(kreuz.net) Das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe soll am 6. Juli erscheinen. Das berichtete das
konservative Linzer Nachrichtenportal ‘kath.net’ am heutigen Dienstag.
‘kath.net’ beruft sich auf „hochranginge
österreichische Kirchenkreise“.
Der genannte Termin für die Publikation wäre der letzte Freitag vor
dem päpstlichen Sommerurlaub ab 9. Juli.
Seit Mitte Juni heißt es, daß der Papst das Motu Proprio
vor seinem Sommerurlaub veröffentlichen werde.
Der in Rom wohnende US-Priester John Zuhlsdorf berichtet
Anfang Juni, daß das Motu Proprio im Übersetzungsbüro liege. Gestern Dienstag schrieb er, daß es in
der Druckerei sei. Hw. Zuhlsdorf berief sich auf eine Quelle im vatikanischen Staatssekretariat.
Pressekonferenzen
in Vorbereitung
Das Dokument soll in Österreich vom Grazer Bischof Egon Kapellari vorgestellt werden.
Mons. Kapellari ist Mitglied im Liturgiereferat der österreichischen Bischofskonferenz.
Der Vorsitzende
der Liturgiekommission in der deutschen Bischofskonferenz ist der Kölner Kardinal Joachim Meisner.
Die
Pressekonferenz zur Präsentation des Motu Proprio im Vatikan leiten laut der italienischen Webseite ‘Papanews.it’
die Kardinäle Francis Arinze, Dario Castrillon Hoyos und Julian Herranz.
Der 6. Juli ist nach dem neuen
Kalender der Festtag der Heiligen Maria Goretti († 1902). Im Alten Ritus ist es der Oktavtag des Hochfestes
Sankt Peter und Paul.
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Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Der Unterschied besteht darin, dass zwar ein Fortschritt in der Erkenntnis der Offenbarung möglich ist.
Das bezieht sich jedoch immer nur auf Sachverhalte, die noch nicht lehramtlich entschieden wurden. Sobald
über eine Sache endgültig entschieden wurde, muss die Entscheidung für alle Zeiten in genau dem Sinn
aufgefasst werden, wie es die Kirche zum Zeitpunkt der Definition gemeint hat.
Natürlich gibt es nur eine Entwicklung der Glaubenslehre, aber keine Entwicklung der Glaubenssätze.
Wat pickt, dett pickt! Genoveva suchen Sie mal bei Vinzenz von Lerin, der hat sich mit so was beschäftigt.
@Daniel Stöhr: Butter bei die Fische Dass eine Entwicklungder Glaubenssätze nicht möglich ist, das
ist ebenfalls ein Dogma. Da hätte ich doch gerne den Traditionsbeweis (mit Quellenangabe!). Und jetzt
nicht wieder kneifen …
Und kath.net schlachtet die Mitteilung mal wieder voll für sich aus. Typisch. Zitat aus dem kath.net-Forum:
„BREAKING NEWS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! DOKUMENT KOMMT AM 7. JULI!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Papst und Bertone übergaben
das Dokument heute an 30 Bischöfe in Rom – Lehmann war eigens in Rom! KATH.NET proudly presents als erstes
deutschsprachiges MEDIUM den WELT-BERICHT EXKLUISV: www.kath.net/detail.php?id=17153“
#111 Tridentinus 18:23:09 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Stöhr Es dürfte schwierig sein stichhaltig zu beweisen, dass die Kollegialität der Bischöfe, wie
sie vom II. Vaticanum gelehrt wird, dem I. Vaticanum häretisch entgegensteht. Über das Bischofsamt hat
das Vatikanische Konzil sich aufgrund seines vorzeitigen faktischen Abbruchs nicht lehramtlich verbindlich
geäussert. Wenn es Schemata ausgearbeitet hat zu diesem Lehrpunkt, wäre es sehr interessant, es mit
den Schemata des II. Vaticanums und dem Dekret Christus Dominus zu vergleichen. Da gibt es sicher interessante
Beobachtungen. Auch Akzentverschiebungen und Differenzen. Ganz spannend wäre das insgesamt, wenn die
Lehrqualität von Christus Dominus bestimmt würde. Das II. Vaticanum wollte hier nichts definieren, das
I. kam nicht dazu. Aber immerhin hat gerade die Kollegialität der Bischöfe die Nota explicativa praevia
veranlasst. Eine Häresie sind die Äusserungen des II. Vaticanums jedenfalls insofern nicht, als es kein
definiertes Dogma zum Bischof oder Bischofskollegium seitens des I. Vaticanums gibt, höchstens Vorarbeiten.
#109 Athanasius 16:13:22 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Stöhr unicum Deum, wie es in der von Ihnen gemeinten Passage des II. Vatikanums steht, kann man als
„einen einzigen Gott“ und „den einzigen Gott“ übersetzen. Die Musulmane beten „einen einzigen Gott“ an.
Das ist wahr. Jedoch nicht „den“ Einzigen Gott. Nur die offiziellen Lateinische Dokumente wurden verabschiedet.
Dass eine Entwicklung der Glaubenssätze nicht möglich ist, das ist ebenfalls ein Dogma. Beim V2 geht
es aber nicht nur darum, sondern um noch ganz anderes, wenn Allah mit der hl. Dreifaltigkeit gleichgesetzt
wird oder die Häresie der Kollegialiät der Bischöfe mit dem Papst gelehrt wird (widerspricht dem ersten
Vat. Konzil).
@Daniel / Papstunfehlbarkeit in einer Apostolischen Enzyklika Konzil=unfehlbar Enzyklika=nicht unfehlbar
Auch die Umkehrung ist möglich! Ein Konzil ist nur unfehlbar, wenn es in Einheit mit dem Papst einen
Lehrsatz in unfehlbarer Autorität verkündet, nicht aber, wenn es derartiges nicht tut. Umgekehrt kann
eine Enzyklika Unfehlbares verkünden, wenn der Papst in einer Enzyklika einen unfehlbaren Lehrsatz verkündet.
@Daniel Konzil=unfehlbar Enzyklika=nicht unfehlbar Das ist keine Antwort auf meine Frage nach Ihren Kriterien,
da sie das Konzil ja ebenfalls ablehnen. Es bleibt dabei: Sie suchen sich raus, was Ihnen in den Kram
passt.
@Genoveva / Zitat des sel. Papstes Pius IX. über den universalen Heilswillen Gottes schriftgemäß Das
Zitat des sel. Pius IX. entspricht vollkommen der Lehre der Hl. Schrift, daß Gott auch die Heiden, die
Christus nicht kennen, retten kann – ausdrücklich erläutert durch den hl. Paulus in der Hl. Schrift,
die theologisch irrtumslos ist. Selbstverständlich kann Gott auch die Völker retten, die Christus nicht
kennen, und zwar alle Seelen dieser Völker, und nicht bloß die Seelen nicht-christlicher Erwachsener,
die einen Vernunftgebrauch haben im Unterschied zu den Ungeborenen und Kleinkindern – warum sollte Gott
die Seelen, die noch keinen Vernunftgebrauch hätten, nicht retten können? Eine derartige Lehre, daß
Gott vernunftunfähige Menschenseelen nicht retten könnte, widerspricht vollkommen der Ratio, die immer
ein wichtiger Integralbestandteil der katholischen Theologie war! Der hierzu vorgebrachten Lehre des Katechismus
der Katholischen Kirche Papst Johannes Pauls II. und Papst Benedikts XVI. ist vollkommen zuzustimmen!
