„Jeder Mönch soll ein wahrer Betender sein und dabei tief in die Augen Christi blicken.
Es soll, wie der Heilige Franziskus beim Anblick der Leprakranken fähig sein, in den Brüdern und Schwestern,
die leiden, das Antlitz Christi zu sehen und allen den Frieden zu verkünden.“
Papst Benedikt XVI. am
17. Juni bei seinem Besuch in Assisi.
Patriarch verliert Titel
Türkei. Das türkische Höchstgericht
in Ankara hat dem orthodoxen Patriarchen Bartholomäus I. gestern verboten, den Titel „ökumenisch“ zu
führen. Es gebe keine rechtliche Grundlage für den Titel. Das Patriarchat unterstehe vollständig den
türkischen Gesetzen und habe keinen Sonderstatus. Hintergrund des Streits ist die Auffassung der türkischen
Regierung, daß Bartholomäus I. lediglich Ehrenoberhaupt der orthodoxen Minderheit in der Türkei sei.
Nach raditioneller Auffassung ist der Patriarch von Konstantinopel Ehrenoberhaupt der gesamten Orthodoxie.
Die 99 Namen Allahs
Großbritannien. Der BBC Symphoniechor mit Orchester spielte am 19. Juni in der
katholischen Kathedrale von Westminster die Uraufführung „Die schönen Namen“ des britischen Komponisten
John Tavener (63). Dabei wurden 99 Namen Allahs aus dem Koran auf Arabisch gesungen. Tavener hat auch
hinduistische und buddhistische Elemente in sein Werk eingebaut.
Ein Schuß Blasphemie
Italien. Heute
und morgen soll das Ballet „Messiah Game“ des deutschen Choreographen Felix Ruckert beim Internationalen
Festival für zeitgenössischen Tanz in Venedig aufgeführt werden. Das Schmierstück lästert Christi
Passion als Masochismus und das Letzte Abendmahl als verkommene Orgie. Kardinal Angelo Scola von Venedig
forderte neben mehreren Politiker, diese Darbietung zu verbieten.
Die Frauen übernehmen
Kanada. In
Kanada wird erstmals eine Frau die evanglisch-lutherische Gemeinschaft führen. Bischöfin Susan Johnson
wurde am 22. Juni in dieses Amt gewählt. Sie war von 2001 bis 2005 Vizepräsidenten der Gemeinschaft,
die 175.000 Mitglieder umfaßt. Am 1. September geht ihr Vorgänger, Raymond Schultz, in Pension.
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37 Lesermeinungen
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@Sweetdragon / Erich v. Dänikens Leistungen Erich v. Däniken hat sicherlich eine hervorragend Arbeit
mit seinen zusammengetragenen Fakten und historischen Quellen geliefert. Eine andere Sache ist die Interpretation.
Aber das ist ja auch bei den offiziellen Fakultätswissenschaften nicht anders.
#35 Sweetdragon † 18:19:26 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus Herr von Däniken und Co. halten sich an gegebenes wie Bilder, Bauwerke, Gegenstände ect.
nur interpretieren sie es anders als die offizielle Wissenschaft. Das ist völlig legitim und mit Sicherheit
liegen sie nicht überall falsch – ebenso wie die „anerkannten“ Wissenschaftler. Joe Smith hat definitiv
abgekupfert. Die Bücher aus denen er abgeschrieben hat sind ja auch noch existent. Ebenso jede Menge
Zeugenaussagen, die bestätigen, das alles nur seine Erfindung ist. Weder die offiziellen Wissenschaftler,
noch Menschen wie Herr von Däniken, haben auch nur eines der Dinge aus dem BM in Erwägung gezogen. Und
Däniken wäre ja für solche Geschichten prädestiniert. Und gerade was die Inka, Maja ect. angeht hat
Herr von Däniken sich ja auch gut ins Zeug gelegt. Was Joe Smith angeht, es gibt auch noch genügen originale
Dokumente die beweisen das er mehrfach vorbestraft war wegen Betrugs. Wenn sie mit „ z.B. in seinem Buch
Mormon vieles von ähnlichen Theorien verarbeitet haben“ argumentieren, dann sind sie schon auf die Taktik
der Mos herein gefallen. Wenn sie Interesse haben, setzen sie sich per PM mit mir in Verbindung. Ich kann
ihnen dutzender Links geben, wo sie das alles nachvollziehen können. Sowohl pro als auch Contra Mormonen.
