Die Reichen und Mächtigen können sich das Kirchenrecht offenbar auch kaufen – erklärte eine betroffene Ehefrau seit Jahren. Jetzt bekam sie Recht.
Freitag, 1. August 2008 09:15
Marcelus: @Athanasius: Bei Christus heißt es meiner Erinnerung nach
»Wer seine Frau entläßt, und eine andere heiratet, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, der begeht
Ehebruch.«
Das würde bedeuten, man darf seine Frau schon entlassen, wenn ein Fall von Unzucht vorliegt,
nur darf man dann keine andere heiraten,
weil die Ehe ja unauflöslich bleibt.
Besten Dank und vergelt’s Gott für die Erklärung dieses schwierigen Sachverhaltes.
Das würde bedeuten, man darf seine Frau schon entlassen, wenn ein Fall von Unzucht vorliegt,
nur darf man dann keine andere heiraten,
weil die Ehe ja unauflöslich bleibt.
Besten Dank und vergelt’s Gott für die Erklärung dieses schwierigen Sachverhaltes.
Samstag, 23. Juni 2007 18:28
juergen: Petrus und Paulus
Schonmal was vom
– Privilegium Petrinum
– Privilegium Paulinum
gehört?
– Privilegium Petrinum
– Privilegium Paulinum
gehört?
Samstag, 23. Juni 2007 18:18
Athanasius: Korrektur
Wegen Ehebruchs hat Christus nur die Trennung, das Wegsenden der Frau erlaubt, jedoch nicht die Wiederheirat
oder neue Sexualbeziehungen zu anderen Frauen. Diese sind Unzucht, auch wenn die eigene Frau noch lebt,
aber im Ehebruch weggesandt wurde von einem oder selbst davongelaufen ist.
Scheidung gibt es nicht und kann es nicht geben. Jedenfalls nicht des Sakramentes Ehe.
Scheidung gibt es nicht und kann es nicht geben. Jedenfalls nicht des Sakramentes Ehe.
Samstag, 23. Juni 2007 11:47
Rudolfus: @Nachtlaterne / Scheidungsverbot
christus sagt…dass eine ehe nicht geschieden werden kann, es sei denn wegen ehebruchs.
Christus verbietet die Scheidung ausnahmslos – außer es läge ein Unzuchtsfall vor.
Darunter ist sicher nicht der Ehebruch zu verstehen, sondern wohl eher eine von Gott verbotene Eheschließung.
Christus verbietet die Scheidung ausnahmslos – außer es läge ein Unzuchtsfall vor.
Darunter ist sicher nicht der Ehebruch zu verstehen, sondern wohl eher eine von Gott verbotene Eheschließung.
Freitag, 22. Juni 2007 21:07
Nachtlaterne: christus sagt…
…dass eine ehe nicht geschieden werden kann, es sei denn wegen ehebruchs.
natürlich gibt es viele gründe zur trennung und gewichtige gründe, die dazu führen, sind meiner meinung nach keine sünde. allerdings kann kein zweites mal geheiratet werden und daran sollte man sich halten.
natürlich gibt es viele gründe zur trennung und gewichtige gründe, die dazu führen, sind meiner meinung nach keine sünde. allerdings kann kein zweites mal geheiratet werden und daran sollte man sich halten.
Freitag, 22. Juni 2007 20:08
möchtegern-kathole: besonders problematisch …
… sind Annulierungen dann, wenn der Grund, warum die Annulierung angestrebt wird, nicht identisch ist
mit dem Grund, der beim Kirchengericht dann zur Annulierung führt.
Wenn also jemand wegen seiner jungen Sekretärin den Grund der Unzurechnungsfähigkeit anführt.
Wenn aber einer Kinder möchte und der andere jedoch verweigert und dann sagt, er habe das schon bei der Eheschließung so gedacht, dann sind Grund für die juristische Ungültigkeit und der Grund, warum das Annulierungsverfahren angetrengt wird, identisch – und nicht so problematisch.
Wenn also jemand wegen seiner jungen Sekretärin den Grund der Unzurechnungsfähigkeit anführt.
Wenn aber einer Kinder möchte und der andere jedoch verweigert und dann sagt, er habe das schon bei der Eheschließung so gedacht, dann sind Grund für die juristische Ungültigkeit und der Grund, warum das Annulierungsverfahren angetrengt wird, identisch – und nicht so problematisch.
Freitag, 22. Juni 2007 12:26
Rudolfus: Gutbekannte Annullierungsheuchelei der Amtskirche
kann man da nur sagen!
Annullierung der Ehe eines Mr. Kennedy, der seine Sekretärin dann kirchlich heiratet!
Dank sei Gott, daß hier die päpstliche Kurie einen öffentlichen Präzedenzfall einer Annullierungsannullierung durchgeführt hat!
