Firmung ist, wenn sich kirchlich entfremdete Jugendliche zusammenrotten, denen ein angereister Prälat in einer würdelosen Feier ein Sakrament nachwirft. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
Die Firmung hielt Bischof Alfonso de Galaretta
(kreuz.net, Bitsch) Firmung im Freien. Es ist ein Samstag vormittag im Mai. Die Luft ist warm. Der Parkplatz
füllt sich mit Autos. Vor einem im Freien aufgestellten Altar sammeln sich Gläubige.
Es wurde ein prächtiger
roter Baldachin aufgebaut. Der Altar ist schön geschmückt. Zwei große Banner in den päpstlichen Farben
gelb und weiß stehen links und rechts.
Die männlichen Gläubigen, kleine und große, tragen ohne Ausnahme
Sonntagskleidung – Krawatte und Anzug. Die angebliche urkirchliche „Einfachheit“ wird hier – vierzig Jahre
nach dem Konzil – grob mißachtet.
Man fühlt sich eher an die Pracht des Tempels in Jerusalem erinnert.
Der Bischof kommt, in einem langen Einzug – zuerst die Ministranten, dann die Priester, schließlich
der Bischof mit den levitierenden Priestern.
Die Priester konzelebrieren nicht.
Das Geheimnis des Heiligen Meßopfers ist zu groß, seine Gnaden sind zu mächtig und seine Bedeutung
für das priesterliche Leben zu gewaltig, als daß diese Geistlichen sich die persönliche Feier der Messe
nehmen ließen.
Zu Beginn der Feier spricht der Bischof auf den Stufen des Altares eine Statio. Er ist
ein Weihbischof, hat keine Jurisdiktion und will auch keine.
Er ist nur Träger der sakramentalen Fülle
des Priestertums – mehr nicht.
Der Bischof spricht lange, ohne Manuskript, über die Bedeutung dieses
Tages, über die Gnaden des Sakramentes.
Er redet davon, daß dieses Ereignis die Gefirmten zu Erwachsenen
im Glauben macht und sie vorbereitet, für Christus zu leben und für ihn vielleicht auch zu sterben.
Das hat mit den handelsüblichen „mündigen Christen“, die sich aussuchen, was ihnen in den Kram paßt,
wenig zu tun.
Der Bischof schließt mit der Aufforderung zur Treue zu Kirche und Papsttum.
Nach seiner
Herkunft ist er ein Spanier. Aber sein Französisch ist fast akzentfrei. Das Publikum ist international.
Anwesend sind Elsässer und Franzosen. Natürlich – wir sind in einer Schule der katholischen Tradition
im Nordelsaß nahe Bitsch.
Freie Schweizer üben ihren singenden Akzent. Es gibt auch ein paar Deutsche,
mediterane Südfranzosen. Einige Schüler sind Afrikaner aus Gabun. Dort war jener Erzbischof Missionar,
der seine Weihegewalt an den firmenden Bischof weitergab.
Die Kapelle der Schule ist für den Anlaß
zu klein. Denn die Gläubigen kommen aus der ganzen Region, um sich oder ihre Kinder im wahren Ritus der
Kirche firmen zu lassen.
Während dieser Feier ist auch zu bemerken, daß traditionelle – das heißt
normale – Katholiken nicht alle Heilige sind.
Denn am Rande der heiligen Feier hört ein Priester die
Beichte – unter freiem Himmel und gut sichtbar. Er hat viel zu tun. Auch das ist ein Unterschied zur modernen
Kirche der Gerechten.
Der Schulchor singt und spielt: Geigensolo, Trompeten. Keine Gitarre. Kein Armeschwenken.
Keine religiöse Stimmungsmache. Kein Happy happy happy der „John Paul two – we love you“ – Generation.
Der Geist der Gregorianik ist anders. Getragen, vergeistigt, schön. Nicht sentimental oder aufputschend.
Die Melodie unterstützt den gesungenen biblischen Text statt ihn zu dominieren – so wie es der Heilige
Papst Pius X. – der große Reformer der Kirchenmusik – in seinem Motu Proprio „Inter sollicitudines“ gewünscht
hat.
Die Gläubigen schreiten in langer Doppelreihe zur Firmung – links die Reihe der Paten, rechts die
der Firmlinge.
Frauen und Männer kommen getrennt. Der Pate hat dasselbe Geschlecht wie der Firmling.
Das erinnert an die unterschiedlichen Berufungen von Mann und Frau.
Gewiß könnte man einiges auch anders
machen und trotzdem katholisch sein. Doch viele kleine und einige große Unterschiede machen einen ganz
großen Unterschied.
Im Vergleich zu den würdelosen Firmfeten der Konzilskirche, bei denen dieses Sakrament
kirchlich völlig entfremdeten, ungläubigen Jugendlichen nachgeworfen wird, mutet die Veranstaltung bei
Bitsch an wie eine andere Religion.
Dabei ist sie nur die Bewahrung des Glaubens.
Da man für die Bewahrung
des katholischen Glaubens derzeit keine formale kanonische Anerkennung bekommen kann – würden diese Gläubigen
und Priester sagen – geschieht es eben ohne diese. Fertig.
Sie ziehen es vor, als angebliche Schismatiker
zu existieren als durch die kalte administrative Gewalt glaubensloser Bischöfe gegängelt, gleichgeschaltet
und eliminiert zu werden.
Der Verfasser ist praktizierender Arzt im Nordelsaß.
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kath.net schlachtet mal wieder die Meldung für sich aus: Zitat aus dem kath.net-Forum: „BREAKING NEWS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
DOKUMENT KOMMT AM 7. JULI!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Papst und Bertone übergaben das Dokument heute an 30 Bischöfe
in Rom – Lehmann war eigens in Rom! KATH.NET proudly presents als erstes deutschsprachiges MEDIUM den
WELT-BERICHT EXKLUISV: www.kath.net/detail.php?id=17153“
@Benedikt / PBSPX-Bischof bei einer regulären Pfarrfirmung toll. Da es der hochwüdigste Herr nur mit
entsprechend sozialisierten Jugendlichen zu tun hat ist das ja soooo eine Riesenleistung. De Galarreta
kann ja mal in einer normale Pfarrei zu Jugendlichen gehen, die nicht jedes seiner Worte automatisch als
gottgegeben ansehen. Ob er da etwas ausrichten könnte? Selbstverständlich könnte da ein PBSPX-Weihbischof
ein ausgezeichnetes Beispiel geben: Denn solchen Jugendlichen müßte und würde er mit Sicherheit das
Firmsakrament verweigern – ebenso, wie es auch einmal Mons. Georg Eder als Erzbischof v. Salzburg & Primas
Germaniae in einer Diözesanfirmung getan hat. Erzbischof Eder ist einer jener Bischöfe, die die österreichischen
Modernisten seelisch und körperlich zugrunde gerichtet haben – sogar mit Bischof Kurt Krenn ist ihnen
das nach Jahrzehnten gelungen. Der Weg der PBSPX ist darum völlig richtig: Es gibt nur ein „Entweder-Oder“:
Eine rechtgläubige Kirche mit Rechtgläubigen – oder eben nicht.
@fransl dieser „Doktor“ Lindemann hat es mit den tatsachen noch nie genau genommen, also „was solls, Elsass,
Lothrigen, bei den Wackes halt“, so denkt der selbsterklärte „Doktor“ wohl.
Kleiderwechsel Immer wenn eine Prozession vorgesehen ist, kann man dazu das Pluviale anziehen. Also neben
Palmsonntag auch am 2. Februar (Darstellung des Herrn), Fronleichnam etc.
