Am 28. Juni 2005 begann der Seligsprechungsprozeß von Johannes Paul II. Eine linkskatholische Wochenzeitung erklärt, warum sie gegen die Seligsprechung ist.
(kreuz.net) Sieben Hauptsünden des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. hat die linkskatholische französische
Wochenzeitung ‘Golias’ in ihrem Leitartikel der Ausgabe zum zweiten Todestag des Heiligen Vaters im April
formuliert.
Erste Hauptsünde
Die „intellektuelle Unterdrückung“ und die „institutionelle Abkehr“ von
Theologen, Bischöfen und Ordensleuten durch Denunziation sowie durch ein autoritäres und verletzendes
Einschreiten der Glaubenskongregation.
Zweite Hauptsünde
Der systematische Widerstand gegen ein „Überdenken“
der Sexualmoral im Licht des Evangeliums, der menschlichen Wissenschaften und der Geschichte.
Dritte
Hauptsünde
Das kompromißlose Festhalten am Weltpriesterzölibat.
Die fehlende Kontrolle über schmutzige Geschäfte im vatikanischen Finanzwesen. Das habe der „steinreichen“
Personalprälatur ‘Opus Dei’ – für ‘Golias’ eine „wahre Kirche in der Kirche“ – einflußreiche kirchliche
Positionen zugeschanzt.
Fünfte Hauptsünde
Die beständige Weigerung des verstorbenen Papstes, wirklich
und ernsthaft über die Position der Frau in der Kirche zu diskutieren.
Sechste Hauptsünde
Die fortwährende
Verneinung des Prinzips der Kollegialität bei der Leitung der Kirche.
Siebte Hauptsünde
Die kirchliche
und politische Isolierung, die Johannes Paul II. und seine Diplomaten großen kirchlichen Verantwortungsträgern
wie Erzbischof Oscar Romero († 1980) bei deren Kampf gegen die Diktaturen – in El Salvador, Argentinien,
Guatemala, Chile, Nikaragua oder Brasilien – entgegengebracht hätten.
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98 Lesermeinungen
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Bestimmen die Menschen? Ich denke es gehört sich nicht, dass Menschen die angeblichen Todsünden Anderer
bestimmen. Nicht wir sind Richter, sondern Gott…
Sicht der Linken Das ist die Sicht linker Kreise, die sich auch in der Kirche tummeln. Was dort an Thesen
aufgestellt worden ist, ist Meinung, die wir zur Kenntnis nehmen und als solche nicht für gut befinden.
Die sieben „Hauptsünden“ aus Sicht der Gottlosen …aber Johannes Paul als Verteidiger des Glaubens?
Diese sieben Hauptsünden in den Augen der Gottlosen, diese sind natürlich in Wirklichkeit sieben katholische
Tugenden als Argumente für eine Seligsprechung des Papstes Johannes Paul II. Aber wenn man als rechtgläubiger
Katholik das vergangene Pontifikat 1978-2005 in seinen wesentlichen Amts- und Personalentscheidungen betrachtet,
so gibt es darin sicherlich auch Positives zu sehen (wie z.B. die vielen Selig- und Heiligsprechungen),
doch die grundlegende Frage für eine Seligsprechung Johannes Pauls II. wäre: War Papst Johannes Paul
II. ein Verteidiger des katholischen Glaubens? Und hat er Verteidiger des Glaubens auch zu Bischöfen
und Cardinälen berufen? (Cardinal Ratzinger verdankt seine Cardinalskreierung Papst Paul VI.)
schlechte Pädagogik auch Kreuznet verwechselt die Totsünden mit den Hauptsünden obwohl sie einander
nicht ausschließen. Das war schon immer eine schlechte Pädagogik in der Kirche.
Johannes Pauls II. zwiespältige Cardinalsernennungen als ein bedeutendes Seligsprechungshindernis Noch
nie hat ein Papst so viele Cardinäle ernannt wie Johannes Paul II. – nachdem seit den Reformen Johannes’
XXIII. und Pauls VI. erstens die Zahl der Cardinäle einerseits zuletzt auf die extrem hohe Zahl von 120
Cardinälen ausgedehnt worden war, andererseits aber den über-80jährigen Cardinälen durch Paul VI.
das Papstwahlrecht weggenommenworden war, und diese anscheinend gar nicht zu den 120 papstwahlberechtigten
Cardinälen gezählt werden, sodaß es ja dann über 120 Cardinäle wären: Nämlich die papstwählenden
120 Cardinäle und die restlichen emeritierten Cardinäle. Es ist jedenfalls sehr zu beklagen, wie viele
Häretiker und Modernisten durch Papst Johannes Paul II. in seiner äußerst langen obersten Kirchenregierung
in dieses oberste päpstliche Kollegium aufgenommen wurden: Eine riesige Mischung an Theologen und Bischöfen,
die unterschiedlicher nicht sein könnte. Man darf sich zurecht fragen, wieso sich Papst Johannes Paul
II. nicht davon abhalten ließ, offizielle Häretiker in dieses oberste Kollegium zu berufen, als bekanntestes
Beispiel den deutschen häretischen und modernistischen Professor Walter Caspar, des ehemaligen Bischofs
v. Rottenburg-Stuttgart (Bundesland Baden-Württemberg, BRD), und späteren Römischen Kurienökumenismusbeauftragten!
Während das alte katholische Österreich am Ende der Johannes-Paul-II.-Amtszeit 1978-2005 nur mehr einen
papstwählenden Cardinal hatte: den Erzbischof Christoph Schönborn v. Wien, einer traditionellen Cardinalsstadt.
Ich muß die einen enttäuschen und … … mich bei den anderen für ihre guten Wünsche bedanken. Ich
bin Deo gratias wieder gesund, muß mich nur wegen all der liegengebliebenen Sachen mit netten Unterhaltungen
wie hier in kreuz.net zurückhalten. Ich sitze auch nicht irgendwo ein – weder wegen rechtsnationaler
noch wegen linkszionistischer noch sonst welchen Äußerungen ein. Der derzeitigen Inquisition fehlt es
dazu noch an den geeigneten Rechtsmitteln. MfG Christoph Heger
@Kurt K. *laut Beifall klatscht* Wahrscheinlich ist es so etwas bei dem Herrn Dr. Oder aber er versucht
damit zu verheimlichen, daß er mal wieder einsitzt! Gerüchten zufolge, die in GMMs Forum unter der Hand
gestreut wurden, soll er wegen rechtsnationaler Äußerungen in einem Internetforum einsitzen.
Kranker Dr. Heger… Ist seine Krankheit jetzt auch Gottes Strafe für irgendetwas, was Dr. Heger angestellt
hat, so wie ihr das immer von Aidskranken behauptet?
@ Sentinel Extra für Sie und ob Ihrer Schwierigkeiten mit dem unverheirateten Bischof bringe ich jetzt
noch ein Zitat von Dr. Heger, der momentan erkrankt ist, dessen diesbezügliche Meinung aber als rechtgläubig
im Sinne des kath. Glaubens zu verstehen ist: Paulus verlangt von den Bischöfen, daß sie „enthaltsam“
(griechisch: enkrates) seien. Wenn er also an anderer Stelle verlangt, daß der Bischof nur einmal verheiratet
sein darf, so deshalb, weil sonst von ihm nicht anzunehmen ist, daß er der Forderung nach Enthaltsamkeit
genügen kann.
