Familie
Wie sollen wir keine Angst haben?
Mit der gegenwärtigen Entgottung der Gesellschaft greift eine zunehmende Lebensangst uns sich. Wie kann man sie bekämpfen? Von Christa Meves.
Christa Meves bei einem Kongreß von 'Kirche in Not'
Christa Meves bei einem Kongreß von ‘Kirche in Not
© Kirche in Not
(kreuz.net) „Habt keine Angst!“ – sagt Josua im zehnten Kapitel seines Buches. Was kann die Psychotherapeutin dieser großen Wahrheit hinzufügen?

Als ich mir dazu Gedanken machte, fiel mir das Interview eines heiligmäßigen Missionars in die Hände. Er arbeitete jahrelang in gefährlichem Dienst.

Irritiert durch seinen unerschütterlichen Glauben fragte ihn sein Gesprächspartner:

„Empfanden Sie bei ihrem gefährlichen Tun keine Angst? Sie haben doch Hunderttausende Bibeln nach Rußland und China geschmuggelt!“

„Oh, doch!“ – antwortete der Missionar: „Ich gehe nie ohne Angst. Ich gehe trotz meiner Angst.“

Man geht um Gottes willen – erfüllt von seinem Auftrag.

Dieser ungeschönte Realismus enthält jene Wahrheit, die Christus im 16. Kapitel des Johannesevangeliums mit der Feststellung umschreibt: „In der Welt habt ihr Angst“.

Schon Kinder leiden an Angstzuständen
Schon Kinder leiden an Angstzuständen
© Flickr-Benützer „R@punseLL“, Lizenz: Creative Commons
Wir kennen es alle – dieses Gefühl der Angst, das uns manchmal schleichend bedrängt, manchmal mit Macht anfällt.

Dieses Gefühl gehört von der Wiege bis zur Bahre zu uns Menschen. Alle höheren Tierarten kennen es in einer ähnlichen Weise.

Das Gefühl der Angst ist in unserer Zeit allgegenwärtig.

Wie sollen wir keine Angst haben, da die vorhandenen Atombomben genügen, um die Erde tausendfach zu vernichten?

Wie sollen wir keine Angst haben, wenn Moslems ihre Leute zum Heiligen Krieg gegen den „gottlosen Westen“ – wie sie sagen – aufrufen?

Wie sollen wir keine Angst habe, da weltweit neue tödliche Seuchen auftreten, für die – so rasch, wie sie fortschreiten – kein Heilmittel gefunden werden kann?

Wie sollen wir gelassen bleiben angesichts der Tatsache, daß die Industrienationen seit vierzig Jahren dabei sind sich auszulöschen, indem sie dafür sorgen, daß die Mütter kaum noch Kinder bekommen und weltweit millionenfach Menschen im Mutterleib getötet werden.

Allein in Deutschland sind es seit 1976 acht Millionen Menschen.

Wie sollen wir nicht erschaudern, wenn wir uns ausrechnen, daß die Wirtschaftskraft dadurch unweigerlich absinkt und daß Hungersnot und Armut drohen – auf jeden Fall die Arbeitslosigkeit?

Ja, wir haben Angst in der Welt und um diese Welt.

Den meisten von uns mag es noch gelingen, die dunkle Wolke angstmachender Gefahren zu verdrängen – zumal es uns in unserem Land in einer sechzigjährigen Friedenszeit bisher noch recht gut gegangen ist.

Als praktisch arbeitende Psychotherapeutin komme ich um die Angst der Menschen nicht herum.

Eine Vielzahl von Menschen hat hierzulande ein großes Problem: Sie sind krank vor Angst.

Sie können vor Angst nicht schlafen, nicht essen, nicht arbeiten, sich nicht konzentrieren.

Sie befinden sich in einem dauernden Zustand der Erregung. Das sind keineswegs nur Menschen im Berufsstreß, sondern inzwischen auch Kinder.

Viele von ihnen sind so unruhig, daß sie nicht mehr stillsitzen können. Sie sind gejagt von einer ihnen selber nicht verstehbaren, ihrer Umwelt nicht erklärbaren Unruhe.

Die Ärzte haben in ihrer Ratlosigkeit offenbar keine anderen Rezepte, als Medikamente zu verschreiben, die diesen unerträglichen Zustand wenigstens abmildern.

24 Millionen Menschen haben im Jahr 2005 in den USA solche ärztlich verordneten Beruhigungsmittel geschluckt.

In Deutschland sieht es gewiß nicht besser aus.

Ein Fachmann sagte mir, daß die Droge Ritalin von den Apotheken bereits tonnenweise an unsere Kinder verteilt wird.