Denn so einfach ist das alles nicht – Joe Smith war, ohne Zweifel ein sehr guter Betrüger und ein sehr
Überzeugender Redner. Denn sonst wären nicht so viele auf ihn herein gefallen.
@Sweetdragon / Erich v. Däniken Erich v. Däniken und viele andere ähnliche Buchautoren tragen jedenfalls
vieles zusammen, was man einfach nicht „weginterpretieren“ kann, nur, damit es mit unserem Geschichtsbild
zusammenpaßt – obwohl das viele Fakultätswissenschaftler machen. John Smith kann z.B. in seinem Buch
Mormon vieles von ähnlichen Theorien verarbeitet haben, die ja auch schon lange vor Erich v. Däniken
von manchen diskutiert wurden, die mit schwer erklärbaren Fundstücken aus der Vergangenheit zu tun hatten.
Im 19. Jahrhundert hat ein Brite z.B. zum ersten Mal riesige Knochen als „Riesenechsenknochen“ identifizieren
können. Davor kannte man Riesenechsen nur aus Sagen aus aller Welt.
#33 Sweetdragon † 17:32:06 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus Ich habe auch Herrn von Dänikens Bücher gelesen und er und seine Kollegen schreiben vieles,
das gut vorstellbar ist. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, das es einen Zusammenhang zwischen den
Pyramiden in Ägypten und denen in Süd- und Mittelamerika gibt und das zu dieser Zeit schon Kontakte
per Schifffahrt möglich waren. Thor Heyerdahl hat ja vorgemacht das es geht. Ich zweifle auch nicht daran
das es ein übernatürliches Wirken gibt. Schließlich lassen sich auch Warzen besprechen und es funktioniert,
keiner weiß wie aber es geht (ok das ist vielleicht nicht katholisch) + es gibt ja auch wirkliche Heilungen
in Lourdes. Das Problem beim Buch Mormon ist allerdings, das die Inhalte aus anderen Büchern geklaut
sind und was nicht geklaut ist, ist nachweisbar falsch. Dazu muß man sich aber intensiv mit der Mormonengeschichte
auseinander setzen und dafür ist hier nicht wirklich der Platz. Ich glaube nicht, daß sie so gefährlich
sind wie Scientology, weil die Mormonen eine Volksreligion der Utahamerikaner sind. Leider sind sie gefährlich.
Sie schrecken auch nicht vor Mord und Kindesmißbrauch zurück. Nicht vor hundert Jahren sondern auch
noch heute. Ich hatte jahrelang das Vergnügen mit den Herrschaften und habe mich daher sehr intensiv
damit auseinander gesetzt. Mir ihre Lehren angehört und ihre Denk- und Lebensweise beobachtet. Aber auch
die Kritiken habe ich genau verfolgt. Mein Fazit: Aussen hui – innen mehr als nur pfui.
@Sweetdragon / Uthas Volksreligion der Mormonen Ich glaube nicht, daß sie so gefährlich sind wie Scientology,
weil die Mormonen eine Volksreligion der Utahamerikaner sind. Diese Hinweise im Buch Mormon sind jedenfalls
hochinteressant. Eine Reihe anderer alter, auch religiöser Quellen spricht ebenfalls von antiken Hochtechnologien,
gesammelt z.B. durch Erich v. Däniken und seinen Kollegen. Aber auch die alten christlichen Volksprophetien
sprechen klar von der Technologie, die erst im 20. Jahrhundert Realität wurde. Gerade die Prophetien,
die sich auf unsere Zeit beziehen – auch was die Neuen Messen und den Kirchen- und Glaubensverfall betrifft
(vgl. Wolfgang Johannes Bekh, Freistaat Bayern), zeigen ohne Zweifel, daß es ein übernatürliches Wirken
gibt, und die materialistische Wissenschaft niemals die gesamte Welt erklären kann, auch wenn sie das
vorgibt.
