kreuzmeldungen
Was ist der Mönch? + Patriarch verliert Titel + Die 99 Namen Allahs + Ein Schuß Blasphemie + Die Frauen übernehmen
Benedikt XVI. im Papamobil
Benedikt XVI. im Papamobil
© Francesco Maga, Lizenz: Creative Commons
Was ist der Mönch?

„Jeder Mönch soll ein wahrer Betender sein und dabei tief in die Augen Christi blicken. Es soll, wie der Heilige Franziskus beim Anblick der Leprakranken fähig sein, in den Brüdern und Schwestern, die leiden, das Antlitz Christi zu sehen und allen den Frieden zu verkünden.“

Papst Benedikt XVI. am 17. Juni bei seinem Besuch in Assisi.

Patriarch verliert Titel

Türkei. Das türkische Höchstgericht in Ankara hat dem orthodoxen Patriarchen Bartholomäus I. gestern verboten, den Titel „ökumenisch“ zu führen. Es gebe keine rechtliche Grundlage für den Titel. Das Patriarchat unterstehe vollständig den türkischen Gesetzen und habe keinen Sonderstatus. Hintergrund des Streits ist die Auffassung der türkischen Regierung, daß Bartholomäus I. lediglich Ehrenoberhaupt der orthodoxen Minderheit in der Türkei sei. Nach raditioneller Auffassung ist der Patriarch von Konstantinopel Ehrenoberhaupt der gesamten Orthodoxie.

Die 99 Namen Allahs

Großbritannien. Der BBC Symphoniechor mit Orchester spielte am 19. Juni in der katholischen Kathedrale von Westminster die Uraufführung „Die schönen Namen“ des britischen Komponisten John Tavener (63). Dabei wurden 99 Namen Allahs aus dem Koran auf Arabisch gesungen. Tavener hat auch hinduistische und buddhistische Elemente in sein Werk eingebaut.

Ein Schuß Blasphemie

Italien. Heute und morgen soll das Ballet „Messiah Game“ des deutschen Choreographen Felix Ruckert beim Internationalen Festival für zeitgenössischen Tanz in Venedig aufgeführt werden. Das Schmierstück lästert Christi Passion als Masochismus und das Letzte Abendmahl als verkommene Orgie. Kardinal Angelo Scola von Venedig forderte neben mehreren Politiker, diese Darbietung zu verbieten.

Die Frauen übernehmen

Kanada. In Kanada wird erstmals eine Frau die evanglisch-lutherische Gemeinschaft führen. Bischöfin Susan Johnson wurde am 22. Juni in dieses Amt gewählt. Sie war von 2001 bis 2005 Vizepräsidenten der Gemeinschaft, die 175.000 Mitglieder umfaßt. Am 1. September geht ihr Vorgänger, Raymond Schultz, in Pension.
      
37 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#37   No Comment   18:25:55 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Rudolfus
Schluss mit dem Stuss!
Redaktion benachrichtigen
#36   Rudolfus   18:22:22 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Sweetdragon / Erich v. Dänikens Leistungen
Erich v. Däniken hat sicherlich eine hervorragend Arbeit mit seinen zusammengetragenen Fakten und historischen Quellen geliefert.
Eine andere Sache ist die Interpretation.
Aber das ist ja auch bei den offiziellen Fakultätswissenschaften nicht anders.
Redaktion benachrichtigen
#35   Sweetdragon †   18:19:26 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus
Herr von Däniken und Co. halten sich an gegebenes wie Bilder, Bauwerke, Gegenstände ect. nur interpretieren sie es anders als die offizielle Wissenschaft.
Das ist völlig legitim und mit Sicherheit liegen sie nicht überall falsch – ebenso wie die „anerkannten“ Wissenschaftler.
Joe Smith hat definitiv abgekupfert. Die Bücher aus denen er abgeschrieben hat sind ja auch noch existent.
Ebenso jede Menge Zeugenaussagen, die bestätigen, das alles nur seine Erfindung ist.
Weder die offiziellen Wissenschaftler, noch Menschen wie Herr von Däniken, haben auch nur eines der Dinge aus dem BM in Erwägung gezogen. Und Däniken wäre ja für solche Geschichten prädestiniert.
