Jahrhundertelang lehren Päpste und Katechismen den Limbus der ungetauft verstorbenen Kleinkinder. Doch das war angeblich alles nur Wind.
Andrea del Verrocchio/Leonardo da Vinci: Die Taufe Christi (um 1472-1475)
(kreuz.net, Vatikan) Ausgerechnet am Fest des Heiligen Johannes des Täufers polemisierte der päpstliche
Hofprediger, Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa, gegen den Limbus der Kinder.
Der Kapuziner ging dabei
von der kirchlichen Lehre aus, daß der Heilige Johannes nicht wie die anderen Menschen in Sünde geboren,
sondern durch die Gegenwart Christi im Mutterleib von der Erbsünde befreit wurde.
Davon ausgehend verfaßte
er einen Festtagskommentar über den Limbus der Kleinkinder, die ungetauft sterben.
Das „heikle Problem“
betreffe heute Millionen von Kindern, die – vor allem aufgrund der Abtreibung – ohne den Empfang der Taufe
sterben.
Papst Innozenz I. († 417):
Zu behaupten, „daß kleine Kinder auch ohne die Gnade der Taufe mit
dem Lohn des ewigen Lebens beschenkt werden könnten, ist ganz töricht. […] Dann müßte man auch offen
sagen, daß die heiligen Fluten der Wiedergeburt nichts nützen“.
Die Frage, ob ungetauft gestorbene
Kleinkinder in einer gewissen Weise im Mutterleib geheiligt wurden und entsprechend das Heil erlangen,
beantwortet Pater Cantalamessa „ohne Zögern“: „Sicher gibt es das Heil für sie.“
Was Jesus, vor seiner
Auferstehung sage, gelte auch ihnen: „Laßt die Kinder zu mir kommen.“
Die Lehre vom Limbus tut Pater
Cantalamessa als „eine seit dem Mittelalter allgemein verbreitete Meinung“ ab. Die „Vorstellung“ eines
Zwischenorts, wo man nicht leide und von der Gottesschau ausgeschlossen bleibe, sei nie als Glaubenswahrheit
definiert worden:
Papst Innozenz III. († 1216):
Alle kleinen Kinder gehen zugrunde, von denen täglich
eine solche große Menge stirbt, ohne daß der barmherzige Gott, der will, daß niemand zugrunde gehe,
auch für sie irgendein Mittel zum Heil besorgt hat.
„Es war eine Hypothese der Theologen, die wir im
Licht der Entwicklung des christlichen Gewissens und des Verständnisses der Heiligen Schriften nicht
mehr aufrecht erhalten können.“
Zu seiner schon öfters vorgetragenen These von der automatischen Erlösung
ungetauft gestorbener Kleinkinder hat Pater Cantalamessa verschiedene Reaktionen erhalten – erzählt er
in seinem Kommentar zum Hochfest:
Konzil von Florenz (1439-1445):
Die Seelen derer, die in einer aktuellen
Todsünde oder allein in der Erbsünde verscheiden, steigen alsbald in die Hölle hinab, werden jedoch
mit ungleichen Strafen bestraft.
„Einige erklärten ihre Dankbarkeit für diese Stellungnahme, die ihnen
einen Stein vom Herzen nahm. Andere warfen mir vor, die traditionelle Lehre aufzugeben und damit die Bedeutung
der Taufe herabzusetzen.“
Der Kapuziner sieht sich im jüngste Dokument der ‘Internationalen Theologenkommission’ –
das keine Lehrautorität besitzt – bestätigt. Er glaubt, daß die Diskussion damit „beendet“ sei.
Im
Licht dieses „wichtigen Dokuments“ nennt Pater Cantalamessa die Gründe, welche die Kirche zu dieser „Schlußfolgerung“
geführt haben.
Christus habe die Sakramente als ordentliche Mittel zum Heil eingerichtet. Sie seien
notwendig. Wer sie empfangen könne, aber gegen sein Gewissen ablehnt oder vernachlässigt, bringe sein
ewiges Heil in ernste Gefahr.
Papst Pius VI. († 1799):
Die Lehre, die jenen Ort in der Unterwelt – den
die Gläubigen als „Limbus der Kinder“ bezeichnen und in dem die Seelen der nur mit der Erbsünde gestorbenen
mit der Strafe der Verdammung und ohne die Feuerstrafe bestraft werden – als pelagianisches Märchen verwirft
ist falsch, leichtfertig und gegenüber den katholischen Schulen ungerecht.
Doch Gott habe sich nicht
an diese Mittel gebunden. Er könne den Menschen auch auf außerordentlichen Wegen zum Heil führen. Dies
habe er beispielsweise mit den von Herodes getöteten unschuldigen Kindern getan.
„Die Kirche hat immer
die Möglichkeit einer Begierdetaufe oder einer Bluttaufe zugelassen, und viele dieser Kinder haben wirklich
eine Bluttaufe empfangen, wenngleich sie anderer Natur sein mag“ – erklärt Pater Cantalamessa offenbar
jeden Mord kurzerhand zum Martyrium:
Der Pater glaubt auch nicht, daß die „Klärung, zu der die Kirche
gelangt ist“, zur Kinderabtreibung ermutigen werde.
Papst Pius X. († 1914):
Man soll größte Eile haben,
die kleinen Kinder taufen zu lassen, weil sie bei ihrem zarten Alter vielen Todesgefahren ausgesetzt sind
und ohne die Taufe nicht gerettet werden können.
Andernfalls müßte man sich ernsthaft Sorgen machen –
nicht um das Heil der ungetauften Kinder, sondern um das der getauften Eltern. Es bedeute nämlich, sich
über Gott lustig zu machen.
Die Abtreibung ist in jedem – nicht nur dem konstruierten – Fall ein Grund,
sich um das ewige Heil der Beteiligten ernste Sorgen zu machen.
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89 Lesermeinungen
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#89 Bokrug † 20:28:45 | Sonntag, 9. September 2007
@PaulGerhard: Volle Zustimnmung! Der Limbus der Pelagianer, des iro-keltischen Christentums und des Dante
Alighieri entsprach bzw. entspricht dem „anderen Ort“ der Johannes-Offenbarung, an den die gerechten Heiden
gehen. Die Astralebene. Auch Druiden und römische Dichter wie Vergil und Horaz wurden dort hingesetzt,
ferner alttestamentarische Propheten. Ein Zustand natürlicher Glücksseligkeit und sanfter Freude. Das
Fegefeuer wurde auch in einem platonischen und neuplatonischen Sinne aufgefasst…als Aufstieg der Seele
durch die Sphären, wobei sie sich reinigt…somit auch Freude durch das Loswerden ihrer Sünden empfindet…Reinigungsfreuden.
Der Schutzengel war dabei oft der Seelengeleiter, ebenso der Heilige Geist als Ruach Elohim und Sophia.
