Kirchenverkauf
Leere Worthülsen
Ich sehe in der Umgestaltung der Stuttgarter St. Antonius Kirche keine ernsthafte Gefahr der Nachahmung in anderen Gotteshäusern. Von Heidemarie Seblatnig, Wien.
Die Künstlerin Madeleine Dietz präsentiert auf ihrer Webseite die Umgestaltung der Stuttgarter Kirche St. Antonius
Die Künstlerin Madeleine Dietz präsentiert auf ihrer Webseite die Umgestaltung der Stuttgarter Kirche St. Antonius
(kreuz.net) Das Ergebnis des Umbaus im Innenraum der Stuttgarter St. Antonius Kirche ist erschütternd. „Die Liturgie war die eigentliche Bauherrin“ – hieß es dazu in dem Beitrag der Tageszeitung ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.

Das ist in der Tat wahr. Denn eine formlose Liturgie erzeugt eine formlose Architektur.

Die ‘Frankfurter Allgemeine’ erklärt auch, daß man beim Umbau der Kirche einem „frömmelnden Kunstgewerbe“ angeblich „archaiisierende Motive“ vorgezogen habe.

Solche leere Worthülsen sind derzeit im Kunstjargon üblich. Sie passen vielleicht zur Beschreibung einer Kunstausstellung. Für die Anwendung auf einen Sakralraum sind sie dagegen völlig ungeeignet.

Die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' ist voll des Lobes über den Kirchenumbau
Die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ ist voll des Lobes über den Kirchenumbau
Ich sehe in der Umgestaltung der Stuttgarter Kirche keine ernsthafte Gefahr der Nachahmung in anderen Gotteshäusern.

Es handelt sich hier um einen endzeitlichen Versuch des Aufbegehrens eines hoffnungslos veralteten Stils. Er erinnert frappant an die 50er/60er Jahre und führt sich selber ad absurdum.

Der Historiker Helmut Feld (71) spricht in seinem Buch „Der Ikonoklasmus des Westens“ von einer notwendigen Versöhnung zwischen wissenschaftlicher Theologie und Volksreligion.

Er fordert auch das Zusammendenken und Zusammenbringen von antiker und mittelalterlicher Ästhetik, wie es Adalbert Stifter († 1868) am Ende der Romantik in seinem utopischen Roman „Der Nachsommer“ in einem beachtlichen Versuch unternommen hat.

Religiöse Bilder spielten für die kirchliche Pastoral und das religiöse Leben der Katholiken immer eine wichtige Rolle. So lange unsere Gotteshäuser von Bildern und Statuen gesäubert sind, wird der Zustrom der Gläubigen ausbleiben.

Es sei daran erinnert, was der Historiker Norbert Busch in seinem Buch „Katholische Frömmigkeit und Moderne“ sagt:

„Zu Recht läßt sich der Katholizismus deshalb mit Professor Altermatt als »Bildkultur« – in Abgrenzung zur »Wortkultur des Protestantismus« – charakterisieren.

Bereits für das Konzil von Trient (1545-1563) stand fest, daß das Volk zum Gebrauch „frommer Bilder“ anzuhalten sei, damit es im christlichen Lebenswandel und in der Frömmigkeit bestärkt werde und vor »allen Auswüchsen des Aberglaubens« bewahrt bleibe.“


Diesen Aussagen ist in ihrer Aktualität nichts hinzuzufügen.

Die Verfasserin ist Drehbuchautorin, Regisseurin und Universitätsdozentin in Wien. Im Juni 2006 publizierte sie das Buch „Profane Sakralarchitektur in Wien ab 1960“.
      
41 Lesermeinungen
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#42   Freinsberg   16:47:53 | Montag, 25. Juni 2007
@ landorganist
Die Bibliothek hier ist bezüglich Kirchenbau mager bestückt. Wenn ich mich recht erinnere, könnte es eine der nach 1950 erschienenen diözesanen Richtlinen sein. Einige sind angeführt im Artikel „Kirchenbau“ des alten Lexikons für Theologie und Kirche (2. Auflage): Bd. 6, Sp. 205.
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#41   Pünktchen   13:08:38 | Montag, 25. Juni 2007
lando
irgendwelchen Blödsinn über Freimaurertheorien… sondern leider nur Sie ab, lando! Ich bin lediglich der Meinung, daß die kongregationalistische Raumgestaltung in Stuttg-Kaltental vollkommen der Inneneinrichtung einer Freimaurerloge entspricht/ähnelt www.25.masonfl.com/images/LDGRM2.JPG und daß sich darin eine Krise des Katholischen äußert. Leider ertappt man Sie häufig dabei, daß Sie dem Meinungsgegner Aussagen unterstellen, wenn Sie ihn anders nicht attackieren können!
