Liturgie
Zwei Riten – zwei verschiedene Kirchen?
Jüngste Artikel zum Alten und Neuen Ritus scheinen die liberale These zu belegen, daß die Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanum zu einem der Reformation ähnlichen Traditionsbruch geführt hat.
Alte und Neue Messe: Derselbe römische Ritus?
Alte und Neue Messe: Derselbe römische Ritus?
(kreuz.net) Verfechter des „tridentinischen Ritus“ – wie zum Beispiel die Priesterbruderschaft St. Petrus – würden sich an einer mangelnden Würde und Andacht bei der Eucharistiefeier im Neuen Ritus stoßen.

Das berichtete Roland Juchem, der stellvertretenden Chefredakteur bei der Verlagsgruppe ‘Bistumspresse’, in einem Text unter dem Titel „Worum genau wird gestritten? Zwei Riten und zwei Kirchenbilder“.

Der Artikel erschien in der jüngsten Ausgabe der Trierer Kirchenzeitung ‘Paulinus’, die sich offiziell „Wochenzeitung im Bistum Trier“ nennt.

Es handelt sich um den Nachdruck eines Textes, der zuerst – am 10. Juni – in elf anderen Bistumszeitungen Deutschlands erschienen ist.

Der Alte Ritus drücke das vergegenwärtigte Kreuzesopfer Christi deutlicher aus – zitiert Juchem die Verfechter des klassischen Römischen Ritus: Er richte die Menschen stärker auf Gott aus und zeuge besser von der Verehrung der Realpräsenz Christi im Altarsakrament.

„Im tridentinischen Ritus steigt unsere Seele zum Himmel wie der Weihrauch, daß wir aus der sinnfälligen Wirklichkeit in die Ewigkeit hinübertretend fähig werden, unsere Stimmen schon hier auf Erden mit denen der Seligen zu vereinen“ – wird eine Erklärung der Petrusbruderschaft zitiert.

Liegt das Problem der Neuen Messe nur in den Mißbräuchen?
Liegt das Problem der Neuen Messe nur in den Mißbräuchen?
© Catholic Cartoon Blog
Mißständen in Theologie, Spiritualität und Seelsorge ließe sich besser begegnen, wenn die Messe gemäß den liturgischen Büchern, die bis 1965 in Kraft waren, gefeiert würde.

Der Artikel läßt auch die Gegner einer umfangreichen Wiederzulassung des Alten Ritus zu Wort kommen.

Diese forderten, zwischen dem theoretischen „Anliegen“ eines Ritus und der praktischen „Art, wie er hier und da unangemessen gefeiert werde“, zu unterscheiden.

Banal und unwürdig könne man beide Riten vollziehen – formuliert der Artikel eine Binsenwahrheit.

Defizite der gegenwärtigen Praxis müßten anders behoben werden als durch eine Wiederbelebung der alten Liturgie.

Zu Wort kommt auch der Bonner Liturgiker Albert Gerhards.

Dieser glaubt, daß in den Meßtexten des klassischen Römischen Ritus ein Begriff vom Opfer Christi enthalten sei, der „weder biblisch noch aus der Tradition der römischen Liturgie gemäß der Norm der Kirchenväter haltbar“ sei.

Das „überzogene Verständnis eines Opfers“, das die Kirche selber darbringe, stamme – will man Gerhards glauben – aus einer früheren Reform in der karolingischen Zeit.

Scharf kritisiert wird die – uralte – sonntägliche Leseordnung von 1962, die bei den tridentinischen Gottesdiensten „heute noch“ zum Einsatz kommt.

Diese kenne neben dem Evangelium nur eine „statt heute zwei“ Lesungen.

Weil sie das Alte Testament fast komplett ausblendet, beschuldige sie etwa der – in liturgischen Fragen kaum kompetente – Gesprächskreis „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken eines „offenen Markionismus“, das heißt: einer angeblichen Ablehnung des Alten Testamentes.

Zudem widersprächen Texte der Karfreitagsliturgie dem „neuen“, angeblich „biblisch begründeten“ Selbstverständnis der Kirche und ihrem Verhältnis zum Judentum.

Würden beide Riten gleichberechtigt zugelassen, so befürchtet der emeritierte Münsteraner Liturgiker Klemens Richter sogar „eine Kirchenspaltung“.

Zwei Liturgien mit unterschiedlichen Leseordnungen und „Kirchenbildern“ – der Priester allein vor Gott für die Gemeinde oder Priester und Gemeinde gemeinsam vor Gott – gefährdeten „die Einheit“.
      
