Motu Proprio
Tröpfchenweise Publikation
Eine italienische Online-Zeitung war gestern in der Lage, eine angeblich „ausführliche Vorwegnahme“ des langerwarteten Motu Proprios zu liefern.
Der Alte Ritus ist ein Reichtum für die Kirche.
Der Alte Ritus ist ein Reichtum für die Kirche.
© Flickr-Benutzer „joebrad1326“, Creative Commons
(kreuz.net) Der Papst hat sich offenbar entschlossen, sein Sendschreiben über die Freigabe der Alten Messe im Sinne einer Salamitaktik zu publizieren.

Diesen Eindruck gab gestern die Webseite ‘papanews.it’, die sich selber „Petrus- die Online Zeitung über das Apostolat von Benedikt XVI.“ nennt.

Offenbar hat der Journalist Bruno Volpe, der den Artikel verfaßt hat, Einsicht in das päpstliche Schreiben bekommen, welches das Motu Proprio begleiten wird.

In diesem Vorwort begründet der Papst – so Volpe – seine Entscheidung, die Alte Messe freizugeben.

Es gehe ihm nicht so sehr darum, das „Schisma mit den Lefebvristen zu heilen“, als vielmehr darum, einen Ritus wieder zuzulassen, dessen Verbot keinen Sinn mehr gehabt habe und der ein Reichtum für die Kirche sei.

Altgläubige vergleichen das Motu Proprio mit einem Rettungsboot
Altgläubige vergleichen das Motu Proprio mit einem Rettungsboot
© Catholic Cartoon Blog
Auch über Details ist Volpe informiert. Das Motu Proprio werde die gegenwärtige Notwendigkeit abschaffen, daß jene, welche die Alte Messe zelebrieren oder ihr beiwohnen wollen, vom Diözesanbischof eine Dispens – Erlaubnis – erhalten müssen.

Damit könnten Gruppen, die aus mindestens dreißig Gläubigen bestehen, die Feier der Messe im überlieferten Ritus direkt beim Ortspfarrer erbitten.

Im Dokumente wird das „Thema der Exkommunizierung der Anhänger von Mons. Marcel Lefebvre“ – wie sich Volpe ausdrückt – nicht erwähnt – „auch wenn man daran denkt, ihnen so schnell wie möglich den juridischen Status einer religiösen Vereinigung des tridentinischen Ritus nach dem aktuellen Modell einiger brasilianischen Gemeinschaften zu verleihen“.

Volpe erinnert auch daran, daß einige Dokumente der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, die von Prälat Camille Perl unterschrieben sind, bereits jetzt „die Gültigkeit der Sakramente anerkennen, die mit dem Missale des Heiligen Pius V. zelebriert werden und daß die Gläubigen, die an der tridentinischen Messe teilnehmen, nicht der Exkommunikation verfallen“.
      
38 Lesermeinungen
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#38   möchtegern-kathole   23:10:49 | Mittwoch, 20. Juni 2007
@Benedikt
es wird sich nicht in 1 Woche alles wenden, doch wird das MP ein Sargnagel in der Neuen Messe. Nicht der erste den schlug Ottaviani rein, und nicht der bisher größte, den schlug Lefebvre rein, und nicht der letzte.
Manchen Menschen muss man nur 1 mal die Alte Messe zeigen, sie sind begeistert, sehen den Unterschied und kommen seit dem.
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#37   Benedikt   17:00:30 | Dienstag, 19. Juni 2007
Zum Cartoon
Haben die Tradis nicht immer behauptet, der alte Ritus bekämpfe den Modernismus? Wie kann also so ein Cartoon überhaupt Sinn machen?
@ Romulus
Wie bitte bekommt man in einer durchschnittlichen Pfarrei 30 Leute zusammen, die zusätzlich eine tridentinische Messe wünschen? Welcher Pfarrer würde das bei dem Priestermangel und bei dieser Überlastung, die heute auf dem einzelnen Pfarrer liegt, machen?