@Daniel & @Athanaisus Zunächst einmal: Ich habe das Zitat Pius IX. gepostet, weil die Frage nach dem
Heil für Ungetaufte allgemein gestellt war. Dazu hatte ich angemerkt, daß diese Aussage auch im Hinblick
auf die Frage nach der Limbus interessant ist, als der Papst dort sagt, daß Gott in seiner Güte es nicht
zuläßt, daß jemand ohne willentliche Schuld ewig bestraft wird. Nun ist im Hinblick auf die ungetauft
gestorbenen Kinder nach der Reichweite der Erbsündenlehre zu fragen. Fest steht, daß die Kirche die
absolute Heilsnotwendigkeit der Wassertaufe lehrt. Dies ist in Schrift und Tradition gut begründet. Gleichzeitig
lehrt sie den universalen Heilswillen Gottes. Dieser erfährt seine Grenze dort, wo ein Mensch sich weigert,
an seinem Heil mitzuwirken. Dies ist im Falle der ungetauft gestorbenen Kinder nicht der Fall. Unter dem
Gesichtspunkt dieses Dogmas müssen wir also davon ausgehen, daß Gott das Heil dieser Kinder will. Wir
haben also eine aporetische Situation, d.h. den scheinbaren Widerspruch zweier Lehraussagen der Kirche.
Dieser kann aufgelöst werden a) indem wir davon ausgehen, daß sich der Heilswille Gottes nicht auf alle
Menschen erstreckt b) indem wir davon ausgehen, daß die absolute Heilsnotwendigkeit der Taufe sich nicht
auf alle Menschen erstreckt. Mir persönlich gefallen die Aussagen C. auch nicht besonders. Es wäre völlig
ausreichend, wenn der Limbus aus der Lehrverkündigung verschwindet und die Kirche davon ausgeht, daß
wir für die Kinder hoffen dürfen.
#103 Tridentinus 12:29:23 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Freinsberg: Genau das können Sie bei K. Rahner, Das eine Opfer und die vielen Messen nachlesen. Seine
Formulierung habe ich nicht übernommen, sondern gestrafft und vereinfacht. Sakrifikal habe ich dabei
selbst geprägt, weil in der Eucharistie Sacrificium und Sacramentum verschränkt sind, so dass es nicht
präzise wäre, nur von einem sakramentalen Ritus zu sprechen. Die Seitenzahl bei Rahner kann ich aus
dem Gedächtnis nicht genau angeben, glaube 38 oder dgl. Danke übrigens noch für Ihre Literaturangaben!
#102 Freinsberg 12:20:50 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Tridentinus >>Im sakrifikal-sakramentalen Ritus vollzieht sich zugleich die Transformation des sacrificium
Christi zum sacrificium Ecclesiae.<< Das ist mir zu hoch (nicht wegen der Fremdwörter).
#101 Tridentinus 12:03:57 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Freinsberg: Deswegen ist die heilige Messe als relatives Opfer zu bestimmen. Identisch ist der Kreuzesopferakt
mit dem Messopferakt. Eine Schwierigkeit ist bei der Identitätsfrage der Beitrag, den der Zeitpunkt eines
Ereignisses zu dessen Identität leistet. Denn der Zeitpunkt, zu dem der sakrifikal-sakramentale Ritus
der Messliturgie erfolgt, wiederholt sich freilich täglich oft und durch die Geschichte hindurch vielmals:
trotzdem ist stets das eine Opfer Christi ist präsent. Im sakrifikal-sakramentalen Ritus vollzieht sich
zugleich die Transformation des sacrificium Christi zum sacrificium Ecclesiae – ohe dass es infolge dieser
Transformation aufhörte, Christi Opfer zu sein und zu bleiben. @Isidor: Von diesen Plakataktionen halte
ich grundsätzlich nichts, auch nicht, wenn sie beschriftet wären: „Herr, schenke uns Priester, Herr,
schenke uns heilige Priester, Herr, schenke uns viele heilige Priester, Herr, schenke uns viele heilige
Ordensberufungen!“ Richtig ist an dem kritisierten Plakat zweierlei: Priester müssen echte Männer (nicht
Machos, bevor das kritisiert wird!) sein, keine unausgereiften Jungs, und fromm wird oft missverstanden:
Frömmler brauchen wir wirklich nicht!
Missa tridentina war nie verboten Viele unserer sogenannten „Priester“ und auch Bischöfe wissen offensichtlich
nicht, dass die „alte“ Messe nie verboten war. Was müssen diese „Geistlichen“(?) für eine schlechte
Ausbildung durchlaufen haben. Von Berufung kann man eh bei diesen nicht sprechen, sie üben einen Beruf
aus, der ihnen überwiegend nicht gefällt. Wen wundert es, dass bei solchen schlechten „Hirten“(?) die
Kirchen immer leerer werden. Wie hieß es in einem Werbe-Slogan im Bistum Essen „WIR BRAUCHEN PRIESTER –
KEINE FROMMEN JUNGS“. Schämen muß man sich für diesen Bischof der diese Veröffentlichung auch noch
genehmigt hat. Betet um seeleneifrige neue Bischöfe und um fromme Priester! Soli Deo Gloria!
@ Athanasius Identisch ja – weil gegenwärtig gesetzt. Aber nicht als neues Opfer. Literatur dazu (u.
a.): Robert Wentz: ZUR DARBRINGUNG DES MESSOPPFERS. Ein erneuertes Anamneseverständnis als Grundlage
ökumenischer Verständigung. In: Heiliger Dienst 54 (2000) 252-268. Hans-Christian Seraphim: VOM DARBRINGEN
IM EUCHARISTIEGEBET. In: Liturg. Jahrbuch 56 (2006) 237-249. Von Hans-Christian Seraphim
#98 Tridentinus 11:18:34 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Freinsberg Sie meinen offenbar etwas richtiges und drücken es – denkerisch von einem anderen Zugang
her – für manche hier nicht weniger missverständlich aus, als Sie umgekehrt deren Formulierungen empfinden.
Was Begriffe wie oblatio und sacrificium vor der Konsekration betrifft, haben sie eine proleptische Dimension
auf Leib und Blut Christi hin. Ihre Konkretisieung im Blick auf den Begriff Gabenbereitung, den ich ins
Spiel gebracht habe, zeigt mir, dass Sie den Vorgang richtig als dedicatio ad consecrationem auffassen.
Diese Schwierigkeiten in der Terminologie und der Verständigung bestehen oft unter traditionstreuen Katholiken
und solchen, die des Modernismus verdächtigt wurden und werden, allerdings wechselseitig. Ein schönes
Beispiel ist die Untersuchung der FSSPX zum Begriff des Paschamysteriums aus 2000. Sogar Dr. Barth hat
die Qualität dieser Studie angezweifelt. Allerdings hörte ich, es sei nur eine Zusammenfassung einer
wesentlich umfassenderen Studie von 1300 Seiten. Hier ist es unverständlich, warum der Generalobere sogar
dem Heiligen Vater nur diese Kurzfassung vorlegen liess. Angeblich, weil die Kurzfassung auch für Schriftenstände
geeignet ist. Das sind aber wirklich zwei verschiedene Ebenen: der Papst und der Schriftenstand! Bedauerlich,
denn in der Zusammenfassung hat man den Eindruck, O. Casel wird bewusst (und absichtlich?) missverstanden
und zum Sündenbock gemacht. Die Kritik von dieser Seite könnte differenzierter ausfallen: Thalhofer
(1870) lesen und dann Casel!
Athanasius Die Kirche opfert nicht Brot und Wein. Wir sind jenseits des Alten Testamentes und der Speiseopfer
ihrer Zeit, und schon gar keine Heiden. Wir opfern das einzige Lamm, Christus, der Sich – Leib, Blut,
Seele, Gottheit – in jeder Hl. Messe Gott darbringt unter den Gestalten von Brot und Wein. Wieso opfert
die Kirche nicht Wein und Brot? Wenn es kein Opfer ist, dann sind es Gaben, weil es keine Speiseopfer
mehr gibt. Wo aber liegt denn der Sinn, das Lamm zu opfern, das ein für alle mal geopfert worden ist?
Es sind doch die Gaben, durch die die Vergegenwärtigung stattfindet und nur durch sie. Eine andere Möglichkeit
ist nicht. Es ist Vergegenwärtigung aber nicht wirkliches Opfer.