@ Luther Sicherlich ist es wichtiger wenn man im Herzen demütig kniet, aber die äußere Form des knien
vor Gott hilft uns dieses im Herzen knien immer mehr zu verwirklichen. Irgendwann wird sich jedes knie
vor Jesus Christus beugen müssen, wenn man dabei beten kann wie der hl. Apostel Thomas : „Mein Herr und
mein Gott“ ist das wahrscheinlich ein gutes Zeichen für die ewige Seeligkeit. Wenn man dabei aber abstößig
flucht, könnte das ein Zeichen für die ewige Verdammnis sein. Übertriebene Furcht und Gott nicht als
den himmlischen Vater sehen, der einen hilft und einen gerne zu sich führen möchte, ist genauso verkehrt
als wenn man meint man brauchte sich Gott nicht unterordnen und vor Gott könnte auch etwas unheiliges
bestehen. Es heißt ja nicht umsonst das gesunde Gottesfurcht der Anfang aller Weisheit ist.
Luther Gott richtet uns auf, er nimmt uns Last ab, aber er will uns nicht Angst einjagen und uns bestrafen.
Man kann niemanden aufrichten, der zuvor nicht seine Sündhaftigkeit und sein Versagen eingestanden hat
und sich vor Gott demütigt. Das Verzeihen ist an die Verzeihungsbitte geknüpft. Die Lutheraner haben
das Problem, das ihr Bewußtsein von „Sündhaftigkeit“ nebulös und abstrakt ist, ebenso wie die korrespondierende
Lehre von Gottes Gnadengeschenk. Alles spielt sich hier im Bereich des Noetischen ab, nicht aber des Existentiell-
Konkreten. In der Beichte wird nicht eine abstrakte „Sündhaftigkeit“ gebeichtet, sondern konkrete Sünden.
Die Aufrichtung, Ermutigung, Bestärkung ist dafür aber auch sehr konkret und real! Die Wahrheit ist
immer konkret!
Liege ich falsch?? So, kurz vor der sonntäglichen Eucharistiefeier, schreibe ich hier nochmal…(Schande
über mein Haupt…)! Also, ich habe längere Zeit in Indien, Kerala, gelebt, und im Grunde waren viele
äußere Zeichen der Gläubigen den hier gezeigten Bildern sehr ähnlich. Ich empfand dies als sehr angemessen
für diese hohe Feier der Liebe Gottes zu uns. Trotzdem holt mich oft der Gedanke ein, dass dies sehr
oft sehr mit Angst verbunden und grosser Vorsicht einhergeht. So finde ich z.B. die kniende Geste auf
dem Beichtbild als sehr unangemessen. Gott richtet uns auf, er nimmt uns Last ab, aber er will uns nicht
Angst einjagen und uns bestrafen. Ich verstehe deshalb oftmals diese Gestenartikulation nicht ganz und
empfinde es als hier kulturell überflüssig, dass sich Frauen noch mit dem Kopftuch bedecken! Das ist
nicht nötig! Ausserdem würde mich mal interessieren, ob eigentlich während der Messe noch die Beichte
abgenommen wird?! D.h. das jmd. hoffentlich bis zum Eucharistieempfang fertig gebeichtet hat…das finde
ich eine etwas verzerrte Einstellung zum eigentlichen Geschehen in der Liturgie. Gruss
@litterea In besonders langen Festgottesdiensten, wie z.B. in der Osternacht, trägt unser Pfarrer i.d.R.
auch zunächst einen Chormantel (Pluviale) und zieht sich erst zu Beginn der Gabenbereitung ein Messgewand
an. Was ist denn das für ein neumodischer Eigen-Ritus? Welchen Sinn sollte denn ein solcher Kleiderwechsel
haben… wird die Einheit der Feier durch den Wechsel der Paramente zerstört?
@Czibo Stimmt. Die Eucharistie ist ein Sakrament. Um die Wandlung durchzuführen, welche ja den Höhepunkt
der Eucharistiefeier markiert, wird lediglich ein Priester benötigt. Die Priesterweihe ist das entscheidende
Kriterium. Ein gültig geweihter Priester verwandelt Brot und Wein immer gültig in Leib und Blut Christi.
Ob das im NOM oder im alten Messritus, ob das in einer gotischen oder architektonisch neumodischen Kirche,
ob das mit barockem Kasel, gotischem Kasel, Mantelalbe oder in Zivilkleidung geschieht, ist für die Gültigkeit
nicht ausschlaggebend. Man kann freilich über Würde und Erlaubtheit der Zelebration, nicht aber über
die Gültigkeit diskutieren.
litterae… Seit wann sind für die Eucharistiefeier Gewänder notwendig. Doch wohl erst, seid die Kirche
das für notwendig gehalten hat, nachdem das Christentum Staatsreligion geworden war. Gewänder können
sein, sind aber keineswegs notwendig, um eine gültige Eucharistiefeier zu halten.
@landorganist Auf dem Foto trägt der Bischof ja nicht die für eine Eucharistiefeier notwendigen Gewänder.
Also soweit ich weiß, ist der Kasel nur für die Eucharistiefeier verbindlich vorgeschrieben, nicht aber
für den Wortgottesdienst. In besonders langen Festgottesdiensten, wie z.B. in der Osternacht, trägt
unser Pfarrer i.d.R. auch zunächst einen Chormantel (Pluviale) und zieht sich erst zu Beginn der Gabenbereitung
ein Messgewand an. Vielleicht hat es dieser Bischof ja genauso gemacht.
#102 landorganist 11:48:44 | Samstag, 23. Juni 2007
Am Thema vorbei, Leute! Was regt Ihr Euch über irgendwelche Kopftücher auf? Das Thema war doch diese
Wald- u. Wiesenfirmung. Meine Frage, warum die nicht in einer Kirche stattfand ist noch nicht beantwortet.
Auf dem Foto trägt der Bischof ja nicht die für eine Eucharistiefeier notwendigen Gewänder. War es
Ende gar nur eine Sühne-Rosenkranzandacht mit angehängter Firmspendung und sakramentalem Segen?
Kopfbedeckung im Gottesdienst Diese Anweisung findet sich ausdrücklich bei St. Paulus. Viele andere Religionen
schreiben ebenfalls Kopfbedeckungen für religiöse Kulte vor: die Mohammedaner, die Juden etc. Wenn soetwas
für den Gottesdienst in einem Land kritisiert wird, so bedeutet das schlicht, daß dieses Land keinerlei
religiöses Verständnis mehr besitzt. Und daß das auch zutrifft, dazu braucht man nur die heutigen Deutschen
in irgendeinem Gottesdienst beobachten, daß diese nämlich nicht mehr wissen, wie man sich in einem Gotteshaus
benimmt oder kleidet.
lasst den Leuten doch ihr Kopftuch Meine Güte, nun lasst den Leuten doch ihr Kopftuch! Wir leben doch
schließlich in einem freien Land, in dem jeder rumlaufen kann, wie er will. Niemand regt sich doch über
irgendwelche Punks auf oder über Frauen, die an heißen Tagen bauchfrei rumlaufen. Aber wehe, eine Frau
trägt einen Rock und dazu noch ein Kopftuch – dann schreit alles gleich: Um Gottes Willen! Auf der einen
Seite sind wir tolerant bis zum Abwinken, auf der anderen Seite aber ganz super eng. Tolle Demokratie
„Kopftuch“ im Vatikan Im Vatikan WAR FRÜHER aufgrund des Hofzeremoniells für Frauen ein schwarzer Schleier
vorgeschrieben. Die Vorschrift gibt es nicht mehr, dennoch bleiben viele bei Privataudienzen bei diesem
Brauche. Der Schleier stammt – wie schon gesagt – aus dem Hofzeremonielle und etwas grundverschiedenes
von einem Kopftuch, wie wir es auf den Bildern bewundern können. So wie die Leute dort aussehen, erinnern
die mich eher an pietistische Gruppen, Baptisten oder ähnliches.
apropro Kopftuch auch im Vatican Das Kopftuch ist auch im Vatican üblich, wenn Frauen eine Audienz beim
Hl. Vater haben. So konnte man z.B. uns’ Angie mit Kopftuch bewundern, als sie den Hl. Vater besuchte.