Auch mit Schimpfen und Gilfen geht der Tag rum Es ist ganz offensichtlich, das Betrüger,Säufer und Hurenböcke
notwendig sind, damit verstockte Altgläubige auf diese Weise erfahren können wie anders das Leben auch
aussehen kann, dass sie, die Altgläubigen, sich nicht total in ihren römisch-katholisch-apostolischen
Weihrauchkokon zurückziehen können. Der liebe G’tt hat wirklich auch an alles gedacht, um den Altgläubigen,
das Leben nicht nur schwer zu machen, sondern, dass sie ständig über die Sündhaftigkeitder sie umgebenden
göttlichen Schöpfung nach Herzenlust herziehen können. Das ist ein liebevoller Ausgleich, weil ihnen
ja die Freude sonst völlig abginge. Dann lieber Schimpfen, Wettern und Gilfen. So geht der Tag auch rum.
#30 Sweetdragon † 16:35:53 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus Es steht natürlich nicht „U-Boot“ drinnen Aber die Beschreibung dieses „Fahrzeugs“ entspricht
dem sehr gut. Moderne Technologie im alten Amerika, ja das steht so drinnen. Metalle und Pferde, Wagen
und noch vieles mehr. Das Buch Mormon lesen muß nicht sein, ausser sie stehen auf Magenschmerzen durch
Lachkrämpfe. Ausserdem ist es ein Horrortrip, die Sprache ist eine Katastrophe, in englisch ebenso wie
auf deutsch. Interessant ist es für Andersgläubige (nicht nur für Katholiken) nicht wirklich. Das einzige
das am Mormonentum wirklich problematisch ist, die Taufen auch katholische Tote ohne Wissen der event.
noch lebenden Angehörigen. Z.B. sämtliche Diktatoren alles was sie so in die Finger bekommen. Und nicht
zu unterschätzen ist ihr Einfluß auf die Politik und die Wirtschaft. Die Mos sind verdammt reich…
Klar die kassieren ja auch 10 Prozent vom Gesamten Einkommen eines jeden Mitglieds. Ich persönlich halte
sie für mindestens genau so gefährlich wie Sientology.
@ Rudolfus Der größte unter den Propheten ist nicht Moses – das mag zwar für den Alten Bund gelten,
aber nicht für den Neuen – sondern Johannes der Täufer. Er ist es, der schon zu Lebzeiten Gott gesehen
hat. Der Himmel öffnete sich bei der Taufe Jesu, er hörte den Vater, fühlte den Geist und sah Christus!
@Sweetdragon / Mormonenüberlieferung Israeliten im alten Amerika durch moderne Technik: Steht das tatsächlich
so im Buch Mormon? Ich kenne jedenfalls jemanden, der gleich mehrere Ausgaben des Buches Mormon hat –
habe aber bis jetzt nur durchgeblättert, da die Mormonenreligion wenig interessant ist für katholische
Gläubige.
@rudolfus Die Gründerväter (fast alles Humanisten und Freimaurer) der USA wollten ein freies Land, in
dem jeder seiner Religion nachgehen konnte, egal wie diese aussah. Sie hatten kein ausschließlich christliches
Land im Sinn. Im Gegenteil war eine strikte Trennung von Staat und Religion vorgesehen (leider nicht zwischen
Politikern und Religion). Die „christliche“ Ausrichtung ist erst seit dem 20. Jahrhundert festzustellen;
so ist z.B. das motto „in god we trust“ erst seit 1955 auf allen Geldscheinen zu sehen. Von daher ist
es nicht verwunderlich, dass Utah in diese Union aufgenommen wurde.
#26 Sweetdragon † 15:53:19 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus Schließlich haben ja auch die USA Utah als US-Bundesstaat aufgenommen – nachdem die mormonischen
Utahbewohner offiziell und auch praktisch die Polygamie abschafften (und damit einen US-Beitritt höher
bewerteten als die mormonische Lehre über die Vielehe). Das stimmt so nicht ganz. Hätten die Mormonen
die Polygamie nicht offiziell abgeschafft, wären sie heute weg von der Landkarte. Abgesehen davon, sie
wurde nicht abgeschafft, man schickte die Leute nach Mexiko, dort gab es einen Ältesten der trotz des
Verbots in Utah noch Paare getraut hat, die dann wieder zurück in die USA gefahren sind. Desweiteren
gibt es auch heute noch zahlreiche Polygamisten unter den Mormonen, offiziell wird das abgelehent zumindest
von den Utah – Mormonen, aber praktiziert wird es weiterhin. Das es offiziell abgestritten wird hat bei
denen nichts zu sagen, die Herrschaften verdrehen sich die Geschichte noch besser als alle anderen Religionen.
