Deutsche Bistumszeitungen: „Die Alte Messe öfter erlauben“
Sogar die liberale Diözese Mainz kann sich dem Trend nicht entziehen: Die Gläubigen in Deutschland werden auf das Motu Proprio zur Alten Messe vorbereitet.
Die Bistumsblätter der Diözesen Mainz, Fulda und Limburg
(kreuz.net) Elf deutsche Bistümer veröffentlichten am 10. Juni als Titelgeschichte ihrer diözesanen
Wochenzeitungen einen durchwegs sachlichen Bericht zur Alten Messe.
Der Text stammt aus der Feder von
Johannes Schidelko – des Vatikanisten der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’, die der deutschen Bischofskonferenz
gehört.
Der Artikel trägt den Titel „Die Alte Messe öfter erlauben“.
Er ist im identischen Mantelteil
von elf deutschen Bistumsblättern abgedruckt: Aachen, Dresden-Meißen, Erfurt, Fulda, Görlitz, Hamburg,
Hildesheim, Magdeburg, Mainz, Limburg und Osnabrück.
Neben dem Artikel veröffentlichten die Diözesanzeitungen
das Bild eines Paters der Priesterbruderschaft St. Pius X, der die Heilige Messe liest.
Die Bildlegende
erklärt: „Bald häufiger zu sehen? Mit dem Rücken zur Gemeinde feiert ein Priester die Messe nach tridentinischem
Ritus. Foto: FSSPX.“
Der Inhalt des Artikels
Der Text berichtet über die jüngsten Entwicklungen des
Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe.
Der Bericht sagt, daß es nicht um eine pauschale Wiedereinführung
des überlieferten Ritus gehe.
Unter Berufung auf Kurienkreise erklärt Schidelko Grundzüge der Liturgiegeschichte:
„Liturgische Entwicklungen seien in der Katholischen Kirche des Westens stets kontinuierlich erfolgt.
Neuerungen hätten sich immer im Laufe der Zeit durchgesetzt. Ein generelles Verbot wie unter Paul VI.
(1963-1978) sei neu gewesen.“
Schidelko geht auch auf die Attacken jüdischer Kreise ein.
Der Papst
werde die Alte Messe aus grundsätzlichem Respekt vor dem über Jahrhunderte üblichen Ritus „freilich
in der von Johannes XXIII. reformierten Form von 1962“ breiter zulassen.
Schon damals seien „judenkritische
Äußerungen“ in den Karfreitagsfürbitten getilgt worden.
Die Öffnung des Konzils gegenüber dem Judentum
habe sich auch in der Aufnahme zahlreicher alttestamentlicher Texte in die Liturgie geäußert.
Offen
sei – behauptet Schidelko – ob die Texte für Lesungen und Evangelien der Leseordnung beibehalten würden.
Eines von fünf erklärenden Bildern zur Alten Messe in den Bistumszeitungen
Besonders gut informiert
Im Innenteil der Bistumszeitungen sind noch drei weitere ausführliche Berichte
zur Alten Messe.
Roland Juchem präsentiert zuerst die Alte Messe Schritt für Schritt: „Stufengebet,
Schriftlesungen, Opfervorbereitung, Elevation, Kommunion und Schlußsegen“.
Jeden Punkt erklärt er mit
einem kurzen Text und einem älteren Bild aus einer Katecheseschrift der Piusbruderschaft.
In zwei weiteren
Artikeln berichtet Juchem über geschichtliche Hintergründe und führt Argumente für und gegen die Wiederzulassung
der Alten Messe an.
Für den kirchengeschichtlichen Teil beruft er sich auf den Bonner Liturgiewissenschaftler
Albert Gerhards. Dieser behauptet, daß die liturgischen Veränderungen nach dem Konzil von Trient (1545-1563)
„teils ähnlich gravierend“ gewesen seien wie 1970.
Als Argument für die Wiederzulassung des überlieferten
Ritus läßt Juchem „eine Erklärung“ der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Wort kommen. Sie kritisiert
die mangelnde Würde und Andacht der Neuen Messe.
Die Alte Messe drücke das vergegenwärtigte Kreuzesopfer
Christi deutlicher aus, richte die Menschen stärker auf Gott aus und zeuge besser von der Verehrung der
realen Gegenwart Christi.
Die Bistumszeitungen zeigen Paul VI. bei der ersten Konzelebration 1965
Als Gegner der Alten Messe zitiert Juchem nochmals den Liturgiker Gerhards
und den emeritierten Münsteraner Liturgieprofessor Klemens Richter.
Gerhards beklagt einen angeblich
falschen Begriff vom Opfer Christi in der liturgischen Vereinheitlichung nach dem Tridentinum. Dieser
sei „weder biblisch noch aus der Tradition der römischen Liturgie gemäß der Norm der Kirchenväter
haltbar“.
Das „überzogene“ Verständnis eines Opfers, das die Kirche selber darbringe, stamme aus einer
früheren Reform zu karolingischer Zeit.
Richter befürchtet durch die zwei Riten sogar eine Kirchenspaltung.
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Leblhuber Sie verstehen mich immer noch nicht. Ich verteidige die Religionsfreiheit (und DH: vor allem
gegen die Integralisten hier!) und gestehe jedem zu, kein Christ zu sein, denn religiöse Wahrheiten können
nur höchstpersönlich erkannt/angenommen werden und sie gewinnen durch äußeren Zwang nichts an Plausibilität/Glaubwürdigkeit
hinzu (eher im Gegenteil!). Ihr Bekenntnis zu Jesus als Messias und Sohn Gottes, das Sie gestern um 23:55
Uhr abgegeben haben, bewegt mich dazu, mein Urteil zu revidieren, Sie seien kein Christ. (Ich muß allerdings
hinzufügen, daß Ihr Bekenntnis substantiell anders klingt, als vieles, was früher von Ihnen gesagt
wurde.) Wie gesagt, ich gestehe jedem zu, kein Christ zu sein, ich gestehe einem Nicht-Christen nur nicht
zu, sich gleichwohl „Christ“ zu nennen. Leblh.: „Es war der Anbruch des Gottesreiches, das er unmittelbar
bevorstehen sah. Darin hat er sich geirrt und man hat das später umgedeutet.“ Der Anbruch des Reiches
Gottes ist nach Jesu eigenem Verständnis mit seinem scheinbaren äußeren „Scheitern“ verknüpft: „Wenn
das Samenkorn nicht stirbt, bringt es keine Frucht, …“, Im Gleichnis von den Weinbergpächtern wird
der Sohn des Eigentümers erschlagen. Jesus zitiert – sein eigenes Gleichnis deutend – eine Psalmstelle,
die eine besondere Bedeutung im jüdisch-österlichen Hallel hat: „Der Stein, den die Bauleute verwarfen,
er ist zum Eckstein geworden…“ (Mt. 22,42) Und außerdem: „Weggenommen wird euch das Reich Gottes u.
einem Volk gegeben werden, das…“
Pius X , ein unsäglicher Heiliger! Pius X war eine Puppe am Faden von einigen heute diskreditierten Einflüsterern.
Dazu gehörte Unterstaatssekretär Umberto Benigni, ein späterer Agent Mussolinis. Er gründete das Sodalitium
Pianum, den Pius-Geheimbund. Er sollte für alle Abweichler den inzwischen unmöglich gemachten Scheiterhaufen
ersetzen. Der Syllabus Lamentabili sane exitu diente einzig und allein der Verurteilung eines der größten
modernen Theologen, Alfred Loisy. Ein paar Monate später folgte die Antimodernisten-Enzyklika Pascendi
Dominici gregis gegen alle nicht konformen theologischen Denker, insbesondere gegen den Jesuiten George
Tyrell. Jeder Protest wurde durch ein motu proprio unterbunden, das alle mit Exkommunikation bedrohte,
die es wagen sollten, zu protestieren. Diesen Umtrieben bereitete dann erst Benedikt XV ein Ende. Er war
genau wie Johannes XXIII in die Mühlen der päpstlichen Verfolgung geraten. Benedikt XV hob dann auch
das Verbot der Bibelforschung auf. Die Krönung seines Pontifikates war dann der Antimodernisteneid, der
bis in die 1960er Jahre von allen Priestern geschworen werden musste und viele zu Meineidigen machte.
Letztendlich aber siegt die Wahrheit.
Papst Pius X, „Lamentabili sane exitu“ (D 2013-2018) Verurteilung folgender Sätze: „Canon 13 Die Gleichnisse
des Evangeliums haben die Evangelisten selbst und die Christen der zweiten und dritten Generation kunstvoll
ausgeführt und so Anlass für die geringe Frucht der Predigt Christi bei den Juden gegeben. Canon14 Bei
der Mehrzahl der Erzählungen haben die Evangelisten nicht so sehr, was wahr ist, wiedergegeben, als vielmehr
das, was sie als nützlicher für die Leser – auch wenn es falsch war – erachteten. Canon 15 Die Evangelien
wurden bis zur endgültigen Bestimmung des Kanons durch beständige Hinzufügungen und Verbesserungen
angereichert; in ihnen verblieb daher nur eine schwache und unsichere Spur der Lehre Christi. Canon 16
Die Erzählungen des Johannes sind nicht eigentlich Geschichte, sondern eine mystische Betrachtung des
Evangeliums; die in seinem Evangelium enthaltenen Reden sind theologische Betrachtungen über das Geheimnis
des Heils, die der geschichtlichen Wahrheit entbehren. Canon 17 Das vierte Evangelium übersteigerte die
Wunder nicht nur, damit sie noch außergewöhnlicher erschienen, sondern auch, damit sie geeigneter würden,
das Werk und die Herrlichkeit des Fleischgewordenen Wortes zu veranschaulichen Canon 18 Johannes beansprucht
für sich zwar die Rolle eines Zeugen für Christus; in Wahrheit jedoch ist er nur ein hervorragender
Zeuge für das christliche Leben bzw. das Leben Christi in der Kirche.“
@Pünktchen, das Inquisitor hätte werden sollen! Sie sind kein Christ mehr! Bei Ihnen klingt es wie eine
Anklage. Fett,Rufzeichen. Lesen Sie die Erklärung über die Religionsfreiheit „Dignitatis humanae“. Sie
glauben nicht an die Messianität Jesu, nicht an seine Auferstehung, nicht an seine Gottessohnschaft,
nicht an seine Sendung für alle Völker. Auch das klingt wie eine Anklage. Nebenbei: Sie können aus
meinen Postings eventuell Schlüsse ziehen, zu einer Feststellung dessen, was ICHglaube, reicht das aber
allemal nicht. Ich weiß von seiner Messianität und seiner Gottessohnschaft und ich glaube daran. Ich
glaube daran, dass er ein von Gott erleuchteter, geliebter Sohn ist, der uns im Namen und im Auftrag Gottes
den Weg zu ihm weist. Ich glaube auch an seine Auferstehung. Wäre er nach diesem schändlichen Tod eines
Verbrechers sonst in der judenchristlichen Gemeinde lebendig geblieben? Ich glaube auch daran, dass seine
Botschaft zum Heil aller Völker gereichen würde, wenn wir sie verstünden und versuchten, danach zu
leben. Aber ich weiß auch, dass die Grundlage des Zweiten Testamentes die mündliche Überlieferung war
und die Redaktion lange nach seinem Tod erfolgte. Hier hat die zeitbedingte Erfahrung der Gemeinde sicher
ein Wort mitgesprochen. Wenn man die Evangelien liest, dann wird offenkundig, dass Jesus die Heiden nicht
interessierten. Es war der Anbruch des Gottesreiches, das er unmittelbar bevorstehen sah. Darin hat er
sich geirrt und man hat das später umgedeutet. Lesen Sie die Bibel wie einen Tatsachenbericht?
