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Meinungsaustausch + Präsidentenehe annulliert + Verbotener Keuschheitsring + Keine Messen, keine Kirchen + Höllenpredigt
Der Papst empfing gestern den scheidenden britischen Premierminister.
Der Papst empfing gestern den scheidenden britischen Premierminister.
Meinungsaustausch

Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern den scheidenden britischen Premierminister Tony Blair in Audienz. Laut einer Pressemitteilung des Vatikan sei es im Gespräch vor allem um den Frieden im Nahen Osten und die Zukunft Europas gegangen. Außerdem habe ein Meinungsaustausch über kürzlich vom Britischen Parlament verabschiedete Gesetzte stattgefunden. Blair möchte nach seinem Rücktritt bei einer Stiftung für den interreligiösen Dialog tätig werden.

Präsidentenehe annulliert

Mexiko. Das vatikanische Berufungsgericht Rota Romana hat die Ehe des früheren, sich betont katholisch gebenden mexikanischen Präsidenten Vicente Fox (64) für nichtig erklärt. Das berichtete ‘Radio Vatikan’ unter Berufung auf Lokalzeitungen. Fox wurde Anfang Juni von der Annullierung informiert. Bereits seit 2001 ist der zivilrechtlich Geschiedene mit seiner früheren Sprecherin staatlich wiederverheiratet. Diese ist ebenfalls geschieden und hat ihre kirchliche Ehe im Jahr 2004 annullieren können.

Verbotener Keuschheitsring

Großbritannien. Am Freitag verklagte die anglikanische Pastorentochter Lydia Playfoot (16) ihre Schule in Horsham – Südengland – wegen religiöser Diskriminierung. Lydia wurde von der Schule ausgeschlossen, weil sie sich weigert, einen Ring abzulegen, der ihr Versprechen symbolisiert, bis zur Ehe keusch zu leben. An der Schule ist Schmuck weitgehend verboten. Allerdings wird die Regel bei Nasenringen, Ohrringen und Schmuck in durchstochenen Zungen nicht restriktiv angewendet. Ferner ist es den weiblichen Muselmanen erlaubt, ihr Haupt zu bedecken. Die Schule argumentiert gegen Lydia, daß der Ring kein integraler Bestandteil des christlichen Glaubens sei.

Keine Messen, keine Kirchen

Deutschland. Pfarrer Heinrich Bösing aus Moers im Westen des Ruhrgebietes lobte kürzlich vor der Regionalzeitung ‘Rheinischen Post’ die Schaffung von Großpfarreien. Pfarrer Bösing räumte ein, daß man „ganz sicher“ über Wortgottesfeiern und über von Laien geleitete Gottesdienste intensiv nachdenken müsse. Mittelfristig komme die Kirche auch „sicher nicht“ umhin, über den Verkauf der einen oder anderen Immobilie nachzudenken.

Höllenpredigt

„Nicht nur den Mord verbietet die Tora, das göttliche Gesetz, sondern selbst den Zorn, die aburteilenden Worte, das verächtliche Reden über den anderen. Wie absolut notwendig Versöhnung ist, zeigt das Gewicht der Sanktionen, mit denen Jesus die Unversöhnlichkeit belegt: Gericht, Strafe, ja Feuerhölle! Ich meine, wir brauchen die Klarheit dieser Sprache. Denn kaum etwas fällt uns schwerer als die Versöhnung.“

Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn beim Requiem für den verstorbenen ehemaligen Bundespräsidenten von Österreich, Kurt Waldheim, am Samstag im Stephansdom zum Wort Christi: „Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein und wer zu ihm sagt: Du gottloser Narr! Soll dem Feuer der Hölle verfallen sein“.
      
