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Freitag, 22. Juni 2007 13:36
Firmung ist, wenn sich kirchlich entfremdete Jugendliche zusammenrotten, denen ein angereister Prälat in einer würdelosen Feier ein Sakrament nachwirft. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
Zurück zum Artikel 120 Lesermeinungen:
Mittwoch, 27. Juni 2007 19:06
nonnobisdomine: kath.net schlachtet mal wieder die Meldung für sich aus:
Zitat aus dem kath.net-Forum:

„BREAKING NEWS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

DOKUMENT KOMMT AM 7. JULI!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Papst und Bertone übergaben das Dokument heute an 30 Bischöfe in Rom – Lehmann war eigens in Rom!

KATH.NET proudly presents als erstes deutschsprachiges MEDIUM den WELT-BERICHT EXKLUISV:
http://www.kath.net/detail.php?id=17153
Mittwoch, 27. Juni 2007 18:56
Friedrich Reusch: MP wurde heute an Bischöfe übergeben
Dienstag, 26. Juni 2007 20:27
Rudolfus: @Benedikt / PBSPX-Bischof bei einer regulären Pfarrfirmung
toll. Da es der hochwüdigste Herr nur mit entsprechend sozialisierten Jugendlichen zu tun hat ist das ja soooo eine Riesenleistung. De Galarreta kann ja mal in einer normale Pfarrei zu Jugendlichen gehen, die nicht jedes seiner Worte automatisch als gottgegeben ansehen. Ob er da etwas ausrichten könnte?
Selbstverständlich könnte da ein PBSPX-Weihbischof ein ausgezeichnetes Beispiel geben: Denn solchen Jugendlichen müßte und würde er mit Sicherheit das Firmsakrament verweigern – ebenso, wie es auch einmal Mons. Georg Eder als Erzbischof v. Salzburg & Primas Germaniae in einer Diözesanfirmung getan hat.

Erzbischof Eder ist einer jener Bischöfe, die die österreichischen Modernisten seelisch und körperlich zugrunde gerichtet haben – sogar mit Bischof Kurt Krenn ist ihnen das nach Jahrzehnten gelungen.

Der Weg der PBSPX ist darum völlig richtig: Es gibt nur ein „Entweder-Oder“: Eine rechtgläubige Kirche mit Rechtgläubigen – oder eben nicht.
Montag, 25. Juni 2007 11:36
dieser „Doktor“ Lindemann hat es mit den tatsachen noch nie genau genommen, also „was solls, Elsass, Lothrigen, bei den Wackes halt“, so denkt der selbsterklärte „Doktor“ wohl.
Sonntag, 24. Juni 2007 23:40
fransl: Nord-Elsass ?
Diese Firmung hat sich im Lothringen gestattet. Oder meint Ihr im Elsass-Lothringen?
Sonntag, 24. Juni 2007 18:21
Sozialkatholisch: @ Landorganist
Wie ich das so überblicke war das einer ihrer sinnvollsten Beiträge!
Sonntag, 24. Juni 2007 17:31
Aurelius: Mr Bean???
Sonntag, 24. Juni 2007 16:55
landorganist: Wer meint,
sich mit der ewigen Seligkeit auszukennen, sollte wenigstens wissen, wie man sie schreiben, also mit einem „e“. Eigentlich ganz einfach.
Sonntag, 24. Juni 2007 15:12
Benedikt: Kleiderwechsel
Immer wenn eine Prozession vorgesehen ist, kann man dazu das Pluviale anziehen. Also neben Palmsonntag auch am 2. Februar (Darstellung des Herrn), Fronleichnam etc.
Sonntag, 24. Juni 2007 12:06
Sicherlich ist es wichtiger wenn man im Herzen demütig kniet, aber die äußere Form des knien vor Gott hilft uns dieses im Herzen knien immer mehr zu verwirklichen.
Irgendwann wird sich jedes knie vor Jesus Christus beugen müssen, wenn man dabei beten kann wie der hl. Apostel Thomas : „Mein Herr und mein Gott“ ist das wahrscheinlich ein gutes Zeichen für die ewige Seeligkeit. Wenn man dabei aber abstößig flucht, könnte das ein Zeichen für die ewige Verdammnis sein.
Übertriebene Furcht und Gott nicht als den himmlischen Vater sehen, der einen hilft und einen gerne zu sich führen möchte, ist genauso verkehrt als wenn man meint man brauchte sich Gott nicht unterordnen und vor Gott könnte auch etwas unheiliges bestehen. Es heißt ja nicht umsonst das gesunde Gottesfurcht der Anfang aller Weisheit ist.
Sonntag, 24. Juni 2007 10:37
Pünktchen: Luther
Gott richtet uns auf, er nimmt uns Last ab, aber er will uns nicht Angst einjagen und uns bestrafen.

Man kann niemanden aufrichten, der zuvor nicht seine Sündhaftigkeit und sein Versagen eingestanden hat und sich vor Gott demütigt. Das Verzeihen ist an die Verzeihungsbitte geknüpft. Die Lutheraner haben das Problem, das ihr Bewußtsein von „Sündhaftigkeit“ nebulös und abstrakt ist, ebenso wie die korrespondierende Lehre von Gottes Gnadengeschenk. Alles spielt sich hier im Bereich des Noetischen ab, nicht aber des Existentiell- Konkreten. In der Beichte wird nicht eine abstrakte „Sündhaftigkeit“ gebeichtet, sondern konkrete Sünden. Die Aufrichtung, Ermutigung, Bestärkung ist dafür aber auch sehr konkret und real! Die Wahrheit ist immer konkret!
Sonntag, 24. Juni 2007 09:34
Luther: Liege ich falsch??
So, kurz vor der sonntäglichen Eucharistiefeier, schreibe ich hier nochmal…(Schande über mein Haupt… )!

Also, ich habe längere Zeit in Indien, Kerala, gelebt, und im Grunde waren viele äußere Zeichen der Gläubigen den hier gezeigten Bildern sehr ähnlich. Ich empfand dies als sehr angemessen für diese hohe Feier der Liebe Gottes zu uns.

Trotzdem holt mich oft der Gedanke ein, dass dies sehr oft sehr mit Angst verbunden und grosser Vorsicht einhergeht. So finde ich z.B. die kniende Geste auf dem Beichtbild als sehr unangemessen. Gott richtet uns auf, er nimmt uns Last ab, aber er will uns nicht Angst einjagen und uns bestrafen.
Ich verstehe deshalb oftmals diese Gestenartikulation nicht ganz und empfinde es als hier kulturell überflüssig, dass sich Frauen noch mit dem Kopftuch bedecken! Das ist nicht nötig!

Ausserdem würde mich mal interessieren, ob eigentlich während der Messe noch die Beichte abgenommen wird?! D.h. das jmd. hoffentlich bis zum Eucharistieempfang fertig gebeichtet hat…das finde ich eine etwas verzerrte Einstellung zum eigentlichen Geschehen in der Liturgie.