All die anderen offensichtlichen Annullierungsheucheleien sind aber genauso schlimm, insbesonders auch in Österreichs hoher Politik, sehr bekannt wurden die offensichtlichen Unregelmäßigkeiten um die ÖVP-Bundesministerinnen a.D. Maria Rauch-Kallat und EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, die in der ÖVP und in den Medien natürlich sehr diskutiert worden waren.
Gesundheitsministerin a.D. Rauch-Kallat behielt sogar den Familiennamen „Rauch“ aus ihrer ersten „annullierten“ Ehe bei, und hat als Ministerin nebenbei auch die Abtreibungspille offiziell eingeführt, nebenbei unterstützte sie als Gesundheitsministerin aktiv die staatliche UNO-SPÖVP-Verhütungs- und Abtreibungspolitik in Österreich.
EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldners (ÖVP) erster „annullierter“ Gatte wurde sogar in einem österreichischen Wochenmagazin interviewt: Dieser, ein BRD-Bürger, gab in seinem Interview klar an, daß er seine Aussagen vor dem Kirchengericht lediglich auf Bitten seiner kirchlich Angetrauten getätigt hatte.
Der jetzige kirchlich angetraute Gatte der EU-Kommissarin aus der ÖVP ist ein Literaturprofessor aus Spanien, der zuvor bereits einmal standesamtlich verheiratet war, ähnlich wie die Gattin des jetzigen spanischen Thronfolgers.
Annullierung der Ehe eines Mr. Kennedy, der seine Sekretärin dann kirchlich heiratet!
Dank sei Gott, daß hier die päpstliche Kurie einen öffentlichen Präzedenzfall einer Annullierungsannullierung durchgeführt hat!
All die anderen offensichtlichen Annullierungsheucheleien sind aber genauso schlimm, insbesonders auch in Österreichs hoher Politik, sehr bekannt wurden die offensichtlichen Unregelmäßigkeiten um die ÖVP-Bundesministerinnen a.D. Maria Rauch-Kallat und EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, die in der ÖVP und in den Medien natürlich sehr diskutiert worden waren.
Gesundheitsministerin a.D. Rauch-Kallat behielt sogar den Familiennamen „Rauch“ aus ihrer ersten „annullierten“ Ehe bei, und hat als Ministerin nebenbei auch die Abtreibungspille offiziell eingeführt, nebenbei unterstützte sie als Gesundheitsministerin aktiv die staatliche UNO-SPÖVP-Verhütungs- und Abtreibungspolitik in Österreich.
EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldners (ÖVP) erster „annullierter“ Gatte wurde sogar in einem österreichischen Wochenmagazin interviewt: Dieser, ein BRD-Bürger, gab in seinem Interview klar an, daß er seine Aussagen vor dem Kirchengericht lediglich auf Bitten seiner kirchlich Angetrauten getätigt hatte.
Der jetzige kirchlich angetraute Gatte der EU-Kommissarin aus der ÖVP ist ein Literaturprofessor aus Spanien, der zuvor bereits einmal standesamtlich verheiratet war, ähnlich wie die Gattin des jetzigen spanischen Thronfolgers.
Freitag, 22. Juni 2007 12:20
GerdEric: @ Ups
Kennedy-Klan, Familie Bush in Schwarz?
Freitag, 22. Juni 2007 12:13
LambdaNews †: Liebe Philomena!
Meinen Sie denn, die (annullierte) Küsschen-Ehe sei vollzogen worden? Bei solcher Vorstellung bleibt mir ja die Ferrero-Kirsche im Hals stecken! Aber das mit dem „HändeWaschen“ hat schon bei Lady Macbeth nicht funktioniert… es kommt auch für die schwarze Brut (unabhängig von der Kleiderordnung) der Tag der Abrechnung. Jede Austrittserklärung hebt den Pegel weiter in die richtige Richtung, so sank doch der Anteil der Taufschein-Katholen in Wien bereits unter die 50%-Marke! Ich darf annehmen, dass Sie sich darüber ebenso freuen wie ich – und wohl kaum erstaunt sind ob solcher der wachsenden menschlichen Vernunft zuzuschreibenden Entwicklung!
Freitag, 22. Juni 2007 11:59
PhilomenaWolkenstein: na ja
Promis konnten es sich schon immer besser richten. Siehe Rauch Kallath, siehe Ferrero Küßchen. Da wurden auch plötzlich Ehen anuliert aus wahlkampftaktischen Gründen. Dafür simma dann gegen die Gleichstellung von Homosexuellen. Eine schmutzige Hand wäscht die andere schmutzige Hand.
Freitag, 22. Juni 2007 10:29
r.ruhrgebietler: was für’n Blödsinn!
Ein Brief an den Generalvikar des zuständigen Bistums mit noch näher (im persönlichen Gespräch)darzulegenden Gründen, und schon läuft der Annoulierungsprozess absolut stress- und schmerzfrei an. Das kann jeder! Und auch OHNE GELD!
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