Johannes Paul II.
Die sieben Todsünden von Johannes Paul II.
Am 28. Juni 2005 begann der Seligsprechungsprozeß von Johannes Paul II. Eine linkskatholische Wochenzeitung erklärt, warum sie gegen die Seligsprechung ist.
Johannes Paul II. im italienischen Wallfahrtsort Loreto, September 2004
Johannes Paul II. im italienischen Wallfahrtsort Loreto, September 2004
© Simone Donadello, Creative Commons
(kreuz.net) Sieben Hauptsünden des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. hat die linkskatholische französische Wochenzeitung ‘Golias’ in ihrem Leitartikel der Ausgabe zum zweiten Todestag des Heiligen Vaters im April formuliert.

Erste Hauptsünde

Die „intellektuelle Unterdrückung“ und die „institutionelle Abkehr“ von Theologen, Bischöfen und Ordensleuten durch Denunziation sowie durch ein autoritäres und verletzendes Einschreiten der Glaubenskongregation.

Zweite Hauptsünde

Der systematische Widerstand gegen ein „Überdenken“ der Sexualmoral im Licht des Evangeliums, der menschlichen Wissenschaften und der Geschichte.

Dritte Hauptsünde

Das kompromißlose Festhalten am Weltpriesterzölibat.

Johannes Paul II. – Ein Leben in Bildern
Karol Wojtyła bei der ErstkommunionDer zwölfjährige Karol WojtyłaKarol Wojtyła Ende der 1930er Jahre

Vierte Hauptsünde

Die fehlende Kontrolle über schmutzige Geschäfte im vatikanischen Finanzwesen. Das habe der „steinreichen“ Personalprälatur ‘Opus Dei’ – für ‘Golias’ eine „wahre Kirche in der Kirche“ – einflußreiche kirchliche Positionen zugeschanzt.

Fünfte Hauptsünde

Die beständige Weigerung des verstorbenen Papstes, wirklich und ernsthaft über die Position der Frau in der Kirche zu diskutieren.

Sechste Hauptsünde

Die fortwährende Verneinung des Prinzips der Kollegialität bei der Leitung der Kirche.

Siebte Hauptsünde

Die kirchliche und politische Isolierung, die Johannes Paul II. und seine Diplomaten großen kirchlichen Verantwortungsträgern wie Erzbischof Oscar Romero († 1980) bei deren Kampf gegen die Diktaturen – in El Salvador, Argentinien, Guatemala, Chile, Nikaragua oder Brasilien – entgegengebracht hätten.
      