@Freinsberg Ist die Hl. Messe nun Opfer des Leibes und Blutes Jesu Christi mit dem Opfer von Golgotha
identisch (ausser der Unblutigkeit), ja oder nein? Sie entweichen meiner Frage um – fürchte ich – Ihren
Unglauben an der katholischen Wahrheit zu verbergen. Memoriale, anamnesis ist die hl. Messe in der tatsächlichen
Gegenwärtigsetzung und historischen Erneuerung des einen Opfers von Kalvarien. Und nein, was immer Sie
auch behaupten, die Worte ‘sacrificium’ und die ‘immaculata hostia’ sind Prolepsis und nicht zu Brot und
Wein, sondern zu Christus als Opfergabe gemeint. Der Kernakt der Hl. Messe besteht aus den Wandlungsworten,
nicht aus dem Offertorium. Sie haben, fürchte ich, dóch ein häretisches Verständnis der Heiligen Messe
und weisen die Definitionen des Konzils von Trient zurück. 22. Sitzung, Cap. 1: He offered up to God
the Father His own body and blood under the species of bread and wine. Die Kirche opfert nicht Brot und
Wein. Wir sind jenseits des Alten Testamentes und der Speiseopfer ihrer Zeit, und schon gar keine Heiden.
Wir opfern das einzige Lamm, Christus, der Sich – Leib, Blut, Seele, Gottheit – in jeder Hl. Messe Gott
darbringt unter den Gestalten von Brot und Wein.
@Nachtlaterne: Schwein versus Sau Warum sind Sie eigentlich so auf die „Säue“ fixiert? Im NT (Matth 7,6)
steht nichts von Säuen, nur von Schweinen: „und werft eure Perlen nicht vor die Schweine“, griech.: „medè
bálete tùs margarítas hymón émprosthen tôn choíron“, lat.: „neque mittatis margaritas vestras ante
porcos“. (Schwein ist griech. choiros, lat. porcus). Sau (= weibliches Schwein) ist griech. sys, latein.
sus. Wieso ist es Ihrer Meinung nach so wichtig darauf zu achten, daß man die Perlen nicht vor weibliche
Schweine wirft?
#94 Nachtlaterne 09:53:34 | Mittwoch, 27. Juni 2007
hat jesus… …nicht selber gesagt: „werft keine perlen vor die säue!“ ? und hat jesus nicht vor den
säuen gewarnt, die sich herumdrehen und die christen zerreißen könnten? warum lasst ihr euch mit lästerern
auf diskusionen ein? dient das eurer heiligung? sie machen euch nur böse und verwirrt, weil sie diener
des bösen sind, oft ohne es wahrhaben zu wollen. habt nichts mit ihnen gemein!
@ Athanasius II Die Messe ist Gedächtnis / Memorial (im vollen biblischen Sinn, d. h. Gegenwärtigsetzung)
von Christi Erlösungstat. In diesem Sinn kann man die Messe Opfer nennen. Dass aber in der Messe Leib
und Blut Christi geopfert werden, ist zumindest missverständlich ausgedrückt. (Die Theorie konnte erst
entstehen, als man die Einsetzungsworte als Augenblick der Konsekration [und den restlichen Kanon als
„ornatus“] betrachtete.) Wo im Eucharistiegebet (aber z. B. auch im „Orate fratres“) Opferbegriffe vorkommen
(dona, oblata, auch: sacrificium), meinen diese die (in unserer Terminologie:) unkonsekrierten Gaben.
„mein und euer Opfer“ im „Orate fratres“ bezieht sich auf die Gaben, die der Bischof beim Offertorium
dargebracht hat. – Der Ausdruck „Gabenbereitung“ verkürzt das Gemeinte. Der Kern des Aktes ist ja die
Übertragung von Brot und Wein (die zu Leib und Blut Christi werden sollen) auf den Altar.
#92 AthanasiusII 00:53:15 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Freinsberg Entschuldigung für meine Worte „hassen“ und „häretisch“, denn ich lese jetzt noch mal und
sehe, dass sie Luthers Kritik nicht für „berechtigt“ hielten, aber nur neutral auflisteten. Ich hatte
irrtümlich darin „berechtigte [Kritik]“ gelesen. Mein Fehler. Ich erhoffe nicht, dass sie die Messopfertheologie
verwerfen, das wäre unkatholisch. Können Sie sich mal etwas präziser ausdrücken und ihre Meinung dazu
klar stellen.
@Stöhr Entschuldigung angenommen. Bei der heutigen Atmosphäre und dem Mangel an Zensur (Vertreibung
und Sperrung von hetzerischen und lügenden Anonymen Typen durch Redaktion), geschieht es mir auch allzuoft
Leute zu hart anzugreifen und für zu schlimme Dinge zu bezeichnen. Dafür möchte ich auch jeden anderen
den es betrifft um Entschuldigung und Vergebung bitten.
@Athanasius: Danke für ihre Klarstellung. Man sollte aber jedenfalls festhalten, dass Feeney kein Häretiker
war, sondern wegen Ungehorsams ggÜ dem Apost. Stuhl exkommuniziert wurde. Wo ich Sie gerade erwische:
Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich Sie einmal als Dummschwätzer bezeichnet habe. Diese Entgleisung
bedauere ich sehr.
Daniel Stöhr, Unsinn was Sie behaupten. Pius IX. spricht von der Begierdetaufe. Oder sind Sie Feeney’er
Irrlehrer? @Genoveva: Pius IX. sprach im Kontext von der Begierdetaufe und einem Willenakten, etwas was
ungeborenen oder früh gestorbenen Kindern fehlt, da sie nicht des Verstandes mächtig sind. Der Limbus
muss man unabhängig von der Begierdetaufe sehen. Wer diese vermischt, tritt unverantwortlich und untheologisch
auf. @Freinsberg: Sie verwerfen unten klar die Katholische Lehre vom Hl. Messopfer und dass jede Hl. Messe
an sich auch spezifischen Wert hat als oberstes Gebet der Kirche. Das ist häretisch. Und schon bei den
ersten Christen findet man die Bezeichnung sacrificium. Und Speisen sind kein sacrificium. Für die Christen
war nur das Kreuzesopfer sacrificium. Somit war auch für die ersten Christen – im Gegensatz zu den frechen
Behauptungen der Protestantischen ‘Reformatoren’ und den später Liturgischen ‘Reformatoren’ – die Eucharistie
identisch mit dem Kreuzesopfer in einer mystischen Weise. Und die Opferungsgebete mögen im Römischen
Ritus im 8. Jh. den Gallikanischen Opferungen entnommen sein, aber schon im byzantinischen Ritus sprach
man damals bei der Gabenbereitung vom Opfer in einer proleptischen Weise. Ihre Ansichten sind – wie schon
von mir aufgezeigt – protestantisch und unkatholisch. Sie hassen das Hl. Messopfer, die Privatmesse, somit
den Gipfel des christlichen Lebens (Sacrosanctum Concilium, par. 14) selbst.
@Genoveva: „Uns und Euch ist bekannt, daß diejenigen, die an unüberwindlicher Unkenntnis in bezug auf
unsere hl. Religion leiden und die, indem sie das natürliche Gesetz und seine Gebote, die von Gott in
die Herzen aller Menschen eingemeißelt wurden, gewissenhaft beachten und bereits sind, Gott zu gehorchen,
ein sittlich gutes und rechtes Leben führen, durch das Wirken der Kraft des göttlichen Lichtes und der
göttlichen Gnade das ewige Leben erlangen können, da Gott, der die Gesinnungen, Herzen, Gedanken und
Eigenschaften aller völlig durchschaut, erforscht und erkennt, in seiner höchsten Güte und Milde keineswegs
duldet, daß irgendjemand mit ewigen Qualen bestraft werde, der nciht die Strafwürdigkeit einer willentlichen
Schuld besitzt“ Pius IX. Enzyklika „Quanto conficiamur moerore“, 10. August 1863 Antwort Stöhr: Was Pius
IX. da lehrt, das ist denklogisch nur schwer mit der kirchlichen Lehre vereinbar. Womöglich eine Passage,
die von den Freimaurern eingefügt wurde. Liebe Genoveva! Ich bin schon gespannt, wie Sie auf diesen Einwand
antworten. Oder gibt es da vielleicht nichts zu erwidern? Man müsste schon ein Behindertenpädagoge sein,
um die rechten Worte zu finden. Sind Sie das? Recht freundliche Grüße Leblhuber
@Genoveva: Konzil=unfehlbar Enzyklika=nicht unfehlbar Das was Pius IX. da schreibt, das passt eigentlich
nicht zu der Lehre der absoluten Heilsnotwendigkeit der Taufe. Gott ist ein Gott der Ordung und kann nie
etwas lehren, dass sich widerspricht. Warum haben denn alle Päpste so darauf gedrungen, dass die Säuglinge
schon getauft werden ? Das wäre sinnlos, wenn die Taufe nichts mit der Erbsünde zu tun hätte! Dann
könnte man behaupten, dass dies halt nur für „christliche“ Gebiete gelte. Hm…naja, den wäre es also
in die Willkür der Eltern gestellt, auch komisch.