Auch Prinzessin Diana hatte damals ihr Haupt mit einem Kopftuch bedeckt, als sie mit dem Thronfolger (sehr
zum Ärger einiger Erzprotestanten im U.K.) beim Papst war. Also Leute, macht hier nicht so einen Zinover
wegen des Kopftuches bei der Piusbruderschaft. Ihr sucht doch mal wieder nur das Haar in der Suppe bei
denen um von den Mißständen in der amtlichen Kirche abzulenken.
Fragen 1. hat diese Firmung im Rahmen einer Eucharistiefeier stattgefunden – ja oder nein? 2. wo gibt
es Quellen, das für Frauen ein Kopftuch oder eine Kopfbedeckung in der Kirche in Deutschland vorgeschrieben
war? 3. Wo gibt es Vorschriften, dass Firmlinge nach Geschlechtern getrennt vor den Bischof zu treten
hatten? 4. Welches Alter haben die Jugendlichen bei der Firmung bei den Pius-Hanseln?
@ Schopenhauer Ich versichere Ihnen gerne: In den Kirchen schwingt keiner sein Zauberstäbchen. Die Eucharistielehre
entzieht sich solchen Kategorisierungen.
#95 Schopenhauer 23:51:33 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Benedikt Und das hat nun was mit einem „magischen Raum“ zu tun? Also ganz ohne Magie wird aus Wein kein
Blut. Faktisch sind es ausgebildete Theologen. Sie sind aber nicht geweiht oder dem Gläubigen sonst besonders
übergeordnet. Also ich persönlich empfinde das als äußerst beruhigend. Das ist ja schön für Sie.
Ich will Ihnen das ja auch nicht absprechen. Mein Ursprungsposting bezog sich mehr auf Pünktchen und
seine Kant Begeisterung.
@ Schopenhauer Ich wollte damit nur meinen persönlichen Skeptizismus zum Ausdruck bringen. Wie Sie bereits
sagten gehen die Meinungen über Interpretationen des NT auseinander. Exakt. Findet während der Hl.Messe
etwa nicht die tatsächliche Umwandlung der Hostie in den Leib Jesu statt? Essen Sie etwa nicht wirklich
Fleisch und trinken nicht wirklich Blut (wie Dracula himself)? Und das hat nun was mit einem „magischen
Raum“ zu tun? Nur Prediger kann eigentlich jeder sein. Keine Ahnung, wie die das offiziell geregelt haben.
Faktisch sind es ausgebildete Theologen. Die Verantwortung liegt trotzdem vollständig beim Einzelnen
(fast schon existenzialistisch), während ein Katholik sich (sofern er daran glaubt) sich hundert und
tausendprozentig darauf verlassen kann, daß seine Kirche das richtige sagt und er nur tun muß wie ihm
geheißen wird. Also ich persönlich empfinde das als äußerst beruhigend. Ich wüsste auch nicht, warum
mir das meine Mündigkeit absprechen sollte. Denn erstens habe ich natürlich bezüglich der kirchlichen
Lehre meine Überlegungen angestellt und zweitens kann ich ja bei einer Religion naturgemäß gar nicht
beweisen, es besser zu wissen als die Religionsgemeinschaft. Natürlich macht (bzw. sollte) man sich Gedanken
bezüglich seiner Weltanschauung machen, aber wenn man am Ende dieses Strebens zu dem Ergebnis kommt,
dass man dies oder jene Auffassung für richtig hält, so finde ich nichts daran, wenn man sich dann auch
auf die entsprechenden Konsequenzen einlässt.
#92 Schopenhauer 23:03:29 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Benedikt weswegen von „angeblich“ keine Rede sein kann. Ich wollte damit nur meinen persönlichen Skeptizismus
zum Ausdruck bringen. Wie Sie bereits sagten gehen die Meinungen über Interpretationen des NT auseinander.
Wo haben Sie das denn her? Findet während der Hl.Messe etwa nicht die tatsächliche Umwandlung der Hostie
in den Leib Jesu statt? Essen Sie etwa nicht wirklich Fleisch und trinken nicht wirklich Blut (wie Dracula
himself)? Das bedeutendste Amt (sofern man es so nennen kann) ist im Protestantismus das des Predigers.
Kann schon sein. Nur Prediger kann eigentlich jeder sein. Die Verantwortung liegt trotzdem vollständig
beim Einzelnen (fast schon existenzialistisch), während ein Katholik sich (sofern er daran glaubt) sich
hundert und tausendprozentig darauf verlassen kann, daß seine Kirche das richtige sagt und er nur tun
muß wie ihm geheißen wird.
@ Schopenhauer Die Kirche versteht sich als Mittler zwischen Gott und Menschen. Sie allein interpretiert
die Hl. Schrift und erläßt faßbare Vorschriften die angeblich daraus abgeleitet sind. Wieso angeblich?
Die Ableitungen werden nicht einfach so ins Blaue erraten, sondern gewöhnlich theologisch begründet.
Dem kann man sich anschließen oder auch nicht, eine Unmöglichkeit sich anzuschließen ist jedenfalls
nicht gegeben, weswegen von „angeblich“ keine Rede sein kann. Außerdem versteht die Kirche sich selbst
als eine Art magischer Raum. Wo haben Sie das denn her? Der Protestant dagegen ist selbst Priester, muß
die Hl. Schrift selbst lesen und sich selbst überlegen was daraus wohl folgt. Das bedeutendste Amt (sofern
man es so nennen kann) ist im Protestantismus das des Predigers. Auch der einfach Protestant im Kirchenschiff
muss sich also nicht alles selber überlegen. Auch die Auslegung der Schrift hat selbst bei den Protestanten
Grenzen. Wenn Sie es als Theologe übertreiben, dann fliegen sie sogar da. Fragen Sie mal Herrn Lüdemann.
Zudem ist es doch eine groteske Karikatur, dass der Katholik sich alles nett von seinen Hierarchen vorkauen
lässt und dann dazu freundlich nickt. Wer seinen Glauben ernst nimmt, der macht sich selbstverständlich
eine Menge Gedanken darüber, das ist doch logisch. Ein Fehler allerdings ist es, wenn man der Meinung
ist, ein solches Nachdenken müsse automatisch zu einer Abkehr vom Katholizimus führen, andernfalls sei
nur nicht genug nachgedacht worden.
#90 Schopenhauer 22:31:06 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Benedikt Der von Ihnen zitierte Text stammt von Kant, nicht von mir. Warum sehen Sie das so? Die Kirche
versteht sich als Mittler zwischen Gott und Menschen. Sie allein interpretiert die Hl. Schrift und erläßt
faßbare Vorschriften die angeblich daraus abgeleitet sind. Außerdem versteht die Kirche sich selbst
als eine Art magischer Raum. Der Protestant dagegen ist selbst Priester, muß die Hl. Schrift selbst lesen
und sich selbst überlegen was daraus wohl folgt.
@ Schopenhauer Nun ja, die Kirche nimmt dem kath. Gläubigen sicherlich einen großen Teil der Verantwortung
ab. Warum sehen Sie das so? Und wie kommen Sie darauf, dass man deshalb einen Seelsorger fürs Gewissen
habe?
#88 Schopenhauer 22:17:21 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Benedikt Also darf ich nichts mehr von Kant lesen, denn das könnte ja meinen Verstand anleiten. Oder
wie? Sofern Sie beim Opus Dei sind dürfen Sie Kant sowieso nicht lesen. Ich wollte Pünktchen nur zum
wiederholten Mal auf seinen geistig-theoretischen Linksradikalismus (Pünktchen ist Kant Fan) und seinem
praktisch-kirchlichen Rechtsradikalismus (Pius-Bruderschaft) aufmerksam machen. Insofern war das was für
Insider! Wer vertritt denn sowas? Nun ja, die Kirche nimmt dem kath. Gläubigen sicherlich einen großen
Teil der Verantwortung ab. Da hat ein Protestant schon ein schwereres Päckchen zu tragen.