17 Lesermeinungen
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#17   Benedikt   14:04:05 | Montag, 2. Juli 2007
@ Sozialkatholisch
Offenbar ist es so. Schwerwiegender ist allerdings, dass schon das Messbuch derartiges erlaubt. Dies steht nicht nur im Widerspruch zum Konzilsdokument, es macht auch die Argumentation des oben zitierten recht haltlos. Dem Mann sind offenbar keine anderen Argumente eingefallen. Wenn ich mich recht entsinne stand dort auch noch, dass die alte Leseordnung ja keine alttestamentlichen Texte habe und dass die Evangelientexte meist dem Matthäusevangelium entnommen seien. Alles recht haltlos, wie ein Leserbriefschreiber in der Mainzer Kirchenzeitung offenlegte.
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#16   juergen   13:45:58 | Montag, 2. Juli 2007
2. Lesung
Mit gleichsam „albernen“ Argumenten wird häufig die 2.Lesung fortgelassen. Angeblich dauert dann die Messe zu lange. Priester, die so argumentieren, predigen aber nicht selten endlos lange. Wahrscheinlich halten sie ihr Wort (oder teilweise auch Gesülze) für wichtiger als das Wort Gottes.
:-S
Priester können in der Messe über alles predigen – aber bitte nicht über 10 Minuten!
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#15   Sozialkatholisch   13:41:38 | Montag, 2. Juli 2007
@ Benedikt
Das wegfallen der zweiten Lesung im NOM ist doch die Regel! Traurig aber wahr.
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#14   Benedikt   13:38:54 | Montag, 2. Juli 2007
Leseordnung
Diese kenne neben dem Evangelium nur eine „statt heute zwei“ Lesungen.
Genau, und natürlich wird diese Lesung auch nirgendwo „aus pastoralen Gründen“ weggelassen, gell?
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#13   Czibo Nieznany   10:38:44 | Samstag, 30. Juni 2007
Nicht das Studium an staatlichen Universitäten
Die Welt als Schöpfung Gottes schadet auch dem Klerus nicht, sondern macht ihn widerstandsfähiger als dies hinter den abschottenden kirchlichen Mauern möglich ist, wo Kleriker nur unter Klerikern sind.
Warum sollte die Schöpfung Gottes auch so einen „negativen“ auf die angehenden Kleriker haben? Das ist ein nicht nachzuvollziehender Denkansatz.
Hinter den abgeschotteten kirchlichen Seminaren kommt es viel eher zu psychischen und geistigen Deformationen der angehenden Kleriker, nicht durch das Studium an einer staatlichen Universität.
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#12   Sirilo   00:05:02 | Samstag, 30. Juni 2007
@Athanasius
Da die modernistischen Theologen – soweit sie an den Theologischen Fakultäten der staatlichen Universitäten lehren – vom Staat bezahlt werden, würde sie ein Versiegen der Kirchensteuer nicht im mindesten kratzen.
(Es war seinerzeit ein kapitaler Fehler der Kirche, die theoretische Ausbildung ihrer Priester an staatliche Universitäten zu delegieren. Damit begann die schleichende Verweltlichung des Klerus.)
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#11   möchtegern-kathole   20:40:36 | Freitag, 29. Juni 2007
wenn die Leute …
… den Vergleich beider Messen haben, insbesondere der Texte, dann ist der NOM tot.
Denn diejenigen Menschen, die in die Kirche gehen, sind nicht so oberflächlich, dass sie die Texte nicht ansehen würden.
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#10   nonnobisdomine   17:48:49 | Freitag, 29. Juni 2007
Da sich schon die diversen Verschwörungstheoretiker hier in diesem Thread und in weiteren Threads
betätigen:
Meine Meinung:
Vielleicht wird es den Wildwuchs-NOM-Verehrern künftig leichter fallen, mit den Evanelikalen, Freikirchen und anderen Denominationen zu fusionieren.
Sollen die mal.
Die sind eben nur „Scheinkatholiken“ gewesen.
Ein Zurückfinden aller ernsthaft römisch-katholischen Christen wird sich an den Verlautbarungen, Veröffentlichungen und Schreiben der Kurie messen lassen.
Nur wer römisch-katholisch ist, wird die o.g. Aufzählung meinerseits ernstnehmen.
Da wird es einige geben, die ganz schön rotieren, so z.B. ein Herr B. aus S. und andere mehr. Die haben ja ihr entspechendes Forum, in dem sie schon wochenlang posteten.
Und Poster aus diesem Forum, die in einem anderen Forum nazi-stasi-ähnliche Propaganda verbreiten.
Nun ja, Wahrheitsgehalt?
So die Mitte?
