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Herzlich + Verdienter Prälat + Tolles Team? + Entchristlicht oder verblödet? + Die Moderaten siegen
Der Heilige Vater wünscht herzliche Beziehungen zu Heiden
Der Heilige Vater wünscht herzliche Beziehungen zu Heiden
Herzlich

Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing am Freitag die Bischöfe aus Togo zum Ad-Limina Besuch. Der Heilige Vater sprach dabei unter anderem über die Familie und den interreligiösen Dialog. Die Familienpastoral müsse den jungen Menschen zeigen, was eine einzigartige und treue Verpflichtung sei. Für den Papst sind auch „herzlichen Beziehungen“ zu den Muselmanen unverzichtbar. In Togo praktizieren 50% eine Naturreligion, 12% sind Katholiken, 18% Protestanten und 20% Muslime.

Verdienter Prälat

Vatikan. Der Privatsekretär von Papst Benedikt XVI., Prälat Georg Gänswein (50), ist am Donnerstag mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Prälat Gänswein habe erheblich zu zahlreichen Begegnungen zwischen Deutschland und dem Heiligen Stuhl beigetragen – hieß es in der Begründung.

Tolles Team?

Österreich. Am 19. Juni besuchte der Päpstliche Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini (65), das Zisterzienserstift Heiligenkreuz bei Wien. Die Webseite des Stiftes ist voll des Lobes für den liberalen Liturgiker. Er habe in der Papstliturgie „einige liturgische Verbesserungen“ herbeigeführt und auch das gegenwärtige päpstliche Pallium entworfen. Abt Gregor Henckel-Donnersmarck und seine Mönche waren von der „Freundlichkeit, ja Freundschaftlichkeit und Fröhlichkeit“, die Erzbischof Marini ausstrahlte, beeindruckt: „Der Heilige Vater hat ein tolles Team.“

Päpstliche Liturgien
Januar 1995, Philippinen

Johannes Paul II. empfängt von einheimischen Jugendlichen zwei Kelche mit Hostien.7. November 1999, Indien

Während einer Messe im Nehru Stadium in Neu Delhi bringen junge indische Frauen bei der Opferung tanzend die Gaben zum Altar.Während derselben Messe führen Paare einen Hindu-Tanz vor.

Entchristlicht oder verblödet?

Schweiz. Das Berner Meinungsforschungsinstitut ‘Gfs’ erkundigte sich kürzlich bei den Deutschschweizern über Gebrauch und Inhalt der Bibel. Das Institut befragte im Auftrag der ‘Reformierten Presse’ 1016 Personen. 37% der Befragten behaupteten, die Bibel innerhalb des letzten Jahres aufgeschlagen zu haben. Ebenfalls 37% meinten, Maria Magdalena sei mit Christus verheiratet gewesen. Nur 35% wußten, daß der Heiland keine Frau hatte. 1% glaubte, daß Eva die Gattin Christi war. 69% wußten, daß Jesus von Judas verraten wurde.

Die Moderaten siegen

„Die von Hitler gefürchteten Angriffe aus dem Ausland bildeten das Herzstück des Konzepts, für das der Sekretär des Heiligen Offiziums, Monsignore Giuseppe Graneris, bei Kardinal Faulhaber von München vergeblich Unterstützung suchte. Der Kardinal hatte sich zwar mit seinem Klerus darüber verständigt, daß die Streichung der staatlichen Finanzzuwendungen im Fall einer Verschärfung des Konflikts mit den Nationalsozialisten kein Hinderungsgrund sein könne, dem vatikanischen Aktionsplan zuzustimmen. In diesem Fall, mit dem man auch ohne öffentliche Auseinandersetzung rechnen müsse, werde man sich eben einschränken. Der Kardinal hielt das römische Vorgehen aber für ‘unangemessen und gefährlich’, weil es leicht zu einer unkalkulierbaren Zunahme der Verfolgung der Katholiken führen könne. Die Initiative des Vatikans bliebe nicht geheim und reize den Führer zu einem Zeitpunkt, zu dem er von dem Wunsch beseelt zu sein scheine, mit der Kirche ‘ein bißchen’ in Frieden zu leben. Außerdem niste ‘der größte Haß gegen die Kirche heute, noch mehr als in der Person des Führers, im Reichskirchenministerium’. Schließlich müsse die vorgeschlagene Kampagne inhaltlich vor allem auf die für die Zukunft des Christentums vielleicht wichtigste Frage eingehen, die Frage der Bekenntnisschule. Der Stellenwert dieser Frage werde im Ausland aber kaum verstanden.“