@Daniel: Jetzt lassen Sie aber wirklich die Hosen runter … Wo wollen Sie den eigentlich noch einmal
Grund unter die Füße bekommen? Wo haben Sie denn Kriterien, die das „Echte“ in der Kirche von der „Fälschung“
unterscheiden? Woher wissen Sie denn eigentlich, daß Augustinus kein „Früh-Modernist“ war und die Beschlüsse
des Konzils von Nizäa uns nicht in einer „früh-freimaurerischen Adaption“ bekannt sind. Ihr Kirchenbegriff
ist völlig abenteuerlich – alles aus Versatzstücken willkürlich selbstgemacht …
Was Pius IX. da lehrt, das ist denklogisch nur schwer mit der kirchlichen Lehre vereinbar. Womöglich
eine Passage, die von den Freimaurern eingefügt wurde.
@Sozialkatholisch und @möchtegern „Uns und Euch ist bekannt, daß diejenigen, die an unüberwindlicher
Unkenntnis in bezug auf unsere hl. Religion leiden und die, indem sie das natürliche Gesetz und seine
Gebote, die von Gott in die Herzen aller Menschen eingemeißelt wurden, gewissenhaft beachten und bereits
sind, Gott zu gehorchen, ein sittlich gutes und rechtes Leben führen, durch das Wirken der Kraft des
göttlichen Lichtes und der göttlichen Gnade das ewige Leben erlangen können, da Gott, der die Gesinnungen,
Herzen, Gedanken und Eigenschaften aller völlig durchschaut, erforscht und erkennt, in seiner höchsten
Güte und Milde keineswegs duldet, daß irgendjemand mit ewigen Qualen bestraft werde, der nciht die Strafwürdigkeit
einer willentlichen Schuld besitzt“ Pius IX. Enzyklika „Quanto conficiamur moerore“, 10. August 1863 Der
letzte Satz ist auch ganz interessant im Zusammenhang der Limbus-Diskussion.
@Sozialkatholisch welcher Art? Die Lehre der Kirche per se hat er vermutlich nicht angezweifelt. Vermutlich
hat er gesagt, man dürfe deshalb nicht die Mission vernachlässigen, und es wäre vermessen, für die
Mehrheit der Heiden von ihrem Heil auszugehen? Das ist jeweils erlaubt, vermutlich geht beides auf irgendwelche
Enzykliken zurück.
@ möchtegern-Kathole Das weiß ich, nur ein von mir geschätzter Amtskirchenpriester sagte mir vor kurzem
das der Erzbischof damit Probleme gehabt haben solle.
@Sozialkatholisch Lehre der Kirche ist, dass ein Heide, ohne die Kirche zu kennen, die Begierdetaufe erlangen
kann – salopp: die Begierde mit einem guten Gott verbunden zu sein. Damit kann er gerettet werden. Vermutlich
hielt es Lefebvre mit dieser kath. Lehre.
Rudolfus: mit Kanonen auf Spatzen war es eigentlich nötig derartig brutal gegen die Piusbruderschaft
vorzugehen. Anfänglich war nämlich Bischof Lefebvre weder gegen das Konzil noch gegen Paul VI eingestellt.
Erst als man ihm mit der Schliessung seines Seminars drohte stellte er sich auf die Hinterbeine. Es wäre
bestimmt besser gewesen ihm eine gewisse Narrenfreiheit zu gönnen als ihn zum Widerspruch zu reizen.
@Bene / Gnade durch die hl. katholische Kirche Theologisch enttäuschen Sie mich! Im Übrigen Gnade wird
von Gott geschenkt und nicht von der Piusbruderschaft. So ist es – diese Gnade schenkt Gott allerdings
durch die hl. Kirche und durch die Sakramente der heiligen Kirche. Wenn diese Sakramente würdig zelebriert
werden, so bedürfte es auch keiner katholischen Widerstandsbewegung um der Würdigkeit der heiligen Sakramente
willen.
#71 Tridentinus 18:46:48 | Dienstag, 26. Juni 2007
@Freinsberg Auch ab dem 8. Jahrhundert war die formula consecrationis in den Kontext des Canon actionis
(scil. sacrificii) eingebettet und bildete mit diesem und in gewisser Weise mit der Präfation und ihrem
Einleitungsdialog eine (konsekratorische) Einheit. Niemals hat die Kirche ausserhalb des Canons oder der
Messe konsekriert oder zu konsekrieren erlaubt, selbst in den grössten Notlagen und Bedrängnissen nicht.
Wenn Sie hier jetzt im Anschluss an gewisse Liturgiewissenschaftler ab dem 8. Jahrhundert einen Misstand
ansetzen und auf die Zeit davor einen angeblichen Idealzustand projezieren, in der die Eucharistie maximal
ein Speiseopfer gewesen wäre, steht dahinter der Versuch, Luther posthum zu rehabilitieren als den, der
ein verschüttetes Eucharistieverständnis der frühen Kirche bewahrt hätte. Seltsam nur, dass die selben
Wissenschaftler von der Gabenbereitung sprechen wollen und nicht von Opferung, wo doch angeblich gerade
Brot und Wein im eigentlichen Sinn geopfert werden und nicht Leib und Blut Christi. Wie sollte bei diesem
Verständnis die heilige Messe mit dem Kreuzesopfer identisch sein? Dort wurde noch nicht einmal unter
anderem Brot und Wein geopfert. Ich muss immer wieder auf V. Thalhofers Messopfertheorie zurückkommen.
Diese ist biblisch und dogmatisch hochbefriedigend und löst auch nachtrid. Dispute vollkommen. Lange
vor K. Rahners genannter und teilweise ausdrücklich von mir gelobten Schrift.
es wird immer … … die Gültigkeit der Messe herangezogen, um sie zu bewerten. Natürlich ist sie äußerst
wichtig. Doch auch die anderen Gebete sind relevant, sonst könnte man sie ja weglassen.
@ Tridentinus Die Scholastik denkt hier m. E. viel zu anthropomorph. Und wenn die ganze Gedankenspielerei
mit dem Messfrüchten (die von den Leuten sicher noch vereinfacht wurde) nicht gewesen wäre, hätte Luther
keinen Angriffspunkt gehabt. Freilich steckt das Problem schon anderswo drin: Seit dem 8. Jh. engte man
die Konsekration auf die Einsetzungsworte ein. Damit schien es, als bezögen sich die Opfer-Aussagen z.
B. des „Unde et memores“ auf Leib und Blut Christi, während sie ursprünglich die von der Gemeinde dargebrachten
Gaben von Brot und Wein meinen. Sobald Leib und Blut Christi als Opfergaben galten, entstand die – von
Luther später kritisierte – Sicht des Mess-Opfers, das man Gott darbringt, um Gnaden zu erreichen.
Wort des Jahres 2007 Mein Vorschlag an den Verein deutsche Sprache: „Motu proprio“ soll das „Wort des
Jahres“ 2007 werden. Gibt man bei „Google“ den Suchbegriff „Motu proprio“ ein, kommt man auf 625.000 Treffer.
„Enzyklika“ kommt dagegen nur auf 230.000 Treffer.