@litterae sunt divitiae Natürlich habe ich daran noch interesse – und ich werde mich in den nächsten
Tagen melden, sobald ich hier ein wenig weniger Streß habe. MfG
@Sentinel Natürlich kam es mir auch in den Sinn, runterzuscrollen, aber nach meiner ursprünglichen Mail
folgt nichts mehr. Irgendetwas scheint da nicht funktioniert zu haben. Naja, sei’s drum. Haben Sie noch
meine Mail, die ich Ihnen schickte? Wenn ja, dann haben Sie ja meine Adresse in dieser Mail angegeben.
Vielleicht können Sie dann ja demnächst eine reguläre Mail an mich schreiben. Wenn nicht, kann ich
Ihnen ja erneut eine schicken. Das heißt, natürlich nur, wenn Sie noch Interesse haben. Würde mich
aber jedenfalls freuen. MfG
@litterae sunt divitiae Ich schrieb einen Antworttext, der länger als die hier üblichen 1500 Zeichen
war. Ungefähr das drei oder vierfache. Aber es kann sein, daß während der Übertragung mein Text an
das Ende der Mail gerutscht ist. Dieses eMail-Konto reagiert ein wenig anders als gewohnt, so sind Formatanpassungen
dort nicht üblich und werden generell zur leichteren Übertragung ausgespart. Da der Text formatiert
war, kann es sein, daß er am Ende besagter Mail steht. Und eine Kopie besitze ich leider nicht – ich
gab sogar meine jetzige Telefonnummer an, um vielleicht einmal ein Treffen in Saarlouis zu ermöglichen.
@Sentinel Ja, ich habe Ihr Einschreiben bekommen. In der Mail ist ein Link, der mich zu diesem Einschreiben
weiterleitet. Aber in diesem Einschreiben ist nur meine ursprüngliche Mail an Sie. Meine Mail einfach
wieder zurückzuschicken, ist doch keine Antwort. Es kann aber natürlich auch sein, dass ich zu dämlich
bin, da durchzublicken.
@Laterne in der Dunkelheit (heute Stromausfall?) … steht in der bibel, dass es besser ist nicht zu heiraten,
um gott ungeteilt dienen zu können, wer sich aber nicht in der gewalt habe, der solle heiraten. Aha,
wie bei den Moslems. Heirate, so wird dir gegeben werden. Vergewaltige und der Herr wird dich erhöhen.
ich empfehle Ihnen dringend ein Studium des Islam, damit sie lernen, daß beide Bücher aus der gleichen
kranken Quelle kommen. Welche das ist, dürfen sie gerne selbst bestimmen. der priesterdienst ist ein
ganz besonderer dienst am haus gottes. schon nietzsche hat es erkannt:dass der zölibath der lebendige
beweis für den glauben ist und darum den gotteshassern ein dorn im auge. Nietzsche sprach auch davon,
die geistig und seelisch schwachen auszurotten, um den Fleißigen die Demütigung zu ersparen, für deren
Unterhalt zu sorgen. Gleichzeitig meinte Nietzsche aber auch, daß ein blutrünstiger, dummer Diktator
immer noch besser sei als ein schwacher gebildeter Kaiser. Und abschließend bemerkte Nietzsche noch lakonisch:
Die Welt wäre ohne das Menschentier besser dran!
#82 Nachtlaterne 14:37:57 | Freitag, 29. Juni 2007
immer wieder… … steht in der bibel, dass es besser ist nicht zu heiraten, um gott ungeteilt dienen
zu können, wer sich aber nicht in der gewalt habe, der solle heiraten. der priesterdienst ist ein ganz
besonderer dienst am haus gottes. schon nietzsche hat es erkannt:dass der zölibath der lebendige beweis
für den glauben ist und darum den gotteshassern ein dorn im auge.
@litterae sunt divitiae Wenn Sie mich als Freund ansehen, warum haben Sie dann nicht auf meine E-Mail
geantwortet? Habe ich, sogar per Einschreiben! Und ich bekam sogar die Meldung, daß das Einschreiben
abgeholt wurde! Kann natürlich sein, daß ihr System die Mail gefressen hat und bei Einschreiben bleibt
auf meiner Adresse keine Kopie zurück, um die Rückverfolgung zu erschweren.
@Kurt Wieviele gibts denn davon eigentlich? Darauf gibt es formal gesehen drei Antworten, die alle drei
richtig sind: 1) Es gibt nur ein Dogma 2) Es gibt unendlich viele Dogmen 3) Es gibt eine bestimmte Anzahl
von Dogmen Zur Erklärung Die Wahrheit ist bei Gott nur eine, also gibt es nur ein Dogma (1); in der Welt
aber zeigt sich die Wahrheit in unendlich vielen kleinen Einzelheiten (2); doch nur einige von sind lehramtlich
ausdrücklich als Dogma festgehalten (3).
@ sentinel Einigen wir uns schon mal darauf das ein Priester in der Frühkirche nicht verheiratet sein
musste. Dann kann man etwas besser über den Pflichtzölibat diskutieren der aber kein Dogma ist. Ein
befreundeter orthodoxer, der seine Kirche für die letztlich einzig richtige hält sagte mir mal das der
Pflicht-Zölibat bei den Katholiken gar nicht mal so schlecht sei, weil zum einen ein verwitwerter Priester
mit Kindern nicht wiederheiraten darf und sich mehr um die Kinder als um die Gemeinde kümmern muss und
weil bei vielen Priestern mit größerer Familie die Spiritualität unter der Geldgier leide.
@Sentinel Wenn Sie mich als Freund ansehen, warum haben Sie dann nicht auf meine E-Mail geantwortet? Aber
Ihre Interpretation dieses Satzes im Korintherbrief ist nun wirklich daneben. Als ob Paulus es gutgeheißen
hätte, die Jungfrau außerehelich zu entjungfern. Das war schon etwas respektlos, was Sie da geschrieben
haben. Aber gut, ich will’s Ihnen nachsehen. Und meine Ausraster muss man auch nicht immer so ernst nehmen.
@litterae sunt divitiae & sozialkatholisch @sozialkatholisch Solange es eine Sache der Ehre war, ist dem
ja auch nichts entgegenzusetzen. Eine Ehrensache ist etwas völlig anderes als ein gehirn- und gehkrankes
Dogma, daß keinen Sinn macht! @litterae sunt divitiae Ich sehe Sie als Freund an, deshalb verstehe ich
ihren Ausraster nicht ganz! *g* Und was wundert Sie bei mir nicht mehr? Das ich die Bibel nicht so absolut
todernst nehme und dennoch in jeder Diskussion mit Kirchenmenschen immer die Oberhand behielt und wegen
meines Wissens um das Buch der Bücher sogar bei der FSSPX mittlerweile gefürchtet bin? Ich empfehle
Ihnen folgendes: Lassen sie das Priesterseminar und bleiben sie Mensch, dann bedarf es auch keines Zölibats,
wenn sie etwas vor Gott erreichen wollen!
@ sentinel Man vermutet das die Stelle mit nur einer Frau sich auf Polygamie bezieht die in der Antike
noch recht häufig vertreten war, aber auch damals wurde schon Unverheiratete Männern die Hände aufgelegt.
Das weiß ich im Moment nicht ganz genau, aber ich glaube sogar der hl. Timotheus, der Adressat dieses
Paulusbriefes war unverheiratet. Der Zölibat war damals schon in Ehren nur eben noch nicht Pflicht.
@Sentinel Was reden Sie denn da für einen Unsinn? Drauflegen und Poppen! Aber sonst geht’s noch? Also
wenn Sie die hl. Schrift SO interpretieren, dann wundert mich bei Ihnen gar nix mehr…
@litterae sunt divitiae Wer seine Jungfrau heiratet, handelt also richtig; doch wer sie nicht heiratet,
handelt besser. Was also auf gut deutsch heißt: Drauflegen und poppen ok, aber heiraten darf ich sie
nicht? Erinnert irgendwie an die kranke Einstellung von Moslems den deutschen Frauen gegenüber! Kann
es sein, daß der Mist bei beiden aus der gleichen Quelle stammt?