Wer sagt denn, dass die aus einer Pfarrei kommen müssen? Und überhaupt: Tun die Tradis nicht so, als würde alle Welt nur darauf warten um wieder in die Kirche zurückzuströmen? Und gibt es nicht laut FSSPX allein in Deutschland tausende Priester, die im alten Ritus zelebrieren wollen?
Lösen sich etwa diese ganzen Behauptungen nun in Luft auf, just zu dem Zeitpunkt, zu dem ihre Überprüfung möglich werden könnte?
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#36   Ministrant   16:37:49 | Dienstag, 19. Juni 2007
Hetznet muss halt auch was veröffentlichen…
auch wenn es nur leere Zeitungsenten sind. Antisemitische Artikel haben sie schon lange nicht mehr veröffentlicht, ich glaub da hat mal jemand den Hahn zugedreht. Aber Gott sei Lob und Dank.
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#35   landorganist   15:55:02 | Dienstag, 19. Juni 2007
Wann hört
dieses MP-Bla-Bla endlich auf? Es ist so langweilig.
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#34   Anton   14:46:54 | Dienstag, 19. Juni 2007
Wozu überhaupt ein Motu Proprio,
wenn die Alte Messe niemals verboten wurde und einem Priester die Zelebration derselben von keinem Bischof verboten werden kann?
Im Jahr 1986 stellte Johannes Paul II. an eine Kommission von neun Kardinälen zwei Fragen. Die Kommission bestand aus: Joseph Kardinal Ratzinger(79), Paul Augustin Kardinal Mayer (95), Silvio Angelo Pio Kardinal Oddi († 2001), Alfons Maria Kardinal Stickler (95), Agostino Kardinal Casaroli († 1998), Bernardin Kardinal Gantin (84), Antonio Kardinal Innocenti (90), Pietro Cardinal Palazzini († 2000) und Jozef Kardinal Tomko (82).
1. Frage: Hat Papst Paul VI. oder irgendeine andere maßgebende Autorität auf legale Weise die weitläufige Zelebration der Tridentinischen Messe in der Gegenwart verboten?
Die Antwort der Kardinäle: „Nein, die Messe des Heiligen Pius V. ist niemals verboten worden.“
2. Frage: Kann irgendein Bischof irgendeinem Priester guten Gewissens die Zelebration des Tridentinischen Ritus verbieten?
Die neun Kardinäle stimmten darüber ein, daß kein Bischof einem katholischen Priester verbieten kann, die Tridentinische Messe zu lesen.
Kardinal Stickler berichtete des weiteren, daß in dieser Kommission acht Kardinäle dafür und nur einer dagegen war, in einem päpstlichen Dekret öffentlich zu machen, daß jeder Priester frei zwischen dem neuen und dem alten Ritus wählen könne.
(Alfons Kardinal Stickler am 20. Mai 1995 bei der Christi Fidelis conference in Fort Lee, New Jersey)
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#33   Czibo Nieznany   14:17:38 | Dienstag, 19. Juni 2007
Das Motu proprio in feinen Scheibchen…
Das Motu proprio in feinen, sich gleich an der Luft auflösenden Scheibchen, das ist es doch. Wenn Benedikt XVI. dazu konkrete Nöte gesehen hat, hätte er es längst schon publiziert. Hat er aber nicht und erzeugt so bei den altrituellen Winkellogen und Geheimzirkeln ziemliche Spannung. Wissentlich oder unwissentlich.
Wenn das Dokument wirklich notwendig wäre, im Sinne von Not wenden, wäre es längst in der Öffentlichkeit. Dann bracuhte nicht jeden Abend der Laternenanzünder Ausschau halten, ob nicht doch ein Begleitbrief oder ein Breve zum Breve irgendwo in einem römischen Abfallkorb von Dunkelmännern deponiert wurde, zur wohlgefälligen Veröffentlichung, damit die Altrituellen erneut Gebetsstürme und Sühnenächte anzetteln können, auf dass ihr glihender Wunsch mege in Erfillung gehn…
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#32   wsxyz   14:06:44 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Romulus
Es wird ein Dokument, das eh keinen juckt.