Gruss
Samstag, 23. Juni 2007 19:28
juergen: Kleidungswechsel
Für die Osternacht ist das nach dem NOM nicht vorgesehen, wohl aber z.B. am Palmsonntag zur Prozession.
Samstag, 23. Juni 2007 19:19
Gotthard: @litterea
In besonders langen Festgottesdiensten, wie z.B. in der Osternacht, trägt unser Pfarrer i.d.R. auch zunächst einen Chormantel (Pluviale) und zieht sich erst zu Beginn der Gabenbereitung ein Messgewand an.
Was ist denn das für ein neumodischer Eigen-Ritus? Welchen Sinn sollte denn ein solcher Kleiderwechsel haben… wird die Einheit der Feier durch den Wechsel der Paramente zerstört?
Samstag, 23. Juni 2007 14:25
Stimmt. Die Eucharistie ist ein Sakrament. Um die Wandlung durchzuführen, welche ja den Höhepunkt der Eucharistiefeier markiert, wird lediglich ein Priester benötigt. Die Priesterweihe ist das entscheidende Kriterium. Ein gültig geweihter Priester verwandelt Brot und Wein immer gültig in Leib und Blut Christi. Ob das im NOM oder im alten Messritus, ob das in einer gotischen oder architektonisch neumodischen Kirche, ob das mit barockem Kasel, gotischem Kasel, Mantelalbe oder in Zivilkleidung geschieht, ist für die Gültigkeit nicht ausschlaggebend. Man kann freilich über Würde und Erlaubtheit der Zelebration, nicht aber über die Gültigkeit diskutieren.
Samstag, 23. Juni 2007 13:34
Czibo Nieznany: litterae…
Seit wann sind für die Eucharistiefeier Gewänder notwendig. Doch wohl erst, seid die Kirche das für notwendig gehalten hat, nachdem das Christentum Staatsreligion geworden war. Gewänder können sein, sind aber keineswegs notwendig, um eine gültige Eucharistiefeier zu halten.
Samstag, 23. Juni 2007 11:53
litterae sunt divitiae: @landorganist
Auf dem Foto trägt der Bischof ja nicht die für eine Eucharistiefeier notwendigen Gewänder.

Also soweit ich weiß, ist der Kasel nur für die Eucharistiefeier verbindlich vorgeschrieben, nicht aber für den Wortgottesdienst. In besonders langen Festgottesdiensten, wie z.B. in der Osternacht, trägt unser Pfarrer i.d.R. auch zunächst einen Chormantel (Pluviale) und zieht sich erst zu Beginn der Gabenbereitung ein Messgewand an. Vielleicht hat es dieser Bischof ja genauso gemacht.
Samstag, 23. Juni 2007 11:50
Rudolfus: @landorganist
Was kümmert Sie das? Sie sind doch gar kein Katholik.
Samstag, 23. Juni 2007 11:48
landorganist: Am Thema vorbei,
Leute! Was regt Ihr Euch über irgendwelche Kopftücher auf? Das Thema war doch diese Wald- u. Wiesenfirmung. Meine Frage, warum die nicht in einer Kirche stattfand ist noch nicht beantwortet. Auf dem Foto trägt der Bischof ja nicht die für eine Eucharistiefeier notwendigen Gewänder. War es Ende gar nur eine Sühne-Rosenkranzandacht mit angehängter Firmspendung und sakramentalem Segen?
Samstag, 23. Juni 2007 11:38
Rudolfus: Kopfbedeckung im Gottesdienst
Diese Anweisung findet sich ausdrücklich bei St. Paulus.

Viele andere Religionen schreiben ebenfalls Kopfbedeckungen für religiöse Kulte vor: die Mohammedaner, die Juden etc.

Wenn soetwas für den Gottesdienst in einem Land kritisiert wird, so bedeutet das schlicht, daß dieses Land keinerlei religiöses Verständnis mehr besitzt.

Und daß das auch zutrifft, dazu braucht man nur die heutigen Deutschen in irgendeinem Gottesdienst beobachten, daß diese nämlich nicht mehr wissen, wie man sich in einem Gotteshaus benimmt oder kleidet.
Samstag, 23. Juni 2007 11:11
Krak des Chevaliers: lasst den Leuten doch ihr Kopftuch
Meine Güte, nun lasst den Leuten doch ihr Kopftuch! Wir leben doch schließlich in einem freien Land, in dem jeder rumlaufen kann, wie er will. Niemand regt sich doch über irgendwelche Punks auf oder über Frauen, die an heißen Tagen bauchfrei rumlaufen. Aber wehe, eine Frau trägt einen Rock und dazu noch ein Kopftuch – dann schreit alles gleich: Um Gottes Willen! Auf der einen Seite sind wir tolerant bis zum Abwinken, auf der anderen Seite aber ganz super eng. Tolle Demokratie
Samstag, 23. Juni 2007 09:54
juergen: „Kopftuch“ im Vatikan
Im Vatikan WAR FRÜHER aufgrund des Hofzeremoniells für Frauen ein schwarzer Schleier vorgeschrieben. Die Vorschrift gibt es nicht mehr, dennoch bleiben viele bei Privataudienzen bei diesem Brauche.

Der Schleier stammt – wie schon gesagt – aus dem Hofzeremonielle und etwas grundverschiedenes von einem Kopftuch, wie wir es auf den Bildern bewundern können.

So wie die Leute dort aussehen, erinnern die mich eher an pietistische Gruppen, Baptisten oder ähnliches.
Samstag, 23. Juni 2007 06:48
Krak des Chevaliers: apropro Kopftuch auch im Vatican
Das Kopftuch ist auch im Vatican üblich, wenn Frauen eine Audienz beim Hl. Vater haben. So konnte man z.B. uns’ Angie mit Kopftuch bewundern, als sie den Hl. Vater besuchte. Auch Prinzessin Diana hatte damals ihr Haupt mit einem Kopftuch bedeckt, als sie mit dem Thronfolger (sehr zum Ärger einiger Erzprotestanten im U.K.) beim Papst war. Also Leute, macht hier nicht so einen Zinover wegen des Kopftuches bei der Piusbruderschaft. Ihr sucht doch mal wieder nur das Haar in der Suppe bei denen um von den Mißständen in der amtlichen Kirche abzulenken.
Samstag, 23. Juni 2007 01:09
Gotthard: Fragen
1. hat diese Firmung im Rahmen einer Eucharistiefeier stattgefunden – ja oder nein?
2. wo gibt es Quellen, das für Frauen ein Kopftuch oder eine Kopfbedeckung in der Kirche in Deutschland vorgeschrieben war?
3. Wo gibt es Vorschriften, dass Firmlinge nach Geschlechtern getrennt vor den Bischof zu treten hatten?
4. Welches Alter haben die Jugendlichen bei der Firmung bei den Pius-Hanseln?
Freitag, 22. Juni 2007 23:55
Benedikt: @ Schopenhauer
Ich versichere Ihnen gerne: In den Kirchen schwingt keiner sein Zauberstäbchen. Die Eucharistielehre entzieht sich solchen Kategorisierungen.
Freitag, 22. Juni 2007 23:51
Schopenhauer: @ Benedikt
Und das hat nun was mit einem „magischen Raum“ zu tun?

Also ganz ohne Magie wird aus Wein kein Blut.

Faktisch sind es ausgebildete Theologen.

Sie sind aber nicht geweiht oder dem Gläubigen sonst besonders übergeordnet.

Also ich persönlich empfinde das als äußerst beruhigend.

Das ist ja schön für Sie. Ich will Ihnen das ja auch nicht absprechen. Mein Ursprungsposting bezog sich mehr auf Pünktchen und seine Kant Begeisterung.
Freitag, 22. Juni 2007 23:41
Benedikt: @ Schopenhauer
Ich wollte damit nur meinen persönlichen Skeptizismus zum Ausdruck bringen. Wie Sie bereits sagten gehen die Meinungen über Interpretationen des NT auseinander.

Exakt.

