Jesuiten
Der Letzte löscht das Licht
Der Niedergang der Kirche in Deutschland scheint unaufhaltsam weiter zu schreiten. Jetzt hat es ein Haus der Jesuiten getroffen.
Jesuiten: Sie kämpfen mit dem Altersdurchschnitt
Jesuiten: Sie kämpfen mit dem Altersdurchschnitt
(kreuz.net, Saarlouis) Am 5. Mai 2007 hat der Generalobere der Jesuiten, Pater Peter-Hans Kolvenbach, das Canisiushaus der Jesuiten in Saarlouis per Dekret aufgehoben.

Die Stadt Saarlouis befindet sich im Südwesten Deutschlands.

Die Gesellschaft Jesu war dort seit achtzig Jahren – zuletzt noch mit vier Jesuiten – tätig. Das berichtete die Webseite der Jesuiten in Deutschland.

Der Orden wird sich wegen der künftigen Nutzung des Hauses und der mit ihm verbundenen Kapelle um eine angemessene Lösung bemühen.

Die Anwesenheit der Jesuiten in Saarlouis geht in die Zeit zurück, als der Orden in Deutschland nach dem Kulturkampf nach 1917 wieder zugelassen wurde.

Jesuiten im freien Fall
Bei den Jesuiten sind liturgische Mißstände alltäglich.Jesuitenpater Steve Kelly von Los Angeles liest die MesseHomo-ideologische Veranstaltung im Mai 2007 an der von den Jesuiten geführten Universität Santa Clara in den USA.

Die Vertreter der Stadt waren damals sehr an einem Engagement des Ordens interessiert. Am 17. April 1928 wurden die Gebäude des ehemaligen Städtischen Krankenhauses von drei Jesuiten übernommen und als Internat umgebaut.

Finanzielle Probleme führten bereits drei Jahre später zu einem Ende des Projektes. Doch die Jesuiten blieben.

Sie entfalteten in den kommenden Jahren eine intensive Tätigkeit als Seelsorger, Prediger, Exerzitienleiter und Beichtväter.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Residenz mehrfach beschlagnahmt. Die Jesuiten wurden vertrieben oder mußten in den letzten Kriegsmonaten aus der umkämpften Stadt fliehen.

Schon an Ostern 1945 kehrten sie in das wie durch ein Wunder nicht zerstörte Canisiushaus mit seiner Kapelle zurück.

In den folgenden Jahren entfaltete der Orden sein Apostolat noch einmal intensiv.

Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil nahm jedoch die Zahl der Beichtenden und der Berufungen kontinuierlich ab.

Die Schließung der Residenz ist dem Orden – nach Angaben der Webseite der Jesuiten – nicht leicht gefallen.

Der Provinzial der Deutschen Provinz der Jesuiten, Pater Stefan Dartmann, verweist in diesem Zusammenhang auf eine „angespannte personelle und finanzielle Konstellation“ und „den hohen Altersdurchschnitt“ in der Jesuitenprovinz.

„Die Schließung der Niederlassung ist sehr bedauerlich“ – erklärt ein Gläubiger, der gestern die 8.30 Uhr Messe im Canisiushaus besuchte.

Die Kapelle sei recht gut gefüllt gewesen: „Die Liturgie war sehr feierlich.“

Der zelebrierende Pater verwendete den Römischen Meßkanon:

„Meine Verwandten, die dort regelmäßig die Sonntagsmessen besuchen, verlieren nun ihre geistige Heimat.“
      
