Piusbruderschaft
Manchmal ist die andere Welt die echte
Firmung ist, wenn sich kirchlich entfremdete Jugendliche zusammenrotten, denen ein angereister Prälat in einer würdelosen Feier ein Sakrament nachwirft. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
Die Firmung hielt Bischof Alfonso de Galaretta
Die Firmung hielt Bischof Alfonso de Galaretta
(kreuz.net, Bitsch) Firmung im Freien. Es ist ein Samstag vormittag im Mai. Die Luft ist warm. Der Parkplatz füllt sich mit Autos. Vor einem im Freien aufgestellten Altar sammeln sich Gläubige.

Es wurde ein prächtiger roter Baldachin aufgebaut. Der Altar ist schön geschmückt. Zwei große Banner in den päpstlichen Farben gelb und weiß stehen links und rechts.

Die männlichen Gläubigen, kleine und große, tragen ohne Ausnahme Sonntagskleidung – Krawatte und Anzug. Die angebliche urkirchliche „Einfachheit“ wird hier – vierzig Jahre nach dem Konzil – grob mißachtet.

Man fühlt sich eher an die Pracht des Tempels in Jerusalem erinnert.

Der Bischof kommt, in einem langen Einzug – zuerst die Ministranten, dann die Priester, schließlich der Bischof mit den levitierenden Priestern.

Firmung einmal anders
Bischof Alfonso de Galaretta firmt im Elsaß.Die beiden levitierenden Priestern: Links der Prior der Piusbruderschaft in Straßburg und vorher Distriktoberer in Mexiko, Hw. François Knittel und Hw.Bruno France aus Zentralfrankreich.Die Gläubigen gehen noch beichten.

Die Priester konzelebrieren nicht. Das Geheimnis des Heiligen Meßopfers ist zu groß, seine Gnaden sind zu mächtig und seine Bedeutung für das priesterliche Leben zu gewaltig, als daß diese Geistlichen sich die persönliche Feier der Messe nehmen ließen.

Zu Beginn der Feier spricht der Bischof auf den Stufen des Altares eine Statio. Er ist ein Weihbischof, hat keine Jurisdiktion und will auch keine.

Er ist nur Träger der sakramentalen Fülle des Priestertums – mehr nicht.

Der Bischof spricht lange, ohne Manuskript, über die Bedeutung dieses Tages, über die Gnaden des Sakramentes.

Er redet davon, daß dieses Ereignis die Gefirmten zu Erwachsenen im Glauben macht und sie vorbereitet, für Christus zu leben und für ihn vielleicht auch zu sterben.

Das hat mit den handelsüblichen „mündigen Christen“, die sich aussuchen, was ihnen in den Kram paßt, wenig zu tun.

Der Bischof schließt mit der Aufforderung zur Treue zu Kirche und Papsttum.

Nach seiner Herkunft ist er ein Spanier. Aber sein Französisch ist fast akzentfrei. Das Publikum ist international. Anwesend sind Elsässer und Franzosen. Natürlich – wir sind in einer Schule der katholischen Tradition im Nordelsaß nahe Bitsch.

Freie Schweizer üben ihren singenden Akzent. Es gibt auch ein paar Deutsche, mediterane Südfranzosen. Einige Schüler sind Afrikaner aus Gabun. Dort war jener Erzbischof Missionar, der seine Weihegewalt an den firmenden Bischof weitergab.

Die Kapelle der Schule ist für den Anlaß zu klein. Denn die Gläubigen kommen aus der ganzen Region, um sich oder ihre Kinder im wahren Ritus der Kirche firmen zu lassen.

Während dieser Feier ist auch zu bemerken, daß traditionelle – das heißt normale – Katholiken nicht alle Heilige sind.

Denn am Rande der heiligen Feier hört ein Priester die Beichte – unter freiem Himmel und gut sichtbar. Er hat viel zu tun. Auch das ist ein Unterschied zur modernen Kirche der Gerechten.

Der Schulchor singt und spielt: Geigensolo, Trompeten. Keine Gitarre. Kein Armeschwenken. Keine religiöse Stimmungsmache. Kein Happy happy happy der „John Paul two – we love you“ – Generation.

Der Geist der Gregorianik ist anders. Getragen, vergeistigt, schön. Nicht sentimental oder aufputschend. Die Melodie unterstützt den gesungenen biblischen Text statt ihn zu dominieren – so wie es der Heilige Papst Pius X. – der große Reformer der Kirchenmusik – in seinem Motu Proprio „Inter sollicitudines“ gewünscht hat.

Die Gläubigen schreiten in langer Doppelreihe zur Firmung – links die Reihe der Paten, rechts die der Firmlinge.

Frauen und Männer kommen getrennt. Der Pate hat dasselbe Geschlecht wie der Firmling. Das erinnert an die unterschiedlichen Berufungen von Mann und Frau.

Gewiß könnte man einiges auch anders machen und trotzdem katholisch sein. Doch viele kleine und einige große Unterschiede machen einen ganz großen Unterschied.

Im Vergleich zu den würdelosen Firmfeten der Konzilskirche, bei denen dieses Sakrament kirchlich völlig entfremdeten, ungläubigen Jugendlichen nachgeworfen wird, mutet die Veranstaltung bei Bitsch an wie eine andere Religion.

Dabei ist sie nur die Bewahrung des Glaubens.

Da man für die Bewahrung des katholischen Glaubens derzeit keine formale kanonische Anerkennung bekommen kann – würden diese Gläubigen und Priester sagen – geschieht es eben ohne diese. Fertig.

Sie ziehen es vor, als angebliche Schismatiker zu existieren als durch die kalte administrative Gewalt glaubensloser Bischöfe gegängelt, gleichgeschaltet und eliminiert zu werden.

Der Verfasser ist praktizierender Arzt im Nordelsaß.
      