Findet während der Hl.Messe etwa nicht die tatsächliche Umwandlung der Hostie in den Leib Jesu statt? Essen Sie etwa nicht wirklich Fleisch und trinken nicht wirklich Blut (wie Dracula himself)?

Und das hat nun was mit einem „magischen Raum“ zu tun?

Nur Prediger kann eigentlich jeder sein.

Keine Ahnung, wie die das offiziell geregelt haben. Faktisch sind es ausgebildete Theologen.

Die Verantwortung liegt trotzdem vollständig beim Einzelnen (fast schon existenzialistisch), während ein Katholik sich (sofern er daran glaubt) sich hundert und tausendprozentig darauf verlassen kann, daß seine Kirche das richtige sagt und er nur tun muß wie ihm geheißen wird.

Also ich persönlich empfinde das als äußerst beruhigend. Ich wüsste auch nicht, warum mir das meine Mündigkeit absprechen sollte. Denn erstens habe ich natürlich bezüglich der kirchlichen Lehre meine Überlegungen angestellt und zweitens kann ich ja bei einer Religion naturgemäß gar nicht beweisen, es besser zu wissen als die Religionsgemeinschaft.

Natürlich macht (bzw. sollte) man sich Gedanken bezüglich seiner Weltanschauung machen, aber wenn man am Ende dieses Strebens zu dem Ergebnis kommt, dass man dies oder jene Auffassung für richtig hält, so finde ich nichts daran, wenn man sich dann auch auf die entsprechenden Konsequenzen einlässt.
Freitag, 22. Juni 2007 23:29
maliems: @schopenhauer
panik, ich?

nö, wo lesen Sie das denn heraus? Da muss aber nun wirklich mehr passieren. Bitte weniger Phantasie!
Freitag, 22. Juni 2007 23:03
Schopenhauer: @ Benedikt
weswegen von „angeblich“ keine Rede sein kann.

Ich wollte damit nur meinen persönlichen Skeptizismus zum Ausdruck bringen. Wie Sie bereits sagten gehen die Meinungen über Interpretationen des NT auseinander.

Wo haben Sie das denn her?

Findet während der Hl.Messe etwa nicht die tatsächliche Umwandlung der Hostie in den Leib Jesu statt? Essen Sie etwa nicht wirklich Fleisch und trinken nicht wirklich Blut (wie Dracula himself)?

Das bedeutendste Amt (sofern man es so nennen kann) ist im Protestantismus das des Predigers.

Kann schon sein. Nur Prediger kann eigentlich jeder sein.
Die Verantwortung liegt trotzdem vollständig beim Einzelnen (fast schon existenzialistisch), während ein Katholik sich (sofern er daran glaubt) sich hundert und tausendprozentig darauf verlassen kann, daß seine Kirche das richtige sagt und er nur tun muß wie ihm geheißen wird.
Freitag, 22. Juni 2007 22:47
Benedikt: @ Schopenhauer
Die Kirche versteht sich als Mittler zwischen Gott und Menschen. Sie allein interpretiert die Hl. Schrift und erläßt faßbare Vorschriften die angeblich daraus abgeleitet sind.

Wieso angeblich? Die Ableitungen werden nicht einfach so ins Blaue erraten, sondern gewöhnlich theologisch begründet. Dem kann man sich anschließen oder auch nicht, eine Unmöglichkeit sich anzuschließen ist jedenfalls nicht gegeben, weswegen von „angeblich“ keine Rede sein kann.

Außerdem versteht die Kirche sich selbst als eine Art magischer Raum.

Wo haben Sie das denn her?

Der Protestant dagegen ist selbst Priester, muß die Hl. Schrift selbst lesen und sich selbst überlegen was daraus wohl folgt.

Das bedeutendste Amt (sofern man es so nennen kann) ist im Protestantismus das des Predigers. Auch der einfach Protestant im Kirchenschiff muss sich also nicht alles selber überlegen. Auch die Auslegung der Schrift hat selbst bei den Protestanten Grenzen. Wenn Sie es als Theologe übertreiben, dann fliegen sie sogar da. Fragen Sie mal Herrn Lüdemann.

Zudem ist es doch eine groteske Karikatur, dass der Katholik sich alles nett von seinen Hierarchen vorkauen lässt und dann dazu freundlich nickt. Wer seinen Glauben ernst nimmt, der macht sich selbstverständlich eine Menge Gedanken darüber, das ist doch logisch. Ein Fehler allerdings ist es, wenn man der Meinung ist, ein solches Nachdenken müsse automatisch zu einer Abkehr vom Katholizimus führen, andernfalls sei nur nicht genug nachgedacht worden.
Freitag, 22. Juni 2007 22:31
Schopenhauer: @ Benedikt
Der von Ihnen zitierte Text stammt von Kant, nicht von mir.

Warum sehen Sie das so?

Die Kirche versteht sich als Mittler zwischen Gott und Menschen. Sie allein interpretiert die Hl. Schrift und erläßt faßbare Vorschriften die angeblich daraus abgeleitet sind.
Außerdem versteht die Kirche sich selbst als eine Art magischer Raum.
Der Protestant dagegen ist selbst Priester, muß die Hl. Schrift selbst lesen und sich selbst überlegen was daraus wohl folgt.
Freitag, 22. Juni 2007 22:25
Benedikt: @ Schopenhauer
Nun ja, die Kirche nimmt dem kath. Gläubigen sicherlich einen großen Teil der Verantwortung ab.

Warum sehen Sie das so? Und wie kommen Sie darauf, dass man deshalb einen Seelsorger fürs Gewissen habe?
Freitag, 22. Juni 2007 22:17
Schopenhauer: @ Benedikt
Also darf ich nichts mehr von Kant lesen, denn das könnte ja meinen Verstand anleiten. Oder wie?

Sofern Sie beim Opus Dei sind dürfen Sie Kant sowieso nicht lesen. Ich wollte Pünktchen nur zum wiederholten Mal auf seinen geistig-theoretischen Linksradikalismus (Pünktchen ist Kant Fan) und seinem praktisch-kirchlichen Rechtsradikalismus (Pius-Bruderschaft) aufmerksam machen. Insofern war das was für Insider!

Wer vertritt denn sowas?

Nun ja, die Kirche nimmt dem kath. Gläubigen sicherlich einen großen Teil der Verantwortung ab. Da hat ein Protestant schon ein schwereres Päckchen zu tragen.
Freitag, 22. Juni 2007 22:05
Benedikt: @ Schopenhauer
Habe Mut dich deines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

Also darf ich nichts mehr von Kant lesen, denn das könnte ja meinen Verstand anleiten. Oder wie?

einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat

Wer vertritt denn sowas?
Freitag, 22. Juni 2007 21:52
Schopenhauer: @ Athanasius
Im 17. Jh. hat überhaupt jede Frau fast eine Kopfbedeckung getragen.

Ja, weil das damals modern und üblich war. Der Begriff „anständig gekleidet sein“ ist ein wandelbarer und den Zeitläuften unterworfener. Wenn Sie das nicht begreifen, dann werden Sie mal enden wie die Amish in Pennsylvania oder die ultraorthodoxen Juden die heute noch nach dem letzten Schrei der polnischen Mode im 19. Jhr. gekleidet sind.

Cool bleiben, dann ist er deshalb auch nicht unbedingt gleich ein Ideologe.

Sie haben doch Panik geschoben wegen „linker Ideologen“. Fassen Sie sich gefälligst an die eigene Nase!
Freitag, 22. Juni 2007 21:41
Benedikt: @ Athanasius
Also dort wo ich die alte Messe besuche gibt es zwar jede Menge ältere Damen, aber das Haupt bedecken nur ganz wenige.

