(kreuz.net) Abt Gregor Henckel- Donnersmarck und der Freimaurer- Großmeister und Bestsellerautor Michael
Kraus, trafen sich kürzlich zu einem Streitgespräch im Wiener Mozarthaus.
Das berichtete der Salzburger
‘Ecowin Verlag’ am 20. Juni in einer Presseaussendung.
Das Mozarthaus befindet sich in der Nähe des
Wiener Stephansdoms. Dort lebte Wolfgang Amadeus Mozart († 1791) von 1784 bis 1787. Im Kellergeschoß
gibt es einen Veranstaltungsbereich.
Abt Henckel-Donnersmarck ist der Vorsteher des blühenden Zisterzienserklosters
Heiligenkreuz bei Wien. Kraus waltet seit 2002 als Großmeister der ‘Großloge von Österreich’.
Großmeister
und Abt sind ehemalige Studienkollegen an der Wiener Wirtschaftsuniversität.
Ihr Gespräch verlief nach
Angaben des ‘Ecowin-Verlages’ zuerst scharf und dann fast freundschaftlich.
Die Freimaurersekte
wurde vor 278 Jahren von Papst Clemens XII. († 1740) unter Bann gestellt und exkommuniziert.
Im Jahr
1983 war der Freimaurer-Passus auf Betreiben von Franz Kardinal König von Wien († 2004) aus dem Kirchenrecht
gestrichen worden.
Gleichzeitig publizierte der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal
Ratzinger, eine Erklärung, wonach der Beitritt zur Freimaurersekte den Katholiken nach wie vor verboten
ist und die Exkommunikation zur Folge hat.
Abt Henckel-Donnersmarck gab sich im Mozarthaus versöhnlich:
„Offensichtlich gibt es viele verschiedene Ausprägungen der Freimaurerei.“
Die Strafbestimmungen des
heutigen Kirchenrechtes würden für Gruppierungen gelten, die sich gegen die Katholische Kirche richteten:
„Wenn dies auf die österreichischen Freimaurer nicht zutrifft, sind auch die angegebenen Strafbestimmungen
nicht wirksam.“
Selbstdarstellung der Freimaurerei
Großmeister Kraus, der sich als praktizierender Katholik bezeichnet, stellte für die
österreichische Freimaurerei fest:
„Wir sind keine Religionsgemeinschaft und wollen nichts Ähnliches
sein. Wir bereiten den Boden für Religiosität.“
Das wichtigste Prinzip seiner Vereinigung sei eine
angebliche Toleranz „gegen alle“:
„Die Freimaurerei hat sich viele Jahre als konstruktiver Gesprächspartner
für eine Normalisierung der Beziehungen mit dem Vatikan zur Verfügung gehalten, weswegen der heutige
Tag für uns ein freudiger ist.“
Kraus ist der Herausgeber des Buches „Die Freimaurer“, das dieses Jahr
im ‘Ecowin Verlag’ erschienen ist.
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52 Lesermeinungen
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#52 Bokrug † 00:34:04 | Donnerstag, 30. August 2007
Wir klagen an (Taschenbuch) Wir klagen an (Taschenbuch) von Millenari (Autor) Die Kirche sei „von den
Dienern des Teufels“ belagert, verkünden die Millenari. Dies mag noch Ansichtssache sein, aber problematisch
wird es, wenn sie den verderblichen Einfluss von Kommunisten, Freimaurern und Satanisten in der Kurie
anprangern und ihre abstrusen Behauptungen auf einschlägige Verschwörungstheorien stützen. Mit solchen
verbalen Entgleisungen tun sie ihrem an sich berechtigten Anliegen bestimmt keinen Gefallen. –-Stephan
Fingerle –- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung Kurz vor den Millenniumsfeiern des Jahres 2000 und im Vorfeld des nächsten Konklaves
hat ein Buch in Italien und der katholischen Welt für Aufsehen gesorgt. Zum ersten Mal schreiben nicht
weltliche Kritiker der Kirche, sondern hohe Beamte aus dem Innern des Vatikans über die Zustände an
seiner Führungsspitze. Das heilige Amt als Pfründe, das Evangelium als Motor der Karriere, die Intrige
als Machtinstrument und ein bißchen Heiliger Geist zur Verbrämung – von den irdischen Lüsten ganz abgesehen
–, das sind die Vorwürfe der Autoren.
Die lieben Maurerbrüder wollen den Menschen im nNamen der Liberalität und der Humanität Befreien. Außerdem
wollen sie ihn vor „überholten Moralvorstellungen“ befreien die den menschen „einengen“. Letztlich ist
es eine „Befreiung“ von Gott. Da Gott aber selbst die Freiheit ist und jeden frei macht ist die Befreiung
von Gott die Unfreiheit oder die Knechschaft. Die Freimaurerei strebt also die Befreiung den Menschen
von der Freiheit an. Das hat was luziferisch verworrenes – oder ?