#67 Tridentinus 17:36:09 | Dienstag, 26. Juni 2007
@Freinsberg Nicht so sehr vereinfachen. Hinsichtlich des einen Opfers und der vielen Messen ist K. Rahners
Schrift „Das eine Opfer und die vielen Messen“ im dogmat.-theoret. Teil sehr gut. In der Scholastik stiess
man spekulativ zum fructus specialis vor, der ebenso begrenzt sein kann wie die „Fassungskraft“ oder Disposition
des Gläubigen, der demnach die heilige Messe mit grösserem oder geringeren Nutzen mitfeiern kann, ohne
den absolut unendlichen und überfliessenden Wert des Kreuzesopfers und des Eucharistischen Opfers zu
schmälern. Also hier bitte nicht mit einem gewissen theologischen Kenntnisstand überheblich die Praxis
der Kirche und die einfachen Gläubigen lächerlich machen, die vielleicht kein fachtheologisches Detailwissen
haben, wozu aber auch keiner verpflichtet ist. Natürlich gab es in diesem Bereich Missverständnisse
und Missbräuche, diese sind aber von der denkerischen Leistung der Scholastik strikt abzugrenzen.
@ Rudolfus Theologisch enttäuschen Sie mich! Im Übrigen Gnade wird von Gott geschenkt und nicht von
der Piusbruderschaft. Ich denke dabei belassen wir es, da wir hier zu keinem gemeinsamen Nenner kommen
werden und ich ihre Theologie nicht nachvollziehen kann.
@Bene / Die PBSPX & die einzelnen Gläubigen Das PBSPX-Urteil interessiert mich nicht. Entscheidend ist
für mich was die römisch katholische apostolische Kirche sagt. Jede gefeierte Form der Messe ist gültig.
Ich feiere jede Form mit nur nicht bei der Piusbruderschaft, da hier die Gemeinschaft mit der Kirche fehlt –
das ist fakt. Die PBSPX ist auf Einzelpersonen, insbesonders auf Laien, auch gar nicht angewiesen. Es
ist im Gegenteil eine Gnade für jeden Gläubigen, daß es die PBSPX überhaupt gibt, und man dort die
Sakramente empfangen kann. Alle, die dies nicht verstehen, gehen niemanden ab.
Danke, Homo-Lobbyist Juergen. So kann ich wenigstens meinen zweiten Teil posten, der im kath.net schon
gepostet wurde: Post promulgatam vero laudatam Constitutionem, haud paucae petitiones, auctoritate insignes,
ad Ioannem Paulum II pervenerunt, sollicitantes ut norma traditione sancita restitueretur, secundum quam
Romanus Pontifex valide electus non haberetur nisi duas ex tribus partes suffragiorum Cardinalium electorum
praesentium obtinuisset. Nos igitur, quaestione attente perpensa, statuimus ac decernimus ut, abrogatis
normis quae in numero septuagesimo quinto Constitutionis Apostolicae Universi Dominici gregis Ioannis
Pauli II praescribuntur, hae substituantur normae quae sequuntur: Si scrutinia de quibus in numeris septuagesimo
secundo, tertio et quarto memoratae Constitutionis incassum reciderint, habeatur unus dies orationi, reflexioni
et dialogo dicatus ; in subsequentibus vero suffragationibus, servato ordine in numero septuagesimo quarto
eiusdem Constitutionis statuto, vocem passivam habebunt tantummodo duo Cardinales qui in superiore scrutinio
maiorem numerum suffragiorum obtinuerunt, nec recedatur a ratione ut etiam in his suffragationibus maioritas
qualificata suffragiorum Cardinalium praesentium ad validitatem electionis requiratur. In his autem suffragationibus,
duo Cardinales qui vocem passivam habent, voce activa carent. Hoc documentum cum in L’Osservatore Romano
evulgabitur statim vigere incipiet. Haec decernimus et statuimus, contrariis quibusvis non obstantibus.
Datum Romae, apud
Privatmesse zum Zweiten Schon nach altem Kirchenrecht durfte der Priester keine Messe für sich ganz alleine
feiern. Er brauchte mindestens einen Ministranten. Unsinn So, „Unsinn“ soll das sein? Dann bitte mal lesen:
Can 813 (CIC von 1917): §1 Sacerdos Missam ne celebret sine ministro qui eidem inserviat et respondeat.
§2 Minister Missae inserviens ne sit mulier, nisi, deficiente viro, iusta de causa, eaque lege ut mulier
ex longinquo respondeat nec ullo pacto ad altare accedat.
Mal ganz off-topic: Das neokonservative kath.net veröffentlicht heute – mal wieder ganz schnell wie üblich,
und so dass es die wenigsten Katholiken verstehen – in lateinischer Sprache ein Motuproprio zu den nächsten
Papstwahlen. Haben die Gandalfschen Kreise nichts Besseres zu tun? Wer versteht schon die lateinische
Sprache? Hier der Wortlaut, bevor die Zensoren auf dem kath.net mal wieder löschen: LITTERAE APOSTOLICAE
MOTU PROPRIO DATAE de aliquibus mutationibus in normis de electione Romani Pontificis BENEDICTUS XVI Constitutione
apostolica Universi Dominici gregis, die XXII Februarii anno MCMXCVI promulgata, Venerabilis Decessor
Noster Ioannes Paulus II, nonnullas immutationes induxit in normas canonicas servandas pro electione Romani
Pontificis a Paulo VI, felicis recordationis, statutas. In numero septuagesimo quinto memoratae Constitutionis
statutum est ut exhaustis incassum omnibus suffragationibus, iuxta normas statutas peractis, in quibus
ad validam electionem Romani Pontificis duae ex tribus partes suffragiorum omnium praesentium requiruntur,
Cardinalis Camerarius Cardinales electores consulat de modo procedendi, atque agetur prout eorum maior
absoluta pars decreverit, servata tamen ratione ut electio valida evadat aut maiore absoluta parte suffragiorum
aut duo nomina tantum suffragando, quae in superiore scrutinio maiorem suffragiorum partem obtinuerunt,
dum hoc quoque in casu sola maior absoluta pars requirebatur. …
@ Athanasius Wenn jede Messe unendlichen Wert hat, wozu braucht es dann die vielen Messen? Im Mittelalter
lehrte man übrigens das Gegenteil: Die Messe hat nur begrenzten Wert. Drum die Folgerung: Je mehr Messen,
desto mehr Gnaden. Und: Je kleiner der Personenkreis ist, dem die Messfrüchte zugewendet werden, desto
mehr Gnaden erhält der Einzelne.
@ Rudolfus Man braucht nur die Pfarrmessen besuchen, um zu sehen, daß das PBSPX-Urteil und ihre Warnung
vor der Neuen Messe gutbegründet ist. Über die „Pauschalwarnung“: Es gibt sicher auch würdig gefeierte
Neue Messen. Diese sind aber in der regulären Amtskirche kaum zu finden, z.B. aber bei Einzelpriestern,
bei den SJM- und bei den Opus-Dei-Priestern. Das PBSPX-Urteil interessiert mich nicht. Entscheidend ist
für mich was die römisch katholische apostolische Kirche sagt. Jede gefeierte Form der Messe ist gültig.
Ich feiere jede Form mit nur nicht bei der Piusbruderschaft, da hier die Gemeinschaft mit der Kirche fehlt –
das ist fakt. Da Sie ja gerne mit dem Kirchenrecht argumentieren sie es im CIC nachlesen!! Interessant
finde ich ja nur, was geht das die Piusbruderschaft an ob der Hl. Vater ein MP erlässt oder nicht wenn
Sie nicht in deren Gemeinschaft sind. Mitreden darf nur der, der auch in communio mit der römisch katholischen
apostolischen Kirche ist.
@juergen Schon nach altem Kirchenrecht durfte der Priester keine Messe für sich ganz alleine feiern.
Er brauchte mindestens einen Ministranten. Unsinn. Sagen Sie das mal Pater Brandsma (1942, Dachau verst.)
oder Bischof Tscharnetsky (1956, USSR, verst.)! Sacramentum Caritatis empfiehlt ausdrücklich, dass Priester
auch wenn keine Gläubige dasein können immer täglich zelebrieren, auch wenn es nötig ist alleine zu
zelebrieren. Der Priester zelebriert die Hl. Eucharistie in persona Christi, nicht das Volk, und jede
hl. Messe hat unendlichen Wert (cfr. Redemptionis Sacramentum, 110) und daher muss jeder (lateinische)
Priester wenn es nur möglich ist täglich zelebrieren.