…und den richtigen Standort der Monstranz
Bitte erklären Sie zuerst, warum meine Fragen nach der praktischen Gestaltung einer eucharist. Anbetung in diesem Kirchenraum „Blödsinn“ ist? vertreten Sie die Meinung von Tchibo, daß eucharist. Anbetungen als „mittelalterliche Andachtsform“ abzulehnen sei?
das Gewäsch, dass das Gegenübersitzen in der Andacht stört, kann ich auch nicht mehr hören. Wer einen Gottesdienst mit Andacht mitfeiert (und nicht nur beiwohnt), hat damit sicher keine Probleme
An die Architektur darf sehr wohl die Anfrage gerichtet werden, ob sie die Andacht fördert oder nicht. Es macht schon einen Unterschied, ob die Andacht gegen ungünstige Bedingungen ertrotzt und erkämpft werden muß oder ob auch der Sakralraum sie fördert!
„Blödsinn“…, „Gewäsch“…
Ihre rhetorische Kraftmeierei steht oft im umgekehrt proportionalen Verhältnis zur Stichhaltigkeit Ihrer vorgetragenen Argumente. Achten Sie einmal darauf! ;-)
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#40   Freinsberg   13:08:15 | Montag, 25. Juni 2007
@ landorganist
Dazu muss ich in der Bibliothek nachschauen. Im Internet finde ich diesen Link. Hier ist von einem Erlass aus dem Jahr 1913 die Rede. Es gibt aber spätere.
www.kolumba.de/?language=ger&c…=
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#39   landorganist   12:50:14 | Montag, 25. Juni 2007
Um welche
Erlasse handelt es sich genau? Ich bitte um genaue Quellenangabe!
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#38   Freinsberg   12:29:14 | Montag, 25. Juni 2007
Katholisches Stilempfinden
In kirchlichen Erlässen der 50er Jahre war noch zu lesen: Sakrale Formen sind Spitz- und Rundbogen. Prof. Emminghaus, früher Ordinarius für Liturgiewissenschaft in Wien und promovierter Kunsthistoriker, erklärte dazu: Der Rundbogen stammt vom römischen Kanalsystem. Sehr sakralen Ursprungs ist er also nicht…
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#37   landorganist   11:56:08 | Montag, 25. Juni 2007
@.chen
Sie liefern mal wieder den Beweis, dass Sie nicht aus Ihrer geistigen Enge heraus können. Was bitte ist denn ein „katholisches Stilempfinden“. Könnten Sie mir das mal erläutern? Und vor allem: Wer legt fest, was kath. Stilempfinden ist? Gibt es da lehramtliche Äußerungen? Nur damit Sie mich nicht falsch verstehen, mir gefällt dieser Kirchenraum nicht besonders, dennoch fiele mir nicht ein, irgendwelchen Blödsinn über Freimaurertheorien, und den richtigen Standort der Monstranz abzusondern. Und das Gewäsch, dass das Gegenübersitzen in der Andacht stört, kann ich auch nicht mehr hören. Wer einen Gottesdienst mit Andacht mitfeiert (und nicht nur beiwohnt), hat damit sicher keine Probleme. Wenn sich Tradis gestört fühlen, bitteschön, deren Problem. Die Sitzordnung hat seit Jahrhunderten in Klöstern Tradition!
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#36   Pünktchen   17:43:03 | Sonntag, 24. Juni 2007
lando macht aus der Not eine Tudend!
Interessant, daß die Alternative zu „Heiligengipsfiguren“ der völlige Verzicht auf künstlerische Gestaltungen sein soll und dieser Verzicht, der nicht nur ein Minimalismus, sondern der bereits einen Nihilismus bildet, als architektonische und künstlerische Tugend verkauft werden soll, während sich dahinter die Orientierungs- und Glaubensnot der modernist. Auftraggeber und der säkularen/kirchenfernen Architekten widerspiegelt.
lando: Könnte es sein, dass Sie all das verteufeln, das Ihr kleingeistiger Verstand nicht erfassen kann?
