Protestantismus
An den Trendsetter, Pastor Armin Beuscher
Langweilige Gottesdienste gehören endgültig der Vergangenheit an. Die Zukunft gehört den Kirchen. Von Josefine Guggelhuber.
Lokalpresse und überregionale Tageszeitungen zeigten die Dame im roten Dessou
Lokalpresse und überregionale Tageszeitungen zeigten die Dame im roten Dessou
Hallo Armin,

Sie haben in Ihrer Predigt auf dem ‘Evangelischen Kirchentag’ in Köln unter anderem gesagt, daß Sie und Ihre Kollegen öfter mit Ihrer Liebsten ins Bett gehen sollten.

Unsere Frage lautet: Warum ins Bett? Warum nicht auf dem Altar?

Warum gestalten Sie und Ihre Liebste den nächsten „erotischen Gottesdienst“ nicht in Eigenregie. Sie könnten mit ihr – wie die von Ihnen am Kirchentag engagierte Dame im roten Dessous – einen erotischen Balztanz aufführen, der in einem Geschlechtsakt auf dem Altar gipfelt?

So könnten Sie Ihrer Gemeinde ohne falsche Scham und klerikale Leibfeindlichkeit zeigen, was echte christliche Liebe ist.

Evangelischer Kirchentag 2007 in Köln
Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler und der Präsident des Europäischen Parlaments Hans-Gert PötteringDer anglikanische Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu aus Südafrika beim Evangelischen Kirchentag 2007 in KölnDie deutsche Schauspierin Katja Riemann auf dem Kirchentag 2007

Die evangelischen Gläubigen werden sich freuen, wenn Sie, Herr Pastor, in ihren Gottesdiensten so den Götzen Eros aus der griechischen Mythologie ehren, und Ihre Worte in die Tat umsetzen:

„Lobt Gott mit eurer Leidenschaft, eurer Lust und Zärtlichkeit.“ Das ist Musik in den Ohren gelangweilter Gläubiger. Endlich kommt in den Kirchen Stimmung auf.

Wer weiß, vielleicht werden Sie zum Trendsetter. Nächstes Mal macht dann auch ihr Landesbischof Wolfgang Huber nebst Gattin einen Begattungstanz mit.

„Erotik und Lust sind keine von Gott abgetrennten Sperrgebiete – Lust will ausgelebt werden!“

Gruppensex mit Partnertausch in der Kirche sowie käufliche Tempelprostituierten (War die Dame im roten Dessou und kurzer Unterwäsche eigentlich teuer?).

Das ist der natürliche Ausweg aus der gegenwärtigen liturgischen und kirchlichen Krise.

Dann mal los! Beweisen Sie Ihre Überredungskünste. Und bitte keine konservative, hochgeschlossene Kleidung mehr. Sie machen sich noch unglaubwürdig.

Es gibt so sexy Männerdessous. Sie müssen doch nur mal in einen Sex-Shop gehen.

Also bitte, holen Sie alle ran und lassen Sie die Puppen tanzen!
      