@ Schopenhauer Habe Mut dich deines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Also darf ich nichts
mehr von Kant lesen, denn das könnte ja meinen Verstand anleiten. Oder wie? einen Seelsorger, der für
mich Gewissen hat Wer vertritt denn sowas?
#86 Schopenhauer 21:52:52 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Athanasius Im 17. Jh. hat überhaupt jede Frau fast eine Kopfbedeckung getragen. Ja, weil das damals
modern und üblich war. Der Begriff „anständig gekleidet sein“ ist ein wandelbarer und den Zeitläuften
unterworfener. Wenn Sie das nicht begreifen, dann werden Sie mal enden wie die Amish in Pennsylvania oder
die ultraorthodoxen Juden die heute noch nach dem letzten Schrei der polnischen Mode im 19. Jhr. gekleidet
sind. Cool bleiben, dann ist er deshalb auch nicht unbedingt gleich ein Ideologe. Sie haben doch Panik
geschoben wegen „linker Ideologen“. Fassen Sie sich gefälligst an die eigene Nase!
@ Athanasius Also dort wo ich die alte Messe besuche gibt es zwar jede Menge ältere Damen, aber das Haupt
bedecken nur ganz wenige. @ ruhrgebietler oder kann die Redaktion diesen Teilnehmer nicht wg. Amts- und
Titelmißbrauch mal endlich sperren! Man sollte sich mal die Signatur ansehen! Dieser Scheiber ist nicht
der Card. – der ist schon lange tot! Wieso? Das ist doch sehr originell – und seine Beiträge überdies
sehr fundiert. Wer weiß, vielleicht sitzt der alte Carabiniere irgendwo in einer Art vatikanischem Kyffhäuser
herum .
Wider VII Herzlichen Dank an Erzbischof Lefebrve für sein mutiges Eintreten für den katholischen Glauben
und seine Weigerung VII- katholisch zu werden, sonst gäbe es so etwas Schönes, wie hier beschrieben,
wohl leider nicht mehr.
Kopftuch muss man nicht notwendigerweise als Frau im römisch-katholisch Gottesdienst tragen. Dafür Kopfbedeckung
aber schon. Der Kopftuch war bis in den 1960ern und 1970ern (abhängig von dem Fortschritt der feministischen
Revolution) üblich in Westeuropa. Jede Frau trug sie 1955 in der Kirche. Oder ein Hut. Das finde ich
für heute eher angemessen. Aber warum darf eine Frau bei der Firmung ihren Kopf nicht bedecken? Warum
regen die Linken sich darüber so auf, wo man doch sonst so sehr den Islam und die Multi-kulti-Gesellschaft
verteidigt? Eine Mantilla finde ich aber selbst persönlich Lateinischer, aber auch ein Kopftuch ist zutiefst
Europäisch. Im 17. Jh. hat überhaupt jede Frau fast eine Kopfbedeckung getragen. Wer sich darüber aufregt,
ist kein Katholik, sondern Abtrünniger, denn bis 1983 war die Kopfbedeckung der Frau in der Kirche und
der Hl. Messe verpflichtend unter Strafe (CIC 1917 Can 1262 Paragr. 2). Und auch heute ist die Kopfbedeckung,
obwohl von den Modernisten und Ekklesio-Feministen verboten, noch immer als Brauch der Jahrhunderte erfordert
in der Katholischen Kirche. (Quelle www.lumengentleman.com/content.asp?id=220.) Persönlich mag auch ich
die schwarze oder weisse Mantilla oder einen Hut lieber, als einen „vollen“ osteuropäischen Kopftuch.
Aber hetzen wie die Kirchenfeinde juergen und die Homo-Ideologen hier im Forum, würde ich deswegen. Diese
jungen Mädchen sind nicht indoktriniert, sondern gläubig auf dem Pilgerweg zu Gott. Und oft sehr intelligent
und akademisch. Dank FSSPX-Schulen mit Cicero.
Wenn sie in die Kirche gehen müssen sie anständig gekleidet sein… wenn sie in die Disko gehen, dann
dürfen sie sich kleiden wie sie wollen und werden auch von Gott angenommen. Das ist der Unterschied.
Man sollte den Jugendlichen mehr zutraun und nicht nur auf Äußerlichkeiten achten. Sollen sie sich eben
ausleben dürfen. Viele wissen in ihren Herzen, wieweit sie gehen dürfen, manche gehen leider zu weit,
aber so ist halt das Leben: man kann gewinnen oder verlieren, man muss sich was trauen. Der Katholizismus
hat ein Bollwerk errichtet, in dem das Leben nicht voll zur Geltung kommt. Es wird zuviel abgetan ohne
es zu versuchen, es wird soviel des Lebens garnicht wahrgenommen in dem Getue um irgendwelche leblosen
Altaraufbauten. Das kann nicht beanspruchen allein wahr zu sein, zumindest nicht voll. Diese Jugendlichen
wollen aber die volle Ladung, das volle Erlebnis, eine wirkliche Show, die ihnen was gibt, die sie erhebt…
@schopenhauer so ‘ne rechte Ideologie gibt’s bestimmt. aber soweit ich mich entsinne, trägt auch bei
der Piusbruderschaft die große Mehrheit der jüngeren Frauen kein Kopftuch. Und die, die es tun, sind
nicht immer die verbohrtesten. im übrigen hat schon vor einer guten Stunde jmd. auf den hl. Paulus verwiesen.
Soweit ich mich erinnere, hat Paulus mit dem „Brauch“ argumentiert. Also kein Grund zur Panik, wenn in
diesem Forum jemand wie Paulus sagt, es sei „Brauch“. Und wenn dieser jenige hier im Forum Unrecht hat?
Cool bleiben, dann ist er deshalb auch nicht unbedingt gleich ein Ideologe.
@matt2 Nein! Ich glaub’s nicht! Matt sieht mal etwas locker! :)3 Und ich dachte schon, der vermutet überall
gleich den Teufel. Naja, es geschehen noch Zeichen und Wunder! o^/ :(3
#79 Schopenhauer 21:10:51 | Freitag, 22. Juni 2007
@ alle möglichen Ich finde es nur links-ideologisch, sich aus dem Kopftuch eine rechte Ideologie auszudenken.
Genauso wie es linke Ideologien gibt, gibt es auch rechte. Und in diesem Fall tragen die Mädchen und
Frauen das Kopftuch nicht weil es „anständig“ ist, sondern aufgrund einer rechten Ideologie. Hier wird
also das Seelenheil mehr oder minder subtil mit dem Tragen eines best. Kleidungsstückes in Zusammenhang
gebracht. Das ist eideutig nicht katholisch. Wenn jemand ein Kopftuch trägt ist das nicht wild, mit kath.
Religion hat es aber rein gar nichts zu tun. Man sieht anhand dieser Ausrufe sehr gut, wie ein Revolutionär
denkt Ich habe hier nur die unausgesprochenen Gedanken von Pünktchen & Co. wiedergegeben. Revolutionäre
gibt es nicht nur von links. In diesem Fall stehen sie eindeutig rechts. Heimseite Außerhalb rechtsideologischer
Kreise spricht man Homepage. Man nennt ein Aquarium ja auch nicht „Behälter für Süßwassertiere“ oder
einen Walkman „Laufmann“. „normaldenkende Jugendliche“ tragen heute anständige Kleidung? Und welcher
70-jährige? Wäre vor 50 Jahren ein Jugendlicher in Jeans in die Kirche gegangen hätte das eine Woche
für den Dorfklatsch gereicht. Heute geht ein 70-jähriger Mann mit Levis Jeans, S Oliver T-Shirt und
Adidas Sportschuhen am Sonntag in die Kirche. Paulus hat auch nicht das Kopftuch als für das Seelenheil
notwendig vorgeschrieben. Er hat nur empfohlen anständig gegleitet in die Kirche zu gehen. Und dazu gehört
heute nicht unbedingt zwingend ein Kopftuch.
