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Seelsorge mit Addai und Mari + Ein runder Geburtstag + Anglikanische Muslimin bei den Katholiken + Befreiter Priester + Kein Randproblem
Der Papst ist dankbar über den Diaolog mit der assyrischen - nestorianischen - Kirche
Der Papst ist dankbar über den Diaolog mit der assyrischen – nestorianischen – Kirche
© Flickr-Benutzer „blues_brother“, Creative Commons
Seelsorge mit Addai und Mari

Vatikan. Am gestrigen Donnerstag empfing Papst Benedikt XVI. den aus dem Irak stammenden assyrischen Patriarchen Mar Dinkha IV. In einem Grußwort zeigte sich der Heilige Vater dankbar über Fortschritte im ökumenischen Dialog. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Besonders die 2001 erzielte Übereinkunft über die angebliche Gültigkeit der „Anaphora der Apostel Addai und Mari“ – einem eucharistischen Hochgebet ohne Wandlungsworte – habe eine bessere seelsorgerliche Zusammenarbeit ermöglicht. Benedikt XVI. erwähnte auch die schwierige Situation der Christen im Irak und forderte Katholiken und Assyrer zu gegenseitiger Hilfe auf.

Ein runder Geburtstag

Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird am kommenden Donnerstag – dem Vorabend des Festes Peter und Paul – ein Paulusjahr verkünden. Das Gedenkjahr findet anläßlich des 2.000 Jahrestages der Geburt des Völkerapostels statt. Der Heilige soll zwischen 7 und 10 nach Christus geboren sein. Er erlitt im Jahr 67 das Martyrium und liegt in Rom in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern begraben.

Anglikanische Muslimin bei den Katholiken

USA. Seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet die US-Amerikanerin Ann Holmes Redding (55) als Pastorin der Episkopalkirche. Vor rund einem Jahr trat sie zu den Muselmanen über. Ihr Pastorenamt übt sie trotzdem noch aus. Sie glaubt, daß Christentum und Islam auf einem niedrigen Niveau vereinbar sind – erklärte Frau Redding der US-Tageszeitung ‘Seattle Times’. Im nächsten Herbst plant sie, an der katholischen Universität von Seattle Neues Testament zu dozieren.

Befreiter Priester

Österreich. Die Kirchenzeitung der Diözese Linz in Oberösterreich veröffentlicht seit längerem Beiträge gegen die Alte Messe. Diese Woche gab sie Hw. Josef Grafeneder, dem Pfarrer von Münzbach vierzig Kilometer östlich von Linz, das Wort: „Ich sehe nicht ein, warum der tridentinischen Messe in manchen Kreisen gar so nachgetrauert wird.“ Die erneuerte Liturgie bezeichnet der Pfarrer als „Gewinn“ für Priester und Gläubige: „Die neue Liturgie war befreiend und erst recht ist die Muttersprache aus den Gottesdiensten nicht mehr wegzudenken. Da gibt es kein Zurück.“

Kein Randproblem

„Jugendliche Sexualstraftäter sind kein Randproblem. Ihre Zahl hat sich innerhalb eines Jahrzehnts verdoppelt, auf mehr als 4000 im Jahr 2004. Bald wöchentlich berichten Medien über neue Fälle von Kindern und Jugendlichen, die Gleichaltrige sexuell mißbrauchen. In jedem fünften Fall von Kindesmißbrauch, so schätzen Kriminologen, sind die Täter selbst minderjährig.“