14 Lesermeinungen
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#14   Nachtlaterne   20:27:44 | Dienstag, 26. Juni 2007
ihr dürftet wohl begriffen…
…haben worum es mir bei der abgrenzung zwischen schweinen und säuen ging.
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#13   GerdEric   17:55:21 | Dienstag, 26. Juni 2007
Als Jesus
die 2000 Schweine in einen Abgrund stürzen liess, waren sicher auch ein paar Säue darunter…
zumindest macht das deutlich, dass ihm Schweine unrein waren, aber das steht hier und eh nicht zur Debatte.
hat aber auch etwas von dem von Legion Bessenen zu tun,
Heidentum und ausserhalb Israels!
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#12   Inabikari   17:41:39 | Dienstag, 26. Juni 2007
@Nachtlaterne: Schweine und Säue
Das mit den Schweinen und Säuen ist im Deutschen ganz einfach: alle weiblichen Schweine sind Säue, so wie alle weiblichen Rinder Kühe sind und alle weiblichen Pferde Stuten. Und wenn die Sau Ferkel geworfen hat, dann ist sie eine Muttersau. (Fragen Sie einen Schweinezüchter aus Ihrer Umgegend!)
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#11   Sirilo   17:37:50 | Dienstag, 26. Juni 2007
Josefine Guggelhuber – gibt’s die?
Ich glaube, hinter dem Pseudonym „Josefine Guggelhuber“ steckt in Wirklichkeit ein Mann. Sonst wäre Madame Guggelhuber nämlich die erste Frau, die nicht weiß, was „Dessous“ sind. Sie behauptet nämlich, die Tänzerin tanze in einem roten Dessous. Dabei ist bei der Purzelbaum-Nummer klar zu sehen, daß das Dessous dieser Dame in Wirklichkeit fleischfarben-beige ist. Oder ist Frau Guggelhuber farbenblind?
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#10   Nachtlaterne   17:34:10 | Dienstag, 26. Juni 2007
Schweine zu Säuen
Schweine können niemals zu Säuen mutieren wohl aber Menschen! Christus selber bezeichnet ja jene als „Säue“ die die PÜerlen Gottes für die Menschen einfach zertrampeln und gerne jene zerreisen, die am Wort Gottes festhalten.
Nein, ein Mensch verdient nicht die Bezeichnung Schwein, Sau passt da schon eher.
PS: Für meine Erklärung müssen Sie mindestens 4 Semester Zeitgeist studiert haben.
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#9   Rainer Tobak   15:53:03 | Dienstag, 26. Juni 2007
Gerd Eric: Altar?
Ich denke mal, dass das Ehebett durchaus ein Altar ist.
Und wer von den Eheleuten ist das „Opfer“? :-O
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#8   GerdEric   15:29:30 | Dienstag, 26. Juni 2007
Altar?
Unsere Frage lautet: Warum ins Bett? Warum nicht auf dem Altar?
Ich denke mal, dass das Ehebett durchaus ein Altar ist.
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#7   miles immaculatae   15:24:12 | Dienstag, 26. Juni 2007
Gott wie peinlich
Als ich noch – nicht der Waldbauernbub, sondern der sex and drugs and rocknroll-Hippie war, habe ich mich immer über die protestantischen Klemmies amüsiert. Gott wie spießig, die kurzbehosten Typen mit den Buttermilchgesichter, denen man hundert Meter gegen den Wind ansieht, daß sie sich die Hose mit der Kneifzange anziehen. Damals hab ich nicht geahnt, daß es etwas noch viel, viel peinlicher gibt. Protestantische bzw. katholische Klemmies, die von sexueller Befreiung schwafeln, und glauben, mit Rocknroll und libertinärem Geschwätz jungen Leute die Kirche „schmackhaft“ zu machen. Die Verklemmtheit heutiger Tage drückt sich darin aus, daß meine unbedarften Mitkatholiken hinter der „Unbefleckten Empfängnis“ Schweinkram vermuten, oder daß Empfängnisverhütung und Abtreibung Tabu-Themen sind, die ein fortschrittlicher Katholik keinesfalls ansprechen darf.
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#6   Czibo Nieznany   14:34:30 | Dienstag, 26. Juni 2007
Nachtlerne
Sollte ich jemals einen Menschen ein Schwein nennen, so bin ich sofor bereit mich zu entschuldigen… bei den Schweinen, die man mit uns Säuen nicht vergleichen kann.
Dann sollten Sie vielleicht von vorn herein einen Menschen nie „Schwein“ nennen, dann brauchen Sie sich auch nicht dafür zu entschuldigen, nach dem Entschuldigungs-Feststellungsverfahren, wer denn „Schwein“ oder „Sau“ zu sein habe. Nach welchen Kritieren gehen Sie da eigentlich vor?
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#5   Nachtlaterne   13:30:13 | Dienstag, 26. Juni 2007
stimme der unvernunft
für dich ist so eine sexmesse natürlich etwas prächtiges. und imm er wieder diese dummen abwälzungen, es sei doch lediglich evangelisch gewesen.
sie wollen aus der freude gottes ein freudenhaus machen obwohl in einem freudenhaus niemals freude herrscht. gespreize beine, das gibt schon was her und läßt die herren geistlichen süffisant schmunzeln.
eine puffkirche wäre ganz nach ihrem geschmack
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#4   derfux   12:20:12 | Dienstag, 26. Juni 2007
Sagen Sie mal Frau Josefine Guggelhuber,
sind Sie sexuell frustriert, und warum regen Sie sich eigentlich über Protestanten auf? Die kommen doch eh nicht ins Himmelreich…
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#3   Strepto von Kokke   11:35:13 | Dienstag, 26. Juni 2007
@die Bilder!
Warum sollten diese Bilder ein Stein des Anstosses sein?
Ist doch auf dem ersten Bild nur eine Frau zu sehen, die abhebt, um dann auf dem zweiten Bild ihren Arsch gekonnt durch den Mittelgang abzurollen.
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#2   stimme der vernunft †   11:27:02 | Dienstag, 26. Juni 2007
Du Nachtwächter
und die verblödete Guglhupferin, die den Artikel geschrieben hat:
Es geht hier um einen evangelischen Gottesdienst.
Ihr seid ja genauso bescheuert wie die Evangelen, die wegen dem Papst aus der Kirche austreten.
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#1   Nachtlaterne   11:07:27 | Dienstag, 26. Juni 2007
Säue zu Schweinen?
Sollte ich jemals einen Menschen ein Schwein nennen, so bin ich sofor bereit mich zu entschuldigen… bei den Schweinen, die man mit uns Säuen nicht vergleichen kann.
Bei den Kirchenoberen wird Erotik sehr gerne gesehen und damit auch ein enger Gottzusammenhang. Einen echten Skanadal und Rauswurf aus der Kirche vermag letztlich nur ein konservativer Geistlicher zu entfachen, wenn er Jesus Christus unzensiert verliest.
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