Leblhuber Sie sind kein Christ mehr! Sie glauben nicht an die Messianität Jesu, nicht an seine Auferstehung,
nicht an seine Gottessohnschaft, nicht an seine Sendung für alle Völker. Das Neue Testament bietet in
zahlreichen Gleichnisreden Jesu das Zeugnis dafür, daß das Reich Gottes in ihm für alle Völker angebrochen
ist, daß die Verwirklichung seiner Sendung aber zu seinen irdischen Lebzeiten in besonderer Weise mit
der erwarteten Reaktion seines Volkes auf seine „Reich Gottes“-Verkündigung verbunden ist. Die messianische
Idee ist schon im Alten Testament das universalistische Erbe des alten Judentums, das das Christentum
angetreten und verwirklicht hat.
„Für mich gilt:“ der Vorhang des Tempels zerriss. Jerusalem wurde, entsprechend den Vorhersagen des Herrn,
zerstört. Die Juden wurden zerstreut. Der Staat Israel ist ein Unrechtsstaat, eine Gründung turkstämmiger
Khasaren, keiner Semiten. Und ganz besonders gilt: Flegelhuber möge recht bald zum Judentum pervertieren
und uns mit seinen Psycho-Problemen in unserer Kirche endlich alleinlassen.
@Pünktchen: Für mich gilt: 1. Gottes Bund mit dem Judentum bleibt für immer bestehen. Israel wurde
nicht enterbt. Weder Christen noch Juden können mit Berufung auf Gott behaupten, über die vollständige
und ausschließliche Erkenntnis zu verfügen. 2. Jesus lebte und starb als gläubiger Jude. Er war an
der Rettung seines Volkes interessiert im Glauben, das Reich Gottes stünde unmittelbar bevor. Er gründete
keine Kirche und interessierte sich nicht für Heiden. 3. Eine Verzerrung des Judentums ist des Christentums
unwürdig. 4. Das Judentum ist ein lebendiger Glaube und mehr als das. Es hat sich im Lauf der Zeit zu
dem entwickelt, was es heute ist. Das gilt auch für das Christentum. 5. Es gibt kein Altes Testament.
Es gibt ein Erstes oder Gemeinsames Testament. 6. Kein Zugang zu Jesus und zu Gott ohne die Offenbarung
Israels. Das Christentum braucht das Judentum zu seiner Bestimmtheit, nicht umgekehrt. 7. Eines hat Gott
gesagt, zweierlei habe ich gehört.(Ps 62,12) Daraus folgt: Das Judentum ist neben dem Christentum ein
Weg zum Heil. Wir haben das anzuerkennen. Freundliche Grüße
#120 Horst Metzker 19:26:26 | Sonntag, 24. Juni 2007
Lieber Leblhuber, liebes Pünktchen, vertragt Euch wieder im Sinn von Gal:5,19-21. Ein Nachtrag zu meinem
mittäglichen Schreiben: Paulus war beschnittener Jude mit römischer Staatsbürgerschaft. Er wusste um
das damalige Seelenheil der Römer und auch der Griechen, die für jeden und alles, bestimmte Götter
und Hilfsgötter hatten. Unsere europäischen Gottheiten hießen ja auch Wotan, Donar, Freja und andere.
Dies spricht nicht gegen Gott oder Jesus, doch von Interpretation habe ich weder bei Gott noch Jesus gelesen.
Kurzum: Einen Glauben muss man gesellschaftsfähig machen. Dies tat der Zeltmacher, und vielleicht ist
dies das Problem der durch die jahrhundertelange Interpretation des wahren Christentums, wobei wir die
Päpste und sogenannter Kirchenväter nicht verschweigen wollen. Haben wir es überhaupt noch mit Gott
und seinem Sohn zu tun, oder diskutieren wir nur noch katholisch, bzw. marianisch? In der Liebe Gottes
grüßt Sie, Hors Metzker.
„Jemand“ schrieb: „Es sind Menschen wie Sie, die mich den seit dem 2. Vatikanum eingeschlagenen Weg mitgehen
lassen. In meinem Umfeld gibt es Gott sei Dank nur solche Menschen.“ Warum wundert mich das nicht? Ansonsten:
Bravo, Pünktchen!
Leblhuber Wie Sie aus all unseren Erörterungen nur zu gut wissen, achte ich das Judentum als die Wurzel
des Christentums. „Das Heil kommt von den Juden www.kreuz.net/bookentry.1097.html“: dieser Satz wird von
mir unterschrieben, aber eben in dem universalen Sinne, den er mit dem Kommen des Messias Jesus als dem
Heil für alle Völker annehmen mußte. Das Judentum Jesu ist natürlich nicht mit dem Judentum heutiger
Zeit identisch zu denken! Mit Respekt anderen religionen zu begegnen, kann nicht heißen, alle möglichen
religiösen Auffassungen als gleich-gültig zu bezeichnen. Ich halte es für redlicher, die Divergenzen
auszusprechen, die bestehen zwischen dem verschwisterten talmudischen Judentum und dem Christentum. Das
Sehen und Erkennen dieser konkurrierenden Ansprüche hat nichts mit Intoleranz zu tun. Im Gegenteil: die
Toleranz muß sich gerade da bewähren, wo wir mit fremden Auffassungen nicht übereinstimmen.
@.chen: Stellen Sie sich vor, Leblhuber-Mimöschen, den von Ihnen zitierten Satz hatte ich mir in meinem
Exemplar des Papstbuches auch unterstrichen. Interessant ist aber, wie Sie den Satz nun verkürzen und
die gesamte Aussageabsicht des Hl. Vaters verdrehen! Ich kürze den Satz, aber verdrehe ihn nicht. Außerdem
mache ich die Kürzung ersichtlich. Schon wieder eine Ihrer verfehlten Polemiken! Mit dem Zitat möchte
ich darauf hinweisen, dass Ratzinger vom Judentum und über das Judentum mit großem Respekt schreibt.
Der Rest ist eine Sache des Glaubens. Diese Achtung vermisse ich hier in diesem Forum weitgehend. (Das
ist euphemistisch ausgedrückt.) Auch und gerade von Ihnen!
Stellen Sie sich vor, Leblhuber-Mimöschen, den von Ihnen zitierten Satz hatte ich mir in meinem Exemplar
des Papstbuches auch unterstrichen. Interessant ist aber, wie Sie den Satz nun verkürzen und die gesamte
Aussageabsicht des Hl. Vaters verdrehen! Im Kontext zitiert lautet der Satz nämlich: Insgesamt wird es
der Christenheit guttun, ehrfürchtig auf diesen Gehorsam Israels hinzuschauen und so die großen Imperative
des Dekalogs besser wahrzunehmen, die die Christenheit in den Raum der universalen Gottesfamilie übertragen
muß und die Jesus als „neuer Mose“ geschenkt hat. In ihm sehen wir die Mose-Verheißung erfüllt: „Einen
Propheten wie mich wird der Herr, dein Gott, aus deiner Mitte heraus erstehen lassen…“ (Dtn 18,15).
(Benedikt XVI: JvN S. 155)
@.chen: Jesus im Kontext von Gesetz und Propheten verstehen heißt, ihn als Erfüllung und Überschreitung
(nicht „Übertretung“!) von Gesetz und Propheten wahrzunehmen! Dies und nichts anderes ist der Inhalt
des Buches von Papst Benedikt XVI., das ich Ihnen sehr ans Herz legen möchte, Leblh.! Sie brauchen mir
gar nichts ans Herz zu legen. Ihre heuchlerische Ignoranz ist widerwärtig. Wie könnte ich aus Jesus
von Nazareth zitieren, wenn ich es nicht schon gelesen hätte. Mir geht es um diesen einen Satz, den ich
Ihnen zur Reflexion empfehle: „…Insgesamt wird es der Christenheit gut tun, ehrfürchtig auf diesen
Gehorsam Israels hinzuschauen…“ Joseph Ratzinger, Jesus von Nazareth, Seite 155 Da scheint mir auch
bei Ihnen großer Nachholbedarf zu bestehen. Mit überheblichen Belehrungen können Sie Ihr eigenes Ich
streicheln. Zu mehr taugen sie nicht. Sie sollten umgehend einen Kurs für Gesprächsführung besuchen,
um Ihr diesbezügliches Manko zu beheben. Das lege ich Ihnen ans Herz!
Jesus im Kontext von Gesetz und Propheten verstehen heißt, ihn als Erfüllung und Überschreitung (nicht
„Übertretung“!) von Gesetz und Propheten wahrzunehmen! Dies und nichts anderes ist der Inhalt des Buches
von Papst Benedikt XVI., das ich Ihnen sehr ans Herz legen möchte, Leblh.!
@Pünktchen: Das rechte Ineinander von Altem und Neuem Testament war und ist für die Kirche konstitutiv:
gerade die Reden des Auferstandenen legen Wert darauf, dass Jesus nur im Kontext von „Gesetz und Propheten“
zu verstehen ist und dass seine Gemeinschaft nur in diesem rechtverstandenen Kontext leben kann. …Insgesamt
wird es der Christenheit gut tun, ehrfürchtig auf diesen gehorsam Israels hinzuschauen und so die großen
Imperative des Dekalogs besser wahrzunehmen… Joseph Ratzinger,Jesus von Nazareth, Seite 154,155
„Was an Jesus Anstoß erregte, war gerade das, was wir schon im Gespräch von Rabbi Neusner mit dem Jesus
der Bergpredigt gesehen haben: daß er sich mit dem lebendigen Gott selbst auf eine Stufe zu stellen schien.