Christa Meves ist eine bekannte Psychotherapeutin. Der Text ist die überarbeitete Fassung eines Vortrages, den sie an einem von ‘Kirche in Not’ organisierten Augsburger Kongreß gehalten hat.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Wie sollen wir keine Angst haben?
2. Hinter jeder Angst steckt Furcht vor dem Tod 3. Angst schon im Mutterleib 4. Kinder ohne Mütter 5. Heidenangst 6. Ein schlotternder Wicht 7. Heidnischer Unsinn an heiliger Stätte 8. Heilsame Furcht bei Christen?
      
34 Lesermeinungen
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#34   Kurt K.   23:20:38 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Florian Geyer / Angst
Die Tyrannei lebt von der Angst, deshalb ist Angst eine Todsünde !
Huh! Jetzt hab ich sogar Angst davor, Angst zu haben, denn dann komme ich in die Hölle…
Ansonsten eine treffende Analyse des Katholizismus. Danke, Florian Geyer. Mit der Angst vor der Hölle werden seit Ewigen Zeiten die Menschen bei der Stange gehalten.
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#33   Florian Geyer   23:16:49 | Freitag, 29. Juni 2007
Kollektivangst
Angst ist die Folge der bösen Tat die sich gesamtgesellschaftlich im kollektiven Unterbewußten manifestiert durch das schlechte Gewissen das zurecht besteht, denn wer seinen eigenen Nachwuchs umbringt, die Gene manipuliert und die Alten euthanisiert will die Greuel verdrängen doch los wird man sie nicht.
Angst ist weiterhin immer ein Symptom für Unfreiheit und Unterjochung und ein typischer Wesenszug der sündigen Knechtnatur. Angst ist ein nützlicher Faktor der Mächtigen um das Fußvolk gefügig zu halten denn nichts fürchtet ein System mehr als einen freien selbstbewußten Menschen. Die Tyrannei lebt von der Angst, deshalb ist Angst eine Todsünde !
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#32   Charlotte Bongartz †   19:23:25 | Freitag, 29. Juni 2007
@Kurt K.
Ich weiß nicht, ob man das so einfach behaupten kann.
Schließlich leiden sehr viele Moslems ebenfalls unter religiösen Fanatikern, die ihren Glauben politisieren und Politik wiederum mit Gewalt gestalten. Und die leiden als Gläubige (Muslime) unter dieser Gewalt. Wie sollen sie sich
gegen brutalen Terror durchsetzen?
Die Frage ist: Funktioniert Demokratie und Islam unter einem Dach, oder lässt sich beides nicht vereinen, weil die Demokratie Rechte verlangt, die der Islam als Bruch seiner Lehre versteht. Beim Katholizismus hat dies „eingermaßen“ funktioniert, wenn es auch katholisch geprägte Länder gibt, die noch etwas demokratischer werden können (siehe Polen). Ich kenne halt eine junge Ägypterin, die Verwandtschaft in Kairo hat und in deren Famiie man genauso fassungslos die Greueltaten im Namen des Islam verurteilt. Die sind aber trotzdem nicht bereit ihren Glauben aufzugeben, weil sie selbst ohne jegliche agressive Attitüde gläubig sind. Sie haben aber dem Extremismus nichts anderes entgegenzusetzen, als
verbale Kritik. Das muß die Gesetzgebung und die Jusitz
des jeweiligen Landes schaffen.
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#31   Kurt K.   18:43:02 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Charlotte Bongartz
nicht von heute auf morgen „Demokratie“ erwarten.
DAS tut ja auch niemand. Aber diese Länder haben nun auch schon LANGE Zeit gehabt, sich zu ändern. Dass sie es nicht tun, bedeuet doch, dass sie es nicht WOLLEN.
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#30   Charlotte Bongartz †   18:21:02 | Freitag, 29. Juni 2007
@Kurt K.
Nennen Sie mir ein grösseres islamisches Land, in dem Frieden und auch nur ansatzweise Gleichberechtigung und Toleranz bzw Glaubensfreiheit herrschen
Sie haben eine sehr westliche, demokratisch geprägte Sichtweise. Natürlich sind mir Menschenrechtsverletzungen
in islamischen Ländern bewußt. Mir ist auch klar, dass man dort von unserer Vorstellung von Gleichberechtigung und Recht i.a. weit entfernt ist. Ich bin deshalb sehr froh, hier geboren und aufgewachsen zu sein. Aber: Man kann in diesen Ländern, die eine eigene Geschichte, eigene Kultur, eigene Tradition, eigenen Staatsform haben etc. nicht von heute auf morgen „Demokratie“ erwarten. Bei uns ist sie aus der Zwangssituation nach dem II.Weltkrieg heraus entstanden- wer weiß, wo wir