44 Lesermeinungen
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#44   Horst Metzker   16:49:12 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Liebe Nachtlaterne, endlich mal was Gescheites!
Herzlichen Glückwunsch von ganzem Herzen.
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#43   Nachtlaterne   21:36:40 | Dienstag, 26. Juni 2007
Lösung oder Endlösung?
Lösung oder Endlösung?
Jeder Mensch muss sich fragen – wenn er dazu überhaupt in der Lage ist – ob er zu den Menschen zählt die echte Lösungen suchen, oder ob er mehr ein Mensch der Endlösungen ist, die man verharmlosend als Lösungen bezeichnet. Wer z.B. zu Abtreibungen vorschnell ja sagt, oder dazu schweigt, der beteiligt sich ganz offensichtlich an der Millionenfachen Endlösung unschuldigen Lebens. Es ist doch merkwürdig einerseits die Endlösung der Juden zu verurteilen, gleichzeitig aber nicht zu bemerken wie sehr man sich an der Endlösung der Babyfrage aktiv oder passiv schuldig macht. Die proklamierte Untreue durch die massive Verbreitung von Pornografie hat uns bislang fast so viele Tote wie der 2. Weltkrieg beschert und noch mehr infizierte. Auch an dieser Endlösung des Bösen arbeiten wir mit, wenn wir nicht endlich über uns selbst erschrecken und zu Gott umkehren! Die Tiere haben wir weitestgehend aus dem öffentlichen Leben ausgeblendet und lassen sie in KZs vegetieren. Auch diese Endlösung ist Dekadentdemokratisch geprägt! Oder schauen wir uns nur die Gleichschaltung unserer Medien an, die gleichzeitig ihrer Meinungsvielfalt betonen. Wie sehr arbeiten wir an dieser Endlösung mit, weil wir ihnen nicht die Nachfrage entziehen…
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#42   möchtegern-kathole   18:45:21 | Dienstag, 26. Juni 2007
ich weiß …
… von einem Jesuiten, der ein Paar getraut hat, obwohl dieses Paar damals sagte, seine 2 vor der Eheschließung geborenen Kinder reichen, mehr wolle es gar nicht.
Eine moralische Bewertung dieses Vorgangs ist dem Katholen leicht möglich.
In diesem Sinne sind die Jesuiten – zunächst nur der eine, aber man kann leider aus anderen Fällen verallgemeinern – keine Gesellschaft Jesu mehr, auch wenn sie sich so nennen.
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#41   FranciscoSuarez   15:10:50 | Dienstag, 26. Juni 2007
@czibo
ich kann ihnen versichern, dass liturgische missstände bei den jesuiten nicht nur angeblich vorhanden sind. zumindest bei den österreichischen jesuiten (wie es in deutschland ist weiß ich nicht aus eigener erfahrung) sind die missbräuche, die betrieben werden, himmelschreiend, allerdings auch nicht ärger als in den meisten „normalen“ pfarreien.
aus der elitären gesellschaft jesu ist ein würdeloser haufen geworden, der weder mehr gute wissenschaftler (natürlich gibt es ausnahmen!!), aber noch weniger fromme priester hervorbringt. ich glaube das beurteilen zu können, weil ich eine ganze reihe von jesuiten persönlich kenne. bei einigen jesuiten muss man befürchten, dass sie bereits völlig vom glauben abgefallen sind, da auch dinge geäußert werden (auch öffentlich), die einer häresie bedrohlich nahe kommen.
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#40   Nachtlaterne   13:34:47 | Dienstag, 26. Juni 2007
bei aller achtung…
… vor geistlichen berufen. aber viele geistliche haben in ihrem gehirn mehr und mehr ein geistiges bordell installieren lassen und zahlen sogar noch die gebühren.
ich bin klempner von beruf, ein dreifach hoch dem der dies goldene handwerk schuf…
kardinal lehmann, mir grauts vor dir!
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#39   Artois †   12:45:56 | Dienstag, 26. Juni 2007
@Juergen
Den Gesetzen der Moderne gehorchend, erfüllt auch die FSSPX weithin eine medialer Funktion, der sie sich nolend volens auch „irgendwie“ anpasst …
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#38   Sentinel   11:46:11 | Dienstag, 26. Juni 2007
@Christian Hüller
Hat er für das Feiern der Alten Messe die Erlaubnis des Ortsbischofs oder macht er das einfach so?