@ ruhrgebietler
oder kann die Redaktion diesen Teilnehmer nicht wg. Amts- und Titelmißbrauch mal endlich sperren!
Man sollte sich mal die Signatur ansehen! Dieser Scheiber ist nicht der Card. – der ist schon lange tot!


Wieso? Das ist doch sehr originell – und seine Beiträge überdies sehr fundiert. Wer weiß, vielleicht sitzt der alte Carabiniere irgendwo in einer Art vatikanischem Kyffhäuser herum .
Freitag, 22. Juni 2007 21:24
Graf von Galen: Wider VII
Herzlichen Dank an Erzbischof Lefebrve für sein mutiges
Eintreten für den katholischen Glauben und seine
Weigerung VII- katholisch zu werden, sonst gäbe es
so etwas Schönes, wie hier beschrieben, wohl leider
nicht mehr.
Freitag, 22. Juni 2007 21:22
Athanasius: Kopftuch
muss man nicht notwendigerweise als Frau im römisch-katholisch Gottesdienst tragen.

Dafür Kopfbedeckung aber schon. Der Kopftuch war bis in den 1960ern und 1970ern (abhängig von dem Fortschritt der feministischen Revolution) üblich in Westeuropa. Jede Frau trug sie 1955 in der Kirche.

Oder ein Hut. Das finde ich für heute eher angemessen.

Aber warum darf eine Frau bei der Firmung ihren Kopf nicht bedecken? Warum regen die Linken sich darüber so auf, wo man doch sonst so sehr den Islam und die Multi-kulti-Gesellschaft verteidigt?

Eine Mantilla finde ich aber selbst persönlich Lateinischer, aber auch ein Kopftuch ist zutiefst Europäisch. Im 17. Jh. hat überhaupt jede Frau fast eine Kopfbedeckung getragen.

Wer sich darüber aufregt, ist kein Katholik, sondern Abtrünniger, denn bis 1983 war die Kopfbedeckung der Frau in der Kirche und der Hl. Messe verpflichtend unter Strafe (CIC 1917 Can 1262 Paragr. 2).

Und auch heute ist die Kopfbedeckung, obwohl von den Modernisten und Ekklesio-Feministen verboten, noch immer als Brauch der Jahrhunderte erfordert in der Katholischen Kirche. (Quelle.)

Persönlich mag auch ich die schwarze oder weisse Mantilla oder einen Hut lieber, als einen „vollen“ osteuropäischen Kopftuch. Aber hetzen wie die Kirchenfeinde juergen und die Homo-Ideologen hier im Forum, würde ich deswegen.

Diese jungen Mädchen sind nicht indoktriniert, sondern gläubig auf dem Pilgerweg zu Gott. Und oft sehr intelligent und akademisch. Dank FSSPX-Schulen mit Cicero.
Freitag, 22. Juni 2007 21:21
matt2 †: Wenn sie in die Kirche gehen müssen sie anständig gekleidet sein…
wenn sie in die Disko gehen, dann dürfen sie sich kleiden wie sie wollen und werden auch von Gott angenommen. Das ist der Unterschied. Man sollte den Jugendlichen mehr zutraun und nicht nur auf Äußerlichkeiten achten. Sollen sie sich eben ausleben dürfen. Viele wissen in ihren Herzen, wieweit sie gehen dürfen, manche gehen leider zu weit, aber so ist halt das Leben: man kann gewinnen oder verlieren, man muss sich was trauen. Der Katholizismus hat ein Bollwerk errichtet, in dem das Leben nicht voll zur Geltung kommt. Es wird zuviel abgetan ohne es zu versuchen, es wird soviel des Lebens garnicht wahrgenommen in dem Getue um irgendwelche leblosen Altaraufbauten. Das kann nicht beanspruchen allein wahr zu sein, zumindest nicht voll. Diese Jugendlichen wollen aber die volle Ladung, das volle Erlebnis, eine wirkliche Show, die ihnen was gibt, die sie erhebt…
Freitag, 22. Juni 2007 21:18
maliems: @schopenhauer
so ‘ne rechte Ideologie gibt’s bestimmt. aber soweit ich mich entsinne, trägt auch bei der Piusbruderschaft die große Mehrheit der jüngeren Frauen kein Kopftuch. Und die, die es tun, sind nicht immer die verbohrtesten.

im übrigen hat schon vor einer guten Stunde jmd. auf den hl. Paulus verwiesen. Soweit ich mich erinnere, hat Paulus mit dem „Brauch“ argumentiert.

Also kein Grund zur Panik, wenn in diesem Forum jemand wie Paulus sagt, es sei „Brauch“.

Und wenn dieser jenige hier im Forum Unrecht hat? Cool bleiben, dann ist er deshalb auch nicht unbedingt gleich ein Ideologe.
Freitag, 22. Juni 2007 21:14
Nein! Ich glaub’s nicht! Matt sieht mal etwas locker! Und ich dachte schon, der vermutet überall gleich den Teufel. Naja, es geschehen noch Zeichen und Wunder!
Freitag, 22. Juni 2007 21:10
Schopenhauer: @ alle möglichen
Ich finde es nur links-ideologisch, sich aus dem Kopftuch eine rechte Ideologie auszudenken.

Genauso wie es linke Ideologien gibt, gibt es auch rechte. Und in diesem Fall tragen die Mädchen und Frauen das Kopftuch nicht weil es „anständig“ ist, sondern aufgrund einer rechten Ideologie. Hier wird also das Seelenheil mehr oder minder subtil mit dem Tragen eines best. Kleidungsstückes in Zusammenhang gebracht. Das ist eideutig nicht katholisch. Wenn jemand ein Kopftuch trägt ist das nicht wild, mit kath. Religion hat es aber rein gar nichts zu tun.

Man sieht anhand dieser Ausrufe sehr gut, wie ein Revolutionär denkt

Ich habe hier nur die unausgesprochenen Gedanken von Pünktchen & Co. wiedergegeben. Revolutionäre gibt es nicht nur von links. In diesem Fall stehen sie eindeutig rechts.

Heimseite

Außerhalb rechtsideologischer Kreise spricht man Homepage. Man nennt ein Aquarium ja auch nicht „Behälter für Süßwassertiere“ oder einen Walkman „Laufmann“.

„normaldenkende Jugendliche“ tragen heute anständige Kleidung?