stünden, wenn Hitler Erfolg gehabt hätte? Eine Vorzeige-Demokratie wären wir heute wohl kaum. Und in den Augen vieler Moslems sind wir das heute auch nicht,
weil Mentalitätsunterschiede, die u.a. aus religiöser Prägung stammen, auch unterschiedliche Sichtweisen hervorbringen. Das Kriege, Mord, Unterdrückung etc. nicht zu dulden sind, ist doch völlig klar. Aber es ist naiv zu sagen „Dem Islam keine Chance“. Katholizismus hat auch überleben können, obwohl er eine teils blutrünstige
Geschichte aufweist. Auch dort wird/wurde zwischen Extremismus und friedlicher Religion innerhalb einer Glaubensgemeinschaft unterschieden.
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#29   Rosenkranzsoldat   07:46:42 | Freitag, 29. Juni 2007
@L.S.D
die eine Frage bedingt die andere je nachdem mich welchem Überzeugungsgesichtspunkt man an die Sache herantritt. Letzlich ist es durchaus „vernünftig“ anzunehmen das die Henne vor dem Ei war oder Religion als zweckdienlich „erfunden“ worden ist. Darum plädiere ich dafür dass Glaube durchaus kritisch auf seine Motive hin reflektiert wird damit man seine Echtheit erkennt. Wer sich aus Furcht oder Bequemlichkeit in eine Ideenwelt hineinflüchtet ist nicht 100 % überzeugt von der Wahrheit dessen was er glaubt. Vertrauend auf die Tatsache das die vorurteilslose Vernunft alleine hinführt zum Höchsten wird jeder der sich ehrlich und offen suchend auf den Weg begibt zur Wahrheit gelangen.
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#28   Kurt K.   00:56:49 | Freitag, 29. Juni 2007
@DocRöntgen / Islam
[…]Das Waffengewalt, Mord und Vertreibung im Namen des Islam stattfinden, beweist jede Nachrichtensendung. Aber es sind wohl tatsächlich die von Charlotte Bongartz erwähnten Fanatiker, die hier ihrer Religion ein blutiges Etikett verschaffen.[…]
Wo Staaten nicht die Macht haben, fanatische, religiöse und schwerbewaffnete Splittergruppen mit einflußreichen Köpfen im Zaum zu halten, […]
Das ist jetzt wieder so eine Meinung, die besagt: Weil nicht sein kann was nicht sein darf…!
Ich fände es auch schön, wenn der Islam eine friedliebende Religion sei, keine Frage. Aber irgendwann muss man seine idealistische Haltung gegen eine realistiische tauschen, sonst läuft man blind durchs Leben. Klar – man kann immer versuchen all die Gewalt und die Intoleranz , auf die „wenigen Radikalen“ zu schieben. Nur wenn ganze Gesellschaften über Jahrzehnte in einer solchen Haltung verharren, dann kanns nicht sein, dass die allergrösste Mehrheit das komplett anders sieht. Wie schon gesagt, nur eine kleine Minderheit greift tatsächlich zu den Waffen, aber die grosse Mehrheit applaudiert. Wäre das anders, würden Familien, deren Reihen Selbstmordattentäter oder „Märtyrer“ entstammen, verachtet, dann würde ich zustimmen. Aber diese Familien sind Helden-Familien in Palestine.
Nochmal
Und überall, wo Sie hinschauen und der Islam herrscht, herrscht Gewalt. Nennen Sie mir ein grösseres islamisches Land, in dem Frieden und auch nur ansatzweise Gleichberechtigung und Toleranz bzw Glaubensfreiheit herrschen
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#27   methusalix †   19:43:41 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Diamorphin, besser bekann tunter dem Handelsnamen „Heroin“ …
Charlotte Bongartz: @litterae: Und der Kabarettist Volker Pispers sagte kürzlich…(Zitat Pispers)
„Marx sagt, Religion ist das Opium des Volkes.
… kann krank machen. Das kann Religion auch. Schlagen Sie nach unter „ecclesiogene Neurosen“.
So hat das Betäubungsmittel doch etwas mit der Religion gemein.
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#26   Charlotte Bongartz †   19:17:53 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@litterae: Und der Kabarettist Volker Pispers sagte kürzlich…
(Zitat Pispers)
„Marx sagt, Religion ist das Opium des Volkes. Das ist natürlich völliger Quatsch! Opium ist eine beweußtseinserweiternde Droge…“
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#25   methusalix †   17:27:57 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Nachtfunzel
Nachtlaterne: was tun wenn…kräftige irrtümer bei wohlmeinenden menschen vorherrschen? …
Errare humanum est gilt für alle Menschen! Für alle? Nein, eine kleine Gruppe von erzreaktonären und stockkonservativen römischen Katholiken glaubt ganz fest daran, im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheiten und völlig irrtumsfei zu sein.