Über den 33. Hochgrad der Freimaurerei nach dem schottischen Ritus… …nach General Albert Pike, Begründer
des Ku-Klux-Clans… de.wikipedia.org/wiki/Albert_Pike www.threeworldwars.com/albert-pike.htm Finanzgruppe
Rockefeller (Chase Manhatten Bank, Standard Oil)… www.verschwoerungen.info/wiki/Rockefeller Sie finanzierten
die Nazis…! www.verschwoerungen.info/…r_finanzierte_Hitler Bezüglich der Freimaurerei wäre zu erwähnen,
dass der 33. Hochgrad auch in Deutschland praktiziert wird – und sowohl Carnegie, Harriman und Rockefeller
(letzterer ist auch CIA Chef, Bilderberg-Treffen Teilnehmer und Mitglied im inneren Kreis des Skull&Bones
Ordens) als Konzern-Oligarchen (Carnegie Stahl-König, Rockefeller Standard Oil) und Mächte hinter der
Federal Reserve Bank FED der USA (Rockefellers Chase Manhattan Bank, Stanley Morgan) als auch diverse
Manager (die in den 90er Jahren vielfach der Freimaurerei beigetreten sind) wohl diesem angehören. Hinzu
kommt, dass die Rockefeller und Carnegie-Stiftung einen massiven Einfluss aus Bildung, Medien und Politik
ausüben. www.konstanzer-kreis.de/…egger/dieinneren.pdf
@Michael Tfirst / Abt Gregor v. Heiligenkreuz & die Freimaurerei Vergelt’s Gott für diesen wichtigen
Hinweis! Abt Gregor wird wohl hoffentlich inzwischen über die Glaubenspräfekt-Ratzinger-Erklärung aus
den frühen 1980ern Stellung genommen haben.
WAS SOLL DAS GANZE? Im Interview meinte Abt Henckel von Donnersmarck, dass er keine Einblicke über das
Wirken der Maurerei hat. Er versuchte sich selbst, so gut er es eben konnte, als unwissend darzustellen.
Das schrammt ja schon mehr als an einer Lebenslüge vorbei. Interessierte sich Abt Henckel von Donnersmarck
nie über seine Vorfahren oder betrieb er nie Ahnenforschung? Viele seiner Vorfahren waren Freimaurer
und vermutlich sind lebende Familienmitglieder aktive Maurer. Großmeister Kraus, bezeichnet sich als
praktizierenden Katholik. Abt Henckel von Donnersmarck … dann sind auch die angegebenen Strafbestimmungen
nicht wirksam.“ Also, was soll das Ganze? Mit freundlichen Grüßen, das ehemalige Mitglied der großen
Bruderkette Michael Tfirst tfirst@gmx.at
@ Stimme a. d. Tradiland Guten Tag! Sie schrieben: Und die katholische Kirche strebt nach der Tradition
den katholischen Staat mit dem Katholizismus als Staatsreligion an. Ich möchte keinen Staat, der seinen
Bürgern eine Religion aufdrängt. Ich möchte einen Staat, der Menschenrechte schützt und eine freie
Religionsausübung garantiert, sofern diese Religion nicht Menschen- (und Tier-) Rechte verletzt. Sie
schrieben: Die stufenweise „Weiterentwicklung“ der Freimaurer ist eine fortdauernde Gehirnwäsche der
Vorwurf ist sehr billig – damit disqualifizieren Sie FM als Diskussionspartner – auch mich, weil ich ja
ein Opfer dieser „G-Wäsche“ bin. Ihre Aufzählung von Euthanasie bis Suizid suggeriert einen Zusammenhang
mit FM, den ich nicht verstehe. Aber es ist nichts Neues, seinen selbsterklärten Feinden alle möglichen
Sünden nachzusagen. Auch das ist etwas, das die FM überwinden will. IN unserem Ritual streben wir nach
„von der Sklaverei der Vorurteile befreiten Gedanken.“ (Kann ich sehr empfehlen) Ihre Ausführungen zu
Fluchen, Magie, etc muss ich wohl nicht erwiedern. Sie schrieben: Sie sind ganz und gar daneben, Herr
Gereon! Bitte bleiben Sie sachlich und unterlassen Sie Angriffe ad hominem. Wir wollen uns doch wie Erwachsene
benehmen, oder? beste Grüße, Gereon
@GerdEric / Die Erlangung des ewigen Seelenheiles wer G’TT dem HERRN nur dienen will, sich IHM unterwirft,
nur weil er das Jenseits erlangen will, hat nach meiner Sicht schon verloren. Dieses Motiv ist kein vollkommenes
Motiv, aber es ist bereits ausreichend, um ein lauterer Diener Gottes zu werden.
@Stimme aus dem Tradiland / Diesseits- und Jenseitsleben Ihnen ist sehr zuzustimmen. Diesseits- und Jenseitsleben
können einfach als Christ nicht voneinander getrennt werden.
Die Freimaurer leugnen die hier und heute verpflichtende Offenbarung! Denn die FM ist für das Diesseits –
während die K.Kirche behauptet, allein und ausschließlich für das Jenseits zuständig zu sein. Beides
falsch. Denn die Freimaurer verbauen ihren Mitgliedern das Jenseits, indem sie das Diesseits verzerren,
insbs. den Umstand, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gibt. Und die katholische Kirche strebt nach
der Tradition den katholischen Staat mit dem Katholizismus als Staatsreligion an. Die stufenweise „Weiterentwicklung“
der Freimaurer ist eine fortdauernde Gehirnwäsche mit einer fortschreitenden Wegentwicklung von Gott
und der hl. Kirche. Die FM leugnen die Offenbarung, die die Menschen hier verpflichtet. Nicht zu morden
bedeutet also auch, nicht abzutreiben (darin mitzuwirken), eine Strafbarkeit dieses Verhaltens für richtig
und anzustreben anzusehen, die Menschenversuche an Embryonen abzulehnen, jegliche Form von Euthanasie
(ob aktive, ob passive Sterbehilfe) abzulehen, jede Mitwirkung an oder Schönredung von Selbstmord („Freitod“)
usw. Gott zu ehren (1. Gebot) heißt also auch die Lehre der Kirche zu respektieren, weil sie der Zipfel
ist, den uns der Gott aus seinem Himmelreich entgegenstreckt, nicht zu fluchen, nicht Magie zu treiben
und überhaupt keine nicht christlichen Rituale, die übernatürliche Bedeutung auch nur andeuten, zu
praktizieren. Sie sind ganz und gar daneben, Herr Gereon!