Aus einem Artikel im deutschen Wochenmagazin ‘Stern’ vom 1. Februar 2007
      
18 Lesermeinungen
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#20   GerdEric   00:01:08 | Samstag, 23. Juni 2007
Sentinel
Episkopal ist katholisch?
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#19   Sentinel   16:10:23 | Freitag, 22. Juni 2007
Muslimin bei Katholiken *feix*
Seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet die US-Amerikanerin Ann Holmes Redding (55) als Pastorin der Episkopalkirche. Vor rund einem Jahr trat sie zu den Muselmanen über. Ihr Pastorenamt übt sie trotzdem noch aus. Sie glaubt, daß Christentum und Islam auf einem niedrigen Niveau vereinbar sind
Ist ja wunderbar.
Eine Apostatin mal in anderer Richtung.
Was findet sie am Islam so schön, daß sie deshalb den katholischen Glauben verrät?
Schon klar, ich bin generell gegen jede Art von Religion. Ob es nun der menschenverachtende und hassende Glaube des Islam ist (im Koran genau ausgeführt, wie Dr. Heger bestimmt bestätigen kann), oder die Heilslehre der RKK, die auf einem redigierten und zensierten Buch fußt, dessen Inhalte nicht einmal den hochstehenden Kardinälen genau bekannt sind.
Um es einfach zu sagen: Eine Muslimin bei den Katholiken zu haben ist schon mal ein weiterer von der Kirche genehmigter Schritt, sich von einer total entgegengesetzten Glaubensrichtung assimilieren zu lassen. Nur ob man damit weiter Gläubige fängt, ist, glaube ich, zu bezweifeln.
Da wären dann schon einmal klare Worte vonnöten, um sio etwas aufzuhalten. Aber anscheinend will der Katholizismus nicht weiter als Religion existieren. Anders ist das nicht erklärbar.
@Dr. Heger
Darf ich einen weiteren Blogeintrag über ihre Person mit ihren gesammelten Äußerungen hier abfassen? Ich hätte diesmal schon gerne ihre schriftliche Erlaubnis dazu.
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#18   Stimme aus dem Tradiland   15:50:21 | Freitag, 22. Juni 2007
Die Bezeichnung der Zulassung der „Messe ohne Wandlungsworte“
vulgo „Anaphora des Addai und Mari“ als Grundlage der „Verbesserung seelsorgerlicher Zusammenarbeit“ (=Katholiken dürfen zu einer häretischen Pseudomesse gehen) zwischen Assyrern und Katholiken durch den Hl. Vater ist nicht bloß eine Schande, sondern einschlußweise Häresie!
Diesen Klotz am Bein seines eigenen Seelenheils wird Benedikt XVI. spätestens im Todeszeitpunkt erkennen, neben den beiden anderen Klötzen, der Mithilfe an der Unterdrückung des 3. Geheimnisses von Fatima (2000) und seine Mithilfe bei der Exkommunikation von Erzbischof Lefebfvre, Bischof Castro-Mayer und der vier Weihbischöfe (1988).
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#17   Rudolfus   13:29:59 | Freitag, 22. Juni 2007
@GerdEric
Obwohl viele damals das Handeln des bayerischen Ministerpräsidenten nicht verstanden und er von guter antikommunistischer Seite dafür heftig kritisiert wurde.
Aber die Geschichte hat ihm Recht gegeben.
Ebenso dem Kanzler Helmut Kohl und seiner Moskau-D-Mark-Politik.
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#16   GerdEric   13:20:58 | Freitag, 22. Juni 2007
@Rudolfus
Als der Katholik Franz Josef Strauss dem Honecker DM(Schmiergeld) 1.000.000.000 gab, war für mich schon klar, dass die DDR die BRD mit der Öffnung der Grenzen in die Knie zwingt (nun gut, ich übertreibe etwas, es gibt schon einige, die sich dann die Taschen füllen konnten…).
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#15   Rudolfus   13:14:26 | Freitag, 22. Juni 2007
@Heinrich v.O. / Durchhalteparolen in der DDR und anderswo
Sehr richtig: Durchhalteparolen lassen ja bereits sehr gut erkennen, daß die Führung nicht mehr viel zu bieten hat, selbst wenn die Führung tatsächlich von ihrem Überleben überzeugt wäre.
Wer hätte im Frühjahr 1989 noch gedacht, wie schnell das mit der DDR gehen würde!
Aber selbst fanatische National-Sozialisten waren bis kurz vor 8. Mai 1945 noch vom tatsächlichen Endsieg überzeugt, siehe SS-Mann Günther Grass’ Erinnerungen.
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#14   HeinrichvonOfterdingen   13:04:05 | Freitag, 22. Juni 2007
Lieber Rudolf,
Das Argument „Da gibt es kein Zurück“ ist jedenfalls nicht sehr überzeugend, nachdem es nur durch sterbliche Menschen geäußert wird.
zumal dieses „Argument“, das eher eine Durchhalteparole ist, fatal an den Satz erinnert: Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf, den Erich Honnecker am 6.Oktober 1989 (!!) äußerte!
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#13   Rudolfus   12:56:18 | Freitag, 22. Juni 2007
@Kampf um die Neue Messe