Grüsse Bokrug
#88 paulgerhard 20:17:54 | Sonntag, 9. September 2007
Das Lied vom Limbus Den Limbus möchte ich besingen. Das Nein des Papstes niederringen. Denn dass der
Limbus abgeschafft, das hat noch niemand recht gerafft. Wenn einer nicht den Limbus kennt Der weiß nicht,
wie die Hölle brennt. Die Ungetauften warten dort Aufs Paradies, dem schönen Ort. Moses, Platon und
Homer, Cäsar und noch viele mehr. Und die ganze Kinderschar Ohne Taufe, alle da. In Limbus’ schönem
Wartesaal Da kann man warten, ohne Qual. Dort seufzen die Seelen und weinen nicht. Sie warten auf das
Jüngste Gericht. Bei guter Laune lachen sie Und schweben sie und tanzen sie. Limbo wird der Tanz genannt.
Er wurde auch im Diesseits bekannt. Vorhölle und Hölle sind andre Reviere. Die Toten schrei’n dort wie
ängstliche Tiere. Sie büßen und beten, je nach dem. Die Orte sind äußerst unbequem. Jetzt macht der
Papst den Limbus zu. Wo finden die Seelen ihre Ruh’? Das Paradies ist vollbesetzt. Muslime werden jetzt
hingehetzt. Heilige und Märtyrer, ein dichtes Gedränge. Alles in allem eine ganz schöne Menge. Muslime
bringen die Jungfrauen mit. Das gibt dem Ganzen den Schuss Kolorit. Der Limbus ist den Übrigen wichtig.
Die Hölle ist für die Guten nicht richtig. Rettet den Limbus, fordern wir! Den Ort in der Unterwelt
wünscht doch auch Ihr. Vielleicht kommt Hilfe auch von oben. Der Papst soll gefälligst den Limbus loben.
Tut er es nicht und es bleibt, wie es ist, dann werden wir Hindu oder Buddhist!
Aus der Lebensbeschreibung von St. Hilarius Dieser war Bischof von Poitiers. „(…) Bald nach seiner Rückkehr
starb in Poitiers ein Kind ohne die heilige Taufe. Die Mutter, deren einziges Kind es war, ging zu Hilarius,
warf sich ihm zu Füßen und bat ihn unter Tränen, ihr Söhnlein lebendig zu machen, damit es die heilige
Taufe bekäme. Der Heilige, von Mitleid gerührt, warf sich in Gegenwart einer großen Volksmenge auf
die Erde nieder und betete. Unterdessen röteten sich allmählich die Wangen des Kindes, seine erstarrten
Glieder wurden warm, endlich öffneten sich auch die Augen, es atmete und fing an zu schreien. Das Kind
wurde sogleich getauft und ward in der Folge ein frommer Diener der Kirche.“ Dieser Junge ist dem Himmel
auf ewig dankbar dafür, dass es damals keinerlei Dokumente wie das neueste zum Thema „Limbus“ gab, von
irgendwelchen zweifelhaften „Komissionen“ verfasst, und auch keine Bischöfe, die an deren verderbliche
Ergüsse geglaubt haben.
#85 Ultramontanus 02:02:37 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Nun, das ist reine Gnade und deshalb auch kein Grund, um damit anzugeben. Man sollte allerdings wissen,
dass nicht jeder „Pfarrer“ oder sonstige Religionsdiener, der irgendwie Wasser über den Kopf gießt und
dazu etwas murmelt wie „Ego te baptizo in nomine Patris, et Filii et Spiritus Sancti“ damit schon eine
christliche Taufe durchführt. Hinzu kommen muss nämlich die richtige Intentention. Und bei den V2-lern
mit ihrern ganzen teuflischen Lehren dürfte diese Zweifelhaft sein. Jeder, der Intresse hat, sollte sich
also fragen, ob er gültig getauft worden ist.
Ultramontanus: …zum Thema: Man schaue sich einmal die „Talk-Shows“ im deutschen Mittagsfernsehen an.
Da ist es doch mit Händen greifbar,was es bedeutet, wenn ein Mensch nicht getauft ist. Das sind völlig
verblödete, verkommene Subjekte. Untermenschen im eigentlichen Sinne des Wortes. Ist ein Mensch nicht
getauft, folgt daraus, dass er völlig verblödet, verkommen und ein Untermensch im eigentlichen Sinn
ist. Offensichtlich sind Sie getauft. Was kann man aus Ihrem Posting schließen? Sie sollten dort Platz
nehmen und sich ein Schild umhängen: Ich bin röm. kath. getauft!
#83 Ultramontanus 01:37:38 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Im Übrigen… …zum Thema: Man schaue sich einmal die „Talk-Shows“ im deutschen Mittagsfernsehen an.
Da ist es doch mit Händen greifbar, was es bedeutet, wenn ein Mensch nicht getauft ist. Das sind völlig
verblödete, verkommene Subjekte. Untermenschen im eigentlichen Sinne des Wortes.
@Daniel: Normalerweise würde ich jetzt auf die beiden Theresias und auf Katharina von Siena hinweisen.
Aber deren Ernennung zu Kirchenlehrerinnen wurde ja von „V2“-Päpsten vorgenommen und ist damit für Sie
null und nichtig. Da werden wir nicht zusammenkommen. Ich lese weiter die Schriften der Theresia von Avila
und Sie bleiben bei Pater Lingen. Und so hat jeder was er verdient.
Flaschen ? Also ich trinke zwar schon Wein, aber mehrere Flaschen waren es bisher noch nie. Ich weiß,
dass Pfarrhausheälterinnen in der V2-„Kirche“ eine wichtige Rolle spielen. Sie sind z.B. oft die Mütter
der Kinder des Herrn „Pfarrers“. Aber Kirchenlehrerinnen, das ist wohl schon etwas zu hoch gegriffen…
Tippfehler Das bei einem Euthanasie-Mord dem Opfer etwas Gutes getan wird, ist mir indes sehr befremdlich.
Bei einer Einwilligung seitens des Opfers wird dieses den Schritt übrigens schnell wieder bereuen.
@Daniel sich öffentlich zu Fragen des Glaubens geäußert haben. Dies ist schlichtweg durch göttliches
Gesetz verboten Deshalb gibt es in der Kirche ja auch keine Kirchenlehrerinnen, sondern nur Pfarrhaushälterinnen …
Wieviele Flaschen Wein trinken Sie eigentlich so am Tag?
@ Daniel Stöhr Ich beziehe das Pauluswort in erster Linie auf die Predigt, aber in einer Diskussion außerhalb
der Messe/Kirche können weibliche Beiträge durchaus bereichernd sein.
@Daniel: Genoveva ist also eine Frau. Na, Sie erleben ja heute echte intellektuelle Sternstunden… Und
eine Frau hat zu schweigen in der Kirche!! Klar wie Kloßbrühe. Bin schon wieder auf dem Weg in die Küche
(nach einem kurzen Umweg durchs Schlafzimmer natürlich – die Pflicht, Sie wissen schon).