Und gerade was die Inka, Maja ect. angeht hat Herr von Däniken sich ja auch gut ins Zeug gelegt.
Was Joe Smith angeht, es gibt auch noch genügen originale Dokumente die beweisen das er mehrfach vorbestraft war wegen Betrugs.
Wenn sie mit „ z.B. in seinem Buch Mormon vieles von ähnlichen Theorien verarbeitet haben“ argumentieren, dann sind sie schon auf die Taktik der Mos herein gefallen.
Wenn sie Interesse haben, setzen sie sich per PM mit mir in Verbindung. Ich kann ihnen dutzender Links geben, wo sie das alles nachvollziehen können. Sowohl pro als auch Contra Mormonen.
Denn so einfach ist das alles nicht – Joe Smith war, ohne Zweifel ein sehr guter Betrüger und ein sehr Überzeugender Redner. Denn sonst wären nicht so viele auf ihn herein gefallen.
Redaktion benachrichtigen
#34   Rudolfus   17:47:20 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Sweetdragon / Erich v. Däniken
Erich v. Däniken und viele andere ähnliche Buchautoren tragen jedenfalls vieles zusammen, was man einfach nicht „weginterpretieren“ kann, nur, damit es mit unserem Geschichtsbild zusammenpaßt – obwohl das viele Fakultätswissenschaftler machen.
John Smith kann z.B. in seinem Buch Mormon vieles von ähnlichen Theorien verarbeitet haben, die ja auch schon lange vor Erich v. Däniken von manchen diskutiert wurden, die mit schwer erklärbaren Fundstücken aus der Vergangenheit zu tun hatten.
Im 19. Jahrhundert hat ein Brite z.B. zum ersten Mal riesige Knochen als „Riesenechsenknochen“ identifizieren können.
Davor kannte man Riesenechsen nur aus Sagen aus aller Welt.
Redaktion benachrichtigen
#33   Sweetdragon †   17:32:06 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus
Ich habe auch Herrn von Dänikens Bücher gelesen und er und seine Kollegen schreiben vieles, das gut vorstellbar ist. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, das es einen Zusammenhang zwischen den Pyramiden in Ägypten und denen in Süd- und Mittelamerika gibt und das zu dieser Zeit schon Kontakte per Schifffahrt möglich waren. Thor Heyerdahl hat ja vorgemacht das es geht.
Ich zweifle auch nicht daran das es ein übernatürliches Wirken gibt. Schließlich lassen sich auch Warzen besprechen und es funktioniert, keiner weiß wie aber es geht (ok das ist vielleicht nicht katholisch) + es gibt ja auch wirkliche Heilungen in Lourdes.
Das Problem beim Buch Mormon ist allerdings, das die Inhalte aus anderen Büchern geklaut sind und was nicht geklaut ist, ist nachweisbar falsch.
Dazu muß man sich aber intensiv mit der Mormonengeschichte auseinander setzen und dafür ist hier nicht wirklich der Platz.
Ich glaube nicht, daß sie so gefährlich sind wie Scientology, weil die Mormonen eine Volksreligion der Utahamerikaner sind.
Leider sind sie gefährlich. Sie schrecken auch nicht vor Mord und Kindesmißbrauch zurück. Nicht vor hundert Jahren sondern auch noch heute.
Ich hatte jahrelang das Vergnügen mit den Herrschaften und habe mich daher sehr intensiv damit auseinander gesetzt. Mir ihre Lehren angehört und ihre Denk- und Lebensweise beobachtet. Aber auch die Kritiken habe ich genau verfolgt. Mein Fazit: Aussen hui – innen mehr als nur pfui.
Redaktion benachrichtigen
#32   Rudolfus   16:42:10 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Sweetdragon / Uthas Volksreligion der Mormonen
Ich glaube nicht, daß sie so gefährlich sind wie Scientology, weil die Mormonen eine Volksreligion der Utahamerikaner sind.
Diese Hinweise im Buch Mormon sind jedenfalls hochinteressant.