Und welcher 70-jährige? Wäre vor 50 Jahren ein Jugendlicher in Jeans in die Kirche gegangen hätte das eine Woche für den Dorfklatsch gereicht. Heute geht ein 70-jähriger Mann mit Levis Jeans, S Oliver T-Shirt und Adidas Sportschuhen am Sonntag in die Kirche.
Paulus hat auch nicht das Kopftuch als für das Seelenheil notwendig vorgeschrieben. Er hat nur empfohlen anständig gegleitet in die Kirche zu gehen. Und dazu gehört heute nicht unbedingt zwingend ein Kopftuch.
Freitag, 22. Juni 2007 21:08
matt2 †: Ein jeder mag es halt nicht so altfaderisch theatralisch…
die Jugendlichen heute wollen ihre Gotteserfahrung halt auf andere Weise. Sie feieren auf ihre Art und ich möchte nicht sagen, dass sie deshalb Gott weniger nahe sind. Es fehlt ihnen nur manchmal das rechte Bewußtsein dafür, nicht aber die Hingabe. Auch sie wollen in der Liebe schwelgen und sie tun es auch, auf ihre Art, mit ihren Mitteln. Die gehen halt in die Diskothek und lassen sich dort aus nach ihrem Geschmack. Oder sie rennen auf die Donauinsel, wie jetzt gerade und hören sich dort Konzerte an und tanzen dazu und haben ihren Spaß dabei. Das ist halt die Zelebration der Jugend und Gott ist auch hier zugegen, auch hier wird sein Geist wirksam. Wieso sollte er sich diesen Jugendlichen verweigern, wenn sie mit offenen Herzen zu ihm kommen und sich nach Gemeinschaft und Liebe sehnen? Sie machen das halt so und die Kirche macht das so. Ich sehe da kein solches Problem damit. Es ist dies eben auch eine junge Kirche und sie hat ihre eigenen Rituale. Deshalb muss sie nicht gleich des Teufels sein.
Freitag, 22. Juni 2007 21:01
r.ruhrgebietler: @Alfredo Ottaviani – hören Sie mit Ihrem Titelschwindel auf
oder kann die Redaktion diesen Teilnehmer nicht wg. Amts- und Titelmißbrauch mal endlich sperren!
Man sollte sich mal die Signatur ansehen! Dieser Scheiber ist nicht der Card. – der ist schon lange tot!
Freitag, 22. Juni 2007 20:32
wsxyz: @Jürgen
Und damit kommen wir wieder zum Kopftuch:
Welcher normaldenkende Jugendliche trägt dies heute freiwillig?


Wieviele „normaldenkende Jugendliche“ tragen heute überhaupt noch anständige Kleidung?

Was Sie als „normaldenkend“ bezeichnen ist eigentlich nichts anderes als „dem Zeitgeist entsprechend antichristlich denkend“
Freitag, 22. Juni 2007 20:20
Benedikt: Lächerlich
Im Vergleich zu den würdelosen Firmfeten der Konzilskirche, bei denen dieses Sakrament kirchlich völlig entfremdeten, ungläubigen Jugendlichen nachgeworfen wird, mutet die Veranstaltung bei Bitsch an wie eine andere Religion.

Ui toll. Da es der hochwüdigste Herr nur mit entsprechend sozialisierten Jugendlichen zu tun hat ist das ja soooo eine Riesenleistung. De Galarreta kann ja mal in einer normale Pfarrei zu Jugendlichen gehen, die nicht jedes seiner Worte automatisch als gottgegeben ansehen. Ob er da etwas ausrichten könnte?
Freitag, 22. Juni 2007 20:17
wsxyz: Kopfbedeckung
Dass Frauen und Mädchen in der Kirche den Kopf bedecken ist doch sicher keine Neuerung. Der Apostel Paulus hat von Frauen die Bedeckung ihren Häuptern in der Kirche gefordert und dies war sehr lange Zeit gängige Praxis.

Auch heute, in den Ländern, die nicht so sehr wie Europa von Modernismus verdorben sind, decken die meisten Frauen in der Kirche ihre Köpfe.

z.B. In Korea:
Foto1
Foto2
Foto3
Freitag, 22. Juni 2007 20:10
juergen: Motu Proprio
Freitag, 22. Juni 2007 20:04
Maurice Corvisier: „… die sich BEWUSST für den Weg der FSSPX entschieden haben.“
Nun: sagen wir, für den Weg, den die allermeisten ihrer Vorfahren gegangen sind.

Und: was hindert die 13… Amtskirchenkinder, sich auch bewußt für den Amtskirchenweg zu entscheiden?

Denn doch die mangelhafte Ausbildung?

Oder etwa doch das, was in meinem posting die viel wichtigere Frage war?

Meine Antwort: beides, und noch viel mehr.
Freitag, 22. Juni 2007 20:03
Alfredo Ottaviani: An Dr. Lindemann
Lieber Herr Dr. Lindemann,

ich stimme Ihrem Beitrag weitgehend zu. Aber dies ist falsch: „Die Melodie unterstützt den gesungenen biblischen Text statt ihn zu dominieren – so wie es der Heilige Papst Pius X. – der große Reformer der Kirchenmusik – in seinem Motu Proprio „Inter sollicitudines“ gewünscht hat.“

Entweder auf Latein „Inter pastoralis officio“ oder auf Italienisch „Tra le sollicitudini“.

Ihr Ausdruck ist Latienisch oder Itatein!

Liebe Grüße

+ Alfredo Card. Ottaviani, Präfekt
Freitag, 22. Juni 2007 19:58
juergen: Die Menge macht’s
Ich denke darüber nach, wie es wohl kommt, daß Firmungen im FSSPX-Teil der Kirche zu vermehrter Glaubensstärke führen, in dem Teil, den wir als Amtskirche bezeichnen, eher eine Verabschiedungsfunktion à la protestantische Konfirmation haben.
Wenn ein FSSPX-Bischof ein Handvoll Jugendliche firmt, stammen diese aus durch FSSPX indoktrinierten Familien, die sich BEWUSST für den Weg der FSSPX entschieden haben.

Diese bleiben dann auch dem selbst gewählten – oder durch die Eltern genötigtem – Weg eher treu, als wenn z.B. der Paderborner Erzbischof in den letzen Wochen alleine in EINEM Dekanat 1345 Jugendliche gefirmt hat.

Und damit kommen wir wieder zum Kopftuch:
Welcher normaldenkende Jugendliche trägt dies heute freiwillig? Da stecken doch die Eltern hinter – oder gar die FSSPX-Priester, die sowas als „schicklich“ betrachten und die Eltern dazu bringen, den Kindern einzureden, sowas wäre katholisch.
Freitag, 22. Juni 2007 19:33
Rudolfus: @Juergen / Gegenpapst „Michael I.“ und andere Privatgegenpäpste
Herzlichen Dank für den Hinweis über einen weiteren Privatgegenpapst in Übersee.

Es gibt ja bereits mindestens ein Dutzend privater Gegenpäpste, zumeist in Amerika, einen gab es auch in Spanien, der aber eine eigene Kirche gegründet hatte, die palmarisch-katholische Kirche.

Ein anderer sehr bekannter Gegenpapst ist „Pius XIII.“
Es findet sich jedenfalls eine ausgezeichnete katholische Gebetssammlung auf seiner gegenpäpstlichen Heimseite „truecatholic.org“.
Freitag, 22. Juni 2007 19:32
Maurice Corvisier: Firmung – lassen wir die Fakten sprechen:
ich war im Bistum Essen bei einer Firmung Pate. Der firmende Weihbischof, dessen Name mir nicht erinnerlich ist, bat die Firmlinge flehentlich, bei der Stange zu bleiben, sonst könne man „den Laden in 20 Jahren dichtmachen“.

Die Kirche, in der die Firmung stattfand, wurde exakt 20 Jahre danach geschlossen.

Ich denke darüber nach, wie es wohl kommt, daß Firmungen im FSSPX-Teil der Kirche zu vermehrter Glaubensstärke führen, in dem Teil, den wir als Amtskirche bezeichnen, eher eine Verabschiedungsfunktion à la protestantische Konfirmation haben.