@ Genoveva: Kann man nicht analog auf die Beichte anwenden. Schließlich geht der Abtreibung kein in den
Gnadenstand versetzendes Sakrament voraus. Auch wünscht sich kein Katholik, der gerade den Beichtstuhl
verlässt, den Tod, zum einen wegen der zu vollbringenden Bußtat, zum anderen, weil ein gläubiger Katholik
niemandem die Schuld eines Mordes an den Hals wünscht. Das bei einem Euthanasie-Mord dem Opfer, ist mir
indes sehr befremdlich. Bei einer Einwilligung seitens des Opfers wird dieses den Schritt übrigens schnell
wieder bereuen.
Der Hl. Paulus lehrt das ganz deutlich. Es gab niemals Frauen als Theologie-Professoren bzw. solche, die
sich öffentlich zu Fragen des Glaubens geäußert haben. Dies ist schlichtweg durch göttliches Gesetz
verboten (ebenso z.B. den Altarbereich zu betreten).
@ Genoveva Wenn man mal die schwere Schuld des Mordes nicht mitrechnet, wäre es doch netter von dem Mörder
ihn erst bei der übernächsten Beichte zum Engel zu machen, denn dann hätte er mehr Zeit sich noch näher
Gott zuzuwenden, mehr von sich selbst zu erretten, trotz Errettung bei der ersten gültigen Beichte.
@ Heinrich & @Friedrich Nein, Heinrich, der gute Daniel meint das schon so. Es geht ihm darum, daß der
Heilswille nach dem Sündenfall nicht allgemein ist. Aber fragen Sie ihn selbst. Friedrich: Sie haben
mein Beispiel mit der Beichte nicht verstanden. Wenn der Mensch nach der Beichte im Stande der Gnade ist
und ein anderer ihn dann erschießt, so müßte man – nach Ihrer Logik – diesem anderen dankbar sein,
weil er durch seine Mordtat das Heil eines Menschen bewirkt hat. Das ist ganz analog zu ihrem Abtreibungsbeispiel.
Das Argument, das Ihrer Meinung nach gegen die Möglichkeit des Heils für abgetriebene Kinder spricht,
kann man analog auch auf die Beichte anwenden. Woran man sieht, daß dieses Argument völliger Unsinn
ist. Ein Mörder ist ein Mörder ganz unabhängig davon, ob er seinem Opfer eventuell etwas Gutes getan
hat. Deshalb ist die Kirche ja auch gegen die Euthanasie.
Liebe Genoveva, Daniels Idee, der Heilswille Gottes gelte der menschlichen Natur und nicht allen Menschen,
ist eine Schnapsidee und widerspricht klar dem katholischen Dogma (vgl. z.B. Synode von Quiercy 853).
er meinte wohl, dass nicht alle Menschen gerettet werden.
@Daniel und Heinrich Schön, daß Ihr zwei Euch lieb habt … Sie haben natürlich recht, daß die Nottaufe
nicht auf derselben Stufe steht wie die vollkommene Reue. Mir ging es in diesem Zusammenhang um die Verstärkung
der Unterscheidung von „ordentlich“ und „außerordentlich“. Aber das war wohl wirklich eher verwirrend …
Das Argument als solches bleibt davon unberührt. Die Sündenvergebung durch die vollkommene Reue ist
ein Beispiel dafür, daß die Kirche außerordentliche Wege zum Heil (also außerhalb der „ordentlichen“
sakramentalen Vermittlung) kennt. Daniels Idee, der Heilswille Gottes gelte der menschlichen Natur und
nicht allen Menschen, ist eine Schnapsidee und widerspricht klar dem katholischen Dogma (vgl. z.B. Synode
von Quiercy 853). Übrigens: Wie kommen Sie dazu, von mir als „er“ zu sprechen???
@Genoveva Die hl. Mutter Kirche beliebt so zu sprechen und hat ein Fest dieses Namens. Ich sagte bereits,
unschuldig im Sinne von ohne selbst verursachte Schuld ist richtig, worum geht es allerdings; es geht
um die Erbsünde, und mit dieser sind diese Kinder nunmal belastet. Ihr schlaudummes Gerede ist gotteslästerlich:
Wir haben nicht den Auftrag, andere Menschen mit Gewalt in den Himmel zu bringen, sondern wir haben die
Gebote Gottes zu befolgen, die uns die Tötung eines Menschen verbieten. Auch wenn ich mich dem Argument,
dass Sie als gotteslästerlich(sic!) bezeichnen, inhaltlich vollkommen anschließe, muss ich bekennen,
dass es nicht aus meiner Feder, sondern aus einem kürzlich erschienen kreuz.net-Artikel zu selbigem Thema
stammt. Ich muss Ihre Kritik also weiterleiten. Aus ihrem durchgeknallten Verständnis von „Logik“ würde
folgen, dass man Katholiken grundsätzlich erschiessen muss oder darf, wenn sie aus dem Beichtstuhl kommen.
Wie darf ich das verstehen? Glauben Sie etwa nicht, dass man nach der Beichte im Stande der Gnade ist?
Warum beichtet man denn sonst bewusst kurz vor dem Tod? Würde man allerdings anordnen, sich erschießen
zu lassen, wäre man schon wieder aus dem Stand der Gnade gefallen. Das ist es ja: Wenn abgetriebene Kinder
automatisch erlöst sind, müsste man ja den Ärzten dankbar sein. Und das genau ist ja das unmägliche,
dass ihnen somit durch Mord Erlösung zuteil würde.
Lieber Daniel, irgendwann ging es um den ordentlichen und den außerordentlichen Heilsweg. Genoveva suggeriert,
dass die nicht ordentlich vorgenommene Taufe irgendwas mit dem außerordentlichen Heilsweg zu tun hätte.
So ist das natürlich nicht richtig. Auch die von einem Nichtpriester vorgenommene Taufe ist gültig und
macht den Täufling zu einem Glied der Kirche.
Er meint wohl damit, dass die Nottaufe (also die Spendung durch einen Laien in einer Notsituation, z.B.
Todesgefahr) zwar eine voll-gültige Taufe ist (soweit die Intention vorhanden ist und Materie und Form
beachtet wurden), aber eben nicht ordentlich (das wäre die Taufe, vorgenommen von einem römisch-katholischen
Priester). Die Aussage ist aber im Zusammenhang in der Tat etwas unsinnig, weil es um die Gültigkeit
und nicht um die Erlaubtheit bzw. „Ordentlichkeit“ eines Sakramentes ging.
Liebe Genoveva, Die Nottaufe ist natürlich eine „echte Taufe“, aber sie ist keine „ordentliche Taufe“.
ich halte diese Aussage von Ihnen für unsinnig und falsch. Könnten Sie uns vielleicht erklären, was
Sie damit meinen?
Man hat hier vielleicht Probleme, weil man das nicht mit dem allgemeinen Heilswillen Gottes in Übereinastimmung
zu bringen können meint. Da sollte man aber bedenken, dass dieser Heislwille als solcher der menchlichen
Natur gilt und nicht notwendig allen Menschen. Im Paradies vor dem Fall war der Heilswille allgemein.