Wenn letzteres zuträfe, wäre das ja ein echter Robin Hood, der ein special in kreuz.net redlich verdient hätte, meinen Sie nicht?
Sein Bischof ist der von Trier! Weiß nicht, wie der heißt, da der Neue echt fürchterlich ist. Sich um anderes kümmert als um die Gemeinden, denen er eigentlich vorstehen sollte.
Und ja, er macht dies aus alter Tradition. Ich glaube persönlich nicht, daß er von dem neuen Bischof die Erlaubnis erhielt, aber ich gehe davon aus, daß er sie vom Alten hatte (Wechsel war 2002 oder so!).
Aber sehr gut vorstellbar wäre auch, daß er es so macht. Ohne Erlaubnis des Alten oder des Neuen Bischofs von Trier.
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#37   Strepto von Kokke   11:39:45 | Dienstag, 26. Juni 2007
@Nachtlaterne
…schämen sich unsere geistlichen so sehr ihrer priesterkleidung?
Nicht traurig sein. Die arbeiten alle als verdeckte Ermittler des Heiligen Stuhls.
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#36   Nachtlaterne   11:19:04 | Dienstag, 26. Juni 2007
warum…
…schämen sich unsere geistlichen so sehr ihrer priesterkleidung? irgendwie schämen sie sich der existenz gottes und schaffen sich mehr und mehr ihren eigenen, weltgenehmen, liberalemn, toleranten und humanen jesus mit sozialgetue. man kann nur noch gratulieren!
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#35   Czibo Nieznany   08:33:15 | Dienstag, 26. Juni 2007
Unlautere Mittel und Methoden
Was soll eigentlich die Bilderserie, in der die vermeintlichen liturgischen Missstände bei den Jesuiten angeprangert werden? Bei einigen Bildern wird einfach behauptet, dass es sich um eine Messfeier handeln soll. Mir scheint es eher, als dass damit der Vorwurf der liturgischen Missstände bei den Jesuiten erhärtet werden soll. Denn wer einen Vorwurf erhebt, sollte alles tun, auch mit unlauteren Mitteln und Methoden, um die Berechtigung des eigenen Vorwurfs zu betonen und Empörung anzufachen, um Mitstreiter zu bekommen. Wenn es sich bei dem einen Bild, auf dem der Priester das Brot erhebt, nur eine Segensgeste ist, ist der Vorwurf schon nicht mehr korrekt. Warum wird mit der Bildauswahl so ein unterschwelliges Spiel getrieben, nur um die angeblichen liturgischen Missstände bei den Jesuiten anzuprangern. Dahinter steckt doch mehr…,oder?
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#34   Christian Hüller   06:52:18 | Dienstag, 26. Juni 2007
@ Sentinel
Hat er für das Feiern der Alten Messe die Erlaubnis des Ortsbischofs oder macht er das einfach so?
Wenn letzteres zuträfe, wäre das ja ein echter Robin Hood, der ein special in kreuz.net redlich verdient hätte, meinen Sie nicht?
Richard Lionheart alias Pope Benedikt wird dem Bedrängten wohl bald mit einem motu proprio zur Hilfe eilen, in der Wüste der modernistischen Bedrängnis…
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#33   Sentinel   23:28:59 | Montag, 25. Juni 2007
@Heinrich von und zu und überhaupt
Naja,
ich dachte mir nur, die FSSPX wirds ärgern, die Truppe, die sie unterstützt, zieht in Saarlouis ihren Schwanz ein, obwohl eigentlich der örtliche katholische Pfarrer derjenige ist, der schon seit Jahr und Tag (auch ohne Motu Propio) die Alte Messe liest.
Ich finde es nur spaßig, daß die Redaktion sich bisher dazu noch nicht geäußert hat. Und obiger Artikel ist für einen alten Saarlouiser, wie ich es bin, eine echte Freudesnachricht.
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#32   Frasim   22:56:17 | Montag, 25. Juni 2007
@Stimme der Vernunft
Wenn die alle Spitzenröckchen und Manippelchen anhätten, hätte sie viel mehr Mitglieder.
Nein, Soutane oder Kollarhemd würde für den Anfang doch schon mal reichen… Mal ehrlich, das Bild sieht doch wirklich aus, wie der Kegelclub Döpshofen auf Wandertour. Damit verspielen sich die Herren Patres doch selbst jeglichen Respekt, der einem Geistlichen zukommen sollte! Da braucht man sich auch nicht über ausbleibenden Nachwuchs zu wundern. Nach heutiger Meinung ist der Priester ja nichts anderes mehr als der Gemeindevorsteher, der nicht heiraten darf. Toll, wer von den Jungen will das schon??! Wir müssen die erhabene Würde und die übergroße Gnade des Priestertums wieder klar hervorheben, schätzen, ehren und achten. Das geht bei der Kleidung los und könnte bei dem ein oder andern vielleicht das Interesse am Priesteramt wecken…