@Gereon / Wissenschaft nach katholischen Prinzipien Aber die Kirche war leider schon oft gegen Aufklärung
und Bildung. Das sehe ich auch hier so. Für einen bestimmten Teil der Kirchengeschichte ist das sicher
nicht zu leugnen, auch wenn dies theologisch gesehen die Amtsträger der Kirche waren, die „die Kirche“
in diesen betreffenden Zeiten repräsentierten. Gerade in dieser Zeit war die Freimaurerei sicher eine
logische Opposition, die in jedem diktatorischen Staatsgefüge aus logischen Gründen entsteht, und somit
mit Sicherheit auch Träger von wichtiger Staats- und Kirchenkritik, der ja auch Katholiken angehörten.
Generell kann man die katholische Kirche an sich aber keineswegs bildungs- oder aufklärungsfeindlich
bezeichnen, nämlich als überzeitliche Institution an sich. Jedenfalls haben mit Sicherheit auch viele
Katholiken und auch die Päpste selbst einiges in puncto Naturwissenschaft beigesteuert – somit sind auch
die Päpste nicht pauschal als wissenschaftsfeindlich zu bezeichnen.
@ Rudolfus Guten Tag! Die FM garantiert gar nichts -schon gar nicht kann man bei ihr einen Platz im Paradies
reservieren. Aber diesen Anspruch hat FM auch nicht. Sie hat nur die Hoffnung, zu einer sittlichen Entwicklung
der Brüder und zu mehr Toleranz, Menschenliebe und Brüderlichkeit auf dieser Welt beizutragen. Dieses
Ziel wollen die Brüder durch die Arbeit an sich selbst (dem rauen Stein) und durch Wohltätigkeit fördern.
Im Ritual fragt der Meister vom STuhl: „Sind wir diesem Ziel näher gekommen?“- Die bescheidene Antwort:
„Wir haben uns bemüht.“ Ein Katholik, der sich mit diesen Zielen identifiziert, kann ein prima Freimaurer
werden. Denn die FM ist für das Diesseits – während die K.Kirche behauptet, allein und ausschließlich
für das Jenseits zuständig zu sein. Nur sagen halt Kirchenobere, dass FM „pfui“ ist. Aber die Kirche
war leider schon oft gegen Aufklärung und Bildung. Das sehe ich auch hier so. beste Grüße, Gereon
@gereon / Freimaurerei und katholische Religion Die katholische Kirche hat den Absolutheitsanspruch, die
alleinseligmachende Religion zu sein. Es gibt selbstverständlich die katholische Lehre der Toleranz,
daß die Irrenden von Gott die Freiheit haben, den katholischen Glauben zurückzuweisen. Damit gefährden
diese aber ihr Seelenheil – denn man kann nur durch Christus und durch die Kirche Christi in den Himmel
kommen. Dies bedeutet aber nicht, daß Mitglieder irrender Gemeinschaften nicht auch Guites bewirken –
viele Nichtkatholiken und Irrende bewirken Gutes. Aber die katholische Kirche ist nötig für das ewige
Leben nach dem Tod. Dieses kann Ihnen die Freimaurerei nicht garantieren – die katholische Kirche kann
es, kraft der Autorität Gottes und Christi. Die Kirche betet darum um die Bekehrung aller Irrenden, auch
der Freimaurer, Protestanten, Mohammedaner und aller Nichtkatholiken.
@ Leblhuber Guten Tag! Es werden in der FM, anders als in kath. Orden, nach der Aufnahme keine neuen Namen
vergeben. „Gereon“ ist einfach mein tatsächlicher Vorname. Danke für Ihre freundlichen Worte. Was ich
hier mache, würde ich nicht als PR sehen, sondern einfach als Information und Aufklärung. Ich bin ja
öfter hier und was hier über FM behauptet wird, lässt mir die Haare zu Berge stehen. Ich weiß, dass
viele Leute hier an Vorurteilen hängen – aber vielleicht gibt es ja ein paar, die durch meine Beiträge
zu einer differenzierteren Auseinandersetzung mit FM angeregt werden. Mehr kann ich nicht hoffen. Wer
Informationen will, kann sie von mir haben. beste Grüße, Gereon
Sehr geehrter Gereon! Der Hl. Gereon von Köln war Märtyrer einer röm Legion. Es gibt die Theorie, dass
er Judenchrist war, dessen Namen eigentlich Gideon lautete. Welche Grundlage hat Ihr FM-Name? Ihre PR-Anstrengungen
sind an und für sich bewundernswert, aber hier sicher vergebens. Bei dieser Zielgruppe laufen Sie gegen
Granitmauern. Diese kath. Fundamentalisten verteufeln allesamt die Aufklärung und huldigen dem Antimodernismus.