Unter der Voraussetzung des Sündenfalls sieht die Sache dann anders aus. Es kam der Einwand, dass es
ja vor Christus auch keine Taufe gegeben hätte. Dazu ist zu sagen, dass das auserwählte Volk die Beschneidung
hatte. Was mit den Heiden passierte, kann man nicht wissen. Fakt ist, die Kirche lehrt, dass seit der
Promulgation des Evangeliums die Wassertaufe absolut zum Heil notwendig ist. Diese kann ersetzt werden
durch die Blut- oder Begierdetaufe. Ein ungeborenes Kind oder Baby hat keinen Verstand, womit diese Möglichkeiten
ausscheiden.
@Friedrich Reusch: Sie elender Schwadroneur wie kann man sonst von unschuldigen Kindern sprechen Die hl.
Mutter Kirche beliebt so zu sprechen und hat ein Fest dieses Namens. Und sobald das Evangelium an das
Ohr eines Menschen dringt, hat er nunmal die Verantwortung dafür, wie er damit umgeht Vielleicht denken
Sie einmal über die Verantwortung derjenigen nach, die da in das Ohr eines Menschen sprechen? Wenn es
keinen Limbus gibt, ist die größte Möglichkeit, sie zu retten, dass man sie abtreibt. Eine Kirche,
aus deren Lehren diese Logik hervorgeht, wäre keine Ihr schlaudummes Gerede ist gotteslästerlich: Wir
haben nicht den Auftrag, andere Menschen mit Gewalt in den Himmel zu bringen, sondern wir haben die Gebote
Gottes zu befolgen, die uns die Tötung eines Menschen verbieten. Aus ihrem durchgeknallten Verständnis
von „Logik“ würde folgen, dass man Katholiken grundsätzlich erschiessen muss oder darf, wenn sie aus
dem Beichtstuhl kommen. Denken Sie nach, bevor Sie die Klappe aufreißen.
@Hofnarramt des Heiligen Vaters Man sollte das Hofnarramt des Heiligen Vaters endlich wieder besetzen.
Der Papst würde sich sicher freuen, wenn es wieder einen amtlichen Hofnarren am Päpstlichen Hof gäbe.
Vielleicht ein Hollywood-Komödiant im Ruhestand!
Limbus ade? Vom Hofnarr C. habe ich schon zu viel gelesen, als dass ich seine Predigt höher als die heilige
Überlieferung stellen könnte. Und man merkt bereits hier das diabolische Ausmaß seiner Rede: Kaum haben
hier manche abgehakt, dass wir gewissermaße alle ohne Erbsünde geboren werden (wie kann man sonst von
unschuldigen Kindern sprechen? Keine eigene Schuld vielleicht, aber die Erbsünde reicht für die Verdammnis
aus – lehrt(e) zumindest die Kirche), reden die ersten schon davon, wie auch den Nichtchristen das Heil
zuteil werden könne. Zunächst mal: Als der hl. Paulus diesen Ausspruch tätigte, war Christi Bekehrungsaufruf
noch lang nicht in alle Teile der Welt vorgedrungen. Das ist mittlerweile längst geschehen. Und sobald
das Evangelium an das Ohr eines Menschen dringt, hat er nunmal die Verantwortung dafür, wie er damit
umgeht. Die andere Sache ist die: Hat ein Nichtchrist tatsächlich einmal diesen erleuchtenden Moment
der Nähe zu Gott gehabt, wie schnell ist er aufgrund schwerer Sünden wieder aus der Gande gefallen (ja,
wie schnell passiert das selbst uns). Er hat aber als Nichtmitglied der Kirche keine Möglichkeit, durch
das Sakrament der Versöhnung wieder in den Stand der Gnade zu gelangen. Jeglicher Heilsoptimismus für
Nichtchristen ist nichtig. Und zu den Kindern das schlichte Argument: Wenn es keinen Limbus gibt, ist
die größte Möglichkeit, sie zu retten, dass man sie abtreibt. Eine Kirche, aus deren Lehren diese Logik
hervorgeht, wäre keine. Also: Zurück zur Tradition
@ Genoveva Sie haben meine volle Zustimmung. Zumal uns Paulus bereits ins Stammbuch geschrieben hat, dass
auch Heiden, die nichts von GOTT wissen, ebenfalls das Heil erlangen können, sofern sie einen gottgefälligen
Lebenswandel an den Tag legen. Das bewahrt uns davor, als Katholiken und Christen, die Demut aus dem Auge
zu verlieren und den Respekt für Nicht-Christen zu schmälern.
Also bislang habe ich den Text von Monty Pythons „every sperm is sacred“ für zünische Parodie gehalt
en… doch nach diesem Artikel und den äußerst Informativen Zitatekästen scheint es mir, als wären
die Herrn gar nicht soo kreativ gewesen.
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 7, 6.12-14 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen
Jüngern: Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten
sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen. Alles, was ihr von anderen erwartet,
das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten. Geht durch das enge Tor! Denn das Tor
ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm. Aber das Tor,
das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn.
@Ultramontanus: Ja, was „nützt“ die Taufe dem Pharisäer, wenn auch der Samariter in den Himmel kommen
kann? Irgendwie ist dann doch der ganze Sinn des Himmels in Frage gestellt, nicht wahr? Was wäre der
Himmel denn noch wert, wenn auch der evangelische oder türkische Nachbar dort landete? Ich habe an keiner
Stelle davon gesprochen, daß der „liebe Herrgott“ allen Menschen die Erbsünde nachläßt. Wir reden
hier über die unschuldigen Kindern, die sich von allen Menschen dadurch unterscheiden, daß sie keine
persönliche Schuld auf sich geladen haben. Ich frage mich, ob sie überhaupt den sittlichen Ernst aufbringen,
die Dringlichkeit der ganzen Fragestellung jenseits pseudo-kluger dogmatischer Wortspielereien an sich
heran zu lassen.
@Ultramontanus: Sie sind wirklich zu bedauern. Da reden Sie dem Hl. Vater die Häresie an den Hals und
haben erwiesenermaßen keine Ahnung von der kirchlichen Lehre. „Mit der vollkommenen Reue ist die sofortige
Rechtfertigung des Todsünders verbunden“. Der Traditionsbeweis für diese sichere theologische Lehre
ist das Konzil von Trient (s. 14, cap. 4), der Schriftbeweis ist Joh 14,21 (für den echten Tradi natürlich
in der Sprache der Kirche): „Qui habet mandata mea et servat ea, illi est qui diliget me. Qui autem diliget
me, diligetur a Patre meo, et ego diligam eum“. Die Nottaufe ist natürlich eine „echte Taufe“, aber sie
ist keine „ordentliche Taufe“. Womit hinreichend bewiesen wäre, daß die Unterscheidung des päpstlichen
Hofpredigers zwischen „ordentlichen“ und „außerordentlichen“ Wegen der Gnade gute katholische Denkungsart
ist. Ihre ganze „Rechtgläubigkeit“, in der Sie sich über die Stellvertreter Christi auf Erden erheben
wollen, ist nichts Hoffart (lat. superbia) und Unwissenheit. Die Liebe und Gnade unseres guten und gerechten
Gottes ist zu groß, um sie in Säckchen mit der Aufschrift „Nur für getaufte, gefirmte und rechtgläubige
Katholiken“ verpacken zu können. Die Kirche Jesu Christi hat das immer gewußt!
