Benedikt XVI.
Ausgerechnet in Marktl am Inn
Im Geburtsort von Papst Benedikt XVI. ist wegen des Religionsunterrichts ein bitterer Streit ausgebrochen.
Die Ortschaft Marktl am Inn
Die Ortschaft Marktl am Inn
© GNU-Lizenz für freie Dokumentation
(kreuz.net, Marktl am Inn) In Marktl am Inn fliegen die Fetzen. Das berichtete Roland Holzapfel am 16. Juni in der Tageszeitung ‘Passauer Neue Presse’.

Im Mittelpunkt steht Florian Schneider (11). Er will an der Volksschule am katholischen Religionsunterricht teilnehmen – darf aber nicht.

In Marktl gehen 184 Kinder zur Schule

Die Familie Schneider ist erst vor wenigen Tagen in die Katholische Kirche aufgenommen worden. Früher war sie evangelisch.

Georgraphische Lage von Martkl am Inn
Georgraphische Lage von Martkl am Inn
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Bis zum Jahr 2006 besuchte Florian die Schule in Unterdietfurt – 30 Kilometer nordwestlich von Marktl.

Dort gab es keine evangelischen Religionsstunden. Darum ging Florian in den katholischen Unterricht.

Niemand hatte Einwände, weder die Kirche noch die Schulleitung.

Vergangenen Sommer zog die Familie Schneider nach Marktl. Mit Beginn des Schuljahres begann Florian dort die vierte Klasse. Auch in Markl ging er erst einmal in den katholischen Unterricht.

Doch plötzlich war das nicht mehr möglich. Die Schule erklärte, daß Florian dazu die Genehmigung der evangelischen Kirche brauche, aber nicht bekomme.

Am 15. März trat die Familie geschlossen aus der evangelischen Kirche aus und beantragte einen Konfessionswechsel.

Die Schneiders legten der Schule die Austrittsurkunde vor. Für sie war damit klar, daß Florian als künftiger Katholik nun wieder in den Religionsunterricht gehen darf.

Doch das war ein Irrtum.

Das Geburtshaus Benedikt XVI.
Das Geburtshaus Benedikt XVI.
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Denn jetzt legte Schulleiterin Eva Maria Forche ihr Veto ein. Florian sei nun konfessionslos und müsse ab sofort den Ethikunterricht besuchen – als einer von 14 Schülern quer durch die Jahrgangsstufen.

Vergebens setzte sich der Marktler Pfarrer für den Kleinen ein. Die Schulleiterin interessierte das nicht.

Vor der ‘Passauer Neue Presse’ erklärte sie, sich strikt an die Vorgaben der Schulordnung gehalten zu haben.

Die Entscheidung, Florian dem Ethikunterricht zuzuweisen, sei in Abstimmung mit allen beteiligten Kollegen getroffen worden – schrieb die Schulleiterin an die Familie Schneider.

Auch der Altöttinger Schulamtsdirektor stellt sich hinter die Schulleiterin: „Frau Forche ist eine äußerst korrekte Schulleiterin.“

Im Schriftverkehr mit der Familie sei sie stets „sachlich“ geblieben – was von den Eltern Florians nicht gesagt werden könne.

Als mögliche Ursache für den Streit ortet die ‘Passauer Neue Presse’ die möglicherweise zu lange Bearbeitungszeit des Antrags der Familie Schneider auf einen Konfessionswechsel.

Pfarrer Kaiser von Marktl räumte ein, daß wegen des 80. Geburtstages von Papst Benedikt XVI. im April einiges liegengeblieben sei.

Gedenktafel am Geburtshaus Benedikt XVI.
Gedenktafel am Geburtshaus Benedikt XVI.© GNU-Lizenz für freie Dokumentation
Der Generalvikar der Diözese Passau, Hw. Klaus Metzl (42), bestätigte erst diese Woche, daß die Familie Schneider in die Kirche aufgenommen wird.

Die glückliche Folge daraus ist, daß Florian ab sofort den katholischen Religionsunterricht besuchen darf. Das hat die Schulleiterin der Familie auch schon schriftlich mitgeteilt.

Doch damit ist das Problem nicht aus der Welt.

Denn die Familie hat beim Bayrischen Kultusministerium Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Schulleiterin gestellt und fordert ihre Absetzung.
      