Die Geschichte unserer sancta ecclesia lehrt uns da aber etwas gaaanz anderes. Man muss nur hinschauen. Wenn man sich traut.
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#24   Nachtlaterne   16:00:07 | Donnerstag, 28. Juni 2007
was tun wenn…
…kräftige irrtümer bei wohlmeinenden menschen vorherrschen? um der menschen willen kräftige irrtümer unterstützen? nein! nie4mand hat ein moralisches recht andere menschen zu beleidigen oder ihnen paquschal den bösen willen zu unterstellen, wenn sie aber an götzen glauben, dann ist es nicht an dem götzenkult zu begrüßen! es gibt nur einen gott und jesus heisst sein sohn!
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#23   litterae sunt divitiae   13:04:07 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@juergen
Just nachdem ich das Posting abgeschickt hatte, fiel mir der kleine Fehler selbst auf. Trotzdem Danke.
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#22   juergen   13:02:09 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Opium
Schon Karl Marx sagte, dass Religion Opium für das Volk sei.
Kleine Korrektur:
Lenin sagte: Religion ist Opium FÜR DAS Volk
Marx sagte: Religion ist Opium DES Volkes
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#21   litterae sunt divitiae   12:59:15 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@VirFortis
Sie schreiben, dass der mangelnde Glaube an Gott in unserer Gesellschaft schuld an den Angstneurosen sei. Das will ich auch gar nicht verwerfen. Aber, nur so als zusätzliche Überlegung:
Könnte es nicht auch umgekehrt sein, dass die Religiösität ein Mittel gegen die Angst ist? Schon Karl Marx sagte, dass Religion Opium für das Volk sei. Quasi eine Art archaisches Ritalin.
Man könnte sich ja demnach die Frage nach Ursache und Wirkung stellen. Die „Entgottung“ der Gesellschaft führt zu Angstzuständen oder aber die Angstzustände führen zur Religiösität.
wie dem auch sei. Ich will mich da nicht festlegen. Ich bin mir lediglich sicher, dass in den kommenden Jahren immer mehr Menschen gläubig werden. Vor einiger Zeit habe ich mit einem Freund gewettet, dass in zehn Jahren wieder viel mehr junge Menschen an Gott glauben und in die Kirche gehen werden, während mein Freund vom Gegenteil ausgeht. Bis jetzt sieht es so aus, als ob ich die Wette gewinnen werde.
Das ist auch grundsätzlich eine positive Entwicklung, allerdings befürchte ich eine stärkere Verhärtung der Fronten zwischen Christen und Muslime. Wenn nämlich einem die eigene Religion egal ist, so neigt man eher zur Toleranz einer anderen, so wie derzeit in Deutschland beobachtbar. Sobald die Christen hier in Deutschland wieder eifriger werden, kommt’s bestimmt zum Krach mit den Muselmanen.
Zumindest sehe ich das so. Wenn jemand anderer Ansicht ist – nur zu!
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#20   santo domingo 2   12:41:18 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Regina 1961
Das stimmt. Methylphenidat, auch als Ritalin bekannt, unterliegt wie Morphium und Kokain dem Betäubungsmittelgesetz und kann nur nach genauer Einzelfallprüfung, unter Beachtung der maximalen Verschreibungsmenge, verordnet werden. Die Tabletten werden also mitnichten wie Bonbons verteilt und auch nur dann verwendet, wenn mildere Mittel versagen.
Ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht, solche Thesen von Frau Meves zu hören! „Ritalinkritik“ ist im wesentlichen ein bekanntes Versatzstück scientologischer Propaganda, wovon sich jeder überzeugen kann, indem er den Begriff googelt und sich dann auf den Linklisten der betreffenden Seiten umsieht.
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#19   DocRöntgen   11:55:57 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Leblhuber und Kurt K.
Die Ausbreitung des Islam innerhalb kurzer Zeit erfolgte durch ausnahmslos kriegerische Akte
Soweit ich weiß, wird im Koran nichts von einem „heiligen Krieg“ propagiert, bzw. dem Märtyrer (Selbstmordattentäter) eine Schar Jungfrauen versprochen.
Das Waffengewalt, Mord und Vertreibung im Namen des Islam stattfinden, beweist jede Nachrichtensendung. Aber es sind wohl tatsächlich die von Charlotte Bongartz erwähnten Fanatiker, die hier ihrer Religion ein blutiges Etikett verschaffen. Die Frage ist: Wie können die friedlichen Anhänger des Islam verhindern, dass im Namen des Islam solche Schandtaten verübt werden?