Könnte es sein, daß der gesunde Menschenverstand und das unkompromittierte katholische Stilempfinden nur zu gut erfaßt, was hinter einer architektonischen Raumlösung für eine Kirche steckt, die den Sakralraum kongregationalistisch als Versammlungsstätte konzipiert?
lando:Könnte es sein, dass sie in völliger Unwissenheit, Kunst und Architektur verschiedener Kulturkreise gegeneinander auszuspielen versuchen?
Könnte es sein, daß Sie mit dieser Frage bereits das Thema verfehlen? Es geht nämlich nicht um die Reinheit irgendwelcher Bau- und Kunststile und die Art ihrer möglichen Vereinbarkeit, sondern es geht um die Frage, ob der Kirchenraum in Stuttgart-Kaltental (St. Antonius) im Sinne des katholischen Kultes funktional ist oder nicht.
Es besteht mehr als der Verdacht, daß er es nicht ist, wie die lächerlichen Hinweise auf die Durchführung einer eucharist. Anbetung nur zu deutlich machen!
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#35   landorganist   17:11:56 | Sonntag, 24. Juni 2007
Gut, gut,
das ist sicher aus einem Brief an die Pius- :-D Hanseln!
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#34   Artois †   17:09:14 | Sonntag, 24. Juni 2007
Dem Würgetal Konzilsgedächtniskirche
Zu derselben Zeit, spricht der HERR, wird man die Gebeine der Könige Judas, die Gebeine ihrer Fürsten, die Gebeine der Priester, die Gebeine der Propheten, die Gebeine der Bürger zu Jerusalem aus ihren Gräbern werfen, und wird sie hinstreuen unter Sonne, Mond und alles Heer des Himmels, welche sie geliebt und denen sie gedient haben, denen sie nachgefolgt sind und die sie gesucht und angebetet haben. Sie sollen nicht wieder aufgelesen und begraben werden, sondern Kot auf der Erde sein.
Und alle übrigen von diesem bösen Volk, an welchen Ort sie sein werden, dahin ich sie verstoßen habe, werden lieber tot als lebendig sein wollen, spricht der HERR Zebaoth. Darum sprich zu ihnen: So spricht der HERR: Wo ist jemand, so er fällt, der nicht gerne wieder aufstünde ? Wo ist jemand, so er irregeht, der nicht gerne wieder zurechtkäme?
Dennoch will dies Volk zu Jerusalem irregehen für und für. Sie halten so hart an dem falschen Gottesdienst, daß sie sich nicht wollen abwenden lassen.
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#33   landorganist   17:02:24 | Sonntag, 24. Juni 2007
Könnte es sein,
.chen, dass Sie sich besser mit anderen Dingen als Architektur und Kunst beschäftigen sollten? Könnte es sein, dass Ihnen das Herunterleiern irgendwelcher Litaneien in Mitten von süßlichen Heiligengipsfiguren leichter fällt, als eine sachliche Beschäftigung mit sakraler Kunst und Glaubensinhalten? Könnte es sein, dass Sie all das verteufeln, das Ihr kleingeistiger Verstand nicht erfassen kann? Könnte es sein, dass sie in völliger Unwissenheit, Kunst und Architektur verschiedener Kulturkreise gegeneinander auszuspielen versuchen? Könnte es sein, dass Sie unseren HERRGOTT in Ihre historistische Mottenkiste einzusperren versuchen? Es könnte sein…
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#32   Pünktchen   16:26:37 | Sonntag, 24. Juni 2007
„wäre es nicht denkbar…“, „könnte heute nicht…“ usw.
.
„Das Wort ward Fleisch und hat unter uns gezeltet.“ (Joh.ev.)
Wäre es nicht denkbar, daß die vollkommen auf sichtbare Zeichen und künstlerische Formung verzichtende Versammlungshallen- und Japanische-Teestubenästhetik zu recht von den Katholiken abgelehnt wird, weil so unbarmherzig steril nur Architekturbüros sein können, nicht aber Gott selbst, der in seinem Sohn um unseretwillen Fleisch angenommen hat, nach seiner Geburt in eine Krippe gelegt wurde und in öffentlicher Wirksamkeit unter uns Menschen weilte, der für uns Menschen gekreuzigt wurde und leiblich auferstand, der uns das eucharistische Geheimnis schenkte und dessen sichtbare Kirche der mystische Leib dieses zu uns gekommenen Christus ist…?
Könnte heute nicht wie seit fast 2000 Jahren dieser lebendige Christus und dieses fleischgewordene Wort, dieses uns zugewandte Antlitz Gottes, in erhabenen und künstlerisch überzeugenden Werken vor Augen gestellt werden und wenn heutige Schöpfungen dazu nicht hinreichen, dann eben in den Schöpfungen früherer Zeiten?