Das war es, was der streng monotheistische Glaube der Juden nicht anzunehmen vermochte; das war es, worauf
auch Jesus selbst nur langsam und allmählich hinführen konnte. Das war es auch, was – bei aller ungebrochenen
Einheit mit dem Glauben an die Einzigkeit Gottes – seine ganze Botschaft durchdringt und ihr Neues, Besonderes,
Einzigartiges ausmacht… „ (Benedikt XVI.: Jesus von Nazareth, S. 350) Jesus von Nazareth : Und ich sage
euch: hier ist Größeres als der Tempel (Mt 12, 6)… hier ist mehr als Jonas (12, 42)…hier ist mehr
als Salomon…(12,42) „Das Ich Jesu tritt mit einem Rang hervor, den sich kein Gesetzeslehrer erlauben
darf. Die Menge spürt das – Matth. sagt uns ausdrücklich, daß das Volk „erschrak“ ob seiner Weise zu
lehren. Er lehrt, nicht wie die Rabbinen es tun, sondern als einer, der „Vollmacht“ hat (7, 29; vgl. Mk
1,22; Lk 4,32) … Das „Erschrecken“ (die Einheitsübersetzung mildert das leider in „Betroffenheit“ ab)
ist genau das Erschrecken darüber, daß ein Mensch mit der Hoheit Gottes selbst zu sprechen wagt. Entweder
vergreift er sich damit an der Majestät Gottes, was furchtbar wäre – oder aber, was kaum faßbar scheint,
er steht wirklich auf der Höhe Gottes.“ (Benedikt XVI. aaO: S. 134)
@ Horst Metzker Es wird auch berichtet das Jesus bis zum Beginn seines öffentlichem Auftrittes nachdem
er als 12 jähriger im Tempel ausgerückt war, seinen Eltern gehorsam war. Der Wille Gottes für die Heidenmission
wurde erst später deutlich, aber sie wollen doch nicht die Heidenmission in Frage stellen.
@Horst Metzker! Doch wie will man zusammenfügen was hunderte von Bücher schon nicht vermochten. Sehr
geehrter Herr Metzker! Ich möchte Ihnen für Ihre Haltung danken. Es ist wohltuend, hier einen gläubigen
Christen zu finden, der so offenherzig und frei von dogmatischer Beengtheit ausdrückt, was viele denken
und von der Kirche erwarten. Es sind Menschen wie Sie, die mich den seit dem 2. Vatikanum eingeschlagenen
Weg mitgehen lassen. In meinem Umfeld gibt es Gott sei Dank nur solche Menschen. Wären die hier vertretenen
Meinungen repräsentativ, würde ich aus der Kirche austreten. Vielleicht ist es Angst, die manche hier
antreibt. Die Angst vor der Veränderung, die Angst vor der Wahrheit, die Angst vor Machtverlust, die
Angst vor Menschen, die an ihrem Glaubensgebäude zu rütteln scheinen, die Angst vor der Freiheit des
Denkens. Freundliche Grüße Leblhuber
#109 Horst Metzker 13:08:03 | Sonntag, 24. Juni 2007
Lieber Rudolfus, was würden Sie zu folgendem Szenario sagen? (Die Vorgeschichte lasse ich bewusst weg.)
Jesus war mit 12 Jahren im Tempel und kommunikierte mit den dortigen Klerikern. Dann hören wir 18 Jahre
lang nichts von ihm. Wo war er? Bei seinem „Stiefvater“ den Zimmermann, oder auf Wanderschaft im nahen
Osten? Er suchte sich Fischer vom See, die seine Apostel sein sollten. Zu dieser Zeit kamen so „Kleinstunternehmer“
kaum aus ihren Sippenverband heraus, und sie sprachen aramäisch. Du bist Petrus der Fels, und auf diesen
will ich meine …bauen!Kannte denn Jesus das Wort Kirche? Sagte er nicht eher Tempel oder Synagoge? Geht
hinaus zu den Völkern, und sagt ihnen was ihr gesehen habt.Meinte er alle Heiden, nach Version des späteren
Paulus, oder sollten Petrus und die anderen Jünger, zu den Juden die rund um das Mittelmeer existierten
gehen? Warum hatte Paulus Zoff bei der Gemeinde in Jerusalem? Weil er als „Dahergelaufener“ plötzlich
in Dinge sich einmischte, gleichwohl er mit Jesus gar nichts zu tun hatte. Trotzdem macht sich der Herr
Zeltmacher, zum psychologischen Lehrvater des Christentums. Nicht Jesus sondern Paulus ist der Gründer
des Christentums. Jesus wollte nur Gott verständlicher machen, für das jüdische Volk. Doch wie will
man zusammenfügen was hunderte von Bücher schon nicht vermochten. Gelobt sei Jesus Christus, …Amen!
@GerdEric / Christi Kirchengründung & das Mosaische Gesetz auch gründete er keine neue Kirche, er wollte
die Kirche zum Ursprung zurückbilden, allerdings gleichzeitig entjudaisieren. Christus hat schon eine
neue Kirche gegründet, allerdings auf dem Boden des alten Gottesvolkes. Christus hat lediglich das Mosaische
Gesetz für erfüllt erklärt, weshalb es im Neuen Gottesvolk keine Anwendung mehr findet.
@GerdEric die wesentlichen Glaubens-Erkenntnisse im Katholizismus (z.B. die Christologie) stammen aus
den ersten Jahrhunderten. Dessen kann sich jeder anhand der Konzilien vergewissern. Das selbe gilt für
die Marienverehrung, Heiligenverehrung, Primat des Papstes usw. Das meine ich mit „Grundfesten“. Dass
die Kath. Kirche ziwschendurch gelegentlich wie eine leere Bohnenhülle dahinschlief, da stimme ich zu.
Nicht nur in der Zeit Luthers, auch heute. Dass es sie nicht gab, bestreite ich, das lässt sich auch
nicht weiter (sinnvoll) begründen.
#106 GerdEric 23:41:08 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@möchtegern-kathole was es zur Zeit luthers an Kirche gab, war eine Hülle, ein äusserer Schein, aber
nicht Kirche, wie Sie meinen, dass es sie bald 2000 Jahre gäbe, dem ist jedoch nicht so. Was die HardCoreKatholiken
wollen, wäre dann eine Kirche von etwa 100.000 Katholiken ihres Wunsches in der BRD. auch gründete er
keine neue Kirche, er wollte die Kirche zum Ursprung zurückbilden, allerdings gleichzeitig entjudaisieren.
@Czibo Nieznany der kath. Glaube ist in seinen Grundfesten seit bald 2000 Jahren der selbe. Das von Ihnen
angeführte ‘neue theologische Denken’ ist eine Abkehr vom kath. Glauben, keine Reform. Damit wandeln
Sie auf den Pfaden Luthers, der eine neue Kirche gründete, weil ihm die von unserem Herrn Jesus Christus
gegründete, katholische Kirche nicht passte.
Immer wieder derselbe desinformierende Schwachsinn Von einer Darstellung aus der Feder eines der Deutschen
Bischofskonferenz dienstbaren Autors war nicht mehr zu erwarten als der geradezu gebetsmühlenartig wiederholte
desinformierende Schwachsinn : Rücken zum Volke, Verfälschung der inhaltlichen Entscheidung des Konzils
von Trient, Spaltungsthese der Altherrengarde der deutschen Lehrstuhlliturgiker, Alter Ritus nur mit bischöflicher
Erlaubnis. Was war denn auch anders zu erwarten von Bistumszeitungen, deren bischöfliche Herausgeber
seit Monaten gegen den vermuteten Inhalt einer angekündigten päpstlichen Entscheidung dauerprotestieren
und den Papst unter Druck setzen ?
#103 Horst Metzker 18:51:59 | Donnerstag, 21. Juni 2007
BOOOOOOOH-ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH! Ein Depp wie ich glaubte noch vor einiger Zeit, es geht hier um Gottvater,
Sohn und Hl. Geist? Nein darum geht es nicht, sondern um Sektiererei und katholische Auswüchse. Ich möchte
die Kirche im Dorf lassen, und Gott mittendrin.
Czibo, was reden Sie da nur die marianischen Wahrheiten, die Sie ansprechen, gehörten von Anfang an zum
Glaubensgut der katholischen Kirche. Diese Wahrheiten wurden durch die Dogmen nur bestätigt, sie wurden
aber nicht neu „erfunden“ oder so. Ein Dogma bestätigt eine Glaubenswahrheit nur, „erfindet“ es aber
nicht. Der katholische Glaube ist unwandelbar. Die Glaubenssätze, die auf den verschiedenen Konzilien
durch die Geschichte formuliert worden sind, sind gültig für alle Zeit, weil sie katholische Glaubenswahrheiten
in Sätze fassen. Allerdings könnte man heute oft den Eindruck gewinnen, dass viele dieser Glaubenssätze
von nicht wenigen nicht mehr anerkannt und angenommen werden. Das ist sehr traurig und tut dem allein
seelig machenden katholischen Glauben (Sie haben richtig gelesen) keinen Gefallen. Heute erfinden viele
ihren inidviduellen Glauben und halten sich nicht mehr an den auf den Konzilien dogmatisierten Glauben.
#101 Czibo Nieznany 16:01:18 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Werther Krak Da ich kein Pistol besitze, kann ich mir nicht ins Knie schießen. Trotzdem bin ich sicher,
dass NOM aus dem Geist neuen theologischen entstanden ist. Es gibt nun einmal das Prinzip des ecclesia
semper refomanda. Den unwandelbaren katholischen Glauben gibt es nicht, dann gäbe es immer noch einen
fehlbaren Papst. Das Kapitel ist aber schon seit 1870 vom Tisch jetzt ist er unfehlbar (sagt man). Außerdem
hätten wird nicht die wenig heilsnotwendigen marianischen Dogmen von 1858 (Unbefleckte Empfängnis) und
1950 (leibliche Aufnahme Mariens in den Hmmel). Da hat sich in den drei aufgeführten Fällen sehr wohl
etwas im theologischen Denken der Kirche geändert, wie eben auch bei der Liturgie-Reform des Vat.II.
Deshalb passt die alte Liturgie nicht ins neue Theologische Denken. „Wandel euch durch ein neues Denken“,
sagt schon der heilige Paulus im Zweiten Testament.
Nochmal lieber Czibo… merken Sie garnicht, wie Sie sich durch Ihre Argumente selbst ins Knie schießen?
Da sagen Sie z.B. der alte Ritus ließe sich mit „heutiger Theologie“ nicht in Übereinstimmung bringen.
Ich frage Sie: Haben wir denn heute eine andere Theologie als vor 50 oder 60 oder 300 Jahren? Eigentlich
doch wohl nicht, da die katholische Theologie, sprich, der katholische Glaube, unveränderlich ist. Eine
„andere Theologie“ kann somit nur eine „neue Theologie“ sein, also ein neuer Glaube, der dann allerdings
nicht mehr der katholische wäre. Lex orandi – lex credendi – so lautet das Gesetz. Das Beten, der Ritus,
ist Ausdruck des Glaubens. Aber vielleicht wollte man durch die Schaffung eines neuen Ritus auch einen
neuen Glauben, vielleicht einen ökumenischen Glauben und eine ökumenische Kirche schaffen. Immerhin
hat Msg. Bugnini ja gesagt, aus dem Ritus müsse alles entfernt werden, was die „getrennten Brüder“ stören
könnte. Also weg mit dem offensichtlichen Opfercharaker der Messe. Das haben wir ja heute vielerorts.