Können Sie das überhaupt? Das Problem ist, denke ich, weniger der Islam, als dass in den islamischen Ländern die Demokratie und ein entsprechendes Rechtssystem weit weg ist. Wo Staaten nicht die Macht haben, fanatische, religiöse und schwerbewaffnete Splittergruppen mit einflußreichen Köpfen im Zaum zu halten, herrscht i.A. Chaos. Radikale bestimmen den Ton
des Miteinanders und verhindern bewußt eine Annäherung unterschiedlicher ethnischer Gruppen. Pauschal vom blutrünstigen Islam zu sprechen, halte ich für verkehrt. Leider mischen westliche, protestantisch oder katholisch geprägte Nationen insofern mit, dass sie
per Waffenlieferungen dem Fanatismus auch noch Unterstützung geben.
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#18   VirFortis   11:26:48 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Ach lieber Gerd
Es soll ausdrücken dass „Glück“ nicht auf dem Wege zu erlengen ist von dem die Meisten glauben dass diese zum Glück führen.
(Ludwig XIV hatte übrigens lebenslang Zahnschmerzen)
Bis abends…
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#17   GerdEric   11:14:14 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@VirFortis
Nun ist doch gut, dass Katholiken, in ihrem Gotte gefestigte Kreaturen all diese mit feinem Auge zu beobachtende Probleme nicht haben.
(Sicherlich hätte auch ein Ludewig 14. zu seiner zeit Luxusjacht usw gehabt (warum sind Sie auf diesen Mann so erpicht?))
Von den grassieren psychokulturellen Individualkathastrophen der damaligen Zeit wollen wir gar nicht reden, von dem ganz normalen Elend nicht.
Grade Ludewig 14. sah sich selbst als Zentrum Allens – Gott –
Wer hingegen Gott fürchtet fürchet sonst nichts.
Tja, da scheint wohl in der Überzeugungsarbeit nicht zu klappen.
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#16   VirFortis   10:59:32 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Angsthasengesellschaft
Wer mit feinem Auge beobachtet wird feststellen dass wir in einer Neurosenkultur leben. Trotz allem oder gerade wegen des Überflusses (der Durchschnittsbürger lebt heute luxuriöser als Ludwig XVI) grassieren psychokulturelle Individualkathastrophen da alles mögliche postuliert wird jedoch der letzte Seinsgrung an sich – Gott – hartnäckig verdrängt und geleugnet wird. So sucht sich die armselige kreatur andere vermeintliche Stützen, Sicherheiten und Halte die aber das benötiogete menschliche Urvertrauen niemals befriedigen können. Man nennt sich auch „Götzen“. Der Götze ist unmittelbar immer verlockend und reizend und bietet vermeintliche Erlösung und Seligkeit hinterlässt aber dennoch nur Leere und Sinnlosigkeit und ein kathastrophales Gefühl des Nihilismus. Der bemitleidenswerte angepasste Zeitgenosse fürchtet sich vor den kleinsten Nichtigkeiten und Kleinigkeiten die seine kleine Eichkätzchenwelt die er sich aufgebaut hat gefährden könnte und legt deshalb immer mehr ein sklvisches verhalten an den Tag und ist unfrei. Wer hingegen Gott fürchtet fürchet sonst nichts. Es gibt nicht was letzendlich die sichere Heimkehr in die Anschauung gefährden könnte.
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#15   Kurt K.   10:28:46 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Droge Ritalin… tonnenweise… schlimm!
Ob die Autorin überhaupt weiss, was Ritalin bewirkt? Ich vermute: Nein.
Man hackt eben gern auf angeblichen Rabeneltern / Rabenlehrern herum, die die Kinder nicht unter Kontrolle bekommen und übersieht dabei, dass es solche Kinder schon immer gab. Nämlich Kinder mit ADHS. Der Zappelphillip und der Klassenclown aus früheren Zeiten sind vermutlich oft solche Kinder gewesen.
Ich hab mal ein Jahr lang in einer Schule für Geistig und Psychisch Behinderte gearbeitet. Manche Kinder brauchen Ritalin einfach und finden das sogar selbt gut, wenn sie sich mal länger als einige Minuten auf irgendetwas konzentrieren können.
Und da Ritalin in der Tat ein Aufputschmittel ist, werden Kinder, die es bekommen und KEIN ADHS haben, noch zappeliger als vorher. Daher ist es sicher nicht besonders häufig, dass es „zum Spass“ verschrieben wird und Kindern gegeben wird, die es nicht nötig haben.