98 Lesermeinungen
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#98   HeinrichderZweite   21:06:03 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Lieber T.S.,
aber wo steht denn geschrieben, dass wir blind durch die Welt laufen sollen?
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#97   T.S.   21:03:54 | Mittwoch, 4. Juli 2007
Bestimmen die Menschen?
Ich denke es gehört sich nicht, dass Menschen die angeblichen Todsünden Anderer bestimmen. Nicht wir sind Richter, sondern Gott…
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#96   Mathias Wagener   20:41:29 | Montag, 2. Juli 2007
Sicht der Linken
Das ist die Sicht linker Kreise, die sich auch in der Kirche tummeln. Was dort an Thesen aufgestellt worden ist,
ist Meinung, die wir zur Kenntnis nehmen und als solche nicht für gut befinden.
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#95   Rudolfus   08:17:05 | Sonntag, 1. Juli 2007
Die sieben „Hauptsünden“ aus Sicht der Gottlosen …aber Johannes Paul als Verteidiger des Glaubens?
Diese sieben Hauptsünden in den Augen der Gottlosen, diese sind natürlich in Wirklichkeit sieben katholische Tugenden als Argumente für eine Seligsprechung des Papstes Johannes Paul II.
Aber wenn man als rechtgläubiger Katholik das vergangene Pontifikat 1978-2005 in seinen wesentlichen Amts- und Personalentscheidungen betrachtet, so gibt es darin sicherlich auch Positives zu sehen (wie z.B. die vielen Selig- und Heiligsprechungen), doch die grundlegende Frage für eine Seligsprechung Johannes Pauls II. wäre:
War Papst Johannes Paul II. ein Verteidiger des katholischen Glaubens?
Und hat er Verteidiger des Glaubens auch zu Bischöfen und Cardinälen berufen? (Cardinal Ratzinger verdankt seine Cardinalskreierung Papst Paul VI.)
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#94   wickerl   21:01:19 | Samstag, 30. Juni 2007
schlechte Pädagogik
auch Kreuznet verwechselt die Totsünden mit den Hauptsünden obwohl sie einander nicht ausschließen. Das war schon immer eine schlechte Pädagogik in der Kirche.
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#93   Rudolfus   15:24:27 | Samstag, 30. Juni 2007
Johannes Pauls II. zwiespältige Cardinalsernennungen als ein bedeutendes Seligsprechungshindernis
Noch nie hat ein Papst so viele Cardinäle ernannt wie Johannes Paul II. – nachdem seit den Reformen Johannes’ XXIII. und Pauls VI. erstens die Zahl der Cardinäle einerseits zuletzt auf die extrem hohe Zahl von 120 Cardinälen ausgedehnt worden war,
andererseits aber den über-80jährigen Cardinälen durch Paul VI. das Papstwahlrecht weggenommenworden war, und diese anscheinend gar nicht zu den 120 papstwahlberechtigten Cardinälen gezählt werden, sodaß es ja dann über 120 Cardinäle wären:
Nämlich die papstwählenden 120 Cardinäle und die restlichen emeritierten Cardinäle.
Es ist jedenfalls sehr zu beklagen, wie viele Häretiker und Modernisten durch Papst Johannes Paul II. in seiner äußerst langen obersten Kirchenregierung in dieses oberste päpstliche Kollegium aufgenommen wurden: Eine riesige Mischung an Theologen und Bischöfen, die unterschiedlicher nicht sein könnte.
Man darf sich zurecht fragen, wieso sich Papst Johannes Paul II. nicht davon abhalten ließ, offizielle Häretiker in dieses oberste Kollegium zu berufen, als bekanntestes Beispiel den deutschen häretischen und modernistischen Professor Walter Caspar, des ehemaligen Bischofs v. Rottenburg-Stuttgart (Bundesland Baden-Württemberg, BRD), und späteren Römischen Kurienökumenismusbeauftragten!
Während das alte katholische Österreich am Ende der Johannes-Paul-II.-Amtszeit 1978-2005 nur mehr einen papstwählenden Cardinal hatte: den Erzbischof Christoph Schönborn v. Wien, einer traditionellen Cardinalsstadt.
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#92   Dr. Christoph Heger   08:35:46 | Samstag, 30. Juni 2007
Ich muß die einen enttäuschen und …
… mich bei den anderen für ihre guten Wünsche bedanken. Ich bin Deo gratias wieder gesund, muß mich nur wegen all der liegengebliebenen Sachen mit netten Unterhaltungen wie hier in kreuz.net zurückhalten.
Ich sitze auch nicht irgendwo ein – weder wegen rechtsnationaler noch wegen linkszionistischer noch sonst welchen Äußerungen ein. Der derzeitigen Inquisition fehlt es dazu noch an den geeigneten Rechtsmitteln.
MfG
Christoph Heger
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#91   Sentinel   20:18:47 | Freitag, 29. Juni 2007
@Kurt K.
*laut Beifall klatscht*
Wahrscheinlich ist es so etwas bei dem Herrn Dr. Oder aber er versucht damit zu verheimlichen, daß er mal wieder einsitzt!
Gerüchten zufolge, die in GMMs Forum unter der Hand gestreut wurden, soll er wegen rechtsnationaler Äußerungen in einem Internetforum einsitzen.
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#90   Kurt K.   20:11:38 | Freitag, 29. Juni 2007
Kranker Dr. Heger…
Ist seine Krankheit jetzt auch Gottes Strafe für irgendetwas, was Dr. Heger angestellt hat, so wie ihr das immer von Aidskranken behauptet?
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#89   Maurice Corvisier   19:44:12 | Freitag, 29. Juni 2007
An „Dr. Heger, der momentan erkrankt ist,“
von Herzen alle guten Wünsche, gute Besserung und Gottes Segen.
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#88   Christian Hüller   19:07:30 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Sentinel
Extra für Sie und ob Ihrer Schwierigkeiten mit dem unverheirateten Bischof bringe ich jetzt noch ein Zitat von Dr. Heger, der momentan erkrankt ist, dessen diesbezügliche Meinung aber als rechtgläubig im Sinne des kath. Glaubens zu verstehen ist:
Paulus verlangt von den Bischöfen, daß sie „enthaltsam“ (griechisch: enkrates) seien. Wenn er also an anderer Stelle verlangt, daß der Bischof nur einmal verheiratet sein darf, so deshalb, weil sonst von ihm nicht anzunehmen ist, daß er der Forderung nach Enthaltsamkeit genügen kann.
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#87   Sentinel   15:39:50 | Freitag, 29. Juni 2007
@litterae sunt divitiae
Natürlich habe ich daran noch interesse – und ich werde mich in den nächsten Tagen melden, sobald ich hier ein wenig weniger Streß habe.
MfG
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#86   litterae sunt divitiae   15:08:15 | Freitag, 29. Juni 2007
@Sentinel
Natürlich kam es mir auch in den Sinn, runterzuscrollen, aber nach meiner ursprünglichen Mail folgt nichts mehr. Irgendetwas scheint da nicht funktioniert zu haben. Naja, sei’s drum.
Haben Sie noch meine Mail, die ich Ihnen schickte? Wenn ja, dann haben Sie ja meine Adresse in dieser Mail angegeben. Vielleicht können Sie dann ja demnächst eine reguläre Mail an mich schreiben.
Wenn nicht, kann ich Ihnen ja erneut eine schicken. Das heißt, natürlich nur, wenn Sie noch Interesse haben. Würde mich aber jedenfalls freuen.
MfG
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#85   Sentinel   14:59:54 | Freitag, 29. Juni 2007
@litterae sunt divitiae
Ich schrieb einen Antworttext, der länger als die hier üblichen 1500 Zeichen war. Ungefähr das drei oder vierfache.
Aber es kann sein, daß während der Übertragung mein Text an das Ende der Mail gerutscht ist. Dieses eMail-Konto reagiert ein wenig anders als gewohnt, so sind Formatanpassungen dort nicht üblich und werden generell zur leichteren Übertragung ausgespart. Da der Text formatiert war, kann es sein, daß er am Ende besagter Mail steht.
Und eine Kopie besitze ich leider nicht – ich gab sogar meine jetzige Telefonnummer an, um vielleicht einmal ein Treffen in Saarlouis zu ermöglichen.
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#84   litterae sunt divitiae   14:48:36 | Freitag, 29. Juni 2007
@Sentinel
Ja, ich habe Ihr Einschreiben bekommen. In der Mail ist ein Link, der mich zu diesem Einschreiben weiterleitet. Aber in diesem Einschreiben ist nur meine ursprüngliche Mail an Sie. Meine Mail einfach wieder zurückzuschicken, ist doch keine Antwort. Es kann aber natürlich auch sein, dass ich zu dämlich bin, da durchzublicken.
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#83   Sentinel   14:43:25 | Freitag, 29. Juni 2007
@Laterne in der Dunkelheit (heute Stromausfall?)
… steht in der bibel, dass es besser ist nicht zu heiraten, um gott ungeteilt dienen zu können, wer sich aber nicht in der gewalt habe, der solle heiraten.