Und noch eines ist anzumerken, lieber Czibo: Der Großteil der Kirchemitglieder hat sich längst aus der
aktiven Gottesdienstgemeinde verabschiedet. Ich habe dieser Tage an einem Requiem teilgenommen, bei dem
ein Großteil der Trauergemeinde nicht mehr in der Lage war, die Lieder mitzusingen und die Antworten
zu geben. Beim Evangelium blieb man einfach sitzen. Eines mussman leider sagen: Der NOM hat entgegen der
vollmundigen Versprechungen nicht zu einer Glaubenserneuerung geführt. :…
Spaltung Die Leier von der Spaltung durch Zulassung des Alten Ritus ist doch lächerlich und alarmistisch.
Die Ritus kann heute schon an vielen Orten besucht werden, bislang hat sich die Kirche nicht gespalten.
Überhaupt gibt es in der Kirche noch mehr Riten, ohne dass dies zu einer Spaltung geführt hätte. Vielleicht
macht Richer sich mal über wirkliche Spaltungsgefahren Gedanken. Die Kirchenzeitung de Bistums Mainz
etwa veröffentlicht auf Seite 2 ihre Leserbriefe. Just in dieser Ausgabe vom 10. Juni mokierte sich dort
eine Schreiber, dass ökumenischen Gottesdienste nur von Mo-Sa erwünscht seien, Sonntags aber offenbar
nicht, da man da in die Messe zu gehen habe. Für diesen Schreiber ist die Eucharistie offenbar nicht
mehr der Mittelpunkt der Kirche, sie kann seiner Meinung nach nicht nur durch einfach Gebetstreffen ersetzt
werden, vielmehr ist solchen Veranstaltungen sogar der Vorzug zu geben. Mit dieser Meinung steht der Schreiber
ja keinesfalls allein. Wo kündigt sich da nun mehr eine Spaltung an? Zudem preisen die Zeitungen auf
Seite 3 Vorteile des Neuen Ritus, die leider aufgrund der zugestandenen Auswahlmöglichkeiten eine Seltenheit
im liturgischen Vollzug geworden sind. Anschließend wird auch noch geschrieben, die liturgischen Unangemessenheiten
(die Existenz solcher Dinge wird immerhin eingestanden) könnten auch anders behoben werden. Es fragt
sich nur halt wie. Und es fragt sich, warum das gegen den Alten Ritus spricht. Eine Koexistenz ist leicht
möglich.
Krak des Chevaliers Vorab: Ich habe es nicht nötig Fakten zu verdrehen und werde daher auch nicht auf
die Tradi-Linie einschwenken. Nach fast 40 Jahren den alten Ritus mit Hängen und Würgen wieder künstlich
zu installieren, halte ich für ein Unding. Der Ritus lässt sich mit der heutigen Theologie nicht in
Einklang bringen. Dazwischen liegen Welten. Liturgie kann gefallen, soll gefallen. Das ist der liturgische
Eros. Aber gefällige Liturgie kann nicht oberstes Kriterium sein, weil Liturgie sonst der blanke Ästhetizismus
wäre, wenn die Gemeinde nicht einbezogen ist. Die drei-, viermal Dominus vobis cum, machen das Kraut
nicht fett…!
Lieber Czibo… ich wiederhole es nochmal: Papst Benedikt XVI. will den Alten Ritus niemandem vorschreiben,
wie Sie hier steif und fest behaupten. Er will nur jedem Priester die Möglichkeit geben, diesen Ritus
frei zu zelebrieren. Das ist nur recht und billig gerade angesichts der vielen Eigenmächtigkeiten, denen
man heute beim NOM begegnet. Im Übrigen hat der Alte Ritus auch seinen Platz im brasilianischen Urwald
oder auf den Philippinen, denn dort wurde er ja auch lange Zeit zelebriert, da diese Länder schon lange
vor der verbindlichen Einführung des NOM katholisch waren. Wir sollten doch bitteschön nicht immer so
tun, als würden diese Völker mit liturgischen Förmchen spielen. Ich darf daran erinnern, dass EB Ranjith
aus Sri Lanka stammt und sich nicht eben schmeichelhaft zu den folgen des NOM (Verlust der Sakralität)
geäußert hat. Gerade der NOM mit seinem ständigen Zwang zum Aggiornamento dürfte zu einer Schwächung
des weltweiten katholischen Verbundenheit beigetragen haben. Der Ordo vetus dagegen ist supra-national,
auch wenn er im europäischen Kulturkreis gewachsen ist. Auch das folgende sollten Sie zur Kenntnis nehmen:
Der Hl. Vater hat wiederholt und öffentlich den alten Ritus zelebriert und sich für diesen Ritus erklärt.
Jetzt versuchen Sie aber bitte nicht wieder, die Fakten zu verdrehen.
#96 Regina 1961 14:16:12 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@ Czibo Es geht hier doch nicht um das Vorschreiben der alten Messe, sondern um das Zulassen, eine weitere
Möglichkeit Gottesdienst zu feiern! Regina1961
Krak des Chevaliers dass Paul VI. der ganzen Kirche den Ordo Novus vorgeschrieben und den alten Ordo quasi
verboten hat. Benedikt XVI. hat sich über diesen Vorgang äußerst befremdet geäußert. Von der Sache
habe ich mich in keinster Weise entfernt. Es bleibt zu vermuten, dass wenn Benedikt eine Bresche schlägt,
die Altrituellen einen schlimmen Tanz aufführen werden. Wenn Benedikt XVI. die alte Messe will, kann
er sie jederzeit in seiner Privatkapelle zelebrieren. Er soll sie aber nicht verbindlich der Weltkirche
vorschreiben. Das ist ein berechtigter Wunsch. Was sollte auch eine Trident-Messe im brasilianischen Urwald,
im Dschungel von Borneo, auf einer philippinischen Insel oder flächendeckend in seiner Heimat? Da gibtes
genügend Winkel, wo der alte Ritus überwintern kann. Schließlich er, der Papst, ja mit NOM gewachsen,
groß und schließlich Papst geworden. Von daher ist nicht zu vermuten, dass er die Rückwärtsrolle auch
nur ansatzweise proben wird, nur um den Sektierern, Altrituellen und anderen Winkelmessenteilnehmern zu
Gefallen zu sein.
@Baron Bolligru BB: Na. Denn fangen Sie mal an. Die Geschichte, die das Alte Testament erzählt, ist voll
davon. Ebenso wie die Nachrichten aus der Gegenwart. Das AT erzählt es wie es war, zudem die Geschichtsbücher
nicht den gleichen Stellenwert im Judentum haben, wie die Fünf Bücher, und vergessen Sie nicht, wenn
Sie Jesus folgen wollen, müssen Sie auch die Geschichte des Judentums, mindestens bis Jesus, annehmen,
auch mit den von Ihnen kritisierten Teilen. Wenn Sie das nicht wollen, werden Sie ihm nicht folgen können.
Wenn Sie die politische Lage in Israel als die Fehler des Judentums benennen wollen, dann müssen Sie
es auch hinnehmen, dass man das Handeln der „Christen“ in Nazideutschland der Kirche anlastet… Es geht
bei dem Gedenken nicht darum, anderen ihr schändliches Tun oder Nichttun vorzuhalten, es geht darum,
daraus zu lernen, und Sie scheinen nicht lernen zu wollen.
Czibo – immer bei den Fakten bleiben, bitteschön! Czibo! Mir ist nicht bekannt, dass der Hl. Vater den
Ordo Vetus der ganzen Kirche vorschreiben will, wie Sie behaupten. Er will es lediglich jedem Priester
ermöglichen, diesen zu zelebrieren. Bleiben Sie also bitte bei den Fakten. Fakt ist übrigens in diesem
Zusammehang auch, dass Paul VI. der ganzen Kirche den Ordo Novus vorgeschrieben und den alten Ordo quasi
verboten hat. Benedikt XVI. hat sich über diesen Vorgang äußerst befremdet geäußert.
@Baron Bolligru Baron Bolligru: Ich mache Ihnen einen Vorschlag zur Güte, Gerderich:Sie misten Ihren
Stall aus, und ich miste meinen Stall aus. Mal sehen, wer eher fertig ist. Sie haben ein Problem, ich
bin Deutscher! ob es Ihnen passt oder nicht
#91 landorganist 11:18:30 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Oh mein Gott, da haben sich hier ja wieder die richtigen Konsorten zur „Verteidigung“ der alten Messe
gefunden! Ich für meinen Teil habe ja nichts gegen diesen Ritus, die Art und Weise, wie deren Befürworter
aber mit den sog. „Modernisten“ zu denen ich ja auch wohl gehöre, umgehen, ist nicht akzeptabel! Da werden
Menschen, die sicher ebenso katholisch sind, wie die diversen Athanasiusse, Stöhrs, Galens und wie die
Oberhetzer alle heißen mögen, diffamiert, beleidigt, ja ihnen wird auch noch das Christsein abgesprochen.
Manche Äußerungen wären darüber hinaus sicher auch ein Fall für den Verfassungsschutz. Ein bedauerliches
Bild, das ein ebenso schlechtes Licht auf die alte Messe wirft. Kein Wunder, dass es viele Gegner gibt,
bei den Verteidigern. Da wird einem nicht nur schlecht sondern auch Angst und Bange, wenn man an die Zukunft
der Kirche denkt. Wenn das die Christen der Zukunft sind, ist das Ende der Kirche vorprogrammiert.
#89 Regina 1961 10:55:47 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Zwei Riten? Ich bezweifle, daß es bei 2 Riten bleibt. Sind jetzt innerhalb der katholischen Kirche nicht
schon mehrere Riten Usus? Ganz zu schweigen von den verschiedenen lokalen kleinen Abweichungen. Ich glaube
auch, daß es eine Utopie ist, jeden Sonntag in jeder katholischen Kirche auf der ganzen Welt den gleichen
Ritus mit den gleichen Worten und Gesten zu zelebrieren. Da tut Abwechslung Not. Vielleicht gäbe es einen
Kompromiss: Alte Messe etwas lockerer, Neue Messe etwas traditioneller. Wie das dann im Einzelnen aussähe,
übersteigt meine eigene Vorstellungskraft und auch den Raum in diesem Forum. Regina1961
@Baron Bolligru Schrieben Sie nicht von Deutsch/Deutschland? Sollen wir dann auch alle Fehler, die in
irgende einem katholsichen Land geschehen dem Katholizismus hier in Deutschland zurechen? BB, Ihre Taktik
ist die der Neonaizis!