Die Kirchenzeitung der Diözese Linz in Oberösterreich veröffentlicht seit längerem Beiträge gegen die Alte Messe.
Das ist ja die generelle Linie in den nationalen Amtskirchenführungskreisen: Wer da als kleiner Geistlicher nicht mitmacht, der bekommt die Repressalien durch die Diözesanführung zu spüren.
Das Argument „Da gibt es kein Zurück“ ist jedenfalls nicht sehr überzeugend, nachdem es nur durch sterbliche Menschen geäußert wird.
Seit den 1970ern gibt es bekanntlich fast keine Neupriester der Amtskirche mehr, d.h. das Ende dieser Art von Amtskirche ist seit dieser Zeit bereits festgelegt.
Möge man beten, daß es noch schneller geht.
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#12   landorganist   12:46:06 | Freitag, 22. Juni 2007
@Heger
Sagen Sie mal, z. Thema „Quasselmessen“, ist das akademischer Jargon? Ich komme nicht umhin zu vermuten, dass Sie Ihren Doktortitel irgendwo im Sonderangebot erworben haben. Armes Deutschland, mit solch einer Bildungsschicht!
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#11   No Comment   11:17:55 | Freitag, 22. Juni 2007
Addai und Mari
Kreuz.net verschweigt konsequent, dass die Anerkennung der Anaphora nicht bedeutet, dass eine lateinische Liturgie ohne Wandlungsworte gültig sei. Die dortige Liturgie bringt im Zusammenhang das liturgische Geschehen hinreichend zum Ausdruck. Das ist z.B. bei einer lutherischen „Messe“ nicht möglich, die zwar den Einsetzungsbericht hat, aber keinen Messkanon (kein Hochgebet).
Eine Liturgie des Messopfers setzt nunmal mehr voraus als nur das Aufsagen einer Zauberformel.
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#9   Pünktchen   11:10:22 | Freitag, 22. Juni 2007
Tchibo meint:
Halten Sie Ihr schamloses M…-.
:-D :-D :-D
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#7   Pünktchen   10:55:09 | Freitag, 22. Juni 2007
Volltreffer!
Herr Dr. Heger! :)3
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#6   Dr. Christoph Heger   10:44:47 | Freitag, 22. Juni 2007
@Czibo Nieznany
Mit Äußerungen dieser Art, disqualifizieren Sie sich selbst.
Sie haben es wohl nicht so sehr mit der Logik – die im vorliegenden Fall Ihre und des Hw. Herrn bevormundende und freiheitsfeindliche Einstellung gegen die Anhänger der Alten Messe aufdeckt.
Sie müssen an der Diskussion ja nicht teilnehmen.
Zweifellos muß ich nicht. Wenn ich es aber will, brauche ich nicht Ihre Erlaubnis.
Gehen doch besser in eine Trident-Messe.
Diesen Rat brauche ich nicht. Das Problem ist nur, daß Leute wie Sie und der Hw. Herr mir einen solchen Besuch am liebsten unmöglich machen möchten.
MfG
Christoph Heger
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#5   Czibo Nieznany   10:35:14 | Freitag, 22. Juni 2007
Dr. Christoph Heger
wenn er den Anstand besäße, denen nicht seine neue Quasselmesse aufzunötigen, die sie nicht mögen und der schönen alten Messe nachtrauern.
Mit Äußerungen dieser Art, disqualifizieren Sie sich selbst. Sie müssen an der Diskussion ja nicht teilnehmen. Gehen doch besser in eine Trident-Messe.
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#4   HeinrichvonOfterdingen   10:03:51 | Freitag, 22. Juni 2007
Lieber Karl Murx,
Was die Kirche für gültig erklärt …daran kann tatsächlich niemand zweifeln, ohne den Glauben zu verlieren.
Vielen Dank für Ihr mutiges Statement zum Ablasshandel des 16.Jahrhunderts. Oder haben Sie den Glauben verloren?
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#3   Dr. Christoph Heger   09:49:36 | Freitag, 22. Juni 2007
Das braucht Hochwürden auch nicht einzusehen.
Hw. Josef Grafeneder, der Pfarrer von Münzbach vierzig Kilometer östlich von Linz:
„Ich sehe nicht ein, warum der tridentinischen Messe in manchen Kreisen gar so nachgetrauert wird.“
Das braucht der offenbar etwas begriffsstutzige Hochwürden auch gar nicht einzusehen. Es genügte, wenn er den Anstand besäße, denen nicht seine neue Quasselmesse aufzunötigen, die sie nicht mögen und der schönen alten Messe nachtrauern.
MfG
Christoph Heger
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#2   Karl Murx   09:01:33 | Freitag, 22. Juni 2007
Was die Kirche für gültig erklärt,…
…daran kann tatsächlich niemand zweifeln, ohne den Glauben zu verlieren.
Sollte dieses Hochgebet nicht gültig sein, dann kann diese Erklärung nicht von der Kirche stammen.
Es handelt sich hier immerhin um eine Erklärung, die alle Katholiken betrifft.
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#1   Bruder Theophil   09:00:05 | Freitag, 22. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 6, 19-23
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muss dann die Finsternis sein!
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