Wie hätten’s denn gerne? Doppelposter u.ä. Typen??
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#9   Alkuin   15:23:43 | Freitag, 29. Juni 2007
@juergen NOM Wildwuchs
Credo, dass der Kern tatsächlich im Wildwuchs liegt. Zum Glück, bis auf wenige ausnahmen, haben wir in unsere S.E. eine Rubriken treue Messe. Leider wenn ich gezwungen bin „fremd“ zu gehen, werde ich sehr oft mit reinweg verbotenen Praktiken konfrontiert. Z.b. ein Priester Kommunizierte erst nachdem die gesamte Gemeinde kommuniziert hat. Die Erklärung warum er gegen die Messordnung handelt: „Sie mögen es auch nicht wenn jemand vor ihnen isst und sie haben noch nichts im Magen“.
Fakt ist, dass die NOM keine schlechte Messform ist, sondern die Einhaltung ist nicht konsequent.
Eine mit Hingabe gefeierte NOM Messe ist m.E. erbauend.
Leider ist es aber so, dass jeder noch so „kleine“ Priester meint er könne seine eigene Liturgie, ohne kosequenzen, erschaffen.
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#8   juergen   14:55:26 | Freitag, 29. Juni 2007
Wildwuchs
Es gibt – und das ist nicht zu leugnen – viel liturgischen Wildwuchs bei der Feier des NOM. Diesen gilt es m.E. auszumerzen. Er steht gegen die Vorschriften des NOM und gegen andere lehramtlichen Aussagen, die immer wieder ein Einhalten der im Ritus vorgeschriebenen Dinge eingeschärft haben.
1986 erschien ein Buch in Form eines Interviews mit dem Präfekten der Glaubenskonkregation. Ich habe es nur in englisch hier. Darin sagt Ratzinger: Liturgy, for the Catholic, is his common homeland, the source of his identity. And another reason why it must be something ‘given’ and ‘constant’ is that, by means of the ritual, it manifests the holiness of God. The revolt against what has been described as ‘the old rubricist rigidity’, which was accused of stifling ‘creativity’, has in fact made the liturgy into a do-it-yourself patchwork and trivialized it, adapting it to our mediocrity
(Hervorhebung von mir)
–--
Jetzt kann man – wenn das MP kommt und tatsächlich die alte Messe gänzlich frei gibt – verschiedene Szenarien durchdenken. Hier mal 3 Möglichkeiten:
1. Es gibt die alte Messe und die neue Messe nebeneinander. Es passiert nix weiter.
2. Die Priester fangen an auch in der alten Messe „rumzupfuschen“ und nach einiger Zeit gibt es dort ähnliche Wildwüchse, wie man sie aus der neuen Messe auch kennt.
3. Die Priester sehen, das der alte Ritus mehr an „Würde“ hat und fangen an auch im neuen Ritus sich streng ans Messbuch zu halten und merzen den Wildwuchs aus.
Warten wir’s mal ab.
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#7   Typ   14:48:48 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Sentinel
Ist ja schön und gut, was Sie sagen, aber derzeit deutet nichts darauf hin, dass es eine solche Verurteilung der FSSPX geben wird.
Eigentlich glaube ich auch nicht, dass das Motuproprio so eine revolutionäre Sache wird. Ich glaube, da wird nur drinstehen, dass die Bischöfe z.B. verpflichtet sind, so viele 1962er-Messen anzubieten, dass deren Kirchen nicht überfüllt sind. Oder dass die Bischöfe ab einer Personenzahl von soundsoviel Interessierten verpflichtet sind, solche Messen anzubieten. Aber ich glaube kaum, dass der Papst jedem Priester freistellen wird, wann er nach welchem Messbuch zelebriert. Es wird sicher nicht in der Willkür jedes Pfarrers liegen, ob er Ende Oktober einmal Christkönig und Ende November gleich nochmal Christkönig feiert (einer 62-Kalender und -Ritus, einmal 70er), und ob der Kaplan in der Vorabendmesse es genau umgekehrt hält.
Dass der Papst einige Bischöfe zu sich geladen hat, um ihnen das Dokument vorzustellen, ist auch keineswegs Zeichen einer Geheimrevolution, sondern zeigt m.E. nur, dass der Papst sein Amt nicht ohne Rücksprache mit seinen bischöflichen Mitbrüdern ausübt und sich gerade die Meinungen derer, die andere Positionen vertreten, anhören und in seine Entscheidungen einbeziehen will.
Ich glaube nach wie vor, dass das alles nicht halb so heiß gegessen werden wird, wie es kreuz.net und seine Kumpanen derzeit kochen.
Aber warten wir noch ein paar Tage ab, dann sehen wir es ja.
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#6   Sentinel   14:39:37 | Freitag, 29. Juni 2007