#87 28.IX-28.X 10:07:35 | Donnerstag, 21. Juni 2007
„Vorsteher“ eines Ritus wie Hw. Müller????- der den Opfercharakter der Messe nicht leugnet???? irgend
wie zimmlich dialektisch!!! Für einen einfachen Menschen wie mich schwer verständlich @Amanda: nur
nebenbei, eine NOM in Norwegen würden Sie sehr wohl verstehen. Die norwegeischen Gebetsbücher sind reine
1:1 Übersetzung des deutschen „Gotteslob“
„… erstmal muss man den Dreck der eigenen Geschichte benennen, die Fehler und Grausamkeiten, die Schandflecken
und Laster, …“ Na. Denn fangen Sie mal an. Die Geschichte, die das Alte Testament erzählt, ist voll
davon. Ebenso wie die Nachrichten aus der Gegenwart. Und wenn Sie damit fertig werden sollten, reden wir
über die Erlösung durch den Messias Jesus Christus: über den Neuen Bund.
@Baron Bolligru Sie haben es erfasst, denn erstmal muss man den Dreck der eigenen Geschichte benennen,
die Fehler und Grausamkeiten, die Schandflecken und Laster, dann kann man auch mit Stolz die Leistungen
bekennen.
Mit der gleichen Logik, Gerderich, darf ich also davon ausgehen, dass Ihre antideutschen Äusserungen
eine in Wirklichkeit sehr grosse und innige prodeutsche Haltung verstecken sollen? Das würde mich aber
freuen!
Wissen Sie, Gerderich, wäre ich Antisemit (was ich schon deshalb nicht bin, weil ich mich dann auf das
primitive Niveau Ihres antideutschen Denkens herabzwingen müsste), also: wäre ich Antisemit, dann wären
Sie nebst Paolo Pinkel und anderen Ihres und seines Schlages ein treffliches Argument dafür. Nun bin
ich aber kein Antisemit. Sondern gerade wegen Leuten wie Ihnen recht froh und dem dreifaltigen Herrgott
dankbar, komplexfrei katholisch und Deutscher zu sein.
Krak des Chevaliers und es gibt den Stellvertreter des Herrn, der den Alten Ritus will: Dee Heiligen Vater!
Dann kann Benedikt XVI. das Alt-Ritual ja in der päpstlichen Privatkapelle zelebrieren, muss es aber
doch nicht der ganzen heiligen Kirche verbindlich vorschreiben. So schafft man Wallfahrtsorte: Nicht die
Masse derer bringt die Massen in Bewegung, sondern die Seltenheit.
gerüttelt Maß an Intoleranz Man kommt leider nicht umhin, vielen Apologeten des Ordo Novus ein gerüttelt
Maß an Intoleranz den Vertretern des Vetus Ordo gegenüber zu bescheinigen. Sie nehmen für sich und
die Neue Messe alle nur erdenklichen Freiheiten und Eigenmächtigkeiten in Anspruch, die man sich nur
vorstellen kann. Da gibt es freigestaltete „Familien- und Jugendmessen“, da werden Lesungen einfach wegelassen
oder durch profane Texte ersetzt, da werden einfach neue Hochgebete so lange praktiziert, bis sie dann
notgedrungen approbiert werden, da werden Messteile wie Gloria und Credo durch Texte ersetzt, die nichts
mit den an dieser Stelle vorgesehenen Texten zu tun haben, da werden vatikanische Anweisungen z.B. bezüglich
des Kommunionhelferdienstes mißachtet und und und. Aber diese Freiheit, die sie so selbstverständlich
für sich in Anspruch nehmen, wollen sie dem Alten Ritus nicht zugestehen. Diesen versucht man mit dem
Arguement abzublocken, durch ihn werde Spaltung in die Gemeinden getragen und überhaupt wolle ja niemand
den Alten Ritus. Sie irren sich! Es gibt viele Gläubige, die den Alten Ritus wollen und es gibt den Stellvertreter
des Herrn, der den Alten Ritus will: Dee Heiligen Vater!
@Baron Bolligru BB: Niemand verwehrt es Ihnen, zur jüdischen Religion zu pervertieren, wie wir es früher
nannten. Ihre Innere Sichtweise ist auch ohne diese Worte klar. BB: Es ist seit der Zerstörung unseres
Landes und seit der versuchten Zerstörung unserer Identität, unseres Volkes … Die Zerstörung allen,
was je deutsch gewesen sein soll, haben „die“ Deutschen selbst zerstört, nicht erst seit Hitler! Ihre
Deutschtum wird durch Ihre Wortwahl sichtbar deutlich. BB: Wir sind stolz auf die letzten 2000 Jahre deutscher
Geschichte, 2000 Jahre deutsche Geschichte? einfach lachhaft… BB: deren Opfer wir wurden Weil „Ihre“
Deutschen einfach zu doof waren? und wohl noch sind! BB: wie durch eine massive Lügenpropaganda. na,
dann unterlassen Sie einfach Ihre Lügenpropaganda.
Schismaprediger Gesetz den Fall das MP wäre schon veröffentlicht. Es hat nur niemand gemerkt. Wenn es
denn alle gemerkt haben sollten, beginnt wohl das ganz große Freudengeheul derer. Nur über was freuen
sich diese Leute, können die sich überhaupt freuen die ständigen Sauertöpfe, die hinter allem Sünde
und Verschwörung wittern, einen unwürdigen Gnaden- und Beichtzirkus aufführen, die Schismaprediger…!
#75 Pünktchen 08:56:04 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Hallo, Herr Baron! Ja, Lablhubers „unwiderrufliche Ignorelist“ ist so etwas von irrelavant, daß man sie
„nicht einmal ignorieren“ muß! (Frei nach Karl Valentin!) Gegen Tschibos allmorgendliche Nebelkerzen
hier einige Worte und Klarstellungen unseres Hl. Vaters aus seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation:
„Das Zweite Vatikanische Konzil behandelt man nicht als Teil der lebendigen Tradition der Kirche, sondern
direkt als Ende der Tradition und so, als fange man ganz bei Null an. Die Wahrheit ist, daß das Konzil
selbst kein Dogma definiert hat und sich bewußt in einem niedrigeren Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken
wollte; trotzdem interpretieren es viele, als wäre es fast das Superdogma, das allen anderen die Bedeutung
nimmt. Dieser Eindruck wird besonders durch Ereignisse des täglichen Lebens verstärkt. Was früher als
das Heiligste galt – die überlieferte Form der Liturgie – scheint plötzlich als das Verbotenste und
das Einzige, was man mit Sicherheit ablehnen muß… Das führt bei vielen Menschen dazu, daß sie sich
fragen, ob die Kirche von heute wirklich noch die gleiche ist wie gestern, oder ob man sie nicht ohne
Warnung gegen eine andere ausgetauscht hat.“ Joseph Kardinal Ratzinger, Rede vor den Bischöfen von Chile
vom 13.7.1988, Der Fels 12/88, S. 343
„Hier schreibt einer:“ – oder: Lebls Kennichnich-Liste. Na, Ihre unwiderrufliche Ignore-Liste ist wohl
etwas löcherig? Ansonsten bestätigen Sie mit Ihrem posting von 22.22 exakt, was ich vorher geschrieben
habe: wessen Identität zerbombt worden ist (materiell und, vor allem, geistig), der kann eben keine eigene
Identität mehr haben, und er muss sich dann eine andere suchen. Das aber geht nicht ohne schwerste psychische
Schäden ab. Bei Ihnen ist es die Abwendung vom überlieferten katholischen Glauben Ihrer Vorfahren, denn,
Wertester, katholisch sind Sie nun beim besten Willen nicht mehr zu nennen – falls Sie es je waren. Niemand
verwehrt es Ihnen, zur jüdischen Religion zu pervertieren, wie wir es früher nannten. Nur, seien Sie
sicher: glücklicher als jetzt werden Sie dadurch nicht werden, ebensowenig wie andere, von denen Sie
schreiben. Es ist seit der Zerstörung unseres Landes und seit der versuchten Zerstörung unserer Identität,
unseres Volkes ein typisch deutscher Zug, nicht mehr deutsch sein zu wollen, um einem (völlig falschen!!)
aufoktroyierten Schuldgefühl zu entkommen. Und es ist sehr gut, dass wir, die wir das erkannt haben,
immer mehr und immer vernehmbarer werden. Wir sind stolz auf die letzten 2000 Jahre deutscher Geschichte,
auf eine Identität, die durch 12 Jahre grauenhafter Diktatur, deren Opfer wir wurden auch wenn wir sie
nicht miterlebt haben, genausowenig ungeschehen gemacht werden können wie durch eine massive Lügenpropaganda.
Sie, Lebl, werden erst dann in sich ruhen, wenn Sie sich dazu bekennen können.
Die große Inquisitionsbühne ist aufgeschlagen Zwei Artikel in zwei Kirchenzeitungen, nicht etwa das
heißersehnte Motu Proprio, und schon fühlen sich die Ewiggestrigen und Altrituellen angestachelt, die
große Inquisitionsbühne aufurichten. Sie verurteilen, schlagen bärbeissig um sich, verleumden und unterstellen
nach Herzenslust aus dem Wörterbuch der Unmenschen. Und alles nur um ihre verhinderte Weltsicht als die
glorreiche und gebenedeite zu präsentieren, alabastern kalt wie eine lebensfern erstarrte Madonnenstatue. Gedanklich haben sie nichts neues zu bieten, obwohl das eigentlich interessant wäre. Bei dem kruden
Vorgehen übersehen die geflissentlich die Entwicklung der vergangenen vierzig Jahre und sind noch immer
davon überzeugt, genau da an der ominösen Schnittstelle andocken zu können. Haben Sie jemals eine Bibel
in der Hand gehabt oder nur kämpferische Messandachten memoriert und dabei die Trident-Messe wieder entdeckt?
Seit fast zwei Generationen ist die tridentinische Messe nicht mehr allgemeingültig, sondern nur Winkellogen
und Sektierern zugänglich. Genau diese Messe wollen die Kräfte jetzt aber wieder aus dem Staubfach holen
und inthronisieren. Kult spielen, während das abgeschottete Volk vor den Weihrauchschwaden gafft…!
o^/
Geistige Vorbereitungsmaßnahmen für die Alte Messe Das konnte ohnehin nicht ewig so weitergehen, wie
dies in der Westkirche seit 1969 der Fall war, nämlich, die Alte Messe zu ächten und als Ersatz nur
den liturgischen Zerfall zu bieten! Der heutige Papst hat dies schon seit Jahren mit klaren Worten analysiert
und in seinen Büchern dargelegt gehabt – die Liturgie und die Sakramente sind schließlich das Zentrum
des Lebens in der Kirche und der Anbetung des wahren Gottes. Von einer „widerlichen Hetze“ gegen die „neue
Liturgie“ kann jedenfalls keine Rede sein, denn das Gegenteil ist der Fall: Priester, die selbst die neue
Liturgie im Geiste der alten zelebrierten, werden bis heute bekämpft oder gar vertrieben – siehe das
Beispiel der heroischen SJM-Priester, stellvertretend für Tausende weitere Beispiele. Kein Wunder, daß
DBK-Vorsitzender Bischof Lehmann alles tun wollte, um dem Heiligen Vater seine Verteidigungspläne der
alten Messe auszureden, incl. der DBK-Propaganda, die alte Messe sei „antisemitisch“ und dem „Ostersonntagswort“
Bischof Lehmanns in der ARD-Tagesschau: „Wir können und wollen keine Kirche haben, die zwei Riten hat!“
Vielleicht könnte man noch zusätzlich das Schreckensschauspiel eines Totengerichtes um einen zwielichten
Papst wiederholen, wie dies in der Kirchengeschichte schon einmal der Fall war, indem man Papst Paul VI.
wieder ausgräbt, der die Kirche 1963 in einwandfreiem Zustand übernommen hatte, um ihn für die jetzige
kirchliche Situation demonstrativ zu verurteilen, übertragen durch Vatikan-TV.
