11:17:55 | Dienstag, 19. Juni 2007
Gegenwärtig bildet sich in Deutschland unter den Augen der Gesetzeshüter eine kriminelle Vereinigung: „Die sollen das, verdammt noch mal, auch tun können.“

Ein deutscher Arzt gesteht Beihilfe zum Selbstmord. Was tut der Staatsanwalt?
(kreuz.net, Berlin) Der Berliner Arzt Uwe-Christian Arnold hat gestanden, Beihilfe zum Selbstmord geleistet
zu haben. Der Mediziner äußerte sich vor der Montagsausgabe der extremistischen Berliner ‘Tageszeitung’.
Arnold ist zweiter Vorsitzender der deutschen Niederlassung des Schweizer Selbstmord-Unternehmens ‘
Dignitas’.
„Mein erster Sterbefall war eine Frau um die Fünfzig. Sie hatte Krebs“ – berichtete Arnold vor der ‘Tageszeitung’.
Die Patientin fragte ihn, was sie machen solle, „wenn es nicht mehr gehe“. Arnold erklärte ihr, wie
sie sich mit einer Morphiumpumpe umbringen könne.
Es ist das ausdrückliche Ziel des Selbstmordhelfers,
daß die Beihilfe zum Selbstmord in Deutschland als legal erklärt wird: „Im Klartext: Ich will, daß
es Sterbehelfer gibt, genauso wie es Geburtshelfer gibt. Ärzte, die sich damit beschäftigen wollen,
die sollen das, verdammt noch mal, auch tun können.“
Man könne auch in Deutschland „was machen“: „Das
sagt nur niemand öffentlich. Aber ich habe die Nase voll von dieser Heuchelei.“
Schon heute komme ein
niedergelassener Arzt immer mal in die Situation, daß er „ein bißchen nachhelfen“ müsse.
Staatsanwaltschaft
oder FlächenbrandArnolds Provokation wurde gezielt lanciert, um öffentliche Empörungsreaktionen auszulösen.
Diese wurden in der heutigen Dienstagsausgabe der Berliner ‘Tageszeitung’ veröffentlicht.
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete
Josef Winkler forderte die Staatsanwaltschaft auf, gegen die Selbstmordorganisation ‘Dignitas’ zu ermitteln.
Als Straftatbestand nannte der Grüne die „Bildung einer kriminellen Vereinigung“.
Der Präsident der
deutschen Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, bezeichnete das Vorgehen Arnolds als „ethisch problematisch“.
Er warnte, daß eine Legalisierung der Beihilfe zum Selbstmord einen Flächenbrand auslösen würde:
„Kranke könnten sich unter Druck gesetzt fühlen, weil sie ihren Angehörigen eine Last seien.“
Die
Beihilfe zum Selbstmord sei gefährlich und unnötig – so Hoppe: „Die Palliativmedizin bietet eine Palette
von Möglichkeiten, um jedem Menschen das Sterben erträglich zu machen.“
Die sozialistische Bundestagsabgeordnete
und ehemalige Justizministerin Herta Däubler-Gmelin verurteilte den „Allmachtsanspruch“ Arnolds, der
bestimmen wolle, wann ein anderer sterben dürfe:
„Das Propagieren ärztlicher Unterstützung bei einer
Tötung müsse bei alten und kranken Menschen den Eindruck vertiefen, sie seien nicht erwünscht.“
Der
stellvertretende Vorsitzende der christdemokratischen Bundestagsfraktion Wolfgang Zöller warnte vor einem
Werteverfall: „Beim ärztlich assistierten Suizid würde plötzlich unterschieden, welches Leben noch
lebenswert ist.“
Der Schritt zur aktiven Sterbehilfe sei dann nicht mehr weit: „So eine Entwicklung wäre
tödlich.“
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#15
franco.felice 11:41:53 | Mittwoch, 20. Juni 2007
#14
Czibo Nieznany 21:56:10 | Dienstag, 19. Juni 2007
#13
Sirilo 17:54:38 | Dienstag, 19. Juni 2007
#12
sniperhdk 15:20:28 | Dienstag, 19. Juni 2007
#11
Pater Lingen 15:06:18 | Dienstag, 19. Juni 2007
#10
Czibo Nieznany 14:34:02 | Dienstag, 19. Juni 2007
#8
juergen 12:42:40 | Dienstag, 19. Juni 2007
#7
santo domingo 2 12:37:22 | Dienstag, 19. Juni 2007
#6
juergen 12:31:50 | Dienstag, 19. Juni 2007
#5
santo domingo 2 12:25:54 | Dienstag, 19. Juni 2007
#4
Gallowglas 12:23:13 | Dienstag, 19. Juni 2007
#3
zwobbel 12:05:25 | Dienstag, 19. Juni 2007
#2
Czibo Nieznany 11:54:47 | Dienstag, 19. Juni 2007
#1
Nachtlaterne 11:45:47 | Dienstag, 19. Juni 2007