Wie bitte bekommt man in einer durchschnittlichen Pfarrei 30 Leute zusammen, die zusätzlich eine tridentinische Messe wünschen? Welcher Pfarrer würde das bei dem Priestermangel und bei dieser Überlastung, die heute auf dem einzelnen Pfarrer liegt, machen?
Die Frage, ob alle 30 in derselben Pfarrei eingetragen sein müssen, ist wichtig. Falls im Dokument nichts dazu steht, wird es wahrscheinlich von den deutschen Bischöfen so interpretiert um ihr Krieg gegen die überlieferte Messe weiterführen zu können.
Es ist aber schon früher herausgekommen, dass ein Ortspfarrer die Bitte ablehnen kann, wenn es keinen örtlichen Priester gibt, der die Messe lesen kann oder will. In dem Fall, aber, darf sich die suchende Gruppe direkt on die Kommision Ecclesia Dei wenden, die dann ein geeigneter Priester bereitstellen wird – entweder von einer anderen Pfarrei, von einem anderen Bistum, oder von einer Indultgemeinschaft, z.B. FSSP.
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#31   Sentinel   13:36:00 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Guiseppe
Wenn ich spotten würde, läse sich dies vollkommen anders.
Aber ich finde es immer wieder schön, wenn ich für wahre Aussagen Kritik oder gar Anfeindungen bekomme.
Was ist das Problem daran, wenn die FSSPX für protestantisch erklärt wird?
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#30   Guiseppe   13:24:15 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Sentinel
Warum spotten Sie so viel? Sind Ihnen etwa die Argumente ausgegangen?
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#29   Sentinel   13:09:09 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Rudolfus
Mein Kontakt steht dem apostolischen Stuhl näher als es die FSSPX je könnte!
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#28   Rudolfus   13:05:52 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Sentinel / Nicht DBK, sondern Rom!
Ihr Informant kann höchstens der DBK eines Bischof Karl Lehmann nahestehen.
Sie sollten sich nicht bei der DBK informieren, sondern beim Apostolischen Stuhl selbst!
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#27   Sentinel   13:02:52 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Rudolfus
Ich werde wohl wissen, wessen Glaube mein Informant hat. Und wenn er sich selbst zu den Katholibans bekennt, oder glauben sie nicht?
Fest steht, daß die Tage der FSSPX als das gezählt sind, als daß sie sich im Moment ausgibt.
Und allein dafür sollte man schon beten.
Ach ja, wir haben einen Gegenpapst? Anerkannt oder nicht anerkannt? Und ja, betet die FSSPX für diesen Papst und behaupten offiziell, sie würden für Benedikt XVI. beten?
Dann käme natürlich außer Sedisvakantismus und Häresie noch Blasphemie auf die Liste – und das dürfte dann sogar Papst Benedikt XVI. reichen, da endlich einen Schlußstrich zu ziehen.
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#26   Rudolfus   12:57:49 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Sentinel
Höchstens O-Ton des DBK-Vorsitzenden Bischof Lehmann, aber nicht die Auffasung des Apostolischen Stuhles unter dem regierenden Heiligen Vater Benedikt XVI.
Die Heimseite von Gegenpapst „Pius XIII.“ liefert jedenfalls eine große Zahl guter katholischer Gebete in englischer Sprache, die man nur allen echten Katholiken empfehlen kann.
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#25   Sentinel   12:51:14 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Rudolfus
Nein,
ich sprach ganz explizit nur von Papst Benedikt XVI.
Da ich davon ausgehe, daß dieser clever genug ist, die FSSPX mit ihrem häretischen Tun, ein für alle Mal zum Schweigen oder aber zur Umkehr zu bewegen.
Beides geht ja bekanntlich nicht, wenn man den Schriften von Folley folgt.