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#31   möchtegern-kathole   22:42:27 | Montag, 25. Juni 2007
@Sirilo, keine Panik
Wissen Sie, das höre ich seit vielen Jahrzehnten: „keine Panik, es handelt sich ja nur um xyz“. Für ‘xyz’ können Sie Kirchenbauten, Ordensniederlassungen, Kirchenausgestaltungen, Kapellen, auch historische Gebäude einsetzen.
Und in der Summe? In der Summe haben die Menschen keine Seelsorger mehr. Und dann? Dann grassieren Scheidung, Unkeuschheit, Abtreibung usw. Und dann? Dann kommt so mancher in die Hölle. Und dann? Dann rufen wir ihm hinterher: keine Panik …
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#30   Romulus   22:32:04 | Montag, 25. Juni 2007
@Typ Pfötchengeben
1.) Warum bitte soll ich mich mit wildfremden Menschen, die mir a) nichts getan haben und umgekehrt, b) die ich vermutlich nie wieder sehe, versöhnen?
2) Leute, die sich großartig die Pfoten geben, schauen sich nach dem Gottesdienst kaum an und gehen beispielsweise in Dörfern ihren alten Feindschaften nach. Dann braucht es auch keinen aufgenötigten Friedensgruß.
3.) Die Geschichte des Friedensgrußes, was Sie schreiben, ist mir bekannt. Das Händeschütteln gehört nicht in den Gottesdienst. Man kann sich auch anders ein Zeichen des Friedens geben.
4) Versöhnung findet am Anfang des Gottesdienstes statt. Außerdem wäre hin- und wieder ein Asperges angebrachter und weniger „Pseudo-Friedensgruß“.
5) Das Händeschütteln wird in vielen Gottesdiensten zum Hauptteil ausgebaut und das Agnus fällt unter den Tisch.
6) Wenn ich so den Schluß Ihres Postings scheinen Sie kein besonders friedvoller Mensch zu sein. Außer beim Friedensgruß natürlich ;-)
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#29   Sirilo   22:28:03 | Montag, 25. Juni 2007
Keine Panik wegen Orden!
„In der katholischen Kirche gibt es etwa 2000 Ordensgemeinschaften. Die Gründung einer solchen Gemeinschaft erfolgt oft aus einem bestimmten geistlichen oder materiellen Bedürnis der entsprechenden Zeit heraus.“ (Kathpedia)
1200 Jahre mußte die Kirche ohne Franziskaner auskommen, 1500 Jahre ohne Jesuiten. Ging es der Kirche deshalb vorher schlechter? Ordensgründungen sind oft eine Reaktion auf eine bestimmte Zeitsituation oder -stimmung; wenn sich die Verhältnisse ändern, kann die Bedeutung des einen oder anderen Ordens zurückgehen, ohne daß deshalb die Kirche gleich untergeht. Dafür kommen andere Orden und Gemeinschaften, die auf die Zeitfragen bessere Antworten geben.
Im Laufe der Kirchengeschichte sind immer wieder Orden ausgestorben, z.B. die Antoniter, deutschen Bartholomiten, Cölestiner, Josephiten und Wilhelmiten.
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#28   HeinrichderZweite   22:27:47 | Montag, 25. Juni 2007
Sentinel,
Sie reden in Rätseln!
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#27   Sentinel   22:25:04 | Montag, 25. Juni 2007
@Heinrich von und zu und überhaupt
Naja,
dumm nur, daß der amtierende katholische Pfarrer am liebsten den Alten Ritus in der Messe liest, während die Jesuiten die Modernisten sind!
Anscheinend hast du da etwas nicht mitbekommen oder aber nicht verstanden!
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#26   Typ   22:02:08 | Montag, 25. Juni 2007
@ Romulus