Eine Reihe anderer alter, auch religiöser Quellen spricht ebenfalls von antiken Hochtechnologien, gesammelt z.B. durch Erich v. Däniken und seinen Kollegen.
Aber auch die alten christlichen Volksprophetien sprechen klar von der Technologie, die erst im 20. Jahrhundert Realität wurde.
Gerade die Prophetien, die sich auf unsere Zeit beziehen – auch was die Neuen Messen und den Kirchen- und Glaubensverfall betrifft (vgl. Wolfgang Johannes Bekh, Freistaat Bayern), zeigen ohne Zweifel, daß es ein übernatürliches Wirken gibt, und die materialistische Wissenschaft niemals die gesamte Welt erklären kann, auch wenn sie das vorgibt.
Redaktion benachrichtigen
#31   Czibo Nieznany   16:40:48 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Auch mit Schimpfen und Gilfen geht der Tag rum
Es ist ganz offensichtlich, das Betrüger,Säufer und Hurenböcke notwendig sind, damit verstockte Altgläubige auf diese Weise erfahren können wie anders das Leben auch aussehen kann, dass sie, die Altgläubigen, sich nicht total in ihren römisch-katholisch-apostolischen Weihrauchkokon zurückziehen können. Der liebe G’tt hat wirklich auch an alles gedacht, um den Altgläubigen, das Leben nicht nur schwer zu machen, sondern, dass sie ständig über die Sündhaftigkeitder sie umgebenden göttlichen Schöpfung nach Herzenlust herziehen können. Das ist ein liebevoller Ausgleich, weil ihnen ja die Freude sonst völlig abginge. Dann lieber Schimpfen, Wettern und Gilfen. So geht der Tag auch rum.
Redaktion benachrichtigen
#30   Sweetdragon †   16:35:53 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus
Es steht natürlich nicht „U-Boot“ drinnen ;-)
Aber die Beschreibung dieses „Fahrzeugs“ entspricht dem sehr gut. Moderne Technologie im alten Amerika, ja das steht so drinnen. Metalle und Pferde, Wagen und noch vieles mehr.
Das Buch Mormon lesen muß nicht sein, ausser sie stehen auf Magenschmerzen durch Lachkrämpfe. Ausserdem ist es ein Horrortrip, die Sprache ist eine Katastrophe, in englisch ebenso wie auf deutsch.
Interessant ist es für Andersgläubige (nicht nur für Katholiken) nicht wirklich.
Das einzige das am Mormonentum wirklich problematisch ist, die Taufen auch katholische Tote ohne Wissen der event. noch lebenden Angehörigen. Z.B. sämtliche Diktatoren alles was sie so in die Finger bekommen.
Und nicht zu unterschätzen ist ihr Einfluß auf die Politik und die Wirtschaft. Die Mos sind verdammt reich… Klar die kassieren ja auch 10 Prozent vom Gesamten Einkommen eines jeden Mitglieds.
Ich persönlich halte sie für mindestens genau so gefährlich wie Sientology.
Redaktion benachrichtigen
#29   Joseph von Eichendorff   16:35:38 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus
Der größte unter den Propheten ist nicht Moses – das mag zwar für den Alten Bund gelten, aber nicht für den Neuen – sondern Johannes der Täufer. Er ist es, der schon zu Lebzeiten Gott gesehen hat. Der Himmel öffnete sich bei der Taufe Jesu, er hörte den Vater, fühlte den Geist und sah Christus!
Redaktion benachrichtigen
#28   Rudolfus   16:11:45 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Sweetdragon / Mormonenüberlieferung
Israeliten im alten Amerika durch moderne Technik: Steht das tatsächlich so im Buch Mormon?
Ich kenne jedenfalls jemanden, der gleich mehrere Ausgaben des Buches Mormon hat – habe aber bis jetzt nur durchgeblättert, da die Mormonenreligion wenig interessant ist für katholische Gläubige.
Redaktion benachrichtigen
#27   Zahnfee   16:06:39 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@rudolfus
Die Gründerväter (fast alles Humanisten und Freimaurer) der USA wollten ein freies Land, in dem jeder seiner Religion nachgehen konnte, egal wie diese aussah. Sie hatten kein ausschließlich christliches Land im Sinn. Im Gegenteil war eine strikte Trennung von Staat und Religion vorgesehen (leider nicht zwischen Politikern und Religion).