Aha, wie bei den Moslems.
Heirate, so wird dir gegeben werden. Vergewaltige und der Herr wird dich erhöhen. ich empfehle Ihnen dringend ein Studium des Islam, damit sie lernen, daß beide Bücher aus der gleichen kranken Quelle kommen. Welche das ist, dürfen sie gerne selbst bestimmen.
der priesterdienst ist ein ganz besonderer dienst am haus gottes. schon nietzsche hat es erkannt:dass der zölibath der lebendige beweis für den glauben ist und darum den gotteshassern ein dorn im auge.
Nietzsche sprach auch davon, die geistig und seelisch schwachen auszurotten, um den Fleißigen die Demütigung zu ersparen, für deren Unterhalt zu sorgen.
Gleichzeitig meinte Nietzsche aber auch, daß ein blutrünstiger, dummer Diktator immer noch besser sei als ein schwacher gebildeter Kaiser.
Und abschließend bemerkte Nietzsche noch lakonisch: Die Welt wäre ohne das Menschentier besser dran!
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#82   Nachtlaterne   14:37:57 | Freitag, 29. Juni 2007
immer wieder…
… steht in der bibel, dass es besser ist nicht zu heiraten, um gott ungeteilt dienen zu können, wer sich aber nicht in der gewalt habe, der solle heiraten.
der priesterdienst ist ein ganz besonderer dienst am haus gottes. schon nietzsche hat es erkannt:dass der zölibath der lebendige beweis für den glauben ist und darum den gotteshassern ein dorn im auge.
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#81   Sentinel   14:27:38 | Freitag, 29. Juni 2007
@litterae sunt divitiae
Wenn Sie mich als Freund ansehen, warum haben Sie dann nicht auf meine E-Mail geantwortet?
Habe ich, sogar per Einschreiben!
Und ich bekam sogar die Meldung, daß das Einschreiben abgeholt wurde!
Kann natürlich sein, daß ihr System die Mail gefressen hat und bei Einschreiben bleibt auf meiner Adresse keine Kopie zurück, um die Rückverfolgung zu erschweren.
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#80   juergen   14:22:39 | Freitag, 29. Juni 2007
@Kurt
Wieviele gibts denn davon eigentlich?
Darauf gibt es formal gesehen drei Antworten, die alle drei richtig sind:
1) Es gibt nur ein Dogma
2) Es gibt unendlich viele Dogmen
3) Es gibt eine bestimmte Anzahl von Dogmen
Zur Erklärung
Die Wahrheit ist bei Gott nur eine, also gibt es nur ein Dogma (1); in der Welt aber zeigt sich die Wahrheit in unendlich vielen kleinen Einzelheiten (2); doch nur einige von sind lehramtlich ausdrücklich als Dogma festgehalten (3).
^-^
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#79   Sozialkatholisch   14:00:08 | Freitag, 29. Juni 2007
@ sentinel
Einigen wir uns schon mal darauf das ein Priester in der Frühkirche nicht verheiratet sein musste.
Dann kann man etwas besser über den Pflichtzölibat diskutieren der aber kein Dogma ist.
Ein befreundeter orthodoxer, der seine Kirche für die letztlich einzig richtige hält sagte mir mal das der Pflicht-Zölibat bei den Katholiken gar nicht mal so schlecht sei, weil zum einen ein verwitwerter Priester mit Kindern nicht wiederheiraten darf und sich mehr um die Kinder als um die Gemeinde kümmern muss und weil bei vielen Priestern mit größerer Familie die Spiritualität unter der Geldgier leide.
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#78   litterae sunt divitiae   13:48:27 | Freitag, 29. Juni 2007
@Sentinel
Wenn Sie mich als Freund ansehen, warum haben Sie dann nicht auf meine E-Mail geantwortet?
Aber Ihre Interpretation dieses Satzes im Korintherbrief ist nun wirklich daneben. Als ob Paulus es gutgeheißen hätte, die Jungfrau außerehelich zu entjungfern. Das war schon etwas respektlos, was Sie da geschrieben haben. Aber gut, ich will’s Ihnen nachsehen. Und meine Ausraster muss man auch nicht immer so ernst nehmen.
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#77   Sentinel   13:40:38 | Freitag, 29. Juni 2007
@litterae sunt divitiae & sozialkatholisch
@sozialkatholisch
Solange es eine Sache der Ehre war, ist dem ja auch nichts entgegenzusetzen. Eine Ehrensache ist etwas völlig anderes als ein gehirn- und gehkrankes Dogma, daß keinen Sinn macht!
@litterae sunt divitiae
Ich sehe Sie als Freund an, deshalb verstehe ich ihren Ausraster nicht ganz! *g*
Und was wundert Sie bei mir nicht mehr? Das ich die Bibel nicht so absolut todernst nehme und dennoch in jeder Diskussion mit Kirchenmenschen immer die Oberhand behielt und wegen meines Wissens um das Buch der Bücher sogar bei der FSSPX mittlerweile gefürchtet bin?
Ich empfehle Ihnen folgendes: Lassen sie das Priesterseminar und bleiben sie Mensch, dann bedarf es auch keines Zölibats, wenn sie etwas vor Gott erreichen wollen!
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#76   Sozialkatholisch   13:35:47 | Freitag, 29. Juni 2007
@ sentinel
Man vermutet das die Stelle mit nur einer Frau sich auf Polygamie bezieht die in der Antike noch recht häufig vertreten war, aber auch damals wurde schon Unverheiratete Männern die Hände aufgelegt. Das weiß ich im Moment nicht ganz genau, aber ich glaube sogar der hl. Timotheus, der Adressat dieses Paulusbriefes war unverheiratet. Der Zölibat war damals schon in Ehren nur eben noch nicht Pflicht.
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#75   litterae sunt divitiae   13:35:13 | Freitag, 29. Juni 2007
@Sentinel
Was reden Sie denn da für einen Unsinn? Drauflegen und Poppen! Aber sonst geht’s noch? Also wenn Sie die hl. Schrift SO interpretieren, dann wundert mich bei Ihnen gar nix mehr…
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#74   Sentinel   13:32:48 | Freitag, 29. Juni 2007
@litterae sunt divitiae
Wer seine Jungfrau heiratet, handelt also richtig; doch wer sie nicht heiratet, handelt besser.
Was also auf gut deutsch heißt:
Drauflegen und poppen ok, aber heiraten darf ich sie nicht?
Erinnert irgendwie an die kranke Einstellung von Moslems den deutschen Frauen gegenüber!
Kann es sein, daß der Mist bei beiden aus der gleichen Quelle stammt?
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#73   litterae sunt divitiae   13:30:50 | Freitag, 29. Juni 2007
@Kurt K
Nun, man geht wohl davon aus, dass Jesus nur Männer zu seinen Jüngern machte und man daher keine Frauen weihen dürfe.
@Sentinel
1 Korinther 7, 38:
„Wer seine Jungfrau heiratet, handelt also richtig; doch wer sie nicht heiratet, handelt besser.“
Vielleicht führen Sie sich diese Stelle mal zu Gemüte!
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#72   Kurt K.   13:25:35 | Freitag, 29. Juni 2007
@ litterae sunt divitiae
Ja, kann sein, dass es als Dogma gilt. Nur warum? Was hat denn das mit dem Glauben an sich zu tun?
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#71   litterae sunt divitiae   12:54:55 | Freitag, 29. Juni 2007
@Kurt K
Aber z.B. die Un-Möglichkeit weiblicher Priester hat ja mit dem Glauben an sich nichts zu tun, oder?
Doch! Die Unmöglichkeit der Frauenordination ist, so glaube ich, sogar ein Dogma, in jedem Falle aber nicht so einfach umzuändern, wie z.B. der Zölibat. Den Pflichtzölibat könnte der Papst mit einem Federstrich abschaffen, bei der Frauenordination hingegen ist es komplizierter. In der orthodoxen Kirche gibt es z.B. auch keinen Pflichtzölibat, aber eine Frauenordination existiert dort dennoch nicht.
Wenn Sie jetzt mit den evangelischen Brüdern und Schwestern argumentieren wollten, bei denen es ja Pfarrerinnen und sogar eine Bischöfin gibt, dann muss ich Sie auch da enttäuschen. Die ev. Kirche hat nämlich gar keine sakramentale Priesterweihe. Somit verstößt dort die Frauenordination nicht gegen diesen Glaubenssatz der Unweihbarkeit von Frauen.
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#70   Kurt K.   12:18:33 | Freitag, 29. Juni 2007
Dogmen?
Wieviele gibts denn davon eigentlich? Soo viele sinds ja nicht, oder?
Eigentlich gibts ja die „echten Dogmen“ ja auch erst seit 1870, als der Papst sich selber in Glaubensfragen die er „Ex-Cathedra“ für unfehlbar erklärte, oder?
Seit dem wurde nur ein Dogma verkündet, nämlich 1950 von Papst Pius XII:
Mariens leibliche Aufnahme in den Himmel.
Alle anderen sogenannten Dogmen wurden im Nachinein als solche erklärt.
Natürlich gibt es Glaubenswahrheiten, ohne die das Christentum nicht bestehen kann, so alle Aussagen des Glaubensbekenntnisses. Aber z.B. die Un-Möglichkeit weiblicher Priester hat ja mit dem Glauben an sich nichts zu tun, oder?