Den Machtverlust der kath. Kirche konnten sie bis heute nicht verwinden und die Trennung von Kirche und
Staat ist in ihren Augen das Werk des Antichristen. Das Feindbild steht felsenfest. Die Juden, die Freimaurer
und die Sozialisten/Kommunisten. Reihenfolge beliebig. Sachliche Argumente sind hier verschwendet. Was
wollen Sie gegen Konzilien, Enzykliken und MPs aus Jahrhunderten ausrichten, deren Wortlaut das Gerüst
des Glaubens bildet, bar jeder Reflexion. Der Hass auf die FM ist so wenig argumentativ bekämpfbar, wie
der Hass auf Juden. Das Unwissen trübt zwar den Blick, aber wird es für Wissen über Gott gehalten,
ist es nicht mehr diskutierbar. Herzliche Grüße
@ Rudolfus Jo – Sie müssten eben aushalten, dass andere Leute nicht katholisch sind und vielleicht gar
nicht werden wollen. In einer säkularen Gesellschaft muss man damit leben. Dafür dürfen Sie aber Ihren
Glauben behalten und kein Bruder würde Ihnen je etwas drein reden. Wenn Sie das nicht aushalten, sollten
Sie besser kein Freimaurer werden. Aber da besteht wohl keine Gefahr… fröhliche Grüße, Gereon
@gereon / Lehren der Freimaurer Dann gibt es ja noch die Lehren der Freimaurer, nämlich den Religionsrelativismus.
Dies paßt nicht zum katholischen Religionsabsolutheitsanspruch.
@ Rudolfus Es mag sein, dass die Kath. Kirche das so sieht, wie Sie das beschreiben – dann hat sie eben
Unrecht. Die symbolischen Handlungen in den Ritualen haben nur das Ziel, uns Freimaurer zur Arbeit an
uns selbst zu erinnern und uns den Gebrauch unserer symbolischen Werkzeuge vor Augen zu führen. Bsp:
Der 24-zöllige Maßstab soll uns daran erinnern, unsere Zeit mit Weisheit einzuteilen. Mit dem Senkblei
in der Hand sollen wir unser Gewissen erforschen. Ich kann beim besten Willen nicht sehen, wo sowas einen
katholischen Glauben ausschließen könnte. Die FM ist eine Sache des Diesseits, die transzendenten Bezüge
deuten nur an, dass es etwas gibt, das über das materielle Diesseits hinaus geht. Einen vernünftigen
Grund für die Unvereinbarkeit von Freimaurerei und Katholizismus kann ich nicht finden. Mein Eindruck
ist: FM und Kath Kirche unvereinbar, weil die Kirche behauptet, sie seien unvereinbar. Roma locuta – causa
finita. Ein Argument ist das nicht. beste Grüße, Gereon
@Gereon / Freimaurerei und katholische Kirche Die Kirche hat klare Stellungnahmen zur Unvereinbarkeit
der Freimaurerlehren und der katholischen Lehre abgegeben. Die Freimaurerei ist selbstverständlich keine
eigenständige Religionsgemeinschaft (wie Evangelische Kirchen, Mohammedaner etc.). Die Freimaurerei besitzt
aber (1) einen eigenen Kult & (2) eine eigene Lehre. Diese beiden Punkte müßten im Einklang mit der
katholischen Kirche sein. Und die katholische Kirche hat ein klares, negatives Urteil über diesen Sachverhalt.
@ Rudolfus Sie behaupten: Die Freimaurer sind eine antikatholische Gegenkirche Warum? Wer sagt das? Warum
glauben Sie das? Und warum glauben Sie mir nicht, wenn ich sage, das ist nicht richtig? Führen Sie bitte
eine Quelle, oder einen Beleg an. Sonst enden wir mit „nein“ – „doch“ – „nein“ – „doch“ … ad infinitum.
Was ist eine „antikatholische Gegenkirche“? Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören. beste Grüße,
Gereon
@Gereon / Freimaurerexkommunikation Die „automatische“ Exkommunikation für Freimaurer gilt nicht mehr.
Allerdings sagt eine vom damaligen Kardinal Ratzinger formulierte Erklärung, dass ein Freimaurer „im
Zustand schwerer Sünde“ lebe – was unterm Strich fast dasselbe ist, da man meines Wissens in diesem „Zustand“
keine Kommunion empfangen sollte. Freimaurer werden nicht mehr ausdrücklich im Kirchenrecht erwähnt.
Sie sind aber unter den antikatholischen Gemeinschaften eingeschlossen (vgl. Anfrage an Glaubenspräfekt
Ratzinger). Deshalb sind sie weiter exkommuniziert. Wer im Stand der schweren Sünde ist, der darf die
hl. Kommunion nicht empfangen. Wer trotzdem kommuniziert, der begeht ein schweres Sakrileg und einen Gottesraub.
Zu den deutschen Bischöfe: Jeder Irrlehrer ist aus der Kirche ausgeschlossen. Insofern ist es irrelevant,
ob ein deutscher Bischof zusätzlich Freimaurer ist, da die modernistischen Irrlehren bereits eine klare
Sprache sprechen. Die Freimaurer sind eine antikatholische Gegenkirche.