Immerhin sind lt. Mos auch die ersten Israeliten per U-Boot nach Südamerika gekommen… Über die Tauf-
und Siegelungspraxis der Sekte sollte man besser gar nicht nachdenken. Und der Gründer Joe Smith war
ein Betrüger, Säufer und Hurenbock – ganz kurz zusammengefasst.
@Stimme der Vernunft / Allianzen in der Weltlage und in der EU & die Türkei als „Utah“ der EU Die Türken
als Unterstützer Roms? Die Allianz- und Bündnispartner können immer auch frühere gegnerische Mächte
sein – das war noch nie ein Problem. Selbst Papst Benedikt XVI. war erst ein Gegner eines EU-Beitritts
der Türkei, inzwischen, als Papst, kam er zu dem Schluß, daß die Türkei als EU-Mitgliedsstaat den
Europäern von Nutzen sein werden. Schließlich haben ja auch die USA Utah als US-Bundesstaat aufgenommen –
nachdem die mormonischen Utahbewohner offiziell und auch praktisch die Polygamie abschafften (und damit
einen US-Beitritt höher bewerteten als die mormonische Lehre über die Vielehe).
@rudolfus Der Riesenstaat der mohammedanischen Türken wird eine notwendige Verstärkung für die derzeit
zahlenmäßig größte Konfession der EU sein – der römischen Katholiken – Die Türken als Unterstützer
Roms? Rudi, Rudi, halte dich besser an die alte Regel „Kein Alkohol vor dem Abendessen“. Er tut dir wie
man sieht zu so früher Stunde nicht gut.
@GerdEric / „Allah“ der arabischsprachigen Christen & der Übersetzungsbedeutungsunterschied „Gott“ Die
arabischsprachigen Christen werden schon ihre Gründe haben, wieso Gott bei ihnen automatisch „Allah“
heißt. In den europäischen Sprachen ist Allah ausschließlich der mohammedanische „Gott“ des Koran.
Das Wort „Allah“ im Arabischen, wenn damit der wahre Gott gemeint ist, und nicht der der Mohammedaner,
dürfte auf jeden Fall in unseren europäischen Sprachen nicht als „Allah“ wiedergegeben werden. Der Gottesname
des wahren Gottes Israel wurde bekanntlich dem Moses im brennenden Dornbusch geoffenbart – gemäß der
Hl. Schrift der größte unter allen Propheten.
@Rudolfus Die Worte Allah und Gott sind zwei Worte, in Frankreich sagen die Katholiken ja auch nicht im
Gebet: Gott? Sehr wohl beten arabischsprachige Christen im Gebet Allah!
Johannes Damaszenus Religionsfreiheit ist ein hohes Gut. Es gibt in der westlichen Demokratie aber keine
Handhabe zum allgemeinen Boykott gegendie Türkei aufzurufen, wenn ein Urteil wie das in der Türkei gefällt
wird. Es gibt nicht nur die Schön-Wetter-Demokratie. Es ist außerordentlich bedauerlich, dass die Verantwortlichen
in der Türkei in diesem Binnendenken glauben verharren zu können, obwohl sie in die EU drängen. Sie
kommen mir vor wie trotzige Kinder. Aber das ist ihr Problem. Ich möchte, obwohl ich das Urteil sehr
kritisch sehe, nicht in die allgemeine Posaune hineintuten. Weil ich mich dann ähnlich verhalten würde
wie die messerwetzenden, wurschnaubenden und zu keinem klaren Gedanken mehr fähigen Muslime wegen der
Prophetenkarikaturen. Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht. Dennoch sollte der Aspekt der Religionsfreiheit
und wie sie in der Türkei praktiziert wird, unter dem Deckmantel der Staatsreligion Islam nämlich, ein
wichtiges Argument dagegen sein, die Türkei über den EU-Beitritt europäisch zu machen. Sie ist es nicht
und will es auch gar nicht sein und wird es auch nie sein können.