Könnte es sein, daß alles theologische und künstlerische Blabla von Universitätsdozenten und diözesanen Planungsbüros nichts anderes sind als ein Scheitern der Moderne am katholischen Prinzip der bis in die heutige Zeit fortwirkenden Inkarnation Gottes?
Könnte es sein, daß die Diskussion darüber, wo und wie in der Kirche Stuttg-Kaltental der eucharist. Herr – [fett]gegen die Architektur![fett] – verehrt werden soll/kann, ein deutliches Indiz des Scheiterns ist?
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#31   karl-christoph kuhn   15:04:03 | Sonntag, 24. Juni 2007
Entgegnung zum Beitrag „leere Worthülsen“ von Frau Univ.Doz Heidemarie Seblatnig
Frau Seblatnig fordert gegen den „hoffnungslos veralteten Stil“ in der Umgestaltung der Stuttgarter St. Antonius Kirche den Erhalt antik-mittelalterlicher Bilder-/ Statuenästhetik als modernen Stil !?
Wäre es nicht denkbar, daß solche moderne Option von einem Bilder-Kommerz- und Konsumrausch und die entsprechende Versuchung zur Suche des Heils in klassicher Kunst- und Bilderleistung genährt wird ?- Evtl. mit der Wucht einer sakralen „Überich“-Fremdsuggestion und liebgewohnten Sakralkunst-Tradition, die zu Zeiten eines volkskirchlich herrrschenden Analphabetismus und einer „der gemeine Hauf kann’s nicht“-Voraussetzung pädagogisch, soziologisch etc. erklärbar sein mag. Heute aber in den Menschenwürde-„Zeichen der Zeit“ auf das Eigentliche des „interior intimus“-Glaubensheilswesens bemessen – könnte heute nicht die neu gestaltete Kirche in Stuttgart den Christgläubigen neu stil-wegweisend aus dem gewohnten Bilderkonsumrausch (incl. der Leistung moderner psychologischer Archebildtypik) – und der Gefahr einer entsprechend vergöttlichten sakralen Kunsthöchstleistungs-„Frömmigkeit“ zum Wesentlichen geleiten und seinen Blick nach innen öffnen helfen? Den Blick auf das fortdauernd in der Mitte eigener Lebens- und inneren Gemütsbild-Wirklichkeit menschwerdende Liebeskreuz „jetzt schon“ in der(von Glaubenskunst-, Glaubensrechts-etc. Ansprüchen) unverfügbar uns von oben geschenkten Heilslichtfülle des Liebes-Reiches Christi-meines-unseres Abba. (Karl-Christoph Kuhn, Dr.PD, Univ.Tübingen)
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#30   Rudolfus   11:54:14 | Samstag, 23. Juni 2007
@Landorganist / Ungläubige im Gottesdienst
Wer im Kreis der Spötter sitzt wie im Psalm 1, der sollte sich lieber um sein eigenes Seelenheil sorgen.
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#29   landorganist   11:50:37 | Samstag, 23. Juni 2007
@Rudolfus
Hey, Sie machen mir ja richtig Angst! Ja, ja, unsere gute alte Redaktion ist mit ihren einseitigen Zensurmaßnahmen mal wieder auf der Höhe der (Tradi)Zeit.
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#28   Nachtlaterne   08:26:08 | Samstag, 23. Juni 2007
bloß nicht…
… den gottesdienst auf gott ausrichten, das könnte zu langweilig werden. lieber direkt von mensch zu mensch, mit keksen, kuchen, bier und wein. also irgendwie braucht man bhei einem gottesdienst gar nicht gott.
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#27   möchtegern-kathole   23:10:14 | Freitag, 22. Juni 2007
@Pünktchen
Sie schrieben:
Ich denke aus der Tradition im Zusammenspiel mit der Zweckbestimmung der katholischen Sakralarchitektur lassen sich Maßstäbe gewinnen, die die Bewertung von modernen und zeitgenössischen Sakralbauten erlauben.
In den beiden threads zu diesem Thema sind etliche dieser Zweckbestimmungen und Traditionen angesprochen worden, sodaß mich Ihre Wortmeldung doch einigermaßen erstaunt!