@ Stimme a. d. Tradiland Wer etwas behauptet, muss dafür die Beweise liefern. Sie können nicht einfach
haltlose Behauptungen aufstellen und daran trotzig festhalten, bis sie jemand widerlegt. Aus logischen
Gründen kann man auch nicht beweisen, dass etwas _nicht_ der Fall ist. Oder beweisen sie mir mal, dass
in meinem Garten _kein_ UFO gelandet ist. Es ist sinnlos, gegen Verschwörungsdenken anzutreten. Würde
ich sagen, X sagt, dass Y kein Freimaurer ist, könnten sie sagen – er lügt – er sagt es um seinen Br.
zu entlasten – er ist nicht kompetent, das zu sagen – etc. sehen Sie, wie sinnlos das ist? Ihre „Früchte“-Behauptung
erscheint mir reichlich vage und konstruiert. Obwohl ich Obstsalat recht gerne mag, scheint er mir hier
unangebracht. fröhliche Grüße, Gereon
Die Früchte sind das nötige Unterscheidungsmerkmale für Freimaurer oder nicht Freimaurer Wir FM machen
öffentliche Veranstaltungen, informieren in Presse und Medien über uns, die Logen stehen in Telefonbüchern
und an den Logenhäusern prangen unsere Symbole und die Namen der dort arbeitenden Logen. In Österreich
ist das alles nicht der Fall. Meine Früchte sind nicht die Aufhebung der Tradition, gegen die mündliche
und schriftliche Offenbarung. Die der deutschen Bischöfe wohl. Da die Freimaurer Mitgliedschaften nicht
bekanntgeben, muß man sich nach den Früchten richten. Diese sind bei sämtlichen deutschen Bischöfen
diejenigen der Freimaurer. Beweisen Sie doch, dass Sie nicht dabei sind. Mindestens durch ein Dementi
des Großmeisters der Großloge etc.
@ Stimme a. d. Tradiland Guten Tag, Ich finde, Sie machen es sich sehr einfach: Deutsche Bischöfe sind
nach Ihrer Ansicht Freimaurer mit oder ohne Schurz – zu deutsch ob sie zur Bruderschaft gehören oder
nicht, sind sie sowieso FM. Mit demselben (Un)Recht können Sie jeden x-beliebigen Menschen zum FM erklären.
Oder ich erkläre SIE hier einfach zum „Maurer ohne Schurz“ – sehen Sie nun, wie unsinnig das ist? Die
Rotarier sind _keine_ Freimaurer und auch keine „Vorfeld“-Organisation. Von den vier Rotary-Gründern
war _einer_ Freimaurer. Ehrlich gesagt haben wir das, was sie uns zur „Rekrutierung“ unterstellen, schlicht
nicht nötig: Wir FM machen öffentliche Veranstaltungen, informieren in Presse und Medien über uns,
die Logen stehen in Telefonbüchern und an den Logenhäusern prangen unsere Symbole und die Namen der
dort arbeitenden Logen. Logen sind eingetragene Vereine, über deren Vorstand jedes Vereinsregister Auskunft
gibt. Ich selber werde demnächst an einer Volkshochschule einen Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit zur
FM halten. Ich fürchte, wir sind viel weniger „geheimnisvoll“, als die meisten Kreuz-Netter uns unterstellen.
beste Grüße, Gereon
@ gereon – an den Früchten werdet ihr sie erkennen! So heißt es in der hl. Schrift. Dass die deutsche
Bischofskonferenz nicht katholisch ist, sollte sich spätestens seit der „Königsteiner Erklärung“ herumgesprochen
haben. Sie befindet sich seither – 1968 – im moraltheologischen Schisma mit Rom. Auch die konservativsten
unter den deutschen Bischöfen sind bekanntermaßen und einbekanntermaßen Rotarier. Letzere sind eine
Vorfeldorganisation der Freimaurer, in der die Mitgliedschaft bis 1975 für Priester verboten war. Die
Aufhebung letzteren Verbots stellt einen schweren Traditionsbruch dar. Im übrigen sind die deutschen
Bischöfe mindestens als Freimaurer „ohne Schurz“ einzustufen, das heißt, dass sie die Politik der Loge
umsetzten, nicht die katholische Lehre oder den katholischen Glauben.
@ Rudolfus , Isidor Guten Tag, Die „automatische“ Exkommunikation für Freimaurer gilt nicht mehr. Allerdings
sagt eine vom damaligen Kardinal Ratzinger formulierte Erklärung, dass ein Freimaurer „im Zustand schwerer
Sünde“ lebe – was unterm Strich fast dasselbe ist, da man meines Wissens in diesem „Zustand“ keine Kommunion
empfangen sollte. Im neuen CIC von 1983 sind die Freimaurer nicht mehr genannt, auch der Canon 2336, der
sich auf Geistliche und Ordensleute als Freimaurer bezog, wurde abgeschafft. Can 1240, der Ausschluss
vom kirchlichen Begräbnis und Can 2335, der Kirchenbann sind ebenfalls gestrichen. In Folge erklärten
die Bischofskonferenzen von Skandinavien, England und Wales, das jeder Bischof nach eigenem Ermessen die
Mitgliedschaft in einer Loge gestatten kann. Die Deutschen Bischöfe erklärten die Unvereinbarkeit von
FM und Katholizismus. Die Vereinbarkeit von FM und Kath. Glauben in Österreich ist keine neue Feststellung,
sondern gibt es meines Wissens mindestens seit dem neuen CIC. Dass fast alle deutschen Bischöfe Freimaurer
sein sollen, ist mir nicht bekannt. Woher nehmen Sie Ihr Wissen? Ich würde mich freuen, die Quellen Ihrer
Behauptungen kennenzulernen. beste Grüße, Gereon
@Exkommunizierte deutsche Bischöfe wegen ihrer Apostasie (Glaubensabfall) Die Logenmitgliedschaft müßte
als Exkommunikationsgrund auch festgestellt werden. Klar ist aber, daß fast alle deutschen Bischöfe
Irrlehrer sind, und als solche vom katholischen Glauben abgefallen sind. Man darf einem Irrlehrer gar
nicht gehorchen. Die Bischöfe bekämpfen zudem den wahren Glauben. Deshalb ist auch die Priesterbruderschaft
St. Pius X. voll im Recht.