@Nonnobisdomine / Künstler und ihre Werke Eine Sache ist ein Künstler, eine andere sein Werk, und eine
andere, was andere mit diesen Werken machen. Es reicht, wenn man das Werk, das einen fremden Gott preist,
einfach nicht abspielt, und schon gar nicht in einer Kirche nicht abspielt oder sonstwo in einem öffentlichen
Rahmen. Ein Katholik kann ein Werk mohammedanischen Inhaltes nur in einer geänderten katholischen Version
akzeptieren, z.B. als Lauretanische Litanei.
Wir Christen bekennen einen dreifaltigen Gott, Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist. Das ist ein
Dogma. Vielfach belegt in der Dogmengeschichte. – Und das kann a) weder durch hier anwesende interreligös-denkende
Typen wiederlegt oder abgesprochen werden, b) noch durch irgendwelche 99 Namen für Allah der christlichen
Welt abgesprochen werden. Ich werde sämtliche Werke von diesem modernen Typen Tavener aus meiner 3000
CD umfassenden Sammlung aussondern und demnächst auf ebay zum Verkauf anbieten. Einen derartigen Typen
werde ich nicht mehr dulden. Das wäre Synkretismus hoch drei. – Wie schon mehrfach bekanntgeworden spielt
sich in England ein höchst fragwürdiges Spektakel ab. – Vielleicht sind daran auch die Hochgradfreimaurer
und deren Logen beteiligt??? !!! AHA…
Proteste sind nötig Wie wäre es, wenn jeder Leser hier wenigstens eine Protestmail an die türkische
Botschaft schickt? Das wäre doch das Minimum an Solidarität mit den Christen dort. Ich habs getan.
@„Ökumenischer“ Patriarch von Konstantinopel & die Religionskompetenz des Türkenstaates Der Staat der
Türken definiert sich als laizistischer Staat, also als religionsloser Staat, und das in einer mohammedanischen
Nation. Die Staatsentscheidungen, wie sich der Patriarch v. Konstantinopel zu nennen hätte, sind natürlich
vollkommen irrelevant. Aus katholischer Sicht ist der Titel „Ökumenischer Patriarch“ natürlich eher
Verwirrung stiftend, aber in eine nicht-katholische Religionsgemeinschaft mischt sich der Papst auch nicht
ein. Es ist jedenfalls positiv, daß der Römische Papst den EU-Beitritt der Türkei, des ehemaligen katholischen
Konstantinopelischen Reiches, inzwischen unterstützt. Der Riesenstaat der mohammedanischen Türken wird
eine notwendige Verstärkung für die derzeit zahlenmäßig größte Konfession der EU sein – der römischen
Katholiken –, die aber in der EU-Kommission nicht vertreten sein dürfen (vgl. Ablehnung des EU-Kommissionskandidaten
Butiglione).
ökuemenischer Patriarch Man sollte die Türkei boykottieren, bis geregelte Verhältnisse in der Religionsfreiheit
bestehen. Jede Religionsgemeinschaft hat das Recht, ihre internen Titel zu gestalten wie sie möchte.
Und erst recht der ökumenische Patriarch, dessen Titel älter ist als das ganze Türkenunwesen. Man sollte
bei uns solange jeglichen Moscheebau und Moscheebetrieb verbieten, bis sich die Türkei zu selben Religionsfreiheit
durchgerungen hat, die wir ihnen hier gewähren. Wie wäre es mit christlichen Demonstrationen vor Moscheen
hierzulande? Eine gewisseinnerchristliche Solidarität wäre angemessen.