Das „Pfötchengeben“ ist der Überrest eines der ältesten liturgischen Zeichen überhaupt. Die Kirchenväter deuten es als Bestätigung des Gebetes, ähnlich dem „Amen“: Im Gebet der Kirche sind alle miteinander verbunden. Es wurde auch gedeutet in Bezug auf die Versöhnung, zu der uns der Herr aufruft, ehe wir unsere Gaben zum Altar bringen – so fand das Friedenszeichen seinen Platz zunächst vor der Gabendarbringung, später dann als Kommunionvorbereitungsgestus. Stilisiert in Form der „Paxtafel“, die die Priester küssen, ist es aber dennoch kein Priestergestus, sondern einer für alle Gläubigen. Es wurde übrigens ursprünglich nicht in Form eines Händeschüttelns, sondern in Form eines Kusses auf den Mund gegeben. Das Handreichen ist eben unserem Kulturkreis angepasst; unter Priestern und Mönchen ist die (angedeutete) Umarmung nach wie vor die gängige Form.
Woher beziehen Sie eigentlich Ihre Legitimation zur Teilnahme an der unblutigen Vergegenwärtigung des Opfers Jesu Christi, wenn Sie nicht bereit sind, den Mitfeiernden ein solches Zeichen des Friedens, der Verbundenheit im Glauben und der Versöhnung als notwendige Bedingung zur Teilnahme an dieser Feier zu geben? Noch dazu eines, das Ihnen nicht mehr abverlangt als in unserer Kultur üblich?
Manchmal wünschte ich, man würde für so gehässige und ignorante Typen wie Sie die antike Form des Friedensgrußes, den Mundkuss wiedereinführen. Nur zur Prüfung, wie ernst es Ihnen eigentlich mit der Versöhnung ist.
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#25   Romulus   21:55:11 | Montag, 25. Juni 2007
Pfötchen geben in den „wir-haben-uns-alle-lieb-Messen“
Warum muß man eigentlich immer wildfremden Menschen, die zufällig neben einem sitzen, in diesen „wir-haben-uns-alle-lieb-Gottesdiensten“ die Hand geben? Ich empfinde das massiv als störend! Fremden gegenüber ist es mir zu intim und bei Verwandten oder Bekannten ist es unnötig.
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#24   HeinrichderZweite   21:19:28 | Montag, 25. Juni 2007
Lieber Möchtegern,
vor ich zur Priesterbruderschaft gekommen bin, bin ich eine zeit lang bei den Franziskanern in die modernistische Messe gegangen. Der Unglaube, der mir da entgegen schlug war letztlich Auslöser dafür mich ernsthaft nach einer Sonntagsmesse umzuschauen, in der noch der katholische Glaube gepredigt wird und keine wir-haben-uns-alle-lieb Wohlfühlreligion. Insofern bin ich ihnen sogar dankbar. Schad scheint ‘s aber nicht drum zu sein.
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#23   möchtegern-kathole   21:14:48 | Montag, 25. Juni 2007
ich muss trotzdem …
… mein Posting von 19:44 korrigieren:
es gibt natürlich nicht 13 Klöster in Bayern, sondern 13 Franziskanerklöster. Und nur von denen sollen lediglich 5 übrigbleiben.
Trotzdem: Abbau um 61% Und auch in den restlichen Klöstern wird der Altersdurchschnitt über 60 sein. Dies bedeutet, dass die 5 Klöster auch nur ein Zwischenschritt sind, vielleicht zu einem vollkommenen Rückzug der Franziskaner aus diesem Land.
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#22   juergen   21:13:11 | Montag, 25. Juni 2007
mehr davon
Modernisische Tendenznzen gibt es übrigens auch bei der FSSPX, und zwar nicht zu knapp …
Davon möchten ich mal mehr hören.
Worum geht es da?
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#21   Artois †   21:08:19 | Montag, 25. Juni 2007
Möchte doch mal
beiden Vorpostern widersprechen. Erstens sind die Meßzentren der FSSPX gut besucht, wie ich bezeugen kann, zweitens gehen durchaus viele gläubige, gelegentlich auch gutgläubige Katholiken zur „Konzilskirche“. Modernisische Tendenznzen gibt es übrigens auch bei der FSSPX, und zwar nicht zu knapp …
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#20   HeinrichderZweite   21:03:53 | Montag, 25. Juni 2007
Recht haben Sie, Sentinel,
Soll die FSSPX ruhig Kirchen bauen – da geht sowieso kein Aas hin.
der Aas geht zu den Modernisten!
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#19   Sentinel   20:58:14 | Montag, 25. Juni 2007
@möchtegern-kathole
Ottaviani, Lefebvre und andere hatten mit ihren düsteren Prophezeihungen recht.
Ja, aber nur solange es die FSSPX nicht betrifft, die sie mit ihren Lügen bis auf Knochen und Blut blamieren.
Soll die FSSPX ruhig Kirchen bauen – da geht sowieso kein Aas hin.