Also wäre es am einfachsten (um der Bruderschaft den Stempel häretisch nicht offiziell verpassen zu müssen), sie einfach als Konvertiten bei den Protestanten einzureihen. Dann können sie weiterhin ihrem gottlosen Tun frönen (O-TON Katholibans), aber stellen keine Risiko- oder Gefahrenquelle mehr für Rom dar.
Wie wir doch alle wissen, sind nur Katholiken reine Gläubige, die recht im Glauben stehen. Als Protestant ist man dies nicht – und über ein Motu Propio kann der Papst dies sogar bestimmen. [Und da spielt es nicht einmal eine Rolle, wenn die davon betroffene Bruderschaft diese Schrift nicht anerkennt.]
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#24   Rudolfus   12:41:36 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Sentinel
Der regierende Papst Benedikt XVI. kann es jedenfalls nicht sein, auf den Sie sich berufen.
Vielleicht meinen Sie einen der vielen Privatgegenpäpste, z.B. Gegenpapst „Pius XIII.“ in Kanada, den man auf seiner Gegenpapstheimseite truecatholic.org besuchen kann.
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#23   Sentinel   12:30:04 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Rudolfus
Die PBSPX ist rechtgläubig katholisch.
Und wenn sie dies noch zehnmal wiederholen, in 20 verschiedenen Textgrößen, wird es den Papst nicht daran hindern, sie zukünftig bei den protestantischen Gruppierungen führen zu lassen, solange sie nicht von ihrer nachgewiesenen Häresie und ihrem Sedisvakantismus abläßt!
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#22   juergen   12:27:03 | Dienstag, 19. Juni 2007
Rudolfus
Die PBSPX ist rechtgläubig katholisch.
Ich gebe soweit recht, daß die Mitglieder der PBSPX recht gläubig sind…
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#21   Rudolfus   12:20:13 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Sentinel
Die PBSPX ist rechtgläubig katholisch.
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#20   Sentinel   12:19:10 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Rudolfus
Wenn ich von Evangelikalen spreche, meine ich nicht diese Pseudochristen aus Brasilien. Sondern Evangelikale im Sinne der lutheranischen Lehre.
Und ich gehe davon aus, daß unser lieber Papst in dieser Hinsicht genauso denkt. Stellen sie sich vor, er gibt die FSSPX einfach an den Obersten der Protestanten weiter. Was wäre das Ergebnis?
Nicht er würde den Makel der nachgewiesenen Häresie über die FSSPX verhängen, sondern die Obrigkeit des lutheranischen Glaubens.
Damit wäre der Papst fein raus und der Kleinkrieg zwischen Rom und der FSSPX in Fulda endlich beendet. Und zwar in Roms Sinne beendet. Traurig aber war, wenn man bedenkt, daß die Initiative von Bischof LeFebvre eine Existenzberechtigung bekommen hätte, wäre ihm nicht der kleine Lapsus der Sedisvakanz unterlaufen. Dann wäre nämlich die Häresie nicht als solche gesehen worden, sondern nur als reines Schisma.
Und der Papst ist nun einmal verpflichtet, Häretiker wie die FSSPX aus der amtlichen, vatikanischen, Kirche herauszuhalten. Alles andere würde nach dem Konzil von Nicäa nur den Glauben verfässern. [Ich schreibe hier mit Absicht nicht V-II, damit die Tradis erkennen, daß ihre Verblendung um vieles weiter zurückreicht, als sie offen zugeben.]
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#19   Czibo Nieznany   12:17:08 | Dienstag, 19. Juni 2007
r.ruhrgebietler: Beifall aus verkehrter Ecke
Beifall aus der verkehrten Ecke ist komisch und kann für die Person sehr belastend sein. Tun Sie mir bitte nicht noch einmal so einen Tort an.
Soll ich jetzt eine Wallfahrt machen, damit der Makel ihres Beifalls von mir abgewaschen wird?