Dr. Karl-Joseph Hummel – Direktor der Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn – in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 31. März.
      
16 Lesermeinungen
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#16   stimme der vernunft †   16:35:44 | Montag, 25. Juni 2007
@Theofil ad Togo/105%
Ist doch ganz einfach, ein Teil der Katholiken praktiziert halt auch Naturreligionen.
Hier gibt es ja auch Leute, die zwar katholisch sind, aber trotzdem irgendwelche „Frauen der Völker“ verehren oder eine gewisse „Gospa“
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#15   Sozialkatholisch   15:05:08 | Sonntag, 24. Juni 2007
Vermittlung der frohen Botschaft heute
Die vielen schönen Evangeliumsschnitzereien in den Hochaltären, die schön gearbeiteten Kreuzwegstationen, Pietas, Heiligenstaturen/-Bilder, usw., haben bei den einfachen Leuten damals viel mehr Evangelium vermittelt als bei so manchen Schriftgelehrten Relativerer heutzutage.
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#14   Benedikt   14:58:27 | Sonntag, 24. Juni 2007
@ Protestant
Schön!Ist doch was!Vor Luthers Übersetzung ins Deutsche wären es kaum 1% gewesen…!
Die Lutherübersetzung war keinesfalls die erste Übersetzung. Zudem war vor es Luther, dessen Wirkzeit in etwa mit der Erfindung des Buchdrucks zusammenfällt, erheblich schwieriger, die Bevölkerung flächendeckend mit Bibeln zu versorgen.
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#13   Protestant   00:08:47 | Sonntag, 24. Juni 2007
Ja und…?
37% der Befragten behaupteten, die Bibel innerhalb des letzten Jahres aufgeschlagen zu haben.
Schön!Ist doch was!Vor Luthers Übersetzung ins Deutsche wären es kaum 1% gewesen…!
Ebenfalls 37% meinten, Maria Magdalena sei mit Christus verheiratet gewesen.
Wenn es so gewesen wäre, würde dies meinem Glauben in keinster Weise Abbruch tun!
Nur 35% wußten, daß der Heiland keine Frau hatte.
Auch diese Tatsache spielt für meinen Glauben keine Rolle!
1% glaubte, daß Eva die Gattin Christi war.
Glaube kaum, das Jesus sich eine solch alte Frau als Gattin auserwählt hätte…
69% wußten, daß Jesus von Judas verraten wurde.
Schade, aber es beweist meine These, dass das negative immer im Vordergrund steht!
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#12   matt2 †   16:03:38 | Samstag, 23. Juni 2007
lol Theo…
rechnen können Sie, aber nicht lesen :-D :-D :-D
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#11   Bruder Theophil   14:48:57 | Samstag, 23. Juni 2007
Höhere Mathematik
In Togo praktizieren 55% eine Naturreligion, 12% sind Katholiken, 18% Protestanten und 20% Muslime.
Macht zusammen: 105 %.
Wieder mal ein Land, das über sich hinaus wächst. Respekt.
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#10   Typ   13:19:33 | Samstag, 23. Juni 2007
Tänze
Selbstverständlich hat der Papst die liturgischen Tänze offiziell erlaubt. Denn alles, was der Papst in der Liturgie tut/zulässt/mitmacht, ist damit ipso facto approbiert. Wenn er anfangen würde, das Hochgebet zu improvisieren, dann wäre es damit in der von ihm improvisierten Form für die ganze (lateinische) Kirche approbiert.
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#9   Sulpicius   12:42:55 | Samstag, 23. Juni 2007
Orden?
Bei allem Respekt, womit hat sich Msgr.Gänswein diesen Orden verdient? Fürs Papstpoposaubermachen? Ich meine, jeder muß seinen Job machen…