Die „christliche“ Ausrichtung ist erst seit dem 20. Jahrhundert festzustellen; so ist z.B. das motto „in god we trust“ erst seit 1955 auf allen Geldscheinen zu sehen.
Von daher ist es nicht verwunderlich, dass Utah in diese Union aufgenommen wurde.
Redaktion benachrichtigen
#26   Sweetdragon †   15:53:19 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Rudolfus
Schließlich haben ja auch die USA Utah als US-Bundesstaat aufgenommen – nachdem die mormonischen Utahbewohner offiziell und auch praktisch die Polygamie abschafften (und damit einen US-Beitritt höher bewerteten als die mormonische Lehre über die Vielehe).
Das stimmt so nicht ganz. Hätten die Mormonen die Polygamie nicht offiziell abgeschafft, wären sie heute weg von der Landkarte.
Abgesehen davon, sie wurde nicht abgeschafft, man schickte die Leute nach Mexiko, dort gab es einen Ältesten der trotz des Verbots in Utah noch Paare getraut hat, die dann wieder zurück in die USA gefahren sind.
Desweiteren gibt es auch heute noch zahlreiche Polygamisten unter den Mormonen, offiziell wird das abgelehent zumindest von den Utah – Mormonen, aber praktiziert wird es weiterhin.
Das es offiziell abgestritten wird hat bei denen nichts zu sagen, die Herrschaften verdrehen sich die Geschichte noch besser als alle anderen Religionen. Immerhin sind lt. Mos auch die ersten Israeliten per U-Boot nach Südamerika gekommen… :-S
Über die Tauf- und Siegelungspraxis der Sekte sollte man besser gar nicht nachdenken.
Und der Gründer Joe Smith war ein Betrüger, Säufer und Hurenbock – ganz kurz zusammengefasst.
Redaktion benachrichtigen
#25   Rudolfus   14:27:56 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Stimme der Vernunft / Allianzen in der Weltlage und in der EU & die Türkei als „Utah“ der EU
Die Türken als Unterstützer Roms?
Die Allianz- und Bündnispartner können immer auch frühere gegnerische Mächte sein – das war noch nie ein Problem.
Selbst Papst Benedikt XVI. war erst ein Gegner eines EU-Beitritts der Türkei, inzwischen, als Papst, kam er zu dem Schluß, daß die Türkei als EU-Mitgliedsstaat den Europäern von Nutzen sein werden.
Schließlich haben ja auch die USA Utah als US-Bundesstaat aufgenommen – nachdem die mormonischen Utahbewohner offiziell und auch praktisch die Polygamie abschafften (und damit einen US-Beitritt höher bewerteten als die mormonische Lehre über die Vielehe).
Redaktion benachrichtigen
#24   stimme der vernunft †   14:15:06 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@rudolfus
Der Riesenstaat der mohammedanischen Türken wird eine notwendige Verstärkung für die derzeit zahlenmäßig größte Konfession der EU sein – der römischen Katholiken –
Die Türken als Unterstützer Roms? Rudi, Rudi, halte dich besser an die alte Regel „Kein Alkohol vor dem Abendessen“. Er tut dir wie man sieht zu so früher Stunde nicht gut.
Redaktion benachrichtigen
#23   Rudolfus   13:31:47 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@GerdEric / „Allah“ der arabischsprachigen Christen & der Übersetzungsbedeutungsunterschied „Gott“
Die arabischsprachigen Christen werden schon ihre Gründe haben, wieso Gott bei ihnen automatisch „Allah“ heißt.
In den europäischen Sprachen ist Allah ausschließlich der mohammedanische „Gott“ des Koran.
Das Wort „Allah“ im Arabischen, wenn damit der wahre Gott gemeint ist, und nicht der der Mohammedaner, dürfte auf jeden Fall in unseren europäischen Sprachen nicht als „Allah“ wiedergegeben werden.
Der Gottesname des wahren Gottes Israel wurde bekanntlich dem Moses im brennenden Dornbusch geoffenbart – gemäß der Hl. Schrift der größte unter allen Propheten.