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#69   Sentinel   11:44:30 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Licht in der Dunkelheit
Tut mir ja so Leid,
daß der Thimotheos-Brief sie widerlegt.
Die Auslegung, daß diese Bemerkung nur für Bischöfe gültig sei, kam erst durch das Konzil von Nicäa zustande.
Ebenso die Auslegung, daß man unverheiratet bleiben müsse, um Gott folgen zu können.
Nachtlaterne,
wären sie so bibelbeschlagen wie ich, würden sie für ihre Aussage jetzt vor Gott um Vergebung bitten, daß sie sein Buch immer noch nicht verstanden haben.
Aber was nicht ist,
kann ja noch kommen.
Das Zölibat ist kein Dogma und war nie ein Dogma. Und es wird bestimmt auch keines werden, da es ansonsten der Untergang der Kirche wäre.
Dementgegen kann ich mir jedoch vorstellen, daß unser jetziger Papst das Zölibat vollkommen aufgibt und sich wieder auf die alten Paulus-Briefe besinnt. Dann würden solche Menschen wie sie automatisch exkomuniziert und die Kirche wieder frei.
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#68   Nachtlaterne   11:36:21 | Freitag, 29. Juni 2007
sentinel
wie kommen sie zu so einer dummen behauptung ein priester müsse verheiratet sein? sie können ja gar nichts anderes als stets irrtümer verbreiten.
im neuen testament steht mehrfach geschrieben, dass es besser ist nicht zu heiraten, um gott vollkommen nachfolgen zu können.
von ihnen war wieder nur irrtum und lüge zu erwarten , sie alter wortverdreher!
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#67   litterae sunt divitiae   10:57:15 | Freitag, 29. Juni 2007
@Ruhrgebietler
Nun, ob das Zölibat dogmatisiert werden kann, das weiß ich nicht. In jedem Falle ist es aber derzeit KEIN Dogma, sondern ein Kirchengesetz.
Jetzt gibt es nur noch das anstehende Dogma „MARIA MITERLÖSERIN, MITTLERIN UND FÜRSPRECHERIN“ zu verkünden,
Tatsächlich. Davon habe ich noch nie gehört. Wird Maria bei uns nicht schon genug auf einen hohen Sockel gestellt? Also für meinen Geschmack gibt’s schon genug Mariendogmen.
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#66   Celebration   10:26:09 | Freitag, 29. Juni 2007
@Konrad
Sein Marien-Irrglaube auch?
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#65   Konrad   09:42:26 | Freitag, 29. Juni 2007
alle diese „sünden“
sprechen für eine heiligsprechung des großen polen und kirchenmannes
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#64   Sozialkatholisch   08:31:19 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Isidor
Menschlich habe ich Papst Johannes-Paul II immer gemocht. Theologisch habe ich mit ihm auch das Problem, das er mit allen anderen Religionen nur gut Freund seien wollte und um des lieben Friedens willen sogar Abstriche von der eigenen Wahrheit machte.
Natürlich sollen wir auch immer nett und freundlich zu den Hindus, Moslems, Naturreligiösen etc. sein, aber nicht auf Kosten Jesu Christie, der die Wahrheit selber ist.
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#63   Isidor   08:17:50 | Freitag, 29. Juni 2007
Schwerste Sünde – als er den Koran küsste
Was hier zu lesen ist , ist vollkommen daneben. Die Hauptsünde die Papst Johannes Paul II. getan hat ist, er küsste den KORAN – ein Buch der Irrlehren! ( schauen Sie einmal in die Suren des Koran herein)
Damit ist er der gesamten römisch-katholischen Kirche in den Rücken gefallen und war kein Vorbild mehr für den christlichen Glauben.
Gott aber wird es richten – denn nur ER weiß alles und wenn ER es will – nur dann!
Unbefleckte Mutter vom Sieg – ora pro nobis und für ihn!
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#62   r.ruhrgebietler   07:58:39 | Freitag, 29. Juni 2007
@Christian Hüller – Zölibat
so?? Kann kein Dogma werden?? Das MP sollte auch nicht kommen und ist doch da. So was aber auch.
„Niemand kann zwei Herren dienen“ Worte des Herren – und daher gilt besonders für den gültig geweihten Priester der hlg. röm.-kath . Kirche, das er NUR JESUS CHRISTUS dient. Nicht dem Weibe, nicht der Fleischeslust oder sonstigen weltlichen Dingen. Dies würde mich zum Wesen des röm.kath. Priesters bringen, was ich mir hier schenke.
Jetzt gibt es nur noch das anstehende Dogma „MARIA MITERLÖSERIN, MITTLERIN UND FÜRSPRECHERIN“ zu verkünden, welches eigentlich P-VI schon verkünden sollte. Es wird das letzte marianische Dogma sein.
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#61   Christian Hüller   06:25:25 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Sentinel
Ich bin gläubiger Katholik und mir würde es nichts ausmachen, zu heiraten, wenn ich im Gegenzug dazu die Priesterweihe erhielte!
Sentinel, die Priesterweihe ist kein Schacherobjekt.
Genau wegen solchen Ämtermissbrauchs und sexueller Abwegigkeiten (bei Ihnen zugegebenermaßen in die andere Richtung i. S. eines Okay, ich bringe das Opfer und heirate…) wurde im Mittelalter der Zölibat wieder verschärft und die Beteiligung des Papstes bei den Bischofsernennungen verstärkt.
Der Zölibat ist, ganz nebenbei, kein Dogma und kann ein solches auch niemals werden.
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#60   Sentinel   01:11:40 | Freitag, 29. Juni 2007
@litterae
Man sollte es als MUSS sehen, nämlich so ist der Satz gemeint. Wenn er nur einmal verheiratet ist (und dieser Spruch galt nicht für die Bischöfe, sondern für jeden Gemeindevorsteher), so sollte es auch ein Pfarrer sein.
Allein aus diesem Grunde erachte ich das Zölibat generell als schwachsinnig.
Ich bin gläubiger Katholik und mir würde es nichts ausmachen, zu heiraten, wenn ich im Gegenzug dazu die Priesterweihe erhielte!
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#59   litterae sunt divitiae   23:38:54 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel
Statt dessen haben wir von Paulus den Thimotheusbrief, der eindeutig belegt, daß Pfarrer oder Priester verheiratet sein müssen.
Tut mir leid, diese Stelle kann ich nicht finden. Vielleicht spielen Sie ja auf folgende Stelle an:
1 Timotheus 3, 2:
„Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet […]“
Gut, die Stelle zeigt natürlich, dass zu der Zeit ein Bischof heiraten konnte. Aber von einem Muss ist da nicht die Rede.
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#58   Sentinel   23:06:34 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Christian Hüller
Nein,
ich bin kein Rotarier und wäre es auch nicht gerne, weil dort zuviele Männer im Rock spazieren gehen!
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#57   Sozialkatholisch   22:54:29 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Sentinel
Ich glaube Kardinal Lehmann hat sie schon oft um Rat gefragt!
:-D
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#56   Sentinel   22:51:53 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Christian Hüller
Denken sie bitte an mein Postulat, daß Rudolfus bis heute nicht hat widerlegen können und auch kein anderer hier!
Wer hat also nun Recht?
Derjenige, der von sich sagt: „Ich folge einem menschengemachten Dogma, weil dies Gottes Wort ist!“
oder derjenige, der von sich sagt:
„Dieses Dogma, daß sie da als Dogma bezeichnen, ist kein Dogma, da an anderer Stelle geschrieben steht, daß dem nicht so ist!“
Wenn sie das richtig auseinanderfusseln können, ohne sich abermals wegen meines Postulats in einer ihrer Fallen zu verfangen, sind sie gut.
Ansonsten möchte ich gerne mit Rudolfus weiter diskutieren, weil er hier für mich genau das richtige Studienobjekt darstellt!
[Und beachten sie bitte das kursive und fettgedruckte, daß ich ihnen zuliebe angelegt habe.]
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#55   Christian Hüller   22:46:21 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Sentinel
a) Alle Dogmen sind menschengemacht. Wären sie göttlich, bräuchte man sie nicht!
b) Statt dessen haben wir von Paulus den Thimotheusbrief, der eindeutig belegt, daß Pfarrer oder Priester verheiratet sein müssen.
c) Also spielen sie die Bibel gegen die Kirche aus. Während ich nur sage, daß dieses Dogma kein Dogma ist, sondern nur einfach grundfalsch.
Sentinel, … Sie sind eine „Blechtrommel“. Denken Sie über das nach, was ich Ihnen als Hilfe fett gedruckt habe.