Ein jeder mag es halt nicht so altfaderisch theatralisch… die Jugendlichen heute wollen ihre Gotteserfahrung
halt auf andere Weise. Sie feieren auf ihre Art und ich möchte nicht sagen, dass sie deshalb Gott weniger
nahe sind. Es fehlt ihnen nur manchmal das rechte Bewußtsein dafür, nicht aber die Hingabe. Auch sie
wollen in der Liebe schwelgen und sie tun es auch, auf ihre Art, mit ihren Mitteln. Die gehen halt in
die Diskothek und lassen sich dort aus nach ihrem Geschmack. Oder sie rennen auf die Donauinsel, wie jetzt
gerade und hören sich dort Konzerte an und tanzen dazu und haben ihren Spaß dabei. Das ist halt die
Zelebration der Jugend und Gott ist auch hier zugegen, auch hier wird sein Geist wirksam. Wieso sollte
er sich diesen Jugendlichen verweigern, wenn sie mit offenen Herzen zu ihm kommen und sich nach Gemeinschaft
und Liebe sehnen? Sie machen das halt so und die Kirche macht das so. Ich sehe da kein solches Problem
damit. Es ist dies eben auch eine junge Kirche und sie hat ihre eigenen Rituale. Deshalb muss sie nicht
gleich des Teufels sein.
@Alfredo Ottaviani – hören Sie mit Ihrem Titelschwindel auf oder kann die Redaktion diesen Teilnehmer
nicht wg. Amts- und Titelmißbrauch mal endlich sperren! Man sollte sich mal die Signatur ansehen! Dieser
Scheiber ist nicht der Card. – der ist schon lange tot!
@Jürgen Und damit kommen wir wieder zum Kopftuch: Welcher normaldenkende Jugendliche trägt dies heute
freiwillig? Wieviele „normaldenkende Jugendliche“ tragen heute überhaupt noch anständige Kleidung? Was
Sie als „normaldenkend“ bezeichnen ist eigentlich nichts anderes als „dem Zeitgeist entsprechend antichristlich
denkend“
Lächerlich Im Vergleich zu den würdelosen Firmfeten der Konzilskirche, bei denen dieses Sakrament kirchlich
völlig entfremdeten, ungläubigen Jugendlichen nachgeworfen wird, mutet die Veranstaltung bei Bitsch
an wie eine andere Religion. Ui toll. Da es der hochwüdigste Herr nur mit entsprechend sozialisierten
Jugendlichen zu tun hat ist das ja soooo eine Riesenleistung. De Galarreta kann ja mal in einer normale
Pfarrei zu Jugendlichen gehen, die nicht jedes seiner Worte automatisch als gottgegeben ansehen. Ob er
da etwas ausrichten könnte?
Kopfbedeckung Dass Frauen und Mädchen in der Kirche den Kopf bedecken ist doch sicher keine Neuerung.
Der Apostel Paulus hat von Frauen die Bedeckung ihren Häuptern in der Kirche gefordert und dies war sehr
lange Zeit gängige Praxis. Auch heute, in den Ländern, die nicht so sehr wie Europa von Modernismus
verdorben sind, decken die meisten Frauen in der Kirche ihre Köpfe. z.B. In Korea: Foto1 www.opm.go.kr/…ociety/christ_01.gif
Foto2 www.koreaherald.co.kr/…/04/200504040001.gif Foto3 english.chosun.com/…/200504030016_00.jpg
„… die sich BEWUSST für den Weg der FSSPX entschieden haben.“ Nun: sagen wir, für den Weg, den die
allermeisten ihrer Vorfahren gegangen sind. Und: was hindert die 13… Amtskirchenkinder, sich auch bewußt
für den Amtskirchenweg zu entscheiden? Denn doch die mangelhafte Ausbildung? Oder etwa doch das, was
in meinem posting die viel wichtigere Frage war? Meine Antwort: beides, und noch viel mehr.
An Dr. Lindemann Lieber Herr Dr. Lindemann, ich stimme Ihrem Beitrag weitgehend zu. Aber dies ist falsch:
„Die Melodie unterstützt den gesungenen biblischen Text statt ihn zu dominieren – so wie es der Heilige
Papst Pius X. – der große Reformer der Kirchenmusik – in seinem Motu Proprio „Inter sollicitudines“ gewünscht
hat.“ Entweder auf Latein „Inter pastoralis officio“ oder auf Italienisch „Tra le sollicitudini“. Ihr
Ausdruck ist Latienisch oder Itatein! Liebe Grüße + Alfredo Card. Ottaviani, Präfekt
Die Menge macht’s Ich denke darüber nach, wie es wohl kommt, daß Firmungen im FSSPX-Teil der Kirche
zu vermehrter Glaubensstärke führen, in dem Teil, den wir als Amtskirche bezeichnen, eher eine Verabschiedungsfunktion
à la protestantische Konfirmation haben. Wenn ein FSSPX-Bischof ein Handvoll Jugendliche firmt, stammen
diese aus durch FSSPX indoktrinierten Familien, die sich BEWUSST für den Weg der FSSPX entschieden haben.
Diese bleiben dann auch dem selbst gewählten – oder durch die Eltern genötigtem – Weg eher treu, als
wenn z.B. der Paderborner Erzbischof in den letzen Wochen alleine in EINEM Dekanat 1345 Jugendliche gefirmt
hat. Und damit kommen wir wieder zum Kopftuch: Welcher normaldenkende Jugendliche trägt dies heute freiwillig?
Da stecken doch die Eltern hinter – oder gar die FSSPX-Priester, die sowas als „schicklich“ betrachten
und die Eltern dazu bringen, den Kindern einzureden, sowas wäre katholisch.
@Juergen / Gegenpapst „Michael I.“ und andere Privatgegenpäpste Herzlichen Dank für den Hinweis über
einen weiteren Privatgegenpapst in Übersee. Es gibt ja bereits mindestens ein Dutzend privater Gegenpäpste,
zumeist in Amerika, einen gab es auch in Spanien, der aber eine eigene Kirche gegründet hatte, die palmarisch-katholische
Kirche. Ein anderer sehr bekannter Gegenpapst ist „Pius XIII.“ Es findet sich jedenfalls eine ausgezeichnete
katholische Gebetssammlung auf seiner gegenpäpstlichen Heimseite „truecatholic.org“.
Firmung – lassen wir die Fakten sprechen: ich war im Bistum Essen bei einer Firmung Pate. Der firmende
Weihbischof, dessen Name mir nicht erinnerlich ist, bat die Firmlinge flehentlich, bei der Stange zu bleiben,
sonst könne man „den Laden in 20 Jahren dichtmachen“. Die Kirche, in der die Firmung stattfand, wurde
exakt 20 Jahre danach geschlossen. Ich denke darüber nach, wie es wohl kommt, daß Firmungen im FSSPX-Teil
der Kirche zu vermehrter Glaubensstärke führen, in dem Teil, den wir als Amtskirche bezeichnen, eher
eine Verabschiedungsfunktion à la protestantische Konfirmation haben. Es mag wohl doch exakt an dem liegen,
was manchen Neokatholiken hier zu recht nervigen Äußerungen reizt: man nimmt seinen Glauben ernst, und
die äußere Haltung entspricht der inneren. Wie lächerlich also, sich über ein Kopftuch auszulassen,
wenn es um so viel mehr geht – ein „mehr“, das ganz offenbar der neokatholischen Richtung fehlt, nämlich:
der Glaube an die effektive Wirksamkeit der Sakramente. Das neokatholische Sakramentsverständnis scheint
denn doch unfruchtbar. Man sieht es ja auch an der Architektur jener Kirche in einem anderen Strang, die
mit guten Gründen von Pünktchen als „unkatholisch“ analysiert wurde. Sakramente sind mehr als Rituale,
und wer z.B. die Firmung zum Initiationsritual, die Messe zum gemeinschaftsstiftenden Ritual, die letzte
Ölung zum Heilungsritual uminterpretiert, – na ja: (und das meine ich ohne Häme) der verliert den Segen,
der auf dem tradierten Erbe liegt. Gut, daß es die kath. Tradition gibt.