In Saarlouis war es ähnlich. Die Jesuiten haben aggressive Werbung betrieben – aber jemand, der interessehalber in ihre weite Bibliothek in Saarlouis wollte – wurde von Ihnen als Ketzer und Dämonenverehrer verschrien.
Ich finde Gottes Strafe für die Jesuiten, daß sie diesen Ort nun endlich räumen, mehr als fair. Sie waren die Ketzer und Dämonenverehrer – nun kriegen sie ihre Medizin.
Gelobt sei das II. Vatikanum.
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#18   möchtegern-kathole   19:44:24 | Montag, 25. Juni 2007
Kirchenkollaps
in der welt ist ein schöner Artikel“Existenzgefahr“ www.welt.de/…ayerns_Kloester.html
Demnach sollen in Bayern nur noch 5 von 13 Klöstern als „Kernklöster“ behalten werden. Es ist ungeheuerlich, mit welcher Harnäckigkeit die Kirche weiter in den Abgrund marschieren will. Ottaviani, Lefebvre und andere hatten mit ihren düsteren Prophezeihungen recht.
Und wenn die FSSPX neue Kapellen und Kirchen gründet, dann geht jedesmal das Geschrei los, das wäre zahlenmässig nicht relevant und überhaupt abzulehnen.
Haltet Euch nur die Ohren zu, und die Augen, und alles andere auch.
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#17   Sirilo   19:42:17 | Montag, 25. Juni 2007
@Rudolfus
Sie betätigen sich ja schon wieder als Haushofmeister des Himmels, der darüber bestimmt, wer im Himmel wo sitzen darf. Passen Sie auf, dass man Sie nicht später einmal wegen Amtsanmaßung an den himmlischen Katzentisch verbannt!
Was das sog. Geheimnis von Fatima angeht: Fatima ist bekanntlich eine Privatoffenbarung und deshalb für keinen Katholiken bindend. Johannes XXIII. hätte das sog. Geheimnis auch in den Papierkorb werfen können, wenn er gewollt hätte. Immerhin hat er aber die Konfabulationen der Sr. Lucia nur in die Schublade gelegt…
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#16   juergen   18:40:49 | Montag, 25. Juni 2007
der Weg zurück
Die Lösung alller Probleme liegt ganz einfach in der ruckartigen Hinwendung zum Tridentinismus.
Genau,
wir erklären einfach alle Entscheidungen, die nach dem Tridentinum gefallen sind für nichtig. Inklusiv des I. Vatikanums, des II. Vatikanums, des Dogmas der Aufnahme Mariens in den Himmel, des Dogmas der Unbefleckten Empfägnis, den Syllabus und was sonst noch alles entschieden wurde.
o.O
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#15   Rudolfus   18:32:25 | Montag, 25. Juni 2007
Der Untergang der Konzilskirche & die Fürsprache des sel. Papstes Johannes XXIII.
Die einzigen, die der Konzilskirche nachtrauern, das sind die Prälaten und Bischöfe, die diese Konzilskirche zu verantworten hatten.
Diese haben das Gebet sicher äußerst notwendig.
Besonders wirksam scheint die Fürsprache des sel. Papstes Johannes XXIII. jedenfalls nicht zu sein.
Dieser selige Papst, der das III. Fátimageheimnis entsprechend der Weisung der Himmelskönigin im Jahre 1960 der hl. Kirche und aller Welt hätte bekanntgeben sollen, das aber nicht tun wollte, ein solcher seliger Papst kann sich wohl im Himmel bei Gott und bei der hl. Himmelskönigin wohl kaum einer besonderen Beliebtheit erfreuen.
Außerdem ist er schuld an der Einberufung des II. Vaticanums.
Alles Gründe, die dem sel. Johannes XXIII. keinen besonders wichtigen Platz im Himmel geben.
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#14   Czibo Nieznany   18:15:11 | Montag, 25. Juni 2007
Damit alles wieder gut werden wird
:'( Die Lösung alller Probleme liegt ganz einfach in der ruckartigen Hinwendung zum Tridentinismus. Es muss wohl auch durch die Kirche dieser angebliche Ruck gehen, ähnlich wie er durch Deutschlanbd gegangen sein soll, auch wenn es diesen Ruck nicht direkt vom Tridentinischen Konzil aus gegeben hat, sondern durch den Verlauf mehrerer Jahrhunderte durch verdichtetes, kompromiertes, tridentinisches Denken, mit dem jeder freier Denkversuch strikt unterbunden wird. Darin liegt letztlich das Heil. Dem Joch gilt es, o^/ sich wieder zu beugen, damit alles wieder eimal gut werden wird…!