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#54   Sentinel   22:45:14 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Laut meinen Quellen, die sie so gerne anzweifeln mögen (was Ihnen ungenommen ist), gab es dieses Dogma. Es wurde nach dem Mißlingen des letzten Kreuzzuges jedoch von einem Nachfolger zurückgenommen, nachdem klar war, daß die heilige Stadt Jerusalem verloren war.
Auch wurde in einem anderen Dogma, daß später auch widerrufen wurde, klar gemacht, daß man nicht jedem Dogma glauben solle! Es wurde dann, um weiteres Chaos zu verhindern, wieder außer Kraft gesetzt.
Aber dies hindert sie Protestanten dennoch nicht daran, an ihrem Irrglauben, betreffend des Zölibats festzuhalten. Das Zölibat ist kein Dogma und war es auch niemals.
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#53   Rudolfus   22:40:10 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Antikatholische Verschwörungsbehauptungen
Wichtiges Kennzeichen Ihrer „Quellen“, aus denen Sie zitieren ist, daß diese genausowenig über das katholische Glaubenssystem haben wie Sie selbst – Abfasser können nur Leute sein, die mit dem katholischen Glauben nichts zu tun haben.
Was Sie da zitieren, ist niemals ein Dogma der hl. Kirche gewesen.
Nicht jeder Konzils- oder Papstbeschluß ist automatisch ein Dogma!
Es ist jedenfalls mit Sicherheit nie ein Dogma gewesen, was Sie da über die Mohammedaner zitieren.
Redaktion benachrichtigen
#52   Sentinel   22:36:53 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Hier irren sie sich!
Es gab schon einige Situationen, in denen ein Dogma zurückgenommen wurde. Zum einen jenes, daß es jedem Katholik gestattete, während der Kreuzzüge einen Moslem zu erschlagen.
Wäre dies heute noch in Kraft, müßten wir uns nicht vor Fundamentalismus in jeglicher Ausprägung fürchten.
Redaktion benachrichtigen
#51   Rudolfus   22:34:54 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Studieren Sie die katholische Lehre, bevor Sie Irrtümer behaupten
Ein Gläubiger der Kirche muß alle Dogmen glauben, die einem die Kirche zu glauben vorlegt.
Falsch!
Ein Dogma, daß von einem Papst in seiner Unfehlbarkeit ausgesprochen wird, jedoch von einem seiner Nachfolger widerrufen wird, nicht!
Kein Dogma der Kirche kann jemals widerrufen werden – es ist immer unfehlbar und de fide (Teil des Glaubens)!
Redaktion benachrichtigen
#50   Sozialkatholisch   22:26:27 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Sentinel
Es ist noch nie ein röm/kath Dogma zurückgenommen worden, wenn das passiert werde ich orthodox. Christus und St. Paulus haben die Ehelosigkeit um des Himmelsreiches willen sehr gelobt.
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#49   Sentinel   22:20:36 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Ein Gläubiger der Kirche muß alle Dogmen glauben, die einem die Kirche zu glauben vorlegt.
Falsch!
Ein Dogma, daß von einem Papst in seiner Unfehlbarkeit ausgesprochen wird, jedoch von einem seiner Nachfolger widerrufen wird, nicht!
Alle Dogmen sind göttlich und unfehlbar.
Alle Dogmen sind menschengemacht. Wären sie göttlich, bräuchte man sie nicht!
Die Bibel kann darum gar nicht gegen die Kirche ausgespielt werden.
Doch, kann sie!
Wie sie es soeben getan haben.
In der Bibel steht also, es gibt kein Dogma, daß das Zölibat vorschreibt. Von Jesu gibt es keinerlei Anweisung, daß seine Jünger unverheiratet zu bleiben haben [die von Ihnen geforderte Bibelstelle fehlt immer noch, wann reichen sie diese nach?]
Statt dessen haben wir von Paulus den Thimotheusbrief, der eindeutig belegt, daß Pfarrer oder Priester verheiratet sein müssen.
Also spielen sie die Bibel gegen die Kirche aus. Während ich nur sage, daß dieses Dogma kein Dogma ist, sondern nur einfach grundfalsch.
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#48   Rudolfus   22:15:08 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Der Gläubige & die Kirche
Ein Gläubiger der Kirche muß alle Dogmen glauben, die einem die Kirche zu glauben vorlegt.
Alle Dogmen sind göttlich und unfehlbar.
Die Bibel kann darum gar nicht gegen die Kirche ausgespielt werden.
Für jedes Zitat läßt sich leicht ein anderes Zitat finden (vgl. Zeugen-Jehovahs-Broschüren mit ihren absurden Bibelinterpretationen).
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#47   Sentinel   22:11:44 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Wer versucht, die Hl. Schrift gegen die Kirche zu stellen, der ist immer protestantisch, und nicht katholisch.
Dann sind sie eben protestantisch. Meinen sie, dies würde mich hindern, mit Ihnen zu diskutieren?
Zudem sehe ich es nicht als Beleidigung an, als protestantisch beschimpft zu werden, wenn dies total unpassend ist.
@sozialkatholisch
Ups!
So kanns einem gehen, wenn man den ganzen Tag nur die Bibel liest. War mein Fehler. Aber sie haben Recht, genau diese Stelle ist es.
Kommt von der vielen Arbeit, Katholiken das katholisch-sein beizubringen.
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#46   Rudolfus   22:09:18 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Katholisch & nicht katholisch
Jeden hier als Protestant zu beschimpfen, der nicht wie sie blindwütig einem Dogma folgt, ist ein wenig einseitig. Haben sie nichts besseren in petto?
Protestantisch ist eine theologische Bezeichnung und keine Beschimpfung.
Umgekehrt könnte sich ein Protestant auch beleidigt fühlen, wenn man ihn als „Katholik“ bezeichnet.
Es gibt innerhalb der katholischen Glaubenslehre nur rechtgläubig und nicht rechtgläubig.
Wer versucht, die Hl. Schrift gegen die Kirche zu stellen, der ist immer protestantisch, und nicht katholisch.
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#45   Sozialkatholisch   22:01:55 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Sentinel
Der Thimoteusbrief ist ein Pastoralbrief des Paulus.
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#44   Sentinel   22:00:35 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus & sozialkatholisch
Mit Ihren Bibelzitaten gegen das kirchliche Lehramt und gegen die Kirche zeigen Sie nur eine protestantische, unkatholische Gesinnung.
Sie sind nicht katholisch.
Danke für die Blumen,
aber fassen sie sich an ihre eigene Nase. Ich bin katholisch und Stolz drauf. Und mein Bischof auch, weil er weiß, daß er mich immer um Rat fragen kann [Nein, es ist nicht Algermissen, sondern der von Mainz.]
@sozialkatholisch
In einem der Paulusbriefe in der normalen Standartbibel steht es so drin. Aber nicht im Buch Timmotheos, nämlich darauf beruft sich ja Paulus in dem Brief, der mir bekannt ist – und eigentlich jedem Katholiken vertraut sein sollte.
@Rudolfus
Jeden hier als Protestant zu beschimpfen, der nicht wie sie blindwütig einem Dogma folgt, ist ein wenig einseitig. Haben sie nichts besseren in petto? Nur mal so, interessehalber nachgefragt? Mit ihrer menschenfeindlichen Art zeigen sie einen offenen Protestantismus, da sie anscheinend die Wahrheit nicht akzeptieren können.
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#43   Sozialkatholisch   21:55:53 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Sentinel
So eine Stelle ist mir nicht bekannt, vielleicht können sie versuchen sie mal rauszusuchen, wäre interessant.
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#42   Rudolfus   21:53:53 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Protestantismus
Ein Mann, der einer Gemeinde als Pfarrer oder Priester, gesalbt vor dem Herrn, vorstehen will, MUSS verheiratet sein.
Mit Ihren Bibelzitaten gegen das kirchliche Lehramt und gegen die Kirche zeigen Sie nur eine protestantische, unkatholische Gesinnung.
Sie sind nicht katholisch.
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#41   Sentinel   21:51:30 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@sozialkatholisch
Ich wußte nicht, daß das Buch Timmotheos von Paulus stammt, ich habe es nach meinen Bibelkenntnissen auf das 2. bis 3. Jahrhundert vor Christus datiert – und mit mir viele andere Historiker auch.
Aber dies ist die eine Aussage, auf die ich mich berief. In den Paulus-Briefen selbst (weiß nicht mehr welcher) steht es eindeutig drin:
Ein Mann, der einer Gemeinde als Pfarrer oder Priester, gesalbt vor dem Herrn, vorstehen will, MUSS verheiratet sein.
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#40   Rudolfus   21:51:01 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Katholisch & nicht-katholisch