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#18   juergen   12:05:42 | Dienstag, 19. Juni 2007
Fehler auf 2 Seiten
nur wer nichts glaubt betrachtet das Gebet als einen kleinen Psychotrik der Wellness bringt. Nicht mehr.
Modernisten sehen das Gebet in dieser weise.
Es stimmt wohl:
Manch ein „Modernist“ sieht das Gebet nur als eine Art Psychohygiene.
Es stimmt aber wohl auch:
Manch ein „Traditionalist“ sieht das Gebet so, als könne er damit Gott dazu bewegen zu tun, was der Betende will. – Versteht es gleichsam in einem „magischen“ Sinne. Man muß nur Gott mit vielen Gebeten von möglichst vielen Leuten „bestürmen“, dann wird er tun, was die Betenden wollen.
Ich persönlich stehe da eher auf dem Standpunkt des Hl. Augustinus, der gesagt hat „iube quod vis et da quod iubes“ (Befehle was Du willst und gib was Du befehlst.)
Mehr braucht es nicht.
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#17   r.ruhrgebietler   12:05:35 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Czibo Nieznany – richtig erkannt
„mit dem Motu proprio eine Aufwertung verbinden geht es, …weniger um die Feier der Eucharistie“
denn die Eucharistie kann nicht gefeiert werden, wohl aber ehrfürchtig und voll Reue über die begangenen Sünden zelebriert werden!
keine offenen Türen einrennen.
damit würde ja die Faulheit der V-II-Kleriker massiv aufgehoben!
Seit fast zwei Generationen wird die tridentinische Messe nur in kleinen Zirkeln gefeiert.
Falsch! Sie wird bei der kleinen Herde glaubenstreuer Katholiken zelebriert!
Der großen Masse der Katholiken ist sie völlig aus dem Bewusstsein geraten.
…eben, und das muss sich ändern!
Und es ist eben ganz genau der Glaube, der Berge versetzt! Die sit schon in der Bibel dokumentiert: wenn Euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, dann könntet Ihr Berge versetzen.
Fangen wir mit dem Motu Proprio zur Freigabe der ewig gültigen hlg. Messliturgie damit wieder an: zu Glauben!
(Nachtrag: was nicht verboten ist / werden konnte braucht eigentlich nicht gesonder freigegeben zu werden!)
Gelobt sei jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
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#16   Czibo Nieznany   12:05:11 | Dienstag, 19. Juni 2007
Die Erfüllung der Gebetswünsche
Wer betet hat wohl Anspruch darauf, dass sich der Gebetswunsch auch erfüllt? Ergo wird Menschen, die viel beten, viele Wünsche erfüllt. Die andern müssen leer ausgehen. Wenn sie schon keinen Glauben haben, können sie keine Ansprüche geltend machen. Aber woher wissen die Leute, die viel Beten, dass sie glauben, richtig beten zu können. Damit wird ein widerliches Klassenbewusstsein zur Schau gestellt: Wir glauben und deshalb werden unsere Gebete erhört –--ätsch!
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#15   Ansbach.Dragoner   11:55:59 | Dienstag, 19. Juni 2007
jürgen
ja so ist es.
nur wer nichts glaubt betrachtet das Gebet als einen kleinen Psychotrik der Wellness bringt. Nicht mehr.
Modernisten sehen das Gebet in dieser weise.
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#14   juergen   11:53:58 | Dienstag, 19. Juni 2007
Beten
„Das muss zur Kenntnis genommen werden, weil da auch kein Glaube hilft, der keine Berge versetzt.“
Nur aus Interesse:
Glauben Sie dass es möglich ist via Gebet einen geistigen Kontakt zu Gott herzustellen oder glauben sie dass das Gebet ein subjektives psychologisches Hilfsmittel ist?
Mit dem Beten ist das so eine Sache.
Wer meint, er könnte mit Beten Gott dazu „zwingen“, das und genau das zu tun, was der Betende will, dann liegt er wohl falsch.