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#14   Regina 1961   09:49:11 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Ritalin
In diesem Artikel wird suggeriert, daß das Medikament Ritalin „tonnenweise“ den deutschen Kindern hinterhergeworfen wird. Das ist purer Schwachsinn. Um dieses Medikament zu bekommen muß es erst einmal, nach einer gründlichen Diagnostik, vom Arzt verschrieben werden. Und das Rezept ist nicht nur einfach das übliche Zettelchen, wo der Wirkstoff draufsteht. Nein, das ist ein doppeltes Zettelchen, weil das ganz genau kontrolliert werden muß, weil dieses Medikament (soweit ich weiß) unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Also nichts mit mal schnell verteilen von Ritalintabletten. Angeblich sollen amerikanische Lehrer dieses Medikament sogar in Eigenverantwortung an Kinder verteilt haben. So nach dem Motto: Dann bleiben die lieben Kleinen ruhig sitzen. Leider wissen die wenigsten Leute, daß bei nicht benötigtem Bedarf, Ritalin genau die gegenteilige Wirkung hat. Anstatt daß die Kinder ruhig werden, drehen sie noch mehr auf. Denn: Ritalin ist kein Beruhigungsmittel, sondern eher ein Aufputschmittel. Und es wirkt auch nur bei ca. 30% der Leute, denen ein bestimmter Botenstoff fehlt. Aber kreuz.net hat mal wieder einen Artikel lanciert. Hoch lebe der Schwachsinn.
Regina1961
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#13   methusalix †   03:25:38 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Leblhuber
1. Die Ausbreitung des Islam innerhalb kurzer Zeit erfolgte durch ausnahmslos kriegerische Akte.
Und die Ausbreitung des Katholizismus fand ausschliesslich per pedes apostolorum statt, oder hat da, nur hie und da selbstverständlich, auch jemand ein klein wenig mit Feuer und Schwert nachgeholfen?
Der Liebe Gott erhalte Ihnen Ihre Betriebsblindheit; sonst ergibt das ein böses erwachen für Sie, wenn Sie sich plötzlich in einem Glauben wiederfinden, der seit Konstantin „dem Grossen“ kein Deut anders gehandelt hat, als der Islam, um neue Schäfchen zu „gewinnen“.
Aber ich vergass, die haben das ja alle „im Stillen herbeigesehnt“, um einen hohen Kleriker zu zitieren.
Wahrscheinlich muss man so blind sein, wenn man einen besonders „starken“ Glauben hat, um sich nicht vor seiner eigenen Geschichte zu ekeln.
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#12   Kurt K.   02:59:12 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@ Charlotte Bongartz
Ein friedliebender, positiver Islam mag in der Religions-Theorie möglich sein, um das wirklich beurteilen zu können kenne ich den Koran nicht gut genug.
Aber schauen Sie die Länder und Regionen an, in denen der Islam vorherrschend ist: Krieg, Armut, Gewalt, Rückschritt, keine Entwicklung, Unterdrückung, Todesstrafen wegen jeder „Scheisse“, grausame Strafen allgemein, Terror (gegen den Westen, aber auch gegen die eigene Bevölkerung). Ich hab halt irgendwie langsam die Schnauze voll, dass immer versucht wird von Vertretern des Islam, den Islam als „sehr friedfertige Religion“ darzustellen wo alle, die Gewalt ausüben (alles obig genannte IST Gewalt) keine „echten Muslime“ sind. Der Definition nach dürfte es nicht viele „echte Muslime“ geben.
Eine Religion oder auch Weltanschauung muss sich an den Taten ihrer Anhänger messen lassen und nicht an der Theorie, die ihr irgendwie zu Grunde liegt oder an den Interpretationen einiger weniger Imame / Gelehrten.
Und überall, wo Sie hinschauen und der Islam herrscht, herrscht Gewalt. Nennen Sie mir ein grösseres islamisches Land, in dem Frieden und auch nur ansatzweise Gleichberechtigung und Toleranz bzw Glaubensfreiheit herrschen!
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#11   Leblhuber   01:42:19 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Charlotte Bongartz:
Das sehe ich anders, wenn auch einige TV-Beiträge implizieren, dass es eine positive Grundeinstellung des Islam zu Gewalt gibt. Da scheinen mir die Bilder ein wenig „ausgesucht“, um im Westen Stimmung zu machen.
Hier muss ich Ihnen widersprechen.
1. Die Ausbreitung des Islam innerhalb kurzer Zeit erfolgte durch ausnahmslos kriegerische Akte.
2. Das Christentum muss sich an seiner Hl. Schrift messen lassen. Seine Verbrechen stehen der Schrift entgegen.
3. Die Verbrechen im Namen des Islam finden hingegen ihre unmittelbare Rechtfertigung im Koran.