@Kurt K Nun, man geht wohl davon aus, dass Jesus nur Männer zu seinen Jüngern machte und man daher keine
Frauen weihen dürfe. @Sentinel 1 Korinther 7, 38: „Wer seine Jungfrau heiratet, handelt also richtig;
doch wer sie nicht heiratet, handelt besser.“ Vielleicht führen Sie sich diese Stelle mal zu Gemüte!
@Kurt K Aber z.B. die Un-Möglichkeit weiblicher Priester hat ja mit dem Glauben an sich nichts zu tun,
oder? Doch! Die Unmöglichkeit der Frauenordination ist, so glaube ich, sogar ein Dogma, in jedem Falle
aber nicht so einfach umzuändern, wie z.B. der Zölibat. Den Pflichtzölibat könnte der Papst mit einem
Federstrich abschaffen, bei der Frauenordination hingegen ist es komplizierter. In der orthodoxen Kirche
gibt es z.B. auch keinen Pflichtzölibat, aber eine Frauenordination existiert dort dennoch nicht. Wenn
Sie jetzt mit den evangelischen Brüdern und Schwestern argumentieren wollten, bei denen es ja Pfarrerinnen
und sogar eine Bischöfin gibt, dann muss ich Sie auch da enttäuschen. Die ev. Kirche hat nämlich gar
keine sakramentale Priesterweihe. Somit verstößt dort die Frauenordination nicht gegen diesen Glaubenssatz
der Unweihbarkeit von Frauen.
Dogmen? Wieviele gibts denn davon eigentlich? Soo viele sinds ja nicht, oder? Eigentlich gibts ja die
„echten Dogmen“ ja auch erst seit 1870, als der Papst sich selber in Glaubensfragen die er „Ex-Cathedra“
für unfehlbar erklärte, oder? Seit dem wurde nur ein Dogma verkündet, nämlich 1950 von Papst Pius
XII: Mariens leibliche Aufnahme in den Himmel. Alle anderen sogenannten Dogmen wurden im Nachinein als
solche erklärt. Natürlich gibt es Glaubenswahrheiten, ohne die das Christentum nicht bestehen kann,
so alle Aussagen des Glaubensbekenntnisses. Aber z.B. die Un-Möglichkeit weiblicher Priester hat ja mit
dem Glauben an sich nichts zu tun, oder?
@ Licht in der Dunkelheit Tut mir ja so Leid, daß der Thimotheos-Brief sie widerlegt. Die Auslegung,
daß diese Bemerkung nur für Bischöfe gültig sei, kam erst durch das Konzil von Nicäa zustande. Ebenso
die Auslegung, daß man unverheiratet bleiben müsse, um Gott folgen zu können. Nachtlaterne, wären
sie so bibelbeschlagen wie ich, würden sie für ihre Aussage jetzt vor Gott um Vergebung bitten, daß
sie sein Buch immer noch nicht verstanden haben. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen. Das Zölibat
ist kein Dogma und war nie ein Dogma. Und es wird bestimmt auch keines werden, da es ansonsten der Untergang
der Kirche wäre. Dementgegen kann ich mir jedoch vorstellen, daß unser jetziger Papst das Zölibat vollkommen
aufgibt und sich wieder auf die alten Paulus-Briefe besinnt. Dann würden solche Menschen wie sie automatisch
exkomuniziert und die Kirche wieder frei.
#68 Nachtlaterne 11:36:21 | Freitag, 29. Juni 2007
sentinel wie kommen sie zu so einer dummen behauptung ein priester müsse verheiratet sein? sie können
ja gar nichts anderes als stets irrtümer verbreiten. im neuen testament steht mehrfach geschrieben, dass
es besser ist nicht zu heiraten, um gott vollkommen nachfolgen zu können. von ihnen war wieder nur irrtum
und lüge zu erwarten , sie alter wortverdreher!
@Ruhrgebietler Nun, ob das Zölibat dogmatisiert werden kann, das weiß ich nicht. In jedem Falle ist
es aber derzeit KEIN Dogma, sondern ein Kirchengesetz. Jetzt gibt es nur noch das anstehende Dogma „MARIA
MITERLÖSERIN, MITTLERIN UND FÜRSPRECHERIN“ zu verkünden, Tatsächlich. Davon habe ich noch nie gehört.
Wird Maria bei uns nicht schon genug auf einen hohen Sockel gestellt? Also für meinen Geschmack gibt’s
schon genug Mariendogmen.
@ Isidor Menschlich habe ich Papst Johannes-Paul II immer gemocht. Theologisch habe ich mit ihm auch das
Problem, das er mit allen anderen Religionen nur gut Freund seien wollte und um des lieben Friedens willen
sogar Abstriche von der eigenen Wahrheit machte. Natürlich sollen wir auch immer nett und freundlich
zu den Hindus, Moslems, Naturreligiösen etc. sein, aber nicht auf Kosten Jesu Christie, der die Wahrheit
selber ist.
Schwerste Sünde – als er den Koran küsste Was hier zu lesen ist , ist vollkommen daneben. Die Hauptsünde
die Papst Johannes Paul II. getan hat ist, er küsste den KORAN – ein Buch der Irrlehren! ( schauen Sie
einmal in die Suren des Koran herein) Damit ist er der gesamten römisch-katholischen Kirche in den Rücken
gefallen und war kein Vorbild mehr für den christlichen Glauben. Gott aber wird es richten – denn nur
ER weiß alles und wenn ER es will – nur dann! Unbefleckte Mutter vom Sieg – ora pro nobis und für ihn!
@Christian Hüller – Zölibat so?? Kann kein Dogma werden?? Das MP sollte auch nicht kommen und ist doch
da. So was aber auch. „Niemand kann zwei Herren dienen“ Worte des Herren – und daher gilt besonders für
den gültig geweihten Priester der hlg. röm.-kath . Kirche, das er NUR JESUS CHRISTUS dient. Nicht dem
Weibe, nicht der Fleischeslust oder sonstigen weltlichen Dingen. Dies würde mich zum Wesen des röm.kath.
Priesters bringen, was ich mir hier schenke. Jetzt gibt es nur noch das anstehende Dogma „MARIA MITERLÖSERIN,
MITTLERIN UND FÜRSPRECHERIN“ zu verkünden, welches eigentlich P-VI schon verkünden sollte. Es wird
das letzte marianische Dogma sein.
@ Sentinel Ich bin gläubiger Katholik und mir würde es nichts ausmachen, zu heiraten, wenn ich im Gegenzug
dazu die Priesterweihe erhielte! Sentinel, die Priesterweihe ist kein Schacherobjekt. Genau wegen solchen
Ämtermissbrauchs und sexueller Abwegigkeiten (bei Ihnen zugegebenermaßen in die andere Richtung i. S.
eines Okay, ich bringe das Opfer und heirate…) wurde im Mittelalter der Zölibat wieder verschärft
und die Beteiligung des Papstes bei den Bischofsernennungen verstärkt. Der Zölibat ist, ganz nebenbei,
kein Dogma und kann ein solches auch niemals werden.
@litterae Man sollte es als MUSS sehen, nämlich so ist der Satz gemeint. Wenn er nur einmal verheiratet
ist (und dieser Spruch galt nicht für die Bischöfe, sondern für jeden Gemeindevorsteher), so sollte
es auch ein Pfarrer sein. Allein aus diesem Grunde erachte ich das Zölibat generell als schwachsinnig.