@ Rudolfus Dann haben Sie noch nie im alten Ritus ministriert und die Schlampereien von Priestern erlebt.
Von wegen: Lesen Sie einmal die Erzählung „Les trois messes basses“ von Alphonse Daudet. Zu finden z.
B. hier: www.jecris.com/…s-messes-basses.html
@Bene / Das PBSPX-Urteil über die Neue Messe Das sind Pauschalurteile und diese sind meist falsch. Man
kann nicht die Alte Messe ehrfürchtiger Darstellen als die andere. Man braucht nur die Pfarrmessen besuchen,
um zu sehen, daß das PBSPX-Urteil und ihre Warnung vor der Neuen Messe gutbegründet ist. Über die „Pauschalwarnung“:
Es gibt sicher auch würdig gefeierte Neue Messen. Diese sind aber in der regulären Amtskirche kaum zu
finden, z.B. aber bei Einzelpriestern, bei den SJM- und bei den Opus-Dei-Priestern.
@ Rudolfus Das sind Pauschalurteile und diese sind meist falsch. Man kann nicht die Alte Messe ehrfürchtiger
Darstellen als die andere. So einfach kann man sich es auch nicht machen. Ich denke es wird Zeit, dass
Sie dahingehend Ihren Horizont etwas weiten und nicht mit Pauschalurteilen kommen. Ich würde mir nicht
trauen das über die Alte Messe zu sagen und sie generell oder die meisten als „nicht ehrwürdig“ einzustufen.
@Warnung vor NOM-Besuch durch die PBSPX-Theologie Welche Theologie steckt da dahinter. In jeder Form der
Hl. Messe ist Christus gegenwärtig. Warum sollte eine Messe nach neuem Ritus eine Andacht vollzogen werden!
Das ist ganz klar. Jede Messe, die blasphemisch und ohne Ehrfurcht dem real präsenten Christus gegenüber
gefeiert wird, ist zu meiden. Und das ist in den meisten NO-Messen der Fall!
@Rudolfus Welche Theologie steckt da dahinter. In jeder Form der Hl. Messe ist Christus gegenwärtig.
Warum sollte eine Messe nach neuem Ritus eine Andacht vollzogen werden! Manchmal vertreten Sie Thesen
die ja geradezu lächerlich sind.
@Freinsberg: nicht katholisch >>Und Freinsberg hätte fürchte ich vielleicht auch was gegen eine Privatmesse.<<
In Notfällen (z. B. in Gefangenschaft) o.k. Aber als regelmäßige persönliche Frömmigkeitsübung von
Priestern: nein! Dazu ist die Messe nicht da. Jeder Priester kann doch, wenn er möchte, konzelebrieren
oder more laico eine Messe mitfeiern. Diese Ansicht ist ganz klar nicht katholisch, und widerspricht auch
dem Kirchenrecht.
FSSPX und NOM Solange die FSSPX es für besser hält, keine Messe zu besuchen, als eine des NOM wird es
sowieso keinen Frieden mit denen geben. Heutiges MP: 212.77.1.245/…letin/news/20490.php?index=20490&la…
Privatmesse >>Und Freinsberg hätte fürchte ich vielleicht auch was gegen eine Privatmesse.<< In Notfällen
(z. B. in Gefangenschaft) o.k. Aber als regelmäßige persönliche Frömmigkeitsübung von Priestern:
nein! Dazu ist die Messe nicht da. Jeder Priester kann doch, wenn er möchte, konzelebrieren oder more
laico eine Messe mitfeiern.
Sakrilegische Neue Messen & deren Ablehnung durch die PBSPX Hauptsache bleibt aber die gültige und nicht
sakrilegische Hl. Messe. Und gerade das ist im Novus Ordo derzeit wegen Häresien in Predigung, Häresien
in Seminaren und vor allem der abscheulichen Praxis der modern kalvinistischen Handkommunion (1552 auch
im Book of Common Prayer eingeführt), nicht garantiert. Aus diesem Grund lehrt die Priesterbruderschaft
St. Pius X. auch, die Neuen Messen erst gar nicht zu besuchen, und sogar an gebotenen Festtagen und an
den Sonntagen der Neuen Messe eine private Andacht vorzuziehen.
@Marsilius Ficinus: ohne ideologische Verbrämung Ich stimme Ihnen voll und ganz zu und freue mich sehr,
Ihren Beitrag zu lesen. Die (künstlich herbeigeführten) ideologischen Grabenkämpfe zwischen NOM und
VOM schaden der Kirche, dem Glauben und dem allgeimen Umgang mit der Tradition genauso wie die vielzitierten
und -dokumentierten liturgischen Missbräuche. Auch ich liebe die alte Liturgie und durch sie hat mein
Katholischsein sicherlich profitiert und ist gewachsen. Ich gehe aber auch in Messen gefeiert nach dem
jetzigen Missale. Für mich schließen sich beide Riten nicht gegenseitig aus sondern ergänzen sich auf
ganz wunderbare Weise. Ich würde mir wirklich einen entspannteren Umgang mit der alten Liturgie wünschen
und auch, daß dadurch ein tieferes liturgisches Bewusstsein wächst, wovon auch der NOM profitieren würde.
Und das ganze dann ohne ideologische Verbrämung.
@juergen Die Verurteilung des Leisebetens des Römischen Kanons, die Freinsberg äusserte (jedenfalls
eine Herabwürdigung des Römischen Ritus aller Zeiten), trifft sehr wohl zu. Und Freinsberg hätte fürchte
ich vielleicht auch was gegen eine Privatmesse. @Aurelius: In unserer Pfarrei gab es 1947 und 1958 mit
Sicherheit an jedem richtigen Feiertag (Christi Himmelfahrt z.B.) und an wichtigen Sonntagen ein Levitiertes
Hochamt, mit Gregorianischem Choral, Bubenschola, Mädchenchor und manchmal Polyfonie. Und das in den
pastoral eher jansenistischen (und deshalb wie im NOM heute eher liturgieminimalistischen) Niederlanden.
In Deutschland gab es aber die Deutsche Betsingmesse die liturgischen Minimalismus in die Hand wirkte
und Levitierte Ämter schwierig machte. Diese Betsingmessen stellen für mich, wie der Novus Ordo Missae
Pauls VI, schreckliche Fehlentwicklung der Liturgie dar. Als Nicht-Deutscher sind die Betsingmessen für
mich nicht sehr attraktiv. Darin spürt ein Aussensteher der den alten Ritus nicht kennt, viel weniger
die Erhabenheit der Römischen Messe Papst Agapets I., Papst Gregors des Grossen, Urbans VIII. und St.
Pius V. als im vollen Levitierten und gesungenen Hochamt. Hauptsache bleibt aber die gültige und nicht
sakrilegische Hl. Messe. Und gerade das ist im Novus Ordo derzeit wegen Häresien in Predigung, Häresien
in Seminaren und vor allem der abscheulichen Praxis der modern kalvinistischen Handkommunion (1552 auch
im Book of Common Prayer eingeführt), nicht garantiert.
@Aurelius / Unklare Sprache Die Sprache des Tridentinums ist so klar, daß es dazu kaum einer Erklärung
bedarf. Offensichtlich ist dem nicht so. Für alle, die keine Lese- und Schreibschule besucht haben. Davon
betroffen sind heute nur die III.-Welt-Länder incl. USA-Slums.