Redaktion benachrichtigen
#22   GerdEric   13:17:24 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Rudolfus
Die Worte Allah und Gott sind zwei Worte, in Frankreich sagen die Katholiken ja auch nicht im Gebet: Gott?
Sehr wohl beten arabischsprachige Christen im Gebet Allah!
Redaktion benachrichtigen
#21   Czibo Nieznany   13:03:42 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Johannes Damaszenus
Religionsfreiheit ist ein hohes Gut. Es gibt in der westlichen Demokratie aber keine Handhabe zum allgemeinen Boykott gegendie Türkei aufzurufen, wenn ein Urteil wie das in der Türkei gefällt wird. Es gibt nicht nur die Schön-Wetter-Demokratie. Es ist außerordentlich bedauerlich, dass die Verantwortlichen in der Türkei in diesem Binnendenken glauben verharren zu können, obwohl sie in die EU drängen. Sie kommen mir vor wie trotzige Kinder. Aber das ist ihr Problem. Ich möchte, obwohl ich das Urteil sehr kritisch sehe, nicht in die allgemeine Posaune hineintuten. Weil ich mich dann ähnlich verhalten würde wie die messerwetzenden, wurschnaubenden und zu keinem klaren Gedanken mehr fähigen Muslime wegen der Prophetenkarikaturen. Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht. Dennoch sollte der Aspekt der Religionsfreiheit und wie sie in der Türkei praktiziert wird, unter dem Deckmantel der Staatsreligion Islam nämlich, ein wichtiges Argument dagegen sein, die Türkei über den EU-Beitritt europäisch zu machen. Sie ist es nicht und will es auch gar nicht sein und wird es auch nie sein können.
Redaktion benachrichtigen
#20   Rudolfus   13:03:31 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Nonnobisdomine / Künstler und ihre Werke
Eine Sache ist ein Künstler, eine andere sein Werk, und eine andere, was andere mit diesen Werken machen.
Es reicht, wenn man das Werk, das einen fremden Gott preist, einfach nicht abspielt, und schon gar nicht in einer Kirche nicht abspielt oder sonstwo in einem öffentlichen Rahmen.
Ein Katholik kann ein Werk mohammedanischen Inhaltes nur in einer geänderten katholischen Version akzeptieren, z.B. als Lauretanische Litanei.
Redaktion benachrichtigen
#19   nonnobisdomine   13:00:03 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Wir Christen bekennen einen dreifaltigen Gott,
Gott Vater,
Gott Sohn,
Gott Heiliger Geist.
Das ist ein Dogma. Vielfach belegt in der Dogmengeschichte. – Und das kann
a) weder durch hier anwesende interreligös-denkende Typen wiederlegt oder abgesprochen werden,
b) noch durch irgendwelche 99 Namen für Allah der christlichen Welt abgesprochen werden.
Ich werde sämtliche Werke von diesem modernen Typen Tavener aus meiner 3000 CD umfassenden Sammlung aussondern und demnächst auf ebay zum Verkauf anbieten. Einen derartigen Typen werde ich nicht mehr dulden.
Das wäre Synkretismus hoch drei. – Wie schon mehrfach bekanntgeworden spielt sich in England ein höchst fragwürdiges Spektakel ab. – Vielleicht sind daran auch die Hochgradfreimaurer und deren Logen beteiligt??? !!! AHA…
Redaktion benachrichtigen
#18   Johannes Damaszenus   12:54:23 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Proteste sind nötig
Wie wäre es, wenn jeder Leser hier wenigstens eine Protestmail an die türkische Botschaft schickt?
Das wäre doch das Minimum an Solidarität mit den Christen dort. Ich habs getan.
Redaktion benachrichtigen
#17   Rudolfus   12:51:11 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@„Ökumenischer“ Patriarch von Konstantinopel & die Religionskompetenz des Türkenstaates
Der Staat der Türken definiert sich als laizistischer Staat, also als religionsloser Staat, und das in einer mohammedanischen Nation.
Die Staatsentscheidungen, wie sich der Patriarch v. Konstantinopel zu nennen hätte, sind natürlich vollkommen irrelevant.