Es mag wohl doch exakt an dem liegen, was manchen Neokatholiken hier zu recht nervigen Äußerungen reizt: man nimmt seinen Glauben ernst, und die äußere Haltung entspricht der inneren. Wie lächerlich also, sich über ein Kopftuch auszulassen, wenn es um so viel mehr geht – ein „mehr“, das ganz offenbar der neokatholischen Richtung fehlt, nämlich:

der Glaube an die effektive Wirksamkeit der Sakramente. Das neokatholische Sakramentsverständnis scheint denn doch unfruchtbar. Man sieht es ja auch an der Architektur jener Kirche in einem anderen Strang, die mit guten Gründen von Pünktchen als „unkatholisch“ analysiert wurde.

Sakramente sind mehr als Rituale, und wer z.B. die Firmung zum Initiationsritual, die Messe zum gemeinschaftsstiftenden Ritual, die letzte Ölung zum Heilungsritual uminterpretiert, – na ja:

(und das meine ich ohne Häme) der verliert den Segen, der auf dem tradierten Erbe liegt.

Gut, daß es die kath. Tradition gibt.
Freitag, 22. Juni 2007 19:32
Pünktchen: Und so sieht
Freitag, 22. Juni 2007 19:24
juergen: Exkommuniziert
Wie ich gerade lesen, hat Papst Michael I der „Vatikanischen Exilskirche“ Bischof Alfonso de Galaretta exkommuniziert. Damit befindet er sich in guter Gesellschaft mit der Konzilskirche, der Piusbruderschaft, Johannes Paul II und einer ganze Reihe anderer Leute, die ebenfalls von Michael I exkommuniziert wurden.


Nachzulesen unter
http://www.vaticaninexile.com/Decrees/InCoenaDomini.html

Und so sieht Michael I aus
http://www.vaticaninexile.com/files/Pope101989.JPG
Freitag, 22. Juni 2007 19:23
Rudolfus: @Schopenhauer / Das wichtigste Werkzeug der Französischen Revolution & das „Schwarzbuch Kommunismus“
Zitat Schopenhauer:
„Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!“


Man sieht anhand dieser Ausrufe sehr gut, wie ein Revolutionär denkt, und es ist geschichtlich exzellent bezeugt, wie die Revolutionäre, einmal an der Macht, ihre Herrschaft auch unumkehrbar festzementieren wollten: Nämlich durch die Massenvernichtung der „Klassenfeinde“,
erstmals durchgeführt durch die Französischen Revolutionrädelsführer gegen die tyrannische Bourbonenmonarchie in Frankreich.

Ebenso beseitigten die Kommunisten in aller Welt alle feindlichen „Klassen“, in der UdSSR und in Osteuropa, in China, in Kambodscha, in Nordvietnam etc. etc.
Allen Europäern, die in puncto Kommunismus meist nicht besonders gut informiert sind, wäre sehr das „Schwarzbuch Kommunismus“ zu empfehlen.
Freitag, 22. Juni 2007 19:03
maliems: @Schopenhauer
Lieber Schopenhauer,
Darf ich Ihr Geschreibsel auch „Geschwurbel“ nennen? Ich würde eigentlich darauf verzichten wollen, auch wenn es vielleicht gerecht wäre.

Welche Ideologie meinen Sie eigentlich? Ich halte mich für ziemlich liberal. Mir ist es völlig gleichgültig, ob eine Frau ein Kopftuch trägt. Ich finde es nur links-ideologisch, sich aus dem Kopftuch eine rechte Ideologie auszudenken.

Schrauben Sie doch bitte Ihre Phantasie ein wenig runter.
Freitag, 22. Juni 2007 19:02
Stimme aus Wien: Würde der Hl. Messe?
Die Priester konzelebrieren nicht. Das Geheimnis des Heiligen Meßopfers ist zu groß, seine Gnaden sind zu mächtig und seine Bedeutung für das priesterliche Leben zu gewaltig, als daß diese Geistlichen sich die persönliche Feier der Messe nehmen ließen.

Gab es hier überhaupt eine Messfeier? Sowohl die Bilder wie auch die Tatsache, dass die Ansprache vor der Feier, auf den Stufen des Altares stattfand, lassen darauf schließen, dass es überhaupt keine Feier der Hl. Eucharistie gab – so wie üblich in der tridentinischer Tradition – Firmung ohne Messe.

Frage: wie hätten wohl die Priester konzelebrieren können? Dass würden auch die „bösen“ Modernisten nicht geschafft, da es überhaupt keine Messe gab.
Freitag, 22. Juni 2007 18:56
Schopenhauer: @ maliems
Ich denke Sie schreiben Ihr Geschwurbel nur deshalb um Ihrer frauenfeindlichen Ideologie huldigen zu können! Denn ansonsten wäre es Ihnen wohl völlig egal ob ein Mädchen ein Kopftuch trägt oder nicht!
Die Verbindung von Kopftuch und Rechtgläubigkeit war nie katholisch und ist ein Neuerung und ein Modernismus!
Freitag, 22. Juni 2007 18:48
maliems: @schopenhauer
warum alle meine postings…

Lieber Schopenhauer, einfach deshalb, weil ich die zu diesem Thema vorgetragenen Meinungen für besonders unsinnig halte. Ich bin keiner, der meint, alles sagen zu können. Ich finde es auch gar nicht schwer, zu vielem einfach den Mund zu halten. Ich könnte das auch bzgl. dem Stückchen Stoff. Aber wozu? Ein bißl Mitreden schadet nicht. Aber nur ein bißl. Das reicht. Was dagegen?
Freitag, 22. Juni 2007 18:41
Schopenhauer: Noch einer…
…der Sarkasmus und Ironie nicht erkennt.
Man sollte hier mal Nachhilfekurse anbieten!
Freitag, 22. Juni 2007 18:40
zeitundewigkeit: Schopenhauer
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!


Statt solchen Schwachsinn zu schreiben,
betet lieber für unsere Bischöfe (ob ihr sie mögt oder nicht), damit sie vom Heiligen Geist geführt, tun was recht ist vor Gott.
Freitag, 22. Juni 2007 18:39
Schopenhauer: @ Krake
Die Kirchensteuer ist kein Kriterium dafür ob jemand katholisch ist oder nicht. Ein Nicht-zahlen der Kirchensteuer führt keineswegs automatisch zu einer Exkommunikation.
Außerdem gibt es die Kirchensteuer glücklicherweise nur im deutschsprachigen Raum. Von einem Leidensdruck kann also keine Rede sein wenn man die 25 Mio. deutschen Katholiken mit den über 1 Milliarde Katholiken weltweit vergleicht. Vielmehr erkennt man daß für Leute wie Sie der Himmel nur was für die Gutbetuchten ist.

@ maliems
Und warum beziehen sich dann alle Ihre Postings auf das Stückchen Stoff? Wenn man kreuz.net liest hat man das Gefühl man sei auf einer Seite der Wahabiten gelandet: Nur wer Kopftuch trägt ist ein wahrer Christ. Ein echter Rückschritt zu jüdisch-muslimischem Religionsverständnis der auch das Geschwurbel von Pünktchen Lügen straft!
Freitag, 22. Juni 2007 18:38
Krak des Chevaliers: Maliems, n’abend
Wussten Sie’s denn noch nicht: Seit 1970 gilt in den Kirchen ein Kopftuchverbot. Schließlich sollen Frauen nicht mehr diskriminiert werden. Deswegen turnen sie seit ungefähr dieser Zeit auch vermehrt im Chorraum herum wo sie in manchen Kirchen schon die männlichen Ministranten ins Abseits geschoben haben. Wie lange mögen sich die Pfarrer dort noch halten?
Freitag, 22. Juni 2007 18:35
Pünktchen: Sperling – Schopenhauer – Parzifal
Ihr Text ist lächerlich und aus welchen Gründen er an mich adressiert ist, wissen nur Sie! Anders als Sie wünsche ich niemandem den Tod.