Ich bin gläubiger Katholik und mir würde es nichts ausmachen, zu heiraten, wenn ich im Gegenzug dazu
die Priesterweihe erhielte!
@Sentinel Statt dessen haben wir von Paulus den Thimotheusbrief, der eindeutig belegt, daß Pfarrer oder
Priester verheiratet sein müssen. Tut mir leid, diese Stelle kann ich nicht finden. Vielleicht spielen
Sie ja auf folgende Stelle an: 1 Timotheus 3, 2: „Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur
einmal verheiratet […]“ Gut, die Stelle zeigt natürlich, dass zu der Zeit ein Bischof heiraten konnte.
Aber von einem Muss ist da nicht die Rede.
@Christian Hüller Denken sie bitte an mein Postulat, daß Rudolfus bis heute nicht hat widerlegen können
und auch kein anderer hier! Wer hat also nun Recht? Derjenige, der von sich sagt: „Ich folge einem menschengemachten
Dogma, weil dies Gottes Wort ist!“ oder derjenige, der von sich sagt: „Dieses Dogma, daß sie da als Dogma
bezeichnen, ist kein Dogma, da an anderer Stelle geschrieben steht, daß dem nicht so ist!“ Wenn sie das
richtig auseinanderfusseln können, ohne sich abermals wegen meines Postulats in einer ihrer Fallen zu
verfangen, sind sie gut. Ansonsten möchte ich gerne mit Rudolfus weiter diskutieren, weil er hier für
mich genau das richtige Studienobjekt darstellt! [Und beachten sie bitte das kursive und fettgedruckte,
daß ich ihnen zuliebe angelegt habe.]
@ Sentinel a) Alle Dogmen sind menschengemacht. Wären sie göttlich, bräuchte man sie nicht! b) Statt
dessen haben wir von Paulus den Thimotheusbrief, der eindeutig belegt, daß Pfarrer oder Priester verheiratet
sein müssen. c) Also spielen sie die Bibel gegen die Kirche aus. Während ich nur sage, daß dieses Dogma
kein Dogma ist, sondern nur einfach grundfalsch. Sentinel, … Sie sind eine „Blechtrommel“. Denken Sie
über das nach, was ich Ihnen als Hilfe fett gedruckt habe.
@Rudolfus Laut meinen Quellen, die sie so gerne anzweifeln mögen (was Ihnen ungenommen ist), gab es dieses
Dogma. Es wurde nach dem Mißlingen des letzten Kreuzzuges jedoch von einem Nachfolger zurückgenommen,
nachdem klar war, daß die heilige Stadt Jerusalem verloren war. Auch wurde in einem anderen Dogma, daß
später auch widerrufen wurde, klar gemacht, daß man nicht jedem Dogma glauben solle! Es wurde dann,
um weiteres Chaos zu verhindern, wieder außer Kraft gesetzt. Aber dies hindert sie Protestanten dennoch
nicht daran, an ihrem Irrglauben, betreffend des Zölibats festzuhalten. Das Zölibat ist kein Dogma und
war es auch niemals.
@Sentinel / Antikatholische Verschwörungsbehauptungen Wichtiges Kennzeichen Ihrer „Quellen“, aus denen
Sie zitieren ist, daß diese genausowenig über das katholische Glaubenssystem haben wie Sie selbst –
Abfasser können nur Leute sein, die mit dem katholischen Glauben nichts zu tun haben. Was Sie da zitieren,
ist niemals ein Dogma der hl. Kirche gewesen. Nicht jeder Konzils- oder Papstbeschluß ist automatisch
ein Dogma! Es ist jedenfalls mit Sicherheit nie ein Dogma gewesen, was Sie da über die Mohammedaner zitieren.
@Rudolfus Hier irren sie sich! Es gab schon einige Situationen, in denen ein Dogma zurückgenommen wurde.
Zum einen jenes, daß es jedem Katholik gestattete, während der Kreuzzüge einen Moslem zu erschlagen.
Wäre dies heute noch in Kraft, müßten wir uns nicht vor Fundamentalismus in jeglicher Ausprägung fürchten.
@Sentinel / Studieren Sie die katholische Lehre, bevor Sie Irrtümer behaupten Ein Gläubiger der Kirche
muß alle Dogmen glauben, die einem die Kirche zu glauben vorlegt. Falsch! Ein Dogma, daß von einem Papst
in seiner Unfehlbarkeit ausgesprochen wird, jedoch von einem seiner Nachfolger widerrufen wird, nicht!
Kein Dogma der Kirche kann jemals widerrufen werden – es ist immer unfehlbar und de fide (Teil des Glaubens)!
@ Sentinel Es ist noch nie ein röm/kath Dogma zurückgenommen worden, wenn das passiert werde ich orthodox.
Christus und St. Paulus haben die Ehelosigkeit um des Himmelsreiches willen sehr gelobt.
@Rudolfus Ein Gläubiger der Kirche muß alle Dogmen glauben, die einem die Kirche zu glauben vorlegt.
Falsch! Ein Dogma, daß von einem Papst in seiner Unfehlbarkeit ausgesprochen wird, jedoch von einem seiner
Nachfolger widerrufen wird, nicht! Alle Dogmen sind göttlich und unfehlbar. Alle Dogmen sind menschengemacht.
Wären sie göttlich, bräuchte man sie nicht! Die Bibel kann darum gar nicht gegen die Kirche ausgespielt
werden. Doch, kann sie! Wie sie es soeben getan haben. In der Bibel steht also, es gibt kein Dogma, daß
das Zölibat vorschreibt. Von Jesu gibt es keinerlei Anweisung, daß seine Jünger unverheiratet zu bleiben
haben [die von Ihnen geforderte Bibelstelle fehlt immer noch, wann reichen sie diese nach?] Statt dessen
haben wir von Paulus den Thimotheusbrief, der eindeutig belegt, daß Pfarrer oder Priester verheiratet
sein müssen. Also spielen sie die Bibel gegen die Kirche aus. Während ich nur sage, daß dieses Dogma
kein Dogma ist, sondern nur einfach grundfalsch.
@Sentinel / Der Gläubige & die Kirche Ein Gläubiger der Kirche muß alle Dogmen glauben, die einem die
Kirche zu glauben vorlegt. Alle Dogmen sind göttlich und unfehlbar. Die Bibel kann darum gar nicht gegen
die Kirche ausgespielt werden. Für jedes Zitat läßt sich leicht ein anderes Zitat finden (vgl. Zeugen-Jehovahs-Broschüren
mit ihren absurden Bibelinterpretationen).
@Rudolfus Wer versucht, die Hl. Schrift gegen die Kirche zu stellen, der ist immer protestantisch, und
nicht katholisch. Dann sind sie eben protestantisch. Meinen sie, dies würde mich hindern, mit Ihnen zu
diskutieren? Zudem sehe ich es nicht als Beleidigung an, als protestantisch beschimpft zu werden, wenn
dies total unpassend ist. @sozialkatholisch Ups! So kanns einem gehen, wenn man den ganzen Tag nur die
Bibel liest. War mein Fehler. Aber sie haben Recht, genau diese Stelle ist es. Kommt von der vielen Arbeit,
Katholiken das katholisch-sein beizubringen.
@Sentinel / Katholisch & nicht katholisch Jeden hier als Protestant zu beschimpfen, der nicht wie sie
blindwütig einem Dogma folgt, ist ein wenig einseitig. Haben sie nichts besseren in petto? Protestantisch
ist eine theologische Bezeichnung und keine Beschimpfung. Umgekehrt könnte sich ein Protestant auch beleidigt
fühlen, wenn man ihn als „Katholik“ bezeichnet. Es gibt innerhalb der katholischen Glaubenslehre nur
rechtgläubig und nicht rechtgläubig. Wer versucht, die Hl. Schrift gegen die Kirche zu stellen, der
ist immer protestantisch, und nicht katholisch.