Aus katholischer Sicht ist der Titel „Ökumenischer Patriarch“ natürlich eher Verwirrung stiftend, aber in eine nicht-katholische Religionsgemeinschaft mischt sich der Papst auch nicht ein.
Es ist jedenfalls positiv, daß der Römische Papst den EU-Beitritt der Türkei, des ehemaligen katholischen Konstantinopelischen Reiches, inzwischen unterstützt.
Der Riesenstaat der mohammedanischen Türken wird eine notwendige Verstärkung für die derzeit zahlenmäßig größte Konfession der EU sein – der römischen Katholiken –, die aber in der EU-Kommission nicht vertreten sein dürfen (vgl. Ablehnung des EU-Kommissionskandidaten Butiglione).
Redaktion benachrichtigen
#16   Johannes Damaszenus   12:31:46 | Mittwoch, 27. Juni 2007
ökuemenischer Patriarch
Man sollte die Türkei boykottieren, bis geregelte Verhältnisse in der Religionsfreiheit bestehen. Jede Religionsgemeinschaft hat das Recht, ihre internen Titel zu gestalten wie sie möchte. Und erst recht der ökumenische Patriarch, dessen Titel älter ist als das ganze Türkenunwesen.
Man sollte bei uns solange jeglichen Moscheebau und Moscheebetrieb verbieten, bis sich die Türkei zu selben Religionsfreiheit durchgerungen hat, die wir ihnen hier gewähren. Wie wäre es mit christlichen Demonstrationen vor Moscheen hierzulande? Eine gewisseinnerchristliche Solidarität wäre angemessen.
Redaktion benachrichtigen
#15   GerdEric   12:25:04 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Alle
dann muss man auch fragen, was ist Demokratie?
Wie hat man denn in Europa reagiert, als in Algerien eine demokratische Wahl niedergeschlagen wurde, unter dem Beifall der europäsichen Demokraten?
Dass uns das Ergebins der Wahl nicht gefiel, kann doch nicht das Mass sein?
Hier laufen die Dinge anders ab, hier sind es eben bauvorschriften, die vorgeschoben werden, dass sich da Fachkundige einarbeiten und die Moscheebauten eben juristisch ermöglichen, ist unserer Demokratie zu verdanken.
Macht euch nicht lächerlich mit eurem: „Ich bin gemein, weil der ist ja auch gemein…“
Redaktion benachrichtigen
#14   Rudolfus   12:21:46 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Die 99 Namen Allahs in der römisch-katholischen Kirche von Westminster & Christi Wiederkunft
Allah lehrt im Koran ausdrücklich, daß Allah kein dreifaltiger Gott ist, und daß Allah auch keinen Sohn namens Jesus Christus habe – wer so rede, der lästere Allah!
Allah kann also schon allein durch diese Lehren heraus nicht der Gott des Alten und des Neuen Israel (der hl. Kirche Christi) sein!
Wie könnte man dann Allah und Allahs Namen in einer römisch-katholischen Kirche besingen, ohne einen Götzen zu besingen!
Christi Endzeitreden sprechen von einem Greuel an heiliger Stätte – seit Jahren erleben wir ein Übermaß an Greueln an unseren heiligen Stätten des wahren Gottes!
Tatsächlich muß man stets bereit sein, die Wiederkunft Christi zu erwarten – insbesonders, wenn sich die von Christus genannten Vorzeichen vor unseren Augen erfüllen!
Redaktion benachrichtigen
#13   Czibo Nieznany   10:38:34 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Wo sind da gute Früchte zu entdecken
Bruder Theophil versteht es hervorragend, durch seine Tagesevangelien, Diskussion zu unterbrechen, Ihnen vielleicht eine andere Richtung durch das massive Eingreifen zu geben. Das mag gerechtfertigt sein, ist aber nicht immer geeignet, Beifallsstürme über das Vorgehen zu entfachen. Wenn dem Patriarchen von Konstantinopel (=Istanbul) das Prädikat „Ökumenisch“ vom höchsten türkischen Gericht aberkannt wird, ist das in jedem Fall ein Thema, das im Bereich der christlichen Kirche diskutiert werden sollte, so lange das denn noch möglich ist und nicht in ganz Europa türkische Verhältnisse herrschen. Inwieweit hat denn der biblische Text vom guten Baum, der gute Früchte bringt, Bezug zur obenangeführten Meldung. Das höchste türkische Gericht hat mit dieser Entscheidung doch keine gute Frucht hervorgebracht,… oder war es, das Gericht, etwa daran gehindert, weil es kein Baum ist?