@Alle dann muss man auch fragen, was ist Demokratie? Wie hat man denn in Europa reagiert, als in Algerien
eine demokratische Wahl niedergeschlagen wurde, unter dem Beifall der europäsichen Demokraten? Dass uns
das Ergebins der Wahl nicht gefiel, kann doch nicht das Mass sein? Hier laufen die Dinge anders ab, hier
sind es eben bauvorschriften, die vorgeschoben werden, dass sich da Fachkundige einarbeiten und die Moscheebauten
eben juristisch ermöglichen, ist unserer Demokratie zu verdanken. Macht euch nicht lächerlich mit eurem:
„Ich bin gemein, weil der ist ja auch gemein…“
Die 99 Namen Allahs in der römisch-katholischen Kirche von Westminster & Christi Wiederkunft Allah lehrt
im Koran ausdrücklich, daß Allah kein dreifaltiger Gott ist, und daß Allah auch keinen Sohn namens
Jesus Christus habe – wer so rede, der lästere Allah! Allah kann also schon allein durch diese Lehren
heraus nicht der Gott des Alten und des Neuen Israel (der hl. Kirche Christi) sein! Wie könnte man dann
Allah und Allahs Namen in einer römisch-katholischen Kirche besingen, ohne einen Götzen zu besingen!
Christi Endzeitreden sprechen von einem Greuel an heiliger Stätte – seit Jahren erleben wir ein Übermaß
an Greueln an unseren heiligen Stätten des wahren Gottes! Tatsächlich muß man stets bereit sein, die
Wiederkunft Christi zu erwarten – insbesonders, wenn sich die von Christus genannten Vorzeichen vor unseren
Augen erfüllen!
Wo sind da gute Früchte zu entdecken Bruder Theophil versteht es hervorragend, durch seine Tagesevangelien,
Diskussion zu unterbrechen, Ihnen vielleicht eine andere Richtung durch das massive Eingreifen zu geben.
Das mag gerechtfertigt sein, ist aber nicht immer geeignet, Beifallsstürme über das Vorgehen zu entfachen.
Wenn dem Patriarchen von Konstantinopel (=Istanbul) das Prädikat „Ökumenisch“ vom höchsten türkischen
Gericht aberkannt wird, ist das in jedem Fall ein Thema, das im Bereich der christlichen Kirche diskutiert
werden sollte, so lange das denn noch möglich ist und nicht in ganz Europa türkische Verhältnisse herrschen.
Inwieweit hat denn der biblische Text vom guten Baum, der gute Früchte bringt, Bezug zur obenangeführten
Meldung. Das höchste türkische Gericht hat mit dieser Entscheidung doch keine gute Frucht hervorgebracht,…
oder war es, das Gericht, etwa daran gehindert, weil es kein Baum ist?
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 7, 15-20 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen
Jüngern: Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie Schafe, in Wirklichkeit aber
sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben
oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte.
Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder
Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten
also werdet ihr sie erkennen.
Inabikari: Ablenkungsmanöver Lenken Sie bitte nicht ab, um andere Kriegsplätze der Türkei zu rechtfertigen.
Es geht um den Titel „ökumenisch“, der vom höchsten türkischen Gericht dem Patriarachen von Konstantinopel
(=Istanbul) aberkannt wurde, obwohl der Titel in der ganzen zivilisierten Weltanerkannt war. Nur die Türkei
glaubt, sich darüber hinwegsetzen können. Ignoranz dieser Art ist wohl ein besonderes Zeichen von Hoflichkeit?
@cives romanus Sie sind nicht ganz ausreichend informiert. Als vor einiger Zeit in der Türkei katholische
Priester ermordet wurden, hatte das sowohl in deutschen wie auch in türkischen Zeitungen mehr als nur
einspaltige Meldungen zur Folge. Ich weiß das genau, weil ich damals die Fälle aufmerksam verfolgt habe.
Außerdem gab es eine ausführliche Berichterstattung in den Fernsehnachrichten beider Länder.