Exkommuniziert Wie ich gerade lesen, hat Papst Michael I der „Vatikanischen Exilskirche“ Bischof Alfonso
de Galaretta exkommuniziert. Damit befindet er sich in guter Gesellschaft mit der Konzilskirche, der Piusbruderschaft,
Johannes Paul II und einer ganze Reihe anderer Leute, die ebenfalls von Michael I exkommuniziert wurden. Nachzulesen unter www.vaticaninexile.com/…s/InCoenaDomini.html Und so sieht Michael I aus www.vaticaninexile.com/files/Pope101989.JPG
@Schopenhauer / Das wichtigste Werkzeug der Französischen Revolution & das „Schwarzbuch Kommunismus“
Zitat Schopenhauer: „Kardinal Lehmann auf die Guillotine! Kardinal Lehmann auf die Guillotine! Kardinal
Lehmann auf die Guillotine! Kardinal Lehmann auf die Guillotine! Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine! Bischof Algermissen auf die Guillotine! Bischof Algermissen auf die
Guillotine! Bischof Algermissen auf die Guillotine! Bischof Algermissen auf die Guillotine! Bischof Algermissen
auf die Guillotine! Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel! Mädchen kommen nur mit Kopftuch in
den Himmel! Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel! Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!“ Man sieht anhand dieser Ausrufe sehr gut, wie ein Revolutionär
denkt, und es ist geschichtlich exzellent bezeugt, wie die Revolutionäre, einmal an der Macht, ihre Herrschaft
auch unumkehrbar festzementieren wollten: Nämlich durch die Massenvernichtung der „Klassenfeinde“, erstmals
durchgeführt durch die Französischen Revolutionrädelsführer gegen die tyrannische Bourbonenmonarchie
in Frankreich. Ebenso beseitigten die Kommunisten in aller Welt alle feindlichen „Klassen“, in der UdSSR
und in Osteuropa, in China, in Kambodscha, in Nordvietnam etc. etc. Allen Europäern, die in puncto Kommunismus
meist nicht besonders gut informiert sind, wäre sehr das „Schwarzbuch Kommunismus“ zu empfehlen.
@Schopenhauer Lieber Schopenhauer, Darf ich Ihr Geschreibsel auch „Geschwurbel“ nennen? Ich würde eigentlich
darauf verzichten wollen, auch wenn es vielleicht gerecht wäre. Welche Ideologie meinen Sie eigentlich?
Ich halte mich für ziemlich liberal. Mir ist es völlig gleichgültig, ob eine Frau ein Kopftuch trägt.
Ich finde es nur links-ideologisch, sich aus dem Kopftuch eine rechte Ideologie auszudenken. Schrauben
Sie doch bitte Ihre Phantasie ein wenig runter.
Würde der Hl. Messe? Die Priester konzelebrieren nicht. Das Geheimnis des Heiligen Meßopfers ist zu
groß, seine Gnaden sind zu mächtig und seine Bedeutung für das priesterliche Leben zu gewaltig, als
daß diese Geistlichen sich die persönliche Feier der Messe nehmen ließen. Gab es hier überhaupt eine
Messfeier? Sowohl die Bilder wie auch die Tatsache, dass die Ansprache vor der Feier, auf den Stufen des
Altares stattfand, lassen darauf schließen, dass es überhaupt keine Feier der Hl. Eucharistie gab –
so wie üblich in der tridentinischer Tradition – Firmung ohne Messe. Frage: wie hätten wohl die Priester
konzelebrieren können? Dass würden auch die „bösen“ Modernisten nicht geschafft, da es überhaupt keine
Messe gab.
#62 Schopenhauer 18:56:03 | Freitag, 22. Juni 2007
@ maliems Ich denke Sie schreiben Ihr Geschwurbel nur deshalb um Ihrer frauenfeindlichen Ideologie huldigen
zu können! Denn ansonsten wäre es Ihnen wohl völlig egal ob ein Mädchen ein Kopftuch trägt oder nicht!
Die Verbindung von Kopftuch und Rechtgläubigkeit war nie katholisch und ist ein Neuerung und ein Modernismus!
@schopenhauer warum alle meine postings… Lieber Schopenhauer, einfach deshalb, weil ich die zu diesem
Thema vorgetragenen Meinungen für besonders unsinnig halte. Ich bin keiner, der meint, alles sagen zu
können. Ich finde es auch gar nicht schwer, zu vielem einfach den Mund zu halten. Ich könnte das auch
bzgl. dem Stückchen Stoff. Aber wozu? Ein bißl Mitreden schadet nicht. Aber nur ein bißl. Das reicht.
Was dagegen?
Schopenhauer Kardinal Lehmann auf die Guillotine! Bischof Algermissen auf die Guillotine! Statt solchen
Schwachsinn zu schreiben, betet lieber für unsere Bischöfe (ob ihr sie mögt oder nicht), damit sie
vom Heiligen Geist geführt, tun was recht ist vor Gott.
#58 Schopenhauer 18:39:36 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Krake Die Kirchensteuer ist kein Kriterium dafür ob jemand katholisch ist oder nicht. Ein Nicht-zahlen
der Kirchensteuer führt keineswegs automatisch zu einer Exkommunikation. Außerdem gibt es die Kirchensteuer
glücklicherweise nur im deutschsprachigen Raum. Von einem Leidensdruck kann also keine Rede sein wenn
man die 25 Mio. deutschen Katholiken mit den über 1 Milliarde Katholiken weltweit vergleicht. Vielmehr
erkennt man daß für Leute wie Sie der Himmel nur was für die Gutbetuchten ist. @ maliems Und warum
beziehen sich dann alle Ihre Postings auf das Stückchen Stoff? Wenn man kreuz.net liest hat man das Gefühl
man sei auf einer Seite der Wahabiten gelandet: Nur wer Kopftuch trägt ist ein wahrer Christ. Ein echter
Rückschritt zu jüdisch-muslimischem Religionsverständnis der auch das Geschwurbel von Pünktchen Lügen
straft!
Maliems, n’abend Wussten Sie’s denn noch nicht: Seit 1970 gilt in den Kirchen ein Kopftuchverbot. Schließlich
sollen Frauen nicht mehr diskriminiert werden. Deswegen turnen sie seit ungefähr dieser Zeit auch vermehrt
im Chorraum herum wo sie in manchen Kirchen schon die männlichen Ministranten ins Abseits geschoben haben.
Wie lange mögen sich die Pfarrer dort noch halten?
Sperling – Schopenhauer – Parzifal Ihr Text ist lächerlich und aus welchen Gründen er an mich adressiert
ist, wissen nur Sie! Anders als Sie wünsche ich niemandem den Tod. Sie haben noch immer nicht erklärt,
wieso Sie mir in einem thread den Tod gewünscht haben. Wieder einmal werden Sie in Ihrer argumentativ
hilflosen Fixierung auf mich mehr als peinlich! Merken Sie das eigentlich nicht?
feierliche Verabschiedung aus der Kirche Ein Gutteil (um nicht zu sagen, die überwiegende Mehrheit) der
Jugendlichen, die heute zur Firmung gehen, hat kein Glaubenswissen und praktiziert den Glauben auch nicht,
auf den sie da gefirmt werden. Jeder weiß dies: der Pfarrer, der Kaplan, die Pastoralreferentin und der
(Erz-, bzw. Weih)bischof. Im Vorfeld einer Firmung ist oft ein Witz zu hören, über den dann alle alle
Jahre wieder lachen, der in Wirklichkeit aber nicht zum Lachen ist: Was ist Firmung? Die Verabschiedung
der Jugendlichen aus der Kirche unter Beteiligung hoher Prominenz. Das Schlimme ist auch, dass niemand
mehr weiß, wie man Jugendliche denn eigentlich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten soll. Mein Eindruck
ist auch, dass sich ein großer Teil der Gläubigen längst mit der nachkonziliaren Light-Version des
Katholizismus zufrieden gegeben hat. Es ist ja auch so schön einfach und billig: man geht dann zur Kirche,
wenn man Lust hat, man empfängt die Hostie im Vorbeigehen in die hohle Hand, man braucht auch nicht mehr
zu Beichten. Auch das wissen die Bischöfe. Um so bedrückender ist es, dass sie immer noch Loblieder
auf die „Konzilskirche“ (P Paul VI.) anstimmen. na ja, noch fließen ja die Kirchensteuern und der Leidensdruck
ist noch nicht hoch genug.