Aber nicht …
… wenn die Sperrspitze, die FSSPX, sich quasi auflösen muß, da sie den Stempel der Häresie mit dem aktuellen Motu Propio erhält.
Und es deutet einiges darauf hin, daß viele FSSPX-Freunde im Bischofsamt nun von Rom her angewiesen sind, mit dem Spuk FSSPX auf die Harte Tour ein Ende zu machen.
Es wird lustig, zuzusehen, wie die Piusbrüder ihren Kram packen müssen, weil sie in keinem Bistum, in keiner Diozöse, mehr willkommen sind, da der Papst ihnen ihren Sedisvakantismus und ihre Härsesie nun endlich heimzahlt.
Vielleicht nehmen sie ja die Österreicher, von denen bekamen wir Hitler, nun kriegen sie die FSSPX zurück. Mal sehen, ob die sich dort als genauso staatsfeindlich entpuppen, wie Hitler damals bei uns.
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#5   Typ   14:37:27 | Freitag, 29. Juni 2007
Kleine Richtigstellung
Wir haben z.Zt. 22 Riten, auch in der „Konzilskirche“.
Es sind 23, aber nicht Riten, sondern Teilkirchen. 23 katholische Teilkirchen in insgesamt 7 verschiedenen Riten. Nachzulesen sehr einfach z.B. unter KKK 1203 – wobei der lateinische Ritus nochmal einige, allerdings regional sehr begrenzte Unterformen kennt, die ebenfalls als „Riten“ bezeichnet werden.
Lesen bildet.
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#4   alvofiu   14:34:13 | Freitag, 29. Juni 2007
nicht vor Spaltung
Ich glaube der wahre Hintergrund dieser zitternden Angst aus dem linken
modernistischer Ecke ist es nicht der Furcht vor einer Kirchenspaltung, sondern viel mehr davor, dass der alte Ritus es in der Zukunft – in der nächsten 10 Jahre – ziemlich deutlich zeigen wird, dass die Reformen der II. Vaticanum – inkl. Liturgiereform – gänzlich versagt haben.
Und davor können unsere modernistischen Bischöfe aus ihrer Sicht mit Recht erzittern.
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#3   muntu   14:09:52 | Freitag, 29. Juni 2007
@ athanasius
…eher umgekehrt mein lieber…die, die glauben, die Kirche sei erst mit dem II Vatikaum entstanden, haben sich schon sehr weit entfernt – ín deinen Wort zu sprechen, sind sie nicht mehr katholisch…wer die Kontinuität der Kirche nicht sehen will ist schon längst disqualifiziert. Wer den „alten Ritus“ ablehnt hat meiner Meinung nach ein falsches Kirchenbild. Der neue Ritus lässt auf eine gespaltene Kirche schließen, da dieser Ritus in sich selbst keine Einheit bildet – was sicher nicht im Sinne der Konzilsväter war. Also versuchen wir ein Reform der Reformen! o^/
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#2   Alkuin   14:06:18 | Freitag, 29. Juni 2007
@Athanasius
:)3 Yes! :-)
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#1   Athanasius   13:57:15 | Freitag, 29. Juni 2007
Anderes Kirchenbild
Die Leute für die die „tridentinische“ Liturgie ein anderes Kirchenbild ausdrücke als das nachkonziliare Kirchenbild, sind schon längst keine Katholiken mehr. Die haben tatsächlich die Römisch-Katholische Kirche für eine neo-protestantische, neo-modernistische und liberale Neuschaffung aufgegeben.
Was man vom Alten Testament behauptet in der überlieferten Römischen Hl. Messe, ist Unsinn. In der alten Messe kommen an vielen Busstagen 7 Lesungen aus dem Alten Testament, immer sind alle Gesänge des Propriums aus dem Alten Testament, und z.B. bei den Festen U.L. Frau sind mir fast nur Texte aus dem Alten Testament begegnet. Wer aber etwas gegen Paulus und das Evangelium hat, der ist nicht mehr katholisch.
Für Dispensationalismus (den Irrglauben, der behauptet, die Juden seien immer noch auserwählt und bräuchten keine Bekehrung zum Messias) und Neomodernismus ist in der „alten“ Messe keinen Platz. Deo gratias.
Wer eine Kirchenspaltung befürchtet, der fürchtet nur die Abspaltung der Apostaten von der Amtskirche. Die modernistischen Theologen bekämen kein Geld mehr aus den Händen der immer noch treu Kirchensteuern bezahlenden Deutschen, und könnten gehen. Das kann man nicht tolerieren. Deswegen alle Kraft und Propaganda ankurbeln um nur diese bösen „ANtisemiten“ der alten Messe raus zu halten.
Wer ist hier nun intolerant und unkatholisch?
Und wieso sollten zwei Riten die Kirche spalten? Wir haben z.Zt. 22 Riten, auch in der „Konzilskirche“.
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