Was ich vermisse, ist eine Systematisierung aus kath. Sicht. Sicherlich kann dies nicht durch kreuz.net-Leserbeiträge erfolgen, da die per se schon unsystematisch sind – linear der Reihe nach aufgelistet.
Zur „Schönheit“ dieses Raumes: die gleichmässige Unterteilung durch regelmässige Vierecke lässt keinen Fixpunkt, keinen Aufbau, keine Gleiderung hin zu etwas, oder hinsichtlich der Vertikalen, erkennen, alles ist quasi gleichbedeutend. Das stört mich persönlich sehr daran.
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#26   Graf von Galen   21:28:00 | Freitag, 22. Juni 2007
Wider VII
Die Gemeindemitglieder sollten den hier abgebildeten
Freimaurertempel der absterbenden VII- Kirche über-
lassen und sich vertrauensvoll an die FSSPx wenden.
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#25   Pünktchen   20:52:12 | Freitag, 22. Juni 2007
möchtegern-kathole
Welche objektiven Kriterien für ‘gute’ Architektur lassen sich herleiten ?
Ich denke aus der Tradition im Zusammenspiel mit der Zweckbestimmung der katholischen Sakralarchitektur lassen sich Maßstäbe gewinnen, die die Bewertung von modernen und zeitgenössischen Sakralbauten erlauben.
In den beiden threads zu diesem Thema sind etliche dieser Zweckbestimmungen und Traditionen angesprochen worden, sodaß mich Ihre Wortmeldung doch einigermaßen erstaunt!
Nicht dass ich das schön fände,
Darin stimme ich Ihnen nicht zu: Ich finde den Raum „schön“! Die Frage der „Schönheit“ entscheidet alleine nur eben nicht über die Zweckmäßigkeit der Raumlösung in Stuttgart-Kaltental
für die Belange des katholischen Kultes. (Ich finde mein Badezimmer auch schön! Es eignet sich deswegen aber noch nicht zur Feier einer Hl. Messe!)
Es geht nicht allein um die ästhetische/künstlerische Bewertung! „Gut“ ist diejenige Architektur, die ästhetische und ansprechende Lösungen für gegebene Raumnutzungspläne liefert. Für eine kongregationalistische Gemeinde oder ein Stadtparlament mag der Raum sehr gelungen sein! Für die Zwecke des kathol. Kultes nicht!
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#24   möchtegern-kathole   20:23:28 | Freitag, 22. Juni 2007
niemand wird …
… verlangen, dass alles gleich aussieht. Man muss etwas Toleranz verlangen, und die Geschichte hat viele Stilrichtungen hervorgebracht. Deshalb stellt sich den Gegnern dieser Architektur die Frage: wie kann man die Kritik in Worte giessen? Welche objektiven Kriterien für ‘gute’ Architektur lassen sich herleiten – auch aus dem Glauben heraus?
Nicht dass ich das schön fände, aber gerade hier sind Begründungen besonders wichtig.
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#23   Rudolfus   17:52:46 | Freitag, 22. Juni 2007
@landorganist / Anzeige
Ihre Verleumdung wird der Redaktion gemeldet.
Halten Sie sich mit Lügen zurück.
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#21   Rudolfus   17:35:53 | Freitag, 22. Juni 2007
@Die Qualifikation der Nichttheologen
juergen:
Würde die Dame indes die Neugestaltung in den siebenten Himmel loben, so würde das Argument natürlich genau gegen die Dame sprechen.
Ganz im Gegenteil – jedes Urteil von anderen Leuten, die heute mit diesen theologischen Fakultäten nichts am Hut haben, sind immer klarsichtiger als die der modernistischen „Theologiewissenschaftler“.
Selbst Cardinal Ratzinger bekämpfte stets den Wissenschaftshochmut der damaligen (und auch noch heutigen) Fakultätstheologen, wie er in einem seiner Bücher beschreibt.
Die Masse der modernistischen Theologiefakultätsrepräsentanten ist ja auch nicht katholisch.
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#20   Puchil2 †   17:29:20 | Freitag, 22. Juni 2007
Tiefe Symbolkraft
an Pünktchen:
Hier geht es nicht um Multifunktionalität oder um Herumgeschiebe…
Versuchen sie doch, in die ganze Symbolkraft des Communio-Raumes einzudringen. Dann werden sie erkennen, dass im Verfolgen dieses Konzeptes durchaus kein Widerspruch zu ihrem Papstzitat besteht
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#19   Pünktchen   17:21:03 | Freitag, 22. Juni 2007
puchil
je nach Situation und Heilige Zeiten anders
Ja, das ist Multifunktionalität, Happening, Hin- und Hergeschiebe auf den großzügigen bühnenartigen Freiflächen … das alles ist „Communio“-Gedanke in einer Form, die der Hl. Vater gerade nicht als weiterführend betrachtet.
