Vatikan. Am gestrigen Donnerstag empfing Papst Benedikt XVI. den aus dem
Irak stammenden assyrischen Patriarchen Mar Dinkha IV. In einem Grußwort zeigte sich der Heilige Vater
dankbar über Fortschritte im ökumenischen Dialog. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Besonders die 2001
erzielte Übereinkunft über die angebliche Gültigkeit der „Anaphora der Apostel Addai und Mari“ – einem
eucharistischen Hochgebet ohne Wandlungsworte – habe eine bessere seelsorgerliche Zusammenarbeit ermöglicht.
Benedikt XVI. erwähnte auch die schwierige Situation der Christen im Irak und forderte Katholiken und
Assyrer zu gegenseitiger Hilfe auf.
Ein runder Geburtstag
Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird am kommenden
Donnerstag – dem Vorabend des Festes Peter und Paul – ein Paulusjahr verkünden. Das Gedenkjahr findet
anläßlich des 2.000 Jahrestages der Geburt des Völkerapostels statt. Der Heilige soll zwischen 7 und
10 nach Christus geboren sein. Er erlitt im Jahr 67 das Martyrium und liegt in Rom in der Basilika Sankt
Paul vor den Mauern begraben.
Anglikanische Muslimin bei den Katholiken
USA. Seit mehr als zwanzig Jahren
arbeitet die US-Amerikanerin Ann Holmes Redding (55) als Pastorin der Episkopalkirche. Vor rund einem
Jahr trat sie zu den Muselmanen über. Ihr Pastorenamt übt sie trotzdem noch aus. Sie glaubt, daß Christentum
und Islam auf einem niedrigen Niveau vereinbar sind – erklärte Frau Redding der US-Tageszeitung ‘Seattle
Times’. Im nächsten Herbst plant sie, an der katholischen Universität von Seattle Neues Testament zu
dozieren.
Befreiter Priester
Österreich. Die Kirchenzeitung der Diözese Linz in Oberösterreich veröffentlicht
seit längerem Beiträge gegen die Alte Messe. Diese Woche gab sie Hw. Josef Grafeneder, dem Pfarrer von
Münzbach vierzig Kilometer östlich von Linz, das Wort: „Ich sehe nicht ein, warum der tridentinischen
Messe in manchen Kreisen gar so nachgetrauert wird.“ Die erneuerte Liturgie bezeichnet der Pfarrer als
„Gewinn“ für Priester und Gläubige: „Die neue Liturgie war befreiend und erst recht ist die Muttersprache
aus den Gottesdiensten nicht mehr wegzudenken. Da gibt es kein Zurück.“
Kein Randproblem
„Jugendliche
Sexualstraftäter sind kein Randproblem. Ihre Zahl hat sich innerhalb eines Jahrzehnts verdoppelt, auf
mehr als 4000 im Jahr 2004. Bald wöchentlich berichten Medien über neue Fälle von Kindern und Jugendlichen,
die Gleichaltrige sexuell mißbrauchen. In jedem fünften Fall von Kindesmißbrauch, so schätzen Kriminologen,
sind die Täter selbst minderjährig.“
Aus einem Artikel im deutschen Wochenmagazin ‘Stern’ vom 1. Februar
2007
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18 Lesermeinungen
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Muslimin bei Katholiken *feix* Seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet die US-Amerikanerin Ann Holmes Redding
(55) als Pastorin der Episkopalkirche. Vor rund einem Jahr trat sie zu den Muselmanen über. Ihr Pastorenamt
übt sie trotzdem noch aus. Sie glaubt, daß Christentum und Islam auf einem niedrigen Niveau vereinbar
sind Ist ja wunderbar. Eine Apostatin mal in anderer Richtung. Was findet sie am Islam so schön, daß
sie deshalb den katholischen Glauben verrät? Schon klar, ich bin generell gegen jede Art von Religion.
Ob es nun der menschenverachtende und hassende Glaube des Islam ist (im Koran genau ausgeführt, wie Dr.