#53 Schopenhauer 18:11:44 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Pünktchen Kardinal Lehmann auf die Guillotine! Kardinal Lehmann auf die Guillotine! Kardinal Lehmann
auf die Guillotine! Kardinal Lehmann auf die Guillotine! Kardinal Lehmann auf die Guillotine! Kardinal
Lehmann auf die Guillotine! Bischof Algermissen auf die Guillotine! Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine! Bischof Algermissen auf die Guillotine! Bischof Algermissen auf
die Guillotine! Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel! Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den
Himmel! Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel! Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel! Immanuel Kant: Habe Mut dich deines Verstandes ohne Leitung
eines anderen zu bedienen. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich
Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u. s. w. : so brauche ich mich ja nicht selbst
zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann ; andere werden das verdrießliche
Geschäft schon für mich übernehmen. Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze
schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich
halte : dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen
haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben, und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen
Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen…
Arme Mädchen dieses arme Mädchen kann einem nur noch Leid tun … DAS war in der katholischen Kirchen
NIE üblich! Ein Mädchen, das katholisch ist, soll arm sein. Dann sind auch alle noch katholischen Ordensschwestern
zu bedauern über ihren „fatalen Irrtum“. Mädchen, die einem Katholiken leid tun, das sind eher die heutigen
Sexsklavinnen, die die UNO-Staatsschulerziehung aus unseren deutschen Mädchen macht, und die Hunderttausenden
Sexsklavinnen, die der Deutsche und der Westeuropäer heute nach Deutschland lockt, um sie dort für sich
arbeiten zu lassen.
@Pünktchen / Deutschlands nationalistisches Kirchentum Und das gerade durch Repräsentanten der Amtskirche
in Deutschland und Österreich. Es ist gut bekannt, daß nur jene Geistliche als „modernistisch gutgesinnt“
bzw. als „modernistisch rechtgläubig“ gelten, die auch in Deutschland und Österreich theologisch geschult
wurden. Ausländische Geistliche, egal woher außerhalb der deutschen Länder, die in der Regel den modernistischen
Geist nicht haben, gelten in den deutschen Ländern als „Geistliche zweiter Klasse“ und sind unerwünscht.
Wörtlich richteten die BRD-Kirchenfunktionäre dem Apostolischen Stuhl bereits unter Papst Johannes Paul
II. aus: „Wir lassen uns doch nicht durch Rom von unseren evangelischen Mitchristen auseinanderdividieren.“
Ich wurde selbst Zeuge, wie ein Wiener Universitätsprofessor für Theologie seinen Studenten erklärte,
weshalb die Theologie des damaligen Papstes Johannes Paul II. von „uns Theologen“ nicht akzeptiert werden
könne: Es sei nichts weiter als eine [kursiv]typische polnische Neoscholastik[kursiv]. Das ablehnende
Wort von der „typisch polnischen Neoscholastik“ ist ja in modernistischen deutschen Kirchenkreisen ein
geflügeltes Wort gewesen – und sicherlich auch das Denken der Cardinal-Lehmann-Kirche. Aus guten Gründen
vollzog sich Lehmanns Cardinalsernennung durch Papst Johannes Paul II. erst nach jahrelangem Drängen
durch irgendwelche Lehmann-Fürsprecher. Wie dumm, daß der heutige Papst jetzt ein Landsmann aus Deutschland
ist und eine sehr ähnliche Theologie vertritt.
Schopenhauer – Parzifal – Sperling Wie zum Bsp. dieser Ministrant der wahrscheinlich zum „Gottesdienst“
der Sekte gepeitscht wurde?!?!? Es sind derer mehrere auf dem Foto! Sicher alle dorthin „gepeitscht“
!!! Der Text geht auf die unterschiedlichen Herkünfte der verschiedenen Meßbesucher und Ministranten
ein! Aber Sperlin/Schopenhauer/Parzifal ist in seinem Haß schon so wahrnehmungsgestört, daß er nur
noch sieht, was er sehen will …
#48 Schopenhauer 17:38:36 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Punkt und nicht wenigstens ein paar Quoten-Andershäutige… Wie zum Bsp. dieser Ministrant der wahrscheinlich
zum „Gottesdienst“ der Sekte gepeitscht wurde?!?!?
Muslimisches Kopftuch bei Kindern www.kreuz.net/photo/pho…e.1515.jpg dieses arme Mädchen kann einem
nur noch Leid tun … DAS war in der katholischen Kirchen NIE üblich! Da kann ich Gotthard nur zustimmen.
Ich fand dieses Bild auch abstoßend. Solches wurde nie in der Kirche verlangt. Kleine Mädchen unter
ein Kopftuch zu stecken, ist Ideologie und war auch vor dem Konzil nicht Usus. Wenn ich mir die Kinderbilder
meiner Mutter anschaue, die alle zu kirchlichen Anlässen in den vierziger Jahren aufgenommen wurden,
ist kein einziges Kind so gekleidet.
Ja, Rudolfus, dieser Jargon wird dann gerne für einen umgekehrten Rassismus aufgegriffen und entsprechend
verwendet! Wehe, bei einer größeren Veranstaltung finden sich nur „Weiße“ ein und nicht wenigstens
ein paar Quoten-Andershäutige…
#45 Schopenhauer 17:32:55 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Rudolfus Ich hatte bisher eher weniger den Eindruck, daß die Pius Sekte anderen Menschenrassen positiv
gegenübersteht. Dieses Kopftuchgetue ist nur die Rückführung des Christentums auf seine jüdische Entwicklungsstufe.
So wie die Juden oder die Moslems (als Gesetzesreligionen) das Himmelreich von der strikten Befolgung
bestimmter Vorschriften (Speisevorschriften, Kopftuch) abhängig machen, so hat Jesus das Christentum
davon eigentlich befreit. Er hat die Vorschriften strikt auf ihren ethischen Kern reduziert. Insofern
ist die Pius Sekt auch ein Rückschritt in Richtung Judentum/Islam.
@alles weißhäutige Arier… / NSDAP-Jargon in Deutschland Weißhäutige Gläubige … welch Überraschung
mitten in Europa. Der „Arierbegriff“ ist ein fiktiver Begriff. Die Juden sind gleichfalls weißhäutig
und sind keine „Arier“. Es ist erschreckend, wie sehr die NSDAP-Schemen in Deutschland noch begrifflich
geläufig sind.
@Guiseppe, Rudolfus: Wenn Sie mich bewußt mißverstehen wollen und als meinen vermeintlichen Geschmack
das andere Extrem der Kleidungsordnung hier skizzieren, dann ist das Ihr Problem, nicht meins. Es dürfte
klar sein, daß mir dieses umgekehrte Extrem mit nackten Bäuchen und kürzesten Röcken genauso wenig
gefällt.
DDR – Piusbruderschaft „Selbst die DDR-Mädchen hatten konservative Kleidung und Uniformen.“ Seh schön
beobachtet – die Ähnlichkeiten zwischen der Pius-X-Kirche und der DDR sind gar nicht zu übersehen …
@rudolfus Meiner Meinung nach haben gewisse Leute von einer anständigen katholischen Kleiderordnung überhaupt
keine Ahnung: dann trage doch bitte zur Aufklärung der Ahnungslosen bei!