Dann sind ja fast alle Bischöfe in Deutschland exkommuniziert Fast alle hochrangigen Kirchenvertreter
gehören der Loge an in Germany. Nicht nur durch ihre Zugehörigkeit zu der Loge sind diese schon lange
exkommuniziert, sondern durch ihr offenes kirchenfeindliches und das Ansicht der römisch-katholischen
Kirche schädigende Verhalten. Erwähnt seien nur Kardinal Lehmann, der Bischof von Fulda etc. etc…
lustig; laut letztem Sektenbericht sind zwar ganz andere „Religionsgemeinschaften“ zur Zeit en vogue und
esoterische Kulte boomen allenthalben – aber trotzdem ist es ganz gut, wenn die Freimaurer gelegentlich
daran erinnern, dass es sie gibt; dieses Schweigen kreuz.net’s gegenüber diversen Sekten, religiösen
Verbindungen und esoterischen Kulten mutet allerdings etwas seltsam an;
#21 methusalix † 17:54:00 | Samstag, 23. Juni 2007
@Benedikt Benedikt: @ Galen Man muß heute leider ungehorsam sein, um gegenüber dem katholischen Glauben
gehorsam bleiben zu können. Jo, mit der Parole kann sich so ziemlich jeder Ungehorsame oder Schismatiker
entschuldigen. Eine Übung, die in der Kirchengeschichte immer dann zum tragen kam, wenn jemandem die
Nase seines Nachbarn nicht passte und (in fast jeder Religion) bis heute zu blutigsten Konflikten führt.
Toleranz – Freimaurer Guten Tag, hier ist wieder Ihr Freimaurer Gereon. Seit heute morgen übrigens Distriktsekretär
der Alten Freien und Angenommenen Maurer für Rheinland-Pfalz und das Saarland. Toleranz gegen Kinderschänder
usw. ist natürlich völliger Unfug und böswilliger Dummschwätz, auf dieses Niveau kann ich mich nicht
bücken… Wer ernsthafte Fragen zur Freimaurerei hat, möge sie hier stellen, ich kucke öfter vorbei
und werde sie beantworten. sapere aude! beste Grüße, Gereon
@Benedikt Wie wahr. Dumm nur, dass Sie als Anhänger der Piusbruderschaft ebenfalls in offenem Ungehorsam
stehen. Mit welcher Authorität können Sie da noch von anderen Gehorsam fordern? Ihre letzte Frage kann
nur auf die Bischöfe selbst bezogen werden. Jeder Autorität, die etwas gegen den katholischen Glauben
befiehlt, ist zu widerstehen, einschließlich der kirchlichen – denn keine Kirchenautorität darf die
Sünde befehlen. „Denn man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ (Apostelgeschichte) Die Priesterbruderschaft
St. Pius X. besitzt den alleinseligmachenden Glauben – und nicht ungehorsame Hierarchen. Diesen darf man
gar nicht gehorchen.
Relativismus Osservatore schrieb: „Die Gefahr der Mauererei liegt in der Förderung eines Relativismus,
der die Religion überflüssig machen soll.“ So sehe ich es auch. Doch ist dieser Relativismus inzwischen
so allgemein verbreitet, daß ich mich frage, ob er die Logen im besonderen überhaupt noch benötigt.
#17 Nachtlaterne 10:29:55 | Samstag, 23. Juni 2007
frei mauern man mauert sich frei gegen gott ein und betet: im namen der Toleranz, der liberalität und
humanität. amen. licht gibt es aber trotzdem nicht, im gegenteil die finsternis knistert förmlich und
fordert immer mehr opfer,w as man wegen der glatten worte und der betäubung, berieselung, verblendung
und hurerei gar nicht mehr bemerkt. wie schnell lassen sich doch menschen hinters licht führen mit dem
versprechen man wolle doch nur gutes und so weiter und so blablabla begreift ihr nie, dass es ohne gott
keinen frieden und keine liebe geben kann, weil doch nur er das alles ist!!??? wenn freimaurer etwas versprechen
so0 könnehn sie es nicht halten und aus den versprechen werden gar zu schnell verbrechen. denn wer das
gute verspricht und den guten gleichzeitig ablehnt, der muss zwangsläufig gähnende leere mit seifenblasen
als nahrung anbieten, eine leere die sich automatisch wieder mit furchtbaren irrtümern füllt. abtreibungen
nennen sie einejn akt der nächstenliebe, pornografie eine selbstverständlichkeit usw.