#71 Athanasius 07:42:56 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@Leblhuber Sie Lügen einfach weiter und weiter. Diese Entscheidungen betrafen nicht sosehr die Bibelübersetzung,
als wohl Bibelübersetzungen mit Kommentaren von Häretikern. Zudem ist Ihre Quelle, eine Personalseite
eines Protestanten an einer Technischen Universität, unzuverlässig. Ganz einfach kann man das sehen
an Ihrer Erwähnung der Bulle ‘Unigenitus’ von 1713. Diese Bulle hat nicht die Bibelübersetzungen an
sich verboten – Petrus Canisius hatte bereits eine gemacht und verbreitet! – sondern eine Evangelienübersetzung
mit häretischem Kommentar des Jansenisten Pasquier Quesnel. (Quelle: www.newadvent.org/cathen/15128a.htm )
Die Bibelkommentare von Luther wurden auch verboten. Aber damit wurde noch nicht „die Bibel“ oder „die
Bibelübersetzung“ verboten. Da Ihre ‘Quelle’ für die anderen Behauptungen nicht einmal Dokumente vorlegt,
weise ich sie zurück. Sie verbreiten hier weiterhin lügen. Ich habe auch nie gesagt, dass die Päpste
nicht bestimmte waldensische oder protestantische Übersetzungen verurteilten und verboten haben. Es gab
zu jener Zeit, 1622, schon massiverweise katholische Übersetzungen des Evangeliums und des Alten Testamentes.
Egal ob Sie das nun wollen oder nicht. Sie dämonisieren Ihre ‘eigene’ Kirche. Das ist eine Traurigkeit
und ein Widerspruch ohne End. Wie Ihre Lügen.
aber Christus im Handkörberl kann ich jedenfalls nicht gutheissen Gotthard… versuch es doch das nächste
Mal: hinknien, Mund auf, Augen zu und durch… Amen. Das kann Dich doch nicht so eine Überwindung kosten.
Bedenke: es ist der Leib des Herrn, den Du empfängst. Willst Du Dein Gericht empfangen, Du sündiger
Mensch!
#69 Leblhuber 00:58:01 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Zur Indizierung der Bibelübersetzung: Bibelverbot, eine gesetzliche Bestimmung der katholischen Kirche,
welche tief in das kirchliche Leben eingegriffen hat. Zwar bezieht sich das Verbot nur auf die Übersetzungen
der Bibel in Landessprachen, … Seiner Wirkung nach kommt aber ein solches Verbot dem absoluten Verbot
der Bibel gleich und dient dem Interesse der Hierarchie, die religiöse Erkenntnis des Volkes in unbedingter
Abhängigkeit von den Geistlichen und dem römischen Stuhl zu halten. Im Interesse der päpstlichen Herrschaft
verbot schon Gregor VII. (1080) den Gebrauch der slawischen Bibelübersetzung in Böhmen; um der waldensischen
Ketzerei entgegenzutreten, untersagten Innocenz III. (1198) und die Konzile von Toulouse (1229) und Béziers
(1233) das Lesen der Bibel in der Landessprache, die Synode zu Tarragona (1234) sogar den Besitz einer
Übersetzung ohne Genehmigung des Bischofs. Päpstliche Verordnungen forderten dann die bischöfliche
Genehmigung für Verbreitung jeder Übersetzung der Bibel und für jeden Laien zu ihrem Gebrauch, bis
Gregor XV. (1622) das Lesen der Bibel in der Volkssprache überhaupt verbot und Clemens XI. dies durch
die Bulle Unigenitus (1713) bestätigte. susi.e-technik.uni-ulm.de/…meyers_b2_s0884.html
@frasim Tragen wir alle dazu bei, dass der Tridentina ein toleranter Rahmen geschaffen wird, innerhalb
dessen jeder Priester frei und sorgenlos entscheiden kann, ob er sie zelebrieren will oder lieber doch
nicht! ich denke, damit hat kaum jemand Probleme. Es kann allerdings nicht sei, dass dann diese wiederliche
und üble Hetze gegen die heutige Eucharistiefeier weiter geht. Es kann nicht sein, dass dauernd unterhalb
der Gürtellinie Priester der heutigen Liturgie bezeichnet werden. Es kann nicht sein, das heutige Eucharstiefeiern
als „Satansmessen“ oder absolut unkatholisch abgetan werden.
@Gotthard: Schon mal auf die Idee gekommen, dass die meisten dieser sogenannten Priester überhaupt keine
Priester sind ? Naja, das würde voraussetzen, dass man sich mit den harten dogmatischen Fakten und der
kirchlichen Lehre befasst.
@Gotthard Es gibt in der Tat einige Zeugnisse von Diözesanpriestern, die den alten Ritus zwar sehr schätzen,
es aber nicht an die große Glocke hängen, eben aus Angst vor Repressalien (ich kenne einen Fall persönlich…)!Tragen
wir alle dazu bei, dass der Tridentina ein toleranter Rahmen geschaffen wird, innerhalb dessen jeder Priester
frei und sorgenlos entscheiden kann, ob er sie zelebrieren will oder lieber doch nicht!
@athanasius Was der Nachfrage angeht: der alte Ritus ist so tabuisiert dass viele Priester es nicht wagen
den DVD und die Zeitschriften der FSSPX zu bestellen, weil sie sonst gefeuert werden Big brother is watching
you … da wird ein Menschen-, Priester- und Kirchenbild vermittelt, dass mir die Haare zu Berge stehen.
Du hälst die Priester wohl alle für Waschlappen – mit Ausnahme natürlich die des Piusvereins…
„Irrige Meinungen“ Leblhuber, der selbst freigiebig mit Beschuldigungen von Lüge, Geschichtsklitterung,
Antijudaismus usw. um sich wirft, ist von Athanasius bei Falschdarstellungen erwischt worden, beharrt
aber auf der folgenden: Ich war wohl der irrigen Meinung, dass die Bibel in der Volkssprache auf dem Index
stand. Detto der Talmud. Bibeln in der Volkssprache standen als solche nie auf dem Index librorum prohibitorum.
Wohl (und aus seelsorglichen Erwägungen zu Recht) standen zeitweise Martin Luthers und andere nicht-katholische
deutsche Übersetzungen auf dem Index. Aber es ist ja so wohlig, in althergebrachten Gerüchten sich zu
suhlen. Daß der Talmud jemals auf dem Index gestanden haben soll, halte ich für ausgeschlossen – angesichts
der Tatsache, daß sowieso kaum ein Katholik ihn lesen konnte. Aber unser judaisierender Leblhuber, der
aus unerfindlichen Gründen hier als katholisch firmiert, möchte eben in allem „antijüdische Frömmelei“ –
so sein Vorwurf gegen Athanasius – finden, so als ob alles Jüdische einen Anspruch darauf hätte, keine
Gegner zu haben. MfG Christoph Heger
Czibo ja klar – die Dummen das sind natürlich aus ihrer Sicht die religionssoziologisch Ungebildeten
die naiven „Volksfrömmigen“ deren natürliche instinktive unreflektierte Religiosität ausgehämmert
werden muss gelle. Darüber können natürlich die modernen historisch kritischen Religionspsychologen
nur lachen gell. Narren sind sie die aus 3 Kugeln einen Turm bauen wollen und sich wundern warum es nicht
geht – und im Hintergrund lächelt Gott mitleidig über sie.
@ sacerdos helviticus Ob mittlerweile alle Priester im deutschen Sprachraum den Brief erhalten haben oder
die Aktion, die in Etappen ausgeführt wird/wurde, bereits noch im Gange ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Für die Aktion waren insgesamt drei Etappen (für Deutschland) vorgesehen. Die letzte Aussendung steht
noch bevor.
VirFortis Tun Sie doch nicht so, als ob Sie Atlas wären, der die ganze Welt auf den Schultern trägt.
Ihre Cliquen sorgen für litrugische Events für Unbedarfte, um die Personengruppe mit Weihrauchschwaden
einzulullen. „Den Teufel spürt das Völkchen nie, wenn er es am Schlafittchen packt“, aus Goethes Faust
#60 AthanasiusII 23:17:37 | Mittwoch, 20. Juni 2007
@Leblhuber Die Bibel in der VOlkssprache war auch nie indiziert und wer sich historisch auskennt, weiss
dass seit dem 13. Jahrhundert volkssprachliche Bibel in den Niederlanden usw. in Bibliotheken anwesend
waren. Z.B. in der Uni von Löwen usw. Auch war es die katholische Kirche die erste Volksausgaben drucken
liess. Allerdings war es damals noch teuer und die Katholiken hatten lieber Liturgie. Luther profitierte
von billigerem Papier und mehr Druckereien. Seine Bibelübersetzung war aber nicht die erste. Nur waren
die vorigen oft viel teurer (zwei Goldgulden in Danzig z.B.). Der Talmud war, wie bekannt, indiziert und
nur für Wissenschaftler zugänglich, da dieses Buch stark blasphemische Texte enthält, Jesus lästert
und u.a. durch das Birkat Ha-Minim zur Ausrottung der ‘Nazarener’ (der Christen) durch Gott aufruft. Soviel
zu Ihrem „friedlichen“ Talmudjudentum. Ich bin nicht antijüdisch. Im Gegenteil. Ich bin philosemitisch.
Aber dafür antitalmudisch, antikabbalistisch und antignostisch. Aber ich wehre mich gegen antikatholische
„Katholiken“ wie Sie, die der Kirche und der Liturgie Hass unterstellen wollen. Das ‘perfidis’ ist und
war korrekt und gar nicht antisemitisch, sondern liebend. Das Gebet sprach den Wunsch aus, dass die Juden
von treulos zu treuvoll wurden und werden (müssen). Orémus pro Judaeis.
Czibo: Der katholische Fundamentalismus ist eine der schlimmsten geistigen Deformierungen im 21. Jahrhundert.