@Ultramontanus Darf ich aus Ihrer Antwort schließen, daß alle Menschen, die vor der Einführung der
Taufe starben, in dem Himmel kamen? (P.S. Sie sollten Menschen, die Sie nicht kennen, nicht als „Frevler“
bezeichnen. Verleumdung ist eine Sünde gegen das 8. Gebot!)
@ Ultramontanus Weil es damals noch keine Taufe gab!! Das kann nicht die Erklärung sein. Denn wenn Jesus,
der schon immer „an der Brust des Vaters“ geweilt hat, und der selber getauft worden ist, dieses Sakrament
zurzeit Adam und Evas nicht „gekannt“ haben sollte, stimmt hier irgendwas nicht. Ich glaube vielmehr,
dass wir GOTT nicht vorschreiben können, welche wie etwas durch ihn geheiligt wird. Sei es die Taufe,
oder sei es sein Atem, der eingehaucht wird.
Adam und Eva Wie war das noch einmal mit Adam und Eva? Sie haben den Menschen mit dem Sündenfall den
ganzen Erbsündenschlamassel eingebrockt, wurden nicht getauft und sind doch im Himmel, und zwar als Heilige.
(Fest des hl. Adam und der hl. Eva am 24. Dezember). Wie kommt das?
@avila: „Nur für einige „Tradis“ hier ist jetzt schon wieder die Häresie im Vatikan ausgebrochen.“ Wollen
Sie etwa leugnen, dass Roncalli-Ratzinger Häretiker sind ??
@ Hd2 alles schön und recht, ändert es etwas daran, dass der Islam eine falsche Religion ist? Wenn meine
Annahme vom syrisch-aramäischen Ursprung richtig sein sollte, würde ich nicht von einer falschen, sondern
von einer verirrten Religion sprechen. Die Konsequenz wäre, dass man sich um die Bekehrung der Muslime
besonders einsetzen müsste, weil der Weg dorthin – nach entsprechender Einsicht – erfolgversprechend
sein müsste.
Diverses zum Thema @Ultramontanus: Bitte überdenken Sie doch Ihre Thesen noch einmal. Und denken Sie
dabei vielleicht an das Wort des Hl. (!) Augustinus: „Liebe und tu was du willst“. Glauben Sie wirklich,
dass Gott alle, die in dieser schwierigen Zeit zu anderen Entscheidungen als Sie kommen, auch wenn diese
guten Willens sind, vom Heil ausschließt? Ist ein solches Denken katholisch? Zum Artikel:Die beigefügten
Zitate in den Kästchen finde ich ganz interessant. Allerdings haben sich auch die früheren Päpste nicht
für eine verbindliche Lehraussage zum Limbus entschieden. Eine andere Ansicht, vor allem wenn sie, wie
hier, gut begründet ist, ist also legitim. Nur für einige „Tradis“ hier ist jetzt schon wieder die Häresie
im Vatikan ausgebrochen. Wirklich: wenn man nur dieses Forum hier kennen würde, müsste man sich für
seine traditionsbewusste Haltung schämen. Gut, dass ich im wirklichen Leben ganz andere „Tradis“ kennengelernt
habe. Außerdem:Wie ich schon an anderer Stelle geäußert habe, finde ich es sehr unlogisch, die Aussagen
früherer Päpste quasi alle wie ein Dogma zu betrachten, die Aussagen von hohen kirchlichen Würdenträgern
od. auch Päpsten seit dem 2.Vat. Konzil aber auf einmal überhaupt nicht ernst zu nehmen. So, des war
jetz lang, ich hoff’, ich hab’ niemand glangweilt.
Unvoreingenommen hier auch hinweisen auf den Text vom editor von Sedisvaktismus.org… Wenn man weiss,
welches Schreiberlinglein den Text verfasst hat, kann man überhaupt nicht unvoreingenommen sein.
@ Hd2 Jesus Christus ist Gott. An Gott glaubt man. An Abraham, David, die Apostel und Adam und Eva glaubt
man nicht. Das ist mir schon klar. Aber wird nicht Jesu Rolle als neuer Mose und neuer Adam nicht um so
bedeutungsvoller, wenn man das AT hinzuzieht. ? @ Ultramontanus Ich persönlich glaube, dass sich der
Koran aus christlichen syrisch-aramäischen Schriften genährt hat, die zu politischen Zwecken ideologisiert
und abgeändert wurden. Nicht zuletzt aus diesem Grund kann man es verstehen, warum Jesus (Isa) in den
diesen Schriften viel häufiger erscheint als Mohammed.
@ Hd2 Ausserdem werden wir bereits im Matthäus Evangelium in den 3 x 14 Generationen auf Abraham verwiesen.
Woe also soll man da eine Trennung durchführen ?
Selbstredend, das neue Testament erfüllt ja die Verheißungen Gottes, die er dem damaligen Bundesvolk
gegeben hat. Außerdem ist es Gottes Wort und enthält viele auch dogmatisch wichtige Aussagen. Wie wichtig
es auch für die Glaubwürdigkeit des neuen Testaments ist, sehen Sie aus den vielen Zitationen im neuen
Testament.
Ich möchte hier auch hinweisen auf den Text vom editor von Sedisvaktismus.org: www.sedisvakantismus.org/Artikel.htm
Man sollte sich das nüchtern und unvoreingenommen durchlesen.
Lieber Ultramontanus, ob nun Ratzinger Papst ist oder nicht, das 2. Vatikanum Konzil oder Räuberkonzil,
darüber werden irgendwann, so hoffe ich, schlaue Menschen mit entsprechender Vollmacht (ein Konzil?)
entscheiden. Ich mag gar nicht abstreiten, dass ich dazu eine Meinung habe, ich glaube aber nicht dass
man die diesbezügliche Meinung zur moralischen Richtschnur machen kann oder soll. Im Übrigen hat das
auch der Erzbischof Lefebvre so gesehen, als der die Frage nach einer etwaigen Sedisvakanz als unnütze
Frage bezeichnete. Was ich aber sicher weiß, das ist, dass ein ungerechtes Gesetz von wem auch immer
mich nicht verpflichtet: lex injusta non obligat bzw. lex injusta non est lex. Ungerechten Gesetzen nicht
zu folgen ist kein Ungehorsam, sondern Verpflichtung, ob nun der Gesetzgeber selbst rechtmäßig oder
illegitim ist. Lieber Theophil, ganz egal was er gebetet hat, die Ehrerbietung dem Götzen Allah gegenüber,
der ja nicht der wahre dreieinige Gott ist, ist skandalös und öffentliche Apostasie. Das ist unbestreitbar
und spricht dafür, dass Ratzinger nicht Papst ist. Ich, lieber Ultramontanus schwinge mich allerdings
darüber nicht zum Richter auf.
@Bruder Theophil: Warum sollte das einr Rolle spielen ? Er hat im Tempel von Anti-Christen öffentlich
gebetet. Er hat Assisi nicht widersprochen! Er hat erklärt, dass der Protestantismus keine Häresie ist.