119 Lesermeinungen
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#120   nonnobisdomine   19:06:55 | Mittwoch, 27. Juni 2007
kath.net schlachtet mal wieder die Meldung für sich aus:
Zitat aus dem kath.net-Forum:
„BREAKING NEWS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
DOKUMENT KOMMT AM 7. JULI!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Papst und Bertone übergaben das Dokument heute an 30 Bischöfe in Rom – Lehmann war eigens in Rom!
KATH.NET proudly presents als erstes deutschsprachiges MEDIUM den WELT-BERICHT EXKLUISV:
www.kath.net/detail.php?id=17153
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#119   Friedrich Reusch   18:56:25 | Mittwoch, 27. Juni 2007
MP wurde heute an Bischöfe übergeben
siehe www.kath.net www.kath.net/
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#118   Rudolfus   20:27:36 | Dienstag, 26. Juni 2007
@Benedikt / PBSPX-Bischof bei einer regulären Pfarrfirmung
toll. Da es der hochwüdigste Herr nur mit entsprechend sozialisierten Jugendlichen zu tun hat ist das ja soooo eine Riesenleistung. De Galarreta kann ja mal in einer normale Pfarrei zu Jugendlichen gehen, die nicht jedes seiner Worte automatisch als gottgegeben ansehen. Ob er da etwas ausrichten könnte?
Selbstverständlich könnte da ein PBSPX-Weihbischof ein ausgezeichnetes Beispiel geben: Denn solchen Jugendlichen müßte und würde er mit Sicherheit das Firmsakrament verweigern – ebenso, wie es auch einmal Mons. Georg Eder als Erzbischof v. Salzburg & Primas Germaniae in einer Diözesanfirmung getan hat.
Erzbischof Eder ist einer jener Bischöfe, die die österreichischen Modernisten seelisch und körperlich zugrunde gerichtet haben – sogar mit Bischof Kurt Krenn ist ihnen das nach Jahrzehnten gelungen.
Der Weg der PBSPX ist darum völlig richtig: Es gibt nur ein „Entweder-Oder“: Eine rechtgläubige Kirche mit Rechtgläubigen – oder eben nicht.
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#117   stimme der vernunft †   11:36:51 | Montag, 25. Juni 2007
@fransl
dieser „Doktor“ Lindemann hat es mit den tatsachen noch nie genau genommen, also „was solls, Elsass, Lothrigen, bei den Wackes halt“, so denkt der selbsterklärte „Doktor“ wohl.
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#116   fransl   23:40:46 | Sonntag, 24. Juni 2007
Nord-Elsass ?
Diese Firmung hat sich im Lothringen gestattet. Oder meint Ihr im Elsass-Lothringen?
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#115   Sozialkatholisch   18:21:27 | Sonntag, 24. Juni 2007
@ Landorganist
Wie ich das so überblicke war das einer ihrer sinnvollsten Beiträge!
:-S
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#114   Aurelius   17:31:24 | Sonntag, 24. Juni 2007
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#113   landorganist   16:55:56 | Sonntag, 24. Juni 2007
Wer meint,
sich mit der ewigen Seligkeit auszukennen, sollte wenigstens wissen, wie man sie schreiben, also mit einem „e“. Eigentlich ganz einfach. o.O
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#112   Benedikt   15:12:56 | Sonntag, 24. Juni 2007
Kleiderwechsel
Immer wenn eine Prozession vorgesehen ist, kann man dazu das Pluviale anziehen. Also neben Palmsonntag auch am 2. Februar (Darstellung des Herrn), Fronleichnam etc.
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#111   Sozialkatholisch   12:06:31 | Sonntag, 24. Juni 2007
@ Luther
Sicherlich ist es wichtiger wenn man im Herzen demütig kniet, aber die äußere Form des knien vor Gott hilft uns dieses im Herzen knien immer mehr zu verwirklichen.
Irgendwann wird sich jedes knie vor Jesus Christus beugen müssen, wenn man dabei beten kann wie der hl. Apostel Thomas : „Mein Herr und mein Gott“ ist das wahrscheinlich ein gutes Zeichen für die ewige Seeligkeit. Wenn man dabei aber abstößig flucht, könnte das ein Zeichen für die ewige Verdammnis sein.
Übertriebene Furcht und Gott nicht als den himmlischen Vater sehen, der einen hilft und einen gerne zu sich führen möchte, ist genauso verkehrt als wenn man meint man brauchte sich Gott nicht unterordnen und vor Gott könnte auch etwas unheiliges bestehen. Es heißt ja nicht umsonst das gesunde Gottesfurcht der Anfang aller Weisheit ist.
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#110   Pünktchen   10:37:05 | Sonntag, 24. Juni 2007
Luther
Gott richtet uns auf, er nimmt uns Last ab, aber er will uns nicht Angst einjagen und uns bestrafen.
Man kann niemanden aufrichten, der zuvor nicht seine Sündhaftigkeit und sein Versagen eingestanden hat und sich vor Gott demütigt. Das Verzeihen ist an die Verzeihungsbitte geknüpft. Die Lutheraner haben das Problem, das ihr Bewußtsein von „Sündhaftigkeit“ nebulös und abstrakt ist, ebenso wie die korrespondierende Lehre von Gottes Gnadengeschenk. Alles spielt sich hier im Bereich des Noetischen ab, nicht aber des Existentiell- Konkreten. In der Beichte wird nicht eine abstrakte „Sündhaftigkeit“ gebeichtet, sondern konkrete Sünden. Die Aufrichtung, Ermutigung, Bestärkung ist dafür aber auch sehr konkret und real! Die Wahrheit ist immer konkret!
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#109   Luther   09:34:58 | Sonntag, 24. Juni 2007
Liege ich falsch??
So, kurz vor der sonntäglichen Eucharistiefeier, schreibe ich hier nochmal…(Schande über mein Haupt…:-))!
Also, ich habe längere Zeit in Indien, Kerala, gelebt, und im Grunde waren viele äußere Zeichen der Gläubigen den hier gezeigten Bildern sehr ähnlich. Ich empfand dies als sehr angemessen für diese hohe Feier der Liebe Gottes zu uns.
Trotzdem holt mich oft der Gedanke ein, dass dies sehr oft sehr mit Angst verbunden und grosser Vorsicht einhergeht. So finde ich z.B. die kniende Geste auf dem Beichtbild als sehr unangemessen. Gott richtet uns auf, er nimmt uns Last ab, aber er will uns nicht Angst einjagen und uns bestrafen.
Ich verstehe deshalb oftmals diese Gestenartikulation nicht ganz und empfinde es als hier kulturell überflüssig, dass sich Frauen noch mit dem Kopftuch bedecken! Das ist nicht nötig!
Ausserdem würde mich mal interessieren, ob eigentlich während der Messe noch die Beichte abgenommen wird?! D.h. das jmd. hoffentlich bis zum Eucharistieempfang fertig gebeichtet hat…das finde ich eine etwas verzerrte Einstellung zum eigentlichen Geschehen in der Liturgie.
Gruss
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#108   juergen   19:28:13 | Samstag, 23. Juni 2007
Kleidungswechsel
Für die Osternacht ist das nach dem NOM nicht vorgesehen, wohl aber z.B. am Palmsonntag zur Prozession.
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#107   Gotthard   19:19:37 | Samstag, 23. Juni 2007
@litterea
In besonders langen Festgottesdiensten, wie z.B. in der Osternacht, trägt unser Pfarrer i.d.R. auch zunächst einen Chormantel (Pluviale) und zieht sich erst zu Beginn der Gabenbereitung ein Messgewand an.
Was ist denn das für ein neumodischer Eigen-Ritus? Welchen Sinn sollte denn ein solcher Kleiderwechsel haben… wird die Einheit der Feier durch den Wechsel der Paramente zerstört?
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#106   litterae sunt divitiae   14:25:44 | Samstag, 23. Juni 2007
@Czibo
Stimmt. Die Eucharistie ist ein Sakrament. Um die Wandlung durchzuführen, welche ja den Höhepunkt der Eucharistiefeier markiert, wird lediglich ein Priester benötigt. Die Priesterweihe ist das entscheidende Kriterium. Ein gültig geweihter Priester verwandelt Brot und Wein immer gültig in Leib und Blut Christi. Ob das im NOM oder im alten Messritus, ob das in einer gotischen oder architektonisch neumodischen Kirche, ob das mit barockem Kasel, gotischem Kasel, Mantelalbe oder in Zivilkleidung geschieht, ist für die Gültigkeit nicht ausschlaggebend. Man kann freilich über Würde und Erlaubtheit der Zelebration, nicht aber über die Gültigkeit diskutieren.
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#105   Czibo Nieznany   13:34:46 | Samstag, 23. Juni 2007
litterae…
Seit wann sind für die Eucharistiefeier Gewänder notwendig. Doch wohl erst, seid die Kirche das für notwendig gehalten hat, nachdem das Christentum Staatsreligion geworden war. Gewänder können sein, sind aber keineswegs notwendig, um eine gültige Eucharistiefeier zu halten.
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#104   litterae sunt divitiae   11:53:53 | Samstag, 23. Juni 2007
@landorganist
Auf dem Foto trägt der Bischof ja nicht die für eine Eucharistiefeier notwendigen Gewänder.