Vielleicht wurde ich deshalb noch nicht zu einem Fundamentalist mit tradiertem Hirn, weil ich mich nicht von Satan geschickten Privatoffenbarungen habe einlullen lassen?
Es gibt nur rechtgläubig & nicht-rechtgläubig.
Eine Mischung beider gibt es nicht!
D.h.: Alle Dogmen der Kirche müssen geglaubt werden und die Autorität der Kirche ist allgemein anzunehmen.
Kein Katholik darf erklären, daß eine Privatoffenbarung vom Teufel stammt, wenn die Kirche das Gegenteil erklärt.
Man muß aber nicht an Privatoffenbarungen glauben, da diesen nur eine menschliche Glaubwürdigkeit zugemessen werden kann.
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#39   Sozialkatholisch   21:47:38 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Sentinel
Der Aufseher nun muß untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, sittsam, gastfrei, lehrfähig, kein Trinker, kein Schläger, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend, der dem eigenen Haus gut vorsteht und die Kinder mit aller Ehrbarkeit in Unterordnung hält – wenn aber jemand dem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen? –, nicht ein Neubekehrter, damit er nicht, aufgebläht, dem Gericht des Teufels verfalle. Er muß aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind, damit er nicht in übles Gerede und in den Fallstrick des Teufels gerät.
1 Tim 2-7
Ich denke mal sie meinen diese Stelle, zu beachten ist das da schon steht Mann einer Frau, das schließt zum einen schon mal das wiederheiraten nach der Weihe/Handauflegung aus und war in der Frühkirche wahrscheinlich in erster Linie gegen Polygamie gerichtet.
Der Zölibat beruft sich auf die Äußerungen Christie und St. Paulus zum Thema Ehelosigkeit. Das Pflichtzölibat ist eine nichtdogmatisierte Weiterentwicklung und könnte abgeschafft werden, man kann höchstens über den Sinn des Pflichtzölibates diskutieren, der Zölibat ist biblisch korrekt.
Wer es fassen kann, der fasse es.
@ Jürgen
Ich denke mal da hat sich eben ein Tippfehler bei ihnen eingeschlichen
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#38   Sentinel   21:45:35 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Vielleicht wurde ich deshalb noch nicht zu einem Fundamentalist mit tradiertem Hirn, weil ich mich nicht von Satan geschickten Privatoffenbarungen habe einlullen lassen?
Vielleicht liegt es auch nur daran, daß ich einen kritischen Geist habe und nur nach dem gehe, daß in der zensierten und redigerten Bibelfassung steht!
Und da nun einmal in der Bibel in den Paulus-Briefen steht: Ein Pfarrer oder Priester, der einer Gemeinde vorstellen will, MUSS verheiratet sein.
Heißt dies für mich, daß das von Ihnen vertretene Dogma des Zölibats Christus widerspricht.
Danke, daß sie sich selbst widerlegt haben. Gelingt Ihnen nicht oft – ich muß es nur immer und immer wieder entsprechend kommentieren.
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#37   Rudolfus   21:41:07 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Privatoffenbarungen
Privatoffenbarungen sind kein Teil des Kirchendogmas, also muß man sie weder lesen, noch Ernst nehmen. Und da verfahre ich wie jeder gläubige Katholik, ich meide diesen Müll, da er nur von Satan stammen kann.
Diese Aussage ist ein Irrtum und häretisch.
Sie müssen natürlich nicht an eine nachapostolische Privatoffenbarung glauben – aber zu sagen, alle Privatoffenbarungen, auch die kirchlich anerkannten, wären per se vom Satan, dieses pauschale Urteil ist nicht katholisch.
Die Kirche anerkennt grundsätzlich die Möglichkeit von Privatoffenbarungen.
Außerdem können Privatoffenbarungen ausschließlich die kirchliche Lehre bestätigen, und somit nur eine Vertiefung des katholischen Dogmas.
Alle Ihre Probleme mit der kirchlichen Lehre selbst sind dagegen bereits durch das Kirchenlehramt geklärt.
Sie müssen nur das Lehramt befragen, nicht sich selbst!
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#36   Sentinel   21:33:17 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Lesen Sie über Christus im Evangelium, in den Privatoffenbarungen und überlassen Sie das Urteilen der Kirche Christi.
Privatoffenbarungen sind kein Teil des Kirchendogmas, also muß man sie weder lesen, noch Ernst nehmen. Und da verfahre ich wie jeder gläubige Katholik, ich meide diesen Müll, da er nur von Satan stammen kann.
Mit Ihrem Nichtwissen über die Evangelien können Sie nur der Kirchenautorität den Vortritt lassen und das Urteil der Kirche annehmen.
Entschuldigung,
wenn ich noch in der Lage bin, mir ein eigenes Urteil zu bilden. Aber da ich nicht verurteile, wie die Kirche, bin ich auch nicht bereit, irgendeiner Kirchenautorität den Vortritt zu lassen. Die Urteile der Kirche waren bisher immer, wenn es darum ging, der großen Masse etwas klar zu machen, falsch! Also kann man dieser Quelle der Beurteilung auch nicht folgen.
Ich sage immer noch:
Paulus Aussage zum Thema Zölibat sind vollkommen korrekt.
Ein Priester oder Pfarrer, der einer Gemeinde vorsteht, muß verheiratet sein.
In den anderen Schriften der Bibel steht nicht drin, daß Jesu gesagt hätte, seine Jünger sollten nicht verheiratet sein, dann hätte er nämlich Petrus Menschenfischer gar nicht erst annehmen dürfen!
Entschuldigung, daß Ich sie widerlegte, aber sie ließen mir keine andere Wahl!
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#35   Rudolfus   21:29:26 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@sentinel / Christus & die Kirche
Ja, für die Dummen und geistig Toten!
Sie kennen Christus und die Evangelien überhaupt nicht.
Lesen Sie über Christus im Evangelium, in den Privatoffenbarungen und überlassen Sie das Urteilen der Kirche Christi.
Mit Ihrem Nichtwissen über die Evangelien können Sie nur der Kirchenautorität den Vortritt lassen und das Urteil der Kirche annehmen.
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#34   Sentinel   21:23:51 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Ja, für die Dummen und geistig Toten!
Ansonsten finde ich keinen Verweis darauf.
Dennoch bleibt Paulus Aussage immer noch bestehen:
Der Gemeinde darf nur ein verheirateter Pfarrer oder Priester vorstehen!
Und daran halte ich auch fest.
Sie verteidigen den Zölibat bis aufs Blut, weil sie ihm dogmatisch folgen, schrieben aber selbst, daß es kein Dogma sei.
Wie lösen wir das Problem?
Ich gebe Paulus mit seiner Aussage Recht – und auch damit, daß nirgendwo in der Bibel explizit steht, daß Jesu gesagt hätte, daß seine Jünger ehelos bleiben müssen.
Sagte Gott nicht:
Seid fruchtbar und mehret euch? Dies sollte besonders für die Verbreiter seiner Schrift gelten.
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#33   juergen   21:22:07 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Schwiegermutter
Wenn Petrus eine Schwiegermutter hatte, wie uns die Schrift sagt, dann war er wohl verheiratet. Ob er Witwer war, kann man nun nicht sagen. Aber die Aussage: „wir haben alles verlassen“ deutet eher darauf hin, daß der Haus, Hof, Frau verlassen hat, um Christus nachzufolgen. (so meine Interpretation)
Aber der Zölibat ist ein weites Thema.
Er ist wohl in erster Linie rein disziplinarisch. – Jedenfalls ist er, da sind wir uns sicher aller einige, ein Dogma.
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#32   Rudolfus   21:21:04 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Lesen der Evangelien
Ist meiner Bibel steht nirgendwo etwas davon, daß Christus von einem Zölibat für seine Jünger gesprochen hätte.
Dann kennen Sie die Evangelien und die Hl. Schrift nur dürftig.
Christus spricht an mehreren überlieferten Stellen deutlich von Ehe und Ehelosigkeit.
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#31   Sentinel   21:18:17 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Auch wenn es schwer zu begreifen ist:
Ist meiner Bibel steht nirgendwo etwas davon, daß Christus von einem Zölibat für seine Jünger gesprochen hätte. Wenn sie so eine Behauptung aufstellen, dann bitte mit Stellenangabe, damit diese Aussage nachprüfbar wird.
In den Paulus-Briefen steht jedoch eindeutig:
Nur derjenige darf einer Gemeinde als Pfarrer oder Priester vorstehen, der auch verheiratet ist.
Also ganz nach der jüdischen Norm des Rabbinertums.
Wer hat nun also Recht?
Jesu, in dessen Aussagen kein einziges Wort über den Zölibat steht, oder Paulus, der dies ausdrücklich in den Gemeinden verbietet?
