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Beispiel der Rechtgläubigkeit + Tauschhandel + Keine gezielte Zerstörung + Polen wehrt sich + Auch das Latein war nicht wegzudenken
Gestern fuhr Benedikt XVI. wegen der Hitze nicht durch die Menge
Gestern fuhr Benedikt XVI. wegen der Hitze nicht durch die Menge
© Paul Resh, Lizenz: Creative Commons
Beispiel der Rechtgläubigkeit

Vatikan. Wegen der Hitze fand die Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. gestern nicht im Freien statt. Der Papst begrüßte die Pilger zuerst im Petersdom. Anschließend hielt er in der nahegelegenen Audienzhalle eine Katechese über den Kirchenvater Athanasius († 373), Bischof von Alexandrien. Benedikt XVI. erwähnte unter anderem, daß Athanasius wegen seines Eintretens für den wahren Glauben innerhalb von dreißig Jahren fünf Mal aus Alexandrien verbannt wurde und insgesamt 17 Jahre im Exil verbringen mußte.

Tauschhandel

Deutschland. Kardinal Joachim Meisner von Köln erklärte am Mittwoch vor dem ‘Deutschlandfunk’, Verständnis für den Bau einer Moschee in Köln zu haben. Gleichzeitig räumte er ein, nicht Angst, aber ein „ungutes Gefühl“ zu verspüren. Es sei Wachsamkeit geboten, daß die Terrains, die den Muslimen zur Verfügung gestellt würden nicht zu Territorien würden, auf denen sich die Scharia ausbreite. Ferner forderte der Kardinal auch eine leichtere Genehmigung für den Bau von Kirchen in der Türkei: „Wir brauchen nicht so viele christliche Kirchen in der Türkei, wie die Türken bei uns Moscheen brauchen.“

Keine gezielte Zerstörung

USA. US-Präsident George W. Bush hat am Mittwoch ein Veto gegen die Ausweitung der staatlich geförderten Forschung an Kleinstkinderzellen eingelegt. Vor zwei Wochen hatte das demokratisch dominierte Abgeordnetenhaus mit deutlicher Mehrheit für ein entsprechendes Gesetz gestimmt. In einer Mitteilung des Weißen Hauses heißt es: „Wenn dieser Entwurf zum Gesetz würde, wäre es das erste Mal in der Geschichte Amerikas, daß Steuerzahler zur gezielten Zerstörung menschlicher Embryos gezwungen würden.“ Präsident Bush ordnete gleichzeitig an, die Forschung an Stammzellen Geborener zu fördern.

Polen wehrt sich

Polen. Polen wird gegen ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs in Straßburg Berufung einlegen. Das Land wurde im März zu einer Schadenersatzzahlung von 39.000 Euro an eine Mutter verurteilt, die wegen der Geburt ihres Kindes fast erblindet ist. Der polnische Staat schützte das Kind trotz einer angeblich drohenden Behinderung der Mutter. Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski erklärte am Mittwoch, daß Polen seine Abtreibungsgesetzte ändern müßte, wenn es das Urteil akzeptiert hätte.

Auch das Latein war nicht wegzudenken

„Die volkssprachige Liturgie, heute nicht mehr wegzudenken, hat sich mit einer Schnelligkeit eingebürgert, mit der die eher vorsichtigen Konzilsväter selbst nicht gerechnet haben.“

Aus einem Artikel in der Linzer ‘Kirchenzeitung’ vom 13. Juni.
      
3 Lesermeinungen
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#3   Prof.   19:35:33 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Linzer Kirchenzeitung, Verfälschung wie so ofr
Die Feststellung der Linzer Kirchenzeitung, „mit einer Schnelligkeit eingebürgert, mit der die eher vorsichtigen Konzilsväter selbst nicht gerechnet haben“, ist an Verlogenheit kaum mehr zu überbieten. Die buginistische Liturgie ist von den Konzilsvätern in ihrer Entscheidung über die missa normativa mit großer Mehrheit verworfen und erst nach dem Konzil konzipiert worden. Die Konzilsväter feierten die sog. alte Liturgie, und das Missale Johannes XXIII war weitgehend identisch mit dieser Liturgie.
Die buginistische Neuschöpfung von Liturgie hat sich nicht „eingebürgert“, sondern wurde von Klerikern mit der Behauptung, es handle sich um eine Durchsetzung von Konzilsbeschlüssen, rücksichtslos und kahlschlagartig den unwissenden Gläubigen auferlegt, klerikale menschenverachtende Diktatur, die in den tatsächlichen Inhalten der einschlägigen Konzilsdokumente keinerlei Legitimation findet, daher die Ideologie vom „Geist des Konzils“.
Auch der Teminus „erneuerte Liturgie“ ist liturgisch wie wissenschaftlich nachweisbar unzutreffend.
Insbesondere auch junge Menschen haben diesen Etikettenschwindel durchschaut und sich der sog. alten Liturgie zugewandt, obwohl sie diese in ihrem bisherigen Leben weder gekannt und noch viel weniger eingeübt haben. Mit den NOM-Ideologen ist es wie mit den 68ern : sie sterben aus. Die von ihnen so gerne behauptete „biologische Lösung“ läßt ihre Anhänger aussterben.
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#2   PhilomenaWolkenstein   10:08:59 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Polen
Bitte, ich hätte gerne gewußt, WO die Polen gedenken, gehen das Urteil des EGMR „Berufung“ einzulegen. Beim Salzamt? Bei einem Kirchengericht?
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#1   Bruder Theophil   09:02:26 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 6, 7-15
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr beten:
Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde. Gib uns heute das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
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