. (Ich persönlich
übrigens auch vor amtsmüden Bischöfen in früherem Alter) Aber der Automatismus wird dem Character
indelebilis der Weihe nicht gerecht.
@Gotthard / Die heute Über-75jährigen (ab 2007) Gott sei Dank wurde diese Pensionsgrenze eingeführt.
Auch die Bischofsweihe verhindert nicht Alterungserscheinungen. Ohne diese Regelung hätten wir sehr viele
über 90jährige Bischöfe … muss ja nicht sein! Sie haben für einen Katholiken wenig Respekt vor dem
Alter, in einer Kirche, die eine 2000jährige Überlieferung bewahren soll! Paul VI. hat zwar seine Reformen
durchgeführt, dafür die Kirche zugrundegerichtet – es ist nur Gott, der diese Leute zur Rechenschaft
ziehen wird. Diese Pensionsgrenze (Bischöfe mit 75 Jahren, Papstwahlcardinäle mit 80 Jahren) betrifft
heute übrigens die Paul-VI.-Leute selbst, z.B. ist Cardinal König bereits verstorben, wieviele andere
auch. Im Papstwahlkonklave von 2005 waren nur mehr zwei (!) Cardinäle von Papst Paul VI. ernannt worden –
einer von ihnen ist der heutige Papst. Es ist jedenfalls klar, daß die apostolische Tradition nie aussterben
wird – nur die Neuerer von gestern. Möge Gott alle irregeleiteten Seelen retten! Eine „Volkskirche“ wie
in den 1960ern ist ja schon ausgestorben, d.h. es werden langfristig nur mehr die rechtgläubigen übrigbleiben –
in einem künftig möglicherweise mohammedanisch dominierten Europa (zumindest in den Städten).
hoffentlich sind das… die letzten Zuckungen der Gegner der wahren und gottgefälligen Liturgie. Hoffentlich
wird das M P bald erscheinen, damit diese Liturgie unabhängig von episkopaler Willkür und Launenhaftigkeit
von jedem Priester, der dies will, gefeiert werden kann. Ich kenne Priester, die wiederholt bei ihrem
Bischof um Erlaubnis nachgefragt haben und jedesmal abschlägig beschieden worden sind mit dem Argument,
die Missa Tridentina spalte und polarisiere die Gemeinden. Jetzt versuchen einige Bischöfe in Deutschland,
Frankreich und dem U.K. das MP zu verhindern, indem sie hier und da mal eine Missa im alten Ritus zulassen,
die sie aber jederzeit wieder absetzen könnten. Das muss aufhören!
@rudolfus Die 75-Jahre-Pensionsgrenze für alle Bischöfe ist ja eine der größten „Errungenschaften“
der Pastoralkonzilsrevolutionszeit. Gott sei Dank wurde diese Pensionsgrenze eingeführt. Auch die Bischofsweihe
verhindert nicht Alterungserscheinungen. Ohne diese Regelung hätten wir sehr viele über 90jährige Bischöfe …
muss ja nicht sein!
Paul-VI.-Bischöfe mit 75 Jahren in Pension Die 75-Jahre-Pensionsgrenze für alle Bischöfe ist ja eine
der größten „Errungenschaften“ der Pastoralkonzilsrevolutionszeit. Während früher ein Bischof seines
Bistums niemals in Pension ging, wurde dies mit der Zeit des Pastoralkonzils geändert – offensichtlich,
damit Paul VI. die Bistümer schneller gleichschalten konnte, nämlich nach dem persönlichen Gusto des
damaligen Amtsinhabers, damit er schneller die Leute seines neuen Geistes als Oberhirte installieren konnte.