Er hat erklärt, dass der alte Bund noch existiert und Heilsweg ist. Das ist totale Apostasie.
@ Ultramontanus Warum -um ein Besipiel zu nennen- wird Ratzingers Moschee-Gebet nicht als öffentliche
Apostasie angeprangert ?? Wissen Sie so genaus WAS er gebetet hat ?
Wie ich darauf komme: Weil die Piusbrüder (und ihre Anhänger) die Herren ab Roncalli als „Päpste“ ausgeben
(trotz eindeutiger Gegenbeweise in Form von massigen Häresien). Wie man auch leicht feststellen kann,
findet eine Identifikation mit der „Masse der (Konzils-)Gläubigen“ statt. Das Spektrum ist diffus. Die
offenkundige Ungültigkeit der „neuen Bischofsweihen“ wird bspsw. verschwiegen, das lässt man einfach
unter den Tisch fallen. Warum -um ein Besipiel zu nennen- wird Ratzingers Moschee-Gebet nicht als öffentliche
Apostasie angeprangert ??
@ Kurt K. Ich möchte mich litterae anschliessen. Niemand kann sagen, wie das Reich GOTTES aussieht. Selbst
Nahtoderfahrungen von Menschen, die wieder „zurückgeholt“ wurden halte ich nur für bedingt aussagekräftig,
weil sich GOTT sicherlich nicht in die Karten schauen lässt. Aber allein schon diese Nahtoderfahrungen
sind interessant und lesenswert (siehe z.b. Moody oder Kübler-Ross.) Ansonsten stelle ich mir dieses
Reich als Reich der Liebe und des vollkommenen Glücks vor, in dem man sich nur wohlfühlen kann, wenn
man wirklich bereit ist GOTT zu schauen. Diese Vorbereitung äussert sich für mich im Purgatorium, das
uns dazu befähigt vor GOTTES Angesicht zu treten, um ihn schauen zu können. Dort werden wir von den
Sünden geläutert, die vor seinem Antlitz nicht bestehen können. Vergleichen Sie es mit einer langen
Fahrt durch einen Tunnel. Plötzlich kommen Sie in grelles Tageslicht. Jetzt brauchen Sie auch erst eine
Zeit der Adaption an diese neue Umgebung, um darin bestehen zu können. War das verständlich ?
Lieber Ultramontanus, Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass jedes Mitglied der „Konzilskirche“ (auch
die Piusbrüder!) im objektiven Zustand der Häresie und des Schismas (Todsünde!) verharrt. wie kommen
Sie denn auf so was?
Genova: „Darüber hinaus gibt es in allen Bereichen auch „außerordentliche Wege“, die das formale Sakrament
ersetzen können (die Nottaufe, die Sündenvergebung aufgrund vollkommener Reue, etc.).“ Nun mal langsam.
Schriftbeweis ? Traditionsbeweis ? (0). Die „Nottaufe“ ist eine „echte“ Taufe. Außerdem ist darauf hinzuweisen,
dass jedes Mitglied der „Konzilskirche“ (auch die Piusbrüder!) im objektiven Zustand der Häresie und
des Schismas (Todsünde!) verharrt.
@Ultramontanus & @Stimme wird immer nur die erbsündige Natur, der gefallene Adam kurz nach dem Sündenfall.
Eine solche Kreatur ist denklogisch und nach der Lehre der Kirche, die die absolute Heilsnotwendigkeit
der Taufe lehrt, schlichtweg unfähig in das Reich Gottes einzutreten, was Christus selbst in schroffen
Worten lehrt. Es gibt nichts peinlicheres, als die Artikulationen von Menschen, die sich in der katholischen
Dogmatik meinen bewegen zu können wie in einem mathematischen Koordinatensystem. Ihr Satz wäre akzeptabel,
wenn sie geschrieben hätten „schlichtweg unfähig aus sich selbst heraus in das Reich Gottes einzutreten“.
In der Tat: Wir bedürfen der göttlichen Gnade, um in das Reich Gottes einzugehen (aber nicht als deren
Sockenpuppen, sondern als Ebenbilder und Freunde Gottes). Gott hat es gefallen, Wege und Mittel einzurichten,
die uns dabei helfen. Dies ist der ordentliche Wege. Darüber hinaus gibt es in allen Bereichen auch „außerordentliche
Wege“, die das formale Sakrament ersetzen können (die Nottaufe, die Sündenvergebung aufgrund vollkommener
Reue, etc.). Genau auf diese Tatsache hebt Cantelamessa ab. Da Sie ja die Stellvertretung (wohl im Sinne
der stellvertrenden Begierdetaufe) eingeführt haben, geben ich hiermit folgendes kund: Ich begehre die
Taufe für alle unschuldig ungetauft gestorbenen Kinder. Damit dürfte das Thema Limbus dann ja (denklogisch!)
vom Tisch sein.
@Kurt K Den Himmel kann man sich so mannigfaltig unterschiedlich vorstellen… und letztendlich wissen
wir es nicht. Ich glaube zwar an ein Leben nach dem Tod und kann mir durchaus vorstellen dass „Himmel
und Hölle“ in gewissem Sinne existieren, allerdings nicht als Orte, sondern vielmehr als Zustände der
Seele nach dem Tode. Mein Pfarrer sieht’s im Übrigen so ähnlich. Das Leben nach dem Tode können wir
nur erahnen. Gestern sagte ein Pfarrer in der Predigt: „Das ist so, als ob man als kleines Kind Weihnachten
feiert und vor der verschlossenen Wohnzimmertür auf die Bescherung wartet. Man hat es noch nicht gesehen,
aber man ahnt, dass die Eltern das Wohnzimmer besonders geschmückt haben und dort die Geschenke auf einen
warten.“ Ich fand diese Metapher sehr gut. Angesichts des Todes können wir nur ahnen bzw. hoffen, dass
danach etwas kommt. Aber so wie wohl kaum ein Vater sein Kind an Weihnachten enttäuschen würde, indem
er hinter der geschlossenen Tür keine Überraschung bereit hält, so können auch Gläubige darauf vertrauen,
dass uns der himmlische Vater nicht enttäuschen wird. Wie es jetzt im Himmel aussieht und ob Sie dort
mit Br. Theo oder anderen Leuten werden reden können – das weiß ich nicht und ich wage zu behaupten,
dass das niemand weiß.
A propos Himmel / Hölle Kann mal einer von euch Himmelgläubigen den Himmel beschreiben, also bildlich?
Wie soll ich mir das vorstellen dort? Nehmen wir mal an, ich käme dorthin. Käme ich körperlich dorthin
und könnte mich mit sagen wir mal Theophil – so er auch dorthinkäme – dann über irgendwas unterhalten?
Z.B. über die Taten der auf Erden Lebenden? Selbigee Frage stelle ich auch für die Hölle.