Man muß zugeben, daß eine der schwerwiegendsten Wirkungen der eben erwähnten Säkularisierung darin besteht, daß sie den christlichen Glauben an den Rand der Existenz verbannt hat, als sei er in bezug auf die konkrete Entfaltung des Lebens der Menschen unnötig. Das Scheitern dieser Art zu leben, »als ob Gott nicht existierte«, steht jetzt allen vor Augen. Heute ist es nötig wiederzuentdecken, daß Jesus Christus nicht eine bloße private Überzeugung oder eine abstrakte Lehre ist, sondern eine reale Person, deren Eintreten in die Geschichte imstande ist, das Leben aller zu ändern. Darum muß die Eucharistie als Quelle und Höhepunkt von Leben und Sendung der Kirche in Spiritualität, in Leben »nach dem Geist« (Röm 8,4f; vgl. Gal 5,16.25) umgesetzt werden. Es ist bezeichnend, daß der hl. Paulus an der Stelle des Briefes an die Römer, wo er dazu auffordert, den neuen geistigen Gottesdienst zu leben, zugleich an die Notwendigkeit der Änderung der eigenen Art zu leben und zu denken erinnert: »Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist; was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist« www.kreuz.net/passage.90.html
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#18   Puchil2 †   17:11:01 | Freitag, 22. Juni 2007
Keine Notlösung
In der liturgie-theologischen Diskussion der Communio-räume wird vorgeschlagen, die unsichtbare Mitte zwischen Ambo und Altar je nach Situation und Heilige Zeiten anders zu bezeigen: Z.B.:Ort der Trauung, Ort der gemeinschaftlichen Krankensalbung (Christus stellte den Kranken in die Mitte!), Ort des Sarges beim Requiem, Ort der Monstranz (gemeinschaftliche Anbetung), Osterkerze, Blumenschmuck… In meinen Augen sehr plausible Überlegungen.
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#17   Pünktchen   15:04:19 | Freitag, 22. Juni 2007
puchil hat „rettende Einfälle“!
Die Monstranz könnte man auch genau zwischen Altar und Ambo, das heißt: ganz ins Zentrum des Raumes stellen. Dort würde sie wunderbar die unsichtbare Mitte unseres Feierns und Anbetens anzeigen.
Schon diese Vorschläge verraten, daß man an die eucharist. Anbetung nicht gedacht hat und nun irgendwelche Notlösungen gefunden werden müssen! Die große Frage ist also: Wohin mit dem eucharistischen Herrn? Soweit mußte es kommen, daß nun schon darüber diskutiert wird, ob für die Monstranz wohl ein geeigneter Ort gefunden werden kann (die Gläubigen haben ja geeignete Orte und sitzen – hoffentlich! – bequem und communio-fördernd einander gegenüber… :-! )
Vorschlag puchil: Die monstranz könne doch in die Mitte zwischen Ambo und Altar gestellt werden!
Auf den Boden etwa? :-!
Oder auf einen weiteren Tisch? Soll das Ganze noch weiter möbliert werden? :-!
Die ganze Vorschläge verraten: hier wurde gegen den Geist katholischer Frömmigkeit und Liturgie gebaut und jetzt hilft nur noch Flickschusterei.
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#16   Puchil2 †   14:52:00 | Freitag, 22. Juni 2007
noch einmal: Anbetung
Die Monstranz könnte man auch genau zwischen Altar und Ambo, das heißt: ganz ins Zentrum des Raumes stellen. Dort würde sie wunderbar die unsichtbare Mitte unseres Feierns und Anbetens anzeigen.
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#15   juergen   14:51:16 | Freitag, 22. Juni 2007
für und gegen die Autorin !?
Übrigens: Unter den anerkennenswerten vielen universitäreren Qualifikationen von Frau Slabatnik scheint weder Theologie noch Liurgiewissenschaften auf. Das sollte man zu ihrem Beitrag mitdenken.
Das spricht doch nur für diese Dame!
Würde die Dame indes die Neugestaltung in den siebenten Himmel loben, so würde das Argument natürlich genau gegen die Dame sprechen.