@Rudolfus & sozialkatholisch Mit Ihren Bibelzitaten gegen das kirchliche Lehramt und gegen die Kirche
zeigen Sie nur eine protestantische, unkatholische Gesinnung. Sie sind nicht katholisch. Danke für die
Blumen, aber fassen sie sich an ihre eigene Nase. Ich bin katholisch und Stolz drauf. Und mein Bischof
auch, weil er weiß, daß er mich immer um Rat fragen kann [Nein, es ist nicht Algermissen, sondern der
von Mainz.] @sozialkatholisch In einem der Paulusbriefe in der normalen Standartbibel steht es so drin.
Aber nicht im Buch Timmotheos, nämlich darauf beruft sich ja Paulus in dem Brief, der mir bekannt ist –
und eigentlich jedem Katholiken vertraut sein sollte. @Rudolfus Jeden hier als Protestant zu beschimpfen,
der nicht wie sie blindwütig einem Dogma folgt, ist ein wenig einseitig. Haben sie nichts besseren in
petto? Nur mal so, interessehalber nachgefragt? Mit ihrer menschenfeindlichen Art zeigen sie einen offenen
Protestantismus, da sie anscheinend die Wahrheit nicht akzeptieren können.
@Sentinel / Protestantismus Ein Mann, der einer Gemeinde als Pfarrer oder Priester, gesalbt vor dem Herrn,
vorstehen will, MUSS verheiratet sein. Mit Ihren Bibelzitaten gegen das kirchliche Lehramt und gegen die
Kirche zeigen Sie nur eine protestantische, unkatholische Gesinnung. Sie sind nicht katholisch.
@sozialkatholisch Ich wußte nicht, daß das Buch Timmotheos von Paulus stammt, ich habe es nach meinen
Bibelkenntnissen auf das 2. bis 3. Jahrhundert vor Christus datiert – und mit mir viele andere Historiker
auch. Aber dies ist die eine Aussage, auf die ich mich berief. In den Paulus-Briefen selbst (weiß nicht
mehr welcher) steht es eindeutig drin: Ein Mann, der einer Gemeinde als Pfarrer oder Priester, gesalbt
vor dem Herrn, vorstehen will, MUSS verheiratet sein.
@Sentinel / Katholisch & nicht-katholisch Vielleicht wurde ich deshalb noch nicht zu einem Fundamentalist
mit tradiertem Hirn, weil ich mich nicht von Satan geschickten Privatoffenbarungen habe einlullen lassen?
Es gibt nur rechtgläubig & nicht-rechtgläubig. Eine Mischung beider gibt es nicht! D.h.: Alle Dogmen
der Kirche müssen geglaubt werden und die Autorität der Kirche ist allgemein anzunehmen. Kein Katholik
darf erklären, daß eine Privatoffenbarung vom Teufel stammt, wenn die Kirche das Gegenteil erklärt.
Man muß aber nicht an Privatoffenbarungen glauben, da diesen nur eine menschliche Glaubwürdigkeit zugemessen
werden kann.
@ Sentinel Der Aufseher nun muß untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, sittsam, gastfrei,
lehrfähig, kein Trinker, kein Schläger, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend, der
dem eigenen Haus gut vorsteht und die Kinder mit aller Ehrbarkeit in Unterordnung hält – wenn aber jemand
dem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen? –, nicht ein Neubekehrter,
damit er nicht, aufgebläht, dem Gericht des Teufels verfalle. Er muß aber auch ein gutes Zeugnis haben
von denen, die draußen sind, damit er nicht in übles Gerede und in den Fallstrick des Teufels gerät.
1 Tim 2-7 Ich denke mal sie meinen diese Stelle, zu beachten ist das da schon steht Mann einer Frau, das
schließt zum einen schon mal das wiederheiraten nach der Weihe/Handauflegung aus und war in der Frühkirche
wahrscheinlich in erster Linie gegen Polygamie gerichtet. Der Zölibat beruft sich auf die Äußerungen
Christie und St. Paulus zum Thema Ehelosigkeit. Das Pflichtzölibat ist eine nichtdogmatisierte Weiterentwicklung
und könnte abgeschafft werden, man kann höchstens über den Sinn des Pflichtzölibates diskutieren,
der Zölibat ist biblisch korrekt. Wer es fassen kann, der fasse es. @ Jürgen Ich denke mal da hat sich
eben ein Tippfehler bei ihnen eingeschlichen
@Rudolfus Vielleicht wurde ich deshalb noch nicht zu einem Fundamentalist mit tradiertem Hirn, weil ich
mich nicht von Satan geschickten Privatoffenbarungen habe einlullen lassen? Vielleicht liegt es auch nur
daran, daß ich einen kritischen Geist habe und nur nach dem gehe, daß in der zensierten und redigerten
Bibelfassung steht! Und da nun einmal in der Bibel in den Paulus-Briefen steht: Ein Pfarrer oder Priester,
der einer Gemeinde vorstellen will, MUSS verheiratet sein. Heißt dies für mich, daß das von Ihnen vertretene
Dogma des Zölibats Christus widerspricht. Danke, daß sie sich selbst widerlegt haben. Gelingt Ihnen
nicht oft – ich muß es nur immer und immer wieder entsprechend kommentieren.
@Sentinel / Privatoffenbarungen Privatoffenbarungen sind kein Teil des Kirchendogmas, also muß man sie
weder lesen, noch Ernst nehmen. Und da verfahre ich wie jeder gläubige Katholik, ich meide diesen Müll,
da er nur von Satan stammen kann. Diese Aussage ist ein Irrtum und häretisch. Sie müssen natürlich
nicht an eine nachapostolische Privatoffenbarung glauben – aber zu sagen, alle Privatoffenbarungen, auch
die kirchlich anerkannten, wären per se vom Satan, dieses pauschale Urteil ist nicht katholisch. Die
Kirche anerkennt grundsätzlich die Möglichkeit von Privatoffenbarungen. Außerdem können Privatoffenbarungen
ausschließlich die kirchliche Lehre bestätigen, und somit nur eine Vertiefung des katholischen Dogmas.
Alle Ihre Probleme mit der kirchlichen Lehre selbst sind dagegen bereits durch das Kirchenlehramt geklärt.
Sie müssen nur das Lehramt befragen, nicht sich selbst!
@Rudolfus Lesen Sie über Christus im Evangelium, in den Privatoffenbarungen und überlassen Sie das Urteilen
der Kirche Christi. Privatoffenbarungen sind kein Teil des Kirchendogmas, also muß man sie weder lesen,
noch Ernst nehmen. Und da verfahre ich wie jeder gläubige Katholik, ich meide diesen Müll, da er nur
von Satan stammen kann. Mit Ihrem Nichtwissen über die Evangelien können Sie nur der Kirchenautorität
den Vortritt lassen und das Urteil der Kirche annehmen. Entschuldigung, wenn ich noch in der Lage bin,
mir ein eigenes Urteil zu bilden. Aber da ich nicht verurteile, wie die Kirche, bin ich auch nicht bereit,
irgendeiner Kirchenautorität den Vortritt zu lassen. Die Urteile der Kirche waren bisher immer, wenn
es darum ging, der großen Masse etwas klar zu machen, falsch! Also kann man dieser Quelle der Beurteilung
auch nicht folgen. Ich sage immer noch: Paulus Aussage zum Thema Zölibat sind vollkommen korrekt. Ein
Priester oder Pfarrer, der einer Gemeinde vorsteht, muß verheiratet sein. In den anderen Schriften der
Bibel steht nicht drin, daß Jesu gesagt hätte, seine Jünger sollten nicht verheiratet sein, dann hätte
er nämlich Petrus Menschenfischer gar nicht erst annehmen dürfen! Entschuldigung, daß Ich sie widerlegte,
aber sie ließen mir keine andere Wahl!