Sie haben noch immer nicht erklärt, wieso Sie mir in einem thread den Tod gewünscht haben.

Wieder einmal werden Sie in Ihrer argumentativ hilflosen Fixierung auf mich mehr als peinlich! Merken Sie das eigentlich nicht?
Freitag, 22. Juni 2007 18:30
maliems: lächerlich
was ist an dem Mädchen denn arm, es trägt halt ein Kopftuch, na und? schmlimm? Ideologie? Sehe ich nicht.
Freitag, 22. Juni 2007 18:29
Krak des Chevaliers: feierliche Verabschiedung aus der Kirche
Ein Gutteil (um nicht zu sagen, die überwiegende Mehrheit) der Jugendlichen, die heute zur Firmung gehen, hat kein Glaubenswissen und praktiziert den Glauben auch nicht, auf den sie da gefirmt werden. Jeder weiß dies: der Pfarrer, der Kaplan, die Pastoralreferentin und der (Erz-, bzw. Weih)bischof. Im Vorfeld einer Firmung ist oft ein Witz zu hören, über den dann alle alle Jahre wieder lachen, der in Wirklichkeit aber nicht zum Lachen ist: Was ist Firmung? Die Verabschiedung der Jugendlichen aus der Kirche unter Beteiligung hoher Prominenz. Das Schlimme ist auch, dass niemand mehr weiß, wie man Jugendliche denn eigentlich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten soll. Mein Eindruck ist auch, dass sich ein großer Teil der Gläubigen längst mit der nachkonziliaren Light-Version des Katholizismus zufrieden gegeben hat. Es ist ja auch so schön einfach und billig: man geht dann zur Kirche, wenn man Lust hat, man empfängt die Hostie im Vorbeigehen in die hohle Hand, man braucht auch nicht mehr zu Beichten. Auch das wissen die Bischöfe. Um so bedrückender ist es, dass sie immer noch Loblieder auf die „Konzilskirche“ (P Paul VI.) anstimmen. na ja, noch fließen ja die Kirchensteuern und der Leidensdruck ist noch nicht hoch genug.
Freitag, 22. Juni 2007 18:11
Schopenhauer: @ Pünktchen
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Immanuel Kant:
Habe Mut dich deines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u. s. w. : so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann ; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte : dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben, und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen…
Freitag, 22. Juni 2007 18:02
Rudolfus: Arme Mädchen
dieses arme Mädchen kann einem nur noch Leid tun … DAS war in der katholischen Kirchen NIE üblich!
Ein Mädchen, das katholisch ist, soll arm sein.
Dann sind auch alle noch katholischen Ordensschwestern zu bedauern über ihren „fatalen Irrtum“.

Mädchen, die einem Katholiken leid tun, das sind eher die heutigen Sexsklavinnen, die die UNO-Staatsschulerziehung aus unseren deutschen Mädchen macht,
und die Hunderttausenden Sexsklavinnen, die der Deutsche und der Westeuropäer heute nach Deutschland lockt, um sie dort für sich arbeiten zu lassen.
Freitag, 22. Juni 2007 17:50
Pünktchen: Ja, Rudolfus,
volle Zustimmung!
Freitag, 22. Juni 2007 17:48
Rudolfus: @Pünktchen / Deutschlands nationalistisches Kirchentum
Und das gerade durch Repräsentanten der Amtskirche in Deutschland und Österreich.

Es ist gut bekannt, daß nur jene Geistliche als „modernistisch gutgesinnt“ bzw. als „modernistisch rechtgläubig“ gelten, die auch in Deutschland und Österreich theologisch geschult wurden.

Ausländische Geistliche, egal woher außerhalb der deutschen Länder, die in der Regel den modernistischen Geist nicht haben, gelten in den deutschen Ländern als „Geistliche zweiter Klasse“ und sind unerwünscht.

Wörtlich richteten die BRD-Kirchenfunktionäre dem Apostolischen Stuhl bereits unter Papst Johannes Paul II. aus: „Wir lassen uns doch nicht durch Rom von unseren evangelischen Mitchristen auseinanderdividieren.“

Ich wurde selbst Zeuge, wie ein Wiener Universitätsprofessor für Theologie seinen Studenten erklärte, weshalb die Theologie des damaligen Papstes Johannes Paul II. von „uns Theologen“ nicht akzeptiert werden könne: Es sei nichts weiter als eine [kursiv]typische polnische Neoscholastik[kursiv].

Das ablehnende Wort von der „typisch polnischen Neoscholastik“ ist ja in modernistischen deutschen Kirchenkreisen ein geflügeltes Wort gewesen – und sicherlich auch das Denken der Cardinal-Lehmann-Kirche.

Aus guten Gründen vollzog sich Lehmanns Cardinalsernennung durch Papst Johannes Paul II. erst nach jahrelangem Drängen durch irgendwelche Lehmann-Fürsprecher.

Wie dumm, daß der heutige Papst jetzt ein Landsmann aus Deutschland ist und eine sehr ähnliche Theologie vertritt.
Freitag, 22. Juni 2007 17:45
Pünktchen: Schopenhauer – Parzifal – Sperling
Wie zum Bsp. dieser Ministrant der wahrscheinlich zum „Gottesdienst“ der Sekte gepeitscht wurde?!?!?

Es sind derer mehrere auf dem Foto! Sicher alle dorthin „gepeitscht“ !!! Der Text geht auf die unterschiedlichen Herkünfte der verschiedenen Meßbesucher und Ministranten ein! Aber Sperlin/Schopenhauer/Parzifal ist in seinem Haß schon so wahrnehmungsgestört, daß er nur noch sieht, was er sehen will …
Freitag, 22. Juni 2007 17:38
Schopenhauer: @ Punkt
und nicht wenigstens ein paar Quoten-Andershäutige…

Wie zum Bsp. dieser Ministrant der wahrscheinlich zum „Gottesdienst“ der Sekte gepeitscht wurde?!?!?
Freitag, 22. Juni 2007 17:34
Romulus: Muslimisches Kopftuch bei Kindern
http://www.kreuz.net/photo/pho…e.1515.jpg
dieses arme Mädchen kann einem nur noch Leid tun … DAS war in der katholischen Kirchen NIE üblich!


Da kann ich Gotthard nur zustimmen. Ich fand dieses Bild auch abstoßend. Solches wurde nie in der Kirche verlangt. Kleine Mädchen unter ein Kopftuch zu stecken, ist Ideologie und war auch vor dem Konzil nicht Usus. Wenn ich mir die Kinderbilder meiner Mutter anschaue, die alle zu kirchlichen Anlässen in den vierziger Jahren aufgenommen wurden, ist kein einziges Kind so gekleidet.
Freitag, 22. Juni 2007 17:34
Pünktchen: Ja, Rudolfus, dieser Jargon wird dann gerne für
einen umgekehrten Rassismus aufgegriffen und entsprechend verwendet! Wehe, bei einer größeren Veranstaltung finden sich nur „Weiße“ ein und nicht wenigstens ein paar Quoten-Andershäutige…
Freitag, 22. Juni 2007 17:32
Schopenhauer: @ Rudolfus
Ich hatte bisher eher weniger den Eindruck, daß die Pius Sekte anderen Menschenrassen positiv gegenübersteht.
Dieses Kopftuchgetue ist nur die Rückführung des Christentums auf seine jüdische Entwicklungsstufe. So wie die Juden oder die Moslems (als Gesetzesreligionen) das Himmelreich von der strikten Befolgung bestimmter Vorschriften (Speisevorschriften, Kopftuch) abhängig machen, so hat Jesus das Christentum davon eigentlich befreit. Er hat die Vorschriften strikt auf ihren ethischen Kern reduziert. Insofern ist die Pius Sekt auch ein Rückschritt in Richtung Judentum/Islam.
Freitag, 22. Juni 2007 17:27
Rudolfus: @alles weißhäutige Arier… / NSDAP-Jargon in Deutschland
Weißhäutige Gläubige … welch Überraschung mitten in Europa.

