Das Datumsgerücht verdichtet sich weiter
Seit Wochen spekulieren italienische Medien über das Erscheinen des Motu Proprio Anfang Juli. Nun weiß die Gerüchteküche den Tag der Veröffentlichung.
(kreuz.net) Das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe soll am 6. Juli erscheinen. Das berichtete das
konservative Linzer Nachrichtenportal ‘kath.net’ am heutigen Dienstag.
‘kath.net’ beruft sich auf „hochranginge österreichische Kirchenkreise“.
Der genannte Termin für die Publikation wäre der letzte Freitag vor dem päpstlichen Sommerurlaub ab 9. Juli.
Seit Mitte Juni heißt es, daß der Papst das Motu Proprio vor seinem Sommerurlaub veröffentlichen werde.
Der in Rom wohnende US-Priester John Zuhlsdorf berichtet Anfang Juni, daß das Motu Proprio im Übersetzungsbüro liege. Gestern Dienstag schrieb er, daß es in der Druckerei sei. Hw. Zuhlsdorf berief sich auf eine Quelle im vatikanischen Staatssekretariat.
Pressekonferenzen in Vorbereitung
Das Dokument soll in Österreich vom Grazer Bischof Egon Kapellari vorgestellt werden.
Mons. Kapellari ist Mitglied im Liturgiereferat der österreichischen Bischofskonferenz.
Der Vorsitzende der Liturgiekommission in der deutschen Bischofskonferenz ist der Kölner Kardinal Joachim Meisner.
Die Pressekonferenz zur Präsentation des Motu Proprio im Vatikan leiten laut der italienischen Webseite ‘Papanews.it’ die Kardinäle Francis Arinze, Dario Castrillon Hoyos und Julian Herranz.
Der 6. Juli ist nach dem neuen Kalender der Festtag der Heiligen Maria Goretti († 1902). Im Alten Ritus ist es der Oktavtag des Hochfestes Sankt Peter und Paul.
© Bild: Flickr-Benützer joebrad1326, Lizenz: Creative Commons
‘kath.net’ beruft sich auf „hochranginge österreichische Kirchenkreise“.
Der genannte Termin für die Publikation wäre der letzte Freitag vor dem päpstlichen Sommerurlaub ab 9. Juli.
Seit Mitte Juni heißt es, daß der Papst das Motu Proprio vor seinem Sommerurlaub veröffentlichen werde.
Der in Rom wohnende US-Priester John Zuhlsdorf berichtet Anfang Juni, daß das Motu Proprio im Übersetzungsbüro liege. Gestern Dienstag schrieb er, daß es in der Druckerei sei. Hw. Zuhlsdorf berief sich auf eine Quelle im vatikanischen Staatssekretariat.
Pressekonferenzen in Vorbereitung
Das Dokument soll in Österreich vom Grazer Bischof Egon Kapellari vorgestellt werden.
Mons. Kapellari ist Mitglied im Liturgiereferat der österreichischen Bischofskonferenz.
Der Vorsitzende der Liturgiekommission in der deutschen Bischofskonferenz ist der Kölner Kardinal Joachim Meisner.
Die Pressekonferenz zur Präsentation des Motu Proprio im Vatikan leiten laut der italienischen Webseite ‘Papanews.it’ die Kardinäle Francis Arinze, Dario Castrillon Hoyos und Julian Herranz.
Der 6. Juli ist nach dem neuen Kalender der Festtag der Heiligen Maria Goretti († 1902). Im Alten Ritus ist es der Oktavtag des Hochfestes Sankt Peter und Paul.
© Bild: Flickr-Benützer joebrad1326, Lizenz: Creative Commons
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Mittwoch, 27. Juni 2007 20:20
Daniel Stöhr: Der Unterschied
besteht darin, dass zwar ein Fortschritt in der Erkenntnis der Offenbarung möglich ist. Das bezieht sich jedoch immer nur auf Sachverhalte, die noch nicht lehramtlich entschieden wurden. Sobald über eine Sache endgültig entschieden wurde, muss die Entscheidung für alle Zeiten in genau dem Sinn aufgefasst werden, wie es die Kirche zum Zeitpunkt der Definition gemeint hat.
Mittwoch, 27. Juni 2007 20:12
HeinrichderZweite: Natürlich gibt es nur eine Entwicklung der Glaubenslehre,
aber keine Entwicklung der Glaubenssätze. Wat pickt, dett pickt! Genoveva suchen Sie mal bei Vinzenz von Lerin, der hat sich mit so was beschäftigt.
Mittwoch, 27. Juni 2007 20:09
Genoveva: @Daniel Stöhr: Butter bei die Fische
Dass eine Entwicklungder Glaubenssätze nicht möglich ist, das ist ebenfalls ein Dogma.
Da hätte ich doch gerne den Traditionsbeweis (mit Quellenangabe!).
Und jetzt nicht wieder kneifen …
Da hätte ich doch gerne den Traditionsbeweis (mit Quellenangabe!).
Und jetzt nicht wieder kneifen …
Mittwoch, 27. Juni 2007 18:53
nonnobisdomine: Und kath.net schlachtet die Mitteilung mal wieder voll für sich aus. Typisch.
Zitat aus dem kath.net-Forum:
„BREAKING NEWS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
DOKUMENT KOMMT AM 7. JULI!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Papst und Bertone übergaben das Dokument heute an 30 Bischöfe in Rom – Lehmann war eigens in Rom!
KATH.NET proudly presents als erstes deutschsprachiges MEDIUM den WELT-BERICHT EXKLUISV:
http://www.kath.net/detail.php?id=17153“
„BREAKING NEWS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
DOKUMENT KOMMT AM 7. JULI!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Papst und Bertone übergaben das Dokument heute an 30 Bischöfe in Rom – Lehmann war eigens in Rom!
KATH.NET proudly presents als erstes deutschsprachiges MEDIUM den WELT-BERICHT EXKLUISV:
http://www.kath.net/detail.php?id=17153“
Mittwoch, 27. Juni 2007 18:50
Friedrich Reusch: MP wurde heute an Bischöfe übergeben
siehe kath.net
Mittwoch, 27. Juni 2007 18:23
Tridentinus: @Stöhr
Es dürfte schwierig sein stichhaltig zu beweisen, dass die Kollegialität der Bischöfe, wie sie vom II. Vaticanum gelehrt wird, dem I. Vaticanum häretisch entgegensteht. Über das Bischofsamt hat das Vatikanische Konzil sich aufgrund seines vorzeitigen faktischen Abbruchs nicht lehramtlich verbindlich geäussert. Wenn es Schemata ausgearbeitet hat zu diesem Lehrpunkt, wäre es sehr interessant, es mit den Schemata des II. Vaticanums und dem Dekret Christus Dominus zu vergleichen. Da gibt es sicher interessante Beobachtungen. Auch Akzentverschiebungen und Differenzen. Ganz spannend wäre das insgesamt, wenn die Lehrqualität von Christus Dominus bestimmt würde. Das II. Vaticanum wollte hier nichts definieren, das I. kam nicht dazu. Aber immerhin hat gerade die Kollegialität der Bischöfe die Nota explicativa praevia veranlasst. Eine Häresie sind die Äusserungen des II. Vaticanums jedenfalls insofern nicht, als es kein definiertes Dogma zum Bischof oder Bischofskollegium seitens des I. Vaticanums gibt, höchstens Vorarbeiten.
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