In Kriegszeiten wurde auf beiden verfeindeten Gebieten dafür gebetet, daß die eigene Partei gewinnt.
Sollte man etwa annehmen, daß die Verliererseite „falsch“ oder „nicht genug“ gebetet hat?
Nein!
Der Herr selbst sagte: „Nicht mein Wille geschehe, sondern der Deine“.
und als er die Jünger beten lehrte, da heißt es in dem Gebet: „Dein Wille geschehe…“
Um mehr kann der Mensch nicht bitten, als das SEIN Wille geschehe, in dem Vertrauen darauf, daß ER es ist, der weiss, was gut für den Menschen ist.
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#13   Juhuben Cantuja   11:46:39 | Dienstag, 19. Juni 2007
eine geniale Improvisation
Die Legende von der bevorstehenden Freigabe des tridentinischen Ritus ist nicht anderes als eine geniale Improvisation mit welcher ein Suspens am Leben erhalten wird
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#12   Ansbach.Dragoner   11:44:38 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Zibo Nitzani
„Das muss zur Kenntnis genommen werden, weil da auch kein Glaube hilft, der keine Berge versetzt.“
Nur aus Interesse:
Glauben Sie dass es möglich ist via Gebet einen geistigen Kontakt zu Gott herzustellen oder glauben sie dass das Gebet ein subjektives psychologisches Hilfsmittel ist ?
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#11   Czibo Nieznany   11:37:47 | Dienstag, 19. Juni 2007
Blick zurück in vergeblicher Hoffnung
Den Altrituellen, die mit dem Motu proprio eine Aufwertung verbinden geht es, was man hier so lesen kann, eigentlich weniger um die Feier der Eucharistie, sondern um ihr Verständnis von liturgischem Ästhetizismus und dieses nach außen machtvoll zu dokumentieren. Damit können sie aber in der derzeitigen angespannten Situation im kirchlichen Bereich keine offenen Türen einrennen. Der jeweilige Ortspfarrer wird froh sein, wenn er das Gottesdienstangebot für die Gemeinde bewältigen kann und daher wenig Bereitschaft zeigen, sich auch noch über die Erfordernisse der altrituellen Messe informieren, gar noch einmal die Schulbank drücken, um Lateinkenntnisse zu mobilisieren. Seit fast zwei Generationen wird die tridentinische Messe nur in kleinen Zirkeln gefeiert. Der großen Masse der Katholiken ist sie völlig aus dem Bewusstsein geraten. Wegen ihrer Antquiertheit wird sich die Messe nicht wieder die Massen zurück erobern. Die Entwicklung lässt sich nicht zurückdrehen. Das muss zur Kenntnis genommen werden, weil da auch kein Glaube hilft, der keine Berge versetzt.
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#10   juergen   11:23:13 | Dienstag, 19. Juni 2007
Priestermangel!?
Welcher Pfarrer würde das bei dem Priestermangel und bei dieser Überlastung, die heute auf dem einzelnen Pfarrer liegt, machen?
Das Problem ist ein zweifaches:
1. In vielen Gemeinden – gerade auf dem Land – haben die Priester oft mehrere Pfarreien zu betreuen und feiern oft mehr Messen als sie streng genommen feiern dürfen.
2. Viel schwerer wirkt, daß es wohl kaum Pfarrer gibt, die die alte Messe feiern können. Das meine ich jetzt nicht juridisch, sondern rein praktisch.
–----
Nebenbemerkung zu 1. (und zu CIC c. 905)
Vor einigen Jahren kamen etwa zeitgleich zwei Rundschreiben von Bischöfen an ihre Priester raus:
Ein Bischof untersagte seinen Priestern streng, mehr als die im CIC (§1) erlaubten Messen pro Tag zu feiern.
Der andere Bischof erteilte allen Priestern eine Erlaubnis (§2), so daß sie mehr Messen feiern konnten als es der CIC eigentlich (§1) vorsieht, um so allen Gläubigen die Möglickeit zum Messbesuch zu geben.