Ich vergleiche hier Hl. Schrift mit Hl. Schrift. Hier wird schnell klar, dass ein Dialog mit gläubigen Muslimen zu keinem Ergebnis führen kann. Der gläubige Muslim wird seiner Idee von Religion den Vorrang geben. Er nutzt die Demokratie für seine Interessen, aber verachtet sie zugleich. Sie steht seinem Glaubensverständnis entgegen.
Nehmen Sie als banales Beispiel die Mildtätigkeit. Die Caritas operiert unabhängig von der Religion der Bedürftigen. Der Islam tut das nicht.
Jene Muslime, die Sie als Entkräftung meiner Argumente anführen können, sind keine „rechtgläubigen“ Muslime.
Wir sollten schon wissen, mit wem wir es zu tun haben. Das setzt Studium voraus. Naivität wird uns nicht helfen.
Freundliche Grüße
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#10   Charlotte Bongartz †   00:54:23 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Kurt K.
Das sehe ich anders, wenn auch einige TV-Beiträge implizieren, dass es eine positive Grundeinstellung des Islam zu Gewalt gibt. Da scheinen mir die Bilder ein wenig „ausgesucht“, um im Westen Stimmung zu machen. Vieles geschieht vielleicht im Namen des Islam, aber das ist dann vorgeschoben, um Angriffen und Mord einen vermeintlich legitimen Hintergrund zu geben. So wie Bush sich ja ebenfalls auf Gott beruft, um den Irakkrieg als „Mission“ zu verklären. Hier muß man wohl eher zwischen echtem, treuen Glauben entsprechend dem Koran unterscheiden, und einer Ideologie, die sich im Gewand des Glaubens Raum verschafft und natürlich mehr mediale Präsenz erhält, als friedliche Besucher einer Moschee, denen das Wohl ihrer Familie wichtiger ist, als Terror auszuüben.
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#9   Kurt K.   23:48:46 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@ Charlotte Bongartz
Man sollte sich immer die Mühe machen, Extremisten (fanatische Gläubige) von friedliebenden Religionsanhängern zu unterscheiden.
Letztere gibt es in allen (!) Religionen […]
Da muß man nicht nur zum Islam schielen.
Nunja, bis vor einiger Zeit hätte ich ihre Meinung sofort unterschrieben. Aber ich muss leider sagen, dass ich mittlerweile denke, dass der Islam irgendwie dazu prädestiniert scheint, Gewalt auszulösen. Zwar gab (und gibt) es auch christliche Extremisten, die vor Gewalt nicht zurückschreckten, aber nicht in einem solchen Ausmaß wie man das in den meisten Islamischen Ländern sieht. Und mit Gewalt meine ich nicht nur Krieg, sondern Unterdrückung von Frauen, Minderheiten, Andersdenkenden… Das ist meines Erachtens nach Beispiellos in der Geschichte und in anderen Religionen.
Extremisten von „friedliebenden“ Religionsanhängern zu unterscheiden fällt mir schwer beim Islam. Sicher – im Exil befindliche Moslems haben sich zu einem kleinen Teil angepasst an die Gesellschaften in denen sie leben. Aber in den Ursprungsländern würde ich behaupten, gibt es kaum „friedliebende“ Muslime. Klar, nur ein Bruchteil greift wirklich zu den Wafen oder sprengt sich in die Luft, aber die Gesellschaft macht aus diesen Menschen Helden. Auch unterdrücken die allermeisten Muslime Frauen. Das sind nicht „einige wenige Extremisten“, sondern das IST der Islam.
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#8   Charlotte Bongartz †   21:15:46 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@litterae…
China hat ein erhebliches Umweltproblem- vor allem in den riesigen Ballungszentren. Die Ironie dahinter: Sollte China in den nächsten Jahren/Jahrzehnten unseren (besseren) Standard erreichen, bedeutet dies gleichzeitig eine noch größere Belsatung durch industrielle Abgase, Energiebedarf und Rohstoffverbrauch. Moralisch ist das kaum zu verurteilen- warum soll China ewig dem Westen hinterherhinken?
Ärgerlich am Artikel ist diese unreflektierte Bemerkung über „Moslems“, die den „heiligen Krieg gegen den Westen“ ausrufen. Man sollte sich immer die Mühe machen, Extremisten (fanatische Gläubige) von friedliebenden Religionsanhängern zu unterscheiden.
Letztere gibt es in allen (!) Religionen und diese sind immer bereit, ihre ideologischen Ziele gegen die Lehre ihres Glaubens durchzusetzen. Da muß man nicht nur zum Islam schielen.