Redaktion benachrichtigen
#12   Bruder Theophil   10:24:43 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 7, 15-20
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten.
Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.
Redaktion benachrichtigen
#11   Czibo Nieznany   09:46:38 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Inabikari: Ablenkungsmanöver
Lenken Sie bitte nicht ab, um andere Kriegsplätze der Türkei zu rechtfertigen. Es geht um den Titel „ökumenisch“, der vom höchsten türkischen Gericht dem Patriarachen von Konstantinopel (=Istanbul) aberkannt wurde, obwohl der Titel in der ganzen zivilisierten Weltanerkannt war. Nur die Türkei glaubt, sich darüber hinwegsetzen können. Ignoranz dieser Art ist wohl ein besonderes Zeichen von Hoflichkeit?
Redaktion benachrichtigen
#10   Inabikari   09:40:00 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@cives romanus
Sie sind nicht ganz ausreichend informiert. Als vor einiger Zeit in der Türkei katholische Priester ermordet wurden, hatte das sowohl in deutschen wie auch in türkischen Zeitungen mehr als nur einspaltige Meldungen zur Folge. Ich weiß das genau, weil ich damals die Fälle aufmerksam verfolgt habe. Außerdem gab es eine ausführliche Berichterstattung in den Fernsehnachrichten beider Länder.
Redaktion benachrichtigen
#9   Czibo Nieznany   09:36:29 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Keinen Eierkuchentanz um die EU-Aufnahme
Bevor das höchste Gericht der Türkischen Republik ein derartiges Provinzurteil fällt, hätten sich die Verantwortlichen vor her klüger machen sollen. Schadet es etwa der Türkei, wenn der Patriarch von Konstantinopel (Istanbul) das Prädikat „ökumenisch“ führt? Das ist ein klassisches Eigentor, das sich die Türkei geleistet hat und ganz bestimmt nicht zur EU führen wird. Bislang habe ich angenommen, dass die Türkei ein laizistischer Staat sein will. Aber das engstirnige Urteil des dortigen höchsten Gerichts, hat mich eines anderen belehrt. Da braucht man keinen Eierkuchentanz um die Aufnahme in die EU aufzuführen.
Redaktion benachrichtigen
#8   Sirilo   09:35:07 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Krak de Chevaliers
Wie schön, daß Sie sich jetzt auch für das Recht auf Sex mit Minderjährigen einsetzen!
Redaktion benachrichtigen
#7   cives_romanus   09:34:29 | Mittwoch, 27. Juni 2007
sehe ich genauso
Das sehe ich exakt genauso, wie mein Vorgänger.
Wenn in der Türkei Priester, Ordensleute usw. erschossen oder sonst wie umgebracht werden, ist das maximal eine einspaltige Meldung in der Tageszeitung wert, es handelt sich ja nur um Christen.
Was glaubt die Welt denn, wie das im umgekehrten Falle bei einem Anschlag auf einen Imam hier in Deutschland aussähe?? Es würde zweifelsohne durch die Weltpresse gehen, gefolgt von Drohungen, Fahnenverbrennungen und was dem moslemischen Brüdern sonst noch als Instrumentarium einfällt.
Bei den letzten Malen reichten ja ein paar Karikaturen oder auch das wissenschaftlich hiebfeste Zitieren des Papstes aus, um eine handfeste Krise herauf zu beschwören.
Ergo: die Türken haben in der EU nichts verloren.
Redaktion benachrichtigen
#6   GerdEric   09:33:43 | Mittwoch, 27. Juni 2007
etwas
konsequenteres Durchgreifen täte auch Europa gut.
Was schlagen wir denn dem Jungen vor, wenn er entlassen wird, Urlaub in St.Pölten?
