18:25:10 | Samstag, 23. Juni 2007
Hausfrau und Mutter ist ein lächerlicher Beruf, für den sich die Betreffenden schämen sollten? Von Mariele Glaser.

Die Arbeit verantwortungsbewußter Mütter, die ihre Kinder selber erziehen, wird herabgewürdigt.
©
lee cullivan, Creative Commons(kreuz.net) Mit ihrem Fremdbetreuungs- wahn verlieren die deutschen Sozialdemokraten die sozial Schwachen
aus dem Auge.
Kein Wunder, daß sie politisch massiv an Boden verlieren.
Die Sozialdemokraten wollen
keine Mütter, sondern Karrierefrauen.
Erst erkaufen sie – unterstützt von Kanzlerin und Familienministerin –
mit einem ungerechten Elterngeld die Akademikerkinder. So erhalten jene, die schon auf der Sonnenseite
des Lebens stehen, bis zu 1.800 Euro pro Monat.
Dafür bekommen die Bedürftigsten 300 Euro pro Monat –
und auch das nur ein statt bisher zwei Jahre lang.
Nun soll ihnen auch noch das Landeserziehungsgeld
genommen werden, um die Umverteilung von unten nach oben fortzuführen.
Die Geringschätzung einer Mehrheit
der Mütter, die nach Erkenntnissen der Hirn- und Bindungsforschung das Beste für ihre Kinder tun, wenn
sie diese selber erziehen, zeigt eine erschreckende Herabwürdigung ihrer Arbeit.
Will man verantwortungsbewußten
Müttern mit dieser unverschämten Diffamierungskampagne zwingen, ihre Kinder in fremde Hände zu geben?
Scheinheilig wird beklagt, daß manche Mütter selber verdienen müßten und die Betreuungseinrichtungen
deshalb notwendig seien.
Wo bleibt die vielbeschworene Wahlfreiheit, wenn man diesen Müttern keinerlei
Unterstützung gewährt?
Das von Bischof Walter Mixa von Augsburg geforderte Erziehungsgehalt würde
der wachsenden Kinderarmut entgegen wirken und könnte für Selbstbetreuung oder für Fremdbetreuung verwendet
werden.
Doch es wird abgelehnt und als Herdprämie diffamiert, das den Kindern nicht zugute komme, ja
gar von den Eltern versoffen würde.
Als ob jene Eltern, die für ihre Kinder zuhause bleiben und auf
eigenes Einkommen verzichten, nicht schon dadurch beweisen, wie wichtig ihnen ihre Kinder sind.
In diesem
Sinn könnte man auch das Verbot von Kinderkrippen fordern, weil bei Tagesmüttern und Betreuungseinrichtungen
immer wieder Kindesmißbräuche vorkommen.
Es ist offensichtlich, daß die deutsche Familienministerin
ihrer eigenen Behauptung nicht traut, wonach die meisten Mütter einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollen.
Sonst könnte sie sich nicht auch gegen das von Ministerpräsident Edmund Stoiber vorgeschlagene geringe
Betreuungsgeld von 150 Euro sein. Allenfalls will sie die Frauen mit Gutscheinen bevormunden.
Die Ministerin
diskriminiert die Selbsterziehenden mit der Behauptung, diese würden den Babysitter mit Fernsehapparat
und Gameboy ersetzen.
Hat die siebenfache Mutter eine Ahnung, womit sich Ein- und Zweijährige beschäftigen?
Eher nicht: Sie setzt ja ganz auf Fremdbetreuung.
Fremdbetreuungsideologen wollen die staatliche Unterstützung
nur Eltern von Krippenkindern zukommen lassen.
Dagegen ernten Eltern, die entsprechend dem Grundgesetz
„Pflege und Erziehung der Kinder“ als ihr „natürliches Recht“ und „die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“
wahrnehmen, Spott und Hohn.
Wahlfreiheit soll es für sie nur geben, wenn sie es sich auch leisten können.
Wenn nicht, dann sollen sie ihr Kind eben in eines dieser Kuckucksnester setzen, obwohl Familienpolitiker
wissen, daß sie damit, wie die US-Langzeitstudie NICHD zeigt, „unabhängig von der Qualität der Einrichtung“
ein „Risiko für die kindliche Entwicklung“ wie „Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsstörungen
und Aggressivität“ eingehen.
Aber was kümmert die kinderlosen Politiker Angela Merkel, Olaf Scholz,
Kerstin Griese, die sich jüngst zu Wort gemeldet haben, das Wohl der Kinder?
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#8
Sirilo 21:35:31 | Samstag, 23. Juni 2007
#6
Ydefix 20:51:23 | Samstag, 23. Juni 2007
#3
Sirilo 19:22:49 | Samstag, 23. Juni 2007
#2
juergen 19:13:18 | Samstag, 23. Juni 2007