Kleiderordnung Meiner Meinung nach haben gewisse Leute von einer anständigen katholischen Kleiderordnung
überhaupt keine Ahnung: Man braucht doch nur irgendeine beliebige westliche Stadt besuchen, um zu sehen,
daß sich die westlichen Frauen heute wie Prostituierte kleiden. Nicht umsonst finden diese entchristlichten
Leute in den wichtigen Kirchen in Rom keinen Einlaß, sehr ähnlich wie die Jungfrauen ohne Öl in ihren
Lampen, die der Heiland zurückweist. Sicherlich wird der Heiland einmal auch die betreffenden Seelen
fragen: „Nun, wo ist Deine Sonntagskleidung?“
#38 Schopenhauer 17:20:35 | Freitag, 22. Juni 2007
Kult! Am besten fand ich die Bildunterschriften: „Die anwesenden Gläubigen sind international.“ Aber
alles weißhäutige Arier. So ist es recht! Und: „Der Parkplatz gefüllt mit Autos.“ Noch nie in meinem
Leben hab ich so einen tiefgläubigen Parkplatz gesehen! Wahrscheinlich strikt getrennt nach weiblichen
und männlichen Autos! o^/
@maliems www.kreuz.net/…/photoimage.1515.jpg dieses arme Mädchen kann einem nur noch Leid tun … DAS
war in der katholischen Kirchen NIE üblich! DAS ist ein rückwärtsgewandter Modernismus der Pius-Leute…
@Alois Hudal / Eingeschlafen 1968 Die heutigen Mädchen, die sich wie Huren kleiden, nicht heiraten, stets
entsprechend „vorbeugen“, gegebenfalls abtreiben, der Frauentyp der 1968er, das soll laut Herrn Hudal
die Zukunft Deutschlands und Europas sein. Selbst die DDR-Mädchen hatten konservative Kleidung und Uniformen.
@maliems Fahr mal nach Osteurope, das Kopftuch ist ein normales Kleidungsmittel von (zugegeben heute:
älteren) Frauen. Fand diese erwähnte Firmung nun in Osteuropa statt oder doch vielleicht in Frankreich?
Dort wurden diese Kopftücher auch aus ideologischen Gründen getragen – die jungen Mädchen mit Kopftuch…schrecklich –
so sah selbst meine bald neunzigjährige Mutter als Kind nicht aus! Beschwert euch bitte nicht noch einmal
über eine Burka oder einen Schleier bei Muslimas!
Alois Hudal Alois Hudal: „KJB-Mädchen in zugeknöpfter Bluse und im mausgrauen, knöchellangen Einheitsrock,
deren Großmütter sich moderner kleiden, haben für mich nicht das Potential zur Heranbildung normaler
Familien, da man schon äußerlich sieht, daß sie keine eigenen Persönlichkeiten sind. Die Tradi-Szene
ist nur noch eine Karrikatur.“ Ja wie hätten s’ gern? Knackige KJB-Mädels mit buntem, engen Minirock
und eng anliegender Bluse mit Ausschnitt bis zum Bauchnabel?
Ölgötzen Vor ein paar Wochen hat man sich hier aufgeregt, weil angeblich ein Weihbischof ab und zu einfach
nur so (ohen zu zelebrieren) an einer Messe teilnimmt. Wenn Piusbrüder das gleiche tun, wird es auf einmal
zur Tugend. Aber um mit Überzeugung Piusbruder zu sein, muss man wohl ein bisserl schizophren sein…
@gotthard Fahr mal nach Osteurope, das Kopftuch ist ein normales Kleidungsmittel von (zugegeben heute:
älteren) Frauen. Dass es in Westeuropa kaum noch getragen wird, sind nicht die Pius-Damen schuld, oder?
(Zugegeben tragen es auch im Osten die jüngeren nicht mehr auf der Strasse, wohl aber bei der Arbeit)
@maliems Mir ist nicht ganz klar, was einen nichtkonzelebrierenden Priester zum Ölgötzen macht. Dann
sind ja auch die Gläubigen Ölgötzen. Ein Priester wird dann zum Ölgötzen, wenn er, wie in dem Artikel
steht, deswegen nicht konzelebriert, weil er lieber selber zelebrieren will, er dann aber anstatt irgendwo
selber zu zelebrieren, einfach nur rumsteht. Wenn er eh nur rumsteht, könnte er auch konzelebrieren.
Die Gläubigen sind keine Ölgötzen, denn die können ja eh nicht zelebrieren.
Ölgötzen @Stimme der Vernunft Mir ist nicht ganz klar, was einen nichtkonzelebrierenden Priester zum
Ölgötzen macht. Dann sind ja auch die Gläubigen Ölgötzen. Spätestens seit den Massenkonzelebrationen
Johannes Pauls II. bei seinen Reisen ist mir jede Konzelebration suspekt.
@Sonntagskleidung: Mir gefallen zwar die modernistischen, gleichmacherischen Judoanzüge zur Erstkommunion
und zur Firmung gar nicht. Dennoch halte ich einen Anzug für Buben nur zu diesen beiden sakramentalen
Festlichkeiten für angemessen. KJB-Buben, die jeden Sonntag oder in Fulda in weißem Hemd und schwarzer
Hose auftreten, machen für mich eher den Eindruck als kämen sie gerade von den „Zeugen“. KJB-Mädchen
in zugeknöpfter Bluse und im mausgrauen, knöchellangen Einheitsrock, deren Großmütter sich moderner
kleiden, haben für mich nicht das Potential zur Heranbildung normaler Familien, da man schon äußerlich
sieht, daß sie keine eigenen Persönlichkeiten sind. Die Tradi-Szene ist nur noch eine Karrikatur.
Sonntagskleidung Die männlichen Gläubigen, kleine und große, tragen ohne Ausnahme Sonntagskleidung –
Krawatte und Anzug. Unterstützt wird diese Aussage durch ein Bild in der Fotostrecke www.kreuz.net/…photo.180.image5.jpgwww.kreuz.net/…/photoimage.1512.jpg Indess kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es sich
bei den dort gezeigten jungen Männern um Mitglieder des Schulchores handelt. Und „ausnahmslos“ – wie
es der Artikel suggerieren will – tragen wohl die Männer keine „Krawatte und Anzug“ www.kreuz.net/…photo.180.image6.jpgwww.kreuz.net/…/photoimage.1513.jpg Selbst einer der Paten, hier zuvorderst im Bild, trägt einen Anorak,
ebenso wie der Firmling davor. Auch einige weitere Männer auf ihre Krawatte und den Anzug verzichtet
haben, wenn man genau hinschaut. www.kreuz.net/…hoto.180.image11.jpgwww.kreuz.net/…/photoimage.1523.jpg
Und die Damen auf dem Bild stehen mit Anorak und verschränkten Armen ja nun auch nicht gerade so, als
würden sie andächtig der Liturgie folgen… Was der Artikel suggerieren will: heile Welt; sittsam gekleidete
Leute etc. wird durch die mitgelieferten Bilder gleich ad absurdum geführt.
@Autor in einer normalen Pfarrei sind bei der Firmung der Bischof und der Pfarrer als Priester anwesend.
Natürlich konzelebriert der Pfarrer mit dem Bischof. Dienen beim Pius-Verein die anwesenden Priester
nur der „Erhöhung der Feierlichkeit“? Haben die nichts besseres zu tun?
So ein Quatsch Die Priester konzelebrieren nicht. Das Geheimnis des Heiligen Meßopfers ist zu groß,
seine Gnaden sind zu mächtig und seine Bedeutung für das priesterliche Leben zu gewaltig, als daß diese
Geistlichen sich die persönliche Feier der Messe nehmen ließen. Da ist das Geheimnis so groß, dass
die Priester lieber wie die Ölgötzen dumm rumstehen als zu konzelebrieren. Denn sie haben ja keineswegs,
wie der Autor suggeriert, persönlich die Messe zelebriert, sondern sie haben wie die Ölgötzen herumgestanden
und dem Bischof zugeguckt. Eine persönliche Zelebration wäre auch nach einer Konzelebration immer noch
möglich gewesen. Traditionalistischer Unsinn halt.