@sentinel / Christus & die Kirche Ja, für die Dummen und geistig Toten! Sie kennen Christus und die Evangelien
überhaupt nicht. Lesen Sie über Christus im Evangelium, in den Privatoffenbarungen und überlassen Sie
das Urteilen der Kirche Christi. Mit Ihrem Nichtwissen über die Evangelien können Sie nur der Kirchenautorität
den Vortritt lassen und das Urteil der Kirche annehmen.
@Rudolfus Ja, für die Dummen und geistig Toten! Ansonsten finde ich keinen Verweis darauf. Dennoch bleibt
Paulus Aussage immer noch bestehen: Der Gemeinde darf nur ein verheirateter Pfarrer oder Priester vorstehen!
Und daran halte ich auch fest. Sie verteidigen den Zölibat bis aufs Blut, weil sie ihm dogmatisch folgen,
schrieben aber selbst, daß es kein Dogma sei. Wie lösen wir das Problem? Ich gebe Paulus mit seiner
Aussage Recht – und auch damit, daß nirgendwo in der Bibel explizit steht, daß Jesu gesagt hätte, daß
seine Jünger ehelos bleiben müssen. Sagte Gott nicht: Seid fruchtbar und mehret euch? Dies sollte besonders
für die Verbreiter seiner Schrift gelten.
Schwiegermutter Wenn Petrus eine Schwiegermutter hatte, wie uns die Schrift sagt, dann war er wohl verheiratet.
Ob er Witwer war, kann man nun nicht sagen. Aber die Aussage: „wir haben alles verlassen“ deutet eher
darauf hin, daß der Haus, Hof, Frau verlassen hat, um Christus nachzufolgen. (so meine Interpretation)
Aber der Zölibat ist ein weites Thema. Er ist wohl in erster Linie rein disziplinarisch. – Jedenfalls
ist er, da sind wir uns sicher aller einige, ein Dogma.
@Sentinel / Lesen der Evangelien Ist meiner Bibel steht nirgendwo etwas davon, daß Christus von einem
Zölibat für seine Jünger gesprochen hätte. Dann kennen Sie die Evangelien und die Hl. Schrift nur
dürftig. Christus spricht an mehreren überlieferten Stellen deutlich von Ehe und Ehelosigkeit.
@Rudolfus Auch wenn es schwer zu begreifen ist: Ist meiner Bibel steht nirgendwo etwas davon, daß Christus
von einem Zölibat für seine Jünger gesprochen hätte. Wenn sie so eine Behauptung aufstellen, dann
bitte mit Stellenangabe, damit diese Aussage nachprüfbar wird. In den Paulus-Briefen steht jedoch eindeutig:
Nur derjenige darf einer Gemeinde als Pfarrer oder Priester vorstehen, der auch verheiratet ist. Also
ganz nach der jüdischen Norm des Rabbinertums. Wer hat nun also Recht? Jesu, in dessen Aussagen kein
einziges Wort über den Zölibat steht, oder Paulus, der dies ausdrücklich in den Gemeinden verbietet?
Der gesamte Blödsinn fing sowieso erst durch das Konzil von Nicäa an. Damals einigten sich die vielen
christlichen Sekten auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Und wie sie so schön schreiben, das Zölibat
ist kein Dogma. Warum verteidigen sie es denn als solches?
@Sentinel / Christus & St. Paulus Sie irren sich natürlich, und nicht die hl. Kirche. Christus hat im
Zweifel Recht, nicht St. Paulus. Christus lehrt den Zölibat. Auch St. Paulus lehrt grundsätzlich den
Zölibat. Lesen Sie Christi Aussagen über den Zölibat, und lesen Sie St. Pauli Aussagen über den Zölibat.
Das sind die göttlichen Rechtsvoraussetzungen. Die Gemeindeordnung St. Pauli basiert nur auf den Geboten
Christi, ist aber kein Gebot Christi.
@Rudolfus St. Paulus war doch der erste Primat Roms nach dem Petrus mit dem Klingelbeutel durch den Nahen
Osten gezogen war, um Geld für den Kauf des VII. Hügels zu sammeln? Das habe ich doch richtig in Erinnerung.
Nun, Paulus hat dies eindeutig in seinen Briefen ausgesagt. Also gab es kein Zölibat (egal, ob DER oder
DAS)! Der Zölibat wurde also erst danach eingeführt – und ist somit nicht Gottes Wort. Danke für das
Bestätigen meiner Aussage. War zwar eine schwierige Geburt, aber wie es ausschaut, verstehen wir uns.
@Sentinel Also wäre es schon eine Sünde, wenn Johannes Paul II. das Zölibat eben nicht aufgehoben hat.
Nun, sein Nachfolger, als Chef der Glaubenskongregation entsprechend vorgebildet, könnte die Kirche jetzt
allein dadurch retten, in dem er das Zölibat auflöst… Erstmal: Es heißt DER Zölibat. DAS Zölibat
ist das Schwimmbad des Priesterseminars in Paderborn Zudem: Was soll „die Kirche retten“ bedeuten? Die
evangelischen Glaubengemeinschaften haben verheiratete Pastöre, Frauen als Pastösen und nennen die weiblichen
Leiter ihrer Gemeinschaft Bischöfinnen. Gehen dort mehr Leute in die Kirche? –- Besucherquote der Gottesdienste
etwa 1-2% Haben die Leute ein Glaubenswissen? –- Da treten sogar Leute aus der Glaubensgemeinschaft aus,
weil sie mit Aussagen des Papstes nicht übereinstimmen… –--- Der Zölibat ist eine disziplinäre Vorschrift –
kein Dogma. Es mag sein, daß man irgendwann mal sagt, wir brauchen ihn nicht, oder er gilt so wie in
den unierten Ostkirchen. Dort gilt: verheiratet Leute können Priester werden (das können sie unter Umständen
in der lat. Kirche auch, wie ein Beispiel bei der diesjährigen Weihe in Paderborn zeigt); aber Priester
können nach der Weihe nicht heiraten, oder Bischöfe müssen unverheiratet sein. Daß auch in der lat.
Kirche unter bestimmten Voraussetzungen auch verheiratete Männer zu Priester geweiht werden, zeigt schon,
daß es kein Dogma ist und nie eines sein kann, denn von einem Dogma kann nicht dispensiert werden.
@Sentinel / St. Paulus’ Kirchenordnungen Ein Pfarrer oder Priester vor der Gemeinde soll verheiratet sein.
Das sind St. Paulus’ Kirchenordnungen. Diese ist kirchlichen Rechtes, gegeben durch St. Paulus als Bischof.
St. Paulus hatte das Recht dazu. Es gibt die östlichen Kirchenteile, wo man dies bis heute so handhabt.
Die lateinische Kirche hat ein anderes Recht. St. Paulus ist nicht Christus.
@Rudolfus Oh doch, tut sie! In der Bibel steht eindeutig: Ein Pfarrer oder Priester vor der Gemeinde soll
verheiratet sein. (Irgendwo in den Paulus-Briefen) Und es wird genauso im jüdischen Rabbinat gehandhabt.