Also soweit ich weiß, ist der Kasel nur für die Eucharistiefeier verbindlich vorgeschrieben, nicht aber für den Wortgottesdienst. In besonders langen Festgottesdiensten, wie z.B. in der Osternacht, trägt unser Pfarrer i.d.R. auch zunächst einen Chormantel (Pluviale) und zieht sich erst zu Beginn der Gabenbereitung ein Messgewand an. Vielleicht hat es dieser Bischof ja genauso gemacht.
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#103   Rudolfus   11:50:21 | Samstag, 23. Juni 2007
@landorganist
Was kümmert Sie das? Sie sind doch gar kein Katholik.
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#102   landorganist   11:48:44 | Samstag, 23. Juni 2007
Am Thema vorbei,
Leute! Was regt Ihr Euch über irgendwelche Kopftücher auf? Das Thema war doch diese Wald- u. Wiesenfirmung. Meine Frage, warum die nicht in einer Kirche stattfand ist noch nicht beantwortet. Auf dem Foto trägt der Bischof ja nicht die für eine Eucharistiefeier notwendigen Gewänder. War es Ende gar nur eine Sühne-Rosenkranzandacht mit angehängter Firmspendung und sakramentalem Segen?
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#101   Rudolfus   11:38:44 | Samstag, 23. Juni 2007
Kopfbedeckung im Gottesdienst
Diese Anweisung findet sich ausdrücklich bei St. Paulus.
Viele andere Religionen schreiben ebenfalls Kopfbedeckungen für religiöse Kulte vor: die Mohammedaner, die Juden etc.
Wenn soetwas für den Gottesdienst in einem Land kritisiert wird, so bedeutet das schlicht, daß dieses Land keinerlei religiöses Verständnis mehr besitzt.
Und daß das auch zutrifft, dazu braucht man nur die heutigen Deutschen in irgendeinem Gottesdienst beobachten, daß diese nämlich nicht mehr wissen, wie man sich in einem Gotteshaus benimmt oder kleidet.
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#100   Krak des Chevaliers   11:11:49 | Samstag, 23. Juni 2007
lasst den Leuten doch ihr Kopftuch
Meine Güte, nun lasst den Leuten doch ihr Kopftuch! Wir leben doch schließlich in einem freien Land, in dem jeder rumlaufen kann, wie er will. Niemand regt sich doch über irgendwelche Punks auf oder über Frauen, die an heißen Tagen bauchfrei rumlaufen. Aber wehe, eine Frau trägt einen Rock und dazu noch ein Kopftuch – dann schreit alles gleich: Um Gottes Willen! Auf der einen Seite sind wir tolerant bis zum Abwinken, auf der anderen Seite aber ganz super eng. Tolle Demokratie o.O
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#99   juergen   09:54:21 | Samstag, 23. Juni 2007
„Kopftuch“ im Vatikan
Im Vatikan WAR FRÜHER aufgrund des Hofzeremoniells für Frauen ein schwarzer Schleier vorgeschrieben. Die Vorschrift gibt es nicht mehr, dennoch bleiben viele bei Privataudienzen bei diesem Brauche.
Der Schleier stammt – wie schon gesagt – aus dem Hofzeremonielle und etwas grundverschiedenes von einem Kopftuch, wie wir es auf den Bildern bewundern können.
So wie die Leute dort aussehen, erinnern die mich eher an pietistische Gruppen, Baptisten oder ähnliches.
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#98   Krak des Chevaliers   06:48:27 | Samstag, 23. Juni 2007
apropro Kopftuch auch im Vatican
Das Kopftuch ist auch im Vatican üblich, wenn Frauen eine Audienz beim Hl. Vater haben. So konnte man z.B. uns’ Angie mit Kopftuch bewundern, als sie den Hl. Vater besuchte. Auch Prinzessin Diana hatte damals ihr Haupt mit einem Kopftuch bedeckt, als sie mit dem Thronfolger (sehr zum Ärger einiger Erzprotestanten im U.K.) beim Papst war. Also Leute, macht hier nicht so einen Zinover wegen des Kopftuches bei der Piusbruderschaft. Ihr sucht doch mal wieder nur das Haar in der Suppe bei denen um von den Mißständen in der amtlichen Kirche abzulenken. :-@
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#97   Gotthard   01:09:25 | Samstag, 23. Juni 2007
Fragen
1. hat diese Firmung im Rahmen einer Eucharistiefeier stattgefunden – ja oder nein?
2. wo gibt es Quellen, das für Frauen ein Kopftuch oder eine Kopfbedeckung in der Kirche in Deutschland vorgeschrieben war?
3. Wo gibt es Vorschriften, dass Firmlinge nach Geschlechtern getrennt vor den Bischof zu treten hatten?
4. Welches Alter haben die Jugendlichen bei der Firmung bei den Pius-Hanseln?
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#96   Benedikt   23:55:04 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Schopenhauer
Ich versichere Ihnen gerne: In den Kirchen schwingt keiner sein Zauberstäbchen. Die Eucharistielehre entzieht sich solchen Kategorisierungen.
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#95   Schopenhauer   23:51:33 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Benedikt
Und das hat nun was mit einem „magischen Raum“ zu tun?
Also ganz ohne Magie wird aus Wein kein Blut.
Faktisch sind es ausgebildete Theologen.
Sie sind aber nicht geweiht oder dem Gläubigen sonst besonders übergeordnet.
Also ich persönlich empfinde das als äußerst beruhigend.
Das ist ja schön für Sie. Ich will Ihnen das ja auch nicht absprechen. Mein Ursprungsposting bezog sich mehr auf Pünktchen und seine Kant Begeisterung.
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#94   Benedikt   23:41:13 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Schopenhauer
Ich wollte damit nur meinen persönlichen Skeptizismus zum Ausdruck bringen. Wie Sie bereits sagten gehen die Meinungen über Interpretationen des NT auseinander.
Exakt.
Findet während der Hl.Messe etwa nicht die tatsächliche Umwandlung der Hostie in den Leib Jesu statt? Essen Sie etwa nicht wirklich Fleisch und trinken nicht wirklich Blut (wie Dracula himself)?
Und das hat nun was mit einem „magischen Raum“ zu tun?
Nur Prediger kann eigentlich jeder sein.
Keine Ahnung, wie die das offiziell geregelt haben. Faktisch sind es ausgebildete Theologen.
Die Verantwortung liegt trotzdem vollständig beim Einzelnen (fast schon existenzialistisch), während ein Katholik sich (sofern er daran glaubt) sich hundert und tausendprozentig darauf verlassen kann, daß seine Kirche das richtige sagt und er nur tun muß wie ihm geheißen wird.
Also ich persönlich empfinde das als äußerst beruhigend. Ich wüsste auch nicht, warum mir das meine Mündigkeit absprechen sollte. Denn erstens habe ich natürlich bezüglich der kirchlichen Lehre meine Überlegungen angestellt und zweitens kann ich ja bei einer Religion naturgemäß gar nicht beweisen, es besser zu wissen als die Religionsgemeinschaft.
Natürlich macht (bzw. sollte) man sich Gedanken bezüglich seiner Weltanschauung machen, aber wenn man am Ende dieses Strebens zu dem Ergebnis kommt, dass man dies oder jene Auffassung für richtig hält, so finde ich nichts daran, wenn man sich dann auch auf die entsprechenden Konsequenzen einlässt.
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#93   maliems   23:29:11 | Freitag, 22. Juni 2007
@schopenhauer
panik, ich?
nö, wo lesen Sie das denn heraus? Da muss aber nun wirklich mehr passieren. Bitte weniger Phantasie!
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#92   Schopenhauer   23:03:29 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Benedikt
weswegen von „angeblich“ keine Rede sein kann.
Ich wollte damit nur meinen persönlichen Skeptizismus zum Ausdruck bringen. Wie Sie bereits sagten gehen die Meinungen über Interpretationen des NT auseinander.
Wo haben Sie das denn her?
Findet während der Hl.Messe etwa nicht die tatsächliche Umwandlung der Hostie in den Leib Jesu statt? Essen Sie etwa nicht wirklich Fleisch und trinken nicht wirklich Blut (wie Dracula himself)?
Das bedeutendste Amt (sofern man es so nennen kann) ist im Protestantismus das des Predigers.
Kann schon sein. Nur Prediger kann eigentlich jeder sein.
Die Verantwortung liegt trotzdem vollständig beim Einzelnen (fast schon existenzialistisch), während ein Katholik sich (sofern er daran glaubt) sich hundert und tausendprozentig darauf verlassen kann, daß seine Kirche das richtige sagt und er nur tun muß wie ihm geheißen wird.
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#91   Benedikt   22:47:41 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Schopenhauer
Die Kirche versteht sich als Mittler zwischen Gott und Menschen. Sie allein interpretiert die Hl. Schrift und erläßt faßbare Vorschriften die angeblich daraus abgeleitet sind.
Wieso angeblich? Die Ableitungen werden nicht einfach so ins Blaue erraten, sondern gewöhnlich theologisch begründet. Dem kann man sich anschließen oder auch nicht, eine Unmöglichkeit sich anzuschließen ist jedenfalls nicht gegeben, weswegen von „angeblich“ keine Rede sein kann.
Außerdem versteht die Kirche sich selbst als eine Art magischer Raum.
Wo haben Sie das denn her?
Der Protestant dagegen ist selbst Priester, muß die Hl. Schrift selbst lesen und sich selbst überlegen was daraus wohl folgt.