Heger bestimmt bestätigen kann), oder die Heilslehre der RKK, die auf einem redigierten und zensierten
Buch fußt, dessen Inhalte nicht einmal den hochstehenden Kardinälen genau bekannt sind. Um es einfach
zu sagen: Eine Muslimin bei den Katholiken zu haben ist schon mal ein weiterer von der Kirche genehmigter
Schritt, sich von einer total entgegengesetzten Glaubensrichtung assimilieren zu lassen. Nur ob man damit
weiter Gläubige fängt, ist, glaube ich, zu bezweifeln. Da wären dann schon einmal klare Worte vonnöten,
um sio etwas aufzuhalten. Aber anscheinend will der Katholizismus nicht weiter als Religion existieren.
Anders ist das nicht erklärbar. @Dr. Heger Darf ich einen weiteren Blogeintrag über ihre Person mit
ihren gesammelten Äußerungen hier abfassen? Ich hätte diesmal schon gerne ihre schriftliche Erlaubnis
dazu.
Die Bezeichnung der Zulassung der „Messe ohne Wandlungsworte“ vulgo „Anaphora des Addai und Mari“ als
Grundlage der „Verbesserung seelsorgerlicher Zusammenarbeit“ (=Katholiken dürfen zu einer häretischen
Pseudomesse gehen) zwischen Assyrern und Katholiken durch den Hl. Vater ist nicht bloß eine Schande,
sondern einschlußweise Häresie! Diesen Klotz am Bein seines eigenen Seelenheils wird Benedikt XVI. spätestens
im Todeszeitpunkt erkennen, neben den beiden anderen Klötzen, der Mithilfe an der Unterdrückung des
3. Geheimnisses von Fatima (2000) und seine Mithilfe bei der Exkommunikation von Erzbischof Lefebfvre,
Bischof Castro-Mayer und der vier Weihbischöfe (1988).
@GerdEric Obwohl viele damals das Handeln des bayerischen Ministerpräsidenten nicht verstanden und er
von guter antikommunistischer Seite dafür heftig kritisiert wurde. Aber die Geschichte hat ihm Recht
gegeben. Ebenso dem Kanzler Helmut Kohl und seiner Moskau-D-Mark-Politik.
@Rudolfus Als der Katholik Franz Josef Strauss dem Honecker DM(Schmiergeld) 1.000.000.000 gab, war für
mich schon klar, dass die DDR die BRD mit der Öffnung der Grenzen in die Knie zwingt (nun gut, ich übertreibe
etwas, es gibt schon einige, die sich dann die Taschen füllen konnten…).
@Heinrich v.O. / Durchhalteparolen in der DDR und anderswo Sehr richtig: Durchhalteparolen lassen ja bereits
sehr gut erkennen, daß die Führung nicht mehr viel zu bieten hat, selbst wenn die Führung tatsächlich
von ihrem Überleben überzeugt wäre. Wer hätte im Frühjahr 1989 noch gedacht, wie schnell das mit
der DDR gehen würde! Aber selbst fanatische National-Sozialisten waren bis kurz vor 8. Mai 1945 noch
vom tatsächlichen Endsieg überzeugt, siehe SS-Mann Günther Grass’ Erinnerungen.
Lieber Rudolf, Das Argument „Da gibt es kein Zurück“ ist jedenfalls nicht sehr überzeugend, nachdem
es nur durch sterbliche Menschen geäußert wird. zumal dieses „Argument“, das eher eine Durchhalteparole
ist, fatal an den Satz erinnert: Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf, den Erich
Honnecker am 6.Oktober 1989 (!!) äußerte!
@Kampf um die Neue Messe Die Kirchenzeitung der Diözese Linz in Oberösterreich veröffentlicht seit
längerem Beiträge gegen die Alte Messe. Das ist ja die generelle Linie in den nationalen Amtskirchenführungskreisen:
Wer da als kleiner Geistlicher nicht mitmacht, der bekommt die Repressalien durch die Diözesanführung
zu spüren. Das Argument „Da gibt es kein Zurück“ ist jedenfalls nicht sehr überzeugend, nachdem es
nur durch sterbliche Menschen geäußert wird. Seit den 1970ern gibt es bekanntlich fast keine Neupriester
der Amtskirche mehr, d.h. das Ende dieser Art von Amtskirche ist seit dieser Zeit bereits festgelegt.