Keinen Eierkuchentanz um die EU-Aufnahme Bevor das höchste Gericht der Türkischen Republik ein derartiges
Provinzurteil fällt, hätten sich die Verantwortlichen vor her klüger machen sollen. Schadet es etwa
der Türkei, wenn der Patriarch von Konstantinopel (Istanbul) das Prädikat „ökumenisch“ führt? Das
ist ein klassisches Eigentor, das sich die Türkei geleistet hat und ganz bestimmt nicht zur EU führen
wird. Bislang habe ich angenommen, dass die Türkei ein laizistischer Staat sein will. Aber das engstirnige
Urteil des dortigen höchsten Gerichts, hat mich eines anderen belehrt. Da braucht man keinen Eierkuchentanz
um die Aufnahme in die EU aufzuführen.
sehe ich genauso Das sehe ich exakt genauso, wie mein Vorgänger. Wenn in der Türkei Priester, Ordensleute
usw. erschossen oder sonst wie umgebracht werden, ist das maximal eine einspaltige Meldung in der Tageszeitung
wert, es handelt sich ja nur um Christen. Was glaubt die Welt denn, wie das im umgekehrten Falle bei einem
Anschlag auf einen Imam hier in Deutschland aussähe?? Es würde zweifelsohne durch die Weltpresse gehen,
gefolgt von Drohungen, Fahnenverbrennungen und was dem moslemischen Brüdern sonst noch als Instrumentarium
einfällt. Bei den letzten Malen reichten ja ein paar Karikaturen oder auch das wissenschaftlich hiebfeste
Zitieren des Papstes aus, um eine handfeste Krise herauf zu beschwören. Ergo: die Türken haben in der
EU nichts verloren.
Türkei gehört nicht zu Europa Die Türkei beweißt fast täglich, dass sie nicht zu Europa gehört.
Die Trennung zwischen Staat und Relion besteht nur auf dem Papier. Der Islam ist faktisch Staatsreligion,
der Staat mischt sich ungefragt in die Angelegenheiten der christlichen Minderheit ein, die zudem auch
noch verfolgt wird. Der Fall des inhaftierten deutschen Jugendlichen setzt allem noch die Krone auf. Man
sollte die Türkei als Urlaubsland boykottieren. So geht es nicht, Leute!
Kriminalisierung? die jüngste Kriminalisierung eines 17-jährigen deutschen Jungen Wenn man der Berichterstattung
trauen darf, dann hat er gegen das geltende Mindestalter in der Türkei verstoßen. Wissentlich oder unwissentlich –
auch in der Türkei gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Haftbedingungen oder Mitschuld des Mädchens
sind ein anderes Thema. Vielleicht hätte er ja im Vatikan mit dem Mädchen was anfangen sollen, dort
ist das Mindestalter ja „glücklicherweise“ bei 12 Jahren. Werden wissen warum…
@Johannes D.: „Kriminalisierung“ In dem von Ihnen erwähnten Fall hat sich der 17jährige selber kriminalisiert:
Sex mit Minderjährigen unter 14 Jahren ist in den meisten Staaten der Welt ein Vergehen. Oder plädieren
Sie auf einmal für sexuelle Freizügigkeit und Ungehemmtheit?
@Johannes Damaszenus Der türkische Staat tut nur das, was auch hier in der BRD an Rechten hat, eingreifen
bei der Besetzung von Bischofsernennungen (ich erinnere mich dunkel, dass dies bei der Ernennung Kardinal
Meisner erwähnt wurde).
Türkei mal wieder Da wollen diese Ziegenkäser in die EU und sind nicht einmal in der Lage, die einfachsten
Regeln der Religionsfreiheit zu beachten – solange es sich um Christen handelt: Unterdrückung der Christen,
wo man hinschaut: Seit Jahrzehnten ist die theologische Hochschule des ökumenischen Patriarchates durch
den Staat geschlossen, es gibt keine vernünftige Theologenausbildung innerhalb der Türkei und gleichzeitig
verlangt das türk. Gesetz, daß nur ein türk. Staatsbürger Patriarch werden darf. Auf die Christen
wird ein derartiger Druck ausgeübt, daß der Exodus immer noch weiter geht. Man will offensichtlich das
ökumenische Patriarchat aushungern. Ich errinnere an die unterdrückten christlichen Kurden, den Armeniermassenmord,
die jüngste Kriminalisierung eines 17-jährigen deutschen Jungen. Und wir lassen sie hier jede Moschee
bauen, die sie wollen. Wie blöd sind wir denn??? Wenn sie sich genügend vermehrt haben, werden sie mit
uns dasselbe machen. Daher jetzt sofort: RAUS MIT IHNEN!