10 Lesermeinungen
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#10   Rudolfus   19:23:46 | Montag, 25. Juni 2007
@Müller / Häretische Mariengebete – Meldung an die Redaktion
Rudolfus, der häretische Mariengebete betet, hat es immer besonders nötig
Diesen Vorwurf kann man als offensichtliche Unwahrheit entschieden zurückweisen.
Ich habe dies auch bereits der Redaktion gemeldet.
Die gegenwärtigen Eheannullierungsmißstände sind klar gegeben.
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#9   Müller   15:42:02 | Montag, 25. Juni 2007
Das Problem ist, …
… dass hier viel zu viele Menschen Privatoffenbarungen haben, die den meisten von uns verschlossen bleiben.
Wie könnten wir denn sonst Rudolfus und manch einer Stimme nicht Glauben schenken. Schließlich kennen die doch offensichtlich genau die Gründe, die die Sacra Rota dazu bewogen haben, die ein oder andere Ehe zu annulieren.
[v.d.Red.zens.]
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#8   No Comment   13:32:25 | Montag, 25. Juni 2007
Ne, ne, Stimme:
kreuz.net wollte damit zum Ausdruck bringen, dass ein „in Sünde lebender“ Spitzenpolitiker vom Vatikan sonderbehandelt wird.
Die Meldung richtet sich gegen Rom, nicht gegen den Präsidenten!
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#7   LambdaNews †   09:19:36 | Montag, 25. Juni 2007
Stimme – BITTE genau bleiben, JA!!!
Wenn schon, so hauste er doch – zumindest im +net-Jargon!
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#6   stimme der vernunft †   08:44:53 | Montag, 25. Juni 2007
Unzucht
Bereits seit 2001 ist der zivilrechtlich Geschiedene mit seiner früheren Sprecherin staatlich wiederverheiratet.
Aha, der „sich betont katholisch gebende Präsident“
Würde er nicht so frömmlerisch rumtun, wie das unter den Hetznetheuchlern und Tradis beliebt ist, hätte da gestanden: „der Unzüchtige lebt bereits seit seit 2001 mit seine Konkubine in Todsünde zusammen“
Typischer Tradi-Relativismus.
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#5   Rudolfus   07:57:37 | Montag, 25. Juni 2007
Kirchliche Kollaoboration mit Ehebrechern & die Ermahnungen seit Papst Johannes Paul II.
Die kirchliche Eheannullierungspolitik besteht ja allzu oft nur mehr aus vorgeschobenen, nicht der Realität entsprechenden Gründen, die Ehen annullieren, die vor Gott und der Kirche niemals gültig annulliert werden können.
Insbesonders die letzten beiden Päpste Johannes Paul II. und der regierende Benedikt XVI. haben vor Ansprachen vor ihren Eherichtern an der Papstkurie auch bereits klare Ermahnungen in dieser Hinsicht ausgesprochen, nämlich, auf gut Deutsch, nichts zu manipulieren.
Insbesonders auf den Ortskirchenebenen haben wir es mit vielen Kirchenrichtern zu tun, die die kirchlichen Dogmen leugnen und mit Ehebrechern ganz klar kollaborieren – aber selbst die Papstkurie war bekanntlich niemals frei von Korruption, und ist es auch weiterhin nicht, wie viele offensichtlich gefälschte Fälle von Eheannullierungen belegen, oder Fälle, auf denen der Verdacht der Erschleichung einer Eheannullierung liegt, z.B. die angeblich gültige Eheannullierung der Prinzessin Stéphanie v. Monaco unter Papst Johannes Paul II.
Der gesunde Menschenverstand sagt klar, daß hier viel in der Kirche gelogen wird, um Eheannullierungen zustande zu bringen, bekanntlich auch unter führenden ÖVP-Politikerinnen wie BM a.D. Maria Rauch-Kallat & EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner.
Die krassen Fälle von vorgeschobenen Eheannullierungen unter Papst Johannes Paul II. (1978-2005) sollten auf jeden Fall auch im Seligsprechungsverfahren für diesen Papst berücksichtigt werden – welches Gott leider zuläßt.
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#4   litterae sunt divitiae   21:48:34 | Sonntag, 24. Juni 2007
zum Keuschheitsring
Tja, da muss die Schülerin eben durch. Tatsächlich ist ein solcher Ring kein explizit christliches Symbol, sondern vielmehr ihre Privatsache. Ich fürchte, da muss sich diese Schülerin wohl an die Schulvorschriften halten. Im Übrigen kann ich gar nicht verstehen, was daran überhaupt so interessant sein soll, dass davon berichtet wird… :-S
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#3   Bruder Theophil   11:29:41 | Sonntag, 24. Juni 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Lukas 1, 57-66.80
Für Elisabet kam die Zeit der Niederkunft und sie brachte einen Sohn zur Welt. Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr.
Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben.
Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes heißen. Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt.
Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle. Er verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes.
Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen und er redete und pries Gott. Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Judäa.
Alle, die davon hörten, machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war.
Das Kind wuchs heran und sein Geist wurde stark. Und Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten.
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#2   Credo   09:47:39 | Sonntag, 24. Juni 2007
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Stell dir vor, einer klont und keiner sagt was www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=32807
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#1   PietroParente   08:47:34 | Sonntag, 24. Juni 2007

Moers befindet sich auf dem europäischen Festland, im Westen von Deutschland, ca. 4 km westlich von Duisburg…
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