Das bedeutendste Amt (sofern man es so nennen kann) ist im Protestantismus das des Predigers. Auch der einfach Protestant im Kirchenschiff muss sich also nicht alles selber überlegen. Auch die Auslegung der Schrift hat selbst bei den Protestanten Grenzen. Wenn Sie es als Theologe übertreiben, dann fliegen sie sogar da. Fragen Sie mal Herrn Lüdemann.
Zudem ist es doch eine groteske Karikatur, dass der Katholik sich alles nett von seinen Hierarchen vorkauen lässt und dann dazu freundlich nickt. Wer seinen Glauben ernst nimmt, der macht sich selbstverständlich eine Menge Gedanken darüber, das ist doch logisch. Ein Fehler allerdings ist es, wenn man der Meinung ist, ein solches Nachdenken müsse automatisch zu einer Abkehr vom Katholizimus führen, andernfalls sei nur nicht genug nachgedacht worden.
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#90   Schopenhauer   22:31:06 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Benedikt
Der von Ihnen zitierte Text stammt von Kant, nicht von mir.
Warum sehen Sie das so?
Die Kirche versteht sich als Mittler zwischen Gott und Menschen. Sie allein interpretiert die Hl. Schrift und erläßt faßbare Vorschriften die angeblich daraus abgeleitet sind.
Außerdem versteht die Kirche sich selbst als eine Art magischer Raum.
Der Protestant dagegen ist selbst Priester, muß die Hl. Schrift selbst lesen und sich selbst überlegen was daraus wohl folgt.
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#89   Benedikt   22:25:58 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Schopenhauer
Nun ja, die Kirche nimmt dem kath. Gläubigen sicherlich einen großen Teil der Verantwortung ab.
Warum sehen Sie das so? Und wie kommen Sie darauf, dass man deshalb einen Seelsorger fürs Gewissen habe?
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#88   Schopenhauer   22:17:21 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Benedikt
Also darf ich nichts mehr von Kant lesen, denn das könnte ja meinen Verstand anleiten. Oder wie?
Sofern Sie beim Opus Dei sind dürfen Sie Kant sowieso nicht lesen. Ich wollte Pünktchen nur zum wiederholten Mal auf seinen geistig-theoretischen Linksradikalismus (Pünktchen ist Kant Fan) und seinem praktisch-kirchlichen Rechtsradikalismus (Pius-Bruderschaft) aufmerksam machen. Insofern war das was für Insider!
Wer vertritt denn sowas?
Nun ja, die Kirche nimmt dem kath. Gläubigen sicherlich einen großen Teil der Verantwortung ab. Da hat ein Protestant schon ein schwereres Päckchen zu tragen.
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#87   Benedikt   22:05:22 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Schopenhauer
Habe Mut dich deines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Also darf ich nichts mehr von Kant lesen, denn das könnte ja meinen Verstand anleiten. Oder wie?
einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat
Wer vertritt denn sowas?
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#86   Schopenhauer   21:52:52 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Athanasius
Im 17. Jh. hat überhaupt jede Frau fast eine Kopfbedeckung getragen.
Ja, weil das damals modern und üblich war. Der Begriff „anständig gekleidet sein“ ist ein wandelbarer und den Zeitläuften unterworfener. Wenn Sie das nicht begreifen, dann werden Sie mal enden wie die Amish in Pennsylvania oder die ultraorthodoxen Juden die heute noch nach dem letzten Schrei der polnischen Mode im 19. Jhr. gekleidet sind.
Cool bleiben, dann ist er deshalb auch nicht unbedingt gleich ein Ideologe.
Sie haben doch Panik geschoben wegen „linker Ideologen“. Fassen Sie sich gefälligst an die eigene Nase!
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#85   Benedikt   21:41:42 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Athanasius
Also dort wo ich die alte Messe besuche gibt es zwar jede Menge ältere Damen, aber das Haupt bedecken nur ganz wenige.
@ ruhrgebietler
oder kann die Redaktion diesen Teilnehmer nicht wg. Amts- und Titelmißbrauch mal endlich sperren!
Man sollte sich mal die Signatur ansehen! Dieser Scheiber ist nicht der Card. – der ist schon lange tot!
Wieso? Das ist doch sehr originell – und seine Beiträge überdies sehr fundiert. Wer weiß, vielleicht sitzt der alte Carabiniere irgendwo in einer Art vatikanischem Kyffhäuser herum ;-).
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#84   Graf von Galen   21:24:41 | Freitag, 22. Juni 2007
Wider VII
Herzlichen Dank an Erzbischof Lefebrve für sein mutiges
Eintreten für den katholischen Glauben und seine
Weigerung VII- katholisch zu werden, sonst gäbe es
so etwas Schönes, wie hier beschrieben, wohl leider
nicht mehr.
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#83   Athanasius   21:22:56 | Freitag, 22. Juni 2007
Kopftuch
muss man nicht notwendigerweise als Frau im römisch-katholisch Gottesdienst tragen.
Dafür Kopfbedeckung aber schon. Der Kopftuch war bis in den 1960ern und 1970ern (abhängig von dem Fortschritt der feministischen Revolution) üblich in Westeuropa. Jede Frau trug sie 1955 in der Kirche.
Oder ein Hut. Das finde ich für heute eher angemessen.
Aber warum darf eine Frau bei der Firmung ihren Kopf nicht bedecken? Warum regen die Linken sich darüber so auf, wo man doch sonst so sehr den Islam und die Multi-kulti-Gesellschaft verteidigt?
Eine Mantilla finde ich aber selbst persönlich Lateinischer, aber auch ein Kopftuch ist zutiefst Europäisch. Im 17. Jh. hat überhaupt jede Frau fast eine Kopfbedeckung getragen.
Wer sich darüber aufregt, ist kein Katholik, sondern Abtrünniger, denn bis 1983 war die Kopfbedeckung der Frau in der Kirche und der Hl. Messe verpflichtend unter Strafe (CIC 1917 Can 1262 Paragr. 2).
Und auch heute ist die Kopfbedeckung, obwohl von den Modernisten und Ekklesio-Feministen verboten, noch immer als Brauch der Jahrhunderte erfordert in der Katholischen Kirche. (Quelle www.lumengentleman.com/content.asp?id=220.)
Persönlich mag auch ich die schwarze oder weisse Mantilla oder einen Hut lieber, als einen „vollen“ osteuropäischen Kopftuch. Aber hetzen wie die Kirchenfeinde juergen und die Homo-Ideologen hier im Forum, würde ich deswegen.
Diese jungen Mädchen sind nicht indoktriniert, sondern gläubig auf dem Pilgerweg zu Gott. Und oft sehr intelligent und akademisch. Dank FSSPX-Schulen mit Cicero.
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#82   matt2 †   21:21:21 | Freitag, 22. Juni 2007
Wenn sie in die Kirche gehen müssen sie anständig gekleidet sein…
wenn sie in die Disko gehen, dann dürfen sie sich kleiden wie sie wollen und werden auch von Gott angenommen. Das ist der Unterschied. Man sollte den Jugendlichen mehr zutraun und nicht nur auf Äußerlichkeiten achten. Sollen sie sich eben ausleben dürfen. Viele wissen in ihren Herzen, wieweit sie gehen dürfen, manche gehen leider zu weit, aber so ist halt das Leben: man kann gewinnen oder verlieren, man muss sich was trauen. Der Katholizismus hat ein Bollwerk errichtet, in dem das Leben nicht voll zur Geltung kommt. Es wird zuviel abgetan ohne es zu versuchen, es wird soviel des Lebens garnicht wahrgenommen in dem Getue um irgendwelche leblosen Altaraufbauten. Das kann nicht beanspruchen allein wahr zu sein, zumindest nicht voll. Diese Jugendlichen wollen aber die volle Ladung, das volle Erlebnis, eine wirkliche Show, die ihnen was gibt, die sie erhebt…
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#81   maliems   21:18:58 | Freitag, 22. Juni 2007
@schopenhauer
so ‘ne rechte Ideologie gibt’s bestimmt. aber soweit ich mich entsinne, trägt auch bei der Piusbruderschaft die große Mehrheit der jüngeren Frauen kein Kopftuch. Und die, die es tun, sind nicht immer die verbohrtesten.
im übrigen hat schon vor einer guten Stunde jmd. auf den hl. Paulus verwiesen. Soweit ich mich erinnere, hat Paulus mit dem „Brauch“ argumentiert.
Also kein Grund zur Panik, wenn in diesem Forum jemand wie Paulus sagt, es sei „Brauch“.
Und wenn dieser jenige hier im Forum Unrecht hat? Cool bleiben, dann ist er deshalb auch nicht unbedingt gleich ein Ideologe.
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#80   litterae sunt divitiae   21:14:38 | Freitag, 22. Juni 2007
@matt2
Nein! Ich glaub’s nicht! Matt sieht mal etwas locker! :)3 Und ich dachte schon, der vermutet überall gleich den Teufel. Naja, es geschehen noch Zeichen und Wunder! o^/ :(3
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#79   Schopenhauer   21:10:51 | Freitag, 22. Juni 2007
@ alle möglichen