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#9   stimme der vernunft †   11:23:02 | Dienstag, 19. Juni 2007
Das Motu Proprio kommt!
Sensationelle Neuigkeiten!
ProSieben wird das Motu Proprio ab dem 27. (der Monat ist noch offen) in einer auf vorerst 594 Folgen angesetzten Doku Soap schrittweise veröffentlichen.
Unter dem Titel „Benes größter Coup“ werden die Zuschauer in den folgenden 72 Monaten Zeugen sein, wie das Motu Proprio veröffentlicht wird.
Interessante Szenen aus dem Vatikan, wie das Kämmen der Helmfedern durch die Schweizergardisten (Folgen 136 bis 143) und Situationskomik (Mgr. Gänsmeier erzählt einen Witz (Folge 212), den der Papst nicht versteht (Folge 213) so dass ihn Mgr Gänsmeier erst erklären muss (Folge 214) bis der Papst endlich darüber lacht (Folge 215)) runden dieses interessante Zeitdokument ab.
Eigentliches Thema aber ist die Veröffentlichung des Motu Proprios, das jede Woche ein Stück weiter verfolgt wird. Ob es dann in Folge 594 tatsächlich veröffentlicht wird, steht noch nicht fest, denn ProSieben hat sich die Rechte auf eine weitere Staffel mit 428 Folgen gesichert.
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#8   Rudolfus   11:21:38 | Dienstag, 19. Juni 2007
Die St.-Pius-X.-Priesterbruderschaft als „Evangelikale“ & die Weltmission nach 1963
Sentinel: Indem er die FSSPX zu Evangelikalen erklärt
Eine päpstliche Erklärung, die St.-Pius-X.-Priesterbruderschaftsleute wären „Evangelikale“, über so eine Behauptung könnte man im Vatikan wohl eher lachen, egal ob Befürworter oder Gegner dieser Priesterbruderschaft – selbst der Papst wäre über so eine Idee sicher amüsiert.
Die richtigen evangelikalen Missionare, US-Amerikaner und ihre Missionierten, sind dagegen seit Jahren äußerst erfolgreich tätig, insbesonders auf dem größten römisch-katholischen Erdteil Lateinamerika und im unmittelbaren US-Einflußgebiet, wo sie bereits eine stetig wachsende Konversionswelle zum Evangelikalismus erleben – sehr ähnlich wie seinerzeit die römisch-katholische Kirche in Angloamerika und im Rest der damaligen Welt, wo die katholische Mission möglich war:
Die Kehrtwende der katholischen Erfolgsgeschichte kam erst durch die dämonische Verwirrung durch das Pastoralkonzil 1962-65, und mit ihr der Verfall des Klerus und der Kirche, wie dieser in den USA nicht größer sein könnte.
Was die Kehrtwende betrifft, so wurde wohl nicht umsonst vom Sterbebett des seligen Papstes Johannes XXIII. die plötzliche Erkenntnis überliefert: „Beendet schnell das Konzil!“
Es ist natürlich klar, auf wessen Seite die US-Regierung steht – zumindest seit der Beseitigung des bis heute einzigen römisch-katholischen US-Präsidenten John F. Kennedy im Jahre 1963 im Staate Texas (im selben Jahr, in dem auch der selige Papst Johannes XXIII. verstarb).
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#7   Pünktchen   11:18:42 | Dienstag, 19. Juni 2007
Für den „Tag x“,
wenn das Motu kommt!
>>>>Hier www.kreuz.net/bookentry.1218.html<<<<
ein paar Verhaltensregeln! :)3
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#6   Alois Hudal   11:15:02 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Romulus:
Naja,
vielleicht kommen dann Leute aus den Nachbargemeinden zu einem bestimmten, aufgeschlossenen Pfarrer. Dann geht das. Wenn natürlich festgeschrieben ist, daß die 30 Leute in der gleichen Pfarrei offiziell eingetragen sind, dann gehts nicht.