Die Religion des Relativismus Die Freimaurerei kann sicher nicht als Religion bezeichnet werden, ist jedoch
für viele ein Religionsersatz. In einem Text aus dem Jahr 1993, der sich auch im Archiv der Freimauer
in Bayreuth finden lässt, wird die Freimauererei als Weltanschauung der Mächtigen bezeichnet. In der
Tat gibt es verschiedene Ausformungen der Freimaurererei. So gibt es in Frankreich eine Loge von „Katholiken“.
Allen gemeinsam aber ist die Tatsache, dass zum Beitritt eine Initiation notwendig ist. Dieser „Akt der
Selbstübergabe“ ändert die Psyche eines jeden, der diesen Schritt vollzieht. In Italien hat sogar ein
bekannter Ordensmann diesen Schritt vollzogen. Prof. Dr. Robert Prantner hat viel darüber publiziert.
Auch er ist der Auffassung, dass die Verharmlosung der Maurerei eines der gefährlichsten Verhalten ist,
mit diesem Thema umzugehen. Dies war auch eines der grossen Anliegen des Heiligen Maximilian Kolbe, auf
dem Höhepunkt freimaurerischen Unwesens in Italien. In ganz Europa sind Bestrebungen der Logen festzustellen,
die Maurerei gesellschaftsfähig zu machen. Parallel dazu steigt ihr Einfluss in der Politik und in der
Wirtschaft. Dies besonders in Frankreich, wo viele der früheren Präsidenten Logenmitglieder waren, besonders
Sozialisten, wie François Mitterand. Die Gefahr der Mauererei liegt in der Förderung eines Relativismus,
der die Religion überflüssig machen soll. Papst Benedikt XVI. hat dies schon früh erkannt und als Präfekt
der Glaubenskongregation klare Richtlinien erstellt.
Graf von Galen Man muß heute leider ungehorsam sein, um gegenüber dem katholischen Glauben gehorsam
bleiben zu können. Dieses Ungehorsamsein ist auch beichtpflichtig, auch wenn Sie das Gewissen dazu anstachelt.
Ich war ungehorsam, um gehorsam sein zu dürfen. Ein tolle Sache!
Wider VII, @ Benedikt Schon der Apostel Paulus schreibt : „Und käme ein Engel vom Himmel und verkündete
ein anderes Evangelium, so sei er verflucht.“ Es geht hier nicht um irgendwelche disziplinären Fragen,
es geht um den alleinseligmachenden Glauben.
@ Galen Man muß heute leider ungehorsam sein, um gegenüber dem katholischen Glauben gehorsam bleiben
zu können. Jo, mit der Parole kann sich so ziemlich jeder Ungehorsame oder Schismatiker entschuldigen.
Eigentlich grandios: Ich fordere jetzt einfach mal die Rückkehr Roms zur öffentlichen Bußpraxis der
Frühkirche. Solange Rom diesen Forderungen nicht nachkommt entziehe ich mich seiner Authorität. Die
Abschaffung der Praxis war unrechtmäßig, und überhaupt hätte kein so bewährtes Ritual abgeschafft
werden dürfen usw usf etc pp. Wunderbar. Jedem seine eigene Jurisdiktion.
@ Rudolfus Die Erklärungen von Maria Trost (ÖBK) und von Königsstein (DBK) stehen in ausdrücklichem
Widerspruch zur Enzyklika Humanae vitae von Papst Paul VI. (1968 A.D.). Wie wahr. Dumm nur, dass Sie als
Anhänger der Piusbruderschaft ebenfalls in offenem Ungehorsam stehen. Mit welcher Authorität können
Sie da noch von anderen Gehorsam fordern?
Kirchenfürsten im Abseits Nicht nur dieser Abt hat sich mit einer solchen Geste disqualifiziert und eigentlich
ins Abseits der Kirche gestellt – der sorgliche Umgang mancher Kirchenfürsten mit Vorstufen der Freimaurerei
und verwandten Vereinigungen (Rotariern, Lyons-Club) gibt auch zu denken.