Redaktion benachrichtigen
#5   Krak des Chevaliers   09:29:31 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Türkei gehört nicht zu Europa
Die Türkei beweißt fast täglich, dass sie nicht zu Europa gehört. Die Trennung zwischen Staat und Relion besteht nur auf dem Papier. Der Islam ist faktisch Staatsreligion, der Staat mischt sich ungefragt in die Angelegenheiten der christlichen Minderheit ein, die zudem auch noch verfolgt wird. Der Fall des inhaftierten deutschen Jugendlichen setzt allem noch die Krone auf. Man sollte die Türkei als Urlaubsland boykottieren. So geht es nicht, Leute! :-@
Redaktion benachrichtigen
#4   Zahnfee   09:28:36 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Kriminalisierung?
die jüngste Kriminalisierung eines 17-jährigen deutschen Jungen
Wenn man der Berichterstattung trauen darf, dann hat er gegen das geltende Mindestalter in der Türkei verstoßen. Wissentlich oder unwissentlich – auch in der Türkei gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Haftbedingungen oder Mitschuld des Mädchens sind ein anderes Thema.
Vielleicht hätte er ja im Vatikan mit dem Mädchen was anfangen sollen, dort ist das Mindestalter ja „glücklicherweise“ bei 12 Jahren. Werden wissen warum…
Redaktion benachrichtigen
#3   Sirilo   09:26:25 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Johannes D.: „Kriminalisierung“
In dem von Ihnen erwähnten Fall hat sich der 17jährige selber kriminalisiert: Sex mit Minderjährigen unter 14 Jahren ist in den meisten Staaten der Welt ein Vergehen. Oder plädieren Sie auf einmal für sexuelle Freizügigkeit und Ungehemmtheit?
Redaktion benachrichtigen
#2   GerdEric   09:25:12 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Johannes Damaszenus
Der türkische Staat tut nur das, was auch hier in der BRD an Rechten hat, eingreifen bei der Besetzung von Bischofsernennungen (ich erinnere mich dunkel, dass dies bei der Ernennung Kardinal Meisner erwähnt wurde).
Redaktion benachrichtigen
#1   Johannes Damaszenus   08:59:19 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Türkei mal wieder
Da wollen diese Ziegenkäser in die EU und sind nicht einmal in der Lage, die einfachsten Regeln der Religionsfreiheit zu beachten – solange es sich um Christen handelt: Unterdrückung der Christen, wo man hinschaut: Seit Jahrzehnten ist die theologische Hochschule des ökumenischen Patriarchates durch den Staat geschlossen, es gibt keine vernünftige Theologenausbildung innerhalb der Türkei und gleichzeitig verlangt das türk. Gesetz, daß nur ein türk. Staatsbürger Patriarch werden darf. Auf die Christen wird ein derartiger Druck ausgeübt, daß der Exodus immer noch weiter geht. Man will offensichtlich das ökumenische Patriarchat aushungern. Ich errinnere an die unterdrückten christlichen Kurden, den Armeniermassenmord, die jüngste Kriminalisierung eines 17-jährigen deutschen Jungen. Und wir lassen sie hier jede Moschee bauen, die sie wollen. Wie blöd sind wir denn??? Wenn sie sich genügend vermehrt haben, werden sie mit uns dasselbe machen. Daher jetzt sofort:
RAUS MIT IHNEN!
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenDer Papst gesteht + … kreuzmeldungenMächtige Täter + … kreuzmeldungenMeinungsaustausch + … kreuzmeldungenHerzlich + … kreuzmeldungenSeelsorge mit Addai und Mari + … kreuzmeldungenBeispiel der Rechtgläubigkeit + … kreuzmeldungen600 Frauen im Vatikan + … kreuzmeldungenWilde Jugend + … kreuzmeldungenProphetische Eingabe + … kreuzmeldungenVorwärts im Ökumenismus + … kreuzmeldungenBröckelnde Bollwerke + … kreuzmeldungenDas ist Armut + … kreuzmeldungenKirchen-Geschichten + … kreuzmeldungenNeues Dogma + … kreuzmeldungenZwei Flügel + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net