21 Lesermeinungen
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#21   res secundae   23:15:49 | Freitag, 22. Juni 2007
Beschwerde beim Ordinariat
Dieser Priester sollte beim Ordinariat in Passau sich rechtfertigen müssen für seinen Schlaf.
Anstatt er sich freut, dass eine ganze Familie im Rahmen der Ökumene bereits die Einheit lebt, wird dies als reine Bürokratie abgetan. Warum ist die Kirche heute im Schlaf? Wo ist ein eindeutiges Zeugnis ?
Hat der Priester die Familie jemals im Katholischen Glauben unterwiesen oder macht er es so wie bei den Protestanten, dass man froh ist um jeden Cent?
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#20   res secundae   23:15:37 | Freitag, 22. Juni 2007
Beschwerde beim Ordinariat
Dieser Priester sollte beim Ordinariat in Passau sich rechtfertigen müssen für seinen Schlaf.
Anstatt er sich freut, dass eine ganze Familie im Rahmen der Ökumene bereits die Einheit lebt, wird dies als reine Bürokratie abgetan. Warum ist die Kirche heute im Schlaf? Wo ist ein eindeutiges Zeugnis ?
Hat der Priester die Familie jemals im Katholischen Glauben unterwiesen oder macht er es so wie bei den Protestanten, dass man froh ist um jeden Cent?
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#19   Burgorus   11:50:48 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Die Schulleiterin verdient Lob, Marktl verdient Tadel.
Wenn sich die Schulleiterin korrekt verhalten hat – und so wird das im Artikel dargestellt –, ist jede Beschwerde unbegründet.
Jede revolutionäre Bewegung beginnt mit dem Brechen von Vorschriften. Man denke nur an die 68er Revolution. Seitdem haben wir Kindermord ohne Ende. Insofern verdient das Verhalten der Schulleiterin Lob.
Man macht sich unglaubwürdig, wenn man moniert, dass ein katholischer Priester einem Protestanten – entgegen den Vorschriften – die heilige Kommunion spendet, zugleich aber fordert, dass eine Schulleiterin – ebenfalls entgegen den Vorschriften – einen Protestanten oder Konfessionslosen – in den katholischen Religionsunterricht zulassen soll.
Das Problem liegt darin, dass die Teilnahme am Religions- oder Ethik-Unterricht an die Konfession gebunden ist. Das ist zwar vom Prinzip her verständlich, aber in der heutigen Situation, wo die Kirchen großen Teils zu Handlangern der Freimaurer geworden sind, nicht mehr tragbar. So würde wohl manch Katholik lieber seine Kinder in den Ethik-Unterricht schicken als zuzusehen, wie den Kindern beigebracht wird, dass Beten Gaudi-Machen heißt: Man stehe im Kreis, reiche einander die Hände, wippe und spreche: Jedes Tierlein hat sein Fressen, …, Lieber Gott wir danken Dir. Widewidewipp, guten Appetit.
Marktl war wohl der 80. Geburtstag des Papstes wichtiger als die Aufnahme eines neuen Kirchengliedes. Eine Schande! Früher feierte man den Namenstag mit der Begründung: „Einen Geburtstag hat jedes Vieh!“
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#18   Czibo Nieznany   08:45:51 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Rudolfus
Mit Ihrer dürftig gestrickten Sicht der Dinge locken Sie mich nicht aus der Reserve. Das habe ich schon mehrmals versucht zu verdeutlichen. Sind Sie sicher, ob G’tt weiß, wo Marktl am Inn auf dem Staubkorn Erde liegt?
Was sollen den dort lebenden Menschen für Gnaden erwachsen, nur weil der Papst da geboren ist. Das ist doch blanker Schwachsinn, mit dem Sie die Kanzel kreuz.net missbrauchen.
Weshalb sollen die in Marktl am Inn Lebenden gnädiger beäugt werden als andere Menschen? Das ist die reine Pestilenz weihrauchgeschwängerter Gedankengänge…
Das können sie für Ihren Hausrosengarten verwenden, aber doch bitte nicht in der Öffentlichkeit. Das hat mit Glaube und Glauben überhaupt nichts zu tun. Davon ist kein Jota heilsnotwendig.
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#17   zwobbel   08:34:51 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@Panetta
Da hat mal wieder der Amtsschimmel gewiehert. Warum gilt nicht einfach das Elternrecht?
Na sagen Sie mal, wo leben Sie denn???
Wir leben nun mal in der wunderbaren Bundesdeutschen Demokratischen Republik!
Da sind Eltern die Fußabtreter:
Eltern müssen zahlen, ihre Kinder da abliefern wo der große Bruder Staat es befiehlt.
Ansonsten haben sie die Klappe zu halten, Hirn auszuschalten, arbeiten zu gehen um Steuern zu zahlen.
Und wenn die diversen Margot Honeckers – einerlei ob auf einem Ministerinnensessel oder in einer anderen Amtstube – etwas falsch gemacht haben, dann werden die Eltern beschuldigt. Die haben Geld, die haben Schuld. Wenn Kinder auf die schiefe Bahn geraten, werden die Eltern in Regress genommen, wird ihnen das Erziehungsrecht entzogen. Die Eltern werden kriminalisiert. Staat der allmächtige große Bruder weiß alles besser und ist sacrosanct. Familie ist Gesellschaftsmüll von dem uns die lieben Marxisten befreien werden.