Ich finde es nur links-ideologisch, sich aus dem Kopftuch eine rechte Ideologie auszudenken.
Genauso wie es linke Ideologien gibt, gibt es auch rechte. Und in diesem Fall tragen die Mädchen und Frauen das Kopftuch nicht weil es „anständig“ ist, sondern aufgrund einer rechten Ideologie. Hier wird also das Seelenheil mehr oder minder subtil mit dem Tragen eines best. Kleidungsstückes in Zusammenhang gebracht. Das ist eideutig nicht katholisch. Wenn jemand ein Kopftuch trägt ist das nicht wild, mit kath. Religion hat es aber rein gar nichts zu tun.
Man sieht anhand dieser Ausrufe sehr gut, wie ein Revolutionär denkt
Ich habe hier nur die unausgesprochenen Gedanken von Pünktchen & Co. wiedergegeben. Revolutionäre gibt es nicht nur von links. In diesem Fall stehen sie eindeutig rechts.
Heimseite
Außerhalb rechtsideologischer Kreise spricht man Homepage. Man nennt ein Aquarium ja auch nicht „Behälter für Süßwassertiere“ oder einen Walkman „Laufmann“.
„normaldenkende Jugendliche“ tragen heute anständige Kleidung?
Und welcher 70-jährige? Wäre vor 50 Jahren ein Jugendlicher in Jeans in die Kirche gegangen hätte das eine Woche für den Dorfklatsch gereicht. Heute geht ein 70-jähriger Mann mit Levis Jeans, S Oliver T-Shirt und Adidas Sportschuhen am Sonntag in die Kirche.
Paulus hat auch nicht das Kopftuch als für das Seelenheil notwendig vorgeschrieben. Er hat nur empfohlen anständig gegleitet in die Kirche zu gehen. Und dazu gehört heute nicht unbedingt zwingend ein Kopftuch.
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#78   matt2 †   21:08:18 | Freitag, 22. Juni 2007
Ein jeder mag es halt nicht so altfaderisch theatralisch…
die Jugendlichen heute wollen ihre Gotteserfahrung halt auf andere Weise. Sie feieren auf ihre Art und ich möchte nicht sagen, dass sie deshalb Gott weniger nahe sind. Es fehlt ihnen nur manchmal das rechte Bewußtsein dafür, nicht aber die Hingabe. Auch sie wollen in der Liebe schwelgen und sie tun es auch, auf ihre Art, mit ihren Mitteln. Die gehen halt in die Diskothek und lassen sich dort aus nach ihrem Geschmack. Oder sie rennen auf die Donauinsel, wie jetzt gerade und hören sich dort Konzerte an und tanzen dazu und haben ihren Spaß dabei. Das ist halt die Zelebration der Jugend und Gott ist auch hier zugegen, auch hier wird sein Geist wirksam. Wieso sollte er sich diesen Jugendlichen verweigern, wenn sie mit offenen Herzen zu ihm kommen und sich nach Gemeinschaft und Liebe sehnen? Sie machen das halt so und die Kirche macht das so. Ich sehe da kein solches Problem damit. Es ist dies eben auch eine junge Kirche und sie hat ihre eigenen Rituale. Deshalb muss sie nicht gleich des Teufels sein.
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#77   r.ruhrgebietler   21:01:20 | Freitag, 22. Juni 2007
@Alfredo Ottaviani – hören Sie mit Ihrem Titelschwindel auf
oder kann die Redaktion diesen Teilnehmer nicht wg. Amts- und Titelmißbrauch mal endlich sperren!
Man sollte sich mal die Signatur ansehen! Dieser Scheiber ist nicht der Card. – der ist schon lange tot!
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#76   wsxyz   20:32:38 | Freitag, 22. Juni 2007
@Jürgen
Und damit kommen wir wieder zum Kopftuch:
Welcher normaldenkende Jugendliche trägt dies heute freiwillig?
Wieviele „normaldenkende Jugendliche“ tragen heute überhaupt noch anständige Kleidung?
Was Sie als „normaldenkend“ bezeichnen ist eigentlich nichts anderes als „dem Zeitgeist entsprechend antichristlich denkend“
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#75   Benedikt   20:20:54 | Freitag, 22. Juni 2007
Lächerlich
Im Vergleich zu den würdelosen Firmfeten der Konzilskirche, bei denen dieses Sakrament kirchlich völlig entfremdeten, ungläubigen Jugendlichen nachgeworfen wird, mutet die Veranstaltung bei Bitsch an wie eine andere Religion.
Ui toll. Da es der hochwüdigste Herr nur mit entsprechend sozialisierten Jugendlichen zu tun hat ist das ja soooo eine Riesenleistung. De Galarreta kann ja mal in einer normale Pfarrei zu Jugendlichen gehen, die nicht jedes seiner Worte automatisch als gottgegeben ansehen. Ob er da etwas ausrichten könnte?
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#74   wsxyz   20:17:26 | Freitag, 22. Juni 2007
Kopfbedeckung
Dass Frauen und Mädchen in der Kirche den Kopf bedecken ist doch sicher keine Neuerung. Der Apostel Paulus hat von Frauen die Bedeckung ihren Häuptern in der Kirche gefordert und dies war sehr lange Zeit gängige Praxis.
Auch heute, in den Ländern, die nicht so sehr wie Europa von Modernismus verdorben sind, decken die meisten Frauen in der Kirche ihre Köpfe.
z.B. In Korea:
Foto1 www.opm.go.kr/…ociety/christ_01.gif
Foto2 www.koreaherald.co.kr/…/04/200504040001.gif
Foto3 english.chosun.com/…/200504030016_00.jpg
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#73   juergen   20:10:09 | Freitag, 22. Juni 2007
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#72   Maurice Corvisier   20:04:32 | Freitag, 22. Juni 2007
„… die sich BEWUSST für den Weg der FSSPX entschieden haben.“
Nun: sagen wir, für den Weg, den die allermeisten ihrer Vorfahren gegangen sind.
Und: was hindert die 13… Amtskirchenkinder, sich auch bewußt für den Amtskirchenweg zu entscheiden?
Denn doch die mangelhafte Ausbildung?
Oder etwa doch das, was in meinem posting die viel wichtigere Frage war?
Meine Antwort: beides, und noch viel mehr.
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#71   Alfredo Ottaviani   20:03:52 | Freitag, 22. Juni 2007
An Dr. Lindemann
Lieber Herr Dr. Lindemann,
ich stimme Ihrem Beitrag weitgehend zu. Aber dies ist falsch: „Die Melodie unterstützt den gesungenen biblischen Text statt ihn zu dominieren – so wie es der Heilige Papst Pius X. – der große Reformer der Kirchenmusik – in seinem Motu Proprio „Inter sollicitudines“ gewünscht hat.“
Entweder auf Latein „Inter pastoralis officio“ oder auf Italienisch „Tra le sollicitudini“.
Ihr Ausdruck ist Latienisch oder Itatein!
Liebe Grüße
+ Alfredo Card. Ottaviani, Präfekt
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#70   juergen   19:58:49 | Freitag, 22. Juni 2007
Die Menge macht’s
Ich denke darüber nach, wie es wohl kommt, daß Firmungen im FSSPX-Teil der Kirche zu vermehrter Glaubensstärke führen, in dem Teil, den wir als Amtskirche bezeichnen, eher eine Verabschiedungsfunktion à la protestantische Konfirmation haben.
Wenn ein FSSPX-Bischof ein Handvoll Jugendliche firmt, stammen diese aus durch FSSPX indoktrinierten Familien, die sich BEWUSST für den Weg der FSSPX entschieden haben.
Diese bleiben dann auch dem selbst gewählten – oder durch die Eltern genötigtem – Weg eher treu, als wenn z.B. der Paderborner Erzbischof in den letzen Wochen alleine in EINEM Dekanat 1345 Jugendliche gefirmt hat.
Und damit kommen wir wieder zum Kopftuch:
Welcher normaldenkende Jugendliche trägt dies heute freiwillig? Da stecken doch die Eltern hinter – oder gar die FSSPX-Priester, die sowas als „schicklich“ betrachten und die Eltern dazu bringen, den Kindern einzureden, sowas wäre katholisch.
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#69   Rudolfus   19:33:26 | Freitag, 22. Juni 2007
@Juergen / Gegenpapst „Michael I.“ und andere Privatgegenpäpste
Herzlichen Dank für den Hinweis über einen weiteren Privatgegenpapst in Übersee.
Es gibt ja bereits mindestens ein Dutzend privater Gegenpäpste, zumeist in Amerika, einen gab es auch in Spanien, der aber eine eigene Kirche gegründet hatte, die palmarisch-katholische Kirche.
Ein anderer sehr bekannter Gegenpapst ist „Pius XIII.“
Es findet sich jedenfalls eine ausgezeichnete katholische Gebetssammlung auf seiner gegenpäpstlichen Heimseite „truecatholic.org“.
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#68   Maurice Corvisier   19:32:42 | Freitag, 22. Juni 2007
Firmung – lassen wir die Fakten sprechen:
ich war im Bistum Essen bei einer Firmung Pate. Der firmende Weihbischof, dessen Name mir nicht erinnerlich ist, bat die Firmlinge flehentlich, bei der Stange zu bleiben, sonst könne man „den Laden in 20 Jahren dichtmachen“.
Die Kirche, in der die Firmung stattfand, wurde exakt 20 Jahre danach geschlossen.
Ich denke darüber nach, wie es wohl kommt, daß Firmungen im FSSPX-Teil der Kirche zu vermehrter Glaubensstärke führen, in dem Teil, den wir als Amtskirche bezeichnen, eher eine Verabschiedungsfunktion à la protestantische Konfirmation haben.
Es mag wohl doch exakt an dem liegen, was manchen Neokatholiken hier zu recht nervigen Äußerungen reizt: man nimmt seinen Glauben ernst, und die äußere Haltung entspricht der inneren. Wie lächerlich also, sich über ein Kopftuch auszulassen, wenn es um so viel mehr geht – ein „mehr“, das ganz offenbar der neokatholischen Richtung fehlt, nämlich:
der Glaube an die effektive Wirksamkeit der Sakramente. Das neokatholische Sakramentsverständnis scheint denn doch unfruchtbar. Man sieht es ja auch an der Architektur jener Kirche in einem anderen Strang, die mit guten Gründen von Pünktchen als „unkatholisch“ analysiert wurde.
Sakramente sind mehr als Rituale, und wer z.B. die Firmung zum Initiationsritual, die Messe zum gemeinschaftsstiftenden Ritual, die letzte Ölung zum Heilungsritual uminterpretiert, – na ja:
(und das meine ich ohne Häme) der verliert den Segen, der auf dem tradierten Erbe liegt.
Gut, daß es die kath. Tradition gibt.
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#67   Pünktchen   19:32:01 | Freitag, 22. Juni 2007
Und so sieht
Pope Michael III z.about.com/…G/c/pope_michael.jpg aus! :-D
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#66   juergen   19:24:25 | Freitag, 22. Juni 2007
Exkommuniziert
Wie ich gerade lesen, hat Papst Michael I der „Vatikanischen Exilskirche“ Bischof Alfonso de Galaretta exkommuniziert. Damit befindet er sich in guter Gesellschaft mit der Konzilskirche, der Piusbruderschaft, Johannes Paul II und einer ganze Reihe anderer Leute, die ebenfalls von Michael I exkommuniziert wurden.
:-D :-D :-D :-D
Nachzulesen unter
www.vaticaninexile.com/…s/InCoenaDomini.html
Und so sieht Michael I aus
www.vaticaninexile.com/files/Pope101989.JPG
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#65   Rudolfus   19:23:02 | Freitag, 22. Juni 2007
@Schopenhauer / Das wichtigste Werkzeug der Französischen Revolution & das „Schwarzbuch Kommunismus“
Zitat Schopenhauer:
„Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!“
Man sieht anhand dieser Ausrufe sehr gut, wie ein Revolutionär denkt, und es ist geschichtlich exzellent bezeugt, wie die Revolutionäre, einmal an der Macht, ihre Herrschaft auch unumkehrbar festzementieren wollten: Nämlich durch die Massenvernichtung der „Klassenfeinde“,
erstmals durchgeführt durch die Französischen Revolutionrädelsführer gegen die tyrannische Bourbonenmonarchie in Frankreich.
Ebenso beseitigten die Kommunisten in aller Welt alle feindlichen „Klassen“, in der UdSSR und in Osteuropa, in China, in Kambodscha, in Nordvietnam etc. etc.
Allen Europäern, die in puncto Kommunismus meist nicht besonders gut informiert sind, wäre sehr das „Schwarzbuch Kommunismus“ zu empfehlen.
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#64   maliems   19:03:17 | Freitag, 22. Juni 2007
@Schopenhauer
Lieber Schopenhauer,
Darf ich Ihr Geschreibsel auch „Geschwurbel“ nennen? Ich würde eigentlich darauf verzichten wollen, auch wenn es vielleicht gerecht wäre.
Welche Ideologie meinen Sie eigentlich? Ich halte mich für ziemlich liberal. Mir ist es völlig gleichgültig, ob eine Frau ein Kopftuch trägt. Ich finde es nur links-ideologisch, sich aus dem Kopftuch eine rechte Ideologie auszudenken.
Schrauben Sie doch bitte Ihre Phantasie ein wenig runter.
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#63   Stimme aus Wien   19:02:36 | Freitag, 22. Juni 2007
Würde der Hl. Messe?
Die Priester konzelebrieren nicht. Das Geheimnis des Heiligen Meßopfers ist zu groß, seine Gnaden sind zu mächtig und seine Bedeutung für das priesterliche Leben zu gewaltig, als daß diese Geistlichen sich die persönliche Feier der Messe nehmen ließen.
Gab es hier überhaupt eine Messfeier? Sowohl die Bilder wie auch die Tatsache, dass die Ansprache vor der Feier, auf den Stufen des Altares stattfand, lassen darauf schließen, dass es überhaupt keine Feier der Hl. Eucharistie gab – so wie üblich in der tridentinischer Tradition – Firmung ohne Messe.
Frage: wie hätten wohl die Priester konzelebrieren können? Dass würden auch die „bösen“ Modernisten nicht geschafft, da es überhaupt keine Messe gab.
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#62   Schopenhauer   18:56:03 | Freitag, 22. Juni 2007
@ maliems
Ich denke Sie schreiben Ihr Geschwurbel nur deshalb um Ihrer frauenfeindlichen Ideologie huldigen zu können! Denn ansonsten wäre es Ihnen wohl völlig egal ob ein Mädchen ein Kopftuch trägt oder nicht!
Die Verbindung von Kopftuch und Rechtgläubigkeit war nie katholisch und ist ein Neuerung und ein Modernismus!
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#61   maliems   18:48:15 | Freitag, 22. Juni 2007
@schopenhauer
warum alle meine postings…
Lieber Schopenhauer, einfach deshalb, weil ich die zu diesem Thema vorgetragenen Meinungen für besonders unsinnig halte. Ich bin keiner, der meint, alles sagen zu können. Ich finde es auch gar nicht schwer, zu vielem einfach den Mund zu halten. Ich könnte das auch bzgl. dem Stückchen Stoff. Aber wozu? Ein bißl Mitreden schadet nicht. Aber nur ein bißl. Das reicht. Was dagegen?
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#60   Schopenhauer   18:41:55 | Freitag, 22. Juni 2007
Noch einer…
…der Sarkasmus und Ironie nicht erkennt.
Man sollte hier mal Nachhilfekurse anbieten!
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#59   zeitundewigkeit   18:40:15 | Freitag, 22. Juni 2007
Schopenhauer
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Statt solchen Schwachsinn zu schreiben,
betet lieber für unsere Bischöfe (ob ihr sie mögt oder nicht), damit sie vom Heiligen Geist geführt, tun was recht ist vor Gott.
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#58   Schopenhauer   18:39:36 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Krake
Die Kirchensteuer ist kein Kriterium dafür ob jemand katholisch ist oder nicht. Ein Nicht-zahlen der Kirchensteuer führt keineswegs automatisch zu einer Exkommunikation.
Außerdem gibt es die Kirchensteuer glücklicherweise nur im deutschsprachigen Raum. Von einem Leidensdruck kann also keine Rede sein wenn man die 25 Mio. deutschen Katholiken mit den über 1 Milliarde Katholiken weltweit vergleicht. Vielmehr erkennt man daß für Leute wie Sie der Himmel nur was für die Gutbetuchten ist.
@ maliems
Und warum beziehen sich dann alle Ihre Postings auf das Stückchen Stoff? Wenn man kreuz.net liest hat man das Gefühl man sei auf einer Seite der Wahabiten gelandet: Nur wer Kopftuch trägt ist ein wahrer Christ. Ein echter Rückschritt zu jüdisch-muslimischem Religionsverständnis der auch das Geschwurbel von Pünktchen Lügen straft!
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#57   Krak des Chevaliers   18:38:40 | Freitag, 22. Juni 2007
Maliems, n’abend
Wussten Sie’s denn noch nicht: Seit 1970 gilt in den Kirchen ein Kopftuchverbot. Schließlich sollen Frauen nicht mehr diskriminiert werden. Deswegen turnen sie seit ungefähr dieser Zeit auch vermehrt im Chorraum herum wo sie in manchen Kirchen schon die männlichen Ministranten ins Abseits geschoben haben. Wie lange mögen sich die Pfarrer dort noch halten? :-#
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#56   Pünktchen   18:35:33 | Freitag, 22. Juni 2007
Sperling – Schopenhauer – Parzifal
Ihr Text ist lächerlich und aus welchen Gründen er an mich adressiert ist, wissen nur Sie! Anders als Sie wünsche ich niemandem den Tod.
Sie haben noch immer nicht erklärt, wieso Sie mir in einem thread den Tod gewünscht haben.
Wieder einmal werden Sie in Ihrer argumentativ hilflosen Fixierung auf mich mehr als peinlich! Merken Sie das eigentlich nicht?
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#55   maliems   18:30:37 | Freitag, 22. Juni 2007
lächerlich
was ist an dem Mädchen denn arm, es trägt halt ein Kopftuch, na und? schmlimm? Ideologie? Sehe ich nicht.
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#54   Krak des Chevaliers   18:29:17 | Freitag, 22. Juni 2007
feierliche Verabschiedung aus der Kirche
Ein Gutteil (um nicht zu sagen, die überwiegende Mehrheit) der Jugendlichen, die heute zur Firmung gehen, hat kein Glaubenswissen und praktiziert den Glauben auch nicht, auf den sie da gefirmt werden. Jeder weiß dies: der Pfarrer, der Kaplan, die Pastoralreferentin und der (Erz-, bzw. Weih)bischof. Im Vorfeld einer Firmung ist oft ein Witz zu hören, über den dann alle alle Jahre wieder lachen, der in Wirklichkeit aber nicht zum Lachen ist: Was ist Firmung? Die Verabschiedung der Jugendlichen aus der Kirche unter Beteiligung hoher Prominenz. Das Schlimme ist auch, dass niemand mehr weiß, wie man Jugendliche denn eigentlich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten soll. Mein Eindruck ist auch, dass sich ein großer Teil der Gläubigen längst mit der nachkonziliaren Light-Version des Katholizismus zufrieden gegeben hat. Es ist ja auch so schön einfach und billig: man geht dann zur Kirche, wenn man Lust hat, man empfängt die Hostie im Vorbeigehen in die hohle Hand, man braucht auch nicht mehr zu Beichten. Auch das wissen die Bischöfe. Um so bedrückender ist es, dass sie immer noch Loblieder auf die „Konzilskirche“ (P Paul VI.) anstimmen. na ja, noch fließen ja die Kirchensteuern und der Leidensdruck ist noch nicht hoch genug.