Da dies eine von Gott gegebene Regelung ist!
@Sentinel In der Bibel steht schon, daß ein Pfarrer oder Priester vor der Gemeinde verheiratet sein sollte!
Genauso wie es bei den Juden im Rabbinat gehandhabt wird. Das Zölibat widerspricht also direkt der Aussage
der Bibel Die Hl. Schrift – sowohl Christus, als auch St. Paulus – spricht klar vom Zölibat und von der
Ehelosigkeit. Die Hl. Schrift widerspricht nicht der katholischen Kirche.
@Rudolfus In der Bibel steht schon, daß ein Pfarrer oder Priester vor der Gemeinde verheiratet sein sollte!
Genauso wie es bei den Juden im Rabbinat gehandhabt wird. Das Zölibat widerspricht also direkt der Aussage
der Bibel. Als freiwilliges Zölibat ist es ok, aber nicht als vorgeschriebenes Dogma. Hiermit widerspricht
es den Aussagen der Bibel – und so weit ich weiß, ist dieses Buch immer und überall bindend. Selbst
in einer zensierten und redigierten Version, wie die, die die RKK schon seit Jahrhunderten vertreibt.
Unter dem jetzigen Papst, glaube ich, wird sich dies ganz radikal ändern – auch wenn dies einigen Traditionalisten
und Fundamentalisten nicht gefallen wird.
#23 landorganist 20:46:54 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Mit diesem Artikel versucht Hetznet das Andenken des sel. Joh. Pauls II. zu besudeln. Das fadenscheinige
Zitieren täuscht nicht darüber hinweg, das die Verantwortlichen und die ewiggleichen Forumsschreihälse
jede Gelegenheit nutzen um irgendwelchen selbst produzierten Dreck über den Verstorbenen wie auch über
seine Vorgänger Paul VI. und Joh. XXIII. auszukübeln. Typisch Hetznet: Eine billige, verlogene Masche.
@Sentinel / Zölibatsgesetz & normales & sodomitisches Konkubinate Selbstverständlich sind Homopartnerschaften
als schlimmste Sünde von allen allen Menschen untersagt. Ein Konkubinat mit einer Frau ohne Trauung ist
zwar auch eine schwere Sünde – aber keine himmelschreiende Sünde, wie es die Sodomie ist. Ein Priester,
der eine heimliche Konkubine hat, kann jederzeit Priester bleiben – ein Priester, der die Sodomie betreibt,
aber nicht: Er dürfte gar nicht mehr das Priesteramt ausüben.
@Rudolfus Wenn man es genau nimmt, bestände der größte Gewinn für die katholische Kirche darin, wenn
ein Papst das Zölibat ganz einfach aufhöbe. Da ein Papst sich nicht irren kann, wäre es vollkommen
richtig, wenn es auch entsprechend umgesetzt wird. Also wäre es schon eine Sünde, wenn Johannes Paul
II. das Zölibat eben nicht aufgehoben hat. Nun, sein Nachfolger, als Chef der Glaubenskongregation entsprechend
vorgebildet, könnte die Kirche jetzt allein dadurch retten, in dem er das Zölibat auflöst und gleichzeitig
noch den homosexuellen Pfarrern und Priestern gestatten würde, ihren Geliebten endlich zu heiraten. Liebe
mit einer Frau ist untersagt, Liebe mit einem Mann nicht. Lest einmal die Dogmen, da ist das sehr anschaulich
ausbaldowert worden.
Zölibat Das heisst im Klartext, der Papst ist in Fragen des Zölibates, solange er daran festhält, Ihrer
Meinung nach unfehlbar,… Ich habe von Frauenordination gesprochen und nicht vom Zölibat! Beim Zölibat
verhält es sich anders. Der ist kein Dogma und wird nie eines sein. Es ist eine relativ lange Tradition
der lateinischen Kirche. In den mit Rom unierten Ostkirchen gibt es den Zölibat in der Form nicht. Das
allein zeigt schon, daß es sich dabei nicht um ein Dogma handeln kann.
#19 methusalix † 20:06:59 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@juergen juergen: irrender Papst zum Zweiten Völlig klar, wenn er es insieht. Wenn nicht, was dann? Dann
greift der Primat des Papstes! Er setzt sich durch. Egal ob richtig, oder falsch. … Da gab es gar nix
zu „dogmatisieren“, weil es gleichsam schon ein Dogma ist. Das heisst im Klartext, der Papst ist in Fragen
des Zölibates, solange er daran festhält, Ihrer Meinung nach unfehlbar, obwohl er dies nicht als unfehlbare
Verkündigung des Lehramtes in Fragen … usw. usf. getan hat. Er IST also expressis verbis unfehlbar,
obwohl er es nach der Definition der Unfehlbarkeit NICHT ist! Das nenne ich ein nettes Konstrukt. § 1
Der Papst hat immer recht. § 2 Hat der Papst einmal nicht recht, tritt automatisch Paragraf eins in Kraft.
So etwas nennt man dann schleichende Unfehlbarkeit. Sie schleicht sich durch die Hintertüre heimlich
in Räume und Themen, in denen sie eigentlich nix verloren hat. Aber der Papst … siehe § 1.
@Sentinel / Nichtunfehlbare Anordnungen des Papstes & der Gehorsam Das Festhalten am Zölibat damals geschah
auf betreiben des Kurators der Glaubenskongregation, den Papst Johannes Paul II. selbst eingesetzt hat.
Wie hieß der Mann denn bloß? Weißt du den Namen noch? Also wirkt hier nach wie vor, auch in den anderen
Fällen die Unfehlbarkeit des Papstes, da hier nicht einmal ein Dogma des Vatikanum-I greift, sondern
nur der reine Menschenverstand. Disziplinarische Fragen sind disziplinarische Fragen und haben mit der
Unfehlbarkeit des Papstes gar nichts zu tun. Selbstverständlich muß man als Katholik aber auch rein
disziplinarischen Anordnungen des Papstes gehorchen – solche Papstanordnungen sind deswegen aber nicht
per se irrtumslos.
irrender Papst zum Zweiten Völlig klar, wenn er es einsieht. Wenn nicht, was dann? Dann greift der Primat
des Papstes! Er setzt sich durch. Egal ob richtig, oder falsch. Erstmal muß ich mich korrigieren: Es
war natürlich nicht Johannes XII, sondern Johannes XXII. Der Papst kann in Sitten- und Glaubensfragen
nicht „einfach so“ was festlegen. Er ist immer gebunden an die Schrift und Tradition. Der Papst schafft
mit einem Dogma ja nichts Neues, sondern bestätigt gleichsam nur, was schon immer so geglaubt wurde.
So z.B. bei der Frage der Weihe von Frauen. Bei der Anfrage an die Glaubenskongregation schreibt diese
in der Begründung ja, daß es in der Schrift grundgelegt ist und schon immer so von der Kirche gehandhabt
wurde. Da gab es gar nix zu „dogmatisieren“, weil es gleichsam schon ein Dogma ist.