Der „Arierbegriff“ ist ein fiktiver Begriff. Die Juden sind gleichfalls weißhäutig und sind keine „Arier“.

Es ist erschreckend, wie sehr die NSDAP-Schemen in Deutschland noch begrifflich geläufig sind.
Freitag, 22. Juni 2007 17:25
Alois Hudal: @Guiseppe, Rudolfus:
Wenn Sie mich bewußt mißverstehen wollen und als meinen vermeintlichen Geschmack das andere Extrem der Kleidungsordnung hier skizzieren, dann ist das Ihr Problem, nicht meins. Es dürfte klar sein, daß mir dieses umgekehrte Extrem mit nackten Bäuchen und kürzesten Röcken genauso wenig gefällt.
Freitag, 22. Juni 2007 17:24
M. Kirschbaum: DDR – Piusbruderschaft
„Selbst die DDR-Mädchen hatten konservative Kleidung und Uniformen.“

Seh schön beobachtet – die Ähnlichkeiten zwischen der Pius-X-Kirche und der DDR sind gar nicht zu übersehen …
Freitag, 22. Juni 2007 17:24
Pünktchen: Schopenhauer – Parzifal – Sperling
Aber alles weißhäutige Arier…

Und was ist auf dem ersten Bild der Fotostrecke zu sehen?
Freitag, 22. Juni 2007 17:24
Gotthard: @rudolfus
Meiner Meinung nach haben gewisse Leute von einer anständigen katholischen Kleiderordnung überhaupt keine Ahnung:

dann trage doch bitte zur Aufklärung der Ahnungslosen bei!
Freitag, 22. Juni 2007 17:21
Rudolfus: Kleiderordnung
Meiner Meinung nach haben gewisse Leute von einer anständigen katholischen Kleiderordnung überhaupt keine Ahnung: Man braucht doch nur irgendeine beliebige westliche Stadt besuchen, um zu sehen, daß sich die westlichen Frauen heute wie Prostituierte kleiden.
Nicht umsonst finden diese entchristlichten Leute in den wichtigen Kirchen in Rom keinen Einlaß, sehr ähnlich wie die Jungfrauen ohne Öl in ihren Lampen, die der Heiland zurückweist.
Sicherlich wird der Heiland einmal auch die betreffenden Seelen fragen: „Nun, wo ist Deine Sonntagskleidung?“
Freitag, 22. Juni 2007 17:20
Am besten fand ich die Bildunterschriften:
„Die anwesenden Gläubigen sind international.“
Aber alles weißhäutige Arier. So ist es recht!

Und:
„Der Parkplatz gefüllt mit Autos.“

Noch nie in meinem Leben hab ich so einen tiefgläubigen Parkplatz gesehen! Wahrscheinlich strikt getrennt nach weiblichen und männlichen Autos!
Freitag, 22. Juni 2007 17:20
Gotthard: @maliems
http://www.kreuz.net/…/photoimage.1515.jpg

dieses arme Mädchen kann einem nur noch Leid tun … DAS war in der katholischen Kirchen NIE üblich!
DAS ist ein rückwärtsgewandter Modernismus der Pius-Leute…
Freitag, 22. Juni 2007 17:12
maliems: burka
der Unterschied zwischen einer Burka und einem europäischen Kopftuch ist gewaltig.
Freitag, 22. Juni 2007 17:12
Rudolfus: @Alois Hudal / Eingeschlafen 1968
Die heutigen Mädchen, die sich wie Huren kleiden, nicht heiraten, stets entsprechend „vorbeugen“, gegebenfalls abtreiben, der Frauentyp der 1968er, das soll laut Herrn Hudal die Zukunft Deutschlands und Europas sein.

Selbst die DDR-Mädchen hatten konservative Kleidung und Uniformen.
Freitag, 22. Juni 2007 17:11
Gotthard: @maliems
Fahr mal nach Osteurope, das Kopftuch ist ein normales Kleidungsmittel von (zugegeben heute: älteren) Frauen.
Fand diese erwähnte Firmung nun in Osteuropa statt oder doch vielleicht in Frankreich?
Dort wurden diese Kopftücher auch aus ideologischen Gründen getragen – die jungen Mädchen mit Kopftuch…schrecklich – so sah selbst meine bald neunzigjährige Mutter als Kind nicht aus!

Beschwert euch bitte nicht noch einmal über eine Burka oder einen Schleier bei Muslimas!
Freitag, 22. Juni 2007 17:05
Guiseppe: Alois Hudal
Alois Hudal: „KJB-Mädchen in zugeknöpfter Bluse und im mausgrauen, knöchellangen Einheitsrock, deren Großmütter sich moderner kleiden, haben für mich nicht das Potential zur Heranbildung normaler Familien, da man schon äußerlich sieht, daß sie keine eigenen Persönlichkeiten sind. Die Tradi-Szene ist nur noch eine Karrikatur.“
Ja wie hätten s’ gern? Knackige KJB-Mädels mit buntem, engen Minirock und eng anliegender Bluse mit Ausschnitt bis zum Bauchnabel?
Freitag, 22. Juni 2007 17:04
Vor ein paar Wochen hat man sich hier aufgeregt, weil angeblich ein Weihbischof ab und zu einfach nur so (ohen zu zelebrieren) an einer Messe teilnimmt.

Wenn Piusbrüder das gleiche tun, wird es auf einmal zur Tugend.

Aber um mit Überzeugung Piusbruder zu sein, muss man wohl ein bisserl schizophren sein…
Freitag, 22. Juni 2007 17:02
maliems: @gotthard
Fahr mal nach Osteurope, das Kopftuch ist ein normales Kleidungsmittel von (zugegeben heute: älteren) Frauen. Dass es in Westeuropa kaum noch getragen wird, sind nicht die Pius-Damen schuld, oder? (Zugegeben tragen es auch im Osten die jüngeren nicht mehr auf der Strasse, wohl aber bei der Arbeit)
Freitag, 22. Juni 2007 17:01
Mir ist nicht ganz klar, was einen nichtkonzelebrierenden Priester zum Ölgötzen macht. Dann sind ja auch die Gläubigen Ölgötzen.

Ein Priester wird dann zum Ölgötzen, wenn er, wie in dem Artikel steht, deswegen nicht konzelebriert, weil er lieber selber zelebrieren will, er dann aber anstatt irgendwo selber zu zelebrieren, einfach nur rumsteht.

Wenn er eh nur rumsteht, könnte er auch konzelebrieren.

Die Gläubigen sind keine Ölgötzen, denn die können ja eh nicht zelebrieren.
Freitag, 22. Juni 2007 16:48
Gotthard: eindeutige Bilder
ich bisher nicht, dass soviele Muslima mit Kopftuch Kontakt zum Pius-Verein haben…
Freitag, 22. Juni 2007 16:28