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#53   Schopenhauer   18:11:44 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Pünktchen
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Kardinal Lehmann auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Bischof Algermissen auf die Guillotine!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Mädchen kommen nur mit Kopftuch in den Himmel!
Immanuel Kant:
Habe Mut dich deines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u. s. w. : so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann ; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte : dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben, und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen…
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#52   Rudolfus   18:02:41 | Freitag, 22. Juni 2007
Arme Mädchen
dieses arme Mädchen kann einem nur noch Leid tun … DAS war in der katholischen Kirchen NIE üblich!
Ein Mädchen, das katholisch ist, soll arm sein.
Dann sind auch alle noch katholischen Ordensschwestern zu bedauern über ihren „fatalen Irrtum“.
Mädchen, die einem Katholiken leid tun, das sind eher die heutigen Sexsklavinnen, die die UNO-Staatsschulerziehung aus unseren deutschen Mädchen macht,
und die Hunderttausenden Sexsklavinnen, die der Deutsche und der Westeuropäer heute nach Deutschland lockt, um sie dort für sich arbeiten zu lassen.
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#51   Pünktchen   17:50:40 | Freitag, 22. Juni 2007
Ja, Rudolfus,
volle Zustimmung! :)3
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#50   Rudolfus   17:48:25 | Freitag, 22. Juni 2007
@Pünktchen / Deutschlands nationalistisches Kirchentum
Und das gerade durch Repräsentanten der Amtskirche in Deutschland und Österreich.
Es ist gut bekannt, daß nur jene Geistliche als „modernistisch gutgesinnt“ bzw. als „modernistisch rechtgläubig“ gelten, die auch in Deutschland und Österreich theologisch geschult wurden.
Ausländische Geistliche, egal woher außerhalb der deutschen Länder, die in der Regel den modernistischen Geist nicht haben, gelten in den deutschen Ländern als „Geistliche zweiter Klasse“ und sind unerwünscht.
Wörtlich richteten die BRD-Kirchenfunktionäre dem Apostolischen Stuhl bereits unter Papst Johannes Paul II. aus: „Wir lassen uns doch nicht durch Rom von unseren evangelischen Mitchristen auseinanderdividieren.“
Ich wurde selbst Zeuge, wie ein Wiener Universitätsprofessor für Theologie seinen Studenten erklärte, weshalb die Theologie des damaligen Papstes Johannes Paul II. von „uns Theologen“ nicht akzeptiert werden könne: Es sei nichts weiter als eine [kursiv]typische polnische Neoscholastik[kursiv].
Das ablehnende Wort von der „typisch polnischen Neoscholastik“ ist ja in modernistischen deutschen Kirchenkreisen ein geflügeltes Wort gewesen – und sicherlich auch das Denken der Cardinal-Lehmann-Kirche.
Aus guten Gründen vollzog sich Lehmanns Cardinalsernennung durch Papst Johannes Paul II. erst nach jahrelangem Drängen durch irgendwelche Lehmann-Fürsprecher.
Wie dumm, daß der heutige Papst jetzt ein Landsmann aus Deutschland ist und eine sehr ähnliche Theologie vertritt.
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#49   Pünktchen   17:45:03 | Freitag, 22. Juni 2007
Schopenhauer – Parzifal – Sperling
Wie zum Bsp. dieser Ministrant der wahrscheinlich zum „Gottesdienst“ der Sekte gepeitscht wurde?!?!?
Es sind derer mehrere auf dem Foto! Sicher alle dorthin „gepeitscht“ :-D !!! Der Text geht auf die unterschiedlichen Herkünfte der verschiedenen Meßbesucher und Ministranten ein! Aber Sperlin/Schopenhauer/Parzifal ist in seinem Haß schon so wahrnehmungsgestört, daß er nur noch sieht, was er sehen will …
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#48   Schopenhauer   17:38:36 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Punkt
und nicht wenigstens ein paar Quoten-Andershäutige…
Wie zum Bsp. dieser Ministrant der wahrscheinlich zum „Gottesdienst“ der Sekte gepeitscht wurde?!?!?
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#47   Romulus   17:34:17 | Freitag, 22. Juni 2007
Muslimisches Kopftuch bei Kindern
www.kreuz.net/photo/pho…e.1515.jpg
dieses arme Mädchen kann einem nur noch Leid tun … DAS war in der katholischen Kirchen NIE üblich!
Da kann ich Gotthard nur zustimmen. Ich fand dieses Bild auch abstoßend. Solches wurde nie in der Kirche verlangt. Kleine Mädchen unter ein Kopftuch zu stecken, ist Ideologie und war auch vor dem Konzil nicht Usus. Wenn ich mir die Kinderbilder meiner Mutter anschaue, die alle zu kirchlichen Anlässen in den vierziger Jahren aufgenommen wurden, ist kein einziges Kind so gekleidet.
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#46   Pünktchen   17:34:08 | Freitag, 22. Juni 2007
Ja, Rudolfus, dieser Jargon wird dann gerne für
einen umgekehrten Rassismus aufgegriffen und entsprechend verwendet! Wehe, bei einer größeren Veranstaltung finden sich nur „Weiße“ ein und nicht wenigstens ein paar Quoten-Andershäutige… o.O
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#45   Schopenhauer   17:32:55 | Freitag, 22. Juni 2007
@ Rudolfus
Ich hatte bisher eher weniger den Eindruck, daß die Pius Sekte anderen Menschenrassen positiv gegenübersteht.
Dieses Kopftuchgetue ist nur die Rückführung des Christentums auf seine jüdische Entwicklungsstufe. So wie die Juden oder die Moslems (als Gesetzesreligionen) das Himmelreich von der strikten Befolgung bestimmter Vorschriften (Speisevorschriften, Kopftuch) abhängig machen, so hat Jesus das Christentum davon eigentlich befreit. Er hat die Vorschriften strikt auf ihren ethischen Kern reduziert. Insofern ist die Pius Sekt auch ein Rückschritt in Richtung Judentum/Islam.
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#44   Rudolfus   17:27:57 | Freitag, 22. Juni 2007
@alles weißhäutige Arier… / NSDAP-Jargon in Deutschland
Weißhäutige Gläubige … welch Überraschung mitten in Europa.
Der „Arierbegriff“ ist ein fiktiver Begriff. Die Juden sind gleichfalls weißhäutig und sind keine „Arier“.
Es ist erschreckend, wie sehr die NSDAP-Schemen in Deutschland noch begrifflich geläufig sind.
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#43   Alois Hudal   17:25:27 | Freitag, 22. Juni 2007
@Guiseppe, Rudolfus:
Wenn Sie mich bewußt mißverstehen wollen und als meinen vermeintlichen Geschmack das andere Extrem der Kleidungsordnung hier skizzieren, dann ist das Ihr Problem, nicht meins. Es dürfte klar sein, daß mir dieses umgekehrte Extrem mit nackten Bäuchen und kürzesten Röcken genauso wenig gefällt.
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#42   M. Kirschbaum   17:24:56 | Freitag, 22. Juni 2007
DDR – Piusbruderschaft
„Selbst die DDR-Mädchen hatten konservative Kleidung und Uniformen.“
Seh schön beobachtet – die Ähnlichkeiten zwischen der Pius-X-Kirche und der DDR sind gar nicht zu übersehen …
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#41   Pünktchen   17:24:39 | Freitag, 22. Juni 2007
Schopenhauer – Parzifal – Sperling
Aber alles weißhäutige Arier…
Und was ist auf dem ersten Bild der Fotostrecke zu sehen? :-O :-D
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#40   Gotthard   17:24:04 | Freitag, 22. Juni 2007
@rudolfus
Meiner Meinung nach haben gewisse Leute von einer anständigen katholischen Kleiderordnung überhaupt keine Ahnung:
dann trage doch bitte zur Aufklärung der Ahnungslosen bei!
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#39   Rudolfus   17:21:25 | Freitag, 22. Juni 2007
Kleiderordnung
Meiner Meinung nach haben gewisse Leute von einer anständigen katholischen Kleiderordnung überhaupt keine Ahnung: Man braucht doch nur irgendeine beliebige westliche Stadt besuchen, um zu sehen, daß sich die westlichen Frauen heute wie Prostituierte kleiden.
Nicht umsonst finden diese entchristlichten Leute in den wichtigen Kirchen in Rom keinen Einlaß, sehr ähnlich wie die Jungfrauen ohne Öl in ihren Lampen, die der Heiland zurückweist.
Sicherlich wird der Heiland einmal auch die betreffenden Seelen fragen: „Nun, wo ist Deine Sonntagskleidung?“