Es ist die totale Rückwendung und die stiernackige Ignoranz einer Entwicklung gegenüber, wie sie in
der Gegenwart allenthalben Realität ist. Da werden kitschigste Jesusbildnisse in die Öffentlichkeit
gestemmt und süßliche, dafür alabastern-blutleere Madonnengestalten auf „wunderschön gestalteten Altären“
zur Verehrung ausgesetzt und der ganze Schmonzes der zurückliegenden 400 Jahre unreflektiert nachgebetet.
Ich bin schon zu müde, um noch zu kommentieren. Und ich hasse Smiles. Jetzt mache ich eine Ausnahme.
:(3 o^/ :(3
Korrektur Ich schrieb: Ob mittlerweile alle Priester im deutschen Sprachraum den Brief erhalten haben
oder die Aktion, die in Etappen ausgeführt wird/wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Der Satz muss wie
folgt heissen:Ob mittlerweile alle Priester im deutschen Sprachraum den Brief erhalten haben oder die
Aktion, die in Etappen ausgeführt wird/wurde, bereits noch im Gange ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
@Sacerdos Quellen zu Gibsons Sedisvakantismus: Richard Salbato (unten in der Seite, ganz unten) 66.102.9.104/search?q=cache:zI-KNe…
Is Mel Gibson a Sedevacantist? …versalindult.blogspot.com/…n-sedevacantist.html Ja. Und Mel Gibson
hat auf dem Filmplatz keinen Priester die Hl. Messe zelebrieren lassen der nicht entweder vor 1965 geweiht
wurde, oder von einem traditionellen Bischof (z.B. Lefebvre oder Palazzini). Er würde auch nie seine
Kinder im neuen Firmritus firmen lassen (obwohl dieser m.A.n. völlig gültig ist, da byzantinisch), und
Erzbischof Arce hat im alten Ritus gefirmt. Was den DVDs angeht, so dürften mittlerweile auch schon 2000
versandt worden sein. Ich kenne die Zahlen nicht. Viele Priester sind noch unwissend oder denen wurde
der Empfang des Briefes durch DIözesanzensur verwehrt. Viele wagen es nicht zu bestellen. Ich weiss aber,
dass auch ältere Priester heute mehr und mehr über Mons. Lefebvre und die überlieferte Liturgie únd
THeologie nachdenken.
Athanasius: Was wollen Sie eigentlich erreichen? Sie lügen und lügen weiter. Die Kirche hat immer die
Hl. Schrift den Gläubigen zur Lektüre empfohlen, aber nicht zur eigenen Auslegung. Indiziert war „die
Bibel“ nie. Ach, das ist mir neu. Ich war wohl der irrigen Meinung, dass die Bibel in der Volkssprache
auf dem Index stand. Detto der Talmud. Aber Sie wissen es wohl besser! Ihren restlichen Unsinn kommentiere
ich nicht. Es ist sinnlos und der Mühe nicht wert. Ich respektiere Ihre Haltung, sofern sie nicht in
das infantile antijudaistische Frömmeln abgleitet. Freundliche Grüße
Ich bin kein Traditionalist, aber wohl das was man gemeinhin als Fundamentalist versteht… Demok, die
Polithure lehne ich ab, die bekennt sich nicht zum Christentum und ist ein antichristliches Staatswesen.
Für mich ist Demok Modernismus schlechthin. Das widersprüchliche Gefasel von Athanasius diesbez. ist
ja erbärmlich. Ein christlicher Herrscher soll her und aufräumen!
DVD-Aktion / Mel Gibson Regina 1961 schrieb: Wieso haben denn nur 1500 junge Priester diese DVD bestellt?
Ich denke, die Bruderschaft hätte 6- oder 7000 dieser DVD’s schon verschickt, und wollte bis Ende des
Jahres allen 16000 Priestern Deutschlandes eine solche zuschicken Da liegt ein Missverständnis vor. Meines
Wissens (ich gehöre nicht der FSSPX an) wurde allen Priestern im deutschen Sprachraum nicht die DVD zugeschickt,
sondern ein Brief mit einer Broschüre über den Alten Ritus. Diesem Brief lag eine Karte bei, mit der
man die genannte DVD kostenlos bestellen konnte. Ob mittlerweile alle Priester im deutschen Sprachraum
den Brief erhalten haben oder die Aktion, die in Etappen ausgeführt wird/wurde, entzieht sich meiner
Kenntnis. @Athanasius Dass Mel Gibson, wie Sie behaupten, Sedisvakantist ist, scheint mir nicht zu stimmen.
Er ist wohl „Traditionalist“ und besucht wohl auch die Alte Messe. Sedisvakantist oder zumindest zum Sedisvakantismus
neigend dagegen ist dem Vernehmen nach sein Vater. Wenn Sie über andere Informationen verfügen, würden
mich diese interessieren.
@Czibo „Da werden kitschigste Jesusbildnisse in die Öffentlichkeit gestemmt und süßliche, dafür alabastern-blutleere
Madonnengestalten auf „wunderschön gestalteten Altären“ zur Verehrung ausgesetzt und der ganze Schmonzes
der zurückliegenden 400 Jahre unreflektiert nachgebetet. „ Sehe Sie Czibo genau da liegt Euer Problem.
Die Intellektualisierung des Glaubens. Glauben ist Glauben ist Glauben ist Glauben. Es geht un den Kampf
um Christus. Wir lassen uns den Glauben nicht profanisieren weil wir eben glauben – an das immaterille,
an Gott und an Jesus als eine echte Relaität. Wir glauben nicht an einen Mythos,eine Metapher, an einen
guten Menschen oder an einen Sozialrevolutionär. Wir sind bereit diese glaubensraubende Ideologie zu
bekämpfen – viele sind dazu bereit. Man muß dazu kein Fsspxler oder sedi sein. Waren sie am Weltjugendtag
?
Hinter uns stehen Millionen ? Der katholische Fundamentalismus ist eine der schlimmsten geistigen Deformierungen
im 21. Jahrhundert. Es ist die totale Rückwendung und die stiernackige Ignoranz einer Entwicklung gegenüber,
wie sie in der Gegenwart allenthalben Realität ist. Da werden kitschigste Jesusbildnisse in die Öffentlichkeit
gestemmt und süßliche, dafür alabastern-blutleere Madonnengestalten auf „wunderschön gestalteten Altären“
zur Verehrung ausgesetzt und der ganze Schmonzes der zurückliegenden 400 Jahre unreflektiert nachgebetet.
Dafür sollen sich aufrechte Katholiken einsetzen, die durch das Vat. K II den aufrechten Gang gelernt
haben, von Betreibern des Unkults beschimpfen lassen. Sollen die aufrecht gehenden Katholiken etwa wieder
zurückkuschen in Domestikenfrömmigkeit und andere Sündenbewusstheiten? Die Führer der Winkelmessen-Frömmigkeit
sind meschugge, der Öffentlichkeit weiszumachen: Hinter uns stehen Millionen!
@Leblhuber Was wollen Sie eigentlich erreichen? Sie lügen und lügen weiter. Die Kirche hat immer die
Hl. Schrift den Gläubigen zur Lektüre empfohlen, aber nicht zur eigenen Auslegung. Indiziert war „die
Bibel“ nie. Und der Antimodernismus war theologisch eine friedliche Bewegung die vom gläubigen Volk der
Katholik damals demokratisch unterstützt und legitimiert wurde. Pius X. hat u.a. De Loisy noch vorgeschlagen
seine Behauptungen zu korrigieren, auch bei Landell geschah dieser Vorschlag. Aber sie wollten nicht.
Stolz. Ein Deutscher Modernist ist damals aber zurückgekehrt in den Schoss der Kirche. Bitte kehren Sie
auch ab von Ihrem frustrierten Dasein. Sie wollen sich einschmeicheln bei dem Talmudismus um die Verbrechen
mancher Deutschen an unschuldigen Juden im II. WK zu sühnen. Das ist aber keine Sühne. Wollen Sie sühnen,
dann sollten Sie sich knien vor dem Allerheiligsten Sakrament, vor dem Heiland der Juden, dem wirklichen
Juden, dem treuen Gottmenschen aus Nazareth der Sein Volk befreite. Er hat die Macht die Makel vom Deutschen
Volke zu entfernen, so wie er auch die Russen und Chineser vom marxistischen Makel befreien und reinigen
kann. Wie er auch die Abtreibungsmörder und Kulturmarxisten Westeuropas erleuchten will. Und knien Sie
sich doch nicht vor Herr Spiegel und Frau Knoblauch nieder. Das sind unsere Mitmenschen. Die müssen wir
lieben, auch die können keine Sühne annehmen bzw. Makel entfernen. Für die Medien vielleicht, aber
nicht existent-permanent. Bekehren Sie sich
AthanasiusII: Sie ist eine unbefleckte, reine Braut. Sie lebt nicht von Geld, nicht von Steuern, nicht
von Menschenmehrheit, sondern von ihrem Gott und Herrn Jesus Christus. Dann lernen Sie erst einmal Kirchengeschichte!
Und reflektieren Sie bei dieser Gelegenheit auch den Antimodernismus. Nehmen Sie endlich zur Kenntnis,
dass das Bildungsniveau der interessierten Kirchensteuerzahler, seit die Bibel auf dem Index stand, exponentiell
zugenommen hat. Und berücksichtigen Sie das auch in Bezug auf ihre Taktik.
Leblhuber: Ein Jude kommt händeringend in die Synagoge und ruft: „O Du mein Gott, Du gerechter, es ist
eine Katastrophe passiert, mein Sohn ist katholisch geworden!“ Nach einer Weile bildet sich eine Wolke
aus der Gott spricht: „Das macht nichts, meiner auch!“
Hier schreibt einer: weil man die eigene Identität niemals ohne schweren Schaden aufgeben kann, kriecht
man dann in jüdischen Bethäusern herum. Und doch und trotz alledem: es gibt uns noch! Und wir werden
immer mehr – daher kommt Lebls Frust. Meine Identität ist nicht tradiert. Sie ist selbst bestimmt. Und
ich erkenne im Gottesdienst jüdischer Gemeinden den abstrakten, intellektuell nicht fassbaren Gott eher,
als in den Scharmützeln eifernder Katholiken. Die Besucher der jüdischen Gottesdienste, an denen ich
teilnehme, sind mindestens zur Hälfte Katholiken. In deutschen Synagogen wird es nicht viel anders sein.
Die Konvertierungen in Österreich nehmen stark zu, obwohl das schwierig ist und ein mindestens 3-jähriges
Studium voraussetzt. Der kath. Fundamentalismus hat keine Zukunft. Er sammelt sich in bedeutungslosen
Grüppchen und betreibt kontraproduktive PR. Das ist alles.
Anathasius II ‘Ausrottung’ das ist ein komplexer Begriff und wer das nicht weiß, sollte ihn nicht verwenden
oder vorher ein ethymologisches Wörterbuch konsultieren. Der Begriff „Ausrotten“ hat möglicherweise
im landwirtschaftlichen Bereich einen bestimmten Sinn. Eigentlich gehört er aber in die unterste Schublade
der Unwörter. Wer hat das Recht wen auszurotten? Das hat noch nicht einmal der liebe Gott.