Urteil der Kirche –--- ZITAT –-- Es wurde die Frage gestellt, ob sich das Urteil der Kirche über die
Freimaurerei durch die Tatsache geändert hat, daß der neue CIC sie nicht ausdrücklich erwähnt wie
der frühere. Diese Kongregation ist in der Lage zu antworten, daß diesem Umstand das gleiche Kriterium
der Redaktion zugrunde liegt wie für andere Vereinigungen, die gleichfalls nicht erwähnt wurden, weil
sie in breitere Kategorien eingegliedert sind. Das negative Urteil der Kirche über die freimaurerischen
Vereinigungen bleibt also unverändert, weil ihre Prinzipien immer als unvereinbar mit der Lehre der Kirche
betrachtet wurden und deshalb der Beitritt zu ihnen verboten bleibt. Die Gläubigen, die freimaurerischen
Vereinigungen angehören, befinden sich also im Stand der schweren Sünde und können nicht die heilige
Kommunion empfangen. Autoritäten der Ortskirche steht es nicht zu, sich über das Wesen freimaurerischer
Vereinigungen in einem Urteil zu äußern, das das oben Bestimmte außer Kraft setzt, und zwar in Übereinstimmung
mit der Erklärung dieser Kongregation vom 17. Februar 1981 (vgl. AAS 73/1981; S. 240-241). Papst Johannes
Paul II, hat diese Erklärung, die in der ordentlichen Sitzung dieser Kongregation beschlossen wurde,
bei der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten gewährten Audienz bestätigt und ihre Veröffentlichung
angeordnet. Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, 26. November 1983. Joseph Kardinal RATZINGER
Präfekt Erzbischof Jérôme Hamer, O.P. Sekretär
Das Nationalkirchentum in Österreich und in der BRD Abt Gregor ist in Österreich als einer der konservativsten
Äbte überhaupt bekannt – deshalb ist sein Freimaurerenichtwissen umso besorgniserrender zur Kenntnis
zu nehmen. Die Feststellung von Glaubenspräfekt Cardinal Ratzinger aus den frühen 1980ern sollte eigentlich
jedem katholischen Würdenträger geläufig sein, daß nämlich jeder Gläubiger, der Freimaurer wird,
in den Stand der Todsünde eintritt. Cardinal König hat seinen unkatholischen Geist und seine Häresiegläubigkeit
eindeutig unter Beweis gestellt, insbesonders mit der Maria-Troster Erklärung der damaligen ÖBK, die
er als ÖBK-Vorsitzender durchgebracht hat, und somit die damaligen österreichischen Diözesanbischöfe
geschlossen in die offizielle Häresie und in den Papstungehorsam geführt hat. Die Erklärungen von Maria
Trost (ÖBK) und von Königsstein (DBK) stehen in ausdrücklichem Widerspruch zur Enzyklika Humanae vitae
von Papst Paul VI. (1968 A.D.). Beide Erklärungen wurden ganz offensichtlich in altbewährter DBK-ÖBK-Zusammenarbeit
erstellt. Es ist allgemein bekannt, daß die Diözesen in Österreich und in der BRD nur jene Dokumente
aus Rom berücksichtigen, mit denen sie einverstanden sind. Bischöfe, die häretisch und nationalkirchlich
agieren, und gegen den Papst sind, können keinen Gehorsam geltend machen, und auch keine Finanzunterstützung
durch die römisch-katholischen Gläubigen.
Na dann. Der päpstliche Zeremoniar, Marini, der ein Bugnini-Schüler ist … war in Heiligenkreuz. Und
schon ist auf deren Homepage ein Loblied auf diesen Zeremoniar Erzb. Marini zu lesen: „Zeremoniär des
Papstes auf Besuch in Heiligenkreuz (19.06.2007) – Am 19. Juni besuchte uns Erzbischof Piero Marini, der
Zeremoniär des Papstes, in Begleitung des Apostolischen Nuntius Dr. Edmond Farhat. Marini, der schon
unter Johannes Paul II. für die päpstlichen Zeremonien zuständig war und immer an der Seite des Papstes
ist, fühlte sich bei uns sichtlich wohl und wollte unbedingt auch an der Vesper teilnehmen. Schwungvoll
sang er unseren Gregorianischen Choral mit. Erzbischof Marini ist ein berühmter Mann, er hat einige liturgische
Verbesserungen in der Papstliturgie herbeigeführt, so etwa hat er das päpstliche Pallium entworfen. –
Als letzte Instanz hat er nun auch das liturgische Programm des Besuches von Benedikt XVI. am 9. September
approbiert. Abt Gregor und wir alle waren von der Freundlichkeit, ja Freundschaftlichkeit und Fröhlichkeit,
die Erzbischof Marini ausstrahlte, beeindruckt. Der Heilige Vater hat ein tolles Team um sich!“ Na dann
mal zu. Obwohl von Marini auch behauptet wird, er sei der Freimaurerei zugetan … No comment …
Wurde die … … Church of Satan eigentlich auch exkommuniziert? Ich finde dieses Freimaurergetue kindisch.
Es gibt sicherlich dringendere Probleme als Freimaurerlogen.
Der „Abt“ von Heiligenkreuz hat sich damit ganz in das Abseits gestellt. Die gleichzeitige Zugehörigkeit
zur katholischen Kirche und zur Freimaurerei ist ausgeschlossen. Aber dieser Abt aus Heiligenkreuz muß
offenbar noch lernen. Er ist ein Hansl, der nicht unterscheiden kann. Aus seinen gesamten Auftritten ist
nur eines zu schließen: Er sucht die Publicity. Hoffentlich ist der Hl. Vater darüber informiert, wenn
er in einigen Wochen auch Heiligenkreuz besuchen wird.
Die Äusserungen von Abt Gregor Henckel- Donnersmarck sind so umpassend wie kirchenrechtlich falsch. Es
gibt keine Freimaurergruppierung, welcher ein Katholik beitreten darf. Leider sind vor allem die deutschen
Bischöfe (wohl auch viele andere wie amerikanische, französische und italienische) seit der Aufhebung
des Verbotes, den Rotariern beizutreten (1975) letzterer Vorfeldorganisation der Loge in rauhen Massen
beigetreten, auch die „Konservativen“ unter ihnen. Übrigens: Abt Gregor Henckel- Donnersmarck gilt innerkirchlich
als „Konservativer“ und ist aufgrund seiner adeligen Herkunft ein Protegé von Cardinal Christoph Schönborn.
Er stand auch schon als Weihbischofskandidat für Wien und Kandidat für verschiedene Diözesanbischofsstellen
in Diskussion, dürfte aber immer noch zu „konservativ“ dafür sein… Derartige Behauptungen wie die
des Abtes im Artikel sind die Folge der Aufgabe des Widerspruchsprinzips infolge von V2.