Neue Kandidaten
Der päpstliche Kardinalvikar für die Stadt Rom und de facto Bischof der römischen Diözese steht in den nächsten Monaten vor seiner Ablösung.
(kreuz.net) Als Präsident der Italienischen Bischofskonferenz ist der römische Kardinalvikar Camillo
Ruini (76) bereits zurückgetreten.
Jetzt erwartet man auch seine Ablösung als Stellvertreter des Papstes in der Leitung der römischen Diözese.
Bei seinem jüngsten Auftritt Mitte Juni – anläßlich einer Diözesanversammlung – erschien der Kardinal müde und erschöpft.
Das berichtet Maurizio Di Giacomo am Samstag in seiner Rubrik „Voci oltre il Tevere“, die vom Nachrichtendienst ‘Nuova Agenzia Radicale’ publiziert wird.
Sechzehn Jahr an der Spitze der Italienischen Bischofskonferenz mit einem stark nach außen gekehrten Führungsprofil haben bei Kardinal Ruini ihre Spuren hinterlassen – so Di Giacomo.
Im Umfeld des Römischen Vikariates – der Diözesanverwaltung – sind nach Di Giacomo zwei neue Kandidaten als mögliche Nachfolger von Kardinal Ruini aufgetaucht.
Der erste ist der gegenwärtige Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Mons. Giuseppe Betori (60). Er soll die Unterstützung von Kardinal Ruini besitzen.
Doch Mons. Betori ist gesundheitlich angeschlagen. Im Oktober 2006 wurde er wegen einer Gefäßerweiterung im Hirn – einem sogenannten Aneurysma – erfolgreich operiert.
Allgemein wird angenommen, daß Mons. Betori wohl schon im nächsten Jahr auf einen anderen Posten im Vatikan oder in einer italienischen Diözese befördert wird.
Der zweite Kandidat für die Nachfolge von Kadinal Ruini ist der römische Weihbischof Rino Fisichella, der früher Dogmatiker an der römischen Jesuitenuniversität Gregoriana war.
Gegenwärtig amtet er als Rektor der Päpstlichen Lateranuniversität. Er wird angeblich vom Papst – aber weniger von Kardinal Ruini – geschätzt.
Mons. Fisichella hat sich kürzlich durch seine Teilnahme an einer Fernsehdiskussion ins Gespräch gebracht, wo es um eine in Italien verbreitete antikirchliche Sendung des ‘Britischen Rundfunks’ ging.
Bei dieser Gelegenheit zeigte sich der Prälat kämpferisch und beeindruckte dabei sogar seine Gegner.
Mons. Fisichella könnte in nächster Zeit – so Di Giacomo – zum Vicegerente der römischen Diözese aufsteigen. Der Vicegerente ist der zweite Mann nach dem Kardinalvikar.
Anschließend wäre er in einer guten Position, um die Nachfolge von Kardinal Ruini anzutreten.
© Bild: GNU
Jetzt erwartet man auch seine Ablösung als Stellvertreter des Papstes in der Leitung der römischen Diözese.
Bei seinem jüngsten Auftritt Mitte Juni – anläßlich einer Diözesanversammlung – erschien der Kardinal müde und erschöpft.
Das berichtet Maurizio Di Giacomo am Samstag in seiner Rubrik „Voci oltre il Tevere“, die vom Nachrichtendienst ‘Nuova Agenzia Radicale’ publiziert wird.
Sechzehn Jahr an der Spitze der Italienischen Bischofskonferenz mit einem stark nach außen gekehrten Führungsprofil haben bei Kardinal Ruini ihre Spuren hinterlassen – so Di Giacomo.
Im Umfeld des Römischen Vikariates – der Diözesanverwaltung – sind nach Di Giacomo zwei neue Kandidaten als mögliche Nachfolger von Kardinal Ruini aufgetaucht.
Der erste ist der gegenwärtige Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Mons. Giuseppe Betori (60). Er soll die Unterstützung von Kardinal Ruini besitzen.
Doch Mons. Betori ist gesundheitlich angeschlagen. Im Oktober 2006 wurde er wegen einer Gefäßerweiterung im Hirn – einem sogenannten Aneurysma – erfolgreich operiert.
Allgemein wird angenommen, daß Mons. Betori wohl schon im nächsten Jahr auf einen anderen Posten im Vatikan oder in einer italienischen Diözese befördert wird.
Der zweite Kandidat für die Nachfolge von Kadinal Ruini ist der römische Weihbischof Rino Fisichella, der früher Dogmatiker an der römischen Jesuitenuniversität Gregoriana war.
Gegenwärtig amtet er als Rektor der Päpstlichen Lateranuniversität. Er wird angeblich vom Papst – aber weniger von Kardinal Ruini – geschätzt.
Mons. Fisichella hat sich kürzlich durch seine Teilnahme an einer Fernsehdiskussion ins Gespräch gebracht, wo es um eine in Italien verbreitete antikirchliche Sendung des ‘Britischen Rundfunks’ ging.
Bei dieser Gelegenheit zeigte sich der Prälat kämpferisch und beeindruckte dabei sogar seine Gegner.