#16 methusalix † 19:47:43 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Roma locuta, causa finita! Rudolfus: @methusalix / Theologisches Unwissen entschuldigt nicht Sparen Sie
sich Ihre heuchlerischen Belehrungen – … Die Theologie der Kirche weiß sehr wohl, wie die Stellung
des Papstes ist. Ja, der Primat des Papstes greift IMMER. Roma locuta, caus finita! juergen: irrender
Papst Und wenn der Papst fehl geht, hat er trotzdem Recht! Das ist doch Unsinn. Natürlich kann ein Papst
irren. Völlig klar, wenn er es einsieht. Wenn nicht, was dann? Dann greift der Primat des Papstes! Er
setzt sich durch. Egal ob richtig, oder falsch.
irrender Papst Und wenn der Papst fehl geht, hat er trotzdem Recht! Das ist doch Unsinn. Natürlich kann
ein Papst irren. Ich erinnere an Papst Johannes XII, der 1334 sogar ausdrücklich mal was widerrufen hat
bzw. und es ausdrücklich dem Urteil der Kirche und seines Nachfolgers anvertraut hat. Sein Nachfolger,
Benedikt XII, veröffentlichte dann auch eine Art „Klarstellung“ mit der hervorragend durchdachten, wohl
formulierten und sehr wichtigen Konstitution „Benedictus Deus“ (Jan. 1336) – DH Nr. 1000ff.
#14 Athanasius 18:44:52 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Die Links’katholiken’ basteln sich selbst eine passende Kirchengeschichte. Erstens wird Opus Dei verleumdet,
dann aber der dem Opus Dei séhr nahe stehende Erzbischof Oscar Romero verherrlicht. Das ist doch wirklich
typisch, wie diese Modernisten einander nachplappern in ihrem Glaubensabfall, wobei sie doch gar keine
Kenntnisse hatten. Genau wie die NSDAP-Mitglieder die 1931 aus der Katholischen Kirche austraten wegen
des katholischen Widerstandes gegen den Rassismus. Die plapperten auch nach. Jedenfalls hatten die ihre
Apostasie wenigstens ehrlich kundgegeben, was bei den Kryptomodernisten fehlt.
@Rudolfus Das Festhalten am Zölibat damals geschah auf betreiben des Kurators der Glaubenskongregation,
den Papst Johannes Paul II. selbst eingesetzt hat. Wie hieß der Mann denn bloß? Weißt du den Namen
noch? Also wirkt hier nach wie vor, auch in den anderen Fällen die Unfehlbarkeit des Papstes, da hier
nicht einmal ein Dogma des Vatikanum-I greift, sondern nur der reine Menschenverstand. Der Papst hat immer
Recht, egal ob seine Aussage (tradiert oder FSSPX-verseucht) als privat oder anders mißgedeutet wird.
Womit wir bei der Sedisvakanz-Behauptung der FSSPX angekommen sind, die ja die Intelligenz des momentan
amtierenden und noch einige andere Dinge bei seinem Vorgänger bemängelten, da sich dieser kategorisch
weigerte, sein Lehramt auf die FSSPX zu übertragen.
@methusalix / Theologisches Unwissen entschuldigt nicht Und wenn der Papst fehl geht, hat er trotzdem
Recht! Denken Sie an den Primat des Papstes. Die römisch-katholische Kirche ist kein Kanzler- bzw. Papstwahlverein!
Sparen Sie sich Ihre heuchlerischen Belehrungen – Ihre sozialistische Denkweise und Propaganda haben Sie
schon genügend zur Schau gestellt. Die Theologie der Kirche weiß sehr wohl, wie die Stellung des Papstes
ist.
#10 methusalix † 18:25:06 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus Jeder Papst ist natürlich immer auch fehlbar, wenn er nicht ausdrücklich als unfehlbarer Lehrer
agiert. Und wenn der Papst fehl geht, hat er trotzdem Recht! Denken Sie an den Primat des Papstes. Die
römisch-katholische Kirche ist kein Kanzler- bzw. Papstwahlverein! Entweder Sie akzeptieren die Entscheidungen
des Papstes, oder Sie gehören nicht mehr dazu. Fragt sich, ob Sie das überhaupt wollen.
@Sentinel / Die Unfehlbarkeitslehre über den Papst & fehlbare Päpste Alles, was der Papst macht, geht
auf seine Unfehlbarkeit zurück. Ein amtierender Papst kann sich nicht irren. Genau diese Ansicht ist
ein großer schwerwiegender und Irrtum mit schweren Folgen bishin zum Sedisvakantismus. Die heutigen Katholiken
haben von der Papstgeschichte mit ihren vielen Päpsten wenig bis keine Ahnung. Unfehlbar in einer Papsterklärung
ist nur das, was der Papst ausdrücklich als Glaubenssatz verkündet. Lesen Sie die Vaticanum-I-Dogmen –
die auch in Einklang mit der Papstgeschichte stehen. Jeder Papst ist natürlich immer auch fehlbar, wenn
er nicht ausdrücklich als unfehlbarer Lehrer agiert.
… – Ich kann in diesen aufgezählten Hauptsünden keine Sünde erkennen! Alles, was der Papst macht,
geht auf seine Unfehlbarkeit zurück. Ein amtierender Papst kann sich nicht irren. Womit wir vor dem logischen
Problem stehen, daß Papst Johannes Paul II. einige wirklich merkwürdig erscheinende Dinge getätigt
hat. Jedoch immer bei den Regeln blieb. So war seine Fortführung des Zölibats der logische Schritt in
der Nachfolge. Ich weiß nicht, was es da zu kriteln gibt. Für mich war er mit seinem Tun, auch wenn
es mir teilweise nicht gefiel, vollkommen im Recht – päpstlische Unfehlbarkeit!
Papst Johannes Pauls II. Bischofsernennungen für Österreich & deren Behandlung in Österreich Es steht
außer Frage, daß Johannes Paul II. ein bedeutender außenpolitischer Papst gewesen ist. Innerkirchlich
hat zumindest Österreich durch Papst Johannes Paul II. wieder ausgezeichnete Bischöfe erhalten, die
die häretische ÖBK-Erklärung wider Humanae vitae für die Kirche in Österreich widerrufen haben. Leider
wurden die von diesem Papst für Österreich ernannten Bischöfe durch die ihnen anvertrauten Amtskirchenfunktionäre
äußerst schlecht behandelt, sehr ähnlich wie es bereits dem Sohn Gottes unter den Menschen selbst ergangen
war, und so wie es in Österreich auch bereits dem sel. Kaiser Karl I. ergangen war. Diese wichtigen österreichischen
Bischöfe waren zuerst für Wien Dr. Hans Hermann Cardinal Groer (O.S.B.), der dem papstuntreuen und häretischen
Cardinal Franz König nachfolgte, für St. Pölten Prof. Dr. Kurt Krenn von der Universität Regensburg –
ein Professorenkollege des heutigen Heiligen Vaters Benedikt XVI. –, für Salzburg Dr. Georg Eder und
für Feldkirch der langjährige Opus-Dei-Regionalvikar für Österreich DDr. Klaus Küng. Auch die Berufung
von Erzbischof Joseph Cardinal Ratzinger war eine persönliche und wichtige Entscheidung dieses Papstes –
er versetzte damit einen Professorenkollegen Dr. Krenns in das höchste Glaubensamt in Rom: Leider hatte
Johannes Paul II. Bischof Dr. Krenn nicht zum Cardinal ernannt – und danach wurde der Bischof wegen jahrzehntelangen
Intrigen gegen ihn am Ende der Johannes-Paul-Ära zum Rücktritt gezwungen.
Wiedergutmachung?! Die Wiedergabe des für bzw. gegen sich selber sprechenden Artikels ehrt kreuz.net
sehr, hatte es doch deutliche Vorbehalte gegenüber diesem Ansinnen einer Seligsprechung durchblicken
lassen … :&)
#4 methusalix † 17:37:13 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Vielleicht ist meine Frage naiv, aber … Erste Hauptsünde … sowie durch ein autoritäres und verletzendes
Einschreiten der Glaubenskongregation. … ist das Heilige Offizium nicht genau DAFÜR da? Ist das nicht
die HAUPTAUFGABE von Levada und vorher Ratzinger?