@Aurelius Ich denke, Sie liegen mit Ihrer Äußerung ganz richtig. Vermutlich an größeren Kirchen, an
Dom- und Klosterkirchen wird es eine reiche entfaltete Liturgie gegeben haben, während es an kleineren
Kirchen vermutlich sehr unterschiedlich war. Nichtsdestotrotz ist die große Klassische Liturgie, würdig
und erhaben vollzogen, tief beeindruckend, wie auch die Liturgie der Ostkirchen. Ich schätze den VOM
sehr, was nicht heißt, dass ich den NOM irgendwie verwerfen würde. Es ist mehr die konkrete Praxis,
die einen manchmal zum Nachdenken bringt und verärgert (oder aber auch hocherfreut). Denn diese dürfte
wie schon in früheren Zeiten sehr unterschiedlich ausfallen, von „verwahrlosten“, sich dem Zeitgeist
an den Hals werfenden Liturgien, bis zu großen, würdigen und festlichen Hochämtern, die uns die Ewigkeit
spüren lassen. Vom Motu proprio würde ich mir einen entspannten Umgang mit der Klassischen Liturgie
wünschen, das Ende dieser ideologischen Grabenkämpfe. Und hoffentlich eine größere Sensibilität im
Umgang mit Liturgie im NOM. Nötig wäre eine neue liturgische Bewegung, die uns hilft, fern von ideologischen
Kämpfen das ingenium der römischen Liturgie wiederzuentdecken, dass sich bei allen Unterschieden in
den verschiedenen liturgischen Corpora, den Sakramentaren und Ordines Romani, dem Trienter und dem Vatikanischen
Missale zeigt. Es gilt, Prinzipien wie Sakralität und Feierlichkeit wieder flächendeckend zu verbreiten.
Das Motu proprio ist ein erster Schritt dorthin, auch für den NOM.
klare Sprache Die Sprache des Tridentinums ist so klar, daß es dazu kaum einer Erklärung bedarf. Nur
fabuliert sich Athanasius teilweise was zusammen, was das Konzil in seiner klaren Sprache nicht gesagt
hat.
Juergen / Tridentinumssprache Die Sprache des Tridentinums ist so klar, daß es dazu kaum einer Erklärung
bedarf. Im Gegensatz zum mehrdeutigen Vaticanum-II-Geschwafel im Geiste Johannes’ XXIII. des Seligen.
Trient Canon 9 sagt in Bezug auf die Volkssprache nur: …oder die Messe dürfe NUR in der Volkssprache
gefeiert werden… (aut lingua TANTUM vulgari missam celebrari…) Damit verwirft das Konzil die falsche
Ansicht, daß einzig und allein die Volkssprache richtig sei und das Latein zu unterbleiben habe. Es verurteilt
NICHT, daß man nicht auch in der Volkssprache zelebrieren könnte. Beim Kanon 10 des Dekrets über die
Eucharistie geht es darum, daß der Priester sich selbst die Kommunion reicht und eben nicht von anderen
diese gereicht bekommt. Dagegen hat Freinsberg ja auch nix gesagt.
@Athanasius II / Unfehlbares Konzil v. Trient Herzlichen Dank für die wichtigen und unfehlbaren Zitate
der Beschlüsse des leider in vielen Fragen in Vergessenheit geratenen Konzils v. Trient – seine Beschlüsse
bleiben dennoch allezeit gültig und unfehlabr, und somit als die maßgeblichen Beschlüsse eines Konzils.
Das unterscheidet ein dogmatisches und unfehlbares Konzil vom Pastoralkonzil 1962-1965. Für die Zukunft
ist der Kirche und der Welt eine göttliche Reinigung durch ein Gotteseingreifen prophezeit. Wie dann
die Kirchengeschichte über Vaticanum II, über Paul VI. und Johannes Paul II. urteilen wird, das kann
sich jeder rechtgläubiger Katholik ausrechnen.
#35 AthanasiusII 15:15:46 | Dienstag, 26. Juni 2007
@Plapperorganist ich fahre mit der „Liturgie zur feierlichen Verkündigung des Motu Proprio S. H. Benedikts
XVI. fort: 7. Unter erneutem Glockenläuten und Fanfarengeschmetter betritt S. H. Benedikt XVI. in festlichem
Ornat (die dazu gehörigen Bestimmungen werden durch gesondertertes MP geregelt) die Loggia von St. Peter.
8. Seine Heiligkeit entfaltet in einer kurzen Homilie die Bedeutung des M. P. für die Weltkirche. Er
ruft alle röm.-kath. Christen in der Welt auf, den Irrlehren des II. Vaticanums abzuschwören. 9. Unter
erneutem Glockengeläut und Fanfarenschall werfen die hinzugeeilten Kardinäle alle nachkonziliaren Meßbücher
von den Nachbarloggien auf den Petersplatz. 10. Seine Heiligkeit erhebt EB Levebrve zur Ehre der Altäre
und weiht die franz. Nation dem neuen Heiligen. 11. Seine Heiligkeit spendet am Schluss der Feier außerordentlich
den Segen „Urbi et Orbi“ der Stadt und dem Erdkreis. 12. Unter Glockengeläut und Fanfarengetön zieht
der Papst mit den Kardinälen in die Capella Sistina. Dort zelebriert er ein levitiertes Pontifikalamt
im neuen-alten Ritus. 13. Anschließender Umtrunk und gemütliches Beisammensein ohne Glockengeläut und
Fanfarenschall mit dem Kardinälen in der Scala Clementina. Sie werden noch staunen was alle kommt durch
Gottes Gnade in Zukunft. Trotz Katastrophen und Kriegen. Wenn Sie das alles überleben, werden Sie einsehen,
wer Recht hatte. Dass ihr Szenario Wahrheit wird. Zur Ehre der eucharistischen Märtyrer.
@Freinsberg: Aussagen von Zeitzeugen Ich bin mit dem alten Ritus aufgewachsen, habe viele Jahre so ministriert.
Ich bin ausschließlich mit dem NOM aufgewachsen und kenne den VOM nur von FSSP, FSSPX und Indult. Aussagen
von „Zeitzeugen“, welche den alten Ritus zur Genüge miterlebt hatten, legen die Vermutung nahe, daß
viele Katholiken, welche sich der Tradition verbunden fühlen, gerne eine litgurgische Welt zusammenbasteln,
welche es so nicht gegeben hat. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß es in meiner Heimatgemeinde,
einem ziemlichen Kuhdorf im Rheinland, es jemals levitierte Ämter mit Schola und barocken Paramenten
gegeban hat, geschweige denn all die kleinen Details und die Liebe zur Liturgie, welche man heute in den
Gruppierungen findet, welche die ars celebrandi kultivieren. Sicherlich, wer heutzutage den VOM zelebriert,
hat einen Sinn für Liturgie. Ich bezweifele jedoch, daß das früher auch so war. Zumindest landläufig.
@ Athanasius II Das kratzt mich nicht. Denn dann wären fast sämtliche Liturgiewissenschaftler des 20.
Jh.s, allen voran Josef Andreas Jungmann, Irrlehrer. Im übrigen: Die lateinische Version wäre mir lieber.
(Ich bin also nicht gegn Latein, wo es sinnvoll ist.
Das Hl. Messopfer Natürlich war es Ihnen ein Ärgernis und mussten Sie nach Indoktrination von Reformern
bekennen dass die Alte Messe schlecht und reformbedürftig war (zu ersetzen war, eine Reform waren die
Neuschaffungen nicht). Für Protestanten war die überlieferte Römische Hl. Messe reformbedürftig im
Sinne der Auslöschung und Ersetzung. Für Katholiken nicht. Das Sie ministriert haben, interessiert mich
nicht. Das macht Sie noch nicht sachkundig. Mein Onkel behauptet das gleiche wie Sie. Und er ist Kommunist.
Die meisten Leute die am meisten plappern und hetzen, wissen am wenigsten was von den Fakten. Aber ihr
Angst vor dem wahren Hl. Messopfer nach römischem Ritus, ist allen überdeutlich. Sogar der örtliche
Protestantische Prediger beklagte sich darüber (vor kurzem) gegenüber einem Freund von mir der oft mitfährt
zur „Alten Messe“, dass der lokale Pfarrer so hetzte gegen die „heutigen Vorhaben zur Freigabe der alten,
vorkonziliaren Messe“. Der Protestant antwortete: ich bin im Protestantismus aufgewachsen und verwurzelt,
aber würde ich Katholisch sein, würde ich auch für den alten Ritus kämpfen. Daraufhin griff der Pfarrer
auch den örtlichen Prot. Prediger verbal an als „rückständig“. Ach sie sind so tolerant, alle diese
Revolutionäre und „Progressive“.