Der gesamte Blödsinn fing sowieso erst durch das Konzil von Nicäa an. Damals einigten sich die vielen christlichen Sekten auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.
Und wie sie so schön schreiben, das Zölibat ist kein Dogma. Warum verteidigen sie es denn als solches?
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#30   Rudolfus   21:14:19 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Christus & St. Paulus
Sie irren sich natürlich, und nicht die hl. Kirche.
Christus hat im Zweifel Recht, nicht St. Paulus.
Christus lehrt den Zölibat.
Auch St. Paulus lehrt grundsätzlich den Zölibat.
Lesen Sie Christi Aussagen über den Zölibat, und lesen Sie St. Pauli Aussagen über den Zölibat.
Das sind die göttlichen Rechtsvoraussetzungen.
Die Gemeindeordnung St. Pauli basiert nur auf den Geboten Christi, ist aber kein Gebot Christi.
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#29   Sentinel   21:08:37 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
St. Paulus war doch der erste Primat Roms nach dem Petrus mit dem Klingelbeutel durch den Nahen Osten gezogen war, um Geld für den Kauf des VII. Hügels zu sammeln?
Das habe ich doch richtig in Erinnerung.
Nun, Paulus hat dies eindeutig in seinen Briefen ausgesagt. Also gab es kein Zölibat (egal, ob DER oder DAS)!
Der Zölibat wurde also erst danach eingeführt – und ist somit nicht Gottes Wort.
Danke für das Bestätigen meiner Aussage.
War zwar eine schwierige Geburt, aber wie es ausschaut, verstehen wir uns.
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#28   juergen   21:03:34 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel
Also wäre es schon eine Sünde, wenn Johannes Paul II. das Zölibat eben nicht aufgehoben hat. Nun, sein Nachfolger, als Chef der Glaubenskongregation entsprechend vorgebildet, könnte die Kirche jetzt allein dadurch retten, in dem er das Zölibat auflöst…
Erstmal: Es heißt DER Zölibat.
DAS Zölibat ist das Schwimmbad des Priesterseminars in Paderborn :-D
Zudem: Was soll „die Kirche retten“ bedeuten?
Die evangelischen Glaubengemeinschaften haben verheiratete Pastöre, Frauen als Pastösen und nennen die weiblichen Leiter ihrer Gemeinschaft Bischöfinnen.
Gehen dort mehr Leute in die Kirche? –- Besucherquote der Gottesdienste etwa 1-2%
Haben die Leute ein Glaubenswissen? –- Da treten sogar Leute aus der Glaubensgemeinschaft aus, weil sie mit Aussagen des Papstes nicht übereinstimmen…
–---
Der Zölibat ist eine disziplinäre Vorschrift – kein Dogma. Es mag sein, daß man irgendwann mal sagt, wir brauchen ihn nicht, oder er gilt so wie in den unierten Ostkirchen. Dort gilt: verheiratet Leute können Priester werden (das können sie unter Umständen in der lat. Kirche auch, wie ein Beispiel bei der diesjährigen Weihe in Paderborn zeigt); aber Priester können nach der Weihe nicht heiraten, oder Bischöfe müssen unverheiratet sein.
Daß auch in der lat. Kirche unter bestimmten Voraussetzungen auch verheiratete Männer zu Priester geweiht werden, zeigt schon, daß es kein Dogma ist und nie eines sein kann, denn von einem Dogma kann nicht dispensiert werden.
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#27   Rudolfus   21:01:30 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / St. Paulus’ Kirchenordnungen
Ein Pfarrer oder Priester vor der Gemeinde soll verheiratet sein.
Das sind St. Paulus’ Kirchenordnungen. Diese ist kirchlichen Rechtes, gegeben durch St. Paulus als Bischof.
St. Paulus hatte das Recht dazu.
Es gibt die östlichen Kirchenteile, wo man dies bis heute so handhabt.
Die lateinische Kirche hat ein anderes Recht.
St. Paulus ist nicht Christus.
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#26   Sentinel   20:56:50 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Oh doch, tut sie!
In der Bibel steht eindeutig:
Ein Pfarrer oder Priester vor der Gemeinde soll verheiratet sein. (Irgendwo in den Paulus-Briefen)
Und es wird genauso im jüdischen Rabbinat gehandhabt. Da dies eine von Gott gegebene Regelung ist!
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#25   Rudolfus   20:55:15 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel
In der Bibel steht schon, daß ein Pfarrer oder Priester vor der Gemeinde verheiratet sein sollte!
Genauso wie es bei den Juden im Rabbinat gehandhabt wird.
Das Zölibat widerspricht also direkt der Aussage der Bibel
Die Hl. Schrift – sowohl Christus, als auch St. Paulus – spricht klar vom Zölibat und von der Ehelosigkeit.
Die Hl. Schrift widerspricht nicht der katholischen Kirche.
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#24   Sentinel   20:50:02 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
In der Bibel steht schon, daß ein Pfarrer oder Priester vor der Gemeinde verheiratet sein sollte!
Genauso wie es bei den Juden im Rabbinat gehandhabt wird.
Das Zölibat widerspricht also direkt der Aussage der Bibel. Als freiwilliges Zölibat ist es ok, aber nicht als vorgeschriebenes Dogma. Hiermit widerspricht es den Aussagen der Bibel – und so weit ich weiß, ist dieses Buch immer und überall bindend. Selbst in einer zensierten und redigierten Version, wie die, die die RKK schon seit Jahrhunderten vertreibt.
Unter dem jetzigen Papst, glaube ich, wird sich dies ganz radikal ändern – auch wenn dies einigen Traditionalisten und Fundamentalisten nicht gefallen wird.
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#23   landorganist   20:46:54 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Mit diesem Artikel
versucht Hetznet das Andenken des sel. Joh. Pauls II. zu besudeln. Das fadenscheinige Zitieren täuscht nicht darüber hinweg, das die Verantwortlichen und die ewiggleichen Forumsschreihälse jede Gelegenheit nutzen um irgendwelchen selbst produzierten Dreck über den Verstorbenen wie auch über seine Vorgänger Paul VI. und Joh. XXIII. auszukübeln.
Typisch Hetznet: Eine billige, verlogene Masche.
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#22   Rudolfus   20:43:03 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Zölibatsgesetz & normales & sodomitisches Konkubinate
Selbstverständlich sind Homopartnerschaften als schlimmste Sünde von allen allen Menschen untersagt.
Ein Konkubinat mit einer Frau ohne Trauung ist zwar auch eine schwere Sünde – aber keine himmelschreiende Sünde, wie es die Sodomie ist.
Ein Priester, der eine heimliche Konkubine hat, kann jederzeit Priester bleiben – ein Priester, der die Sodomie betreibt, aber nicht: Er dürfte gar nicht mehr das Priesteramt ausüben.
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#21   Sentinel   20:37:15 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Wenn man es genau nimmt, bestände der größte Gewinn für die katholische Kirche darin, wenn ein Papst das Zölibat ganz einfach aufhöbe.
Da ein Papst sich nicht irren kann, wäre es vollkommen richtig, wenn es auch entsprechend umgesetzt wird.
Also wäre es schon eine Sünde, wenn Johannes Paul II. das Zölibat eben nicht aufgehoben hat. Nun, sein Nachfolger, als Chef der Glaubenskongregation entsprechend vorgebildet, könnte die Kirche jetzt allein dadurch retten, in dem er das Zölibat auflöst und gleichzeitig noch den homosexuellen Pfarrern und Priestern gestatten würde, ihren Geliebten endlich zu heiraten.
Liebe mit einer Frau ist untersagt, Liebe mit einem Mann nicht. Lest einmal die Dogmen, da ist das sehr anschaulich ausbaldowert worden.
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#20   juergen   20:11:50 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Zölibat
Das heisst im Klartext, der Papst ist in Fragen des Zölibates, solange er daran festhält, Ihrer Meinung nach unfehlbar,…
Ich habe von Frauenordination gesprochen und nicht vom Zölibat!
Beim Zölibat verhält es sich anders. Der ist kein Dogma und wird nie eines sein. Es ist eine relativ lange Tradition der lateinischen Kirche. In den mit Rom unierten Ostkirchen gibt es den Zölibat in der Form nicht. Das allein zeigt schon, daß es sich dabei nicht um ein Dogma handeln kann.
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#19   methusalix †   20:06:59 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@juergen
juergen: irrender Papst zum Zweiten
Völlig klar, wenn er es insieht. Wenn nicht, was dann? Dann greift der Primat des Papstes! Er setzt sich durch. Egal ob richtig, oder falsch.