Generell: Ängste sind u.a. eine Folge des Werteverfalls, bzw. der verschobenen Werte. Solche Werte müssen aber nicht zwangsläufig in religiösen Schriften gesucht werden: Der Mensch, der mit offenen Augen durch die Welt geht und Dinge hinterfragt, kommt zwangsläufig darauf, wo etwas im Argen liegt. Diese Einsicht kann man
nicht diktieren- man muß durch Bildung und Erziehung dafür sorgen, dass Menschen einen wachen Instinkt und ein Gewissen entwickeln. Wer möchte, kann sich zusätzlich einer Glaubensgemeinschaft anschließen.
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#7   Berengeria   20:25:32 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Pflichtlektüre für Kirchenfürsten
Hoffentlich lesen möglichst viele Kirchenfürsten und -führer diesen Beitrag und nehmen ihn zum Anlaß für eine Gewissenserforschung.
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#6   Nachtlaterne   20:06:23 | Mittwoch, 27. Juni 2007
wartet mal…
…bis wieder die lästerer mit ihren vergifteten statements zu wort kommen!
für mich ist eines sicher: die christen schlafen den schlaf der gerechten und sagen: „man soll keine schlafenden hunde wecken!“ die hunde sind längst wach, die christen schlafen weiter.
von kampfgeist weit und breit keine spur! unterstützung für die kämpfer? kaum eine spur. was ist das für ein merkwürdiges volk von erlösten christen?
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#5   litterae sunt divitiae   19:18:30 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Friedrich Reusch
Ich gönne Ihnen Ihre Freude und möchte Sie ja nicht beleidigen, aber dennoch empfand ich Ihr letztes Posting in diesem Thread als… naja, irgendwie unpassend. Haben Sie bemerkt? Soeben ist ein eigener Artikel zum Motu Proprio erschienen. In dem Thread könne sie sich dann ja gerne auslassen.
Mit freundlichen Grüßen
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#4   Friedrich Reusch   19:15:36 | Mittwoch, 27. Juni 2007
littare, viel Leser
dieser Seite haben sich Monate lang auf diesen Moment gefreut.
Sie nicht?
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#3   litterae sunt divitiae   19:14:11 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Friedrich Reusch
Ist ja irre! Was hat das mit dem Artikel zu tun? Das ist einer der seltenen Artikel hier auf +.net, in denen ich eine Spur von Vernunft und Ernsthaftigkeit, ohne einseitige Meinungsmache, für mich finden kann.
Da geht es in diesem Artikel um die Angst der Menschen, ich zähle mögliche Gefahren für die ges. Menschheit in naher Zukunft auf und dann kommen Sie mit Ihrem Motu Proprio. Bravo!
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#2   Friedrich Reusch   18:52:59 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Motu Proprio wurde heute an Bischöfe übergeben!
siehe www.kath.net www.kreuz.net/
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#1   litterae sunt divitiae   18:49:34 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Instinkt
Ja, die Menschen haben eben vielleicht doch noch mehr Instinkt, als man meinen könnte. Ich denke auch ,dass das 21. Jahrhundert kritisch ist und wird. Der Mensch ist derzeit auf einem Niveau angelangt, auf dem ihm so viel Verantwortung zukommt wie nie zuvor. Das sieht man alleine schon an dem im Artikel erwähnten Beispiel mit den Atombomben. Aber auch die Klimaerwärmung wird vielleicht manchmal doch noch zu sehr verharmlost. Erschreckend ist, wenn man z.B. Bilder aus China sieht – wie verdreckt die Städte dort teilweise sind. Ich möchte China nicht die alleinige Schuld in die Schuhe schieben, aber dieses Land ist eben ein Gigant und leider ist nicht abzusehen, dass die dort ihre Umweltverpestung in den nächsten Jahren mal etwas runterfahren, während ich bei den USA schon etwas optimistischer bin.
ein weiteres Problem ist die Überbevölkerung der Erde und die damit verbundenen Platzprobleme und das Problem alle Menschen zu ernähren, was ja heute schon nicht funktioniert.
Ja, wir sehen es kommt vieles auf uns alle zu. Und das schon in den kommenden Jahrzehnten. Aber anstatt uns zu vereinen und die Gefahren und Probleme, die die gesamte Menschheit bedrohen, gemeinsam anzugehen (was schon genügend Herausforderung wäre) fetzen wir uns lieber noch untereinander (z.B Muslime vs. westl. Welt).
So gesehen ist die Zukunft nicht sehr verheißungsvoll. Und das spürt man eben irgendwo, und sei’s auch nur unbewusst.
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