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#5   Romulus   10:56:31 | Dienstag, 19. Juni 2007
Ob es kommt oder nicht, ist eh egal
Damit könnten Gruppen, die aus mindestens dreißig Gläubigen bestehen, die Feier der Messe im überlieferten Ritus direkt beim Ortspfarrer erbitten.
Es wird ein Dokument, das eh keinen juckt.
Wie bitte bekommt man in einer durchschnittlichen Pfarrei 30 Leute zusammen, die zusätzlich eine tridentinische Messe wünschen? Welcher Pfarrer würde das bei dem Priestermangel und bei dieser Überlastung, die heute auf dem einzelnen Pfarrer liegt, machen?
Leute, seid doch mal realistisch.
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#4   juergen   10:53:42 | Dienstag, 19. Juni 2007
Zeitungen
Naja, was die Zeitungen so alles schreiben.
In Bezug auf das Theater in der kleinen Gemeinde in Frankreich, war in einer franz. Zeitung (ich glaube es war der „Figaro“) zu lesen, daß derzeit Priester eine Erlaubnis brauchen um in Latein zu zelebrieren…
Journalisten reden oft viel Unsinn.
Waren wir ab ob so ein Dokument kommt, und was wirklich drin steht.
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#3   Czibo Nieznany   10:33:33 | Dienstag, 19. Juni 2007
Gute Entwicklung
^-^ Wen mag es von Herzen erschüttern, wenn sich der Schismatiker Monsig. Lefebrve im Grab herumdreht. Er hat doch schon zu Lebzeiten zurückgedreht wo es ging, damit es zu Spaltungen gekommen ist. Er brauchte sich also im Grabe nicht zu wundern, wenn alles so kommt, wie er sich das eben nicht gewünscht hat. Lefebrve hat mit seinem sektiererischen Geist genug Unheil gestiftet. Wenn der Minjan für eine Tridentinische Messe künftig auf 30 Personen festgelegt sein soll, dürften die Befürworter ziemlich ins Schwitzen kommen, die 30 Personen zu rekrutieren und beim Pfarrer zu melden. Das ist eine sehr gute Entwicklung…, wenn es denn zum Motu proprio kommen sollte. :'( :&) :-P :-$ o^/
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#2   RJH   10:32:33 | Dienstag, 19. Juni 2007
Die Anzahl „30“ kann nicht stimmen!
Nie und nimmer glaube ich, daß in einem derartigen Dokument die ausgerechnet die Zahl „30“ eine solche Bedeutung erlangen sollte.
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#1   Sentinel   10:18:43 | Dienstag, 19. Juni 2007
@den Autor
„auch wenn man daran denkt, ihnen so schnell wie möglich den juridischen Status einer religiösen Vereinigung des tridentinischen Ritus nach dem aktuellen Modell einiger brasilianischen Gemeinschaften zu verleihen“.
Ich sagte doch, der Papst ist clever.
Indem er die FSSPX zu Evangelikalen erklärt, hat er nicht einmal mehr eine Häresie-Erklärung zusätzlich nötig. Schon indem er dies tut, verpaßt er Ihnen, wie allem protestantischen, den Häresiestempel, ohne den Stempel selbst zu benutzen.
Danach ist es ein leichtes, die Besucher der FSSPX-Messen ausfindig zu machen und zu exkomunizieren.
Dann herrscht wirklich Ruhe im Karton.
Ach ja, die Evangelikalen in Brasilien sehen sich einem großen Leidensdruck gegenüber, da sie gezwungen sind, immer mehr Aufgaben der dortigen katholischen Kirche zu übernehmen. Und dies betrifft nicht nur die Armenspeisung.
Papst Benedikt XVI. hat den ersten Sargnagel schon in die FSSPX hinein getrieben mit einer solchen Erklärung, den Rest schaffen Folley & Williamson ohne seine Hilfe.
Die FSSPX als katholische Richtung ist tot. Es lebe die FSSPX als evangelikale Organisation.
LeFebvre würde sich im Grab rotieren.
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