#46 AthanasiusII 22:16:44 | Mittwoch, 20. Juni 2007
@Regina Die Seite ‘Virgo-Maria’ wird von Sedisvakantisten betrieben die der Piusbruderschaft (weil sie
für diese eine der wenigen gültigen „Sakramentsbruderschaften“ ist) nahestehen, aber sicherlich nicht
für die FSSPX sprechen können. Die Sedisvakantisten dort umarmen gerne Mgr. Tissier de Mallerais, weil
er ziemlich stark in Aussagen gegen die heutigen Bürokraten in den Vatikandikasterien sprach. Die Seite
ist aber nicht representativ, oder Quelle der FSSPX. Im Gegenteil. Achten Sie darauf. Zum einen behauptet
man Lefebvre hätte die im neuen Ritus (der Bischofsweihe, sieh Aufsätze und Essays von Dipl.-Ing. und
Wirt Th. Stopka dazu) geweiht wurden nicht als gültige Bischöfe anerkannt, man bringt aber zur gleichen
Zeit Berichte von patres (Cekada) die gerade deswegen aus der FSSPX traten, weil Lefebvre „Neugeweihte
aus dem Novus Ordo“ als gültig aufnahm ohne ordinatio sub conditione. Und auch hat Lefebvre Joseph Ratzinger
immer als ‘archêveque’ und ‘cardinal’ betrachten, wie aus seinen Reden hervorgeht. Nach diesen Sedisvakantistenseiten
ist das „linke Lager“ in der FSSPX Deutschland schuldig an dem „Kompromittieren“ mit „dem abtrünnigen
Ratzinger“. Damit meint man Hw. P. Franz Schmidberger, Bischof Fellay, sowie Hw. Pfluger und auch traditionstreue
Medien wie die ‘Kirchliche Umschau’. Ich nehme Virgo-Maria nicht ernst, weil diese Leute auch die absurden
Verschwörungstheorien von rore-sanctifica.org gebracht haben, nachdem Freimaurer invalidieren wollten.
Trotz Ostriten …
#45 Regina 1961 22:01:23 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Treffer! @Athanasius: Genau diese Site meinte ich. Aber Ihre Aussage ist widersprüchlich. Sie nehmen
diese Leute ernst, aber dann doch nicht. Ernst nehmen kann man doch nur jemanden, der seriös schreibt.
Ich verfolge diese Site erst seit einigen Tagen wirklich intensiver. aber was da geschrieben wird, ist
in meinen Augen streckenweise hart an der Grenze. „ Msgr Tissier déclare, que le Motu Proprio ne changera
rien et dénonce le plan maconique“ (mir fehlen französische Accente auf der Tastatur!) Nicht gerade
ermutigend. Regina1961
Leblhuber: „Ein Eingehen auf Ihre stümperhafte Polemik erübrigt sich daher.“ Ein paar Punkte waren es
ja immerhin. Ich werde nie begreifen, dass sich Leute wie Sie für Katholiken halten.
#43 AthanasiusII 21:57:15 | Mittwoch, 20. Juni 2007
@Leblhuber Sie irren gewaltig. Erstens bin ich selber Christdemokrat und mit Nachdruck kein Befürworter
einer Diktatur. Meine Aussage ‘Ausrottung’ war theologisch-argumentativ und pastoral gemeint, nicht leiblich.
Zudem ist Demokratie nie unter Modernismus verstehen worden. Die hl. Kirche umarmt jedes System der Politik
wenn es nur das moralische Gesetz respektiert. Ob Monarchie, Diktatur, Aristokratie, Stadtrepublik oder
Weltdemokratie. Mit Modernismus meine ich eine theologische Strömung die die Existenz bzw. Erkennbarkeit
einer objektiven Wahrheit leugnet und somit die Dogmen der Kirche verwirft. Viele wollen die Römisch-Katholische
Kirche durch ein anderes Gebilde ersetzen, ein Gebilde in dem alle Religionen in eine Synkrese zusammenmischen
können zu einer Welteinheitsreligion bzw. in einem relativistischen Pluralismus als gleich neben einander
stehen müssen. Auch wenn Sie für solch eine nicht-katholische ‘Kirche’ sprechen würden, und die Römisch-Katholische
Kirche von früher und heute verwerfen (sie ist unveränderlich), und wenn Sie ‘uns’ ihre Kirchensteuerzahlungen
kündigen würden, wäre dies kein Problem für mich. Die Kirche ist keine Hure die ihre Lehre, von Christus
empfangen, nach dem Belieben der Zeitgeistler, der instrumentalisierten Menschenmassen oder den Irrtümern
der Theologen anpasst und verändert. Sie ist eine unbefleckte, reine Braut. Sie lebt nicht von Geld,
nicht von Steuern, nicht von Menschenmehrheit, sondern von ihrem Gott und Herrn Jesus Christus.
Lieber Leblhuber, Ein Eingehen auf Ihre stümperhafte Polemik erübrigt sich daher. soll das etwa bedeuten,
dass Sie ihre Polemik als „nichtstümperhaft“ ansehen? Ich kann da keinen substantiellen Unterschied entdecken.
@Müller Ich wollte Sie nicht persönlich deswegen anprangern, sondern wegen Ihrer Partisanenrufe und
dass Sie es offensichtlich für richtig halten sich zu freuen über den Mangel an Liturgiefrömmigkeit
in Ihren Gemeinden. Dass Sie sonst die Hl. Kommunion den Leuten ins Pfötchen geben nach der kalvinistischen
Art (die altkirchliche ist es nicht, bei Ihnen werden wohl kaum Handthrone verwendet und die Frauen werden
wohl kaum einen dominicále-Tuch über die Hände und einen Hut oder einen Schleier auf dem Haupt haben),
merkt man leider bald auch in der Evaluierung der Sache. Ich respektiere Sie aber, und habe ich geirrt
in dem ich geglaubt habe, Sie würden sich selbst als Modernist definieren. Entschuldigung, aber diese
Verwirrung hatten Sie selbst, Herr Pfarrer, gesäht mit der Phrase „modernistischer Katholik“. @Regina1961:
Meinen Sie damit die Webseite www.virgo-maria.org, die von Herrn Thilo Stopka und Abbé Marchiset betrieben
wird und u.a. massiv die Position vertritt dass die neue Bischofsweihe nach Paul VI. (ab 18.6.1968/1.4.1969)
ungültig und nichtig ist und Benedikt XVI. ein Hochgradfreimaurer, Judaisator und liberaler Verschwörer?
(Und Paul VI. ein Freimaurer aus Freimaurerfamilie.) Ich nehme die Betreiber jener Seite ernst, aber nicht
deren Behauptungen und THeorien ohne Beweise. Diese Seite gibt vor die Linie von Mons. Lefebvre zu vertreten,
lügt aber, da Mons. Lefebvre sowohl billige Freimaurervorwürfe sowie „Ungültig!“-Geschreie immer zurückgewiesen
hat, auch NOM-Bischofswei
Daniel Stöhr: Demokratie als Maßstab der Glaubenslehre. Das ist eine ungeheuerliche Häresie. 1. Sie
können nicht lesen. 2. Falls Sie doch lesen können, mangelt es Ihnen an Redlichkeit. 3. Sie sind inkompetent.
4. Sie waren nicht angesprochen. 5. Ihre Meinung interessiert mich nicht. 6. Sie stehen unwiderruflich
auf meiner Ignoreliste. Ein Eingehen auf Ihre stümperhafte Polemik erübrigt sich daher.
@matt2 ich persönlich bin der Ansicht dass die innere Einstellung entscheidend ist wie man empfängt
und nicht wie der Priester steht oder welches Lied gesungen wird. Persönlich finde ich den trid.rius
schon sehr schön.
@Baron Bolligru: Im Gegensatz zu Ihnen gibt es hier auch traditionsbewusste Katholiken, mit denen man
korrespondieren bzw. diskutieren kann. aber Sie, vom edelsten deutschen Stamm, finden wohl kaum Ihresgleichen
hier. Sorry!
#36 Regina 1961 21:47:38 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Rückkehr Erneut meine Frage: 1500 scheinbar angeforderte DVD’s versus 6-7000 verschickten. DA STIMMT
ETWAS NICHT. Auch wenn ich in euren Augen eine Modernistin bin und darüber hinaus noch eine Frau: Rechnungen
gehen so nicht auf!!! Regina1961
@Heinrich: Ich habe keine anderen Ritsu persönloch kennen gelernt, und deshalb aber schon mehrere Male
einen Gottesdienst im Alten Ritus mitgefeiert. Dennoch stehe ich zum Neuen Ritus. Zur vorigen Frage: Ich
stehe treu zum Lehramt der Kirche, ich denke, ich habe auch kein Dogma geleugnet, sondern bekenne mich
dazu. Also, bin ich häretisch, weil ich die Messe im Neuen Ritus feiere???
„Demokratie als Maßstab der Glaubenslehre. Das ist eine ungeheuerliche Häresie.“ Ach was. Das ist lediglich
die absolut irregeleitete Arroganz der Modernisten, die sich über alles, aber auch alles hinwegsetzt,
was Vernunft und Glaube ist. Weil das nicht ohne schweren Schaden geht, weil man die eigene Identität
niemals ohne schweren Schaden aufgeben kann, kriecht man dann in jüdischen Bethäusern herum. Die Generation
Leblhubers ist eben in ihrer deutschen Identität (und die Österreicher sind nun einmal der edelste Stamm
der Deutschen, da beisst die Maus keinen Faden ab) extrem gestört. Die kämpft gegen eingebombte Komplexe,
gegen völlig unbegründete Schuldgefühle (kann man den Schuld tragen an etwas, das man nicht zu verantworten
hat?). Das war / ist der Trick des Erzfeindes Jesu Christi. Unsere christliche, katholische Identität
zerstören, bewirken, dass wir eine andere Identität krampfig suchen, uns unsere grandiose Geschichte
verächtlich finden machen, weil wir sie nur aus umgefärbten Darstellungen antichristlicher Kräfte zu
lernen bekommen. Und doch und trotz alledem: es gibt uns noch! Und wir werden immer mehr – daher kommt
Lebls Frust. Aufrecht! Und nur und einzig vor Gott, dem Herrn, kniend!
@VirFortis: ich glaube, dass der Ritus vielfältig sein kann… und trotzdem andächtig. Aber mein Geist
ist zuwenig geschult auf den Vollzug des Heiligen, dass ich hier was sagen, oder vorschlagen könnte.
Wie Du weisst, bin ich ein unritueller Mensch und daher wenig gewillt mich mit den Dingen auseinanderzusetzen.
Ich kann nur von meinem Empfinden sprechen. Ich brauchte den Alten Ritus nicht für meine geistige Entwicklung,
also fällt es mir schwer ihn da so hochzujubeln oder zu ersehnen, wie es manche Tradis tun.