Mons. Fisichella könnte in nächster Zeit – so Di Giacomo – zum Vicegerente der römischen Diözese aufsteigen. Der Vicegerente ist der zweite Mann nach dem Kardinalvikar.
Anschließend wäre er in einer guten Position, um die Nachfolge von Kardinal Ruini anzutreten.
© Bild: GNU
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Mittwoch, 20. Juni 2007 14:42
stimme der vernunft: … so ein Käse
Immer noch ist der Heilige Vater Papst Benedikt XVI Bischof von Rom und nicht sein Stellvertreter
… ja, so wie die Fürstbischöfe auf dem Papier die eigentlichen Bischöfe ihrer Diözesen waren.
Aber wenn sich der Chef lieber in der großen Politik herumtreibt und nur mal bei besonders publikumswirksamen Gelegenheiten Kreuzzeichenschlagend und winkend vor das gemeine Volk tritt, braucht er halt einen Stellvetreter für das banale, sprich für den Hirtendienst.
… ja, so wie die Fürstbischöfe auf dem Papier die eigentlichen Bischöfe ihrer Diözesen waren.
Aber wenn sich der Chef lieber in der großen Politik herumtreibt und nur mal bei besonders publikumswirksamen Gelegenheiten Kreuzzeichenschlagend und winkend vor das gemeine Volk tritt, braucht er halt einen Stellvetreter für das banale, sprich für den Hirtendienst.
Montag, 18. Juni 2007 18:27
Ministrant: So ein Käse…
Immer noch ist der Heilige Vater Papst Benedikt XVI Bischof von Rom und nicht sein Stellvertreter…
Montag, 18. Juni 2007 17:04
Freinsberg: Marini
Wahrscheinlich haben sich dieses Gerücht KreuzNetler aus den Fingern gesogen. Im übrigen: Marini wäre
m. E. der geeignete Mann für die Leitung der Gottesdienstkongregation. Freilich: Bevor er diese Stelle
antritt, müsste man fast das gesamte Personal auswechseln bzw. ihn auswechseln lassen.
In den Anfängen war die Kongregation eine Servicestelle, heute kontrolliert sie nur mehr.
In den Anfängen war die Kongregation eine Servicestelle, heute kontrolliert sie nur mehr.
Montag, 18. Juni 2007 12:45
nonnobisdomine: Gute Lesermeinung:
Nichts Genaues weiß man nicht.
Was wird denn endlich aus dem Bugnini-Schüler Marini?
Seine Ablösung wird schon Jahr um Jahr spekuliert, aber nichts geschieht.
Deshalb: Spekulationen sind Schall und Rauch.
Aber: Marini gehört in erster Linie abgelöst.
Was wird denn endlich aus dem Bugnini-Schüler Marini?
Seine Ablösung wird schon Jahr um Jahr spekuliert, aber nichts geschieht.
Deshalb: Spekulationen sind Schall und Rauch.
Aber: Marini gehört in erster Linie abgelöst.
Montag, 18. Juni 2007 11:10
Gunsenum: Buchempfehlung
Nichts genaues weiß man nicht
oder
Die Kunst des Spekulierens ,Teil 123
Erscheinungsdatum: seit 2004stetig bei Neubesetzungen
Bezug: kreuz.net
Inhalt:Mittlerweile hat das kreuz.net-Team die Fähigkeit, die Tageszeitung zu lesen, erlernt.Dies nutzt die findige Re(d)aktion,um einen Artikel zur Stellenneubesetzung des Postens des päpstlichen Kardinalfakirs zu verfassen. In der Hauptrolle treten Mons.Giuseppe Betori und der römische Weihbischof Fisichella auf.Es bieten sich keinerlei konkrete Anhaltspunkte für die Auswahl dieser beiden Personen, jedoch gelingt es der unübertrefflichen Redaktion,bekannte Infos und Neuigkeiten derart aufzukochen, und einen spekulativen Artikel eines italienischen Redakteurs derart aufzuarbeiten, daß sich ein spannender Kirchenpolitkarrierethriller entwickeln wird. Natürlich ist man wieder durch eeeexzellente Quellen heilsgewiss und definitiv informiert, daß es so kommen wird, wie beschrieben – Das was kommen wird? Nun, das ist eben der Plot. Man weiß selbst gar nicht so genau, was eigentlich passieren wird und wer in das neue Amt befördert wird, aber man beschreibt es genüßlich und ausführlich.„Nichts Genaues weiß man nicht“ist eine Bestsellerreihe aus der kreuz.net-Redaktion.Genießen sie die kommende Entwicklung, unterstützt durch nichtige Inforamtionen!
Verpassen sie auch nicht die Fortsetzung von „nichts Genaues weiß man nicht“ zur nächsten Papstwahl- nur vorab: Die Redaktion weiß schon,daß der nächste Papst wahrscheinlich ein Mann sein könnte!
oder
Die Kunst des Spekulierens ,Teil 123
Erscheinungsdatum: seit 2004stetig bei Neubesetzungen
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Verpassen sie auch nicht die Fortsetzung von „nichts Genaues weiß man nicht“ zur nächsten Papstwahl- nur vorab: Die Redaktion weiß schon,daß der nächste Papst wahrscheinlich ein Mann sein könnte!
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