Schon steht der nächste zu klein geratene Mann aus dem Saarland bereit uns von Berlin aus seine Art Freiheit durch blutroten Sozialismus zu bringen. In der Bundesdeutschen Demokratischen Republik gilt das Recht des Stärkeren, und das sind nicht die Eltern, das ist der große Bruder Staat!
Elternrecht? Das wäre ja normal!!!
Sind Sie etwa noch normal? Ich fürchte Sie denken sogar noch selbst und mit Vernunft! Elternrecht würde ja den Kindern nutzen. Ihnen geht das Kindeswohl anscheinend vor dem Staatswohl.
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#16   Rudolfus   07:52:32 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@Czibo Nieznany / Papstgeburtsort
Das hat ja wohl der heilige Vater nicht veranlasst, dass die Familie die Konfession wechselt.
Erstens behauptet das niemand, zweitens können Sie das gar nicht wissen, ob sich eine Familie im Papstgeburtsort nicht auch durch das Vorbild und das Gebet des Heiligen Vaters bekehrt hat oder nicht.
Es ist jedenfalls sicher eine Gnade, aus dem Ort zu kommen, aus dem der regierende Papst kommt, denn man wird dort an allen Ecken und Enden an den Römischen Pontifex erinnert.
Deo gratias!
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#15   VirFortis   23:17:03 | Mittwoch, 20. Juni 2007
möchtegern
glaubenslose menschen können nicht zurückstecken und kleinbeigeben da sich deren selbstwert auf die profanität gründet. wer glaubt lächelt nur über solche kleinlichen animositäten
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#14   möchtegern-kathole   23:14:02 | Mittwoch, 20. Juni 2007
warum streiten die Menschen?
Warum kann die Schulleiterin nicht ein Auge zudrücken und den Kleinen in die gewünschte Klasse setzen, und warum können die Eltern nicht ein Auge zudrücken und alles jetzt bewendet lassen?
Immer dieser ewige Streit.
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#13   Rodolfo Panetta   22:24:54 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Amtsschimmel
Da hat mal wieder der Amtsschimmel gewiehert. Warum gilt nicht einfach das Elternrecht?
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#12   Karl Murx   21:42:32 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Welcher katholische Religionsunterricht?
Wo gibt’s den?
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#11   Beobachterin   19:16:15 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Die haben Probleme!
Der kleine evangelische Florian besuchte in Unterdietfurt den katholischen Religionsunterricht, ohne Probleme, offenbar.
Und jetzt in Marktl durfte er das nicht. Anscheinend gab es aber keinen evangelischen Religionsunterricht, denn die Schulleiterin wollte ihn in den Ethikunterricht stecken.
Da hätte sie ihn doch nicht nur genauso gut, sondern noch viel besser im katholischen Religionsunterricht lassen können. Kein Hahn hätte danach gekräht – der kleine Florian wollte das ja sogar, und seine Eltern auch, davon kann man ausgehen.
Der Ethikunterricht ist sowieso eine zweifelhafte Sache, nicht Fisch und nicht Fleisch.
Warum also so ein Theater veranstalten, Frau Schulleiterin? Und jetzt ist die Vorstellung zu Ende, Florian ist katholisch und darf in den katholischen Religionsunterricht. Viel Lärm um nichts. Die haben Probleme dort, an der Schule in Marktl.
Man sollte die Schulleiterin an die Rütli-Schule in Berlin versetzen.
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#10   juergen   18:09:16 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Schulwechsen !?
Laut Artikel geht das Kind zur Volksschule und ist 11 Jahre alt.
Da ist anzunehmen, daß es in die 4. Klasse geht und ab nächstem Schuljahr eine weiterführende Schule besuchen wird.
Es wird also diese Schule verlassen.
Und da proben die Eltern kurz bevor das Kind sowieso die Schule verläßt den Aufstand?
Ob und wie belastend sowas für ein Kind ist, scheint da wohl auch nebensächlich zu sein. – Hauptsache man bekommt „Recht“.
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#9   Czibo Nieznany   18:04:14 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Rudolfus: Diözesanleitung pennt
:-[ Das hat ja wohl der heilige Vater nicht veranlasst, dass die Familie die Konfession wechselt. Ihr Weltbild ist ja ziemlich schlicht gestrickt. Der Heilige Vater soll den Kirchenbehörden lieber mal ordentlich auf die Füße treten, wenn die glauben, sich dem süßen Nichtstun hingegeben zu dürfen, weil Kirchensteuern ja eh’ gezahlt werden. Da liegt doch der Hase im Pfeffer.