:-P
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#14   Rudolfus   14:45:31 | Freitag, 22. Juni 2007
@Puchil2 / Theologie und Liturgiewissenschaft
Übrigens: Unter den anerkennenswerten vielen universitäreren Qualifikationen von Frau Slabatnik scheint weder Theologie noch Liurgiewissenschaften auf. Das sollte man zu ihrem Beitrag mitdenken.
Das spricht doch nur für diese Dame!
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#13   Domenico Tuttisanti   14:42:33 | Freitag, 22. Juni 2007
=Zweitaccount von Pünktchen: Anbetung
Zur Eucharistischen Anbetung für die ganze Gemeinde kann die Monstraz auf den Feieraltar gestellt werden
Das wurde auch nicht bestritten! Das Problem ist nur, daß die Mehrzahl der Gläubigen in der Ausrichtung ihrer Bestuhlung gar nicht auf den Altar schaut und auch keine Kniebank vorhanden ist. Wer sich hier in Richtung auf die Monstranz hinknien will, der muß dies entgegen der Bestuhlungsanordnung tun. Ergo: Eine Eucharistische Anbetung ist vom Architekten auf kaltem Wege schlicht abgeschafft worden. Die gesamte Raumlösung verhält sich jedenfalls zur Anbetung des eucharistischen Herrn dysfunktional.
Die eucharistische Anbetung wird aber vom Hl. Vater und den Bischöfen in dem jüngsten Dokument „Sacramentum caritatis“ nachdrücklich empfohlen!
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#12   Puchil2 †   14:38:53 | Freitag, 22. Juni 2007
Frau Seblatnik
Übrigens: Unter den anerkennenswerten vielen universitäreren Qualifikationen von Frau Slabatnik scheint weder Theologie noch Liurgiewissenschaften auf. Das sollte man zu ihrem Beitrag mitdenken.
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#11   Pünktchen   14:24:50 | Freitag, 22. Juni 2007
Herr Mohrmann:
Kein Lutheraner, kein Anglikaner, kein Methodist würde diesen Raum als angemessen ansehen können.
und wieviel weniger erst ein Katholik!
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#10   Puchil2 †   14:24:49 | Freitag, 22. Juni 2007
Anbetung
Zur Eucharistischen Anbetung für die ganze Gemeinde kann die Monstraz auf den Feieraltar gestellt werden, für private Anbetung ist eine Sakramentskapelle -wie im Grundriss zu erkennen – geeignet.
Übrigens: Die Pfarrkirche St. Anton in Passau (Zentralbau)wurde auch sehr stimmig als Communioraum umgestaltet.
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#9   miles immaculatae   14:19:34 | Freitag, 22. Juni 2007
Danke Pünktchen
Das lag mir doch die ganze Zeit auf der Zunge. Woran hat mich das als Ex-Protestant verheiratet mit einer Ex-Baptistin nur erinnert? Dieser Raum ist einer kongregationalistisch verfassten Freikirche angemessen. Kein Lutheraner, kein Anglikaner, kein Methodist würde diesen Raum als angemessen ansehen können.
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#8   Guiseppe   12:54:25 | Freitag, 22. Juni 2007
Ehrfürchtige Andacht und Anbetung unerwünscht?
Bei der neuen Gestaltung der Stuttgarter St. Antonius Kirche ist eine ehrfürchtige Andacht und Anbetung wohl unerwünscht. Die Gemeinde ist für sich, denn man sitzt bzw. steht sich nun gegenüber und beglotzt sich nun gegenseitig, statt dass sich die Augen gemeinsam mit den Mitfeiernden und dem Priester auf den Altar richten. Christus wird zur Nebensache degradiert. Knien kann und darf man nicht. Gottesdienst wird zum bloßen Menschendienst degradiert. Das zielt wirklich auf eine andere Religion ab. Äh … Religion? Ist das überhaupt noch Religion?
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#7   Rudolfus   12:35:04 | Freitag, 22. Juni 2007
Sehr ähnlich wie das UK-Unterhaus
Früher war ja der britische Nachrichten-TV-Sender Sky-News frei empfangbar via deutscher Astra-Satellit.
Dieser Raum erinnert schon sehr an das Unterhaus in London.
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#6   maliems   11:51:47 | Freitag, 22. Juni 2007
ekelig,
aber vor der Geschichte egal, da diese Kirche in 20 Jahren sowieso ein Kino sein wird oder eine Kneipe oder ein Altenheim. Ich habe es schon lange aufgegeben, mich über dösköppige Architekten und Kunstsachverständige zu ärgern. Des Kaisers neue Kleider…
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#5   Pünktchen   11:49:45 | Freitag, 22. Juni 2007
Der Verfasser des Artikels in der FAZ
versteigt sich gar zu der Einschätzung, daß die kongregationalistische Raumlösung in Stuttgart-Kaltental „mustergültig für alle deutschen Gemeinden mit ähnlichen Problemen“ sei.