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#13   juergen   18:12:44 | Montag, 25. Juni 2007
Latein
Gleichwohl wird immer hier behauptet, das Latein die Sprache der Kirche sei, also in der Nachfolge des Herr.
Zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt als immer weniger die alte „Volkssprache“ – das Griechisch – verstanden.
Dann begann man wieder in Volkssprache – diesmal Latein – die Liturgie zu feiern.
Als später das gleiche Problem auftrat, wollte man freilich nicht nochmal die Sprache wechseln und erklärte Latein als „heilige Sprache“. Sie stand ja immerhin – neben Griechisch und Hebräisch – auf dem Schild, welches man am Kreuz befestigt hatte.
OK,
das war jetzt etwas vereinfacht geschrieben…
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#12   Horst Metzker   18:04:13 | Montag, 25. Juni 2007
@Sentinel, nein.
Jedoch weiß ich auch das aramäisch die Sprache Jesu war.
Gleichwohl wird immer hier behauptet, das Latein die Sprache der Kirche sei, also in der Nachfolge des Herr.
Deshalb habe ich geschrieben.
Nicht die Auseinandersetzung zwischen ultrakonservativer Messform und zeitgemäßer ist das Problem der Gläubigen.
Es ist vielmehr die Überfütterung mit medialen Reizen, die sie zumeist nicht einordnen können, und alles für unheimlich wichtig erachten. Es ist eine Bildungsfrage, ob ich unterscheiden kann oder nicht.
Außerdem glaubte ich, dass meine Post, als Zote erkannt wird. Gruß Horst Metzker
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#11   Sentinel   17:47:14 | Montag, 25. Juni 2007
@Horst Metzker
Gottes Sprache war wenn schon aramäisch, nicht die Sprache des Feindes (Latein oder arabisch).
Wenn du dich selbst liest, kommst du dir dann erhaben vor?
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#10   Horst Metzker   17:28:40 | Montag, 25. Juni 2007
„Nach dem 2. vatikanischen Konzil, hat die Zahl der Beichtenden und der Berufungen abgenommen.“
Jawohl, wir müssen wieder zurück in die Zeit, als die katholische Welt noch in Ordnung war. Als der Pfarrer oder der Bischof das geistige Gewissen des Dorfes oder der Stadt war, so wie heute der Imam in seiner Gemeinde, allerdings im Islam.
Kommen wir doch endlich wieder zurück zur Gottesfeste Trient, in dem wir wieder Latein pflegen, die „göttliche Sprache.“
Kommen wir zusammen wir aufrechten Christen, am besten auf dem Petersplatz und übergeben wir die Bücher und Filme von Oswald Kolle, Beate Uhse, Theresa Orlowski, und dergleichen, den Feuern der Hölle.
Kommen wir doch zusammen wir Aufrichtigen mit unseren Hämmern und zerschlagen die TV-Geräte, DVD-Player und PCs derer die nicht tridentinisch denken.
Kommen wir doch zusammen in der Tradition, satteln wir die Pferde, zücken die Schwerter und tilgen wir andere Kulturen. Muslime, Hindus und Buddisten. Zerschlagen wir chinesische Lokale, kroatische, türkische, etc.
Doch Pizzarien sind ausgeschlossen. Immerhin liegt Trient in Italien.
Nach diesem Kreuzzug sind wir alle „wieder“ nationalsozialistischkatholisch, und gehen zu (einer Studie zu Folge) zu 97,86% sonntags zur Messe. Also wir Katholiken. Wie es bei den Protestanten aussieht, werde ich nächste Woche veröffentlichen. aber die kamen ohnehin später.
„Der Teufel hat den Schnaps gemacht, um uns zu verderben.“ Wie schwierig ist es, sich in seiner Muttersprache an Gott zu wenden? Hängt Spiritualität von einer bestimmten Sprache ab? Von endlosen Messen, und Heiligen?
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#9   Christian Hüller   17:04:36 | Montag, 25. Juni 2007
@ Sentinel
Ich bin leider so schlau als wie zuvor…
Leider für einen Außenstehenden zu unkonkret, um sich ein Urteil bilden zu können.
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#8   Sentinel   16:56:31 | Montag, 25. Juni 2007
@Hüller
Seien Sie halt etwas genauer. Inwiefern wurde sich eingemischt, wer hat genau mit wem kollaboriert und wer hat den sozialistischen (?) Bürgermeister angefeindet?
Wer etwas andeutet, muss es schon richtig machen…