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#38   Schopenhauer   17:20:35 | Freitag, 22. Juni 2007
Kult!
Am besten fand ich die Bildunterschriften:
„Die anwesenden Gläubigen sind international.“
Aber alles weißhäutige Arier. So ist es recht!
Und:
„Der Parkplatz gefüllt mit Autos.“
Noch nie in meinem Leben hab ich so einen tiefgläubigen Parkplatz gesehen! Wahrscheinlich strikt getrennt nach weiblichen und männlichen Autos! o^/
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#37   Gotthard   17:20:32 | Freitag, 22. Juni 2007
@maliems
www.kreuz.net/…/photoimage.1515.jpg
dieses arme Mädchen kann einem nur noch Leid tun … DAS war in der katholischen Kirchen NIE üblich!
DAS ist ein rückwärtsgewandter Modernismus der Pius-Leute…
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#36   maliems   17:12:52 | Freitag, 22. Juni 2007
burka
der Unterschied zwischen einer Burka und einem europäischen Kopftuch ist gewaltig.
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#35   Rudolfus   17:12:39 | Freitag, 22. Juni 2007
@Alois Hudal / Eingeschlafen 1968
Die heutigen Mädchen, die sich wie Huren kleiden, nicht heiraten, stets entsprechend „vorbeugen“, gegebenfalls abtreiben, der Frauentyp der 1968er, das soll laut Herrn Hudal die Zukunft Deutschlands und Europas sein.
Selbst die DDR-Mädchen hatten konservative Kleidung und Uniformen.
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#34   Gotthard   17:11:06 | Freitag, 22. Juni 2007
@maliems
Fahr mal nach Osteurope, das Kopftuch ist ein normales Kleidungsmittel von (zugegeben heute: älteren) Frauen.
Fand diese erwähnte Firmung nun in Osteuropa statt oder doch vielleicht in Frankreich?
Dort wurden diese Kopftücher auch aus ideologischen Gründen getragen – die jungen Mädchen mit Kopftuch…schrecklich – so sah selbst meine bald neunzigjährige Mutter als Kind nicht aus!
Beschwert euch bitte nicht noch einmal über eine Burka oder einen Schleier bei Muslimas!
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#33   Guiseppe   17:05:47 | Freitag, 22. Juni 2007
Alois Hudal
Alois Hudal: „KJB-Mädchen in zugeknöpfter Bluse und im mausgrauen, knöchellangen Einheitsrock, deren Großmütter sich moderner kleiden, haben für mich nicht das Potential zur Heranbildung normaler Familien, da man schon äußerlich sieht, daß sie keine eigenen Persönlichkeiten sind. Die Tradi-Szene ist nur noch eine Karrikatur.“
Ja wie hätten s’ gern? Knackige KJB-Mädels mit buntem, engen Minirock und eng anliegender Bluse mit Ausschnitt bis zum Bauchnabel?
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#32   stimme der vernunft †   17:04:47 | Freitag, 22. Juni 2007
Ölgötzen
Vor ein paar Wochen hat man sich hier aufgeregt, weil angeblich ein Weihbischof ab und zu einfach nur so (ohen zu zelebrieren) an einer Messe teilnimmt.
Wenn Piusbrüder das gleiche tun, wird es auf einmal zur Tugend.
Aber um mit Überzeugung Piusbruder zu sein, muss man wohl ein bisserl schizophren sein…
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#31   maliems   17:02:41 | Freitag, 22. Juni 2007
@gotthard
Fahr mal nach Osteurope, das Kopftuch ist ein normales Kleidungsmittel von (zugegeben heute: älteren) Frauen. Dass es in Westeuropa kaum noch getragen wird, sind nicht die Pius-Damen schuld, oder? (Zugegeben tragen es auch im Osten die jüngeren nicht mehr auf der Strasse, wohl aber bei der Arbeit)
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#30   stimme der vernunft †   17:01:55 | Freitag, 22. Juni 2007
@maliems
Mir ist nicht ganz klar, was einen nichtkonzelebrierenden Priester zum Ölgötzen macht. Dann sind ja auch die Gläubigen Ölgötzen.
Ein Priester wird dann zum Ölgötzen, wenn er, wie in dem Artikel steht, deswegen nicht konzelebriert, weil er lieber selber zelebrieren will, er dann aber anstatt irgendwo selber zu zelebrieren, einfach nur rumsteht.
Wenn er eh nur rumsteht, könnte er auch konzelebrieren.
Die Gläubigen sind keine Ölgötzen, denn die können ja eh nicht zelebrieren.
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#29   Gotthard   16:48:16 | Freitag, 22. Juni 2007
eindeutige Bilder
ich bisher nicht, dass soviele Muslima mit Kopftuch Kontakt zum Pius-Verein haben…
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#28   maliems   16:28:40 | Freitag, 22. Juni 2007
Ölgötzen
@Stimme der Vernunft
Mir ist nicht ganz klar, was einen nichtkonzelebrierenden Priester zum Ölgötzen macht. Dann sind ja auch die Gläubigen Ölgötzen.
Spätestens seit den Massenkonzelebrationen Johannes Pauls II. bei seinen Reisen ist mir jede Konzelebration suspekt.
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#27   Alois Hudal   16:22:35 | Freitag, 22. Juni 2007
@Sonntagskleidung:
Mir gefallen zwar die modernistischen, gleichmacherischen Judoanzüge zur Erstkommunion und zur Firmung gar nicht. Dennoch halte ich einen Anzug für Buben nur zu diesen beiden sakramentalen Festlichkeiten für angemessen. KJB-Buben, die jeden Sonntag oder in Fulda in weißem Hemd und schwarzer Hose auftreten, machen für mich eher den Eindruck als kämen sie gerade von den „Zeugen“. KJB-Mädchen in zugeknöpfter Bluse und im mausgrauen, knöchellangen Einheitsrock, deren Großmütter sich moderner kleiden, haben für mich nicht das Potential zur Heranbildung normaler Familien, da man schon äußerlich sieht, daß sie keine eigenen Persönlichkeiten sind. Die Tradi-Szene ist nur noch eine Karrikatur.
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#26   ottaviani   16:14:42 | Freitag, 22. Juni 2007
@gotthard
die Priester tuen das was in den Büchern von 1962 votgesehen ist da gibt es nichts „besseres“
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#25   stimme der vernunft †   15:58:41 | Freitag, 22. Juni 2007
Jürgen, nun
komm doch nicht mit Argumenten. Die Piusbrüder möchten sich lieber selbst etwas vorlügen, die brauchen das.
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#24   juergen   15:55:55 | Freitag, 22. Juni 2007
Sonntagskleidung
Die männlichen Gläubigen, kleine und große, tragen ohne Ausnahme Sonntagskleidung – Krawatte und Anzug.
Unterstützt wird diese Aussage durch ein Bild in der Fotostrecke
www.kreuz.net/…photo.180.image5.jpg www.kreuz.net/…/photoimage.1512.jpg
Indess kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es sich bei den dort gezeigten jungen Männern um Mitglieder des Schulchores handelt.
Und „ausnahmslos“ – wie es der Artikel suggerieren will – tragen wohl die Männer keine „Krawatte und Anzug“
www.kreuz.net/…photo.180.image6.jpg www.kreuz.net/…/photoimage.1513.jpg
Selbst einer der Paten, hier zuvorderst im Bild, trägt einen Anorak, ebenso wie der Firmling davor. Auch einige weitere Männer auf ihre Krawatte und den Anzug verzichtet haben, wenn man genau hinschaut.
www.kreuz.net/…hoto.180.image11.jpg www.kreuz.net/…/photoimage.1523.jpg
Und die Damen auf dem Bild stehen mit Anorak und verschränkten Armen ja nun auch nicht gerade so, als würden sie andächtig der Liturgie folgen…
Was der Artikel suggerieren will: heile Welt; sittsam gekleidete Leute etc.
wird durch die mitgelieferten Bilder gleich ad absurdum geführt.
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#23   Gotthard   15:41:35 | Freitag, 22. Juni 2007
@Autor
in einer normalen Pfarrei sind bei der Firmung der Bischof und der Pfarrer als Priester anwesend. Natürlich konzelebriert der Pfarrer mit dem Bischof.
Dienen beim Pius-Verein die anwesenden Priester nur der „Erhöhung der Feierlichkeit“? Haben die nichts besseres zu tun?
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#22   stimme der vernunft †   15:32:02 | Freitag, 22. Juni 2007
So ein Quatsch
Die Priester konzelebrieren nicht. Das Geheimnis des Heiligen Meßopfers ist zu groß, seine Gnaden sind zu mächtig und seine Bedeutung für das priesterliche Leben zu gewaltig, als daß diese Geistlichen sich die persönliche Feier der Messe nehmen ließen.
Da ist das Geheimnis so groß, dass die Priester lieber wie die Ölgötzen dumm rumstehen als zu konzelebrieren.
Denn sie haben ja keineswegs, wie der Autor suggeriert, persönlich die Messe zelebriert, sondern sie haben wie die Ölgötzen herumgestanden und dem Bischof zugeguckt.
Eine persönliche Zelebration wäre auch nach einer Konzelebration immer noch möglich gewesen.
Traditionalistischer Unsinn halt.
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#21   Rudolfus   15:15:17 | Freitag, 22. Juni 2007
@Athanasius II / Das Heil der Seelen
Salus animarum suprema lex!
Eine ausreichende Begründung für die Lefebvre-Kanonisation.
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