Wenn die kirchensteuersubventionierten Kirchenbeamten immer noch Papstbesuch feiern, weil „wir Papst sind“, dann wäre doch ein massiver Weckruf erforderlich. Das ist elende Schlamperei, was da vonstatten ging: Die Diözesanleitung pennt, wenn eine Familie geschlossen in die Kirche eintreten will! Das ist wohl ganz alltäglich,… wa? o^/ O:)
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#8   juergen   17:49:14 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Ferien
Bayern hat ab 30.7. Sommerferien, d.h. das Kind wechselt rund 5 Wochen vorher noch den Unterricht. Es weiss überhaupt nicht, was dort gelaufen ist und läuft etc. Ob das sinnvoll ist, wage ich doch zu bezeifeln. Bis es sich in die Klasse eingefunden hat, und aktiv am Unterricht teilnehmen kann, sind schon Sommerferien und das Schuljahr vorbei…
Zur Notengebung habe ich ja schon was geschrieben.
Ob man sich aufregen MUSS und ob man an die Presse gehen MUSS ist noch eine ganz andere Frage.
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#7   Benedikt   17:39:09 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Aufnahme
Wenn die Aufnahme erst diese Woche geschehen ist, dann war die Schulleiterin formal im Recht. Das Versäumnis ist wohl eher in den kirchlichen Ämtern zu suchen. Dorthin sollte die Beschwerde gehen. Katholiken sollten übrigens nicht wegen allem möglichen gleich Klage anstrengen.
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#6   Samurai   17:25:42 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Konfessionswechsel
Also, wenn jemand die Konfession wechselt, weil es dafür ernsthafte Gründe gibt, ist die Sache in Ordnung.
Wenn ein Familie (!) von der evangelisch-landeskirchlichen zur römisch-katholischen Konfession wechselt, damit das Kind am katholischen Religionsunterricht teilnehmen kann – mit Verlaub: dann verstehe ich das nicht.
Und dann frage ich mich, wie ernst der Familie – auch den Eltern – ihr Glaube war und ist.
Euer/Ihr Samurai
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#5   Gotthard   17:21:57 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Radau
Die Sache scheint doch erledigt zu sein – warum geht man anschließend an die Presse?
Meiner Ansicht nach hat sich die Schulleitung absolut korrekt verhalten …
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#4   juergen   16:32:28 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Konfessionswechsel
Man muß die Sache sicher von verschiedenen Seiten betrachten.
Wenn ein Schüler bei den Behörden als katholisch gemeldet ist, gehört er in den kath. Religionsunterricht; wenn er dort als evangelisch gemeldet ist, in den evangelischen Unterricht und wenn er als „konfessionslos“ gemeldet ist, in den Ethikunterricht.
Soweit scheint die Sache ja klar.
Beim einem „Konfessionswechsel“ innerhalb des Schuljahres ist die Sache nicht mehr so einfach.
Prinzipiell gilt natürlich der o.a. Grundsatz weiterhin.
Doch was ist zu tun, wenn der Schüler z.B. 2 Wochen vor Schuljahresende seine Konfesion wechselt.
Welche Note soll auf dem Zeugnis stehen?
Soll unter „kath. Religionslehre“ die Note stehen, die er beim Besuch des evangelischen Unterrichts hat?
Oder soll diese bei „ev. Religionslehre“ eingetragen werden, obwohl er inzwischen katholisch ist?
Oder soll eine Note bei „ev. Religionslehre“ eingetragen werden und zusätzlich für die 2 Wochen eine weitere Note bei „kath. Religionslehre“?
Oder soll er gar keine Note im Zeugnis bekommen?
Soweit ich informiert bin, gibt es – zumindest in NRW – dort eine Vorgabe, daß ein Wechsel normalerweise nicht innerhalb des Schuljahres möglich ist. –- Eben aus diesen rein verwaltungstechnischen und notengeberischen Gründen.
Wie das in Bayern geregelt ist kann ich allerdings nicht sagen.
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#3   Rudolfus   16:26:45 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Dank sei Gott
für jede Bekehrung zur hl. katholischen Religion!
Gott segne unseren Heiligen Vater!
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#2   stimme der vernunft †   16:11:41 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Na prima
wieder ein paar Krawallmacher mehr in der Kirche (man überlege sich mal den Anlass für die Konversion! Papst, Eucharistie, Lehramt? Fehlanzeige. Damit Bubi den Unterricht besuchen kann, der ihm am besten gefällt.)
Die gehen sicher bald zu den Piusbrüdern, da sind sie wenigstens unter ihresgleichen.
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#1   Typ   16:11:02 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Auweh
Wenn die Vorschriften so sind, dann hat die Schulleiterin sie umzusetzen. Man kann durchaus an die (offenbar zuvor geübte) Kulanz appellieren, einen Rechtsanspruch darauf hat man aber nicht.
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