Korr.: ich schrieb: Limbus: ja, aber keine Hölle sollte nicht heissen, dass ich nicht an die Hölle glaube,
wie hoffentlich aus der Argumentation ersichtlich war, sondern, dass ich nicht glaube, dass der Limbus
eine Hölle, bzw. Teil der Hölle ist. Ich glaube, er ist Teil des Himmels, aber eben nicht der vollwertige.
@ Genoveva Die Vorstellung einer ewigen Strafe ohne personale, willentliche Zustimmung ist für den Gläubigen
eine Zumutung. Wir sind nicht die Sockenpuppen im göttlichen Welttheater! Wenn Sie so wollen, sind wir
alle „Sockenpuppen der göttlichen Gnade“, an welcher wir aber mitwirken können (die Säuglinge, Kleinkinder,
Ungeborenen hingegen nicht, sie bedürfen – wo es möglich ist – der Stellvertretung). Wenn Sie die Erbsünde
als Zumutung empfinden, ist das Ihr Problem. Sie ist jedenfalls die menschliche Realität. Christus hat
uns ja ein recht einfach zu handhabendes Gnadenmittel zur Überwindung der Erbsünde gegeben: Die hl.
Taufe.
@Limbustheoretiker Ist doch ganz einfach. Von der Zeugung an ein Mensch. Warum sollte sich GOTT diesem
Menschen nicht offenbaren und ihm eine Entscheidung abverlangen können, für den Fall, dass er ausserhalb
des Mutterleibes gelebt hätte und sich ausserhalb desselben hätte entscheiden können. Die selbst der
kleinsten Zellform des Menschen innewohnende Seele muss auch schon die Möglichkeit der Entscheidung haben
können. Welche Begierden entwickelt dieser kleine Mensch, wenn doch durch entsprechendes Bildmaterial
dokumentiert ist, dass er sich vor den Instrumenten seiner staatlich bezahlten Abtreiber verbergen möchte.
Wird sich nicht auch diese Seele in höchster Not an ihren Schöpfer wenden?
Limbus: ja, aber keine Hölle; Erbsünde: nein; Sakramente: optional zum Glauben so reimt sich der liebe
matt das zusammen. Unschuldige Ungeborene in die Hölle zu verdammen hielte ich für falsch, ebenso aber,
sie ohne persönliche und willentliche Entscheidung für Gott, ohne Rechtfertigung in den Himmel zu lassen.
Wenn schon aber, würde ich den Limbus als „Vorhimmel“ bez. Die Sakramente sehe ich nicht als heilsnotwendig.
Der Limbus ist kein „Hilfskonstrukt“, sondern eine Bezeichnung für die Hölle. Soweit keine persönlichen
Sünden vorliegen (wie eben bei unmündigen Kindern), besteht die Strafe nur in der Verdammnis (poena
damni), aber nicht in sinnlichen Strafen (poena sensus). Vereinbar ist damit ein Zustand natürlicher
Glückseligkeit. Den Kindern wird das gegeben, was ihnen von Natur aus zukommt. Ein „Anrecht“ auf den
Himmel hat niemand.
@ Ultramontanus Wäre es für die RKK nicht vielleicht sinnvoller gewesen (wie sie es ja heute auch propagiert),
zum Thema „ungetauft gestorbene Kinder“ zu sagen: WIR WISSEN NICHT WAS MIT IHNEN GESCHIEHT! Sinnvoller
jedenfalls als son seltsames Hilfskonstrukt eines Limbus zu erfinden.
Weitergegeben wird immer nur die erbsündige Natur, der gefallene Adam kurz nach dem Sündenfall. Eine
solche Kreatur ist denklogisch und nach der Lehre der Kirche, die die absolute Heilsnotwendigkeit der
Taufe lehrt, schlichtweg unfähig in das Reich Gottes einzutreten, was Christus selbst in schroffen Worten
lehrt.
@ l.s.d. Nur wenn ich mich innerlich bewusst gegen das Sakrament weigere (was ein Baby ja ebensowenig
kann), könnte man vielleicht über die Wirkung des Sakramentes diskutieren, wobei ich bezweifle, dass
es das aus pragmatischen Gründen geben kann. Nunja, bewusst gegen die Taufe entschieden haben sich bestimmt
eine Menge Leute (Marranos z.B. – zwangsgetaufte Juden). Das mit dem „an ein Erbeereis denken“ ist ja
keine entscheidung gegen das Sakrament… Aber das ist ja auch ein „Nebenkriegsschauplatz“ zu den ungetauft
gestorbenen Kindern. [Noch zu dem Sternchen in meinem letzten Post (*): Die Menschen allerdings, die abtreiben,
interessiert das Heils-Geschwätz der RKK sowieso nicht. ] Vor kurzem hab ich in irgendeiner Zeitung auch
mal was darüber gelesen, dass die RKK den Limbus sowieso „abgeschafft“ habe. Dieser Papstprediger aus
dem Artikel liegt also damit auf der Linie der RKK also ist er im Recht, oder nicht?
@stimme und @catharina Zu den Einlassungen von Stimme kann man nur noch sagen: Herr, vergib’ ihm, denn
er weiß nicht wovon er redet. Die Lehre vom Limbus war nie etwas anderes als ein Hilfskonstrukt zur Verdeckung
einer Aporie. Hier der universale Heilswille Gottes, dort die Heilsnotwendigkeit der Taufe. Der Begriff
der „natürlichen Glückseligkeit“ als Zwischenstufe zwischen Himmel und Hölle ist ja letztlich eine
Hülse. Was soll das sein, wenn der Herr kommt und alles Neu macht? Was bedeutet dann Glückseligkeit,
wenn sie gleichbedeutend ist mit dem Ausschluss von der innigen Gemeinschaft mit Gott? Die Vorstellung
einer ewigen Strafe ohne personale, willentliche Zustimmung ist für den Gläubigen eine Zumutung. Wir
sind nicht die Sockenpuppen im göttlichen Welttheater! @catharina: Das Bewußtsein für die Dimension
der Freiheit ist im Laufe der Neuzeit immer schärfer hervorgetreten. Das ist genau die Entwicklung, die
den Limbus als eschatologischen Ort heute unvorstellbar und unvermittelbar macht. Dies mag in Zeiten,
in denen die Menschen sich permanent der Willkür (der Natur, der Gesellschaft, der Herrschenden, etc.)
ausgesetzt sahen und ausgeliefert fühlten, anders gewesen sein.
@Kurt K Die Gnadenwirkung eines Sakramentes wie der Taufe ist nicht davon abhängig, ob sich der Täufling
bewusst dafür entscheidet. Ein Sakrament kann nicht GEGEN den Willen eines Menschen wirken, sonst wäre
es ja Magie, aber ich habe mal gelesen, dass die Gnadenwirkung eines Sakramentes selbst dann wirkt, wenn
der Empfänger „mit den Gedanken woanders sein sollte“. Wenn ich z.B. gefirmt werde und ich, während
ich vor dem Bischof stehe, z.B. an Erdbeereis denke, ist die Firmung dennoch gültig. Nur wenn ich mich
innerlich bewusst gegen das Sakrament weigere (was ein Baby ja ebensowenig kann), könnte man vielleicht
über die Wirkung des Sakramentes diskutieren, wobei ich bezweifle, dass es das aus pragmatischen Gründen
geben kann. Bei der Taufe hat man ja nicht umsonst die Paten, die dem Kind die Entscheidung FÜR die Taufe
abnehmen. Im Jugendlichenalter gibt’s dann ja noch das Sakrament der Firmung, der „Vollendung“ der Taufe
und zu diesem Sakrament müssen sich die jungen Leute ja bewusst entscheiden. Die Entscheidung, Christ
zu sein, kann also niemandem (auf Dauer) abgenommen werden.