Da gab es gar nix zu „dogmatisieren“, weil es gleichsam schon ein Dogma ist.
Das heisst im Klartext, der Papst ist in Fragen des Zölibates, solange er daran festhält, Ihrer Meinung nach unfehlbar, obwohl er dies nicht als unfehlbare Verkündigung des Lehramtes in Fragen … usw. usf. getan hat.
Er IST also expressis verbis unfehlbar, obwohl er es nach der Definition der Unfehlbarkeit NICHT ist!
Das nenne ich ein nettes Konstrukt.
§ 1 Der Papst hat immer recht.
§ 2 Hat der Papst einmal nicht recht, tritt automatisch Paragraf eins in Kraft.
So etwas nennt man dann schleichende Unfehlbarkeit. Sie schleicht sich durch die Hintertüre heimlich in Räume und Themen, in denen sie eigentlich nix verloren hat.
Aber der Papst … siehe § 1.
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#18   Rudolfus   19:54:48 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Nichtunfehlbare Anordnungen des Papstes & der Gehorsam
Das Festhalten am Zölibat damals geschah auf betreiben des Kurators der Glaubenskongregation, den Papst Johannes Paul II. selbst eingesetzt hat. Wie hieß der Mann denn bloß? Weißt du den Namen noch?
Also wirkt hier nach wie vor, auch in den anderen Fällen die Unfehlbarkeit des Papstes, da hier nicht einmal ein Dogma des Vatikanum-I greift, sondern nur der reine Menschenverstand.
Disziplinarische Fragen sind disziplinarische Fragen und haben mit der Unfehlbarkeit des Papstes gar nichts zu tun.
Selbstverständlich muß man als Katholik aber auch rein disziplinarischen Anordnungen des Papstes gehorchen – solche Papstanordnungen sind deswegen aber nicht per se irrtumslos.
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#17   juergen   19:53:50 | Donnerstag, 28. Juni 2007
irrender Papst zum Zweiten
Völlig klar, wenn er es einsieht. Wenn nicht, was dann? Dann greift der Primat des Papstes! Er setzt sich durch. Egal ob richtig, oder falsch.
Erstmal muß ich mich korrigieren:
Es war natürlich nicht Johannes XII, sondern Johannes XXII.
Der Papst kann in Sitten- und Glaubensfragen nicht „einfach so“ was festlegen. Er ist immer gebunden an die Schrift und Tradition.
Der Papst schafft mit einem Dogma ja nichts Neues, sondern bestätigt gleichsam nur, was schon immer so geglaubt wurde.
So z.B. bei der Frage der Weihe von Frauen. Bei der Anfrage an die Glaubenskongregation schreibt diese in der Begründung ja, daß es in der Schrift grundgelegt ist und schon immer so von der Kirche gehandhabt wurde.
Da gab es gar nix zu „dogmatisieren“, weil es gleichsam schon ein Dogma ist.
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#16   methusalix †   19:47:43 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Roma locuta, causa finita!
Rudolfus: @methusalix / Theologisches Unwissen entschuldigt nicht
Sparen Sie sich Ihre heuchlerischen Belehrungen – …
Die Theologie der Kirche weiß sehr wohl, wie die Stellung des Papstes ist.
Ja, der Primat des Papstes greift IMMER. Roma locuta, caus finita!
juergen: irrender Papst
Und wenn der Papst fehl geht, hat er trotzdem Recht!
Das ist doch Unsinn. Natürlich kann ein Papst irren.
Völlig klar, wenn er es einsieht. Wenn nicht, was dann? Dann greift der Primat des Papstes! Er setzt sich durch. Egal ob richtig, oder falsch.
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#15   juergen   19:12:19 | Donnerstag, 28. Juni 2007
irrender Papst
Und wenn der Papst fehl geht, hat er trotzdem Recht!
Das ist doch Unsinn. Natürlich kann ein Papst irren. Ich erinnere an Papst Johannes XII, der 1334 sogar ausdrücklich mal was widerrufen hat bzw. und es ausdrücklich dem Urteil der Kirche und seines Nachfolgers anvertraut hat.
Sein Nachfolger, Benedikt XII, veröffentlichte dann auch eine Art „Klarstellung“ mit der hervorragend durchdachten, wohl formulierten und sehr wichtigen Konstitution „Benedictus Deus“ (Jan. 1336) – DH Nr. 1000ff.
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#14   Athanasius   18:44:52 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Die Links’katholiken’
basteln sich selbst eine passende Kirchengeschichte.
Erstens wird Opus Dei verleumdet, dann aber der dem Opus Dei séhr nahe stehende Erzbischof Oscar Romero verherrlicht.
Das ist doch wirklich typisch, wie diese Modernisten einander nachplappern in ihrem Glaubensabfall, wobei sie doch gar keine Kenntnisse hatten.
Genau wie die NSDAP-Mitglieder die 1931 aus der Katholischen Kirche austraten wegen des katholischen Widerstandes gegen den Rassismus. Die plapperten auch nach. Jedenfalls hatten die ihre Apostasie wenigstens ehrlich kundgegeben, was bei den Kryptomodernisten fehlt.
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#13   Nachtlaterne   18:34:30 | Donnerstag, 28. Juni 2007
HEILIG!
heilig ist papst johannes paul da er die genannten „todsünden“ begangen hat. das ist beleg genug!
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#12   Sentinel   18:34:10 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Das Festhalten am Zölibat damals geschah auf betreiben des Kurators der Glaubenskongregation, den Papst Johannes Paul II. selbst eingesetzt hat. Wie hieß der Mann denn bloß? Weißt du den Namen noch?
Also wirkt hier nach wie vor, auch in den anderen Fällen die Unfehlbarkeit des Papstes, da hier nicht einmal ein Dogma des Vatikanum-I greift, sondern nur der reine Menschenverstand.
Der Papst hat immer Recht, egal ob seine Aussage (tradiert oder FSSPX-verseucht) als privat oder anders mißgedeutet wird.
Womit wir bei der Sedisvakanz-Behauptung der FSSPX angekommen sind, die ja die Intelligenz des momentan amtierenden und noch einige andere Dinge bei seinem Vorgänger bemängelten, da sich dieser kategorisch weigerte, sein Lehramt auf die FSSPX zu übertragen.
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#11   Rudolfus   18:28:49 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@methusalix / Theologisches Unwissen entschuldigt nicht
Und wenn der Papst fehl geht, hat er trotzdem Recht! Denken Sie an den Primat des Papstes. Die römisch-katholische Kirche ist kein Kanzler- bzw. Papstwahlverein!
Sparen Sie sich Ihre heuchlerischen Belehrungen – Ihre sozialistische Denkweise und Propaganda haben Sie schon genügend zur Schau gestellt.
Die Theologie der Kirche weiß sehr wohl, wie die Stellung des Papstes ist.
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#10   methusalix †   18:25:06 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Jeder Papst ist natürlich immer auch fehlbar, wenn er nicht ausdrücklich als unfehlbarer Lehrer agiert.
Und wenn der Papst fehl geht, hat er trotzdem Recht! Denken Sie an den Primat des Papstes. Die römisch-katholische Kirche ist kein Kanzler- bzw. Papstwahlverein! Entweder Sie akzeptieren die Entscheidungen des Papstes, oder Sie gehören nicht mehr dazu. Fragt sich, ob Sie das überhaupt wollen.
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#9   juergen   18:21:32 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Sünden oder nicht Sünden
Die von der Zeitung aufgeführten „Sünden“ scheinen mir eher tugendhafte Handlungen gewesen zu sein.
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#8   Rudolfus   18:16:31 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Sentinel / Die Unfehlbarkeitslehre über den Papst & fehlbare Päpste
Alles, was der Papst macht, geht auf seine Unfehlbarkeit zurück. Ein amtierender Papst kann sich nicht irren.
Genau diese Ansicht ist ein großer schwerwiegender und Irrtum mit schweren Folgen bishin zum Sedisvakantismus.
Die heutigen Katholiken haben von der Papstgeschichte mit ihren vielen Päpsten wenig bis keine Ahnung.
Unfehlbar in einer Papsterklärung ist nur das, was der Papst ausdrücklich als Glaubenssatz verkündet.
Lesen Sie die Vaticanum-I-Dogmen – die auch in Einklang mit der Papstgeschichte stehen.
Jeder Papst ist natürlich immer auch fehlbar, wenn er nicht ausdrücklich als unfehlbarer Lehrer agiert.
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#7   Sentinel   18:06:47 | Donnerstag, 28. Juni 2007
… –
Ich kann in diesen aufgezählten Hauptsünden keine Sünde erkennen!
Alles, was der Papst macht, geht auf seine Unfehlbarkeit zurück. Ein amtierender Papst kann sich nicht irren.
Womit wir vor dem logischen Problem stehen, daß Papst Johannes Paul II. einige wirklich merkwürdig erscheinende Dinge getätigt hat. Jedoch immer bei den Regeln blieb. So war seine Fortführung des Zölibats der logische Schritt in der Nachfolge.
Ich weiß nicht, was es da zu kriteln gibt. Für mich war er mit seinem Tun, auch wenn es mir teilweise nicht gefiel, vollkommen im Recht – päpstlische Unfehlbarkeit!
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#6   Rudolfus   17:51:22 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Papst Johannes Pauls II. Bischofsernennungen für Österreich & deren Behandlung in Österreich
Es steht außer Frage, daß Johannes Paul II. ein bedeutender außenpolitischer Papst gewesen ist.
Innerkirchlich hat zumindest Österreich durch Papst Johannes Paul II. wieder ausgezeichnete Bischöfe erhalten, die die häretische ÖBK-Erklärung wider Humanae vitae für die Kirche in Österreich widerrufen haben.
Leider wurden die von diesem Papst für Österreich ernannten Bischöfe durch die ihnen anvertrauten Amtskirchenfunktionäre äußerst schlecht behandelt, sehr ähnlich wie es bereits dem Sohn Gottes unter den Menschen selbst ergangen war, und so wie es in Österreich auch bereits dem sel. Kaiser Karl I. ergangen war.
Diese wichtigen österreichischen Bischöfe waren zuerst für Wien Dr. Hans Hermann Cardinal Groer (O.S.B.), der dem papstuntreuen und häretischen Cardinal Franz König nachfolgte, für St. Pölten Prof. Dr. Kurt Krenn von der Universität Regensburg – ein Professorenkollege des heutigen Heiligen Vaters Benedikt XVI. –, für Salzburg Dr. Georg Eder und für Feldkirch der langjährige Opus-Dei-Regionalvikar für Österreich DDr. Klaus Küng.
Auch die Berufung von Erzbischof Joseph Cardinal Ratzinger war eine persönliche und wichtige Entscheidung dieses Papstes – er versetzte damit einen Professorenkollegen Dr. Krenns in das höchste Glaubensamt in Rom:
Leider hatte Johannes Paul II. Bischof Dr. Krenn nicht zum Cardinal ernannt – und danach wurde der Bischof wegen jahrzehntelangen Intrigen gegen ihn am Ende der Johannes-Paul-Ära zum Rücktritt gezwungen.
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#5   adlimina   17:40:02 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Wiedergutmachung?!
Die Wiedergabe des für bzw. gegen sich selber sprechenden Artikels ehrt kreuz.net sehr, hatte es doch deutliche Vorbehalte gegenüber diesem Ansinnen einer Seligsprechung durchblicken lassen …
:&)
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#4   methusalix †   17:37:13 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Vielleicht ist meine Frage naiv, aber …
Erste Hauptsünde
… sowie durch ein autoritäres und verletzendes Einschreiten der Glaubenskongregation.
… ist das Heilige Offizium nicht genau DAFÜR da? Ist das nicht die HAUPTAUFGABE von Levada und vorher Ratzinger?
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#3   Che Guevara   17:32:13 | Donnerstag, 28. Juni 2007
wowow
Imma noch am leben Theo?!?
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#2   Bruder Theophil   17:23:36 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Die Achte Hauptsünde:…
…die Wochenzeitung Golias zu lesen.
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#1   Gunsenum   16:39:41 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Seien Sie ehrlich!
Die Intention des Artikels dürfte den kreuznet-fans hier doch nur allzugut „in den Kram“ passen!!!
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