Das Ganze ist ein Kind der Not! Die Not wird nicht behoben, sondern nur kaschiert: die Raumnot bestand nämlich nicht darin, daß der Platz nicht gereicht hätte, sondern darin, daß der Platz wegen mangelnden Gottesdienstbesuches ungenutzt blieb!
Und nun werden die Kirchenbänke so großzügig durch Freiflächen ersetzt, daß man das Fernbleiben der (ehemals?) Gläubigen weniger bemerkt. Nachdem der Glaube an den eucharistischen Herrn, an die Heiligen, an den Opfercharakter der Messe in den letzten Jahrzehnten erfolgreich ausgetrieben wurde, hat sich dieser neue Nicht-Glaube einen geeigneten Unort geschaffen, der sich vor allem durch das Weglassen „auszeichnet“.
Und die mehrheitlich Ungläubigen in den Feuilleton-Redaktionen erklären solche „Lösungen“ dann für mustergültig :-! :-! :-!
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#4   landorganist   11:49:32 | Freitag, 22. Juni 2007
Vielen Dank
für den Buchtipp, aber ich glaube nicht, dass sich die üblich verdächtigen Pappenheimer damit auseinandersetzen werden. Für die ist die Zeit im Neo-Barock mit Gipsengelchen, Rüschen, Spitzendeckchen und sonst. Schnick-Schnack stehengeblieben. Um sich mit der Gestaltung von Kirchenräumen auseinanderzusetzen, braucht es ein gewisses Maß von geistiger Beweglichkeit. Die geht Hetz-net doch völlig ab.
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#3   Puchil2 †   11:40:27 | Freitag, 22. Juni 2007
Communio-Räume
Literaturhinweis:
Albert Gerhards, Thomas Sternberg, Walter Zahner (Hg.):
Communio-Räume.
Auf der Suche nach der angemessenen Raumgestaltung katholischer Liturgie
Christliche Identität hat wesentlich eine räumliche Dimension. Das zeigt sich u.a. darin, dass die Umgestaltung der Kirchenräume ein sensibler Punkt im Leben der Gemeinden ist. Hat die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils zu gravierenden Veränderungen der Raumdispositionen geführt, um die „Rolle“ der Gemeinde als Gemeinschaft (communio) der Glaubenden aufzuwerten, so stehen diese Raumordnungen heute oft wieder zur Disposition: Eine dauerhaft angemessene Lösung wurde bislang nicht gefunden. Viele Gemeinden, aber auch die Verantwortlichen von Tagungshäusern und Kommunitäten machten sich deshalb auf die Suche nach neuen Raumgestalten ihrer gottesdienstlichen Versammlungsräume.
Der vorliegende Band stellt die Ergebnisse von solchen Suchbewegungen zusammen, die im Rahmen eines Expertengesprächs im September 2001 in Münster zur Sprache kamen. Veranstalter waren das Deutsche Liturgische Institut Trier, das Franz-Hitze-Haus Münster sowie das Seminar für Liturgiewissenschaft an der Universität Bonn.
Vor dem Hintergrund liturgisch-theologischer, historischer und anthropologischer Überlegungen werden Beispiele durchgeführter Umbau- bzw. Neubauprojekte sowie Prozesse künstlerischer Auseinandersetzung mit der Thematik präsentiert, die der weiteren Diskussion um den Communio-Raum dienen sollen.
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#2   Czibo Nieznany   11:35:06 | Freitag, 22. Juni 2007
Klare Linien
Man kann nur wünschen, dass viele Kirche in der Bauweise die St. Antoniuskirche entstehen mögen. Es muss nicht bis in alle Ewigkeit die neobarocke Ausstattung in der romanischen Kirche sein, die von einem stillosen Betonblockaltar „bekrönt“ wird. Klare Linien anstatt Stilmix. Das ist es doch.
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#1   landorganist   11:30:40 | Freitag, 22. Juni 2007
Wer hat denn
die liebe Heidemarie vom Herd weggelassen? Frauen sollen doch schweigen, zumindest propagieren das hier immer die Oberhetzer, a la Stöhr, Galen & Consorten.
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