@ Stimme aus dem Mittelalter Besonders werden die abgetriebenen Kinder nicht für Christus getötet, sondern
für den Teufel bzw. die Daemonen. Sie sind eine Art „zeitgeistiges Menschenopfer“ und können so nicht
in den Himmel kommen. Aha. Und die Kinder, die z.B. Herodes tötete? Haben die sich ausgesucht, von Herodes
gemetzelt zu werden (und dadurch in den Himmel zu kommen)? Haben sich die abgetriebenen Kinder es ausgesucht,
so zu Tode zu kommen (und nicht in den Himmel zu kommen)? Das ist doch ausgemachter Blödsinn. Durch solcherlei
Unterscheidungen soll nur eines Bewirkt werden, nämlich die Menschen abzuhalten, Kinder abzutreiben.
Nach dem Motto: Wenn du dein Kind tötest, kommt es niemals zu Gott und du bist schuld*. Das das Unsinn
ist, sollte jedem eigentlich klar sein. Da Kind kann ja nun ÜBERHAUPT NICHTS dafür, getötet worden
zu sein, unabhängig vom Motiv der Tötung. Ob das Kind nun im Mutterleib getötet wurde oder bei der
Geburt starb oder von den Soldaten des Herodes umgebracht wurde – wo ist der Unterschied FÜR DAS KIND?
Und mal ganz im Ernst: Was soll das denn für ein Gott sein, der darauf besteht, dass ein Mensch gewaschen
wird, bevor er in den Himmel darf? Diese ganzen Kindstaufen sind doch sowieso sehr seltsam. Die getauften
entscheiden sich ja dadurch gar nicht für Gott, sie können es noch gar nicht. Wenn jmd sich in einem
Entscheidungsfähigen Alter taufen lässt, ok. Was soll das sonst sein? Magisches Wasser was die Erbsünde
wegspült ohne den Willen des getauften? Find ich seltsam.
Ein Häretiker als „päpstlicher Hofprediger“… … wie passend! Im übrigen gilt: Wer nicht an die alleinseligmachende
Gnade der Taufe glaubt, der sei ausgeschlossen. Ausnahme 1: die Begierdetaufe: Für Katechumenen (Taufbewerber),
das sind zumindest Jugendliche (auch keinen Fall Kleinkinder), wobei es keine stellvertretende Begierdetaufe
(etwa der Eltern für das Kind) gibt; Ausnahme 2: die Bluttaufe: Sie ist auch für Kleinkinder möglich,
wenn sie für Christus sterben. Die abgetriebenen Kinder oder die ungeboren verstorbenen (Fehl- oder Totgeburt)
fallen da (jedenfalls in aller Regel – nicht ein einziger gegenteiliger Fall ist in der Geschichte der
Kirche bekannt geworden) nicht darunter. Besonders werden die abgetriebenen Kinder nicht für Christus
getötet, sondern für den Teufel bzw. die Daemonen. Sie sind eine Art „zeitgeistiges Menschenopfer“ und
können so nicht in den Himmel kommen. Der Limbus Puerorum – der Zustand natürlicher Glückseligkeit –
ist aber eine göttliche Gnade, da keineswegs vorhersagbar ist, dass Getaufte überhaupt so einen Status
erlangen werden, sie können schließlich durchaus in die Hölle kommen. Jemand, der die Heilsnotwenigkeit
der Taufe leugnet, ist nicht bloß kein Katholik, sondern erst gar kein Christ, auch wenn er es behauptet
und selbst getauft ist: Er ist ausgeschlossen!
Das hatten wir doch schon! Auch unsere allwissenden Tradis werden nicht vorab in die Ewigkeit schauen
können, um herauszufinden, was unser HERRGOTT denn nun mit den ungetauft verstorbenen Säuglingen anstellt.
Sicher scheint mir nur zu sein, dass der Wille Gottes unerfindlich ist, und dass er sich wohl kaum an
irgendwelche menschengemachte Vorschriften hält. War der Limbus jemals Bestandteil der offiziellen kirchl.
Lehrmeinung? Ich glaube nicht. Also, liebe Tradis und alle, die meinen zu wissen, was uns nach dem Tode
erwartet, haltet den Ball flach und hofft auf das Erbarmen Gottes. @ Kokke, wann stellen Sie Ihre Schallplatte
endlich ab?
@ auf Wunsch Die Bitte um Barmherzigkeit und Aufnahme in der Himmel, nach erbrachter langer Busszeit im
Fegefeuer, sollte nicht nur exclusiv für die getauften Kinderschänder, unbussfertigen Schwulen und Abtreiber
dargebracht werden.
@Strepto von Kokke: . Die getauften Kinderschänder und Abtreiber sollten da keinen Vorrang vor den ungetauften
unschuldigen Kindern haben. . und die homosexuellen Freimaurer dabei nicht vergessen ! passt doch zum
Thema ?
@Bitte um Barmherzigkeit für die Ungetauften! Oh mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns
vor dem Feuer der Hölle. Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit
am meisten bedürfen. Amen. Die getauften Kinderschänder und Abtreiber sollten da keinen Vorrang vor
den ungetauften unschuldigen Kindern haben.
kreutz.net kann sagen was es will und Päpste und Konzilien zitieren wie es will. Fakt ist weder der Heilsautomatismus
noch der Verurteilungautomatismus ist wahr. Beides nimmt Gottes Heilswillen und Erlösungshandeln vorweg.
Das einzige was wir wissen ist das wir nichts wissen und daher ist und bleibt der limbus auch weiterhin
ein theologisches Hilfskonstrukt nicht mehr und nicht weniger. LG Fiore
@ catharina Von welcher Ideologie sprechen Sie ? Ich finde diesem Thema kann man sich völlig ideologiefrei
nähern. Denn ihr Wohlergehen liegt in den Händen GOTTES. Diese Kinder, die IHM immer schon sehr am Herzen
lagen, werden sicherlich seine besondere Güte erfahren. Auch ohne unser Lamento.
Ideologieverdacht Und wieder bleibt man uns ein eigentliches Argument schuldig. Welches sind denn genau
die neueren Erkenntnisse, aufgrund derer die Lehrmeinung vom limbus puerorum überwunden sein soll? Cantalamessa,
der sich sonst auf die Darstellung großer Linien versteht, sagt uns darüber nichts. Es bleibt beim Appell
an das Gefühl der Menschen. Damit stehen solche Auffassungen unter ernsthaftem Ideologieverdacht.