Kann ich nicht, ich würde in ein laufendes Verfahren eingreifen, Sie verstehen!
Und warum sollte ich mich nicht freuen.
Die Einmischung in die Politik des örtlichen katholischen Pfarrers ging sogar so weit, daß man offen, in Zeitungen per Leserbrief, und sogar durch offene, provokante Aushänge, ihm die Messen im Altenheim untersagen wollte.
Für die einen war dies lachhaft. Jedoch nicht für die Leute, die es anging und betraf.
Man darf auch nicht vergessen, daß die Aktion gegen den Bürgermeister in den Stadtteilen noch mehr Unfrieden gegen die Jesuiten schuf.
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#7   stimme der vernunft †   16:21:30 | Montag, 25. Juni 2007
Die bösen Jesuiten
Wenn die alle Spitzenröckchen und Manippelchen anhätten, hätte sie viel mehr Mitglieder.
Aber dann würde hetznet wieder von „homoideologischen Veranstaltungen“ sprechen.
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#6   Kurt K.   16:10:42 | Montag, 25. Juni 2007
@ Ottaviano
Naja, Kegelvereine sehen auch so aus. Und die haben Mitglieder!
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#5   Ottaviano   16:07:56 | Montag, 25. Juni 2007
Nun ja, was erwartet man von diesen Leuten
Auf einen Blick auf diese Photo kann man auf einen Haufen von Wochendausflueglern erinnert werden. Wo ist da ein Priester? Wer koennte da auf den Gedanken kommen, sich ihnen anzuschliessen?
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#4   Nachtlaterne   16:07:10 | Montag, 25. Juni 2007
selbst geistliche…
…beten mitlerweile gar zu oft das kreuzzeichen des zeitgeistes nach:
im namen der liberalität, der humanität und der toleranz. amen
was umschließt das alles an menschenvernichtung!!
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#3   mariokin   16:03:57 | Montag, 25. Juni 2007
antwort
Sie sollten sich schämen, dass Sie hier mit mit solcher Ironie schreiben. Von einem chr. Geist zeugt dies nicht gerade.
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#2   Christian Hüller   15:58:19 | Montag, 25. Juni 2007
@ Sentinel
Einmischung in die Politik des örtlichen katholischen Pfarrers, Kolaborations mit der FSSPX in Fulda! [Dadurch wurde ich erst auf die Bruderschaft aufmerksam] Und nicht zu vergessen, die Anfeindungen gegen den sozialistischen Bürgermeister damals!
Seien Sie halt etwas genauer. Inwiefern wurde sich eingemischt, wer hat genau mit wem kollaboriert und wer hat den sozialistischen (?) Bürgermeister angefeindet?
Wer etwas andeutet, muss es schon richtig machen…
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#1   Sentinel   15:12:34 | Montag, 25. Juni 2007
ENDLICH!!!
Am 5. Mai 2007 hat der Generalobere der Jesuiten, Pater Peter-Hans Kolvenbach, das Canisiushaus der Jesuiten in Saarlouis per Dekret aufgehoben.
Ich weiß, daß im Gegensatz zu früher, dort nur noch drei alte Damen ein und aus gingen. Wenn dies eine vollbesetzte Messe ist, sollte man den Autor von kreuz.net gratulieren.
Die Geschichte des Hauses hat er gut wieder gegeben. Jedoch nicht, warum in Saarlouis den Jesuiten soviel Haß entgegen schlägt.
Einmischung in die Politik des örtlichen katholischen Pfarrers, Kolaborations mit der FSSPX in Fulda! [Dadurch wurde ich erst auf die Bruderschaft aufmerksam] Und nicht zu vergessen, die Anfeindungen gegen den sozialistischen Bürgermeister damals!
Damit machten sie sich erst Recht unbeliebt. Als nun das Altenheim neben dem Canisiushaus in ein Pflegeheim von der Stadt umgewandelt wurde, verweigerten die Jesuiten übrigens ihre Mitarbeit, um dort zumindest eine gewisse Präsenz zu zeigen. Begründung: Man habe nur 4 Mann in der Stadt und nicht die Zeit und das Geld, die Präsenz zu erhöhen.
Seitdem ist man sogar bei den Bewohnern der Altenheime untendurch. Ich kann dies nur befürworten. Und bin froh, wenn sie endlich gehen! Danke, kreuz.net für diese gute Nachricht. Ich werde umgehend meine Freunde in Saarlouis informieren, damit diese den Weggang groß in der Ludwigskirche feiern können.
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