Und dieses Vorhaben ist Papst Paul VI. zweifellos auch gelungen – wenn auch zum größten Schaden der
damals missionarisch erfolgreichsten und zahlenmäßig größten Religion der Welt! Denn 1963 hatte Paul
VI. noch ein wohlbestalltes Schiff Petri als Kapitän übernommen, mit einem funktionierenden und disziplinierten
Ordens- und Klerikerleben. Als er die Kirche 1978 seinem Nachfolger übergeben mußte, da war es gar nicht
mehr gut um das Schifflein Petri bestellt, auch wenn dann zu dieser Zeit bereits in allen Diözesen die
Bischöfe im Geiste Pauls VI. regierten, und alle über 75 Jahren automatisch durch Paul-VI.-Leute ausgetauscht
worden waren. Ohne dieser Reform wäre auch Österreichs Bischof Kurt Krenn heute noch Diözesanbischof,
denn ein Pensionsansuchen eines Bischofs war davor nicht vorgesehen gewesen – und diese Möglichkeit hatten
dessen Feinde genutzt, damit er sein Bistum abgeben mußte, das er sonst säubern hätte können. Was
an der 75-Jagre-Grenze tröstet, ist, daß diese Regel für alle anderen auch gilt.
Motu Proprio Hier wird ja geradezu der eindruck erweckt, wenn das Motu Proprio kommen würde, dass sich
das Verhältnis Piusbruderschaft und Rom ändern würde. Das glaube ich nicht. Die Piusbruderschaft zelebriert
ja im Alten Ritus und was die röm. kath Kirche macht kann Ihnen doch egal sein. Forderungen von „seiner“
Kirche stellen kann nur der, der auch dabei ist!!
Freitagabend Am gestrigen Freitag fand im Dom meiner Stadt ein Hochamt im überlieferten Ritus zur Ehre
des heiligsten Herzens Jesu statt. Ich kann leider nicht berichten, dass der Dom überfüllt war –- es
gab vielleicht 25 Sitzplätze noch frei. Ich bedanke mich bei unserem Erzbischof, der die Messe gestattet
hat, bei dem heiligen Priester der das Hochamt würdig gefeiert hat, und bei den Diakonen und Messdienern,
die die Messe mitgestaltet haben. Auch müssen die Schola und den Organist erwähnt werden, die die Musik
der Messe (Schuberts Messe in G) hervorragend gesungen bzw. gesungen haben. Wie schön auch, dass die
Kommunionbank in diesem Dom immer noch existiert. Sämtliche Kommunikaten sind ganz brav da gekniet und
haben die Mundkommunion empfangen.
Episkopale Lügen und billige Ausreden Manche Bischöfe schrecken noch nicht einmal vor dummen Ausreden
und Lügen zurück, um die Freigabe der Hl. Messe im überlieferten Ritus zu verhindern. Das zeigt, wie
wichtig die Freigabe der Hl. Messfeier im überlieferten Ritus ist. Und es zeigt den geist dieser Bischöfe!
Einerseits heißt es, es würde nur wenige Interessenten für die „Alte Messe“ geben. Andererseits hat
man davor Angst, dass diese „Wenigen“ zu vielen „Spaltungen in den Gemeinden“ führen. Sind es also doch
nicht so Wenige, die sich für den überlieferten Ritus interessieren? Bischöfen, die alle möglichen
(auch unerlaubte) Formen der Feier der Messe im Novus Ordo durchgehen lassen, ja zum Teil sogar fördern
bzw. selbst verantworten, ist jetzt plötzlich das Wort „Einheit im Ritus“ eingefallen, um einer möglichen
völligen Freigabe der Hl. Messen im überlieferten Ritus entgegenzuwirken. Dabei besteht schon seit langem
die katholische Vielfalt auch aus vielen Riten, die sich gegenseitig nicht behindern.
Zuerst hätte der Papst die Meinung unseres stehenden Handkommunionisten Gotthard einholen müssen…
Ich würde an seiner Stelle noch Tag und Nacht für die Nichtfreigabe beten. Noch ist Zeit zum Handeln
Gotthard!!!
Aufgabe der Bischöfe Es ist Aufgabe der Bischöfe, die Situation aus ihrer Sicht nach Rom zu melden.
Die Kollegialität der Bischöfe mit dem Papst zeigt sich auch darin, dass der Vatikan wohl eine Umfrage
unter den Bischöfen gestartet hat. So muss es sein. Wenn sich dann Bischöfe gegen eine Massnahme aussprechen,
ist das absolut ok – und richtig, wie im Fall dieses ominösen MP!!!!!!