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#8   Ministrant   11:58:46 | Samstag, 23. Juni 2007
Zu den Tänzen bei der Messe.
Der Papst hat Tänze während der Messe nie offiziel erlaubt, er hat sie aber auch nie verboten. Es ist doch ein schönes Zeichen wenn er die Kultur des Landes in dem der Papst gerade weilte mit in die Messe einschließt. Die Tänze sind Traditionen der Ureinwohner, und ihr hier, die ihr eh die Tradition sehr hoch haltet solltet doch dan verstehen, wenn diese Menschen auch ihre Traditionen in den Gottesdinest einbringen.
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#7   Rudolfus   11:30:14 | Samstag, 23. Juni 2007
@Nicht die Augen vor den Massenmorden verschließen
Den Deutschen, die unter der Hitlertyrannei lebten, hat man vorgehalten, daß sie vor der Reichskanzlei nicht öffentlich gegen die Judenverfolgungen durch Hitler demonstriert haben.
Der Kirche und allen anderen Organisationen wird vorgehalten, daß sie mit Kanzler Hitler Verträge geschlossen hat.
Dieselben Leute, die sich über all das beschweren, finden aber nichts dabei, daß die nachfolgenden Post-Hitler-Regierungen Millionen ungeborene Menschen als Krankenhausmüll entsorgen.
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#6   Strepto von Kokke   10:50:13 | Samstag, 23. Juni 2007
@Kurt
Wonach streben SIE denn?
Den Verbrechern nicht ekelerregend zeitanpasserisch nach dem schandhaften Maul und ihr Tun schönzureden.
Was sollte ein Staat denn IHRER Meinung nach anderes tun?
Das scheinheilige Mäntelchen ablegen, den HERRN um Erbarmen anflehen, sich in Sack und Asche hüllen und Busse tun, bevor es zu spät ist, denn die Höllenuhr sagt immer: „Nimmer!“
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#5   Kurt K.   10:26:51 | Samstag, 23. Juni 2007
@ Strepto v.K.
Jaja, die alte Leier.
Wonach streben SIE denn? Was sollte ein Staat denn IHRER Meinung nach anderes tun?
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#4   Strepto von Kokke   10:12:15 | Samstag, 23. Juni 2007
@Kurt
Und ein Staat besteht auch aus mehr als einem Thema.
Richtig, man sollte nicht jeden Staat nur nach seinen Verbrechen und Verbrechern beurteilen, sondern auch das viele Gute sehen, wonach er strebt, – z.B. den Bau von Autobahnen, Bemühen um Arbeit und Unterhaltung für Alle usw…
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#3   Kurt K.   09:55:15 | Samstag, 23. Juni 2007
@ Strepto v.K.
Nicht JEDES Thema hat mit der Abtreibung ‘zu tun. Und ein Staat besteht auch aus mehr als einem Thema.
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#2   möchtegern-kathole   09:49:48 | Samstag, 23. Juni 2007
sollte man es sich …
… von einem Menschen anheften lassen, der als ehemaliger IWF-Präsident für das Elend von Millionen verantwortlich ist (zu seiner Amtszeit vorallem in Südamerika), über den Abbau medizinischer Versorgung in diesen Ländern auch für den Tod Tausender???
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#1   Strepto von Kokke   09:07:13 | Samstag, 23. Juni 2007
@Verdienstkreuzannahme!
Mmmh, sollte man sich von einem Staat ein Verdienstkreuz anheften lassen, der in den letzten Jahrzehnten Millionen von Kleinstkindern durch das Klo gespült hat?
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