#30 AthanasiusII 15:08:21 | Dienstag, 26. Juni 2007
Lassen wir mal das Konzil von Trient zu Wort Freinsberg: – die Lesungen in Richtung Wand und in unverständlicher
Sprache zu flüstern, Die Römisch-Katholische Kirche: Conc.Trid. Sessio XXII, Canon IX: If any one saith,
that the mass ought to be celebrated in the vulgar tongue only let him be anathema. Freinsberg:- den Kanon,
die Mitte der Eucharistiefeier, akustisch zu unterschlagen Die Katholische Kirche: (Ibidem) CANON IX.--If
any one saith, that the rite of the Roman Church, according to which a part of the canon and the words
of consecration are pronounced in a low tone, is to be condemned, let him be anathema. Freinsberg:- die
Kommunion des Volkes als separaten Ritus an die Priesterkommunion anzuhängen; Die Katholische Kirche
(Trid. Konzil): Über das Sakrament der Eucharistie: Kan. 10. Wer sagt, es sei dem zelebrierenden Priester
nicht erlaubt, sich selbst die Kommunion zu reichen: der sei mit dem Anathema belegt [vgl. DH 1648]. Der
Priester empfängt alleine die Hl. Kommunion in einem separaten Ritus, weil es die Privatmesse gibt. Sessio
22: CANON VIII.--If any one saith, that masses, wherein the priest alone communicates sacramentally, are
unlawful, and are, therefore, to be abrogated; let him be anathema. __________ Jeder darf daraus schlussfolgern
wer noch Katholisch ist und wer nicht.
@ Athanasius Ich bin mit dem alten Ritus aufgewachsen, habe viele Jahre so ministriert. Aber wer mit der
Liturgie mitgelebt hat und nur ein wenig Liturgiegeschichte kennt, weiß, dass der Tridentinische Messritus
reformbedürftig war.
@Freinsberg Was immer Sie auch behaupten, von Liturgiegeschichte und Symbolik haben Sie überhaupt kein
Verständnis und noch weniger Kenntnis. Wer sich nicht auskennt, nichts versteht und nur hetzen will gegen
den römisch-katholischen Glauben, sollte schweigen und sich seine eigene Irrtümer feiern in seinem eigenen
Haus.
Zwei Riten >>Unser Heiliger Vater glaubt, daß es in der Kirche Raum gibt für zwei Formen des Römischen
Ritus<< Ja, es gibt dann Raum etwa dafür, – die Lesungen in Richtung Wand und in unverständlicher Sprache
zu flüstern, – den Kanon, die Mitte der Eucharistiefeier, akustisch zu unterschlagen, – die Kommunion
des Volkes als separaten Ritus an die Priesterkommunion anzuhängen; – zu demonstrieren, dass nur gilt,
was der Priester ausführt, in dem der Zelebrant auch jene Texte zusätzlich murmelt, die andere Zuständige
ohnehin sprechen oder singen; – aus unerfindlichen Gründen einige Teile der Messe auf der rechten, andere
auf der linken Seite, wieder andere in der Mitte des Altars zu vollziehen, darunter solche, deren Platz
gar nicht am Altar wäre. Na, wenn das kein Fortschritt ist.
#25 landorganist 14:44:51 | Dienstag, 26. Juni 2007
@RJH… ich fahre mit der „Liturgie zur feierlichen Verkündigung des Motu Proprio S. H. Benedikts XVI.
fort: 7. Unter erneutem Glockenläuten und Fanfarengeschmetter betritt S. H. Benedikt XVI. in festlichem
Ornat (die dazu gehörigen Bestimmungen werden durch gesondertertes MP geregelt) die Loggia von St. Peter.
8. Seine Heiligkeit entfaltet in einer kurzen Homilie die Bedeutung des M. P. für die Weltkirche. Er
ruft alle röm.-kath. Christen in der Welt auf, den Irrlehren des II. Vaticanums abzuschwören. 9. Unter
erneutem Glockengeläut und Fanfarenschall werfen die hinzugeeilten Kardinäle alle nachkonziliaren Meßbücher
von den Nachbarloggien auf den Petersplatz. 10. Seine Heiligkeit erhebt EB Levebrve zur Ehre der Altäre
und weiht die franz. Nation dem neuen Heiligen. 11. Seine Heiligkeit spendet am Schluss der Feier außerordentlich
den Segen „Urbi et Orbi“ der Stadt und dem Erdkreis. 12. Unter Glockengeläut und Fanfarengetön zieht
der Papst mit den Kardinälen in die Capella Sistina. Dort zelebriert er ein levitiertes Pontifikalamt
im neuen-alten Ritus. 13. Anschließender Umtrunk und gemütliches Beisammensein ohne Glockengeläut und
Fanfarenschall mit dem Kardinälen in der Scala Clementina.
Aber trotz allen Humors: Dummschwätzer bleibt Dummschwätzer. Aufgeblasene studierte Theologen bleiben
aufgeblasen. Und: Unzüchtige bleiben Unzüchtige. Die mischen sich in alles rein. – q.e.d. – aus anderen
Foren.
ob’s nun kommt oder nicht… aber viele Postings von M P Gegnern in diesem Forum machen deutlich, wie
sehr diese Leute eine „Freigabe“ der Tridentinischen Messe fürchten. Sonst würden sie hier nicht in
oft so niederträchtiger Weise dagegen polemisieren.
Ritus zur Veröffentlichung des langerwarteten „Motu“ Zur offiziellen Veröffentlichung des langerwarteten
(die Völker harren lange schon) Motu Proprio halte ich folgenden Ablauf für angemessen: 1. Weisser Rauch
aus dem Schornstein der sixtinischen Kapelle 2. Alle Glocken läuten 3. Unter Fanfarenklänge betritt
Kardinal Jorge Arturo Medina Estevez den Balkon 4. Er räuspert sich und sagt: Habemus Motu Proprio 5.
Desweiteren erklärt er in mind. 8 verschiedenen Sprachen, die grundsätzliche Bedeutung eines „Motu Proprio“
sowie die Intention der Veröffentlichung 6. Anschliessend wird es verlesen
Bischof Kapellari v. Graz-Seckau (Land Steiermark) & Papst Gregor XVI. haben denselben Familiennamen Mgr
Kapellari kennt den Ritus gut und hat ihn auch schon selber öfter zelebriert in seiner zeit als Bischof
von Klagenfurt hat sein sekretär regelmäßig die Indultmesse gelesen und auch gelegentlich der bischof
selber Das freut einen sehr zu hören! Österreich hat bekanntermaßen von Papst Johannes Paul II. frömmere
Bischöfe als die BRD-Diözesen erhalten – leider wurden die meisten Bischöfe von ihren Diözesen und
ihren Mitarbeitern seelisch und körperlich zugrunde gerichtet: Erzbischof Hans Hermann Cardinal Groer
v. Wien, Primas Erzbischof Georg Eder v. Salzburg, zuletzt der große kämpferische, mit Papst Johannes
Paul II. engstens verbundene Bischof Kurt Krenn v. St. Pölten. (Dem letzten Kaiser v. Österreich, dem
sel. Karl I., erging es nicht besser.) Bischof Kapellari, der heutige Bischof v. Graz-Seckau (Bundesland
Steiermark), kann sein italienisches Erbe (der Name Kapellari ist ein eingedeutschter italienischer Name)
nicht verleugnen – deswegen scheint er auch ein besseres Liturgieverständnis zu haben. Es gab übrigens
bereits sogar einen Papst mit demselben Familiennamen (in der italienischen Schreibweise): Papst Gregor
XVI. (Mauro Bartolomeo Alberto Capellari): geboren am 18. September 1765 in Belluno (Italien), Papst von
1831 bis 1846 als vorletzter, aber strenger Staatschef der Päpstlichen Staaten und Vorgänger des sel.
Papstes Pius IX. Gregors XVI. Wahl wurde erst aufgrund eines Vetos des Königs v. Spanien, Ferdinand VII.,
ermöglicht.
Ad Guiseppe: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Wie oft haben Sie schon hier im Lesermeinungsbereich
herumgespottet?? Fassen Sie sich mal an Ihre eigene Nase.