Möge man beten, daß es noch schneller geht.
#12 landorganist 12:46:06 | Freitag, 22. Juni 2007
@Heger Sagen Sie mal, z. Thema „Quasselmessen“, ist das akademischer Jargon? Ich komme nicht umhin zu
vermuten, dass Sie Ihren Doktortitel irgendwo im Sonderangebot erworben haben. Armes Deutschland, mit
solch einer Bildungsschicht!
Addai und Mari Kreuz.net verschweigt konsequent, dass die Anerkennung der Anaphora nicht bedeutet, dass
eine lateinische Liturgie ohne Wandlungsworte gültig sei. Die dortige Liturgie bringt im Zusammenhang
das liturgische Geschehen hinreichend zum Ausdruck. Das ist z.B. bei einer lutherischen „Messe“ nicht
möglich, die zwar den Einsetzungsbericht hat, aber keinen Messkanon (kein Hochgebet). Eine Liturgie des
Messopfers setzt nunmal mehr voraus als nur das Aufsagen einer Zauberformel.
@Czibo Nieznany Mit Äußerungen dieser Art, disqualifizieren Sie sich selbst. Sie haben es wohl nicht
so sehr mit der Logik – die im vorliegenden Fall Ihre und des Hw. Herrn bevormundende und freiheitsfeindliche
Einstellung gegen die Anhänger der Alten Messe aufdeckt. Sie müssen an der Diskussion ja nicht teilnehmen.
Zweifellos muß ich nicht. Wenn ich es aber will, brauche ich nicht Ihre Erlaubnis. Gehen doch besser
in eine Trident-Messe. Diesen Rat brauche ich nicht. Das Problem ist nur, daß Leute wie Sie und der Hw.
Herr mir einen solchen Besuch am liebsten unmöglich machen möchten. MfG Christoph Heger
Dr. Christoph Heger wenn er den Anstand besäße, denen nicht seine neue Quasselmesse aufzunötigen, die
sie nicht mögen und der schönen alten Messe nachtrauern. Mit Äußerungen dieser Art, disqualifizieren
Sie sich selbst. Sie müssen an der Diskussion ja nicht teilnehmen. Gehen doch besser in eine Trident-Messe.
Lieber Karl Murx, Was die Kirche für gültig erklärt …daran kann tatsächlich niemand zweifeln, ohne
den Glauben zu verlieren. Vielen Dank für Ihr mutiges Statement zum Ablasshandel des 16.Jahrhunderts.
Oder haben Sie den Glauben verloren?
Das braucht Hochwürden auch nicht einzusehen. Hw. Josef Grafeneder, der Pfarrer von Münzbach vierzig
Kilometer östlich von Linz: „Ich sehe nicht ein, warum der tridentinischen Messe in manchen Kreisen gar
so nachgetrauert wird.“ Das braucht der offenbar etwas begriffsstutzige Hochwürden auch gar nicht einzusehen.
Es genügte, wenn er den Anstand besäße, denen nicht seine neue Quasselmesse aufzunötigen, die sie
nicht mögen und der schönen alten Messe nachtrauern. MfG Christoph Heger
Was die Kirche für gültig erklärt,… …daran kann tatsächlich niemand zweifeln, ohne den Glauben
zu verlieren. Sollte dieses Hochgebet nicht gültig sein, dann kann diese Erklärung nicht von der Kirche
stammen. Es handelt sich hier immerhin um eine Erklärung, die alle Katholiken betrifft.
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 6, 19-23 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen
Jüngern: Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe
einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören
und keine Diebe einbrechen und sie stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Das Auge gibt
dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein. Wenn aber dein
Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist,
wie groß muss dann die Finsternis sein!